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News - Online-Sucht: Frontal 21-Bericht: "Immer mehr Erwachsene von Online-Spielsucht betroffen"

AW: News - Online-Sucht: Frontal 21-Bericht:

Was jetzt an diesem Beitrag so schlimm, unobjektiv und reisserisch ist, kann ich auch beim besten Willen nicht verstehen. Kann das vllt sein, dass es gar nicht Frontal 21 ist, dass immer so reisserisch berichtet, sondern dass es die Spieler sind, die einfach jeden Frontal21 Bericht über ihr Hobby nach jedem minimalst unobjektiven Fehler durchkämmen? Das kommt mir nämlich immer öfter so vor.

Da muss ich auch eX mal wieder vollkommen recht geben.
Wenn man über etwas objektiv berichten will, dann sollte man immer beide Seiten beleuchten. Auf der einen Seite, dass es Spieler gibt, die süchtig sind, aber auf der anderen Seite aber auch viele Spieler gibt, die ganz normal Arbeiten gehen und einfach ein bisschen am Feierabend zocken.
Der Bericht ist an Klischeehaftigkeit doch kaum zu überbieten. Um das mit der Sucht weiter zu bestärken, hat man oft Szenen gezeigt, in denen die Leute noch eine Zigarette im Mund hatten und natürlich so oft wie möglich "Hartz 4" erwähnt :rolleyes:
 
AW: News - Online-Sucht: Frontal 21-Bericht:

Was jetzt an diesem Beitrag so schlimm, unobjektiv und reisserisch ist, kann ich auch beim besten Willen nicht verstehen. Kann das vllt sein, dass es gar nicht Frontal 21 ist, dass immer so reisserisch berichtet, sondern dass es die Spieler sind, die einfach jeden Frontal21 Bericht über ihr Hobby nach jedem minimalst unobjektiven Fehler durchkämmen? Das kommt mir nämlich immer öfter so vor.

Da muss ich auch eX mal wieder vollkommen recht geben.
Wenn man über etwas objektiv berichten will, dann sollte man immer beide Seiten beleuchten. Auf der einen Seite, dass es Spieler gibt, die süchtig sind, aber auf der anderen Seite aber auch viele Spieler gibt, die ganz normal Arbeiten gehen und einfach ein bisschen am Feierabend zocken.
Der Bericht ist an Klischeehaftigkeit doch kaum zu überbieten. Um das mit der Sucht weiter zu bestärken, hat man oft Szenen gezeigt, in denen die Leute noch eine Zigarette im Mund hatten und natürlich so oft wie möglich "Hartz 4" erwähnt :rolleyes:
Das ist ein Bericht über die Härtefälle. Es wird von 3 Prozent gesprochen. Allein in der Aussage sieht man doch, dass der Großteil der WoW-Spieler eben nicht süchtig ist. Es wurde aufgezeigt, dass WoW für manche Menschen eine große Gefahr ist, dass man eben sein ganzes Leben kaputtmachen kann, weil man sich jahrelang nurnoch in dieses Spiel zurückzieht. Ähnlich wäre ein Bericht über 36jährige Raucher, die elendig an Lungenkrebs sterben. Wäre das jetzt genauso verwerflich wie dieser Bericht, nur weil nicht explizit immer wieder gesagt wird, dass die Mehrheit der Raucher weit älter als Mitte 30 wird und auch längst nicht alle vorzeitig an Lungenkrebs sterben?
 
AW: News - Online-Sucht: Frontal 21-Bericht:

Das ist ein Bericht über die Härtefälle. Es wird von 3 Prozent gesprochen. Allein in der Aussage sieht man doch, dass der Großteil der WoW-Spieler eben nicht süchtig ist.
Auszug aus dem Artikel:
"Immer mehr Jugendliche und auch Erwachsene verfallen aktuellen Studien
zufolge der Online-Spielsucht. Besonders Zeit fressende Rollenspiele
wie "World of Warcraft" (WoW) haben einen hohen Suchtfaktor, dem in
Deutschland schon mehrere zehntausend Spieler zum Opfer gefallen sind...

...Suchtforscher Dr. Bert te Wildt von der Medizinischen Hochschule
Hannover. Online kämpfen "Gilden" von jeweils einigen Dutzend anonymen
Spielern gegen finstere, virtuelle Fabelwesen - nach dem Motto: Nur
gemeinsam sind wir stark. Es sei der perfekte Beziehungsersatz, so
Wildt."
Zumindest in dem Artikel auf der Fatal-21-Seite unterscheiden sich deine Aussagen deutlich von dessen. Wenn es "nur" 3% sind wie kann man dann von einem hohen Suchtfaktor sprechen? Das stimmt alles hinten und vorne nicht. Wo sind die Verweise auf die angeblichen Studien die das belegen?(Wahrscheinlich alle von Herrn Pfeiffer(CDU))
Und ein perfekter Beziehungsersatz? Ein notgedrungener Beziehungsersatz kann ich noch nachvollziehen, aber ein perfekter?
Ich kann mich auch irren, aber ist dieser Christian Pfeiffer nicht auch in der gleichen Stadt aktiv? Wäre sehr interessant das zu erfahren.
Hab selber mal geschaut, sieh an, sieh an:
© 2009 Kriminologisches Forschungsinstitut Niedersachsen e.V.
Lützerodestr. 9, 30161 Hannover
Mann, Zufälle gibts! :-D
 
AW: News - Online-Sucht: Frontal 21-Bericht:

Ich kann mich auch irren, aber ist dieser Christian Pfeiffer nicht auch in der gleichen Stadt aktiv? Wäre sehr interessant das zu erfahren.
Hab selber mal geschaut, sieh an, sieh an:
© 2009 Kriminologisches Forschungsinstitut Niedersachsen e.V.
Lützerodestr. 9, 30161 Hannover
Mann, Zufälle gibts! :-D

Man, wie krass, Pfeiffer (SPD!) und der sind 2 von insgesamt 518.000 Einwohnern in hannover, na dann müssen die doch zusammen dran gekungelt haben.

die Kommentare hier zeigen doch wieder mal das übliche Schema.
Erstens die typischen Reflexe auf Frontal 21 und zweitens das noch typischere: "Weil nicht sein kann was nicht sein darf"
 
AW: News - Online-Sucht: Frontal 21-Bericht:

Also ich fand Frontal 21 als polit. informations Sendung ect. immer sehr interessant.
Doch diese Sendung, wie eigendlich (fast) alle Sendungen, die über K$%spiele berichten sind negativ und natürlich in meinen Augen auch völlig ungerecht. Vielleicht weil ich als Gamer sicher auch ein wenig befangen bin. Nichtsdestotrotz kann ich sagen, dass mich z.B Sport auch süchtig macht genauso bin ich süchtig nach Essen (was nicht heißt, dass ich übergewichtig bin) oder nach trinken. Jetzt nicht aufschreien, wenn diese Argumente ausgelutscht oder dumm wirken es ist nun mal so! Soll man jetzt verschiedene Sportarten auch eine Altersbegrenzung geben, nur weil man sie exessiv betreibt um einfach besser zu werden oder wegen einem Turnier trainiert oder nur weil es mächtigen Spass macht.
Natürlich muss man Computersoiele kritisch sehen wie alle Themen der Welt, doch nur weil es sich nicht um körperliche Betätigung geht um unglaubliche Konzentration oder um Sachen die einen unglaublichen Intellekt benötigen (wobei manches in Spielen benötigt wird ) heißt dass nicht das dies ein Thema ist, dass man linksliegen lassen kann und nur oberflächlich ankratzen kann.
Nun wir Spieler werden eigendlich immer Unzufireden mit solchen Sendungen sein die sich nicht wirklich mit Spielen beschäftigen
außer wir mach eine sendung selbst dennoch selbstkritisch und nicht zu Fanboymäßig.
Vielleich erlauben einer der öffentlichen so etwas zu machen XD. Wäre schön
Und Frióntal 21 oder andere sendungen wie Panorama versucht euch mal bessere Schauspieler zu leisten
 
AW: News - Online-Sucht: Frontal 21-Bericht:

Man, wie krass, Pfeiffer (SPD!) und der sind 2 von insgesamt 518.000 Einwohnern in hannover, na dann müssen die doch zusammen dran gekungelt haben.

die Kommentare hier zeigen doch wieder mal das übliche Schema.
Erstens die typischen Reflexe auf Frontal 21 und zweitens das noch typischere: "Weil nicht sein kann was nicht sein darf"
Du hast recht SPD, das macht seine Unabhängigkeit als Wissenschaftler natürlich viel glaubwürdiger. Diese zwei Einwohner arbeiten rein zufällig in Universitäten der gleichen Stadt und sind sich mit Sicherheit noch nie über den Weg gelaufen.
Vor allem da sich ihre Themen ja auch überhaupt nicht überschneiden.
Boesor, dann verrate mir doch mal bitte um welche Studien es sich handelt, die in dem Artikel erwähnt wurden.
Mich würde nämlich brennend interessieren von wem sie sind und deren Inhalt.
 
AW: News - Online-Sucht: Frontal 21-Bericht:

Also ich fand Frontal 21 als polit. informations Sendung ect. immer sehr interessant.
Doch diese Sendung, wie eigendlich (fast) alle Sendungen, die über K$%spiele berichten sind negativ und natürlich in meinen Augen auch völlig ungerecht. Vielleicht weil ich als Gamer sicher auch ein wenig befangen bin. Nichtsdestotrotz kann ich sagen, dass mich z.B Sport auch süchtig macht genauso bin ich süchtig nach Essen (was nicht heißt, dass ich übergewichtig bin) oder nach trinken. Jetzt nicht aufschreien, wenn diese Argumente ausgelutscht oder dumm wirken es ist nun mal so! Soll man jetzt verschiedene Sportarten auch eine Altersbegrenzung geben, nur weil man sie exessiv betreibt um einfach besser zu werden oder wegen einem Turnier trainiert oder nur weil es mächtigen Spass macht.
Natürlich muss man Computersoiele kritisch sehen wie alle Themen der Welt, doch nur weil es sich nicht um körperliche Betätigung geht um unglaubliche Konzentration oder um Sachen die einen unglaublichen Intellekt benötigen (wobei manches in Spielen benötigt wird ) heißt dass nicht das dies ein Thema ist, dass man linksliegen lassen kann und nur oberflächlich ankratzen kann.
Dein Vergleich mit dem Sport hinkt gewaltig. Natürlich gibt es Leute, die ihren Sport exzessiv betreiben und deshalb vllt auch soziale Kontakte vernachlässigen, aber du wirst niemanden finden, der 3 Jahre seines Lebens nur mit beispielsweise Tennisspielen verbringt und deshalb seinen Job verliert, sein Studium schmeißt und körperlich verwahrlost. Das zieht einfach nicht.
Du kannst dich eben NICHT einfach so in einen Sport flüchten, wie du es bei WoW kannst. Es ist vielleicht kein perfekter Beziehungsersatz, aber für viele auf jeden Fall ein akzeptabler.
 
AW: News - Online-Sucht: Frontal 21-Bericht:

Soviel zum Thema 518.000 Einwohner:
HANNOVER.
Niedersachsens Sozial- und Familienministerin Mechthild Ross-Luttmann
hat heute gemeinsam mit dem Ministerium für Generationen, Familie,
Frauen und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen zu einer
Expertenanhörung ‚Abhängigkeits- und Suchtpotenzial von
Computerspielen’ nach Hannover eingeladen....Gemeinsam
mit den geladenen Experten Prof. Dr. Volker Bolay (SHR Hochschule
Heidelberg), Prof. Uwe Hasebrink (Hans Bredow-Institut Hamburg), Dr.
Christoph Klimmt (Johannes Gutenberg-Universität Mainz), Prof. Dr.
Klaus Mathiak (RWTH Universität Aachen), Prof. Dr. Christian Pfeiffer
(Kriminologisches Forschungsinstitut Niedersachsen)
, Prof. Dr. Rainer
Thomasius (Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf), Prof. Dr. Thorsten
Quandt (Universität Hohenheim) und Dr. Bert te Wildt (Medizinische
Hochschule Hannover)
diskutierten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer
darüber, inwieweit exzessives Computerspielen zu Sucht führen kann.
www.ms.niedersachsen.de/master/C56192091_N1898929_L20_D0_I674.html

Ein sehr interessanter Bericht von Gunnar Lott:
Zudem zitierte ich eine Studie von Bert te Wildt (Medizinische
Hochschule Hannover), die meine Ansicht unterstützt. Darauf sprang Herr
Pfeiffer erregt auf, einerseits, um eine Studie von ihm zu erwähnen und
andererseits, um kundzutun, dass ich te Wildt bestimmt falsch zitiert
hätte.
wattwuermer.org/forum/print.php
Ach ja, die Pfeiffers, was für eine sympathische Familie. :-D
 
AW: News - Online-Sucht: Frontal 21-Bericht:

Vielleicht weil ich als Gamer sicher auch ein wenig befangen bin.
Ein interessanter Punkt.

Interessant finde ich generell, wie Spiele Menschen und Ansichten verändern können.

Ich habe selbst über einige Monate sehr exzessiv Guild Wars gespielt. Das Spiel hat sich in meinen Tagesablauf gefressen, meine Planungen verwässert und Kontakte zu echten Menschen vermindert. Schließlich habe ich die Notbremse gezogen. Primär als mir klar wurde, dass ich meine Zeit mit irgendwelchen Charakteren vergeude, die ich eigentlich gar nicht kannte. Man nutzte den Begriff "Freunde", obwohl man nur belanglose virtuelle Erlebnisse teilte (Klärung einer Instanz, 4 Stunden Chat auf dem Marktplatz etc.). Dauerte anfänglich eine Session am Tag noch 2 Stunden, wurden es später 4 und am WE auch gerne 16 Stunden am Stück. Unglaublich, obwohl ich zuvor und jetzt nur maximal 4 - 6 Stunden pro Woche spielte bzw. spiele. Damals habe ich auch gegen Medien gestänkert, die es wagten „meine Spiele“ negativ zu erwähnen. Onlinespiele machen süchtig? Quatsch...
Die Erkenntnis kam erst später...

Ich kann noch Geschichten von 2 ehemaligen Freunden (ehemalig, weil eben die Sucht fast alle Verbindungen abbrechen ließ) erzählen, die zu wandelnden WoW-Klischees wurden. In Hartz4 ist zwar noch keiner abgestürzt, aber die Entwicklung ist ähnlich fatal. Beide haben körperlich massiv abgebaut (ein Mädchen, und ein ehemaliger BW-Kamerad), beide haben kaum Zeit für ihre Freunde, beide haben sich recht konsequent von ihren Familien distanziert (obwohl es zuvor keinerlei Spannungen oder Probleme gab). Beide haben den Lebenspartner verloren. Bei Person 1 leidet das Studium, bei Person weiß ich es nicht.

Das sind freilich nur Momentaufnahmen die nicht repräsentativ oder irgendwie von Relevanz sein müssen, aber sie zeigen doch, dass diese Spiele a) passende Menschen ködern können b) ein definitives Suchtverhalten zu erkennen ist und c) der Absprung wie bei anderen Drogen extrem schwer zu bewerkstelligen ist.

Dass es diese Form der Sucht gibt, steht daher meiner Meinung nach absolut außer Frage.

Soweit meine Beobachtungen / Erfahrungen. Jetzt zu deinen Thesen:

Nichtsdestotrotz kann ich sagen, dass mich z.B Sport auch süchtig macht genauso bin ich süchtig nach Essen (was nicht heißt, dass ich übergewichtig bin) oder nach trinken. Jetzt nicht aufschreien, wenn diese Argumente ausgelutscht oder dumm wirken es ist nun mal so!

Ich bin nicht sicher, ob du dir im Klaren bist, wie man eine Sucht definiert. Es gibt ganz klar Fresssucht. Aber die normale Zunahme von Nahrung und (nichtalkoholischen!) Getränken passt nicht im Ansatz in ein Suchtmuster. Natürlich macht immer die Menge den Unterschied. Problematisch bei Onlinespielen ist eben, dass diese eine relativ neue Form der Sucht darstellen, aber bekannte Symptome zeigen (psychische Abhängigkeit, Abschottung, soziale Verwahrlosung).

Soll man jetzt verschiedene Sportarten auch eine Altersbegrenzung geben, nur weil man sie exessiv betreibt um einfach besser zu werden oder wegen einem Turnier trainiert oder nur weil es mächtigen Spass macht.

Der Sportvergleich ist imho unpassend, weil Spiele mit Onlineschwerpunkt schneller und effektiver Erfolgserlebnisse vermitteln können, als es eine richtig ausgeführte Sportart tun kann. Zumal sind besonders Onlinespiele so aufgebaut, dass diese schnell in ihren Bann ziehen, und das über eine verdammt lange Zeit. Beim tatsächlichen Sport spielen viele Faktoren eine Rolle, die eher abschreckend für Menschen sind, die schnellen Erfolg brauchen: Aufbau der Kondition / Muskeln, Koordinierung der Trainingseinheiten samt Regenerationsphasen für Muskeln und Kreislauf. Vorbereitung auf Turniere oder Events. Teamgeist bei Mannschaftssportarten. Taktik auf offenem Feld. Strategische Vorgehensweisen beim Fußball, Hockey, Volleyball oder Basketball. Sport ist tatsächliche Arbeit und setzt ein extremes Maß an Disziplin voraus. Spiele wie WoW sind zugänglich für jeden. Man muss nur Zeit haben oder investieren, und wird automatisch von diesen Titeln "konsumiert" und regelmäßig mit Items oder Klassenaufstiegen belohnt. Natürlich setzen Gilden auch ein gewisses Maß an Koordination, Kommunikation oder Taktik voraus, aber in Relation zum echten Sport mit echten Menschen die entsprechend direkt auf Fehler oder Erfolge reagieren, ist das schlicht gering. Sport muss zudem keinen Beziehungsersatz liefern, er liefert neue Beziehungen mit echten Menschen gratis und oftmals sogar ohne monatliche Gebühr. Dass man mit Freunden nach dem Sport noch einen Film gucken geht, ein kühles Blondes zischt oder etwas anderes macht, ist ja nun nicht so ungewöhnlich.

Dass die Medien reißerisch mit einer Thematik umgehen, ist nichts Neues. Man wird immer die negativen Punkte ausführlicher behandeln, als die positiven. Natürlich kritisiert man primär Manager und Banker die Gelder vernichtet haben, ohne darauf zu verweisen, dass es auch vorbildliche Personen gab, die kein Schindluder betrieben haben. Natürlich kritisiert man Spiele die süchtig machen und zeigt entsprechende Opfer, ohne aber zu erwähnen, dass es da draußen viele Konsumenten gibt, die normal damit umgehen können. ABER: Im Kern bleibt die Wahrheit, dass fiese Banker bzw. abhängige Spieler existieren, und das Spiele eben einen starken Einfluss auf Leute haben können. Und das scheinbar bei immer mehr Spielern weltweit. Es ist ja nicht nur ein deutsches Phänomen, dass negativ über diese Spiele berichtet wird.

Regards, eX!
 
AW: News - Online-Sucht: Frontal 21-Bericht:

Also ich fand Frontal 21 als polit. informations Sendung ect. immer sehr interessant.
Doch diese Sendung, wie eigendlich (fast) alle Sendungen, die über K$%spiele berichten sind negativ und natürlich in meinen Augen auch völlig ungerecht. Vielleicht weil ich als Gamer sicher auch ein wenig befangen bin. Nichtsdestotrotz kann ich sagen, dass mich z.B Sport auch süchtig macht genauso bin ich süchtig nach Essen (was nicht heißt, dass ich übergewichtig bin) oder nach trinken. Jetzt nicht aufschreien, wenn diese Argumente ausgelutscht oder dumm wirken es ist nun mal so! Soll man jetzt verschiedene Sportarten auch eine Altersbegrenzung geben, nur weil man sie exessiv betreibt um einfach besser zu werden oder wegen einem Turnier trainiert oder nur weil es mächtigen Spass macht.
Natürlich muss man Computersoiele kritisch sehen wie alle Themen der Welt, doch nur weil es sich nicht um körperliche Betätigung geht um unglaubliche Konzentration oder um Sachen die einen unglaublichen Intellekt benötigen (wobei manches in Spielen benötigt wird ) heißt dass nicht das dies ein Thema ist, dass man linksliegen lassen kann und nur oberflächlich ankratzen kann.
Dein Vergleich mit dem Sport hinkt gewaltig. Natürlich gibt es Leute, die ihren Sport exzessiv betreiben und deshalb vllt auch soziale Kontakte vernachlässigen, aber du wirst niemanden finden, der 3 Jahre seines Lebens nur mit beispielsweise Tennisspielen verbringt und deshalb seinen Job verliert, sein Studium schmeißt und körperlich verwahrlost. Das zieht einfach nicht.
Du kannst dich eben NICHT einfach so in einen Sport flüchten, wie du es bei WoW kannst. Es ist vielleicht kein perfekter Beziehungsersatz, aber für viele auf jeden Fall ein akzeptabler.


Ich habe jetzt auch nicht exessives Sprot treiben als ein Grund für das hinschmeißen des Studiums ect. genannt.
Natürlich hast du Recht. Ich würde für mein Kampfsport auch nicht die Schule hinschmeißen obwohl ich es exessiv betreibe. aber ich finde, dass man sich genauso in Sport flüchten kann, denn wenn man sport macht schaltet man total ab, natürlich kann man WoW ect. länger spielen und dadurch sich auch besser darin versetzen, was bei Sport nicht geht denn man muss sich körperlich betätigen.
 
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