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News - PC Games Exklusiv: Leseraktion mit Gewinnspiel: Emotionen in PC-Spielen

Mich würde noch besonders interessieren, welche Titel euch diesbezüglich enttäuscht haben, also welcher Charakter euch völlig kalt ließ etc.

Ebenfalls Unreal 2. Nicht nur wegen der nicht gerade hervorragenden Story und den durchschnittlichen deutschen Sprechern. Es hatte nicht mehr diese Welt, in der man sich fühlte zu sein, zu tun. Auch das man auf eine weltumspannende Story setzte die Nebencharaktere zulässt deren Charakter überhaupt nicht danach ausgerichtet ist. Es fallen Dialoge die langweiliger nicht sein können und keinen hauch von leidenschaft, Angst oder pure Verzweiflung aufbauten. Mich begeisterte U2 auch bis heute noch und zwar wegen dem Grafikdesign, den das war und ist heut noch für Sci-Fi Titel spitze.

Als Sci-Fi Fan wünsche ich mir Titel die Epischeausmaße erreichen.
Halo 1+2 hat diese Ausmaße, eine Story die teilweise innovativ ist (Halo-Ringe), durchgestylte Fahrzeuge und Grafik (wenn auch teilw. eintönig) besaß und dem Hintergrund das die Menschheit am Rande der Vernichtung stand. Nicht genug, gab es einen genialen Orchestersoundtrack der diese Bedrohliche Stimmung weiter verschärfte. Die Geschichte wurde vor allem im 2. Teil richtig spannend nur vermisste man eines...

...gut ausgebaute Charaktere. Es kamen Figuren vor die mal kamen und wieder gingen, es starben Freunde zu denen ich keinen Bezug herstellen konnte und mich deswegen auch nicht daran störte. Es ist eines dieser Spiele die zwar begeistern, später aber nicht mehr stark in Erinnerung blieben. Es ist eines dieser Spiele deren Story episch genannt wird, dafür aber nicht die nötigen Charaktere besitzt episch zu sein.
 
eX2tremiousU am 05.01.2007 12:45 schrieb:
Die stärksten Emotionen, verbunden mit dem obligatorischen und ungläubigen "Ey boah ey" Blick, hatte ich wohl nur bei der Max Payne Serie.[...]
Ich kann mich dem nur anschließen, besonders an den 2. Teil mit seiner absolut genialen, filmähnlichen Inszenierung kommt eigentlich nichts auch nur annähernd ran, was ich bisher gespielt hab.
Sonst fällt mir eigentlich nur noch KotoR ein, dass mit Bastila auch einen Charakter hatte, der nicht nur aus Hitpoints und nem Angriffswert bestand. Das hatte mich damals schon genervt, als sie sich für den Spieler opfern wollte und man sie im ersten Moment für tot hielt. Entsprechend gefreut hab ich mich dann natürlich als man sie bein nächsten zusammentreffen (wo sie ja auf der dunklen Seite ist) nicht töten musste und sie am Ende dann sogar retten konnte.

Leider sind solche Momente, wo einem das Wohlergehen der Charaktere doch irgendwie am Herzen liegt viel zu selten. Irgendwie nimmt sich kaum jemand die Zeit Charaktere vernünftig auszuarbeiten und dann auch ins Spiel und die Handlung zu integrieren. Oft hätte ich lieber noch ein paar Dialoge und nicht den hundertsten oder tausendsten Gegner, den ich dann sowieso nur kill u zu erfahren, wies in der Story weitergeht.
 
Als emotionslos empfand ich die Sprecher aus "SILENT STORM".
Die Stimmen waren so abgehackt, das man das Gefühl hatte, der Text
sei nicht in einem Stück aufgenommen wurden.

Positiv fand ich "Beyond Good&Evil".
Die Musik vor dem Lechturm hatt regelrecht die Frölichkeit versprüht.
Als die Kinder entführt wurden und Jade im zerstörtem Leuchturm an kam,
hat mich das mitgenommen.

In "Psychonoauts" hab ich mich fast tot gelacht.

Raz: Hey, Coach. Ich hab eine Knopf gefunden. Wenn sie auch einen hätten
könnten wir Flohüpfen spielen.

Coach: Wenn ich einen Knopf hätte, würdest du in 3 Sekunden sterben.

Tolles Spiel auch wenn ich stellenweise mehr mit der Kammeraführun
als mit den Gegnern zu kämfen hatte.
Mich hatte es geärgert weil ich dadurch oft runter gefallen bin.
Besonders im Zirkus durch den Zeitdruck durfte ich es nochmal tun.
 
Ganz kalter Kaffee: Unreal 2
Das Mädel hatte die Erotik einer Schaufensterpuppe und die Story das Charme von Haferschleim.

Top: Generell Rollenspiele schaffen es, mich emotional mitzureissen.
Positiv erwähnenswert ist da z.B. "Planescape: Torment".
Auch "Outcast" hatte nicht zuletzt durch die schöne Grafik eine ganz besondere Atmosphäre geschaffen die mich emotional an die gezeigte Welt und ihre Einwohner gefesselt hatte.
Ach, den "ich hab nur was im Auge"-Effekt hatte ich ganz stark bei Final Fantasy 7 als eine der Hauptfiguren relativ früh im Spiel gestorben ist. Wie hieß die nochmal, irgendwas mit A... Aeriel oder so? Kann mich nicht mehr erinnern, ist Jahre her. ^^

Generell ist bei mir aber die emotionalle Bindung bei Computerspielen deutlich geringer als bei Filmen und vor allem Serien.
 
Ich fand die Charaktere in "GUN" (US) sehr überzeugend, was aber zum großen Teil auch an der genialen Synchronisation und dem tollen Schnitt der Zwischensequenzen lag.
 
Welche Spiele versuchen, im Spielverlauf Ihre Gefühle zu wecken - und scheitern kläglich?
wecken Gefühle:
FEAR
Undurchsichtige Horrorstory, leider mit einem zu großen Durchhänger im Mittelteil.
Das outro war genial: bebbender Sound- keine Ahnung was das soll- dann kommt von weiten eine Staubwand entgegen- man läuft die paar Meter, die man im Glauben das man einen Ausgang suchen müsste weitergelaufen ist, wieder zurück und wird von der Welle erfasst...boah, was war daaas den? :confused:

Men of Valor
schaffte im Gegensatz zu Call of Duty und Medal of Honour wirklich durchgehend Story und mehr als nur "ich will überleben" Egoshooter-Spannung durch den Briefwechsel und die durchaus kritischen Fakten zum Vietnamkrieg zu liefern. Und obwohl es doch ein Kriegsshooter war, war es gleichzeitig in manchen Stellen dadurch ein Antikriegshooter.

Call of Duty
Überzeugt eig. nur so richtig beim Sturm auf Stalingrad.
Genauso wie in Enemy at the Gates wird einem die Absurdität mit der die Russen Menschenmaterial geopfert haben vor Augen geführt.

Forsaken :-D
Sprachausgabe?
auf einer Nintendokonsole?
Das ich das noch erleben darf.
war zwar nur ein kleiner Satz im intro, aber der war einfach bewegend.
für Module war das halt was besonderes

doom 3
Bevor die endlose/ ermüdente (Rückwärts)Action einsetzte, war es zum Fürchten.

Quake 4
Glaubwürdige Charaktere(Strauss konnte ich aber nicht leiden, der war zu egozentrisch), stimmiger Sound, "bärig" fürchterliche Aliens und eine Verstümmelung, die einem in die Knochen fährt.

Vampire Bloodlines
Source-Engine grafik liebe ich (und ich besitze als Steamverweigerer eben nur VB*g*) Q4, D3, FEAR, Riddick, die kommenden Unreal 3 Spiele sehen dagegen alles nach Plastik aus
Dementsprechend sieht die Spielwelt einfach wie sie meiner Meinung nach heutzutage technisch up to date bestmöglich sein kann.
Viele Dialoge sind alle mit augenzwinkerndem schwarzem Humor vertont.
Jack im tutorial ist eine Wucht.
Umgehauen hat mich dann als Jeanette mich im Asylum gegrüßte mit einer süßen lasziven Stimme. Wow, was für eine nette Tussie, während ein paar seltsame Typen im Hintergrund zu Isolated Herumhüpften.
Das Hotel das schon erwähnt wurde war dann auch noch grandios inszeniert.
hirnreiter am 04.01.2007 21:08 schrieb:
Trauer: Das Schicksal des Ghoul-Mädchens bei Bloodlines. Das hat mich nicht kaltgelassen.
Zuerst besorgt sie einem die beste Rüstung des Spiels kümmert sich um die Wohnung und dann das...
Heather-schätzchen *schnief*

Super Metroid
Das intro, das die Geschichte der Vorgänger ganz kurz erzählt, untermalt mit SNES-sound at its best, stimmt perfekt auf die nachfolgende Erkundung des fremden Planeten ein.
Und beim Schlussgegner als einem das Metroid, das man im vorigen teil eben überleben ließ, hilft einem, während man schon keuchend am Boden kniet und Mother Brain dann wütend seine Kräfte gegen das Metroid einsetzt bis es stirbt und man erst danach wieder zu Kräften kommt.

Metroid Prime
die Spielwelt (Eis, Feuer, Grünzeug) war mit der sphärischen Musik einfach bombastisch. Leider fehlte es den Chozo einfach an allem interessantem.

eX2tremiousU am 05.01.2007 12:45 schrieb:
ich "mag" MP 1 und 2
absolutes unterschreib dazu :-X

Psychonauts
Der Kuss zwischen Raz und Lily war ja wohl das Erotischste das man seit Basic Instinct sehen konnte. :-D
Ne, ernsthaft oder auch nicht ;-) , die ganze Geschichte zwischen Raz und Lily war ein netter Zusatz zum restlichen perfekt vertonten (dt. min. genausogut wie engl.) vor Witz sprühendem Spiel mit absurden Charakteren.

scheitern:
Prey
Der Anfang war richtig gut (die stimmige Bar, der Konflikt, den er mit sich selbst vor dem Spiegel im WC ausgefochten hatt), aber danach kommt mir die ganze Indianerchose nicht in Fahrt und die Bedrohung der Außerirdischen war mir nie auch nur annähernd beängstigend.

Ganz besonders das hochgelobte Runaway aber auch jedes hirnverbrannte Adventure, wo man Lösungen nie und nimmer duch logisches Nachdenken finden kann :-(

Bei The Fall bin ich mir nicht sicher ob die Entwickler Emotionen wecken wollten. Entweder sie sind kläglich gescheitert oder sie haben es selber gewußt das sie den nötigen Level, um es nicht peinlich werden zu lassen, nicht erreichen und deswegen war auch die Zurück in die Zukunft Quest drin :top: , damit hatten sie eine gewisse nötige Selbstverarsche reingeknüpft, die zum Rest passte. (Schwester und Vater verschwunden- *such*- Vater tot- schade eigentlich- *weitersuch*- Schwester find- sie ist krank- dumm gelaufen- egal- du gestaltest unser aller Zukunft als der große Anführer- ach wo ich? OK von mir aus..... :ugly: )

Far Cry
Genauso wie bei The Fall glaube ich ja das sich Crytek darüber im Klaren war, das ihr Spiel/ die Geschichte weit von ernst zu nehmend weg ist und darum haben sie unglaublich dämliche Kommentare reingepflanzt.
"Ich zerreiße dich in der Luft." "Ich schieße dir genau zwischen die Augen" :rolleyes:

Posten Sie Ihr emotionalstes Erlebnis
Das dürfte wohl die Endsequenz von Mafia gewesen sein.
Das was Scarface als Film so perfekt gemacht hat, hat Mafia als Spiel hingekriegt. Verbrechen zahlt sich aus! ;-)

Was war der allererste Titel, der Sie emotional berührte?
Das dürfte wohl Zelda OoT gewesen sein.
Als man das kleine Heimatdorf verlässt. Man fühlt sich wie ein kleiner Zwerg, als man das erste mal in die weiten von Hyrule aufbricht. Der Sprung von 2D Zelda zu 3D Zelda war einfach enorm. (da mögen die Texturen noch so matschig und Polygone noch immer auf einer Hand abzählbar sein, das Spiel sieht immer noch gut aus)

Oder es war Goldeneye?
Als man das Intro sieht in der Bondtypisch aus dem Lauf auf Bond geblickt wird und der Bildschirm dann rot wird. Danach im ersten Level fährt die Kamera zur Kopfposition und man IST Bond.... (tja, vor Casino Royal hate ich kurz eine Phase wo mir der Arschlochcharakter von Bond passte)

Welche Musik hat sie emotional besonders berührt?
Ganz klar Vampire Bloodlines.
Seit ich ins Asylum bin, höre ich mir die Stücke, da sie als mp3 auf der CD sind, immer wieder an.
vor allem Isolated

dahinter wohl MP 1&2, Metroid Prime, Doom3....

Mit welchem guten und bösen Charakter konnten Sie am Meisten anfangen, wer erschien Ihnen am glaubwürdigsten?
die Charakter von Panzers Phase1 fand ich gut gemacht/ vertont
Vor allem die Dialoge von Barnes und Wilson mit der rauchigen Stimme von Barnes waren witzig, obgleich das Spiel nie so mit einer Hurrastimmung daherkommt wie mir Rush for Berlin vorkommt.

Welche Erzählform eignet sich Ihrer Meinung nach am Besten, Sie emotional einzufangen - Sequenzen, Teamkämpfe, Rätsel?
Rendervideos finde ich nett anzuschauen und bei Blizzardspielen fällt doch immer wieder die Kinnlade runter, aber dabei kommt mir das immer als Belohnung oder als ein ruhiger/beruhigender Teil Präsentation vor. (als intro und outro super, dazwischen kommt es aus Spiel an, ob es passt) So wirklich gut finde ich Ingamesequenzen, wo halt wirklich alles aus einem Guß ist, eben mit einer Grafik, präsentiert wird.
Nur bei Max Payne konnten die völlig andersartigen Comicbilder die durchs Spiel erzeugte Spannung nicht abklingen lassen. Die Musik und die Sprachausgabe lässt es einfach nicht zu.
 
crackajack am 05.01.2007 14:47 schrieb:
Prey
Der Anfang war richtig gut (die stimmige Bar, der Konflikt, den er mit sich selbst vor dem Spiegel im WC ausgefochten hatt), aber danach kommt mir die ganze Indianerchose nicht in Fahrt und die Bedrohung der Außerirdischen war mir nie auch nur annähernd beängstigend.

Es gibt gegen Ende von Prey die Szene
in der Tommy endlich seine Freundin Jen wiederfindet. Man sieht nur deren Oberkörper durch so ein Fensterchen und sie selbst weiß nicht so ganz genau, was mit ihr geschehen ist. Man denkt sich also, schnell die Freundin retten und endlich weg hier und dann öffnet sich der Verschlag in dem sie steckt und dummerweise ist der Unterkörper nicht mehr so ganz, der der er mal war. Untenrum ist Jen nämlich nun ein ziemlich fieses Monster, das hinter Tommy her ist. In diesem Moment muss man dann Wohl oder Übel die Hälfte der Freundin umbringen, was dann doch ein wenig unerwartet war.
 
Razor am 05.01.2007 10:51 schrieb:
Diese Emotion habe ich komplett vergessen, dabei hat mich "Call of Cthulhu" 2006 erneut so richtig das Fürchten gelehrt. Dank des altmodischen Settings, was ganz ohne High-Tech, futuristische Laserwaffen, und überlegene Technik in Form von übertriebenem Shadereinsatz etc. ausgekommen ist, konnte das Spiel in meinen Augen einen sehr eigenwilligen, und extrem düsteren Spielstil vermitteln. Bereits nach der ersten Mission konnte ich mich mit dem psychologisch leicht gestörten Protagonisten "Jack Walters" identifizieren, und fand es jedes mal einfach genial inszeniert wenn er vor lauter Angst begann Selbstgespräche zu führen, oder beim Anblick von arg entstellten Monstern anfing an seinem Gemütszustand zu zweifeln. "Oh GOD! This CAN'T be true!"

Hinzu kamen die sehr unterschiedlichen Umgebungen und die vielen kleinen Details die dem Spieler das Gefühl gaben, dass er wirklich Jack Walters sei. Die Folterung, die Jagd durch das nächtliche Städtchen, die Szene wo man einen Vater sieht, der entsetzt die blutverschmierte Leiche seiner kleinen Tochter umklammert. FEAR war für mich nur ein seichtes Lüftchen, das die Bezeichnung "Horror-Shooter" nicht verdient hatte. CoC hingegen war für mich wirklich ein Spiel, das mich sehr mitgenommen hat. Besonders erinnere ich mich an die Szene auf dem Kriegsschiff, wo der Kapitän in seiner Kajüte verbarrikadiert sitzt, und das Vaterunser betet. Schließlich hört man einen Schuss, und einem wird klar, dass sich der arme Kerl vor lauter Angst das Leben genommen hat. Einmalig und sehr fesselnd gemacht. Das ganze Spiel bietet kleine Momente wo man mit dem Held mitfiebert, sich selbst wie jemand fühlt, der in einem surrealen Alptraum gefangen ist, oder jemanden hinterher trauert, der gerade gestorben ist (Tochter vom Priester, kleines Mädchen, Kapitän des Schiffes, Held am Ende). Angst gepaart mit Emotionen, ein sehr gelungener Mix, der mich erstaunlich lange begeistert hat, und mich selbst heute noch gelegentlich erschreckt, obwohl ich das Spiel bereits auswendig kenne.

Regards, eX!
 
eX2tremiousU am 05.01.2007 12:45 schrieb:
Bereits als man im Intro die Leiche von Max' kleiner Tochter am Boden sah, und Payne die Situation mit einem ungläubigen "Oh god no, please god no!" kommentierte, war es um mich geschehen. Einfach schockierend und ergreifend. Der abschließende "Nooooooo! Schrei, als Max seine tote Frau ein letztes Mal umarmt, hat mich auch ziemlich begeistert und betrübt. Ich hätte es niemals für möglich gehalten, dass eine blöde Polygonfigur, beklebt mit einigen Texturen und synchronisiert von einer markanten Stimme mehr Emotionen transportieren, und glaubwürdig an den Betrachter bringen kann, als ein echter Schauspieler in einem großen Hollywood-Film.


Ich habe auch spontan an genau diese Szene gedacht, als ich das Thema hier las. Ich glaube allerdings, dass es nur deshalb so gut rüberkam, weil man Max in dieser Einstellung grösstenteils von hinten sah wie er auf das Bett gelehnt war und alles wirkte auch etwas surreal.
Hätte ich ihm dabei ganz klar ins eckige Polygongesicht sehen können, dazu noch dieser steife Mantel, wäre die Wirkung wahrscheinlich weniger gross gewesen.
Ansonsten bin ich nicht der Meinung, dass Spiele mit guten Movies wirklich mithalten könnten was Emotionen anbelangen.

Einzige Ausnahme bildet da für mich der Horror-Effekt. Gegruselt habe ich mich schon so manches mal vor dem Bildschirm... :-]
Angefangen bei Resident Evil 1 - dieses alte Herrenhaus mit seinen vorgerenderten Hintergründen und den eigenwilligen Kameraeinstellungen war einfach das perfekte Setting für diesen Survival-Horror!
Danach kam Silent Hill. Die Grafik im ersten Teil war sogar für PS1-Verhältnisse schon ziemlich schlecht, aber was die da trotzdem noch so draus gemacht haben, ein echtes Meisterstück! :top: Vor allem was den Sound anbelangt, da sitzt wirklich jeder Ton; und zusammen mit den surrealen Bildern fährt er dir durcj Mark und Bein. Silent Hill (hier waren die Spiele übrigens doch besser als der Film :finger: ) spielt sich einfach wie ein wahrgewordener Albtraum, im positiven Sinne natürlich! ;-)
Dann kam in der Hinsicht erstmal laaaaaaange Zeit nichts und ich dachte schon ich sei aus dem Alter raus, um mich vor dem Monitor zu gruseln ( :-P ), aber dann spielte ich Condemned! :-D Sowieso ein Spiel das imho viel zu wenig Aufmerksamkeit bekommen hat. Die Polizei, ein Serienkiller und ein ganzer Haufen durchgeknallter Junkies, die hinter jeder Ecke lauern machen Jagd auf dich und du hast nichts anderes als die Gegenstände, die auf dem Boden rumliegen um dich zu wehren. Das hebt den Survival-Horror nochmal auf eine ganz neue Stufe. :-D
Was mir dabei am meisten im Gedächtnis geblieben ist: 1. Der Freak, der plötzlich aus dem Schrank springt (gabs zwar schon öfters sowas, aber hier hab ich mich wirklich erschreckt :ugly: ) und 2. die Sequenz in dem heruntergekommenen Kaufhaus als wieder so ne Psycho-Phase einsetzt und auf einmal hinter deinem Rücken diese Schaufensterpuppen auftauchen. Jedes mal wenn man sich umgedreht hat standen da mehr von den Teilen und sie kamen immer näher, immer mehr immer näher :haeh: OMG, ich hab echt gehofft, dass die Szene jetzt endlich mal vorbei ist oder zumindest was passiert, aber diesen Psycho-Terror konnt ich nicht länger aushalten... :-D


Achja.... ich weiss zwar nicht, ob das auch unter "Emotionen in Computerspielen" fällt, aber hier noch ein paar Games bei den ich sagen würde, die hatten ne Wahnsinns Atmosphäre:
Battlezone2
Omicron: The Nomad Soul
System Shock2
Deus Ex
Vampire: Bloodlines
und.... Geheimtipp: Shadow of the Colossus für PS2 :-)
 
Hi,

Als ich damals in der zwischen sequenz bei MAFIA beobachten musste wie tommy paulies wohnung betritt und dann plötzlich vor paulies leiche steht war ich erst total traurig und dann richtig sauer auf sam und in folge dessen hab ich das letze level in mafia sehr genossen. Schlieslich wurde dann am schluss auch tommy erschossen und seit dem bete ich das mafia 2 dort weitergeht wo mafia geendet hat, um dann meine thomson in die hand zu nehmen und all die übriggebliebenen von morellos familie aufs korn zu nehmen.
 
also wenns ne art award oder sowas gäbe, wäre der sieger 100%ig sicher:
Max Payne!

die szene, wenn er seine tote familie findet oder auch überhaupt der ganze zweite teil mit diesen düsteren comicsequenzen und maxs markiger und dunkler stimme, die durchs spiel leitet...hammer! wenn ich nur das max payne theme als mp3 anhör, werd ich ja schon melancholisch...

ebenfalls klasse waren mafia (die ganze geschichte, die diversen hochs und tiefs...wie wenn jemand den paten und goodfellas in pixel gepresst hätte), metroid prime fürn cube (diese endlose einsamkeit, auf nem fremden planeten ewig weit weg von deiner heimat oder irgendwelchen freundlich gesinnten wesen...du weißt genau die minderheit der bewohner des planeten sind von dir genervt - alle andern wollen nur deinen tod, verbündete gibts nicht...), resident evil 4 fürn cube (sobald man das erste mal durch ein dorf gehetzt wurde, verfolgt von ner horde zombieähnlicher wesen und mit dem gefühl, das ultimative opfer zu sein - das spiel hat den begriff survival horror einfach mal eben neu erfunden!)

ansonste noch ganz spezielle szenen in games, die extrem emotional waren:

- vampire: bloodlines: die geistervilla...das spiel allgemein is großartig und die atmosphäre und story und alles top...aber dieser level is einfach nur heftig. man sieht kaum blut, niemals wirklich einen gegner oder gar irgendwelche abgenagten leichen wie in doom³ - aber die angst ist dafür noch schlimmer als in den dunklen korridoren von doom! normalerweise halt ich echt was aus, aber da, da hab ich erstmal richtig tief durchgeatmet, als ich draußen war!

- oblivion: der letzte auftrag der bruderschaft...die bruderschaftsmissionen waren sowieso die besten, aber das ende war einfach wahnsinn. erst das gehetzte durch tamriel jagen, um den waren auftraggeber der morde zu finden, immer das gefühl, zu spät zu kommen - untermalt von makaberen details wie "mutters kopf" :-D - und dann als man das haus, den geheimen treffpunkt im blick hat und die hoffnung, das man schnell genug war...und man tritt ein und findet die restlichen mitglieder der schwarzen hand vor und ahnt bereits böses...und dann sieht man luciens verstümmelte, aufs grausamste zugerichtete leiche, man stellt sich vor, was die alles mit ihm gemacht haben und...argh, da hat ich echt nen kloß im hals. lucien war mein lieblingschar im ganzen game...danach hab ich ausgemacht und fast eine woche kein oblivion gespielt, weil ichs den jungs von bethesda nicht verzeihn konnte, was die mit dem besten char im ganzen spiel gemacht haben und weil ich jedesmal traurig war, wenn ich nur dran gedacht hab...

wär vllt gescheiter gewesen, ich hät danach nicht mehr weiter gespielt, weil die restliche mainquest war ja mal echt lau und das gameplay und design wurde am ende extrem langweilig :finger:

aber mal eine top3 der emotionen:
1. Max Payne 1&2
2. Resident Evil 4
3. Oblivion/Vampires: Bloodlines (oblivion war die eine szene ultraemotional, dafür das restliche spiel mau - boodlines war der level etwas weniger emotional wie bei oblivion, aber das gesamtspiel dafür wesentlich atmosphärischer...)

mfg daffy
 
Also mir hat damals als erstes Spiel "The Secret of Monkey Island" emotional zugesetzt. Das war noch am Amiga 500! :-X

Als ich damals LeChuck mittels Malzbier in höhere Sphären geschickt hab und dann Guybrush und Elaine in der Nahaufnahme zu sehen waren... %-) *erinner*

Da war ich echt todtraurig das das Spiel zuende war. Habs dann noch einge Male durchgespielt ( auch heute noch ab und zu am PC ), und was freute ich mich auf den zweiten Teil! Aber so wie beim ersten Mal, so wars nie wieder! *g* ;-)
 
Wing Commander
Als z.B. Commander Blair getötet wurde....diese Schweine !
Die Reihe hat (kenn nur 3,4, Prophecy) geniale Filmsequenzen, man lernt jeden Charakter in vielen Gesprächen genau kennen (z.B. Maniac,...)

Jagged Alliance 2
Als Sydney ersachossen wurde und Scope trauerte,
geile Aussagen von Fidel,
die Rede von Miguel nachdem Didranna tot war.
Vorher schon die Gespräche, als man ins Rebellenlager kam.

Mafia
Grosses Kino, wie schon erwähnt

HL: Opposing Force
N bisschen gruselig wars damals schon, als man runter in die komplett dunklen Katakomben musste, nur mit dem Nachtsichtgerät die dicken Fiecher da unten jagen.

edit
Grim Fandango
Tierisch witzig, als der Abschnitt kommt, wo sie mit diesem komischen Auto durch die Strasse heizen *g*

und bei WarCraft3 die Stimme von den Bauern der Menschen:
"ooo kee" "nagut" "huä" "kann das kein anderer machen"
 
Auf jeden Fall die beiden Max Payne Teile... war schon ziemlich schockierend, wenn man so nach hause kommt und so... nja...
Mafia...teilweise... aber auch nich soo krass...
Doom3 vonner spannung her... schon krass...

und CS:S!!! auf jeden, gestern, der headda ey... ich musste sooo flenn alter!!! :ugly:
 
Ich denke, das ist ähnlich wie im Kino. Ein Film kann sensuell noch so beeindruckend sein, wenn er es dabei aber nicht schafft, Emotionen auszulösen, dann kann man sich mit nichts identifizieren, weder mitfiebern, noch sich aufregen, wenn jemand ins verderben läuft, noch sich wirklich freuen, wenn eine schwere Aufgabe gemeistert wurde.

Die emotionale Komponente ist für mich von sehr hoher Bedeutung und sagt für mich etwas darüber aus, in welcher Klasse ein Spiel spielt. Beispiele:

Call of Duty
Die Szene, in der man als Spieler in Stalingrad erst in der Nußschale unter laufenden Fliegerangriffen über den Fluß getrieben wird, während einem die Politkommissare mit Flüstertüten die angsteinflößendsten Parolen in den Kopf drücken, nur damit man dann waffenlos in Blut und Blei verseuchter Luft einen von einem übermächtigen Gegner besetzten Hügel erstürmt... Links und rechts fallen dauernd Kameraden im pausenlosen MG-Feuer, Vorgesetzte benutzen Dich als Kugelköder und von hinten erschießen die Politkommissare die eigenen Leute, wenn sie versuchen dem sicher vorne lauernden Tod zu entkommen.
Und trotzdem, als die Artillerie schließlich die gesamte Häuserfront, in der sich die deutschen MG-Schützen verschanzt hatten mit fürchterlichem Getöse in Schutt und Asche verwandelt, kommt nicht eine Sekunde Siegesstimmung auf. Die Erleichterung ertrinkt in der Realität des allgegenwärtigen, sinnlosen Todes und dem Leid jedes einzelnen Menschen, egal auf welcher Seite des Gefechts. Der Realitätsbezug läßt sich nicht so leicht abschütteln. Ich war jedenfalls den Tränen nah und habe nach dieser Szene einige Minuten Spielpause gebraucht.
Ich möchte gerne, daß Herr Beckstein mal ganz alleine und "in Ruhe" in einem abgedunkelten Raum, dieses Spiel spielt und sich dann nochmal Gedanken über Killerspiele macht.

Prey
Selbst wenn Prey bei der grausamen Teilnahmslosigkeit der Aliens ziemlich dick aufträgt, z.B. bei der Tötungsmaschine, finde ich, daß die Motivation, seine Geliebte vor diesem Tod zu bewahren, voll anschlägt.
Man stelle sich vor, der einzige Mensch, der einem irgendetwas bedeutet, der eigentlich dem eigenen Leben erst einen spürbaren Sinn gibt, hängt hilflos ausgeliefert an einem Transportband und soll zu Gulasch verarbeitet werden. Stundenlang hetzt man durch das riesige Raumschiff, um sie zu finden, nur damit sie kurz darauf wieder entführt und in eine Kampfmaschine integriert wird, die den Spieler töten soll. Es war ein weiterer Wahnsinnig schwieriger Augenblick, wo man nach dem ganzen Geballer mit dem eindeutigen Ziel seine Geliebte zu retten, schließlich von genau dieser gebeten wird, sie zu töten.

Dark Earth
Vom Priester unverschuldet zum Ausgestoßenen zu werden, dem keiner mehr traut. Der deutsche Synchronsprecher zumindest des Hauptcharakters hat es fertiggebracht, diese verzweifelte Stimmung nahtlos auf den Spieler zu übertragen. Wie schade, daß das Spiel auf neueren Computern nicht mehr stabil läuft, sonst würde ich es sicher nochmal durchspielen, egal wie bröselig seine Grafik inzwischen wirkt.

Es wären noch viele Spiele zu nennen, in denen ein Großteil der Motivation aus einer emotionalen oder ethischen Bindung entsteht. Wie schon oft geschrieben, ist Max Payne ein wirklich gutes Beispiel. Deus Ex ein weiteres.

Bioshock
Emotionen zu erzeugen ist ein wichtiges Element, um den Spieler in Spielen mit großer Entscheidungsfreiheit nicht vollkommen verloren gehen zu lassen. Rollenspiele fallen einem da sofort ein. Ich mache mir auch deshalb große Hoffnungen auf Bioshock und ein Spielprinzip, indem ich erfolgreich bin, wenn ich meinem Gefühl vertraue oder die Gefühle anderer Charaktere verstehe.
 
Wenn ich an Spiele denke,welche mich emotional entäuscht haben,dann fällt mir als erstes Oblivion ein :-|
Keine Frage,graphisch gesehen ein Top Spiel aber der Rest hinkt ganz klar hinter den Erwartungen her.
Kurz nach seinem Erscheinen besorgte ich mir Oblivion,und war ganz heiß darauf Cyrodill zu erforschen.Ausgelöst wurde diese Vorfreude durch den direkten Vorgänger Morrowind,welcher graphisch zwar eher dröge und zudem ziemlich komplex für einen Anfänger ist,jedoch über eine super Story verfügt.Ich wollte immer mehr wissen über das verschwinden der Dwemer,die Götter, einfach jede Einzelheit.
Oblivion hingegen hat in dieser Beziehung nicht viel zu bieten.Ich habe nicht mehr die Euphorie verspürt wenn ich daedrische Waffen fand.In Morrowind waren sie selten,man hat lange gesucht und hat sich wie ein Schneekönig gefreut endlich mal eine Schulterplatte zu finden :-P ,bei Oblivion wird man quasi zugebombt mit solchen Waffen/Rüstungen.Auch habe ich mehr von den zuvor so hervorgehobenden Fallen erwartet.Und dann?Da sind ja die Socken meiner Oma erschreckender als diese unfreiwillig komischen Fallen...Generell hatte ich mit mehr "Gänsehaut" effekten gerechnet,ob in der Welt von Oblivion oder in normalen Dungeons.Stattdessen rufen die aufgespießten Köpfe in Oblivion keinen Ekel hervor,sie sind auf dauer nur noch langweilig.Die Hauptstory ist zwar spannend (auch nur beim ersten mal spielen) aber es fehlen Innovationen.Generell fühlte ich mich mit meinem Nordkrieger weniger verbunden als ne Fliege mit nem Hundehaufen...
Die Welt von Oblivion ist einfach zu steril und bis auf ein paar lustige sowie ehrfürchtige Augenblicke (aufgrund der Graphik) ist es einfach nicht so motivierend.Ein Spiel lebt meist von den Emotionen die es verursacht.
Beispielsweise wird Mafia für seine gute Story und die Wendungen im Spielverlauf geliebt.Man verspürt mitgefühl und trauer.Spiele wie Doom gruseln und Battlefield macht einfach Spaß.Aber Oblivion?Seit dem ersten durchspielen liegt es bei mir in der Ecke und gammelt rum.Nicht zuletzt wegen den mangelnden Emotionen,oder vielmehr dem Versuch der Entwickler eine epische Stimmung zu verbreiten.
Beim ersten mal durchspielen macht es noch Spaß,aber aufgrund der Vertonung, der Sterilität u.a. kommen bei mir wenig bis keine Emotionen auf.

mfg,
Mariachi
 
Musses unbedingt PC sein?
Falls nicht, würde ich Alundra einbringen (PSONE). Als der Alte stirbt, der einen so warmherzig empfing, war das schon sehr rüheselig. Ich hab lange getrauert. Zumal man von ihm immer geile Waffen und nette Tipps bekam.

Beim PC würde ich auf Aquanox 1 tippen. Als Sick Lisa von den Bionten erwischt wurde, war das schon ziemlich heftig. Arme Lisa. Oder der Abschuss von General Cox... unfeine Sache, das...
Aber die coolen Sprüche von Dopamin Harp haben mich schnell wieder aufgepeppelt.
 
Beyond Good and Evil
Ein Titel der leider viel weniger Beachtung fand als er verdiente. Schöne stellen waren die Jamaikanischen Rhinos der Werkstatt, über die ich mich halb tot gelacht habe, der Angriff auf das Haus von Jade, wenn ich mich nicht irre starb da sogar jemand. Zumindest ging mir dies ganze sehr nahe. Insgesamt ein sehr
emotionsgeladenes Spiel.

Gothic I + II
Der erste Teil war pure Freude, das Erforschen des Landes, die Quests, in der Regel habe ich bei dem Teil eher Glück verspürt als alles andere. Die glücklichsten Momente des zweiten Teils waren eigentlich das Wiederfinden der alten Charaktere von damals.

System Shock 2
Die Atmosphäre ging nicht nur unter die Haut. Wenn Xerxes (die KI des Raumschiffes in dem der Spieler sich befindet) sich plötzlich meldete und von einer Lesung in der Schiffsmesse sprach um anschliessend ein paar Roboter auf einen loszuschicken, das war einfach nur genial. Ebenso die Emails und Logs die überall rumlagen. Sehr gut fand ich die, in denen man die Verwandlung der Sprecher in "Mitglieder" der Masse durch Stimmmodulation mitbekommt.

Zusammenfassend möchte ich sagen, dass es bei mir zumindest nur wirklich emotionale Beziehungen zu den Charakteren in Spielen gibt, wenn diese eine Stimme haben. Wenn ich nur Text lese die ganze Zeit, werden mir die Charaktere egal. Wichtig ist ebenso der gute Umgang mit der Hintergrundmusik. Leider gelingt dies nicht immer, oft sind Stücke die Dramen begleiten zu schwer und zu pathetisch angelegt, so dass man sich darüber eher aufregt als mitzuflennen. Wer was über gescheiten Musikeinsatz lernen will möge sich dem japanischem Kino widmen. Insbesondere "Hana Bi","19", "Chihiros Reise ins Zauberland" und "Prinzessin Mononoke"

NtrOpY, hat auch nur was im Auge
 
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