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News - PC Games: Ich wähle keine Spielekiller: PC-Games-Aktion findet immer mehr Unterstützer

AW: AW

DeVan90 am 09.09.2008 21:04 schrieb:
Selbst wenn es so wäre, bleibt die Frage wie " effektiv " Videospiele Aggressionen abbauen können ;) 10 h CS:S = einmal ein Buch durchs Zimmer schmeisen ? ;)

:-D Ja das gälte es dann noch zu evaluieren... :-D
 
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Petra_Froehlich am 09.09.2008 17:13 schrieb:
Was sonst treibt Menschen zu einem Boxkampf mit Wladimir + Vitali? Der "Sport"? Ne, die Zuschauer zahlen dafür, dass der Gegner ordentlich "auf die Fresse kriegt"; die ARD-/ZDF-Kommentatoren sind immer ganz enttäuscht, wenn es einen Sieg nach Punkten gibt.

genau- und fussball schauen wir nur wegen der fouls und etwaiger tätlichkeiten und die formel 1 nur wegen der unfälle und.....ich denke es ist klar, was ich meine. :-D

bei allem respekt, das mag vielleicht für diejenigen gelten, die sich nicht wirklich für den jeweiligen sport interessieren und den -allgemein gesprochen- sensationsgeilen pöbel, aber garantiert nicht für die richtigen "fans".
 
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PeterHantsche am 09.09.2008 16:25 schrieb:
Ich konstatiere ganz frech, dass es zum Wesen des Menschen gehört, gewaltätig zu sein, respektive sich an Gewalt zu ergötzen.

könnte sein.
auch wenn es vermutlich mehr als genügend beispiele gibt, für die das so nicht gilt.

Das tolle an Computerspielen - und damit ein Schritt in die richtige Richtung - ist, dass der Mensch so diesem Instinkt nachkommen kann ohne jemandem damit zu schaden.

dann ist es also demnach so, dass gerade jugendgewalt mit aufkommen der visuellen und noch mehr der digitalen interaktiven medien, exorbitant abgenommen haben müsste, verstehe ich das richtig?
müsste ja so sein, da viele ihr -angebliches- grundbedürfnis gewalt auf diese weise befriedigen können sollten.

seltsamerweise stimmt das aber nicht.
genaugenommen ist sogar eher das gegenteil der fall, wie die kriminalstatistiken in deutschland nahelegen.

das bedeutet natürlich ebensowenig, dass (beschränken wir uns auf unser gebiet) gewaltspiele nun den -von teilen der politik behaupteten- effekt hätten.

Was mich viel mehr nervt, ist die Doppelmoral hinter all dem: Warum werden zum Beispiel eSport-Recken (die Counterstrike spielen) verteufelt und Boxer wie Helden gefeiert? Mir will einfach nicht klar werden, wie man echte Gewalt (inkl. Blut) gutheißen kann, aber mit virtueller ein Problem hat...

du redest hier von "man".
wer ist denn "man"?
die paar medien, die einen (ehemals) milchschnitte verspeisenden ukrainer als dt. boxhoffnung anpreisen und damit millionen deutsche vor den bildschirm befördern?
ich für meinen teil, der keine ahnung vom boxen hat, schaue mir den kram aber eben nicht an, da ein boxkampf für mich eben wirklich nur ein "auf-die-fresse-hauen-ist".

dennoch stimme ich dir zu, dass hier eine doppelmoral vorherrscht, aber wieso und weshalb sollte das unsere bewertung von gewaltspielen beeinflussen?
(der punkt wurde aber schon von boesor angesprochen.)

Denn Spiele mit gewaltgeprägtem Inhalt haben auch eine taktische und eine Skillkomponente.

klar, die gibt es.
aber wofür oder -gegen ist das denn jetzt ein argument?
sollte ein spiel, dass dieser komponenten entbehrt, dann verboten werden, oder wie soll ich das verstehen?

Genau diesen Fakt erkennen die Killerspielgegner dieser (unserer ! )Freizeitbeschäftigung aber ab.

stimmt, an der stelle gibt es sicher mängel in der aufklärung bzw am vorhandensein derselben.
ob man dem aber mit einer "spielekiller"-kampagne vorschub leisten kann, sei mal dahingestellt....

Wichtig ist mir der Fakt, dass alle Menschen Aggressionen haben (tut mir leid zu pauschalisieren, aber wer das leugnet ist ein Lügner)

klasse argumention: "wer was anderes behauptet als ich, der lügt."
dass es dazu auch durchaus andere meinung gibt, die vertreten werden, kehrst du mal eben so unter den teppich. :-D

Ich seh die Lücke in meiner Argumentation nicht, tut mir ehrlich leid...

auch eine vollkommen absurde argumentationskette kann durchaus in sich geschlossen sein. ;-)
 
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Bonkic am 10.09.2008 09:53 schrieb:
PeterHantsche am 09.09.2008 16:25 schrieb:
Ich konstatiere ganz frech, dass es zum Wesen des Menschen gehört, gewaltätig zu sein, respektive sich an Gewalt zu ergötzen.

könnte sein.
auch wenn es vermutlich mehr als genügend beispiele gibt, für die das so nicht gilt.

Ausnahmen bestätigen offenbar die Regel. Ich verwies auf die Geschichte: Schon immer begeistern Arenakämpfe, Hinrichtungen, Hexenverbrennungen und heute eben Boxkämpfe, Krimis, Horrorfilme und Shooter die Massen. Irgendwas muss ja dran sein...

Das tolle an Computerspielen - und damit ein Schritt in die richtige Richtung - ist, dass der Mensch so diesem Instinkt nachkommen kann ohne jemandem damit zu schaden.

dann ist es also demnach so, dass gerade jugendgewalt mit aufkommen der visuellen und noch mehr der digitalen interaktiven medien, exorbitant abgenommen haben müsste, verstehe ich das richtig?
müsste ja so sein, da viele ihr -angebliches- grundbedürfnis gewalt auf diese weise befriedigen können sollten.

seltsamerweise stimmt das aber nicht.
genaugenommen ist sogar eher das gegenteil der fall, wie die kriminalstatistiken in deutschland nahelegen.

Ich dachte immer die Kriminalitätsrate sei rückläufig... Da muss ich mir wohl mal genaue Zahlen ansehen. Jedenfalls drehst du mir einfach das Wort im Mund rum: Ich wollte damit ausdrücken, dass es keinen negativen Effekt gibt. Von einem postiven war nie die rede. Bezogen auf Kriminalstatistiken. Wie gesagt ich denke auch nicht, dass ein Besucher des Zircus Maximus, den Arenakampf nachstellend jemanden umbringen würde. Nur dass leider bei eben jener Darbietung die er genoss, tatsächlich jemand verletzt wurde oder starb. Trotzem gab es sicher Raub, Mord und Totschlag... Wie auch schon vorher. Die Menschheit im allgemeinen ist einfach so... Ich habe ja nie gesagt das sei gut. Nur beobachtet und festgestellt...

das bedeutet natürlich ebensowenig, dass (beschränken wir uns auf unser gebiet) gewaltspiele nun den -von teilen der politik behaupteten- effekt hätten.

Was mich viel mehr nervt, ist die Doppelmoral hinter all dem: Warum werden zum Beispiel eSport-Recken (die Counterstrike spielen) verteufelt und Boxer wie Helden gefeiert? Mir will einfach nicht klar werden, wie man echte Gewalt (inkl. Blut) gutheißen kann, aber mit virtueller ein Problem hat...

du redest hier von "man".
wer ist denn "man"?
die paar medien, die einen (ehemals) milchschnitte verspeisenden ukrainer als dt. boxhoffnung anpreisen und damit millionen deutsche vor den bildschirm befördern?
ich für meinen teil, der keine ahnung vom boxen hat, schaue mir den kram aber eben nicht an, da ein boxkampf für mich eben wirklich nur ein "auf-die-fresse-hauen-ist".

"Man" sind hier meinetwegen die Öffentlich Rechtlichen: "Heute um 20.15 Uhr im ARD-Abendprogramm: Boxkampfübertragung X gegen Y und im Anschluss daran sehen Sie die Panorama Reportage 'Wie Computerspiele unsere Kinder zu Mördern erziehen'" <--- Übertrieben ausgedrückt. Es geht mir einfach gegen den Strich, dass es offenbar gesellschaftlich akzeptierte Formen von Gewalt gibt, mir aber mein Konsum von Action-Games verhagelt werden soll... Entweder wir halten die Gesellschaft komplett gewaltfrei oder stellen fest, das der Status quo keinem weh tut.

dennoch stimme ich dir zu, dass hier eine doppelmoral vorherrscht, aber wieso und weshalb sollte das unsere bewertung von gewaltspielen beeinflussen?
(der punkt wurde aber schon von boesor angesprochen.)

Denn Spiele mit gewaltgeprägtem Inhalt haben auch eine taktische und eine Skillkomponente.

klar, die gibt es.
aber wofür oder -gegen ist das denn jetzt ein argument?
sollte ein spiel, dass dieser komponenten entbehrt, dann verboten werden, oder wie soll ich das verstehen?

Nein, das sollte nur den Aspekt der Doppelmoral verdeutlichen. Es war kein Argument für oder gegen etwas. Wenn du jeden Satz einzeln zerpflückst, geht natürlich etwas Sinn verloren, denn der hier zitierte ist eng mit dem nächsten verknüpft.

Genau diesen Fakt erkennen die Killerspielgegner dieser (unserer ! )Freizeitbeschäftigung aber ab.

stimmt, an der stelle gibt es sicher mängel in der aufklärung bzw am vorhandensein derselben.
ob man dem aber mit einer "spielekiller"-kampagne vorschub leisten kann, sei mal dahingestellt....

Wichtig ist mir der Fakt, dass alle Menschen Aggressionen haben (tut mir leid zu pauschalisieren, aber wer das leugnet ist ein Lügner)

klasse argumention: "wer was anderes behauptet als ich, der lügt."
dass es dazu auch durchaus andere meinung gibt, die vertreten werden, kehrst du mal eben so unter den teppich. :-D

Wie schon in einem anderen Post erwähnt, kannst du es auch gern "überschüssige Energie" nennen. Jeder hat es. Auch dazu habe ich mich schon in anderen Posts geäußert.


Ich seh die Lücke in meiner Argumentation nicht, tut mir ehrlich leid...

auch eine vollkommen absurde argumentationskette kann durchaus in sich geschlossen sein. ;-)

:-D Das stimmt allerdings, siehe Diskussionen mit Verschwörungstheoretikern... :-D

Sorry da ich in dem ganzen Quote-Wust nicht mehr durchgesehen hab, schrieb ich einfach kursiv unter deine Statements.


Grüße
El Moi
 
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dann ist es also demnach so, dass gerade jugendgewalt mit aufkommen der visuellen und noch mehr der digitalen interaktiven medien, exorbitant abgenommen haben müsste, verstehe ich das richtig?
müsste ja so sein, da viele ihr -angebliches- grundbedürfnis gewalt auf diese weise befriedigen können sollten.

seltsamerweise stimmt das aber nicht.
genaugenommen ist sogar eher das gegenteil der fall, wie die kriminalstatistiken in deutschland nahelegen.

Hm ja, das liegt auch bestimmt nicht an der vorherrschenden Perspektivlosigkeit in Sachen Job/Ausbildung bei Jugendlichen. Auch die Tatsache, dass Straftaten in sozialen Brennpunkten häufiger sind als anderswo scheint nebensächlich. Und das obwohl die Kinder in Hamburg-Marienthal sicherlich nicht weniger Gewaltmedien konsumieren als in Berlin-Marzahn. :rolleyes:
In einem Land wo Milch & Honig fliessen hätte sich bestimmt auch eine ganze Generation von todessüchtigen Emos entwickelt :ugly:

Ansonsten kann ich mich der Behauptung Spiele als Aggressionsventil auch nicht so recht identifizieren. Seh es mehr als einfaches Hobby/Freizeitbeschäftigung - eine Mischung aus Spass, Unterhaltung und Herausforderung. Aber mein Gott, wenn es jemand als Ventil benutzt, soll der doch. Andere knabbern an ihren Fingernägeln, knirschen nachts mit den Zähnen oder bekommen mit fuffzich einen Nervenzusammenbruch, weil ihr Über-Ich Zeit ihres Lebens jegliche Emotionen und Triebe unterdrückte.

Da hier ja auch immer soviel von den Psychologen gesprochen wird.... fragt doch mal einen was sinnvoller ist: jedesmal wenn man sich über etwas aufregt sich auf die Lippe zu beissen und den Ärger runterzuschlucken, oder dies in geeigneter Form rauszulassen. Geeignet heisst hier: so, dass man das Gefühl hat sich Luft verschafft zu haben, aber ohne das jemand anderes dabei zu Schaden kommt. Wenn Computerspiele für PeterHantsche oder andere eine dieser funktionierenden Ventile ist, dann gibts daran nichts auszusetzen.
 
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oceano am 10.09.2008 11:09 schrieb:
Geeignet heisst hier: so, dass man das Gefühl hat sich Luft verschafft zu haben, aber ohne das jemand anderes dabei zu Schaden kommt. Wenn Computerspiele für PeterHantsche oder andere eine dieser funktionierenden Ventile ist, dann gibts daran nichts auszusetzen.

Daran will und kann wohl niemand was dran aussetzen, die Frage ist nur, ob dieser Effekt generell ist, oder vielleicht nur bei einigen Personen auftritt wie eben Peter
 
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Boesor am 10.09.2008 11:22 schrieb:
oceano am 10.09.2008 11:09 schrieb:
Geeignet heisst hier: so, dass man das Gefühl hat sich Luft verschafft zu haben, aber ohne das jemand anderes dabei zu Schaden kommt. Wenn Computerspiele für PeterHantsche oder andere eine dieser funktionierenden Ventile ist, dann gibts daran nichts auszusetzen.

Daran will und kann wohl niemand was dran aussetzen, die Frage ist nur, ob dieser Effekt generell ist, oder vielleicht nur bei einigen Personen auftritt wie eben Peter


Jeder Jeck ist anders :-)
 
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PeterHantsche am 10.09.2008 10:48 schrieb:
Ausnahmen bestätigen offenbar die Regel. Ich verwies auf die Geschichte: Schon immer begeistern Arenakämpfe, Hinrichtungen, Hexenverbrennungen und heute eben Boxkämpfe, Krimis, Horrorfilme und Shooter die Massen. Irgendwas muss ja dran sein...

stellt sich die frage, wer bzw welche gruppe die ausnahme darstellt.

Ich dachte immer die Kriminalitätsrate sei rückläufig... Da muss ich mir wohl mal genaue Zahlen ansehen.

das ist auch richtig.
generell ist die kriminalitätsrate in deutschland seit jahren rückläufig (was freilich seine gründe hat; ua nämlich die demographische entwicklung).

konträr dazu entwickelt sich aber die jugendkriminalität.
hier sind die zahlen seit jahren im steigen begriffen.

Von einem postiven war nie die rede. Bezogen auf Kriminalstatistiken. Wie gesagt ich denke auch nicht, dass ein Besucher des Zircus Maximus, den Arenakampf nachstellend jemanden umbringen würde. Nur dass leider bei eben jener Darbietung die er genoss, tatsächlich jemand verletzt wurde oder starb. Trotzem gab es sicher Raub, Mord und Totschlag... Wie auch schon vorher. Die Menschheit im allgemeinen ist einfach so... Ich habe ja nie gesagt das sei gut. Nur beobachtet und festgestellt...

bezogen auf dich, hast du durchaus von einem positiven effekt gesprochen.
(ua) den killerspielen, als "ventil" fungierend, sei es zu "verdanken", dass du noch nicht "ausgerastet" bist.

Entweder wir halten die Gesellschaft komplett gewaltfrei oder stellen fest, das der Status quo keinem weh tut.

natürlich muss die diskussion allumfassend geführt werden.
trotzdem verstehe ich aber immer noch nicht, was der verweis auf filme/ alokohol/ boxen etc. immer wieder soll.
selbst wenn da eine doppelmoral vorherrschen sollte, inwiefern -ich wiederhole mich- sollte das einen einfluss auf die sichtweise von gewalt speziell in spielen haben?

Wie schon in einem anderen Post erwähnt, kannst du es auch gern "überschüssige Energie" nennen. Jeder hat es. Auch dazu habe ich mich schon in anderen Posts geäußert.

wie gesagt, zu dem thema gibt es durchaus auch andere ansichten.
unzählige menschen -auch in deutschland- haben kein "ventil" und rasten dennoch nicht aus.
was ist denn mit denen?
sind das die angeblichen ausnahmen?

um ehrlich zu sein kann ich bei dem thema nicht wirklich mitreden, da ich diesbezüglich keine ausreichenden wisschenschaftlichen vorkenntnisse habe, aber irgendwas als "fakt" hinzustellen ohne es auch nur ansatzweise belegen zu können, das kann ich so nicht akzeptieren. ;-)
 
AW: AW

PeterHantsche am 09.09.2008 20:19 schrieb:
anjuna80 am 09.09.2008 20:07 schrieb:
PeterHantsche am 09.09.2008 19:57 schrieb:
DeVan90 am 09.09.2008 19:48 schrieb:
Ich glaube nicht, dass ich mit Shootern Aggressivität abbauen kann. Wenn doch, nur unbewusst. Wer zockt den bitteschön gezielt Shooter um seine Aggressionen abzubauen, das klingt für micht doch etwas unglaubwürdig ;)
Ich spiels liebend gern, weil ich anderen zeigen möchte, dass ich besser bin. :-D

Das geht meines Erachtens nach Hand in Hand. Ohne überschüssige Aggressionen hättest du wahrscheinlich nicht den Drang dich mit anderen zu messen. Denn beim "besser sein als andere" geht es ja auch primär um eine Konfrontation, in der man eben den besseren ermittelt...

@PeterHantsche

Ich kenne genug Leute die keinen Sport machen, keine Computerspiele spielen und auch sonst keinen Adrenalin-Kick benötigen- und sind die friedlichsten Menschen der Welt.
Du redest eher von Leuten die unausgelastet sind und nicht wissen wohin mit ihrer Energie...die aber nicht auf Agression beruhen muss.
Und bei einer Konfrontation, sei es beim Sport oder bei Shootern, gehts eher um Ehrgeiz besser zu sein. Der Hauptantrieb ist sicher nicht die Agression.
Agression ist sicher nicht in jedem verankert wie du behauptest. Klar wird jeder Mensch mal wütend, aber das sollte man unter Kontrolle haben, denn genauso schnell wie sie kommen vergehen agressive Gefühle auch wieder.

Was ist denn dann die Triebfeder der Menschheit? Wie haben wir früher überlebt? Haben wir die wilden Tiere überredet uns nicht zu fressen?

Selbsterhaltungstrieb? Essbedürfnis?
Du scheinst eine seltsame Definition von Agression zu gebrauchen. Nach deiner Meinung ist jedes Tuen eines jeden Organismus beruhend auf Agression. Vielleicht sollte dies etwas differenzierter geschehen.

Ich hätte wahrscheinlich noch mehr Beispiele anbringen sollen um zu verdeutlichen was ich meine: Auch jemand der unermüdlich eine 9m x 2m Schiefertafel mit Kreide vollschreibt, bis er endlich diesen Satz von *insert Mathematikername here* bewiesen oder wiederlegt hat, baut überschüssige Energie ab. Ob man die jetzt "Aggression" nennt ist glaube ich eine Frage persönlicher Vorliebe.

FIndest du es dann nicht selber merkwürdig dass einige Leute ihre "Agressionen" abbauen, in dem sie mit Adobe ein Bild malen, und du in dem du einen brutalen Shooter spielst? An der Stelle würd ich mir als Politiker auch Gedanken machen...
Ich bin auch begeisterter Ego-Shooter-Spieler der ersten Stunde, aber ich sehe das mehr als Unterhaltung und Spass. Ich fühle mich nachher nicht besser, anders oder sonst irgendetwas.
 
AW: AW

Bonkic am 10.09.2008 11:39 schrieb:
wie gesagt, zu dem thema gibt es durchaus auch andere ansichten.
unzählige menschen -auch in deutschland- haben kein "ventil" und rasten dennoch nicht aus.
was ist denn mit denen?
sind das die angeblichen ausnahmen?

um ehrlich zu sein kann ich bei dem thema nicht wirklich mitreden, da ich diesbezüglich keine ausreichenden wisschenschaftlichen vorkenntnisse habe, aber irgendwas als "fakt" hinzustellen ohne es auch nur ansatzweise belegen zu können, das kann ich so nicht akzeptieren. ;-)

Jeder hat eins oder mehrere. Wie ich schon sagte, man muss das ja noch nicht mal an etwas Physischem festmachen. Auch das beweisen eines mathematischen Satzes kann ein solches sein. Mein Gedanke ist, dass ein aggressionsfreier Mensch komplett antriebslos wäre und von sich aus wohl gar nichts tun würde. Selbst das du die verbale Konfrontation mit mir hier im Forum suchst halte ich für einen Ausdruck deiner Aggression. Wärst du nicht aggressiv veranlagt wär es dir schlicht egal... Das ganze geht natürlich schon sehr in die Richtung Motivationspsychologie. Und meine wissenschaftlichen Studien auf dem Gebiet konvergieren gegen null. Deshalb entschuldige ich mich für das Wort "Fakt". Nennen wir es stattdessen "bestechend einleuchtende These". Und für "Aggression" darfst du auch in diesem Post gern wieder "überschüssige Energie" einsetzen, so dir ersterer Begriff zu negativ besetzt ist.

Gruß
 
AW: AW

anjuna80 am 10.09.2008 12:03 schrieb:
PeterHantsche am 09.09.2008 20:19 schrieb:
anjuna80 am 09.09.2008 20:07 schrieb:
PeterHantsche am 09.09.2008 19:57 schrieb:
DeVan90 am 09.09.2008 19:48 schrieb:
Ich glaube nicht, dass ich mit Shootern Aggressivität abbauen kann. Wenn doch, nur unbewusst. Wer zockt den bitteschön gezielt Shooter um seine Aggressionen abzubauen, das klingt für micht doch etwas unglaubwürdig ;)
Ich spiels liebend gern, weil ich anderen zeigen möchte, dass ich besser bin. :-D

Das geht meines Erachtens nach Hand in Hand. Ohne überschüssige Aggressionen hättest du wahrscheinlich nicht den Drang dich mit anderen zu messen. Denn beim "besser sein als andere" geht es ja auch primär um eine Konfrontation, in der man eben den besseren ermittelt...

@PeterHantsche

Ich kenne genug Leute die keinen Sport machen, keine Computerspiele spielen und auch sonst keinen Adrenalin-Kick benötigen- und sind die friedlichsten Menschen der Welt.
Du redest eher von Leuten die unausgelastet sind und nicht wissen wohin mit ihrer Energie...die aber nicht auf Agression beruhen muss.
Und bei einer Konfrontation, sei es beim Sport oder bei Shootern, gehts eher um Ehrgeiz besser zu sein. Der Hauptantrieb ist sicher nicht die Agression.
Agression ist sicher nicht in jedem verankert wie du behauptest. Klar wird jeder Mensch mal wütend, aber das sollte man unter Kontrolle haben, denn genauso schnell wie sie kommen vergehen agressive Gefühle auch wieder.

Was ist denn dann die Triebfeder der Menschheit? Wie haben wir früher überlebt? Haben wir die wilden Tiere überredet uns nicht zu fressen?

Selbsterhaltungstrieb? Essbedürfnis?
Du scheinst eine seltsame Definition von Agression zu gebrauchen. Nach deiner Meinung ist jedes Tuen eines jeden Organismus beruhend auf Agression. Vielleicht sollte dies etwas differenzierter geschehen.

Jetzt hast du den Punkt: Ja genau so seh ich das. Sich gegen andere Lebensformen durchzusetzten bedarf (besonders bei Alles/Fleischfressern wie wir Menschen welche sind) Aggression. Wann immer einer lebt bleibt dafür ein anderer auf der Strecke. Das ist eben so. Leben und leben lassen gilt bestenfalls für Pflanzen. Aber selbst das wäre Utopie, warum sonst spricht man von einer "Invasion" bei eingeschleppten Arten?

Ich hätte wahrscheinlich noch mehr Beispiele anbringen sollen um zu verdeutlichen was ich meine: Auch jemand der unermüdlich eine 9m x 2m Schiefertafel mit Kreide vollschreibt, bis er endlich diesen Satz von *insert Mathematikername here* bewiesen oder wiederlegt hat, baut überschüssige Energie ab. Ob man die jetzt "Aggression" nennt ist glaube ich eine Frage persönlicher Vorliebe.

FIndest du es dann nicht selber merkwürdig dass einige Leute ihre "Agressionen" abbauen, in dem sie mit Adobe ein Bild malen, und du in dem du einen brutalen Shooter spielst? An der Stelle würd ich mir als Politiker auch Gedanken machen...
Ich bin auch begeisterter Ego-Shooter-Spieler der ersten Stunde, aber ich sehe das mehr als Unterhaltung und Spass. Ich fühle mich nachher nicht besser, anders oder sonst irgendetwas.

Wenn dann passiert das natürlich unbewusst. Ich setzt mich auch nicht hin: "Boah war des heut wieder n scheiß Tag, lass mal ne Runde Stranglehold zocken." Auch die Besucher eine Gladiatorenkampfes werden wohl kaum danach (aktiv) gedacht haben: "Puh jez gehts mir besser." Für die war das auch nur Unterhaltung und Spaß...

So wieder kursiv drunter geantwortet. Ich male übrigens die letzten paar Wochen auch eher am PC denn ich einen Shooter spiele. Und das härteste, was ich spiele ist Stranglehold (uncut). Games wie Dead Space oder das vielzitierte SOF haben mich schon immer kaltgelassen. Trotzdem mag ich bei Spielen wie BioShock nicht auf das Blut verzichten und bin pauschal gegen ein pauschales Verbot von Action-Spielen.

Grüße
 
AW: AW

So, hab grad in der Chiemgauzeitung die neuesten Umfrageergebnisse gelesen, bei der die CSU momentan auf 49% kommen würde, wenn schon jetzt Landtagswahl wäre.

Ich würde sagen, besser kann das für die PC Games Aktion garnicht laufen, denn jetzt könnten die Stimmen der verärgerten Spieler wirlklich das sogenannte "Zünglein an der Waage" sein, was die CSU an der 50% Hürde scheitern lassen könnte. Mal abwarten, wie's weitergeht ;)
 
AW: AW

Davon abgesehen dass ich deine Definition von Agression nicht teile, bleibt die Frage warum DU deine "Agressionen" mit visuellem Töten abbaust und ANDERE Die Sims spielen.
Mit dieser Agressions-Abbauthese wirst du keinen Anti-Killerspiele-Politiker überzeugen können.
 
AW: AW

PeterHantsche am 10.09.2008 12:12 schrieb:
Selbst das du die verbale Konfrontation mit mir hier im Forum suchst halte ich für einen Ausdruck deiner Aggression. Wärst du nicht aggressiv veranlagt wär es dir schlicht egal...
Aber Motivation (die Beweggründe, die das Handeln eines Menschen bestimmen) hat doch nicht nur etwas mit Aggression zu tun! Also ich für meinen Teil nehme an Diskussionen teil, egal ob im Forum oder in der realen Welt, um mal nen anderen Blickwinkel zu hören, Feedback über meine Ansichten "um die Ohren geschlagen" zu bekommen :-D , wobei ich dann versuche zu verstehen, was der "Gesprächspartner" von mir will bzw. warum er einer anderen Ansicht ist, als ich.
Wenn du meinst das alles im Leben nur durch Agression motiviert wird, steuern wir ja unweigerlich auf den Untergang zu. Dem ist doch nicht so, oder? :-)
 
AW: AW

anjuna80 am 10.09.2008 13:05 schrieb:
Davon abgesehen dass ich deine Definition von Agression nicht teile, bleibt die Frage warum DU deine "Agressionen" mit visuellem Töten abbaust und ANDERE Die Sims spielen.
Mit dieser Agressions-Abbauthese wirst du keinen Anti-Killerspiele-Politiker überzeugen können.

Ich schlage vor wir vebleiben so, dass wir uns einig sind, dass wir uns nicht einig sind! :-D

In diesem Sinne,
schönen Tag noch!

Peter
 
AW: AW

PeterHantsche am 10.09.2008 13:58 schrieb:
anjuna80 am 10.09.2008 13:05 schrieb:
Davon abgesehen dass ich deine Definition von Agression nicht teile, bleibt die Frage warum DU deine "Agressionen" mit visuellem Töten abbaust und ANDERE Die Sims spielen.
Mit dieser Agressions-Abbauthese wirst du keinen Anti-Killerspiele-Politiker überzeugen können.

Ich schlage vor wir vebleiben so, dass wir uns einig sind, dass wir uns nicht einig sind! :-D

In diesem Sinne,
schönen Tag noch!

Peter

Warum so unagressiv? :-D

OK belassen wir es dabei :-)
 
AW: AW

nikiburstr8x am 10.09.2008 13:43 schrieb:
PeterHantsche am 10.09.2008 12:12 schrieb:
Selbst das du die verbale Konfrontation mit mir hier im Forum suchst halte ich für einen Ausdruck deiner Aggression. Wärst du nicht aggressiv veranlagt wär es dir schlicht egal...
Aber Motivation (die Beweggründe, die das Handeln eines Menschen bestimmen) hat doch nicht nur etwas mit Aggression zu tun! Also ich für meinen Teil nehme an Diskussionen teil, egal ob im Forum oder in der realen Welt, um mal nen anderen Blickwinkel zu hören, Feedback über meine Ansichten "um die Ohren geschlagen" zu bekommen :-D , wobei ich dann versuche zu verstehen, was der "Gesprächspartner" von mir will bzw. warum er einer anderen Ansicht ist, als ich.
Wenn du meinst das alles im Leben nur durch Agression motiviert wird, steuern wir ja unweigerlich auf den Untergang zu. Dem ist doch nicht so, oder? :-)

Gut, einen hab ich noch:

Ihr seht den Begriff "Aggresion" einfach zu negativ. Nochmal: Ersetzt ihn in allen meinen Beträgen durch "überschüssige Energie" oder "Willen sich durchzusetzten". Wie das Kind nun heißt scheint nämlich für euch leider eine größere Bedeutung zu haben, als der Gedanke dahinter... Vielleicht reden wir deshalb auch aneinander vorbei... Ich wollte keinesfalls den Eindruck erwecken, dass Actiongames der einzig richtige Weg wären um mal Dampf abzulassen. Aber definitiv kein schlechter, denn er tut keinem weh. Ich wehre mich gegen die "Gewalthaltige Medien bringen gewalttätige Menschen hervor"-Polemik, indem ich sage: "Wenn es nicht zum Wesen der Menschheit dazu gehören würde, gäbe es weder Gewalt noch solche Medien". Einem Kaninchen könnte man Jahrelang mit (meinetwegen durch Animation erzeugte) Bilder von sich gegenseitig ermordenden Mümmlern vorführen. Es würde nie einen anderen Mümmler anfallen. Wir sind Raubtiere und es ist nutzlos und töricht diese Natur zu verleugnen.

Auch ich stecke meine überschüssige Energie nicht nur in Shooter. Ich schreibe Songtexte für meine Band, die sich gegen Gewalt und Krieg ausprechen. Male. Zocke Tetris Attack bis zur Erschöpfung gegen meinen Bruder. Trainiere. Gehe joggen. Koche gern. Dafür das ihr mich nicht kennt, brecht ihr mein Wesen ganz schön stark auf den Konsum action-orientierter Spiele herunter. Was ich ziemlich aggressiv finde.


Schüssi!
 
AW: AW

weiter so ihr macht hier richitg gute arbeit hoffe das sich große studios wie crytek auchma dahinter setzn und was tun
 
AW: AW

wow hätte nicht gedacht das diese Aktion ein solches Aufsehen erregt!

Dachte mir die würden die Briefe eh nicht lesen und einfach wegwerfen..
 
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