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News - "Killerspiele": Jugendschutz wird durch Sofortmaßnahmen verschärft

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Nali_WarCow

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AW: News -

Extrem gewaltbeherrschte Trägermedien (z. B. Computerspiele, Videos, DVD)
sind in Zukunft per Gesetz automatisch für Kinder und Jugendliche verboten.
Sie müssen nicht erst Prüfverfahren durch die Bundesprüfstelle für
jugendgefährdende Medien durchlaufen.
Na das ist doch mal ein greifbares Gesetzt... :B
Zumal ja die Spiele, so lange sie keine Kennzeichnung hatten, sowieso nur an Personen 18+ verkauft werden durften und von der USK sowieso keine 12 oder 16ner Einstufung bekommen haben.
 

Shadow_Man

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AW: News -

Wie sieht es dann eigentlich bei den Printmedien aus? Dürfen die dann überhaupt noch über diese Spiele berichten oder nur noch in extra "ab 18 Ausgaben" oder gar überhaupt nicht mehr?
 

HanFred

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AW: News -

ja, ich weiss auch nicht, was sich jetzt konkret durch das gesetz ändern soll.
solange sich für erwachsene nichts ändert, stört mich das nicht.
und dass eltern umfassend informiert werden sollen finde ich prinzipiell super, aber da gilt es wohl abzuwarten, wie das umgesetzt wird.
 

BlackKnight87

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AW: News -

- Die Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle soll transparenter und effektiver gestaltet werden. 'Zudem möchte ich die Länder dafür gewinnen, dass sie kurzfristig ihr personelles Engagement bei der USK verstärken. Wir werden dann mehr Personal für diese wichtige Aufgabe zur Verfügung haben', so Laschet.

Komisch dafür ist aufeinmal Geld und Personal da , aber um Schulen gescheit zu führen oder unsere Städte sauber zu halten, dafür ist nie was da.


Ganauso sinnlos finde ich Geräusche wenn jemand ein Killerspiel kauft.

ertönt dann etwas eine Fanfare und an der kasse leuctet groß Killerspiele sSpieler auf oder wie stellen die sich das vor???
 

Iceman

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HanFred am 13.02.2007 12:03 schrieb:
ja, ich weiss auch nicht, was sich jetzt konkret durch das gesetz ändern soll.
solange sich für erwachsene nichts ändert, stört mich das nicht.
und dass eltern umfassend informiert werden sollen finde ich prinzipiell super, aber da gilt es wohl abzuwarten, wie das umgesetzt wird.

Wenn das umgesetzt wird werden in Zukunft wohl weit mehr Spiele indiziert als es heute der Fall ist. Die Frage die sich jetzt für mich stellt ist, ob dadurch auch der Handel mit Altersüberprüfung, wie ihn beispielswiese Okaysoft durchführt, behindert wird. Dann ändert sich nämlich auch für mich was.

Aber dieser Entwurf beweist nur wiedermal, dass Deutschland was Jugendschutz angeht immer mehr ins Lächerliche abdriftet.
 

HanFred

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BlackKnight87 am 13.02.2007 12:06 schrieb:
- Die Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle soll transparenter und effektiver gestaltet werden. 'Zudem möchte ich die Länder dafür gewinnen, dass sie kurzfristig ihr personelles Engagement bei der USK verstärken. Wir werden dann mehr Personal für diese wichtige Aufgabe zur Verfügung haben', so Laschet.

Komisch dafür ist aufeinmal Geld und Personal da , aber um Schulen gescheit zu führen oder unsere Städte sauber zu halten, dafür ist nie was da.
tja, das ist das problem an der alibidiskussion.
wer rational denken kann, dem ist schnell klar, dass viele probleme darin begründet sind, dass im bildungswesen zuviel gespart wird.
die lehrer sind hoffnungslos überfordert, sollen immer mehr leisten für noch weniger lohn. das geht einfach nicht auf.
sie werden auch von den eltern überfordert, die leider zu grossen teilen glauben, erziehung finde ausschliesslich in der schule statt.
 

HanFred

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AW: News -

Iceman am 13.02.2007 12:08 schrieb:
HanFred am 13.02.2007 12:03 schrieb:
ja, ich weiss auch nicht, was sich jetzt konkret durch das gesetz ändern soll.
solange sich für erwachsene nichts ändert, stört mich das nicht.
und dass eltern umfassend informiert werden sollen finde ich prinzipiell super, aber da gilt es wohl abzuwarten, wie das umgesetzt wird.

Wenn das umgesetzt wird werden in Zukunft wohl weit mehr Spiele indiziert als es heute der Fall ist. Die Frage die sich jetzt für mich stellt ist, ob dadurch auch der Handel mit Altersüberprüfung, wie ihn beispielswiese Okaysoft durchführt, behindert wird. Dann ändert sich nämlich auch für mich was.

Aber dieser Entwurf beweist nur wiedermal, dass Deutschland was Jugendschutz angeht immer mehr ins Lächerliche abdriftet.
es wird ja erwähnt, dass nur noch spezielle geschäfte für erwachsene solche spiele verkaufen dürften.
naja, wird halt mehr importiert. ich als schweizer leide schon lange unter der deutschen jugendschutzpolitik, also wird aus england importiert.

ja, lächerlich... blider aktionismus par excellence halt. was anderes habe ich nicht erwartet.
 

Bonkic

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AW: News -

- Extrem gewaltbeherrschte Trägermedien (z. B. Computerspiele, Videos, DVD) sind in Zukunft per Gesetz automatisch für Kinder und Jugendliche verboten.

aha - die sind also "automatisch verboten" .

und wer entscheidet was "extrem gewaltbeherrscht" bedeutet. *kopfschüttel*


die sonstigen massnahmen find` ich so verkehrt gar nicht, auf die idee hätte (bessere kennzeichnung und kontrolle) man allerdings auch schon vorher kommen können.

obiger passus ist allerdings doch schwerst fragwürdig - "automatisch verboten" - lächerlich !
 
G

grayalla

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AW: News -

Also ich finde, der Vorstoß der beiden Familienministerien gar nicht so schlecht: Hier geht es nämlich endlich mal nicht darum, Spiele zu verbieten, sondern sie lediglich Kindern und Jugendlichen unzugänglich zu machen. Die Indizierungspraxis halte ich zwar für sinnlos (und mittelfristig vor der EU auch nicht haltbar), aber die Diskussion geht in die richtige Richtung.
 

HanFred

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Bonkic am 13.02.2007 12:11 schrieb:
und wer entscheidet was "extrem gewaltbeherrscht" bedeutet. *kopfschüttel*
das ist doch diese berüchtige subjektiv auslegbare formulierung, von der gewarnt wurde. immerhin wird etwas konkretisiert.
 

rokn

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Oooh, is mir schlecht.

Wenn man in einem Land lebt, das den schärfsten Jugenschutz in Europa verfolgt und dessen Politikern als einzige Antwort auf Emsdetten und Erfurt nur eine weitere Verschärfung dieser Gesetzgebung einfällt, dann darf man doch getrost verzweifeln.

Den Artikel muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen. Da prüfen "Experten" bis Mitte des Jahres bestehende Vorschriften, um dann Handlungsempehlungen zu geben und Frau von der Leyen meint einfach: "Oh nö, das dauert mir zu lange, ich mach das ohne über die aktuelle Lage Gutachten vorliegen zu haben!"

"Extrem gewaltbeherrschende Medien müssen keine Prüfung mehr durchlaufen"
:confused:
Und wer entscheidet, was unter diese Rubrik fällt???
 

Shadow_Man

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Hab ich das richtig verstanden? Also sind dann alle ab 18 Spiele wie heute die indizierten? Man bekommt sie dann nur noch unter der Ladentheke oder in extra Bereichen?
 

EZ-Roller

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Iceman am 13.02.2007 12:08 schrieb:
...Die Frage die sich jetzt für mich stellt ist, ob dadurch auch der Handel mit Altersüberprüfung, wie ihn beispielswiese Okaysoft durchführt, behindert wird. Dann ändert sich nämlich auch für mich was...

Man kann nur hoffen, dass jetzt nicht den Shops, die die bisherigen Jugendschutzbestimmungen am konsequentesten umgesetzt haben (Onlineshops wie Okaysoft etc.), das 'Leben schwer gemacht wird!

Die "Kleinen" eignen sich ja bekanntlich am bessten als schwarze Schaafe...
 

Bonkic

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HanFred am 13.02.2007 12:13 schrieb:
Bonkic am 13.02.2007 12:11 schrieb:
und wer entscheidet was "extrem gewaltbeherrscht" bedeutet. *kopfschüttel*
das ist doch diese berüchtige subjektiv auslegbare formulierung, von der gewarnt wurde. immerhin wird etwas konkretisiert.


na ja - wenn das ganz so in einem gesetz stünde könnte ich ja durchaus damit leben, aber hier soll ja "automatisch" was "verboten" werden, scheinbar ohne jede prüfung .

wie soll das funktionieren ?

edit:

hab` ich wohl was falsch verstanden:
das juschg soll durchaus geändert werden und spiele sollen schon dann auf dem index landen, wenn die usk (nehm ich zumindest mal an - steht aber nicht im text) "extreme gewaltbeherrschheit" feststellt.
lediglich das bislang anschliessende prüfverfahren der bpjm soll entfallen.
 

Iceman

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HanFred am 13.02.2007 12:11 schrieb:
es wird ja erwähnt, dass nur noch spezielle geschäfte für erwachsene solche spiele verkaufen dürften.
naja, wird halt mehr importiert. ich als schweizer leide schon lange unter der deutschen jugendschutzpolitik, also wird aus england importiert.

Die Frage ist halt, ob der Versandhandel mit indizierten bzw. ab18 Spielen weiterhin ermöglicht wird. Ohne diesen habe ich hier in meiner Stadt leider keine Möglichkeit an indizierte Spiele zu kommen. Und um bei Importläden zu bestellen fehlt mir die Kreditkarte die in vielen Fällen vorrausgesetzt wird.

HanFred am 13.02.2007 12:11 schrieb:
ja, lächerlich... blider aktionismus par excellence halt. was anderes habe ich nicht erwartet.

Wobei dieser Entwurf im Vergleich zu der Grütze die aus Bayern gekommen ist ja sogar noch richtig gemässigt ist. Aber was will man von unseren Möchtegernfaschisten Beckstein und Company schon anderes erwarten...
 

Iceman

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grayalla am 13.02.2007 12:13 schrieb:
Also ich finde, der Vorstoß der beiden Familienministerien gar nicht so schlecht: Hier geht es nämlich endlich mal nicht darum, Spiele zu verbieten, sondern sie lediglich Kindern und Jugendlichen unzugänglich zu machen. Die Indizierungspraxis halte ich zwar für sinnlos (und mittelfristig vor der EU auch nicht haltbar), aber die Diskussion geht in die richtige Richtung.

Es ist illusorisch zu glauben, dass man Spiele für Kinder und Jugendliche unzugänglich machen kann. Sei es der große Bruder/Vater/Freund/wasauchimmer der das Spiel nun kauft oder nen Download im Internet. Leider geben sich die Politiker dieses Landes immer noch dieser Illusion hin und scheinen wirklich daran zu glauben, dass Verbote automatisch bedeuten, dass alles weg ist.

Der einzige Weg diesem Herr zu werden ist die Eltern in ihrer Medienkompetenz zu stärken und darauf aufmerksam zu machen, dass diese darauf achten sollten was ihr Kind spielt. Verbote bringen rein garnichts.
 

Nali_WarCow

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grayalla am 13.02.2007 12:13 schrieb:
Also ich finde, der Vorstoß der beiden Familienministerien gar nicht so schlecht: Hier geht es nämlich endlich mal nicht darum, Spiele zu verbieten, sondern sie lediglich Kindern und Jugendlichen unzugänglich zu machen. Die Indizierungspraxis halte ich zwar für sinnlos (und mittelfristig vor der EU auch nicht haltbar), aber die Diskussion geht in die richtige Richtung.
Sicherlich ist es nicht verkehrt die Spiele gut zu kennzeichnen, an der Kasse auf das Alter zu achten und auch den Eltern zu zeigen, dass sie darauf achten müssen, was da im Kinderzimmer gespielt.
NUR im Prinzip geht es doch um lediglich einen Punkt: Erziehung und Kontrolle durch die Eltern. Da kann beim Kauf des "Killerspiels" ein Warnsignal im ganzen Laden ertönen und die nächste Hundertschaft der Polizei angerückt kommen. Bringen wird es nicht, wenn die Eltern versagen. Wie "dumm" muss man eigentlich als Jugendlicher momentan sein und auch nur den Versuch zu unternehmen so ein Spiel im Laden zu kaufen? Das Internet bietet doch zahlreiche einfachere, bequemere und billigere Möglichkeiten an die Sachen zu kommen. Sei es, dass der Titel aus der nächsten Tauschbörse gesaugt wird oder aber einfach im Ausland bestellt wird. Gameware oder cdwow interessieren die Kontrollen in Deutschland doch überhaupt nicht. Warum sollte man versuchen sich Stalker, Resident Evil oder Doom im Saturn zu kaufen, wenn man es online legal sogar um bis zu 50% preiswerter bekommt?

Verbote / Indizierungen, etc. sind überflüssig und sinnlos. Zumal allein schon dadurch das Interesse an einem Titel geweckt wird.
 

TheVindariel

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BlackKnight87 am 13.02.2007 12:06 schrieb:
Ganauso sinnlos finde ich Geräusche wenn jemand ein Killerspiel kauft.

ertönt dann etwas eine Fanfare und an der kasse leuctet groß Killerspiele sSpieler auf oder wie stellen die sich das vor???

Also bei uns im Mediamarkt wird der komplette Bildschirm der Verkäuferin Rot mit dem Hinweis FSK 18, wenn ein ab 18 oder ohne Jugendfreigabe Titel an der Kasse gescannt wird. Und dann fragen die auch nach dem Ausweis und wenn man nicht 18 ist, bekommt man den Artikel auch nicht.
 

King-of-Pain

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sagt mal bin ich hier der einzige der an einen schertz glaubt
hofft

so dähmlich können doch nichtmal unsere Politiker sein

ansonsten
ie Größe der Alterskennzeichen der Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle (USK) und der Freiwilligen Selbstkontrolle der Filmwirtschaft (FSK) auf den Verpackungen der Bildträger wird plakativ wie die Hinweise zu Gesundheitsgefahren auf Zigarettenpackungen gesetzlich festgelegt (§ 12 Abs. 2 JuSchG). 'Die Hinweise können gar nicht groß genug sein. Sie sind heute fast nur mit der Lupe zu lesen, das bringt gar nichts', ist von der Leyen überzeugt.
verdammt die wollen die schönen collectors editionen verschandeln :(
wie gut das es Importe gibt :B
 
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