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News - Killerspiele: Der Amoklauf von Winnenden: Gewaltspiele sind nicht der einzige mögliche Auslöser

AW:

MiffiMoppelchen am 12.03.2009 23:18 schrieb:
El_Cativo am 12.03.2009 23:08 schrieb:
Memphis11 am 12.03.2009 23:05 schrieb:
ist doch kein Mensch heut zu Tage mehr auf die paar Rehe oder weiss der Geier was die alles schiessen angewiesen.
Achso, dass Jäger also auch die Aufgabe der Populationskontrolle übernehemn ist als nur ein Hirngespinst? Und das Wildfleisch was es beim Metzger zu kaufen gibt, oder in Restaurants angeboten wird, wächst natürlich an Bäumen.....
Und selbst wenn es so wäre, willst du deswegen Menschen ein Hobby, welches für sich niemandem schadet, einfach verbieten ?
Berufsmässigen Jägern die Waffe zu verbieten, will auch niemand, aber wer es als Hobby ansieht, (echte) Lebenwesen zu töten, der hat se nicht mehr alle, sry. Und solchen Typen sollte man wirklich den Zugang zu Ferntötungswerkzeugen erschweren. :ugly:

Also ich seh es als mein Hobby an, "echte" Lebewesen zu töten... ja, ich bin Angler, aber ich denke nicht, dass ich nicht mehr alle Tassen im Schrank habe, denn ob jetzt ich hobbymäßig den Fisch töte, oder den Fisch im Geschäft kaufe, den ein anderer Mensch dann berufsmäßig getötet hat, das ist dann wohl auch egal, oder? ^^

Und wir sind hier nicht in Amerika, hier in Deutschland (zumindest aber in Bayern) gibt es strenge Auflagen, die man erfüllen muss, um überhaupt einen Jagdschein zu bekommen, da ist nichts mit einfach mal so fröhlich in der Gegend rumballern...

Und warum sollte man nicht auch selbst einmal töten, was man sonst immer isst? Wir haben inzwischen eh fast alle den Bezug zu unserer Nahrung verloren, weil alles schon immer abgepackt im Supermarktregal liegt. Den selbst gefangenen Fisch zu essen, oder den selbst angebauten Salat... das ist wirklich was tolles, das schmeckt gleich viel besser, als wie wenn man ihn kaufen würde!
 
AW:

El_Cativo am 12.03.2009 23:26 schrieb:
MiffiMoppelchen am 12.03.2009 23:18 schrieb:
Berufsmässigen Jägern die Waffe zu verbieten, will auch niemand, aber wer es als Hobby ansieht, (echte) Lebenwesen zu töten, der hat se nicht mehr alle, sry. Und solchen Typen sollte man wirklich den Zugang zu Ferntötungswerkzeugen erschweren. :ugly:
Dir ist schon klar, dass es sehr wenige Berufsjäger gibt ? Der Großteil sind eben genau solche Hobbyjäger, die das in ihrer Freizeit tun. Und die Jagd ist nicht ganz billig, irgendwo muss das Geld dafür ja herkommen. Und deine aussage, "der hat sie nicht mehr alle" könnte ich fast als persönliche Beleidigung ansehen. Ich selber kann zwar mit der Jagd auch nicht allzuviel anfangen, aber mein Vater ist begeisterter Jäger.
Aber das zeigt nur mal wieder wie wenig Ahnung die Leute haben.
Herrje, anstatt "berufsmässig" setz halt "sinnvoller Zweck" ein. :schnarch:
Das ist alles eine Sache der Namensgebung, die nichts mit der nicht angegriffenen Notwendigkeit zu tun hat.
 
AW:

SubZero am 12.03.2009 23:37 schrieb:
MiffiMoppelchen am 12.03.2009 23:18 schrieb:
El_Cativo am 12.03.2009 23:08 schrieb:
Memphis11 am 12.03.2009 23:05 schrieb:
ist doch kein Mensch heut zu Tage mehr auf die paar Rehe oder weiss der Geier was die alles schiessen angewiesen.
Achso, dass Jäger also auch die Aufgabe der Populationskontrolle übernehemn ist als nur ein Hirngespinst? Und das Wildfleisch was es beim Metzger zu kaufen gibt, oder in Restaurants angeboten wird, wächst natürlich an Bäumen.....
Und selbst wenn es so wäre, willst du deswegen Menschen ein Hobby, welches für sich niemandem schadet, einfach verbieten ?
Berufsmässigen Jägern die Waffe zu verbieten, will auch niemand, aber wer es als Hobby ansieht, (echte) Lebenwesen zu töten, der hat se nicht mehr alle, sry. Und solchen Typen sollte man wirklich den Zugang zu Ferntötungswerkzeugen erschweren. :ugly:

Also ich seh es als mein Hobby an, "echte" Lebewesen zu töten... ja, ich bin Angler, aber ich denke nicht, dass ich nicht mehr alle Tassen im Schrank habe, denn ob jetzt ich hobbymäßig den Fisch töte, oder den Fisch im Geschäft kaufe, den ein anderer Mensch dann berufsmäßig getötet hat, das ist dann wohl auch egal, oder? ^^

Und wir sind hier nicht in Amerika, hier in Deutschland (zumindest aber in Bayern) gibt es strenge Auflagen, die man erfüllen muss, um überhaupt einen Jagdschein zu bekommen, da ist nichts mit einfach mal so fröhlich in der Gegend rumballern...

Und warum sollte man nicht auch selbst einmal töten, was man sonst immer isst? Wir haben inzwischen eh fast alle den Bezug zu unserer Nahrung verloren, weil alles schon immer abgepackt im Supermarktregal liegt. Den selbst gefangenen Fisch zu essen, oder den selbst angebauten Salat... das ist wirklich was tolles, das schmeckt gleich viel besser, als wie wenn man ihn kaufen würde!
Versteht ihr eigentlich mit Absicht nicht?
Und wenn das nächste Mal jemand einen Amoklauf mit einer Angel durchführt, sprechen wir uns wieder.
 
AW:

Bonkic am 12.03.2009 23:32 schrieb:
moment, da hast du mich falsch verstanden.
ich meinte natürlich, dass die einzelnen waffenteile getrennt gelagert werden könnten.
verschluss im schützenverein (oder sonstwo) - rest zu hause.
mit beiden teilen ist separat nix anzufangen.
also wärs noch nicht mal weiter schlimm, falls jd. ins schützenhaus einbrechen sollte.
Ok, da habe ich dich tatsächlich missverstanden...

liefer mir doch mal einer ein argument für die lagerung zu hause. da hab ich bislang nichts -für mich natürlich- plausibles gehört.
Ich gebe zu, es fällt mir schwer ein Argument dafür zu bringen, welches du gelten lassen würdest. aber ich bin auch kein Jäger ;-)
Ich weiß nur nicht, ob es gerechtfertigt ist, weil wieder jemand eine schreckliche Tat begangen hat, vielen anderen Menschen neue Steine vor die Füße zu werfen (Und das wäre es, wenn ein Jäger z.B. immer erstmal zu einer Waffensammelstelle oder gar Polizei fahren müsste, um seine Waffe zu holen)
 
AW:

MiffiMoppelchen am 12.03.2009 23:39 schrieb:
Herrje, anstatt "berufsmässig" setz halt "sinnvoller Zweck" ein. :schnarch:
Das ist alles eine Sache der Namensgebung, die nichts mit der nicht angegriffenen Notwendigkeit zu tun hat.
OK, jetzt versteh ich dich überhaupt nicht mehr.....
Die Jäger gehen einer Notwendigkeit nach, aber betreiben dabei auch ihr Hobby. Das hat nichts mit Namensgebung zu tun. Die Jagd ist sehr kostspielig, d.h. wer sowas macht, macht es aus Leidenschaft (und geht gleichzeitig einer notwendigkeit nach). Haben also Jäger deiner Meinung nach einen an der Waffel oder nicht ?
 
AW:

Jäger sind - denke ich mal - diejenigen, die noch am vorsichtigsten mit Waffen umgehen. Außerdem kann man das Ausüben eines Berufes - Das Töten der Tiere - Nicht mit einer Affekthandlung gleichsetzen. Ein Jäger rennt nicht ziellos im Wald herum, er lungert teilweise mehrere Stunden am selben Fleck, bis das entsprechende Tier in Schussreichweite ist. Also das komplette Gegenteil zum Amoklauf.


Ich sehe als Grund für den Amoklauf trotzdem die Schusswaffen. Vielleicht hat noch niemand so einfach darüber nachgedacht, aber: Außer einigen wenigen Ausnahmen, wurden alle Amokläufe mit Schusswaffen verübt.

Und was zeichnet Schusswaffen aus?

Man tötet damit

1. Aus der Ferne und
2. Mit dem Betätigen eines Abzuges.

Oder kurz: Es ist weder Schwer, noch gewalttätig. Man empfindet auch nicht bei der Tat Ekel oder Zweifel - Das Drücken dauert ja nur 200 Millisekunden.


Ich selber spiele sehr viele Shooter - Habe aber selber regelmäßig bis jetzt bei der Szene die Augen zugelassen im Film "Der Soldat James Ryan", wo der Deutsche (?) langsam das Messer ins Herz gestoßen bekommt. Man sieht bei der Szene nicht mal Blut oder Splatter. Aber allein der Gedanke, seinem Opfer so nah zu sein, widert mich an.

Und so ähnlich geht es sicherlich auch vielen anderen Jugendlichen, darunter auch denjenigen, die Amok laufen.


Hätte man Ihnen die Schusswaffen sicher verwehrt, wie groß wäre die wahrscheinlichkeit, das sie mit einem Küchenmesser stattdessen durch die Schule flitzen?


Sehr gering, denn im Gegensatz zu einer Schusswaffe macht man nicht nur Klick. Man selber muss zum potenziellen Opfer hinlaufen und die Kraft aufbringen, das Messer zu schwingen. Wer also auf jemanden in 30 Metern Entfernung zurennt, hat mindestens 3 Sekunden Zeit, sich über seine Idee Gedanken zu machen.

Und selbst wenn er trotzdem zusticht, so würden sich bestimmt 3-4 Umherstehende trauen, den Täter zu überwältigen.


Bei einer Pistole traut sich das Niemand.



Und wer jetzt Argumente bringt wie andere Waffen besorgen, Schusswaffen Illegal beschaffen - All diese Gedanken brauchen Zeit. Zeit, um darüber nachzudenken.


Und zu merken, das man einer unrationalen Triebhandlung nachgeht.
 
AW:

El_Cativo am 12.03.2009 23:57 schrieb:
MiffiMoppelchen am 12.03.2009 23:39 schrieb:
Herrje, anstatt "berufsmässig" setz halt "sinnvoller Zweck" ein. :schnarch:
Das ist alles eine Sache der Namensgebung, die nichts mit der nicht angegriffenen Notwendigkeit zu tun hat.
OK, jetzt versteh ich dich überhaupt nicht mehr.....
Die Jäger gehen einer Notwendigkeit nach, aber betreiben dabei auch ihr Hobby. Das hat nichts mit Namensgebung zu tun. Die Jagd ist sehr kostspielig, d.h. wer sowas macht, macht es aus Leidenschaft (und geht gleichzeitig einer notwendigkeit nach). Haben also Jäger deiner Meinung nach einen an der Waffel oder nicht ?
Für das das du kein Jäger bist verdeidigst du das Hobby meiner meinung nach ganz schön :confused:
 
AW:

Memphis11 am 13.03.2009 00:08 schrieb:
Für das das du kein Jäger bist verdeidigst du das Hobby meiner meinung nach ganz schön :confused:
Nun, wie ich bereits weiter oben sagte, mein Vater ist begeisterter Jäger.

@Rorinator: Amokläufe sind in den wenigsten Fällen Affekthandlungen, sondern meist von langer Hand akribisch geplant.
 
AW:

rorinator am 13.03.2009 00:07 schrieb:
Also ich sehe als Grund die Schusswaffen. Vielleicht hat noch niemand so einfach darüber nachgedacht, aber: Außer einigen wenigen Ausnahmen, wurden alle Amokläufe mit Schusswaffen verübt.

Und was zeichnet Schusswaffen aus?

Man tötet damit

1. Aus der Ferne und
2. Mit dem Betätigen eines Abzuges.

Oder kurz: Es ist weder Schwer, noch gewalttätig. Man empfindet auch nicht bei der Tat Ekel oder Zweifel - Das Drücken dauert ja nur 200 Millisekunden.


Ich selber spiele sehr viele Shooter - Habe aber selber regelmäßig bis jetzt bei der Szene die Augen zugelassen im Film "Der Soldat James Ryan", wo der Deutsche (?) langsam das Messer ins Herz gestoßen bekommt. Man sieht bei der Szene nicht mal Blut oder Splatter. Aber allein der Gedanke, seinem Opfer so nah zu sein, widert mich an.

Und so ähnlich geht es sicherlich auch vielen anderen Jugendlichen, darunter auch denjenigen, die Amok laufen.


Hätte man Ihnen die Schusswaffen sicher verwehrt, wie groß wäre die wahrscheinlichkeit, das sie mit einem Küchenmesser stattdessen durch die Schule flitzen?


Sehr gering, denn im Gegensatz zu einer Schusswaffe macht man nicht nur Klick. Man selber muss zum potenziellen Opfer hinlaufen und die Kraft aufbringen, das Messer zu schwingen. Wer also auf jemanden in 30 Metern Entfernung zurennt, hat mindestens 3 Sekunden Zeit, sich über seine Idee Gedanken zu machen.

Und selbst wenn er trotzdem zusticht, so würden sich bestimmt 3-4 Umherstehende trauen, den Täter zu überwältigen.


Bei einer Pistole traut sich das Niemand.



Und wer jetzt Argumente bringt wie andere Waffen besorgen, Schusswaffen Illegal beschaffen - All diese Gedanken brauchen Zeit. Zeit, um darüber nachzudenken.


Und zu merken, das man einer unrationalen Triebhandlung nachgeht.


ich stimme dir in vielem zu, zumal ich ja kurz zuvor ähnliches geschrieben habe.

nur der erste satz, wenn er denn so gemeint war, ist natürlich unsinn.
waffen, also deren blosse existenz, sind kein "grund" für irgendwas, genausowenig wie computerspiele, plastiknilpferde oder klorollen.
 
AW:

Bonkic am 13.03.2009 00:11 schrieb:
nur der erste satz, wenn er denn so gemeint war, ist natürlich unsinn.
waffen, also deren blosse existenz, sind kein "grund" für irgendwas, genausowenig wie computerspiele, plastiknilpferde oder klorollen.


Doch, genau das denke ich. Schusswaffen sind für das einfache Töten aus der Entfernung entwickelt worden. Sie wurden extra dafür gefertigt, soviel Schaden wie möglich in kurzer Zeit zu machen. Perfekte Affektwaffen also - Schnell und effektiv. Außerdem sind sie handlich - Man kann sie bis zum Einsatz verbergen.

Würden Amokläufer keinen Zugriff auf diese Affektwaffen haben - Sondern auf Waffen, für die mehr Aufwand von nöten ist - wie ein Küchenmesser - dann bräuchte man für das effektive Töten länger. Und je mehr Zeit man braucht, desto mehr realisiert man, was man gerade tut, und das rationale Denken setzt wieder ein.


Das wird besonders dann verstärkt, wenn man mit "alternativen" Mordwaffen unterwegs ist. Denn egal wie agressiv jemand gerade ist - jeder wird von den Mordgedanken ablassen, wenn er merkt das er gerade mit einem Tümpel durch eine Strasse rennt...


Wenn für dich Schusswaffen nicht der Grund sind - Dann nenn mir doch nur eine Waffe, an die ein Jugendlicher herankommen könnte um mehrere Menschen hintereinander zu töten.



Und sag jetzt nicht Gift - Ich rede von Affekthandlungen.
 
AW:

rorinator am 13.03.2009 00:20 schrieb:
Bonkic am 13.03.2009 00:11 schrieb:
nur der erste satz, wenn er denn so gemeint war, ist natürlich unsinn.
waffen, also deren blosse existenz, sind kein "grund" für irgendwas, genausowenig wie computerspiele, plastiknilpferde oder klorollen.


Doch, genau das denke ich. Schusswaffen sind für das einfache Töten aus der Entfernung entwickelt worden. Sie wurden extra dafür gefertigt, soviel Schaden wie möglich in kurzer Zeit zu machen. Perfekte Affektwaffen also - Schnell und effektiv. Außerdem sind sie handlich - Man kann sie bis zum Einsatz verbergen.

Würden Amokläufer keinen Zugriff auf diese Affektwaffen haben - Sondern auf Waffen, für die mehr Aufwand von nöten ist - wie ein Küchenmesser - dann bräuchte man für das effektive Töten länger. Und je mehr Zeit man braucht, desto mehr realisiert man, was man gerade tut, und das rationale Denken setzt wieder ein.


Das wird besonders dann verstärkt, wenn man mit "alternativen" Mordwaffen unterwegs ist. Denn egal wie agressiv jemand gerade ist - jeder wird von den Mordgedanken ablassen, wenn er merkt das er gerade mit einem Tümpel durch eine Strasse rennt...


Wenn für dich Schusswaffen nicht der Grund sind - Dann nenn mir doch nur eine Waffe, an die ein Jugendlicher herankommen könnte um mehrere Menschen hintereinander zu töten.



Und sag jetzt nicht Gift - Ich rede von Affekthandlungen.


Habe ich doch auch weiter vorn schon mal geschrieben, eine Rohrbombe z.b, eine anleitung dazu findet man sicher im I-net.
 
AW:

rorinator am 13.03.2009 00:20 schrieb:
Bonkic am 13.03.2009 00:11 schrieb:
nur der erste satz, wenn er denn so gemeint war, ist natürlich unsinn.
waffen, also deren blosse existenz, sind kein "grund" für irgendwas, genausowenig wie computerspiele, plastiknilpferde oder klorollen.


Doch, genau das denke ich. Schusswaffen sind für das einfache Töten aus der Entfernung entwickelt worden. Sie wurden extra dafür gefertigt, soviel Schaden wie möglich in kurzer Zeit zu machen. Perfekte Affektwaffen also - Schnell und effektiv. Außerdem sind sie handlich - Man kann sie bis zum Einsatz verbergen.

Würden Amokläufer keinen Zugriff auf diese Affektwaffen haben - Sondern auf Waffen, für die mehr Aufwand von nöten ist - wie ein Küchenmesser - dann bräuchte man für das effektive Töten länger. Und je mehr Zeit man braucht, desto mehr realisiert man, was man gerade tut, und das rationale Denken setzt wieder ein.


Das wird besonders dann verstärkt, wenn man mit "alternativen" Mordwaffen unterwegs ist. Denn egal wie agressiv jemand gerade ist - jeder wird von den Mordgedanken ablassen, wenn er merkt das er gerade mit einem Tümpel durch eine Strasse rennt...


Wenn für dich Schusswaffen nicht der Grund sind - Dann nenn mir doch nur eine Waffe, an die ein Jugendlicher herankommen könnte um mehrere Menschen hintereinander zu töten.



Und sag jetzt nicht Gift - Ich rede von Affekthandlungen.


wir reden aneinander vorbei, bzw verstehen unter dem wort "grund" etwas anderes. ;-)
 
AW:

rorinator am 13.03.2009 00:20 schrieb:
Bonkic am 13.03.2009 00:11 schrieb:
nur der erste satz, wenn er denn so gemeint war, ist natürlich unsinn.
waffen, also deren blosse existenz, sind kein "grund" für irgendwas, genausowenig wie computerspiele, plastiknilpferde oder klorollen.


Doch, genau das denke ich. Schusswaffen sind für das einfache Töten aus der Entfernung entwickelt worden. Sie wurden extra dafür gefertigt, soviel Schaden wie möglich in kurzer Zeit zu machen. Perfekte Affektwaffen also - Schnell und effektiv. Außerdem sind sie handlich - Man kann sie bis zum Einsatz verbergen.

Würden Amokläufer keinen Zugriff auf diese Affektwaffen haben - Sondern auf Waffen, für die mehr Aufwand von nöten ist - wie ein Küchenmesser - dann bräuchte man für das effektive Töten länger. Und je mehr Zeit man braucht, desto mehr realisiert man, was man gerade tut, und das rationale Denken setzt wieder ein.


Das wird besonders dann verstärkt, wenn man mit "alternativen" Mordwaffen unterwegs ist. Denn egal wie agressiv jemand gerade ist - jeder wird von den Mordgedanken ablassen, wenn er merkt das er gerade mit einem Tümpel durch eine Strasse rennt...


Wenn für dich Schusswaffen nicht der Grund sind - Dann nenn mir doch nur eine Waffe, an die ein Jugendlicher herankommen könnte um mehrere Menschen hintereinander zu töten.



Und sag jetzt nicht Gift - Ich rede von Affekthandlungen.
Nochmal. Amokläufe sind fast nie Affekthandlungen, sondern akribisch, von langer hand geplant
 
AW:

El_Cativo am 13.03.2009 00:28 schrieb:
Nochmal. Amokläufe sind fast nie Affekthandlungen, sondern akribisch, von langer hand geplant


Gut, selbst wenn sie geplant sind. Ein Amokläufer könnte z.B. mit einer Rohrbombe mehrere Menschen umbringen, womöglich sogar teilweise steuerbar mit Fernzünder. Oder er sprengt sich selber in die Luft.

Ich denke aber nicht, das ein Jugendlicher, der auf Rache aus ist, das tun würde. Die Amokläufer in diesem Fall haben sich alle gerächt an Personen, die mit ihnen etwas zu tun hatten. Das heißt nicht unbedingt, das sie Kontakt mit ihnen hatten, sondern einfach nur, das sie z.B. auf dieselbe Schule gehen.

Ein Amokläufer sieht seinen "letzten Gang" als eine Art Gleichstellung. "Ihr habt mich immer fertig gemacht und dachtet, ihr seid stark, aber ich bin trotzdem stärker", so in etwa. Eine Schusswaffe ist wie gesagt die ultimative Waffe für diesen Zweck. Wichtig dabei ist aber, das der ausführende sie selber steuern kann. Er hat die Macht darüber, wen er auf seinem Streifzug erschießt und wen nicht. dadurch kommt die Gleichstellung.

Eine Bombe liegt versteckt herum, niemand weiß, wer es war. Würde er sich selber in die Luft sprengen, könnte er nur wenige mitnehmen und er könnte den Moment nicht auskosten.



Deshalb kann man auch nicht Selbstmordattentäter mit Amokläufern vergleichen. Beide handeln aus ganz anderen Motiven.
 
AW:

Valarius am 12.03.2009 10:11 schrieb:
Na dann ist es doch mal erfreulich daß nicht gleich wieder den "Killerspielen" schuld an allem gegeben wird. Das hätte ich anders erwartet.
Hab heute, gut, mitlerweile gestern, vormittag einen Bericht im SüdWest gesehen, der bestätigt das Gegenteil. Kaum war bekannt, dass er "Killerspiele" spielte, musste darauf eingegangen werden, mit einer 3/4-stunde Denunzierung. Wieder mal CS und GTA mit völlig aus dem Zusammenhang gerissenen Szenen. Dazu auch noch Ahmet, Mehmet o.ä., seines Zeichens Intensivtäter, beim zocken. Ein indiziertes Spiel auf der PS und sein kleiner Bruder, geschätze 5 Jahre, saß daneben und hielt sich bei den Szenen die Ohren zu. War echt eine Superberichterstattung aus öffentlich-rechtlicher Hand.
Gruß timkru
 
AW:

Von X Millionen Spielern, laufen 2 innerhalb von 7 jahren Amokk..... klar waren die Games Schuld... und beim aktuellen fall auch nicht der Vater der seinen von Depressionen geplagten Sohn im Keller aufm schiessstand zum Killer ausgebildet hat ... und mit ner baretta im Schlafzimmer pennt...
statt spiele zu verbieten sollte man den Vater wegen fahrlässigen 16 fachen Mord verknacken um Schusswaffengeilen Eltern mal ein Exempel zu statuieren auf ihre wummen besser aufzupassen...
 
AW:

Das auffällige ist doch, dass alle Amoklaufer irgendwie auch Waffennarren sind.
Was würde ich am liebsten spielen wenn ich nen Waffenfetisch hätte.. Hmm, mal überlgen: Sims? nö.. Rennspiele? Laaaangweilig...
Ego Shooter? Volltreffer!!
Was ich damit sagen möchte, ein Killerspiel macht einen nie und nimmer zum Amokläufer, oder desensibilisiert dsa Gewaltempfinden.
Er spielt Spiele, in denen Waffen genutzt werden weil es ihn interessiert. Aus keinem anderen Grund!

Oder noch anders.. Was zockt ein Autonarr am liebsten?
 
AW:

hogan1980 am 13.03.2009 08:18 schrieb:
Das auffällige ist doch, dass alle Amoklaufer irgendwie auch Waffennarren sind.
Was würde ich am liebsten spielen wenn ich nen Waffenfetisch hätte.. Hmm, mal überlgen: Sims? nö.. Rennspiele? Laaaangweilig...
Ego Shooter? Volltreffer!!


So'rum wird ein Schuh draus. Aber, wie schonmal erwähnt wurde. Das wirkliche Probelm, wenn man Medien anprangern will, stellt das Internet dar.
Dank der großzügigen Vernetzung können sich Gruppen aller Art zusammenschließen und Außenseiter dadurch gestärkt werden. Egal, ob es sich um etwas Gutes oder Schlechtes dreht. Im gegensatz zu Spielen, wo alles künstlich ist, stellen diese Gruppenbildungen eine virtuelle Scheinbarkeit dar, die bei Ausführung dann wirklich die Realität trifft.

Egal, ob es dabei um das Googlesyndrom geht, sprich kopiertes Wissen, oder die Aufmunterung zum Amoklauf....
Aber bei "Killerspielen" bleibt alles im "Unwirklichen". Und, wenn Politiker das nicht unterscheiden können, sollten sie besser gleich in die Klappse gehen und sich selber untersuchen lassen.
 
AW:

@IXS: So mag ich dass, den wichtigsten Teil einfach weglassen...
 
AW:

Es kann doch schon wieder nur schwerlich wahr sein,das socleh neuronal mißgebildeten Menschen immer in einem Atemzug mit Computerspielen( oder Filmen) genannt werden!
Auch hier sollte man sich fragen,was die Eltern für Menschen sind,einem psychisch gestörten pubertierenden Zugang zu Schießständen und WAFFEN(!) zu ermöglichen.
Auch hier muss nicht irgendwelchen Spielen die Schuld gegeben werden,sondern ganz klar seinem gesellschaftlichen Umfeld das ihn mit solch einer sträflichen Nachlässigkeit hat dahinvegetieren lassen und ihn am vollkommen falschen Ende "unterstützt" hat.
Hier mein Schatz,haste ne Wumme,viel Spaß damit.
Vollkommen irre,die Eltern gehören weggesperrt.
 
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