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News - PC Games Exklusiv: Leseraktion mit Gewinnspiel: Emotionen in PC-Spielen

Und wer wirklich Gänsehaut spürden will, sucht unter Youtube.com mal den Trailer zu "Heavy Rain", dem Nachfolger zu Fahrenheit... habe ich bisher 10x gesehen und fühl mich am ende immer total gebannt in diesem monolog. [/quote]
Der Trailer ist echt hammer. Zu solch später Stunde hat der mich ziemlich reingezogen. Genial wie man am Anfang sofort merkt, dass sich die Dame nicht wohlfühlt vor der Kamera. Ich freue mich auf die Zukunft. Ich freue mich auf die Games in 50 Jahren. Und ich hoffe, dass ich dann noch Lust habe, zu zocken! :ugly:
 
Das Gänsehaut-Feeling von F.E.A.R. ist wohl unerreicht - alleine die Demo habe ich 5 mal durchgezockt. morgens um 3 Uhr, alles dunkel und 7.1 Sorround Sound Anlage. Richtig perfekt gemacht.

Max Payne war damals auch richtig hammer, man hat total mit Max Payne mitgefühlt.

Half-Life² natürlich auch, wahrscheinlich auf Grund der detaillierten Charaktermodelle, ausführlichen Dialogszenen und dem myteriösen G-Man.
 
Emotionale Situationen in Spielen, mhhh, na gut, dann "oute" ich mich hier mal öffentlich als Angsthase :-D .

Marinemission in AvP2 war, was Klos im Hals, Herzpumpern, Zitterhand und Schweissausstoss anging wohl bei mir bisher das Härteste, was mir untergekommen ist - seither lass ich auch die Hände weg von Horror oder Gruselspielen wie Silent Hill etc.. Das ausschlaggebene in diesen Missionen war der verdammte Detektor mit seinem bing, bing, der immer schneller und lauter wurde, wen sich ein Alien näherte und man panisch alles absuchte, in der Hoffung, die verdammten Mistviecher endlich zu Gesicht zu bekommen.

Der vielzitierte "Kötel" in der Hose war nicht weit entfernt *räusper*.

Mag sich lächerlich anhören, vor allem in Anbetracht meines fortgeschrittenen Alters, aber als ich das erste mal in Pikmin mich klarmachte zum Aufbruch, weil die Nacht immer näher rückte und ich meine Pikmins schnell in ihre Unterkünfte schickte und dabei einen übersah und losflog, hatte ich schon ein echt mieses Gefühl, des "im Stich gelassen habens" bekommen, als der letzte Pikmin angelaufen kam, als mein Raumschiff abhob, noch verzweifelt hinterrief und mit den Armen wild winkte, um dann von einem Ungetüm vom Frosch gefressen zu werden ;-( ...

Ebenfalls eher ungewöhnlich, bei In Memoriam das Soundrätsel, wo man einen vorher in einem Video gehörtes Stück per anklickbaren Soundschnipseln wieder in die richtige Reihenfolge bringen muss. Es war deshalb so hart, weil der Stimme, die den Gesang darstellte, die Unterdrückung der Tränen und das bemühen um Kontrolle über sich selbst, die Panik und das erzittern dadurch, recht deutlich anzumerken war - wirklich gut gemacht, man wollte das Rätsel einfach nur noch schnell hinter sich bringen.

Aber ebenso gibts auch lustigere Kleinigkeiten, z.B. eine frühe Begrüssung in Tron 2.0, wo man seinen Begleiter kennenlernt und der dialog ungefähr so rüberkam "Ich: Hey ein Bit; Geschöpf: Nein ich bin ein ausgewachsenes Byte" - traff irgendwie voll meinen Nerv, breites grinsen inbegriffen.

Gab eine ähnliche Szene in Giants Sitizen Kabuto, in der "Elfenabteilung", war, glaub ich, die erste oder zweite mission, wo dann die Abschlussequenz kam, inder der Smartie einen auf "ich bin dein Vater - glaub ich" machte, fühlte ich mich an Star Wars erinnert, nur war die Reaktion der "Elfe" herzallerliebst (na wer kennt die Reaktion noch)...

Oder eine Rätsellösung in Simon3D - man war in einem Keller gefangen mit anderen Spielcharakteren und es gab keinen plausiblen Weg hinaus, man ging also alle Gesprächsoptionen durch, fand aber nichts wirklich hilfreiches, bis man aus lauter Verzweiflung anfing den Muskelprotz einfach ein wenig zur Weißglut zu treiben, mit, ähm, Nettigkeiten - Ende vom Lied, er schlug mich tot, Rätsel gelöst, da nach einem ableben, man selbst in einer Telefonzelle ausserhalb respawnte, das blöde grinsen wollt gar nicht mehr aus dem Gesicht verschwinden.


Eines der mir im Gedächnis gebliebenen, besten "Yeah geschafft" Erlebnisse war wohl in, ich glaub es war, Tomb Raider 2 - der Drache als Endboss, immer und immer wieder versucht, aber ich habs nicht geschafft überhaupt lebend und unverkohlt aus dem Schwimmbecken herauszukommen, k.A. wie oft ich es probiert hatte, sicherlich 30 oder 40 mal. Irgendwann hab ich aufgegeben, das Spiel gammelte auf der Platte wohl über ein 3/4 Jahr rum, bis ich aus Langerweile es nochmal versuchte. nicht mehr mit Betriebsblindheit geschlagen, oder einfach Glück, jedenfalls kam ich aus dem Wasserbecken gleich beim ersten mal raus, konnte mich hinter einer Säule positionieren und die Drachen KI verkeilte den Drachen so, das er sich nicht mehr ordentlich vor und zurück bewegen konnte - perfekt, 2 Minuten später hatte ich den ollen Dolch. Etwas was einen so oft hat sterben lassen, endlich besiegt zu haben, japp, Bäume ausreissen und so :-)

Einer der lausten emotionalen Umsetzungen eines Themas gabs im übrigen im Spiel Project Eden - k.A. was man sich bei dem Ende gedacht hatte, aber ich hatte Null Gefühlsregung, eher überwiegte bei mir "Das wars? Was für ein Mist!". Ich mochte das Spiel, aber das Ende, grauenhaft.

Ach ja, in dem ersten Addon zu NWN hab ich ganz bewusst Deekin mitgenommen, auch wen es für einen Zwergenkleriker völlig untypisch war und die Teamzusammensetzung mehr als mies, ich konnt den Kleinen einfach nicht stehen lassen, einer der besten Charaktere, wen nicht der beste im ganzen Spiel. Irgendwie machte man auf "grosser Bruder" mit ihm, fand ich Klasse.

Ach ja, worüber ich mich grad ärgere und ist dasf ehlen eines eigentlich Standardfeatures - in Super Mario Sunshine gibt es keinen Doppelsprung, Etwas was eigentlich jedes Jump&Run hat - darüber komm ich einfach nicht hinweg, jedesmal wen ein Drehsprung mal wieder nicht klappt, oder ein Seitwärtssprung - was mit einem einfachen Doppelsprung kein Thema wäre, kommt bei wieder Frust hoch.

Ebenso wie bei Vampire Booldlines, welches in der deutschen Version einfach zum speien verbugt ist, wen man gewisse Rassen spielen möchte.

Naja, könnt so weiter machen, vor allem was gelungene Multiplayeraktionen angeht, die einem im Gedächnis bleiben, aber das ist, glaub ich, nicht unbedingt die Frageintention oder?

Klar gibts die typischen FF Tode, Baldurs Gate Sachen usw., aber die dürften soviele durchgemacht haben, das ich diese nicht noch gesondert betrachten muss.


P.S. Ach so, ging nur um PC Spiele, naja Schade, immer diese Einschränkungen :-( .
 
SYSTEM am 04.01.2007 18:47 schrieb:
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Ich kann hier zwei Spiele anbieten:

Das erste ist BaldursGate 2.

Mein "Ritter" den ich mit Aerie (sie hieß doch so oder) schön langsam verkuppelte. Da kam immer so eine schöne Musik wenn sie mit einem interagiert, und lässt sich über ihre Gefangenschaft aus. Dabei hatte sie ja auch die Flügel verloren ;-(
DAS Highlight dabei war aber wie sich mein Held und Aerie immer näher kamen und sie dann irgendwann sagte: "Zeig mir was es heißt, eine Frau zu sein", bzw. als sie dann schwanger wurde...

ich bin dabei fast weggeschmolzen...


und mein 2ter Kanditat ist MaxPayne

Und hier möchte ich auf die Alptraumszenen eingehen, welche großartig dargestellt wurden. Die langen Gänge, das Babygeschreie, die Verzerrung... wie ein Alptraum halt - wahnsinn!
 
Der beste Gruseleffekt der mir eine Gänsehaut über den Rücken gejagt hat war das Geisterhotel in Vampire The Masquerade. Als die Vasen und Glühbirnen neben einem geplatzt sind bin ich richtig zusammengefahren. Tolle Spannung.
Ich war richtig erleichtert als ich durch das Fenster gesprungen bin und das Hotel wieder verlassen habe.
 
Cryptic-Ravage am 04.01.2007 19:21 schrieb:
Das erste Spiel dass mich von der Atmosphäre her als erstes richtig tief in seinen Bann gezogen hat war Gothic 1. Die dunkle, gefährliche Atmosphäre kam mir wie ein Spiegelbild meiner eigenen Identität vor. Als ob ich in einem falschen Jahrhundert geboren wurde.

Ausserdem haben mich Spiele wie Max Payne 2, Return to Castle Wolfenstein und CoD2 in gewisser Weise direkt emotional angesprochen. Sei es durch die glaubhafte Umgebung, die realitische Darstellung vergangener Zeiten oder einfach nur durch das sehr gut gelungene Leveldesign, was seinen ganz eigenen Charme hatte, so dass es einem leicht fiel sich ins Spiel zu denken - in die Spielwelt...

Wenn ein Spiel richtig gut ist, träume ich auch davon. Quasi eine unfertige Szene, die ich dann in meinem Kopf weiterführe. :top:


Genau: Gothic I

Wenn man Nachts durch den Wald vor dem Alten Lager zur Alten Mine rennt. *KAKAAA* machen die Scavanger!!!! *WOARRR* die Wölfe!
Links von mir Rechts von mir!!!! Und dann verfolgen sie mich!!!

WOW! Und über allem dieses tolle blaue blitzen der Barriere! Tolle Synchronisation! Und dann noch die Sache mit... ach wie hieß die Band denn, dies wirklich gibt??? Die im Alten Lager aufgespielt haben?

Das Spiel hat es sogar geschafft, dass mir genau DIE Charaktere total ans Herz gewachsen sind, die auch im zweiten Teil eine große Rolle gespielt haben (Gorn, Milten, Diego... naja, sogar Lester)! Natürlich nicht zu vergessen Xardas! Der is für mich immer so was wie ein Papa gewesen. Oder nein, mehr so ein Opa! Undurchsichtig, aber man hat trotzdem das Gefühl, er macht alles richtig!

Max Payne 2 natürlich auch! Da hab ich mich gleich auch ein bisschen in Mona verschossen! Fast so wie Evangeline Lilly von Lost!!! .... Oh.... falsches Genre =)
 
Mitfühlen konnte ich bei HL² durch die dargestellten Emotionen und hab die Szenen im Kopf durchgespielt und mich selbst in die Lage von Freeman versetzt.

Am schlimmsten war es als ich mir DooM geholt hatte. Ich habe extra bis die Nacht um 00:00 Uhr gewartet und den Sound ordentlich aufgedreht. Durch die Dolby Effekte und die Lautsprecher die ich glücklicherweise richtig Aufstellen konnte kam diue ganze Düstere Atmosphäre richtig gut rüber. Wenn ich dann langsam durch duie gänge geschlichen bin, hier ein kurzer Lichtfunke und das zischen dazu, dann auf einmal ein total dunkler Gang.......die Hintergrund Geräusche und dann plötzlich ein Gegner wie aus dem Nichts.

Leider legte sich das dann umso weiter man gekommen ist.

Desweiteren finde ich die Konversationen bei NWN2 gut gelungen.

Wenn ich mich mit Khelgar unterhalte dann fühl ich mich "Lustig" und muss immer Lachen. Bei quara denk ich nur "Neiiiiin (wie Homer immer Nein sagt) nicht die schon wieder, Hochnäsige eingebildete ZICKE". Wenn Elanee spricht faselt die meistens über die Tiere usw. da schweifen meine Gedanken dann manchmal ins RL ab und muss selber an die tiere denken oder wie aktuellen Fall mit dem Zoo und Lippenbär.

Bishop ist etwas....Chaotisch halt, der erinnert mich an Menschen wie unsere Politiker....gehobene Positionen und Realitöts Verlust :ugly:

Casavir ist auch Cool, hab mich mal ertappt nachdem ich gespielt hatte und der ein Auftretten hat wie ein Paladin (Ehre und Gerechtigkeit, Hilf den Armen Menschen) dass ich, als ich unterwegs war selbst daran gedacht hatte wie der in der Szene dargestellt wurde und prompt kam ich an eine Strasse wo recht aktiver Verkehr war und da stand ein Blinder mit Hund und wollte rüber aber die Ampel war noch einiges weiter Weg, also hab ich geholfen......doofes Gefühl im ersten Moment wenn man mit der Hand winkt damit die Autos zur Kenntniss nehmen das dort ein Gehandicapter Mensch ist und auf die andere Strassenseite will. Desweiteren habe ich mich Wahnsinnig darüber gefreut das ich in Niewinter eine kleine Kreatur gefunden hatte die leider Kein Dach über dem Kopf hat und sich bei irgendwelchen Hansels versucht hat einzunisten mehr oder weniger erfolgreich, ich meine hier den kleinen Kobold Deekin aus NWN. Ich habe mich glatt hinreissen lassen und hab mich riesig gefreut und mir von dem "grossen" Bruder nochmal ein paar Geschichten erzählen lassen über Undrentide etc. und wollte natürlich das er gleich mitkommt, was leider nicht geklappt hat, da war ich ehrlich gesagt ziemlich geknickt und hab mir Gedacht "Wie können sie den einfach so rausnehmen und dem so ein Schicksal erteilen grml" . Mitgefühlt habe ich bei Shandra Jerro auch als sie zuerst die Scheune abgefackelt haben und später danna uch noch was anderes. Gemein *zaunpfahl schwing* .


Wenn ich da so darüber nachdenke, müssen Emotionen nicht einfach 100% dargestellt werden, manchmal reichen auch ein paar Sätze die einem im Kopf hängen bleiben über die man Grübeln tut oder die einen dann wieder in den Kopf kommen wenn man im RL sei es zu Hause oder unterwegs wieder in den Kopf kommen und es auch passieren kann das man manchmal auf sowas reagiert und im RL danach Handelt.



mfg


[EDIT] Ohman so viele Rechtschreibfehler, musste erstmal Korrektur schreiben :-D
 
nicht zu vergessen die szene in diablo als man um die ecke geht und nur "fresh meat" hört, oder auch die sinnlosen verhandlungen mit pukerat the unclean.

viel atmosphäre hatte auch grim fandango, besonders der tag der toten.

die final fantasy teile mögen zwar manchen zu kitschig sein aber so knapp daran etwas im auge zu haben war ich sonst nirgends.

ansonsten natürlich max payne 1&2, so gut wie ein einschlägiger film, gothic 1&2 ,wegen den liebenswürdigen charaktären & stimmungsvollen musik (nicht teil 3 den hat pb abgesehn von der musik tatsächlich verkackt).

gta vice city & san andreas sind auch atmosphärische meister (der drogensüchtige hippie ganz besonders).
 
Das erste PC-Spiel das richtige Emotionen in mir ausgelöst hat, war Indiana Jones und der Turm von Babel. Im Nachhinein betrachtet war das Spiel kein wirklicher Reißer, aber damals mit 14 hat mich die Atmosphäre in den Ruinen von Babel einfach umgerissen. Man kam aus der Wüste, prügelte sich durch russische Reihen und kam schließlich in einen Tempel, musste einen Raum suchen und erwartete hinter jeder Ecke irgendeinen Gegner. Aber da passierte nichts, und je weiter man sich nach vorne bewegte, desto lauter wurde das Heulen des Windes in den verlassenen Gängen. Unheimlich ! Da hatte ich eine richtige Gänsehaut. Ist noch heute einer meiner liebsten Momente in PC-Spielen.

Der nächste emotionale Punkt war Gothic. Nach dem Intro-Video, wenn man den Weg ins Tal hinabsteigt und die Ausmaße der Spielwelt sieht. Der Himmel zeichnet ein düsteres Bild, das Gras ist braun, dunkle Felsen am Wegesrand, die Skelette von aufgeknüpften Häftlingen hängen von den Ästen der Bäume herab, man erblickt verfallene Zäune und schaut in die Ferne wo man die Türme des alten Lagers erblickt. Und über allem schimmert bläulich die Barriere, die einen an diesen Ort gefesselt hält. Genial !
Damals konnte ich mich gar nicht daran satt sehen, das war das Szenario welches ich mir schon immer in PC-Spielen gewünscht hatte. Die Gestaltung der Spielwelt löste hier das Gefühl von kompletter Handlungsfreiheit aus, gehen wohin man will, machen was man will...allerdings innerhalb der magischen Barriere. Das allein war so schön, das man eigentlich gar nicht mehr ausbrechen wollte. Wenn man dem Storyverlauf folgt und sich nacher mit Gorn, Diego, Lester und Milten verbündet, setzt dem ganzen die Krone auf...vom Auftritt In Extremos, dem Tod Yberions, dem Massaker des alten Lagers an den Feuermagiern, dem Kampf gegen die Orks ganz zu schweigen, und all das in grandioser Kulisse.
Gothic löste in mir konstant Wellen der Freude aus, ich genoss, verschlang und konnte trotzdem niemals genug bekommen. :-X

Ansonsten fand ich, wie die meisten hier, die Max Payne-Reihe emontinal sehr heftig. Die Schwankungen zwischen Härte und Sensibilität, Vernunft und Wahnsinn, Liebe und Hass...
Mafia war auch seh gut in dieser Hinsicht. Der Wandel Tommy Angelos vom Taxifahrer zum Verbrecher, seiner Läuterung und Sühne waren einfach grandios inszeniert. KotOR löste mit seinem Storytwist in der Mitte der Handlung bei mir ein Schwindelgefühl aus. Der Twist war zwar im nachhinein irgendwie abzusehen, aber glücklicherweise hatte ich vorher nicht damit gerechnet. :D

Es reicht bei mir eigentlich schon große Gefühle auszulösen, wenn eine gewisse Tragik in der Story liegt, und das gesamte Spiel wird von mir als emotionaler Höhepunkt wahrgenommen, wenn ich mit der Spielfigur mitfühlen kann...
 
Selbstverständlich gehören für mich die zwei Max Payne-Titel dazu. Der Mix aus Comics und äusserst stimmiger Musik macht bei mir immer Gänsehaut. Ebenfalls pushen mich Spielszenen, in denen Musik einsetzt und man beispielsweise gegen einen Endgegner kämpft oder an einer herausfordernden Stelle, wie z.B. ebenfalls in Max Payne oder Half-Life. Wenn man sich so durch die Gegend kämpft, und auf einmal macht es *klick*, Horden stürmen auf einen zu, Sound setzt ein... das gibt Adrenalinschübe!

Aber am absolut stimmigsten war für mich die CoD2-Kampagne. Obwohl ein roter Storyfaden ganz hindurch fehlte, erzeugte das Spiel so ein authentes Gefühl, mit all dem Hintergrundgerummel, den Flugzeugkämpfen in Nordafrika, wo man als Statist im Auto zusieht, wie die Flugzeuge abstürzen; bei der Landung, als die Schiffe links und rechts sich in Luft auflösen.

Für mich erzeugt Stimmung vor allem gute Musik (das ist für mich das A & O) und eine gute Story. Graphik ist schlussendlich immer sekundär. Und wie fest man sich auf ein Spiel (oder auch einen guten Film) einlässt. Viele wollen leider "cool" sein und bei Spielen oder Horrorfilmen ihr Erschrecken oder ihre Gefühle nicht zeigen. Schade eigentlich, denn das macht doch ein Spiel erst so erinnerungswürdig, oder?

Achja, und das allererste Spiel, das bei mir wirklich Emotionen auslöste, war Day of the Tentacle. Zu meiner Entschuldigung sei gesagt, dass ich damals noch sehr jung war :ugly: Ich hatte doch tatsächlich Angst vor der selbstgebastelten Figur mit den Spaghettihaaren und am Schluss als lauter kleine Tentacles kammen. ;-)
 
Ganz große Unterhaltung waren für mich die Rendervideos aus Diablo2. Derart stimmungsvolle, detailversessene, wunderschöne Videos kenne ich nur von Blizzard. Wenn Sie nach jedem Kapitel die Geschichte vorantrieben, stieg jedes Mal Herzschlag an, die Augen wurden größer (wann werden diese schon einmal so verwöhnt...?), die Finger kribbelig und spätestens beim letzen Video habe ich auch den Atem angehalten. Den Mix aus düsterer Atmosphäre, musischer Untermalung und erstklassiger Sprecher habe ich mir auch nach dem Durchspielen immer wieder angesehen. Ein Kinofilm von dieser Qualität und ich wäre für dessen Laufzeit Dauergast. Derartige Designelemente sind mein ganz großer Fovorit, wenn es darum geht Atmosphäre zu erzeugen.

Ein weiteres unvergessliches Erlebnis war die Verteidigung von Helms Klamm in die "Schlacht um Mittelerde." Ich habe Sie genauso gespielt, wie sie im Film ablief und es mir dadurch enorm schwer gemacht. Die infernalische Musikbegleitung, die original Soundkulisse, die Kommentare der Helden - einfach Wahnsinn. Angespannte Nerven, zittrige Hände, ein klopfendes Herz bei der ersten Angriffswelle und der laute Aufschrei beim Zurückschlagen der Gegner. Selten habe ich so mitgefiebert, wie in diesem Moment (man muss dazu wissen, dass ich großer HDR-Fan bin).

Grüße Rokn
 
Das erste mal wo ich wirklich beinahe geheult hätte war Syberia II. An der Stelle als der Roboter Oskar stirbt (also als Körper von Hans Voralberg dient) wurde ich total traurig. Übrigens Syberia I+II sind sowieso für mich die emotionalsten Titel die ich je gespielt habe. Die Geschichte fand ich wirlich am besten. Man war wirklich im Spiel "drin" und hat mit den Charakteren mitgefühlt.
Syberia 4ever!
 
Ein Frage (hab noch nicht alle Beiträge gelesen, also sorry wenn die Frage schonmal getellt wurde) aber müssen es nur PC Spiele sein, oder "darf" auch ein anderes System teilnehmen?
Also, kurz und schmerzlos ausgedrückt: kann ich auch mit nem Gamecube Titel mitmachen?
 
Huhu zusammen :)

Das Spiel, welches mich emotional am meisten beeindruckt hat, ist Final Fantasy 7.
Zwar habe ich das Spiel nie als PC-Version gehabt, nur habe ich gelesen das es kaum Unterschiede zur PSX Version gibt.
In dem Spiel wurde ich in der erste Minute stark emotional gebunden. Erst die tolle Videoszene aus der Stadt Midgar mit einer genialen Atmosphärischen Musikuntermalung. Leise und verträumt am Anfang, nachher dann, wenn die Kamera komplett Midgar zeigt erscheint das Logo von FF7 und die Musikuntermalung schwenkt dann auf eine turbulente Art um, während die Kamerafahrt wild in Richtung der ersten Spielszene fährt. Unten angekommen, hält ein Zug im Bahnhof, mehrere Leute springen vom Zug ab und man fängt an die ersten Schritte mit der Hauptfigur im Spiel zu machen. Ich bekomme gerade alleine vom Schreiben wieder eine Gänsehaut, weil sich die Eröffnungsszene vor meinem geistigen Auge abspielt. Hammerhart !!!
Man wird also von der ersten Minute an, voll in den Kampf von Cloud und Co. gegen die Shinra Corp., miteinbezogen. Die Story erhält im Spiel mehr als einmal eine drastische Wendung und die vielen Videoszenen bringen auch nochmal die emotionale Verbundenheit mit dem Spiel nahe. Die wirklich immer passende Musikuntermalung bereitet einem viel Spass, Freude und Trauer im Verlaufe des Spiels.
In der Szene als Aeris stirbt und von Cloud im See beigesetzt wird, konnte ich mir eine echte Träne nicht mehr verkneifen.
Es ist einfach alles so gebunden emotional in dem Spiel, die Chemie passt immer, und deswegen ist es auch nach wie vor mein absolutes Lieblingsspiel ;)
Mittlerweile habe ich das Spiel schon mindestens 5mal durchgespielt, weil es so faszinierend ist.

Ich kann nicht ganz genau sagen, was mich jetzt besonders emotional aufwühlt, aber ich tippe mal auf die Musik. Schon von klein auf, höre ich sehr gerne Musik aus vielen verschiedenen Genres.

So, das war es von meiner Seite aus.

Schönen Gruß
Brock
 
ananas45 am 04.01.2007 23:11 schrieb:
das stimmt, aber die Szene ist definitiv eine der emotionalsten Szene... du weißt ja gar nicht wie ich danach vor Wut losgeballert hab :ugly:

Das erinnert mich an Prey - die Gefühlsausbrüche von Tommy (DIE, MUTHAFUCKIN' DIE ALREADY YOU BRUTE !!!!! *brüll*) passten verdammt gut in die Situation "alle Freunde von den Aliens getötet -> Tod den Aliens", allerdings konnte ich mich da nicht wirklich hineinversetzen.

ANGST

Definitiv Thief 3 und zwar speziell dieses abgebrannte Irren/Weisenhaus (weiß ich nicht mehr genau :B )
Obwohl alles in Grau/Schwarz gehalten war, kam mir das nicht langweilig/eintönig vor, sondern eher spannungsfördernd, wie ein ausgewachsener Albtraum, dazu noch diese komischen Stimmen und die weißen, "Zombies" (waren das wirklich welche ?) mit Schraubenzieherarmen... *schauder*

Ich bin wohl noch nie von Anfang an mit einer Komplettlösung durch einen Level gerannt :B
 
Ok, ich mach's jetzt einfach mal.
Bei mir hat Zelda - Ocarina Of Time doch tatsächlich die Augen feucht werden lassen. Und zwar die Stelle, nachdem man zum ersten Mal duch die Zeit reist und in sein Heimatdorf im Kokiriwald zurückgeht...
Man steht da vor den Kleinen und redet mit Ihnen aber sie erkennen einen nicht und sind richtig verängstigt, weil da so ein großer Kerl steht. Ich weiß noch, dass ich bestimmt mehr als einmal laut gesagt habe "Aber ich bin's doch!" als die Kurzen gesagt haben "Du erinnerst mich an jemanden, der vor langer Zeit verschwunden ist..." Ich kam mir damals so richtig hilflos vor...und das war erst vor knapp2 Jahren!
Oder am Ende des Spiels; ein Satz der mir immer noch im Ohr hängt "Geh. Geh nach Hause und hole die verlorenen 7 Jahre nach..." Da wird's mir jetzt nur vom dran denken richtig mulmig.
 
Die stärksten Emotionen, verbunden mit dem obligatorischen und ungläubigen "Ey boah ey" Blick, hatte ich wohl nur bei der Max Payne Serie. Gerade bei Teil 1 ist mir damals im Minutentakt ein kalter Schauer über die Schultern gelaufen, bzw. ich fühlte regelrecht Mitleid mit dem nicht realen Menschen "Max Payne". Bereits als man im Intro die Leiche von Max' kleiner Tochter am Boden sah, und Payne die Situation mit einem ungläubigen "Oh god no, please god no!" kommentierte, war es um mich geschehen. Einfach schockierend und ergreifend. Der abschließende "Nooooooo! Schrei, als Max seine tote Frau ein letztes Mal umarmt, hat mich auch ziemlich begeistert und betrübt. Ich hätte es niemals für möglich gehalten, dass eine blöde Polygonfigur, beklebt mit einigen Texturen und synchronisiert von einer markanten Stimme mehr Emotionen transportieren, und glaubwürdig an den Betrachter bringen kann, als ein echter Schauspieler in einem großen Hollywood-Film. Die Welle von tatsächlich gefühlten Emotionen hat mich dann durch das ganze Spiel getragen. Inklusive Hass, Freude, Verzweiflung und der bohrenden Frage nach dem "warum?". Für mich war das Spiel damals ein unglaubliches Erlebnis, an das auch Max Payne 2 sehr gut anknüpfen konnte. Das Niederschießen von Bravura, der Tod von Vinnie, der Verlust von Woden, und schließlich das Umkommen von Mona. Einmalig. Bei der letzten Sequenz, wo Max Mona behutsam die Augen schließt, ihr einen letzten Kuss gibt, und sie irgendwie traurig, aber gleichzeitig auch erlöst anguckt, war einfach phänomenal inszeniert. Dazu noch der Satz: "Now, like all my loves, she is mine forever. She has brought me here, to this moment of clarity, where time slows down, and I choose to look back, to see myself. And in that act of seeing, I am reborn.". Da hatte ich tatsächlich etwas Pipi im Auge. Diesen Abschied fand ich sogar noch emotionaler als das alternative Ende, mit dem etwas "freundlicheren" Ausgang.

Sam Lake und Remedy haben mit diesen beiden Teilen einfach ein Meisterwerk der Spielgeschichte geschaffen. Für mich ist es daher einfach unbegreiflich, warum seit 2001 praktisch kein anderes Action-Game gekonnt versucht hat Emotionen in den Spielfluss zu integrieren, bzw. eine Spielfigur “glaubwürdig” zu beschreiben.

Regards, eX!
 
Shandras am 05.01.2007 10:41 schrieb:
Ein Frage (hab noch nicht alle Beiträge gelesen, also sorry wenn die Frage schonmal getellt wurde) aber müssen es nur PC Spiele sein, oder "darf" auch ein anderes System teilnehmen?
Also, kurz und schmerzlos ausgedrückt: kann ich auch mit nem Gamecube Titel mitmachen?
Prinzipiell schreiben kannst du alles - so wie es bis jetzt redaktionsintern und in diesem Thread aussieht, ist Final Fantasy VII ja zum Beispiel ein ziemlicher Renner und wird sicher irgendwo Erwähnung finden. =)

Vielen Dank für alle eure Beiträge bisher, diskutiert, postet und anekdotisiert mal schön weiter. :top:

Mich würde noch besonders interessieren, welche Titel euch diesbezüglich enttäuscht haben, also welcher Charakter euch völlig kalt ließ etc.
 
Burtchen am 05.01.2007 12:55 schrieb:
Mich würde noch besonders interessieren, welche Titel euch diesbezüglich enttäuscht haben, also welcher Charakter euch völlig kalt ließ etc.
Richtig kalt gelassen haben mich die Auftritte von Alyx Vance (HL2), John Dalton (U2) und John McLane (Nakatomi Plaza). Alyx konnte mich, trotz detaillierter Gesichtsanimation und optisch gut realisierten, emotionalen, Gesichtsausdrücken einfach nicht “packen”. Mir war es in HL2 eigentlich absolut egal, was mit ihrem Vater passieren würde, oder ob die Dame nach dem Finale wirklich in der Explosion umgekommen ist. Da fehlte mir einfach der Bezug zur eigenen Spielfigur (Gordon Freeman), und eine emotionale Regung von Gordon auf das Gewäsch von Frau Vance. Die guckte zwar immer so traurig und wütend, aber wirklich mitreißend fand ich das Präsentierte nicht - trotz Animationen, trauriger Sprachausgabe und Ego-Perspektive erschien mir die Figur einfach zu fremd, distanziert und zu künstlich.

John Dalton, der Held aus Unreal 2, war auch so eine absolute Nullnummer. Erst nerven zu Beginn des Spiels seine “coolen” Kommentare, dann gegen Ende hingegen sind es seine künstlich wirkenden emotionalen Versuche, Trauer auszudrücken. Trotz englischer Sprachausgabe und einer Situation die Trauer zulässt, wollte einfach nicht der Funken der Begeisterung überspringen. “Toll, die Crew ist tot, das Schiff zerstört, und nu?”. Ein nutzloser Charakter, der perfekt zu den anderen kühlen und schlecht inszenierten Figuren passte. Ein erster Offizier mit Schuldgefühlen, der von einer harten und rauen Art geblockt werden, ein Alkoholiker den man eigentlich niemals so richtig zuordnen konnte, und eben ein Hex-Core Alien, das man generell als “überflüssig” hätte bezeichnen können. Eine schräge und nicht funktionierende Kombination.

John McLane, der Titelheld aus der “Die Hard” Versoftung “Nakatomi Plaza” war ebenso wie Dalton eine Figur ohne Profil. Während man im Film noch Angst um seine Frau hatte und immer litt wenn McLane blutüberströmt durch die Gänge huschte, wirkte im Spiel alles so nebensächlich, kalt, irrelevant und gespielt cool. Die amerikanische, nicht authentische, Stimme von McLane konnte einfach keine Stimmung erzeugen. Sie war weder wirklich cool, noch konnte sie einfühlsam die Angst um die “eigene” Ehefrau zum Ausdruck bringen. Nicht einmal das “Yippee-ya-yay, motherfucker“ kam so rüber, wie im Film.

Regards, eX!
 
Burtchen am 05.01.2007 12:55 schrieb:
Mich würde noch besonders interessieren, welche Titel euch diesbezüglich enttäuscht haben, also welcher Charakter euch völlig kalt ließ etc.

Der von DSO (Darkstar One). Der Bubi in der bunten Jacke und dem steifen Gesichtsausdruck? Da kam irgendwie gar nix rüber. Auch Liebesgeschichte drum herum war banal, blöd, langweilig.

Obwohl CoD (1&2) eigentlich graphisch und so ganz gut waren, lies mich das Spiel emotional völlig kalt. Das lag wohl daran, dass ich bei CoD jedes mal wieder den Eindruck habe, dass das Spiel mich spielt und nicht ich das Spiel. Man hat den Eindruck in Wirklichkeit fast keinen Einfluss auf den Spielverlauf zu habe. Es ist im Prinzip egal, wie gut ich treffe wie viele Gegner ich ausschalte, wie viele Kameraden ich verliere oder wie vorsichtig man voranschleicht. Spätestens nach 3 Leveln hat manbegriffen, dass das ganze Spiel nur darauf setzt, dass man von Triggerpunkt zu Triggerpunkt sprinten muss, den Rest erledigen die Scripts.

An die meisten emotionslosen Spiele kann ich mich gar nicht mehr errinnern. Die haben halt keinen bleibenden Eindruck hinterlassen oder haben die Demozeit kaum überlebt. Dungen Siege vielleicht noch. Obwohl das Spiel an sich gut war, konnte ich mich nie groß mit den Charaktären idenifizieren und in die Story (welche?) versetzen.

Positiv möchte ich vielleicht zu meinem letzten Posting noch DOOMIII erwähnen. Zweifelos das grußligste Spiel, dass ich je im Dunkeln gezockt habe. Da zuckzt man schon das eine oder andere mal zusammen. DOOM I &II waren in der Beziehung auch irgendwie komisch. Obwohl man bei der Grafik sicher nie Angst hatte, hatte man ein seltsam leeres, ausgeblichenes Gefühl nach einer 2 ode 3 Stündigen DOOM-Session, wenn man dann in die Realität zurück kehrt. FEAR habe ich leider nie probiert.
 
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