BlackDead am 06.01.2007 14:00 schrieb:
Psychonauts obwohl das Spiel sehr humorvoll ist gab es da eine Szene die ich sehr dramatisch fand. In der Gedanken Welt von Milla Vodello gibt es einen dunklen Raum wo man erfährt das sie einige Kinder aufgezogen hat die alle bei einen Feuer umkamen und sie sich die Schuld gibt an den Tod der Kinder gibt.
Anschließend kommt man in Raum der in Flammen steht und in diesen Flammen sieht man Schatten der toten Kinder und man hört sie Sachen flüstern wie: "Warum hast du uns sterben lassen"?, "Hilf uns".
In dem Raum wurde ich fast wahnsinnig. Beim ersten Besuch bin ich kurz rein, habe mich umgesehen und wieder raus. So richtig bewusst auf die akkustische Untermalung habe ich da nicht geachtet und daher kaum was mitbekommen. Erst nachdem ich es durchgespielt habe und nach den letzten Trugbildern in der Vodello-welt suchte, habe ich in dem Glauben die könnten da drin sein, wenn man irgendwie aus dem Käfig rauskommt, länger herumprobiert. Dementsprechend bin ich da minutenlang herumgehüpft und habe an jeder Stelle irgendwas versucht, aber nichts gefunden und die ganze Zeit das schreckliche leidende Gekreische der Kinder.....heftigst gänsehauterzeugend (da war Doom3- selbst der spannende Anfang- weniger beängstigend

ernsthaft)
Weird_Sheep am 05.01.2007 14:58 schrieb:
Es gibt gegen Ende von Prey die Szene in der Tommy endlich seine Freundin Jen wiederfindet. Man sieht nur deren Oberkörper durch so ein Fensterchen und sie selbst weiß nicht so ganz genau, was mit ihr geschehen ist. Man denkt sich also, schnell die Freundin retten und endlich weg hier und dann öffnet sich der Verschlag in dem sie steckt und dummerweise ist der Unterkörper nicht mehr so ganz, der der er mal war. Untenrum ist Jen nämlich nun ein ziemlich fieses Monster, das hinter Tommy her ist. In diesem Moment muss man dann Wohl oder Übel die Hälfte der Freundin umbringen, was dann doch ein wenig unerwartet war.
ganz einfach gesagt war mir das ziemlich egal, weil die ganze Atmosphäre im Spiel nach dem gelungenem Beginn nie mehr passte:
*** Man wird getrennt und selber glücklicherweise befreit. Erster "Fehler"; was suchte die organische Doom3welt im eher mechanischem Quake4universum? Sind das jetzt (eher weniger) intelligente (im kollektiv denkende?) Aliens oder eine Art schleimiger Parasit? Außerdem fand ich die Vernichtungsmaschinen grausamer wie die eigentlich pööösen Aliens.
Danach trifft man Opa, während er getötet wird. Kurz danach stirbt man selber und trifft- hossa!- natürlich den Geist von Opa und wird in die Supermankräfte der Cherokee eingeweiht.*** Ein Flieger stürzt ab, man findet einen Schulbus und kämpft sogleich gegen die Geister von Kinder (!). (was man auch ein zweites mal noch macht

Hallo USK? Bei Quake4 (uk) gab es nichts was auch nur entfernt so seltsam/befremdlich war.....) Dann trifft man die Anführerin von der Rebellenorganisation. blabla *** Dann findet man Jen. *** Dann stirbt die Anfüherin bei einem kleinen Scharmützel und Jen geht verloren. Dann trifft man Jen in ihrer "Extendet Edition" und macht sie "widerstrebend, schmerzerfüllt" platt. *** Der Cliffhanger am Schluss macht für mich nur noch mehr den Eindruck das Prey ein Episodenspiel ist ohne es offiziell so genannt zu haben.
(*** kennzeichnen Stellen wo ich mir ein paar neue Storyteile bzw. Verbesserungen in den vorhandenen Storysequenzen oder viel mehr Spielzeit gewünscht hätte. Monologe von Tommy, darüber wie toll doch Jen ist, wie schlimm der Tag doch verläuft oder was auch immer, wären auch nicht schlecht gewesen, zumal er ja mit seiner Flucherei bewiesen hat, das er sowas in der Art drauf hat. So hatte Tommy beim Gefluche mehr Emotion als ich im gesamten Spiel. Und wenn dieses Emotionsverhältnis sowas von aus dem Gleichgewicht ist, dann macht es die ganze Geschichte nur noch schlechter.)
Wound am 05.01.2007 20:58 schrieb:
Prey
[...] daß die Motivation, seine Geliebte vor diesem Tod zu bewahren, voll anschlägt.
Man stelle sich vor, der einzige Mensch, der einem irgendetwas bedeutet, der eigentlich dem eigenen Leben erst einen spürbaren Sinn gibt, hängt hilflos ausgeliefert an einem Transportband und soll zu Gulasch verarbeitet werden. Stundenlang hetzt man durch das riesige Raumschiff, um sie zu finden....
noch einer der das gut fand

....nunja, Geschmäcker sind verschieden und wenn man mit obigen Satz als Primärziel herangeht verläuft die Suche nach Jen wohl sicherlich anders.
Mich hätte die Indianergeschcihte mehr interessiert bzw. bessere Rätseleinlagen....oder vielleicht wäre bei mir das Spiel besser angekommen, wenn die halbgaren Schwerkraft und Portalinnovationen weggelassen worden wären. Oder eben vernünftigere längere Storypräsentation. So passte es imo einfach nirgends zusammen.
Bioshock
Emotionen zu erzeugen ist ein wichtiges Element, um den Spieler in Spielen mit großer Entscheidungsfreiheit nicht vollkommen verloren gehen zu lassen. Rollenspiele fallen einem da sofort ein. Ich mache mir auch deshalb große Hoffnungen auf Bioshock und ein Spielprinzip, indem ich erfolgreich bin, wenn ich meinem Gefühl vertraue oder die Gefühle anderer Charaktere verstehe.
das mit dem bizarren little sister- Szenen fand ich in den bisherigen Videos abstoßend....der Rest des Spiels könnte aber etwas werden
Beyond Good & Evil ging bei mir genauso wie Prey nur als unstimmig durch.
Der Anfang war dramatisch.
Aber schon die Werkstatt war dann aufgesetzt lustig.
Der ganze Widerstandskampf sollte dann wieder ernst sein, aber mit den Charakteren?
Und dann noch die große überraschende Aufklärung beim Schlussgegner?
Neenee, das war mir zu sehr unstimmiger Mischmasch.
Eternal Darkness (Cube)
Bei ED fand ich den Level in der Kirche während im Hintergrund der erste Weltkrieg tobte gelungen. Man konnte sich fast gar nicht auf das eigentliche Spiel konzentrieren weil es so krachte und rumste. Man hatte irgendwie dauernd das Gefühl das gleich das ganze Haus zusammenfallen könnte. und dem Spiel konnte man das zutrauen->
Außerdem heftig die Szenen (
Sanity Effects), wo das Programm einen "verarscht".
Ich habe leider nur eine Storyline durchgespielt und daher nur einen Bruchteil davon selber erlebt.
Das kostete echt Nerven.
Wie sieht es eigentlich in näherer Zukunft aus?
Metroid Prime 3 wird wieder in einer einsamen feindlichen Welt spielen. (bestes Aliensfeeling)
Haze könnte sich mit Krieg (oder Weltpolizei?) kritisch auseinandersetzen.
Alan Wake sollte typisch Remedy was werden. (auch wenn ich mir noch immer nicht so Recht was drunter vorstellen kann)
Aber ansonsten fällt mir nichts ein, was noch kommt (Mafia2, Max Payne3
.gif)
).....oder vergesse ich da was?