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News - Medal of Honor: EA verklagt USK wegen Uncut-Version

Grundsätzlich ist dieser Schritt von EA zu befürworten, leider sind die Begründungen bzw. ist das Spiel alles andere als gut.
Als Begründung schreibt der Pressesprecher von Electronic Arts, Martin Lorber, folgendes: "Bei der Entwicklung des Spiels haben wir großen Wert auf eine möglichst realistische, filmartige Darstellung gelegt.
Realistisch war das Spiel schon mal sicher nicht, filmartig übertrieben aber bestimmt. Leider zu übertrieben für das gewählte Szenario

Die filmähnliche Grafik präsentiert sich detailreich und beschönigt den Kriegsalltag in keiner Weise. Die Hintergrundgeschichte, in die der Spieler in besonderer Weise eingebettet ist, problematisiert vielmehr das Kriegsgeschehen. Zunehmend zweifeln die Soldaten am Sinn der Befehle, die sie auszuführen haben.
Das hätten sie wohl lieber vor jeder Mission einblenden sollen, weil die Missionen nur aus "Nieten sie alles um, was sich bewegt" bestehen (mit kleinen Einschränkungen bei den "Schleich"-Einsätzen). Kriegsalltag wird auch in keinster Weise gezeigt.

Das Spiel folgt der Tradition filmischer Umsetzungen der Kriegsthematik wie beispielsweise Soldat James Ryan oder Inglorious Bastards, die mit teilweise sehr drastischen Gewaltdarstellungen arbeiten. Vor diesem Hintergrund ist die Nichtkennzeichnung in unseren Augen nicht nachvollziehbar. Hier wird schlicht mit zweierlei Maß gemessen."
Filme und Spiele bewerten auch zwei unterschiedliche Organisationen, aber grundsätzlich hat er damit recht. Obwohl die Geschichte bei MoH extrem dünn ist und das Spiel zur Schießbude verkommt.
 
Grundsätzlich ist dieser Schritt von EA zu befürworten, leider sind die Begründungen bzw. ist das Spiel alles andere als gut...
Die Begründungen sind bescheuert. Die einzige Möglichkeit wäre es darzulegen, weshalb das Spiel die Indizierungskriterien nicht erfüllt (nachzulesen auf der BPJM-Page), denn nur dann vergibt die USK eine Freigabe.
Mit so einem Geschwafel wie Der Soldat James Ryan - Vergleich kommt man nicht weit.
 
Ich verstehe nicht, warum alle auf dem Spiel rumhacken. Abgesehen davon, dass das mit dem Artikel nichts zu tun hat, finde ich, dass es endlich mal wieder ein geradliniger Shooter, wenn auch sehr kurz, mit Story, Atmosphäre etc. war.
MoH ist wirklich nahe dran mit Filmen verglichen zu werden, was die Story betrifft, denn worum ging es denn z.B. bei James Ryan? Oder Rambo? usw. Da wurden haufenweise Statisten über den Haufen geschossen, nur um eine Person zu retten. Nichts anderes macht MoH... dazu passt auch sehr gut die düstere Grafik, andere Spiele, wie CoD, haben immer dieses Weltrettungszenario, aber dazu helle, quietschbunte Grafik. Für mich geht das gar nicht.
 
Ich verstehe nicht, warum alle auf dem Spiel rumhacken. Abgesehen davon, dass das mit dem Artikel nichts zu tun hat, finde ich, dass es endlich mal wieder ein geradliniger Shooter, wenn auch sehr kurz, mit Story, Atmosphäre etc. war.
MoH ist wirklich nahe dran mit Filmen verglichen zu werden, was die Story betrifft, denn worum ging es denn z.B. bei James Ryan? Oder Rambo? usw. Da wurden haufenweise Statisten über den Haufen geschossen, nur um eine Person zu retten. Nichts anderes macht MoH... dazu passt auch sehr gut die düstere Grafik, andere Spiele, wie CoD, haben immer dieses Weltrettungszenario, aber dazu helle, quietschbunte Grafik. Für mich geht das gar nicht.
Was ist das für eine Logik? Hier wird versucht das Mittel über einen "Zweck" zu stellen.

Es ist bereits generell ein Problem, moralisch belastete Themen in die Unterhaltung zu integrieren - anstatt ordentlich in passenderen Medienumfeld unabhängig zu thematisieren, aufzuarbeiten und vor allem wertfrei zu diskutieren.

Der letzte "Rambo" Teil hat das sehr gut gezeigt, und auch dass es nichts bringt "über das Ziel hinaus" zu schiessen - im wahrsten Sinne des Wortes.
Wäre weniger Gewalt dargestellt worden, hätten mehr Menschen den Fim gesehen und sich einmal mehr mit dem ledigen Thema Krieg auseinandergesetzt...passende Worte im Text am Ende des Filmes sowie eine Widmung hätten genausoviel wenn nicht mehr Aufmerksamkeit auf das Land gezogen, wo diese Verbrechen passieren.

Das journalistische, mediale "Licht" soll Tatsachen jederzeit beleuchten - aber dabei nicht verbrennen, wenn es sich keiner angucken kann/will wegen übertriebener Gewaltvor-/darstellungen derFirma/ Entwickler.

Ich denke niemand will im wirklichen Leben Gewalt erleben - aber profitorientiert Gewalt zu vermarkten löst das Problem einfach nicht, sondern stumpft nur ab. Also was bringt es dann das tagtäglich virtuell zu erleben, spielen usw...der negativ geschmacklose Aspekt überwiegt das Argument hier eindeutig wenn nachweislich kein "Effekt" erzielt werden kann.


Sollen SO etwa in Zukunft Computerspiele neben Gewalt auch noch "Botschaften" wie Filme mehr oder weniger "aktiv" und "erlebt" transportieren?
Wofür hält sich EA hier eigentlich, wenn sogar versucht wird auch noch moralisch zu diktieren?

MoH als "Medizin" - und EA als der "Doktor"?

Nein, es geht hier rein ums Geldverdienen - EA ist keine unabhängiger Samariterbund der ernsthaft das Menscheheil oder die Verbesserung der Welt anstrebt - sondern eine knallhart kalkulierender Firma mit eigenen kapitalistischen Interessen.

Das alleine steht ja schon mal klar im Widerspruch zu jedlicher Art von "Moral" lol.

MFG
 
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