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News - Medal of Honor: EA verklagt USK wegen Uncut-Version

Find ich in dem Fall berechtigt, da nicht wie bei CoD sinn- sowie geschmacklose Szenen vorkommen, aber ein Tarantino-Film hat immer noch ein ganz anderes Niveau als eine wirre Videospielgeschichte wie bei MoH. Sollten deshalb mit solchen Vergleichen vorsichtig sein. Trotzdem:
GO EA GO!!
 
mir ists inzwischen egal, denn der mündige bürger sitzt nur noch vorm rechner und schreit, aber wirklich was bewegen will er nicht... hauptsache zocken! viel glück ea, aber ich denke das ist ne sackgasse, weil es keine feedbacks gibt.
 
Der beste satz in dem ganzen artikel ist "Hier wird schlicht mit zweierlei Maß gemessen."
 
"EA vs. USK: Der Kölner Publisher Electronic Arts" :confused: seit wann sind die kölner amies? :confused:
 
"EA vs. USK: Der Kölner Publisher Electronic Arts" :confused: seit wann sind die kölner amies? :confused:
Denkst EA gibts nur in Amerika? Die haben auch Niederlassungen in Deutschland und überall. Wer soll sich denn hier sonst um die Vermarktung der Spiele, Lokalisierung und etc. kümmern? ;)

Ich find es gut, dass es endlich mal einer wagt dagegen vorzugehen.
Vor allem das mit der "Schnippelei" muss unbedingt weg. Wenn ein Spiel oder Film eben nichts für Kinder ist, dann sollte einfach eine "keine Jugendfreigabe" drauf und fertig.
Ein erwachsener Mensch sollte selbst entscheiden können, was er spielen darf.

Was für einen Sinn macht es z.B. wenn ein Spiel geschnitten werden muss, wenn es eh nur für Erwachsene ist? Was hat das dann noch mit Jugendschutz zu tun? Das ist dann einfach Erwachsenenbevormundung.
 
"EA vs. USK: Der Kölner Publisher Electronic Arts" :confused: seit wann sind die kölner amies? :confused:
Vielleicht, aber auch nur vielleicht, ist damit die Electronic Arts GmbH mit Sitz in Köln gemeint.

Ist nur so ne abwegige Idee von mir das die auch ne deutsche Niederlassung haben, die die Spiele bei der USK vorlegt und dann logischerweise auch gegen diese Einstufung klagt.
 
Meine geehrten Mit-Kommentatoren,

wenn ihr wirklich glaubt das Grundgesetz gelte für alle gleich dem muss ich hier mal die Illusion nehmen! Mitbestimmen könnt ihr je nach eurem Kontostand und/oder eures "gesellschaftlichen Status". Ein paar Zocker wie uns - egal wie groß die Community auch sein mag - berücksichtigt keiner unserer "Entscheider" und "Leistungsträger" in seinem täglichen, nach Wahn- und/oder Schwachsinn orientierten "Geschäft". Laut GG heißt es "...eine Zensur findet nicht statt." - leider nur eine Luftblase! Eine mögliche Plattform für uns "Otto Normalverbraucher" stellen lediglich die Kommentarfunktionen in Online-Formaten dar. Dort jedoch wird, insbesondere bei brisanten Themen wie Integration, Jugendschutz (Alkohol, USK usw.) oder auch das allseits beliebte Journalistenrind "Hartz IV" gerne mal oft und zahlreich bei ganz objektiven Kommentaren (also keine Hetze oder so) zensiert, gelöscht oder gleich der ganze Kommentarbereich gesperrt.

Ich gebe der Klage von EA keine große Chance, wünsche denen aber das sie Erfolg haben!
 
EA hat ja schon mit Dead Space Erfahrung gemacht wie sie ein Spiel durch die USK bringen konnten. Ich bin zuversichtlich das sie es diesmal auch schaffen und womöglich nehmen sich andere Publisher dies als ersten Schritt und drängen auf eine gleichwertige Kennzeichnung wie die PEGI. Gegen Urteile von Gerichten vorzugehen sträuben sich selbst populistische Politiker da sie sich gerne als der gute Staat kennzeichnen und die Gerichte nun mal vom Staat eingerichtet wurden.
 
EA hat ja schon mit Dead Space Erfahrung gemacht wie sie ein Spiel durch die USK bringen konnten. Ich bin zuversichtlich das sie es diesmal auch schaffen und womöglich nehmen sich andere Publisher dies als ersten Schritt und drängen auf eine gleichwertige Kennzeichnung wie die PEGI. Gegen Urteile von Gerichten vorzugehen sträuben sich selbst populistische Politiker da sie sich gerne als der gute Staat kennzeichnen und die Gerichte nun mal vom Staat eingerichtet wurden.
Und genau an dem Beispiel von Dead Space sieht man wie willkürlich die USK Urteilt, denn dieses Spiel hatte erst bei der dritten Vorlage das Siegel bekommen. Das Spiel wurde nämlich, in der von EA gewünschten Form, also ohne sog. Selbstzensur (uncut), zwei mal abgelehnt.
Das ist auch noch so ein Ding. Der Staat hält sich fein raus indem er die Publisher zensieren lässt, also gibt es keine staatliche Zensur - zumindest auf dem Papier :-). Entweder ihr passt das Spiel unseren Vorstellungen an, oder es bekommt kein Siegel und dann kann es auf Antrag indiziert werden. Wer stellt eigentlich solch einen Antrag bei der BPjM?
 
Laut GG heißt es "...eine Zensur findet nicht statt." - leider nur eine Luftblase! Eine mögliche Plattform für uns "Otto Normalverbraucher" stellen lediglich die Kommentarfunktionen in Online-Formaten dar.
Bei der Zensur im Sinne des Grundgesetzes handelt es sich um eine vorherige Zensur. Das bedeutet, dass der Staat nicht vor einer Veröffentlichung etwas verbieten kann. Bei einer Beschlagnahmung wird das Produkt aber nachträglich vom Markt genommen.

Und dies ist dadurch gedeckt, wenn du den Paragraphen einfach weiter liest: "Diese Rechte finden ihre Schranken in den Vorschriften der allgemeinen
Gesetze, den gesetzlichen Bestimmungen zum Schutze der Jugend und in dem
Recht der persönlichen Ehre."

Fühlst du dich trotzdem in deinen Grundrechten verletzt dann kannst du gerne eine Verfassungsbeschwerde kostenfrei beim Bundesverfassungsgericht einreichen... Dafür brauchste keinen dicken Geldbeutel
 
1.) die Klage unterstütze ich, die unterschiedliche Behandlung von Film und Spiel (so sehr man sie auch begründen kann, siehe 3) sollte mal gerichtlich geklärt werden.

2.) Ein Vergleich mit dem Fernsehen verbietet sich. Erstens gibt es keine technische Kontrollmöglichkeit für Filme im Fernsehen. Im Gegensatz zu den ausdrücklichen verboten der Video(spiele)Branche kann ich nämlich als 12Jähriger einfach bis 23.00 aufbleiben und tadaa, schon sehe ich die Erwachsenensachen.

Außerdem wird von den Sendern ganz unabhängig von der FSK Geschnitten. und zwar weil die sehr starre Zeitfenster haben (ich glaube immer vielfache von 45min, darauf kommen 15min Werbung / Programmvorschau etcpp). Wenn da ein film nicht reinfällt (was kaum einer macht) wird eben geschnitten bis es passt.

3.) Es gibt leider Unterschiede zwischen Film und Spiel, und diese sollten auch durchaus bei der Bewertung beachtet werden. Einfaches beispiel: wenn in einem Film gefoltert wird (Saw zB) kontrolliert der Filmemacher ganz klar die Darstellung (wichtig: ist es verherrlichend oder nicht).
Wenn es in einem Spiel MÖGLICH wäre zu Foltern stellt sich die Frage ob die Darstellung "festgelegt" ist oder ob das Spiel auch so gespielt werden kann dass es verherrlichend ist.
Daher kommt auch das bei mir so verhasste absolute Verbot der Swastika: wie können wir garantieren dass das nicht ein Nazi spielt und sich dran aufgeilt ? (was natürlich zB bei Wolfenstein absolut absurd ist da man da nur den Heldenhaften Ami spielen kann der sich durch die bösen Nazihorden schießt)

Die Frage ist aber ob es nicht Sinn machen würde da einen medienpädagogisch untermauerten Katalog an Bewertungsgrundlagen zu haben anstatt sich auf die doch recht unwissenschaftlichen Aussagen des USK Gremiums zu verlassen.
Warum sie zB DeadSpace verbieten wollten kann ich immer noch nicht verstehen. Das war zwar absolut schockierend zu spielen (keine Frage), aber klares Erwachsenenszenario, klar Fiktiv und ohne merkbare politische Bezüge (was recht selten ist).


so far und gogo EA

Koala
 
echt komisch, aber was war der Grund seitens der USK ??

davon steht nirgends was.
warum die es nicht gekennzeichnet haben.
 
sogar iron man (FSK 12 und echt unbrutal) wurde bei der Ausstrahlung um 20:15 von RTL geschnitten, also ich seh da, wenn sie es mitm fernsehen vergleichen, echt wenig chancen.

Es ist aber kein Fernsehen. Spiele sind eher mit Kaufvideos zu vergleichen, und die bekommt man zu 99% auch uncut.

@Topic

Finde ich top!
 
Schön! Ich kann das nur begrüssen. Langsam müsste wirklich mal ein klärendes Grundsatzurteil her. Filme dürfen sich nahezu alles herausnehmen. Ich meine bei Inglorious Bastrerds werden Leuten Hakenkreuze in die Stirn geschnitten. Soetwas in einem Spiel? Undenkbar.

Bin mal gespannt, ob EA das wirklich durchzieht.

Grüße,
Flo
 
Tja wenn man Videospiele mit Filmen vergleicht dann werden da wohl TV-Maßstäbe angelegt. Im Fernsehn laufen auch Filme ab 18 und sind trotzdem noch geschnitten.
Wie schon mal geschrieben beim Fernsehen, kann man nicht kontrollieren ob da ein 12 Jähriger oder ein Erwachsener sich die Sendung ansieht. Es gibt zwar die PIN Abfrage bei manchen Empfangsgeräten aber das ist wohl nicht ausgereift genug. Daher ist Fernsehen nicht mit DVD´s / BlueRays oder Kinofilmen vergleichbar, wo anhand einer Ausweiskontrolle (wenn der Kunde nicht eindeutig alt genug aussieht) eindeutig festellbar ist wie alt er wirklich ist, vor dem Kauf.

Super. dann sollen die daraus einen Präzedenzfall machen und das in Zukunft auf alle Spiele ausweiten.
Somit wird die USK überflüssig und wir können die Spiele spielen die alle anderen haben,
Nach meiner Meinung ist das PEGI-Sytem völlig ausreichend.
Daumen hoch und weiter so.
Ich hoffe inständig, das genau das passiert. Das sie Erfolg vor Gericht haben und andere Publisher auf den "Zug aufspringen" und auch vor Gericht ziehen. Das PEGI-System wäre völlig ausreichend das finde ich auch. Über Hakenkreuze in Spielen kann man lange streiten ob die drin sein sollten oder nicht...ich brauche sie nicht unbeding um ein "Zweite Weltkriegs Spiel" als authentisch zu betrachten soweit das ein Spiel zu sein vermag.

Der beste satz in dem ganzen artikel ist "Hier wird schlicht mit zweierlei Maß gemessen."
Mit dem Satz hat mir der EA-Mitarbeiter aus der Seele gesprochen. Es ist ganz genau so. Es mag richtig sein, das interaktive Gewalt in Spielen eine andere Auswirkung auf den Spieler hat als Gewalt in Filmen. Was aber bei der Masse an Spielern auch eindeutig sein dürfte, ist das Amoklaufen wohl kaum allein durch Spiele ausgelöst wird bzw. das es nicht auch durch Filme genau so ausgelöst werden würde, bei Personen die entsprechnd psychisch labil sind. Ich muss gestehen, das ich nach dem letzten Amoklauf der Anwältin in Lörrach zum einen entsetzt über die Tat war aber zum anderen auch ein klein wenig froh, das sie anscheinend keine PC-Spielerin war. Was sonst wieder losgetreten worden wäre von unseren teilweise sehr populistischen Politikern möchte ich mir gar nicht ausmalen. Da kommen sofort wieder Gedanken hoch wie das "Produktionsverbot von Computerspielen" das schon mal gefordert wurde.

mir ists inzwischen egal, denn der mündige bürger sitzt nur noch vorm rechner und schreit, aber wirklich was bewegen will er nicht... hauptsache zocken! viel glück ea, aber ich denke das ist ne sackgasse, weil es keine feedbacks gibt.
Wirklich was bewegen will er nicht? Nenn mir eine GUTE Möglichkeit und ich ergreife sie...ich mache mir seit langem Gedanken was man erreichen kann um die Bevormundung zu beenden. Ich habe in anderen Posts ja sogar schon die Möglichkeit einer Sammelklage in erwägung gezogen. Leider gibt es die klassische, amerikanische Sammelklage so nicht in Deutschland. Ich würde mich gerne dafür stark machen, das Computerspiele mit dem gleichen Maßstab gemessen werden wie andere Medien auch. Ich würde mich persönlich zum Beispiel an Computec Media wenden und um deren Mithilfe und die veröffentlichung eines Aufrufs an alle Spieler appelieren wenn man mir eine Möglichkeit aufzeigte die auch Erfolgschancen hat. Ich bin aber kein Anwalt und auch nicht reich daher kann ich die rechtlichen Fragen nicht ohne Hilfe klären.
Ich find es gut, dass es endlich mal einer wagt dagegen vorzugehen.

Vor allem das mit der "Schnippelei" muss unbedingt weg. Wenn ein Spiel oder Film eben nichts für Kinder ist, dann sollte einfach eine "keine Jugendfreigabe" drauf und fertig.
Ein erwachsener Mensch sollte selbst entscheiden können, was er spielen darf.

Was für einen Sinn macht es z.B. wenn ein Spiel geschnitten werden muss, wenn es eh nur für Erwachsene ist? Was hat das dann noch mit Jugendschutz zu tun? Das ist dann einfach Erwachsenenbevormundung.
Ja ist es...genau so sehe ich das auch. Die sollten eine minimal abgewandelte PEGI-System Version übernehmen, in denen keine Möglichkeit der indizierung mehr möglich ist. Wenn der Titel dann konform ist mit unseren Gesetzen dann gibt´s maximal ab 18 Jahren und fertig wie bei DVD / BlueRay / Kino auch.

Man was freut es mich, das ein großer der Industrie wie EA den ersten Schritt macht. Die haben den finanziellen Rückhalt sowas auch durch mehrere Instanzen zu ziehen wenn nötig. Ich drücke denen die Daumen und hoffe das dies der erste Schritt hin zu einem fairen System wird ala PEGI. :top: :top: :top:
 
Hauptsache der Schuss geht nicht nach hinten los und die Kriterien werden am Ende auch noch für Filme verstärkt.
Oder vllt. wäre es sogar nicht mal verkehrt weil die Lobby dagegen wesentlich anwachsen würde.
So wie es immo ist ist es jedenfalls nix als lächerlich.
Oder finden in England oder Österreich mehr Amokläufe etc statt?? Wohl kaum ,also kann an all den Begründungen die immer wieder genannt werden nichts dran sein....

Und mal davon abgesehen sollte man sich mal sehr viel mehr Gedanken darüber machen ,wieviele Steuereinnahmen durch Spiele ,genauso wie bei Mariuana ,im Endeffekt im Ausland landen!
Die Summen die da zusammen kommen sind ganz sicher nicht unerheblich !!!
 
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