• Aktualisierte Forenregeln

    Eine kleine Änderung hat es im Bereich Forenregeln unter Abschnitt 2 gegeben, wo wir nun explizit darauf verweisen, dass Forenkommentare in unserer Heftrubrik Leserbriefe landen können.

    Forenregeln


    Vielen Dank
  • Kritk / Fragen / Anregungen zu Artikeln

    Wenn ihr Kritik, Fragen oder Anregungen zu unseren Artikeln habt, dann könnt ihr diese nun in das entsprechende Forum packen. Vor allem Fehler in Artikeln gehören da rein, damit sie dort besser gesehen und bearbeitet werden können.

    Bitte beachtet dort den Eingangspost, der vorgibt, wie der Thread zu benutzen ist: Danke!

News - Online-Sucht: Frontal 21-Bericht: "Immer mehr Erwachsene von Online-Spielsucht betroffen"

Hmm langsam erinnert mich die Frontal 21 Redaktion an einen gewissen hetzer aus den 20ger und 30ger Jahren. Wir prügeln auf einen Gegner ein den wir als die Wurzel allen Übels hinstellen. Bää man kann gar nicht genug fressen wie man kotzen möchte.
 
Was sie damit bezwecken wollen? Tja Leute ohne Efahrung mit der Materie zu informieren, auf Bild Niveau, sprich jeder Mensch der nur Spiel nur berührt is das BÖSE! :D
 
AW:

hm ja
Bild-TV wieder
können die Nasen, wenn die mal wieder so was drehen nicht vorher das Haustelefon nutzen und bei der Redaktion von Neues anrufen, also wem der sich mit dem Thema auskennt anrufen?
Oder, zerstört das den reißerischen Faktor?
 
AW:

oha PCGames, Epic fail. ;-) Zitat: "Nur gemeinsam sind wir stark". Das, so Wild, fungiere als der perfekte Erziehungsersatz." Das heißt im Artikel auf Frontal21 Beziehungsersatz, nicht Erziehungsersatz. ;-)

Ansonsten ist der Artikel wie viele andere zum Thema "Sucht": Keine konkreten Statistiken, keine konkreten Hinweise wie "Was macht daran süchtig?", "nur" Einzelschicksale. Die sind zwar traurig, aber deswegen von einem hohen Suchtpotential ausgehen? Sehe ich nicht so.

Lustigerweise (oder traurigerweise) wird kaum die Frage gestellt, warum Menschen in die virtuelle Welt flüchten und süchtig danach werden. Was haben denn virtuelle Welten, was die reale Welt nicht hat?
Aber die reale Welt ist ja "bugfreie" Zone, es gibt kaum Probleme. Da muss nicht mehr gepatcht werden. ;-)
 
AW:

Low-Ki am 05.08.2009 17:10 schrieb:
Hmm langsam erinnert mich die Frontal 21 Redaktion an einen gewissen hetzer aus den 20ger und 30ger Jahren. Wir prügeln auf einen Gegner ein den wir als die Wurzel allen Übels hinstellen. Bää man kann gar nicht genug fressen wie man kotzen möchte.
Ganz ehrlich, was soll das Gehetze deinerseits?
Ich fand den Bericht recht interessant und der Wahrheitsgehalt war höher als bei manch anderem Beitrag zu Killerspielen. Sicher, du hast recht, Sätze wie "Gefangen in der virtuellen Welt" sind übertrieben und auch, dass es so hingestellt wird, als sei man gefangen sobald man das Spiel anrührt, sodass man nichtmal mehr Körper und Selle "fühle" sind absolut falsch, aber dennoch denk ich auch, dass World of Warcraft eine höhere Altersfreigabe verdient. Ich war selbst lange Spieler und bin es auch heute noch manchmal, aber ich hatte auch eine Zeit lang damit zu kämpfen nicht die wirklich wichtigen Dinge aus den Augen zu verlieren. Für Kinder ist es da fast unmöglich rauszukommen, wenn sie das "Online-Fieber" einmal gepackt hat, da das lange Spielen oft noch als cool angesehen wird.
Insgesamt kann man also schon sagen, dass der Artikel zu Recht auf die Gefahren des Online-Spielens hinweist und der übertreibende Stil ist halt nunmal Frontal 21-typisch und macht die Sendung eben aus.
Trotzdem habt ihr natürlich Recht, wenn ihr sagt, dass die Medienkompetenz gerade seitens der älteren Generation gestärkt werden muss, bevor über eventuell zu lasche Freigaben diskutiert werden darf.
 
AW:

An all jene, die den Frontal-21-Artikel gelesen oder den Bericht am gestrigen Dienstag gesehen haben: Was meinen Sie?
Ich hab die "Reportage" ca. 20 Sekunden gesehen, ohne Ton und war mir schon sicher um was es geht.
Die "Redakteure" von Katastrophal-21 sind um es mal ganz vorsichtig auszudrücken unterqualifiziert.
 
AW:

bern-das-brot am 05.08.2009 17:31 schrieb:
Ich war selbst lange Spieler und bin es auch heute noch manchmal, aber ich hatte auch eine Zeit lang damit zu kämpfen nicht die wirklich wichtigen Dinge aus den Augen zu verlieren. Für Kinder ist es da fast unmöglich rauszukommen, wenn sie das "Online-Fieber" einmal gepackt hat, da das lange Spielen oft noch als cool angesehen wird.

Entschuldige, aber für Kinder hat man eine ganz wichtige Institution erschaffen, die sich Eltern nennt. Diese haben darauf zu achten, dass sich ihre Kinder in der Welt zurechtfinden. Und wenn das Kind zu lange vor dem Rechner sitzt und zockt, dann müssen die Eltern das in irgendeiner Form unterbinden und den Sprössling an die "wichtigen" Dinge des Lebens erinnern.

Ich kann dieses "erhöht die Altersgrenze zum Schutz der Kinder" in dem Bezug echt nicht mehr hören. Die Eltern tragen die Verantwortung für das Kind und sind für ihre Erziehung verantwortlich, nicht staatliche Institutionen oder Gesetze.

Sorry, aber das musste ich mal loswerden. :-D
 
AW:

Andy77 am 05.08.2009 17:40 schrieb:
bern-das-brot am 05.08.2009 17:31 schrieb:
Ich war selbst lange Spieler und bin es auch heute noch manchmal, aber ich hatte auch eine Zeit lang damit zu kämpfen nicht die wirklich wichtigen Dinge aus den Augen zu verlieren. Für Kinder ist es da fast unmöglich rauszukommen, wenn sie das "Online-Fieber" einmal gepackt hat, da das lange Spielen oft noch als cool angesehen wird.

Entschuldige, aber für Kinder hat man eine ganz wichtige Institution erschaffen, die sich Eltern nennt. Diese haben darauf zu achten, dass sich ihre Kinder in der Welt zurechtfinden. Und wenn das Kind zu lange vor dem Rechner sitzt und zockt, dann müssen die Eltern das in irgendeiner Form unterbinden und den Sprössling an die "wichtigen" Dinge des Lebens erinnern.

Ich kann dieses "erhöht die Altersgrenze zum Schutz der Kinder" in dem Bezug echt nicht mehr hören. Die Eltern tragen die Verantwortung für das Kind und sind für ihre Erziehung verantwortlich, nicht staatliche Institutionen oder Gesetze.

Sorry, aber das musste ich mal loswerden. :-D
Sorry, aber ich glaube du hast meinen Beitrag falsch verstanden. Ich bin sehr wohl der Meinung, dass die Medienkompetenz gesteigert werden muss, BEVOR man über Altersfreigabe diskutiert, trotzdem ist der Vergleich mit Adolf Nazi völlig fehl am Platz. Ich meine nur, dass ich deren Meinung schon irgendwo verstehen kann, auch wenn ich sie nicht teile.
 
AW:

Was ich dazu meine? Solche Sendungen ignorieren oder direkt an die Sender/Redaktionen nette (und ich meine wirklich nette bzw kompetente) Leserbriefe schreiben. Mehr kann man nicht machen. Ich hoffe, wenn ich es jemals in den Journalismus schaffe, dass ich zumindest auf meinem Fachgebiet nie einen derartigen Blödsinn verzapfen werde/muss. Und von Sachen, von denen man keine Ahnung hat sollte man als Journalist auch tunlichst die Finger lassen oder besser recherchieren. Letzteres erscheint aber bei vielen der Schreiberlinge und auch Videomacher ein Fremdwort geworden zu sein. Schade um den deutschen Journalismus, aber seitdem selbst die öffentlich rechtlichen ihre taff und rtl explosiv Abklatsche ausstrahlen, ist er endgültig gestorben.
 
AW:

RoTTeN1234 am 05.08.2009 18:38 schrieb:
Was ich dazu meine? Solche Sendungen ignorieren oder direkt an die Sender/Redaktionen nette (und ich meine wirklich nette bzw kompetente) Leserbriefe schreiben. Mehr kann man nicht machen. Ich hoffe, wenn ich es jemals in den Journalismus schaffe, dass ich zumindest auf meinem Fachgebiet nie einen derartigen Blödsinn verzapfen werde/muss. Und von Sachen, von denen man keine Ahnung hat sollte man als Journalist auch tunlichst die Finger lassen oder besser recherchieren. Letzteres erscheint aber bei vielen der Schreiberlinge und auch Videomacher ein Fremdwort geworden zu sein. Schade um den deutschen Journalismus, aber seitdem selbst die öffentlich rechtlichen ihre taff und rtl explosiv Abklatsche ausstrahlen, ist er endgültig gestorben.

Bestimmt ist der Bericht reißerischer dargestellt als nötig. Aber so funktioniert Journalismus nun einmal überall auf der Welt, weil es eben ein wenig Übertreibung bedarf, um Menschen für ein Thema zu interessieren und sensibilisieren. Ich will nicht sagen, dass ich das in jedem Fall gut heiße, ich bin selber Redakteur. So lange es die Wahrheit nicht verfälscht, finde ich es aber durchaus legitim - immmer im Rahmen.

Aber man sollte sich nicht auf das Glatteis begeben und sagen, die Journalisten haben keine Ahnung, weil einem selbst die Aussage des Beitrags nicht passt. Ich selbst bin leidenschaftlicher Computerspieler, ich spiele sogar World of Warcraft. Nichtsdestotrotz kann ich anerkennen, dass Online-Spielsucht ein Problem darstellt.

Und @pcgames. Nehmt Ihr Euch doch mal dieses Themas an und berichtet ordentlich darüber, wenn die anderen es angeblich nicht können. Ihr seid doch ein Fachblatt und damit eigentlich das perfekte Medium.
 
AW:

bern-das-brot am 05.08.2009 17:31 schrieb:
aber dennoch denk ich auch, dass World of Warcraft eine höhere Altersfreigabe verdient. Ich war selbst lange Spieler und bin es auch heute noch manchmal, aber ich hatte auch eine Zeit lang damit zu kämpfen nicht die wirklich wichtigen Dinge aus den Augen zu verlieren. Für Kinder ist es da fast unmöglich rauszukommen, wenn sie das "Online-Fieber" einmal gepackt hat, da das lange Spielen oft noch als cool angesehen wird.

Du willst wirklich Spielen, die eine Eigenschaft besitzen, welche sich jedes richtig gute Spiel auf die Fahne schreibt, nämlich dass man es gerne und lange spielt, genau deswegen eine erhöhte Altersfreigabe geben?

Das ist ja, als ob man einen Porsche oder Ferrari erst ab sagen wir 25 fahren darf, weil sie zuviel PS haben und zu schnell sind für so junge Fahrer....
 
AW:

TheChicky am 05.08.2009 19:01 schrieb:
bern-das-brot am 05.08.2009 17:31 schrieb:
aber dennoch denk ich auch, dass World of Warcraft eine höhere Altersfreigabe verdient. Ich war selbst lange Spieler und bin es auch heute noch manchmal, aber ich hatte auch eine Zeit lang damit zu kämpfen nicht die wirklich wichtigen Dinge aus den Augen zu verlieren. Für Kinder ist es da fast unmöglich rauszukommen, wenn sie das "Online-Fieber" einmal gepackt hat, da das lange Spielen oft noch als cool angesehen wird.

Du willst wirklich Spielen, die eine Eigenschaft besitzen, welche sich jedes richtig gute Spiel auf die Fahne schreibt, nämlich dass man es gerne und lange spielt, genau deswegen eine erhöhte Altersfreigabe geben?

Das ist ja, als ob man einen Porsche oder Ferrari erst ab sagen wir 25 fahren darf, weil sie zuviel PS haben und zu schnell sind für so junge Fahrer....

dein vergleich mit dem porsche hinkt vorne und hinten....aber ab 21 wäre durchaus vertretbar.
 
AW:

Naja, für die beiden Spieler gab es bestimmt ein paar Euros.
Die können sie dann gleich wieder in WoW investieren. :ugly:

Klar, das Thema ist nicht von der Hand zu weisen, nur wie der Beitrag wieder umgesetzt wurde, fand ich fraglich. Aber was anderes habe ich auch gar nicht erwartet. Ergo Erwartung erfüllt. TOLL! Um im Frontal21-Jargon zu bleiben. ;-)
 
AW:

Ich habe mir die Sendung gerade mal angetan. Typisch für Frontal 21. Härtefälle raussuchen.. Abstempeln --> Schublade!!! War mit den " Gewaltspielen" genau so. Vielleicht sollte man auch mal ne Reportage und ausschließlich negative Punkte des Fussballs, wie Alkoholmisbrauch, Hools, Schlägereien unter Fans, zeigen. So müsste man Fussball ebenfalls verbieten, oder ne Altersgrenze einführen. Natürlich werden in der Reportage NUR die Härtefälle gezeigt.
 
AW:

Besser als höhere Altersfreigaben ist ein Ingame-reminder der nach 2,4,6 Stunden den Spieler daraufhin weist wie lange gespielt wurde. Wie bei Anno. Das fand ich immer sehr wirkungsvoll. ;) Dem Spieler muss sein Verhalten voraugen geführt werden. Das spricht die Selbstkontrolle und die Eigenverantwortung an. Das hätte bestimmt einen positiven Effekt.
 
AW:

zombiefresser am 05.08.2009 19:56 schrieb:
TheChicky am 05.08.2009 19:01 schrieb:
bern-das-brot am 05.08.2009 17:31 schrieb:
aber dennoch denk ich auch, dass World of Warcraft eine höhere Altersfreigabe verdient. Ich war selbst lange Spieler und bin es auch heute noch manchmal, aber ich hatte auch eine Zeit lang damit zu kämpfen nicht die wirklich wichtigen Dinge aus den Augen zu verlieren. Für Kinder ist es da fast unmöglich rauszukommen, wenn sie das "Online-Fieber" einmal gepackt hat, da das lange Spielen oft noch als cool angesehen wird.

Du willst wirklich Spielen, die eine Eigenschaft besitzen, welche sich jedes richtig gute Spiel auf die Fahne schreibt, nämlich dass man es gerne und lange spielt, genau deswegen eine erhöhte Altersfreigabe geben?

Das ist ja, als ob man einen Porsche oder Ferrari erst ab sagen wir 25 fahren darf, weil sie zuviel PS haben und zu schnell sind für so junge Fahrer....

dein vergleich mit dem porsche hinkt vorne und hinten....aber ab 21 wäre durchaus vertretbar.

Tut er das? Wieso denn? Dann ersetz es halt durch das "Internet": Viele sind vom surfen süchtig, es gibt viele Gefahren (Pornoseiten, Abzocke, etc). Also sollte man erst ab 21 ins Internet dürfen?

Absolut analog.
 
AW:

Genial, World of Warcraft vom Killerspiel (http://www.youtube.com/watch?v=R9JRm3iQQak) zum Suchtobjekt, welch ein Fortschritt !! Erinnert mich irgendwie an die "Killerspiel"-Beiträgen der öffentlich Rechtlichen (siehe Link), "Experten" sprechen über eins, zwei Zocker (von Millionen !!!) die süchtig sind/waren !! Tolle, objektive Berichterstattung, Scheiss Schwachmaten !!!
 
AW: News - Online-Sucht: Frontal 21-Bericht:

System am 05.08.2009 17:09 schrieb:
Jetzt ist Ihre Meinung gefragt: Hier können Sie Ihren Kommentar zum Artikel veröffentlichen und mit anderen Lesern darüber diskutieren.

also, ich verstehe nicht, warum sich der großteil der spielergemeinde quer stellt. natürlich bietet computerspielen ein suchtpotential und natürlich sind spieleschaffende unternehmen an effizientem vertrieb interessiert und aus diesem grunde werden sie eben ihre produkte ensprechend gestalten. kann doch nicht so schwer sein mensch. was glaubt ihr denn warum sie die scheiße programmieren?! reiner idealismus ist das doch schon lange nicht mehr. zahlen zählen und es gibt selbstredend keinen besseren kunden als einen abhängigen.

hört doch mal genau hin und denkt über die killerspiel-sucht-verdrängungskacke nach. geht dort denn alles mit rechten dingen zu? das wäre eine echte ausnahme.
 
Zurück