• Aktualisierte Forenregeln

    Eine kleine Änderung hat es im Bereich Forenregeln unter Abschnitt 2 gegeben, wo wir nun explizit darauf verweisen, dass Forenkommentare in unserer Heftrubrik Leserbriefe landen können.

    Forenregeln


    Vielen Dank
  • Kritk / Fragen / Anregungen zu Artikeln

    Wenn ihr Kritik, Fragen oder Anregungen zu unseren Artikeln habt, dann könnt ihr diese nun in das entsprechende Forum packen. Vor allem Fehler in Artikeln gehören da rein, damit sie dort besser gesehen und bearbeitet werden können.

    Bitte beachtet dort den Eingangspost, der vorgibt, wie der Thread zu benutzen ist: Danke!

News - PC Games Exklusiv: 11. September: Heute vor sechs Jahren...

die offizielle begründung für den irakkrieg waren ja die angeblichen massenvernichtungswaffen, die man (natürlich ganz unverständlicherweise) nie gefunden hat - und worfür man dann ca. 1 jahr nach dem offiziellen "ende" des krieges dann kleinlaut den schwanz eingezogen hat
 
eX2tremiousU am 14.09.2007 23:36 schrieb:
Lil-K38 am 14.09.2007 19:30 schrieb:
Es hat sich ja schon rausgestellt, das ihr alle irgendwie etwas gegen die Amerikaner habt, aber eine Diktatur über die Amerikaner zu stellen. . . :rolleyes:
Man hasst nicht die Amerikaner. Man hasst nur die aktuelle Administration (als Clinton noch am Start war, war alles anders). Was wohl auch in Anbetracht der letzten Ereignisse völlig gerechtfertigt ist (2 Kriege, Lager für "politische Gefangene", Beschneidung der Rechte des eigenen Volkes im Rahmen des "Patriot Acts", Unvermögen auf Kritiker aus eigenen und anderen Reihen einzugehen <- aufgrund dieser Nettigkeiten hat Bin Laden auch gewonnen. Angst geschürt, indem Bush als Marionette gezielt eingesetzt wurde). Solange eine Diktatur keine Gefahr für andere Länder darstellt, (was auch den komischen Hitler-Vergleich vom anderen Poster entkräftigt) haben andere Staaten schlicht keinen Grund, um in ein Land einzufallen (nach den beiden Irak-Übergriffen von Bush 1 und Clinton war eine Bedrohung durch den Irak für andere Länder nicht mehr gegeben, das irakische Militär war am Ende, was man auch sah, als die Amerikaner zum letzten Mal einmarschierten). Was mit den Menschen - also dem Volk - dort passiert, kann uns - so kalt es klingen mag - egal sein. Wir haben kein Recht uns dort einzumischen, besonders dann nicht, wenn - wie erwähnt - kein Grund für den Krieg vorhanden war. Wenn man nur wegen Diktatur und menschenunwürdigen Umständen Kriege führen würde, dann hätte man halb Afrika angreifen sollen, den Iran mit Vakuumbomben eindecken, China gezielt von den Karten brennen und natürlich Nordkorea atomisieren müssen.

Für den Iraq galten aber auch noch andere Regeln, zum einen eine "Widergutmachung", oder übertrieben gesagt "Rache" und die Bodenschätze bez das Öl. In den anderen Länder ist so etwas nicht gegeben.
Man mag die Amerikaner dafür verurteilen, aber bestimmt nicht weil sie einen Diktator stürzten.

Ich mir auch. Du kommst mir vor wie ein kleiner Hobby-Bush. Demokratie um jeden Preis, auch wenn alle Infrastrukturen zusammenbrechen und das Volk erst recht im Eimer ist. Natürlich eine sehr löbliche Weltanschauung. *g*

Eine funktionierende Demokratie ist die Grundlage für Frieden und die Rechte der Menschen. Man muss eben manche Sachen dafür (auf Zeit) opfern oder manchmal auf Leergeld zahlen, aber dieses Risiko ist immer gegeben.

4 Jahre nach der Invasion ist man keinen Schritt weiter. Es herrscht noch immer Chaos. Als die Alliierten damals Deutschland befreit haben, herrschte nach einem Jahr wieder Ruhe, WEIL man wusste, dass man als "Mitläufer" gekennzeichnete Menschen (Soldaten, Schauspieler, Wissenschaftler, Polizisten, Bürgermeister etc.) einsetzen musste, damit das Volk einen Draht zur neuen "Leitung" bekommt. Etwas was Bush niemals gemacht hat. Und nun wird ihm dafür der Po aufgerissen.

Du sagst selber, der 2. Weltkrieg sei ein schlechtes Beispiel. Genauso wie hier. Die Menschen in Deutschland hatten damals eine ganz andere Weltanschauung als die Iraqer heute und die Deutschen mussten keine Terroranschläge fürchten. Somit ist die Ausgangssituation ganz anders.
Du tust schon wieder so, als ob die Amerikaner den Iraq alleine wiederaufbauen müssen. Wenn das Volk nicht mitzieht, die Regierung überfordert und die Beamten hilflos sind, ist ein Wiederaufbau sehr schwer bis fast unmöglich. Das erste, was in einem solchen Staat gegeben sein muss, ist die Sicherheit. Diese ist durch leider nicht gegeben. Somit verzögert sich der Wiederaufbau beträchtlich.

Wer die Invasion des Iraks sinnvoll, logisch, durchdacht oder sonst irgendwie angemessen fand, der sollte sich mal dringend die Statistiken der lustigen Ramboaktion angucken. Wenn sogar militärische Analysten und ehemalige Generäle des ersten Irak-Krieges sagen, dass die gesamte Aktion schlicht unnütz und in keinem Verhältnis zum Nutzen stand, dann will das schon was heißen...

Regards, eX!

Vielleicht heißt es ja wirklich was, ich bin trotztdem immer noch der Meinung, die Invasion war gerchtfertigt, aus welchen Gründen auch immer. Leuten wie Saddam muss das Handwerk gelegt werden.
Vielleicht wird es noch ein paar Jahre dauern, aber früher oder später wird sich die Lage normalisieren und der Frieden wird zurückkehren, bis dahin ist auch hoffentlich Bin Laden gefasst, bez der Terror verbannt.
 
Lil-K38 am 15.09.2007 10:47 schrieb:
Vielleicht heißt es ja wirklich was, ich bin trotztdem immer noch der Meinung, die Invasion war gerchtfertigt, aus welchen Gründen auch immer. Leuten wie Saddam muss das Handwerk gelegt werden.
Vielleicht wird es noch ein paar Jahre dauern, aber früher oder später wird sich die Lage normalisieren und der Frieden wird zurückkehren, bis dahin ist auch hoffentlich Bin Laden gefasst, bez der Terror verbannt.

Das blöde daran ist nur, diese Entscheidung wurde den irakern von den Amis aufgezwungen und die Iraker zahlen jetzt dafür einen verdammt hohen Preis.
Kann so etwas legitim sein?
Die nach amerikanischem Vorbild geforderten demokratischen Strukturen lassen sich nicht 1:1 auf jede Gesellschaft übertragen, sowas weiß jeder....außer natürlich Mr. Bush!
 
Boesor am 15.09.2007 12:33 schrieb:
Lil-K38 am 15.09.2007 10:47 schrieb:
Vielleicht heißt es ja wirklich was, ich bin trotztdem immer noch der Meinung, die Invasion war gerchtfertigt, aus welchen Gründen auch immer. Leuten wie Saddam muss das Handwerk gelegt werden.
Vielleicht wird es noch ein paar Jahre dauern, aber früher oder später wird sich die Lage normalisieren und der Frieden wird zurückkehren, bis dahin ist auch hoffentlich Bin Laden gefasst, bez der Terror verbannt.

Das blöde daran ist nur, diese Entscheidung wurde den irakern von den Amis aufgezwungen und die Iraker zahlen jetzt dafür einen verdammt hohen Preis.
Kann so etwas legitim sein?
Die nach amerikanischem Vorbild geforderten demokratischen Strukturen lassen sich nicht 1:1 auf jede Gesellschaft übertragen, sowas weiß jeder....außer natürlich Mr. Bush!
stimmt schon. eine gesellschaft muss sich mehr oder weniger selbst befreien, vor allem muss sie das wollen.
es ist so ähnlich wie bei der kopftuchproblematik: wir können muslimische frauen nicht zu ihrer emanzipation zwingen, das müssen sie schon selbst wollen.
 
Boesor am 15.09.2007 12:33 schrieb:
Lil-K38 am 15.09.2007 10:47 schrieb:
Vielleicht heißt es ja wirklich was, ich bin trotztdem immer noch der Meinung, die Invasion war gerchtfertigt, aus welchen Gründen auch immer. Leuten wie Saddam muss das Handwerk gelegt werden.
Vielleicht wird es noch ein paar Jahre dauern, aber früher oder später wird sich die Lage normalisieren und der Frieden wird zurückkehren, bis dahin ist auch hoffentlich Bin Laden gefasst, bez der Terror verbannt.

Das blöde daran ist nur, diese Entscheidung wurde den irakern von den Amis aufgezwungen und die Iraker zahlen jetzt dafür einen verdammt hohen Preis.
Kann so etwas legitim sein?
Die nach amerikanischem Vorbild geforderten demokratischen Strukturen lassen sich nicht 1:1 auf jede Gesellschaft übertragen, sowas weiß jeder....außer natürlich Mr. Bush!

Ich denke nicht, das Bush versucht, die Demokratie nach amerikanischem Vorbild dort zu etablieren. Es ist eigentlich nur noch wichtig, das irgendeine Demokratie Fuß fassen kann. Wenn das geschehen ist, ist die Bevölkerung froh über die Invasion und verkraftet mit Sicherheit die aktuelle Lage. Sie werden den Alliierten vermutlich dankbar sein, wieder in einem "normalen" Staat leben zu können.
Ich persönlich würde auch eine etwas schwierigere Zeit in Anspruch nehmen
um spät wieder unter normalen Verhältnissen leben zu können, sprich Demokratie, Meinungsfreiheit, Menschenrechte. . .etc.
Die Amerikaner haben ihre "Rache" und ihr Öl, die Iraqer ihre Freiheit wieder.
Alle sind zufrieden. . .
 
Lil-K38 am 15.09.2007 19:10 schrieb:
Ich denke nicht, das Bush versucht, die Demokratie nach amerikanischem Vorbild dort zu etablieren. Es ist eigentlich nur noch wichtig, das irgendeine Demokratie Fuß fassen kann. Wenn das geschehen ist, ist die Bevölkerung froh über die Invasion und verkraftet mit Sicherheit die aktuelle Lage. Sie werden den Alliierten vermutlich dankbar sein, wieder in einem "normalen" Staat leben zu können.
Ich persönlich würde auch eine etwas schwierigere Zeit in Anspruch nehmen
um spät wieder unter normalen Verhältnissen leben zu können, sprich Demokratie, Meinungsfreiheit, Menschenrechte. . .etc.
Die Amerikaner haben ihre "Rache" und ihr Öl, die Iraqer ihre Freiheit wieder.
Alle sind zufrieden. . .

Deine Sätze sind ehrlich gesagt blanker Hohn für all die, die jetzt unter diesen "etwas schwierigen Zeiten" leiden müssen.
 
Ich kann Boesor nur zustimmen.

Lil-K38 am 15.09.2007 19:10 schrieb:
Ich denke nicht, das Bush versucht, die Demokratie nach amerikanischem Vorbild dort zu etablieren. Es ist eigentlich nur noch wichtig, das irgendeine Demokratie Fuß fassen kann.
Das ist vielleicht jetzt der Fall. Aber vor dem Krieg hatte die Bush-Regierung sicherlich unter dem Vorwand der Massenvernichtungswaffen vorgehabt, eine Pro-Amerikanische Regierung zu etablieren.

Wenn das geschehen ist, ist die Bevölkerung froh über die Invasion und verkraftet mit Sicherheit die aktuelle Lage. Sie werden den Alliierten vermutlich dankbar sein, wieder in einem "normalen" Staat leben zu können.
Das wird aber nie passieren.

Aber eine Demokratie gibt es doch jetzt schon im Irak. Nur ist die eben total hilf- und machtlos. Nach dem Ende des Krieges war der großteil der Bevölkerung ja auch froh drüber und hat die Amerikaner gefeiert. Die ganzen Anschläge wurden ja - jedenfalls zu Anfang - nur ausgeübt, weil einige Menschen es eben satt hatten, dass die Amis immer noch als Besatzungsmacht da waren. Hätte Bush die Soldaten nach einem Jahr abgezogen, wären "wir" nicht da, wo "wir" heute sind.

Ich persönlich würde auch eine etwas schwierigere Zeit in Anspruch nehmen
um spät wieder unter normalen Verhältnissen leben zu können, sprich Demokratie, Meinungsfreiheit, Menschenrechte. . .etc.
Die Amerikaner haben ihre "Rache" und ihr Öl, die Iraqer ihre Freiheit wieder.
Alle sind zufrieden. . .
Wirklich blanker Hohn. Müsstest du jetzt im Irak leben, dann würdest du solch freche Aussagen nicht machen. Ständig mit der Angst zu leben, nach dem Einkaufen vielleicht tot zu sein wäre also kein Problem?
 
Lil-K38 am 15.09.2007 19:10 schrieb:
Boesor am 15.09.2007 12:33 schrieb:
Lil-K38 am 15.09.2007 10:47 schrieb:
Vielleicht heißt es ja wirklich was, ich bin trotztdem immer noch der Meinung, die Invasion war gerchtfertigt, aus welchen Gründen auch immer. Leuten wie Saddam muss das Handwerk gelegt werden.
Vielleicht wird es noch ein paar Jahre dauern, aber früher oder später wird sich die Lage normalisieren und der Frieden wird zurückkehren, bis dahin ist auch hoffentlich Bin Laden gefasst, bez der Terror verbannt.

Das blöde daran ist nur, diese Entscheidung wurde den irakern von den Amis aufgezwungen und die Iraker zahlen jetzt dafür einen verdammt hohen Preis.
Kann so etwas legitim sein?
Die nach amerikanischem Vorbild geforderten demokratischen Strukturen lassen sich nicht 1:1 auf jede Gesellschaft übertragen, sowas weiß jeder....außer natürlich Mr. Bush!

Die Amerikaner haben ihre "Rache" und ihr Öl, die Iraqer ihre Freiheit wieder.
Alle sind zufrieden. . .
Wenn du dazu ernsthaft ein Statement willst, bitte sehr: :ugly: ^3
 
R70-C2D73-86MGS am 16.09.2007 14:58 schrieb:
Lil-K38 am 15.09.2007 19:10 schrieb:
Boesor am 15.09.2007 12:33 schrieb:
Lil-K38 am 15.09.2007 10:47 schrieb:
Vielleicht heißt es ja wirklich was, ich bin trotztdem immer noch der Meinung, die Invasion war gerchtfertigt, aus welchen Gründen auch immer. Leuten wie Saddam muss das Handwerk gelegt werden.
Vielleicht wird es noch ein paar Jahre dauern, aber früher oder später wird sich die Lage normalisieren und der Frieden wird zurückkehren, bis dahin ist auch hoffentlich Bin Laden gefasst, bez der Terror verbannt.

Das blöde daran ist nur, diese Entscheidung wurde den irakern von den Amis aufgezwungen und die Iraker zahlen jetzt dafür einen verdammt hohen Preis.
Kann so etwas legitim sein?
Die nach amerikanischem Vorbild geforderten demokratischen Strukturen lassen sich nicht 1:1 auf jede Gesellschaft übertragen, sowas weiß jeder....außer natürlich Mr. Bush!

Die Amerikaner haben ihre "Rache" und ihr Öl, die Iraqer ihre Freiheit wieder.
Alle sind zufrieden. . .
Wenn du dazu ernsthaft ein Statement willst, bitte sehr: :ugly: ^3

Ihr alle sagt ja immer, die Amerikaner wollen nur "Rache" und das Öl.
Ich sage, die Amerikaner wollen (unter anderm) den Sturz von Saddam, damit die Iraqer wieder frei leben können.
Und jetzt auf einmal tuen euch die Iraqer wieder leid, weil sie unter den schwierigen Bedinungen leben müssen.

Was mit den Menschen - also dem Volk - dort passiert, kann uns - so kalt es klingen mag - egal sein.

. . . :rolleyes:
 
Lil-K38 am 16.09.2007 19:31 schrieb:
Ich sage, die Amerikaner wollen (unter anderm) den Sturz von Saddam, damit die Iraqer wieder frei leben können.

Tja, wenn das der Grund gewesen ist, warum tun sie das dann nicht bei allen Diktaturen dieser Welt?

Und jetzt auf einmal tuen euch die Iraqer wieder leid, weil sie unter den schwierigen Bedinungen leben müssen.

Was hat das eine mit dem anderen zu tun?
 
Klar, die Amerikaner wollen, dass die Iraker in Freiheit leben und fangen einen Mordskrieg dafür an, in dem Sie tausende Soldaten verlieren und ~450 Milliarden US-$ investieren.... und wieso ist es ausgerechnet den Amerikanern so wichtig, dass die Iraker in Freiheit leben, und ner Menge anderen Staaten(*) scheiss egal ob es im Irak ne Dikatatur gibt oder nicht?

(*)z.B. Frankreich u. Deutschland, die nie und nimmer in den Irak einmaschieren würden um einen dämlich Diktator zu stürzen

PS: "scheiss egal" im Sinne von: wär zwar toll wenn die eine ebenso tolle Demokratie hätten wie wir, aber großartig dafür einsetzen (bzgl. des Aufwands, den z.B. ein Einmarsch voraussetzt oder den entstehenden Kosten) würden wir uns dafür nicht, wir haben ja auch sonst nix besseres zu tun... [zumal es noch nen Haufen anderer Diktatoren gibt]

Und das irakische Volk hat das amerikanische Volk vor dem 11.9 wohl mindestens genauso peripher tangiert wie das europäische.
 
Marbod am 14.09.2007 20:48 schrieb:
Nochmal was zum auch hier verbreiteten Mythos einer irakischen (bzw. iranischen) Ölbörse und dem daraus resultierenden Krieg um Öl:
http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,405160,00.html

Etwas spät, aber ich habs erst jetzt gelesen.

Zum Artikel: Kenn ich, halte ich aber, um höflich zu bleiben, einfach nur für polemisch.
Es geht hier weniger darum, sachliche Gegenargumente zu liefern, sondern den Gedanken ansich ins lächerliche zu ziehen indem man eine persönliche Meinung zu einem Sachthema so formuliert, daß sie fundiert klingt. (Lektion 1 im Rhetorikkurs)
Viele der "Argumente" sind Mutmaßungen bzw. sarkastische Aussagen/Fragestellungen, die zwar für sich alleine gesehen durchaus ihre Berechtigung haben und stimmen, aber oft keinen direkten Zusammenhang mit dem eigentlichen Thema bieten. Dient dazu, den Verfasser glaubwürdig erscheinen zulassen.
Der Artikel ist ein Kommentar. Nicht mehr und nicht weniger.

Ist jetzt auch kein großes Gegenargument, aber in einem Artikel derselben Zeitung wird 2 Monate davor die Bedeutung des iranischen Ölexportes völlig anders eingeschätzt als "marginal und unbedeutend".
http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,398348,00.html

Aber man erlaube mir eine kleine Einschätzung aus meiner politisch aktiven Zeit:
Eine Zeitung schreibt in den allermeisten Fällen das was sie will, und nicht das war tatsächlich passiert ist.

Edit: Wobei ich mit dem Autor des Kommentars allerdings durchaus konform gehe, daß von Seiten der Verschwörungstheoretiker oft zu viel in bestimmte Themen hineininterpretiert wird was die sachliche Auseinandersetzung erschwert.
 
Zurück