News - Neue Studie: Gewalt in Spielen macht aggressiv - Die Zeit sei ausschlaggebender Faktor

SebastianThoeing

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Zum Artikel: http://www.pcgames.de/aid,706265
 

Rookster

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Moment mal... Metastudie? Soll das heißen die haben einfach nur die Forschungsergebnisse anderer Studien ausgewertet und zusammengefasst? Wenn dem so ist, dann ist diese neue Studie wieder wunderbar wissenschaftlich angreifbar.
 

Corus1

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"Gleichzeitig räumt Craig Anderson, Direktor des Center for Study of Violence, ein, dass das Risiko von Gewaltspielen weitaus geringer sei, als würde man sich beispielsweise einer Gang anschließen."

Wie bitte? Was das denn für ein Vergleich ich fass es ja nicht das ist hart an der Grenze...

Ich spiele seit ich klein bin fsk 18 games Manhunter usw + 18er Filme die nur auf gewalt ausgelegt sind und bin nicht aggresiv habe keine vorstrafen ect. Meine güte das kommt allein auf den CHarakter des Menschen an und in welchem UMFELD er lebt.
Klar das sich ein Labiler,Sensibler,Einsamer Mensch in CS seine Fantasien auslebt aber das wir ach was solls hilft doch eh nüx...
 
B

BigL

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Viel gefährlicher finde ich manche DRM-Maßnahmen und Stolpersteine beim Onlinespiel wie bei Battlefield: Bad Company 2. Wenn ich mich da ums Verrecken nicht auf einen Server connecten kann und falls doch dann nach 30 Sekunden gekickt werde -DANN werde ich aggressiv. Die Zeit spielt da durchaus eine Rolle. Ruhiger werde ich erst, wenn das alles endlich funktioniert...

Aber im Ernst: kann mir schon vorstellen, dass exzessives Zocken über lange Zeit abstumpft. Genauso wie exzessives Schauen von Ballerfilmen. Die Erkenntnis ist nicht gerade bahnbrechend, finde ich. Wichtig ist auch hier schon der Hinweis auf das Elternhaus. Das sollte dafür sorgen, dass der minderjährige Sprössling stark gewalthaltige Spiele nicht spielt und sich außerdem reflektiert mit der Thematik auseinandersetzen.
 

drumnbass

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wo ist die studie, dass gewalt die gewaltbereitschaft erhöht?

btw:
gewaltspiele spiegeln die realität wieder: in der gibt es nämlich gewalt (wer tv-nachrichten schaut, zeitungen liest, amerikaner ist, waffen schonmal gesehen hat)

solange rüstungsunternehmen legal sind, sind es diese spiele genauso..
 

Feuerfalke

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Eine Metastudie bestärkt immer das Ergebnis der anderen Studien. Außerdem zeigt die Beschreibung, dass die Ergebnisse von Computerspielern über die Zeit verglichen wurden.

Man hat also lediglich festgestellt, dass Computerspieler über den untersuchten Zeitraum aggressiver geworden sind. Faktisch hat das aber keine Aussagekraft, da die nicht untersuchte nicht-computerspielende Kontrollgruppe im gleichen Zeitraum vielleicht ebenfalls um den gleichen Prozentsatz aggressiver geworden ist.

In diesem Sinne komme ich nach eingehender Studie zu folgendem Schluss: Mein Auto fährt schneller, wenn ich mehr Gas geben - tja, die Frage ist nur, schneller als was...
 

Piedmon

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"Man müsse in der Familie darüber sprechen, warum manche Spiele daheim verboten sind – zum Beispiel weil man konstruktive Lösungen für Konflikte suchen und nicht gleich Gewalt als Mittel zum Zweck heranziehen solle."
.. oder sich mal selbst als Elternteil mit diesen Spielen und seinen Sprösslingen außeinandersetzen.

Ich weis ja nicht, in welche Richtung unsere Gesellschaft inzwischen geht. Hat man als Elternteil keine Verantwortung mehr?
Bildung, das macht die Schule
Erziehung, das machen Schule und Kindergarten
Versorgung, soll sich mal das Jugendamt drum kümmern
Gesellschaftliche Eingliederung, wie gesagt, Schulen
Mediale Erziehung, naja, sollen halt mal die Unternehmen nach den Kindern schauen
Für Drogenkonsum gibts ja auch politische Kampagnen... und Alkohol und Nikotin, naja, Sache der jeweiligen Industrie
Und ins Bett gehst auch, wenn das Sandmännchen (läuft das noch?) rum ist.

Aber wehe, ich erhalte mein Kindergeld nicht vom Staat. Schließlich muss mir auch jemand die paar Minuten Anstrengung zum Koitus bezahlen...

Wichtigste Ursache von Aggressivität ist noch immer das soziale Umfeld. Wenn man sich ohnehin täglich nur mit prügelnden "Freunden" und Verwandte beschäftigen muss, die einem wahrscheinlich noch selbst aus ihrer Perspektivlosigkeit sagen, dass es nichts anderes gibt, außer Gewalt, dann kann auch das mittagliche Spielen von irgendwelchen USK 0 Titel nicht auf die richtige Bahn bringen.

"Für die Autoren der Studie steht jedenfalls fest, dass nur ein kleiner Teil der Forschungsliteratur, zusammen mit den schwächsten Studien, nicht von den schädlichen Folgen von Computerspielen spricht."
Naja, die Videospielindustrie hat halt auch nicht soviel Geld um Studien zu manipulieren wie irgendwelche Regierungen.
Ich für meinen Teil finde eine kürzlichst veröffentlichte Studie us-amerikanischen Ursprungs am Aussagekräftigsten, die von einer Aggressivitätssteigerung absieht, die Forschungsmittel jedoch zum Gegenteiligen Beweis bereitgestellt wurden.
 

DentonJC

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Viel gefährlicher finde ich manche DRM-Maßnahmen und Stolpersteine beim Onlinespiel wie bei Battlefield: Bad Company 2. Wenn ich mich da ums Verrecken nicht auf einen Server connecten kann und falls doch dann nach 30 Sekunden gekickt werde -DANN werde ich aggressiv. Die Zeit spielt da durchaus eine Rolle. Ruhiger werde ich erst, wenn das alles endlich funktioniert...

Aber im Ernst: kann mir schon vorstellen, dass exzessives Zocken über lange Zeit abstumpft. Genauso wie exzessives Schauen von Ballerfilmen. Die Erkenntnis ist nicht gerade bahnbrechend, finde ich. Wichtig ist auch hier schon der Hinweis auf das Elternhaus. Das sollte dafür sorgen, dass der minderjährige Sprössling stark gewalthaltige Spiele nicht spielt und sich außerdem reflektiert mit der Thematik auseinandersetzen.
Der erste Abschnitt ist ja mal geil, wenn Dich dabei ein Frontal, Repot Mainz etc.-Team für eine Reportage filmen würde, würden die wahrscheinlich die sich aufstauende aggression Anschaulich aufbereiten und als Beweis für Aggression durch Computerspielen herhalten.

Da ich selbst Wissenschaftler bin:
Deine Überlegung "kann mir schon vorstellen, dass exzessives Zocken über lange Zeit abstumpft. Genauso wie exzessives Schauen von Ballerfilmen" ist nur eine Hypothese. Das erscheint vielen plausibel und dürfte von vielen ohne weitere Überlegungen als Tatsache akzeptiert werden und deshalb haben es Kritiker von Gewalt in Computerspielen auch leicht mit ihren Argumentationen. Aber eine Erkenntnis ist es nicht.
Wenn ich als Wissenschaftler aber genau das nachweisen möchte, kann ich mir natürlich alles mögliche als Anhaltspunkt heranziehen. Bei dieser Art Studien geht es aber nicht um Fakten, die mit harten naturwissenschaftlichen Messwerten untermauert werden können. Hier darf man als Unbedarfter keinesfalls dem Fazit eines Professors ungeprüft glauben schenken, nur weil er als Autorität auf seinem Gebiet gilt. Eine Vorgehensweise, die die Medien in Deutschland leider fast durchweg praktizieren. Hier muss immer die Grundlage der Argumentation betrachtet werden und die ist in solchen Fällen leider allzuoft abenteuerlich und Wunschdenken -weil man ja auf den Beweis seiner Hypothese zugearbeitet hat und die Geldgeber eine erfolgreiche Veröffentlichung erwarten...
 

LWHAbaddon

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Ooooh... und wie sie sich alle wundern, daß ihre Kinder immer gewaltbereiter werden... und wem schieben sie die Schuld zu?

Dem Fernsehen? Neeein... das ist die heilige Kuh. Es ist zwar schuld, aber pssst, wir finden was anderes.

Ja! Nehmen wir doch die Videospiele. Wir, die wir eh zu alt sind die zu kapieren, können sie ruhig verdammen - macht uns ja nix aus!
Und wenn wir uns das lange genug selber einreden, dann glauben wir es am Ende sogar selbst!
Denn hey! In diesen Teufelsspielen finden doch viel schlimmere Handlungen statt, als in Filmen!
 

DentonJC

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Eine Metastudie bestärkt immer das Ergebnis der anderen Studien. Außerdem zeigt die Beschreibung, dass die Ergebnisse von Computerspielern über die Zeit verglichen wurden.

Man hat also lediglich festgestellt, dass Computerspieler über den untersuchten Zeitraum aggressiver geworden sind. Faktisch hat das aber keine Aussagekraft, da die nicht untersuchte nicht-computerspielende Kontrollgruppe im gleichen Zeitraum vielleicht ebenfalls um den gleichen Prozentsatz aggressiver geworden ist.
Richtig, wenn keine Kontrollgruppe untersucht wurde ist die Studie ohne Aussagekraft und wertlos.
 

wedge1

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Oh Mann, bis zu dieser Studie habe ich mich noch gut gefühlt. Sollte ich doch noch ein schlechtes Gewissen bekommen, weil ich mit meinen Clanfreunden nicht nur Battlefield online spiele oder Autorennen fahre ???
Ich stehe ja demnach ganz oben auf der Gefährdungsliste:
Da hilft wohl auch das Sternzeichen Waage nicht mehr. Mit dem C64 hat es angefangen und 57 bin ich auch schon...
 

Brainybug

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Eine Studie mit diesem Namen kann nur eine Aussage haben...

Objektivität braucht man heute nicht mehr.
 

oxymoron2

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Seid mal vorsichtig wem ihr hier was unterstellt, von wegen "darauf hingearbeitet". Einen Artikel zum Thema Computerspiele und Gewalt kommt immer gut und lässt sich gut veröffentlichen. Klar wäre es jetzt mal interessant zu wissen wie unabhängig die Studie ist: Wer hat die Studie also bezahlt?

Zur Kontrollgruppenfrage: Woher wisst ihr dass es keine Kontrollgruppe gibt?
Eine Kontrollgruppe in diesem Fall ist allerdings schwierig zu finden, müssten ja Leute sein die keine Gewalt konsumieren, oder wenigstens nciht über Computerspiele, aber dann könnte man evtl herausfinden ob es einen Unterschied macht ob man TV-Gewalt (passiv) oder Computerspiele (aktiv) konsumiert.


Ich empfehle hier einigen hier mal ein Buch über wissenschaftliche Studien zu lesen. Was hier an Halbwissen zur Schau gestellt wird...

@PcGames Redaktion: Wo ist der Link zur Studie?
 

wylder

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Oh Mann, bis zu dieser Studie habe ich mich noch gut gefühlt. Sollte ich doch noch ein schlechtes Gewissen bekommen, weil ich mit meinen Clanfreunden nicht nur Battlefield online spiele oder Autorennen fahre ???
Ich stehe ja demnach ganz oben auf der Gefährdungsliste:
Da hilft wohl auch das Sternzeichen Waage nicht mehr. Mit dem C64 hat es angefangen und 57 bin ich auch schon...
@ wedge1

waage bin ich auch, battlefield spiel ich auch, nur das alter hab ich nicht :)

wir sollten uns freiwillig der polizei stellen!
 

Exar-K

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Ich spiele nun bereits seit über 20 Jahren an PC, Konsolen, Handhelds, Automaten, etc.
Laut deren Logik müsste ich ja mittlerweile schlimmer, aggressiver und verdorbener sein als Stalin, Mao und Hitler zusammen. :B
 

DentonJC

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Seid mal vorsichtig wem ihr hier was unterstellt, von wegen "darauf hingearbeitet". Einen Artikel zum Thema Computerspiele und Gewalt kommt immer gut und lässt sich gut veröffentlichen. Klar wäre es jetzt mal interessant zu wissen wie unabhängig die Studie ist: Wer hat die Studie also bezahlt?

Zur Kontrollgruppenfrage: Woher wisst ihr dass es keine Kontrollgruppe gibt?
Eine Kontrollgruppe in diesem Fall ist allerdings schwierig zu finden, müssten ja Leute sein die keine Gewalt konsumieren, oder wenigstens nciht über Computerspiele, aber dann könnte man evtl herausfinden ob es einen Unterschied macht ob man TV-Gewalt (passiv) oder Computerspiele (aktiv) konsumiert.


Ich empfehle hier einigen hier mal ein Buch über wissenschaftliche Studien zu lesen. Was hier an Halbwissen zur Schau gestellt wird...

@PcGames Redaktion: Wo ist der Link zur Studie?
Unterstellt habe ich noch niemanden etwas. Es sollte nur den Nicht-Wissenschaftler sensibilisiern, dass man schon noch den Verstand einsetzten muss um zu beurteilen, ob man einer Studie glauben kann oder nicht.

Ich habe mir die Studie mal heruntergeladen. Die ist Kostenpflichtig, ein Link dürfte hier keinen Sinn machen. Ich habe aber einen Uni-Zugang.

Ich bin nicht vom Fach, aber in den Methoden ist angegeben, wie die Studie erstellt wurde. Jetzt weiss ich auch was eine Metastudie ist. Die Autoren geben an (1) eine Literatursuche mit Hilfe einer Suchmaschine in einer psychologischen Datenbank von westlicher Literatur gemacht zu haben und geben dabei die Suchbegriffe an und (2) eine Suche in japanischer Literatur ebenfalls mit bestimmten Suchbegriffen, aber einer anderen Art der Suche.
Insgesamt habe man die so gefundenen Orginaldaten aus 130 Artikeln, die eben 130,000 Teilnehmer beinhalten zusammengefasst.

D.h. man hat hier die vorhandenen Daten aus 130 Studien genommen und insgesamt analysiert und zu einer neuen Interpretation genutzt.

Interessant ist aber eigentlich auch, dass in dem gleichen Journal zwei Kommentare zur Studie enthalten sind. Einer stimmt dem Ergebnis zu, einer nicht.
 

oxymoron2

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Bin selber Psychologiestudent :) Werd mir die Study auch nachher besorgen.
Mich nerven nur diese ganzen unqualifizierten Kommentare wie "Trau keiner Statistik die du nicht selber gefälscht hast." etc.
Oder dass hier auf einer wissenschaftlichen Studie rumgehackt wird, deren Glaubwürdigkeit angezweifelt wird und dann wird aber das eigene Verhalten als selbstbeurteilte Fallstudie dargestellt. (Und dabei noch Aggression mit Gewalt ausüben verwurstet).

Ich schreib heute abend noch etwas dazu wenn ich die Studie selbst gelesen hab.

Edit: DentonJC steht denn dabei wer bezahlt hat?


Wie kommst du dazu zu sagen dass im Bereich des Psychologie nicht mit harten naturwissenschaftlichen Messwerten etwas untermauert werden kann? Klar kommt es auf die operative Definition von Aggression an, aber man kann dass sehr wohl messen.
 

Amanra

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Na toll! Darauf werden sich die sich die Befürworter totalitäter Zensurmaßnahmen ieder stürzen wie die Aasgeier :(
 

DentonJC

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Edit: DentonJC steht denn dabei wer bezahlt hat?


Wie kommst du dazu zu sagen dass im Bereich des Psychologie nicht mit harten naturwissenschaftlichen Messwerten etwas untermauert werden kann? Klar kommt es auf die operative Definition von Aggression an, aber man kann dass sehr wohl messen.
In der Veröffentlichung selber habe ich keine Angabe über Unterstützer gefunden.

Tja, Du sagst es selber, wie auch immer in diesem Beispiel die Definiton von Aggression aussehen mag, sie dürfte immer von dem menschlichem Verständnis von Aggression abhängen, aber gibt es eine naturgegebene Größe mit der ich Aggression messen könnte?
 

LostHero

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hmm auch wenn ich nicht daran zweifel, dass dieses "team" aus echten "ärzten" besteht bin ich mir immer noch nicht sicher was ich davon halten soll...

ich habe mit "killerspielen" eher exakt gegenteilige erfahrungen gemacht und nutze diese eher zum dampf ablassen als zum agressionsaufbau...

aber evtl ist das wie mit dem guten alkohol... gibt menschen die saufen ihn ohne abhängig zu werden und es gibt menschen die saufen ihn und werden abhängig.
vermutlich muss man bei "killerspielen" auf gewisse weise veranlagt sein damit diese zu einem aggressionsschub bei der spielenden perosn führen, oder eben nicht.

also im prinzip so wie bei allen andern dingen im leben.
für mich klingt das nach wie vor so, dass da wiedermal nur nach nem grund bzw ner möglichkeit gesucht wurde den buhmann auf die in der politik verhassten shooter zu schieben.
 

secondim

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Japan und USA haben eine sehr ausgeprägte "Mobbingkultur". Fehlende Empathie ist eher ein gesellschaftliches Problem.. Schließlich werden doch gerade bei den Amis die Pazifisten als Weicheier und als Loser abgestempelt.. und wer will schon ein Loser sein...
 

MrBigX

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Japan und USA haben eine sehr ausgeprägte "Mobbingkultur". Fehlende Empathie ist eher ein gesellschaftliches Problem.. Schließlich werden doch gerade bei den Amis die Pazifisten als Weicheier und als Loser abgestempelt.. und wer will schon ein Loser sein...
Oder schlimmer: unpatriotisch.
Oder der Gipfel der Bösartigkeit: Kommunist!
Dass die wenigsten verstehen was Kommunismus eigentlich ist macht die Sache nicht besser :B
 

BxBender

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Wenn hirntote Forscher meinen was entdeckt zu haben....

Ich kenne ein gutes Gegenbeispiel: mich.
Mir reicht so eine dämliche Newsmeldung in den Medien, da steigt der Puls gleich von Null auf 180 und ich könnte dem Verantwortlichen gleich die Rübe vom Kopf reißen.
Mal bildlich dahergeredet. Man regt sich halt fürchterlich darüber auf, was für Schund erzählt wird, um die Bevölkerung gegen einen aufzuhetzen. Meine Eltern glauben so einen Bockmist nämlich.

Andersherum kann ich mitunter wochenlang und auf Dauer gesehen jahrelang solche verbotene und indizierte Games spielen, ohne dass es irgendeine Auswirkung auf meine Psyche (gehabt) hätte.

Ich hatte am Wochenende herrlichen Spaß mit Alien vs Predator und habe vielen Menschen den Kopf abgerissen oder abgebissen.
Demnach müsste ich ja jetzt wieder ein Stück ein schlechterer und gewaltbereiterer Mensch als vorher sein.

Jeder Mensch kann sich in jedem Spiel auch Brettspiel und beim Sport gleichermaßen stark aufregen.
Es geht nur darum, ob man gut verlieren kann, oder halt nicht.
Ich habe es schon selbst erlebt, dass die Leute einem Schiedsrichter am liebsten an die Gurgel gesprungen wären, obwohl dieser sein Bestes gegeben hat.
Das sind dann oft diese Leute, die am nächsten Tag erzählen, dass ihre Kinder durch die ganzen Gewaltspiele agressiv und gewaltbereit werden würden.
Eine Tatsache, die echt kein Forscher oder Politiker zugeben würde.
Nennt man auch Genetik. Hat was mit Vererbung, Veranlagung zu tun.
Entweder man hat es in sich, oder nicht.
Jeder hat eine andere Schwelle, ab wann dieses zu Tage tritt, jeder springt auf unterschiedliche Umwelteinflüsse anders an.
 

Mykey1

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Japan und USA haben eine sehr ausgeprägte "Mobbingkultur". Fehlende Empathie ist eher ein gesellschaftliches Problem.. Schließlich werden doch gerade bei den Amis die Pazifisten als Weicheier und als Loser abgestempelt.. und wer will schon ein Loser sein...
also es ist doch auch so,daß gewalt-spiele genau auf die aspekte der mobbingkultur funktionieren:
niemand will verlieren,niemand ein loser sein.
aber wenn jemand,möglichst effektvoll,den bildschirm-tot stirbt,freuen sich alle andern,und die am meisten die geholfen haben!

also ich würde diese studie nicht als "suchen-wir einen-buhmann-für-die-doofen-politiker" zerreißen!
 

wylder

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Ich halte so eine Studie auch für Blödsinn. Man sollte allgemein multimediale Einflüsse bewerten und mit einbeziehen. Fernsehen, Nachrichten,Werbung und Musik, etc. können Menschen auch emotional beeinflussen (finde ich besser als immer nur von Aggression zu sprechen, denn jeder reagiert anders auf gewisse Eindrücke). Wenn ich Nachrichten höre, wie 2 Jugendliche eine alte Dame misshandeln oder Westerwelle auf Hartz4-Empfängern rumhackt, geht mein Blutdruck auch hoch.
 

DentonJC

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Bin selber Psychologiestudent :) Werd mir die Study auch nachher besorgen.
Mich nerven nur diese ganzen unqualifizierten Kommentare wie "Trau keiner Statistik die du nicht selber gefälscht hast." etc.
Oder dass hier auf einer wissenschaftlichen Studie rumgehackt wird, deren Glaubwürdigkeit angezweifelt wird und dann wird aber das eigene Verhalten als selbstbeurteilte Fallstudie dargestellt. (Und dabei noch Aggression mit Gewalt ausüben verwurstet).
Übrigens, als jemand der schon ein paar Jahre aktiv wissenschaftlich gearbeitet hat, kann ich Dir versichern, dass ein Gutachter der eine solche Arbeit beurteilt, weitaus kritischer sein wird als es "Laien" je sein könnten. Diese sind "wesentlich" schwerer davon zu überzeugen, dass Du irgendeine Aussage zu machen hast oder nicht. Es hilft nichts die Kritik von "Laien" mit "unqualifiziert" oder "Halbwissen" bei Seite zu schieben und sich mit ihren Argumenten nicht auseinanderzusetzen, nur weil sie fachlich irgendwie nicht stimmen. Gerade diese muss man mit verständlichen Ausführungen mit seinen Ergebnissen überzeugen können, dann werden sie gesellschaftlich auch anerkannt.
 

becks0r

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ich habe mit "killerspielen" eher exakt gegenteilige erfahrungen gemacht und nutze diese eher zum dampf ablassen als zum agressionsaufbau...
kann ich bestätigen...

auch versteh ich nicht was das immer mit gewaltspielen oder killerspielen soll....andere spiele machen viel agressiver.
sei es nen geschicklichkeitsspiel das bei dem man an einer stelle nach stunden nicht weiter kommt ...oder ein sportspiel bei dem man verliert.
dazu muss man sich nur mal videos von einem eps finale anschaun, bei fifa wird geflucht wie sonst was und es fliegen die pads durchs zimmer...im vergleich dazu is da CS ne trauergemeinde^^ (aus sicht eines exfifa spieler ;) )
 

Schalkmund

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SOLCHE STUDIEN MACHEN MICH AGGRESSIV!!!!!!!!!!
ICH SCHLAG HIER GLEICH ALLES KAPOTTT!!!!!!!!!!!
 
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