• Aktualisierte Forenregeln

    Keine Angst, niemand kauft eine Waschmaschine! Und im Grunde sind keine großen Neuerungen dazu gekommen, sondern nur Sachen ergänzt worden, an die sich die Moderation sowieso laut internen Absprachen hält. Die Forenregeln sind an den betreffenden Punkten nur etwas klarer formuliert. Änderung gab es unter dem Punkt 1.2 Meinungsfreiheit und 4.6 Spam und neu dazu gekommen ist 1.3 Verhaltensregeln, wo es im Grunde nur darum geht, höflich zu bleiben.

    Forenregeln

    Das bezieht sich nach wie vor nicht auf Neckereien und soll vor allem verhindern, dass Diskussionen zum Schauplatz von Streitigkeiten werden.
    Vielen Dank
  • Kritk / Fragen / Anregungen zu Artikeln

    Wenn ihr Kritik, Fragen oder Anregungen zu unseren Artikeln habt, dann könnt ihr diese nun in das entsprechende Forum packen. Vor allem Fehler in Artikeln gehören da rein, damit sie dort besser gesehen und bearbeitet werden können.

    Bitte beachtet dort den Eingangspost, der vorgibt, wie der Thread zu benutzen ist: Danke!

News - "Killerspiele": Activision schrieb vor der Panorama-Sendung an den NDR

Rabowke

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f1r3storm am 28.02.2007 10:46 schrieb:
Nö. ;)

Sat 1, Pro7 und Kabel 1 gehören zum Beispiel zu einer Gruppe.

Ebenso wie RTL, VOX und RTL2.

Hat er doch geschrieben. ;)

VOX für RTL
Kabel1 für Sat1

Passt.
 

Fanator-II-701

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AW: News -

:S
Ich möchte mich gern der wissenschaftlichen Forschung zum Thema Gewalt und Aggression bei Computerspielern zur Verfügung stellen, um zu beweisen, daß mich die (fast tägliche) Berieselung mit bestimmten polpulistischen Berichterstattungen, politischen Meinungsbildungsversuchen und öffentlich finanzierten Lügensendungen bedeutend gewaltbereiter und aggressiver machen, als die tägliche Dosis "Daddelstoff".

Symptome:
Sendungen wie "Panorama" können bei mir sogar dazu führen, daß ich zum Entsetzen meiner nächsten Angehörigen wild fluchend und die allgemeinen Regeln des Anstandes vergessend auf der Couch herumturne und dabei, vor Zorn rot angelaufen, mit meinem Buttermesser (sozusagen bewaffnet) in der Gegend herumfuchtele.
In diesem Zustand wäre es durchaus möglich, daß mir die Kontrolle entgleiten könnte und ich ,vor Wut fast blind, gutturale Laute ausstoßend und widerliche Grimassen schneidend, wild auf mein TV-Gerät einschlage.
Jeder Psychologe würde diese Ersatzhandlung natürlich der Quelle der Aggression zuordnen und somit den wissenschaftlich fundierten Beleg des Zusammenhangs zwischen derartigen Sendungen und meinen irrationalen Entgleisungen schaffen.

Steht die Frage, ob man das ebenso auf sämtliche Computerspieler verallgemeinern kann, da ja nicht absehbar wäre, ob die Aggression nur bei mir dergestalt ausreichend wäre, um sogar und/oder überhaupt Handlungen (nicht zielgerichtet) gegen Leib und Leben anderer vorzunehmen. (Also Amok.)

Unbeschadet dieser Sachlage wäre noch zu prüfen ob dies ausreichend wäre solche Sendungen generell zu verbieten und somit in das "Grundrecht der Bürger auf Verblödung durch steuerfinanzierte Institutionen" eingreifen zu können. :B

Kennt ihr entsprechende wissenschaftliche Feldversuche oder Massenstudien denen man sich anschließen kann? :confused:
Ich denke, es wäre ein wichtiger Beitrag, diese obskure Diskussion in den meinungsmachenden Medien zum Schweigen zu bringen.
 
T

TheChicky

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Fanator-II-701 am 28.02.2007 12:02 schrieb:
:S
Ich möchte mich gern der wissenschaftlichen Forschung zum Thema Gewalt und Aggression bei Computerspielern zur Verfügung stellen, um zu beweisen, daß mich die (fast tägliche) Berieselung mit bestimmten polpulistischen Berichterstattungen, politischen Meinungsbildungsversuchen und öffentlich finanzierten Lügensendungen bedeutend gewaltbereiter und aggressiver machen, als die tägliche Dosis "Daddelstoff".

Symptome:
Sendungen wie "Panorama" können bei mir sogar dazu führen, daß ich zum Entsetzen meiner nächsten Angehörigen wild fluchend und die allgemeinen Regeln des Anstandes vergessend auf der Couch herumturne und dabei, vor Zorn rot angelaufen, mit meinem Buttermesser (sozusagen bewaffnet) in der Gegend herumfuchtele.
In diesem Zustand wäre es durchaus möglich, daß mir die Kontrolle entgleiten könnte und ich ,vor Wut fast blind, gutturale Laute ausstoßend und widerliche Grimassen schneidend, wild auf mein TV-Gerät einschlage.
Jeder Psychologe würde diese Ersatzhandlung natürlich der Quelle der Aggression zuordnen und somit den wissenschaftlich fundierten Beleg des Zusammenhangs zwischen derartigen Sendungen und meinen irrationalen Entgleisungen schaffen.

Steht die Frage, ob man das ebenso auf sämtliche Computerspieler verallgemeinern kann, da ja nicht absehbar wäre, ob die Aggression nur bei mir dergestalt ausreichend wäre, um sogar und/oder überhaupt Handlungen (nicht zielgerichtet) gegen Leib und Leben anderer vorzunehmen. (Also Amok.)

Unbeschadet dieser Sachlage wäre noch zu prüfen ob dies ausreichend wäre solche Sendungen generell zu verbieten und somit in das "Grundrecht der Bürger auf Verblödung durch steuerfinanzierte Institutionen" eingreifen zu können. :B

Kennt ihr entsprechende wissenschaftliche Feldversuche oder Massenstudien denen man sich anschließen kann? :confused:
Ich denke, es wäre ein wichtiger Beitrag, diese obskure Diskussion in den meinungsmachenden Medien zum Schweigen zu bringen.

Was du schreibst ist pseudopsychologisch, denn jeder kann durch alles wütend gemacht werden, der eine vom Nachbarn, der andre von seinem Fußballverein oder seinem Friseur. Darum gehts doch gar nicht. Den Killerspielen wird vorgeworfen, dass sie einen Menschen geistig abstumpfen lassen, wenn man täglich unzählige Male, zwar virtuell aber möglichst realistisch dargestellt, andere (zwar virtuelle, aber sehr realistisch dargestellte) Menschen abknallt. Ebenso die Frage, ob allein die Möglichkeit so etwas zu tun überhaupt ethisch verantwortbar ist, ist wichtig zu diskutieren. Dass Computerspiele allein einen Menschen nicht zu Gewaltausbrüchen verleiten, ist doch jedem klar.
 

Fanator-II-701

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TheChicky am 28.02.2007 12:24 schrieb:
Was du schreibst ist pseudopsychologisch, denn jeder kann durch alles wütend gemacht werden, der eine vom Nachbarn, der andre von seinem Fußballverein oder seinem Friseur. Darum gehts doch gar nicht. Den Killerspielen wird vorgeworfen, dass sie einen Menschen geistig abstumpfen lassen, wenn man täglich unzählige Male, zwar virtuell aber möglichst realistisch dargestellt, andere (zwar virtuelle, aber sehr realistisch dargestellte) Menschen abknallt.

Eben darum geht es nicht. Würde es darum gehen, wäre die ganze Debatte nicht nötig. Dieser Grund nämlich ist vorgeschoben.
Die Gründe für die derzeitige Debatte sind differenziert zu betrachten:

-Von den Politikern:
Es geschehen furchtbare Dinge, wir müssen was dagegen tun, egal was. Es muß zumindest Aussehen, als würden wir etwas zu ändern versuchen. Welche Maßnahmen treffen die wenigsten Wähler? Gut. Veranlassen wir es. Machtgeilheit.

-Von den Medien:
Es geschehen furchtbare Dinge, wir müssen darüber berichten. Möglichst viele Menschen erreichen, mit egal welchen Mitteln um die Auflagen/Einschaltquoten zu erhöhen und das Thema möglichst lang und breit auszutreten. Beliebigkeit.

-Von der Wirtschaft:
Es geschehen furchtbare Dinge, wir müssen darauf reagieren. Hauptsache der Markt/Absatz bricht nicht weg. Wir erfüllen immerhin alle staatlichen Auflagen und wollen nur verdienen. Zugeständnis oder Abwehr? Abwarten.

-Von den Spielern:
Es geschehen furchtbare Dinge, sie werden wieder einen Sündenbock brauchen. Natürlich werden wir es sein. Na toll, denen werden wir es aber zeigen. Die Flachnasen bekommen ja sonst nix gebacken. Sch... drauf, nun erst recht, zur Not illegal. Angst, Unverständnis.

TheChicky am 28.02.2007 12:24 schrieb:
Ebenso die Frage, ob allein die Möglichkeit so etwas zu tun überhaupt ethisch verantwortbar ist, ist wichtig zu diskutieren.

Nein, weil die ethische Verantwortbarkeit bereits geklärt ist. Niemand wird es wirklich "geil" finden Menschen zu zerstückeln. Weder virtuell noch im RL.
Einzig kranke Gehirne, die irgendwann weggesperrt werden.

TheChicky am 28.02.2007 12:24 schrieb:
Dass Computerspiele allein einen Menschen nicht zu Gewaltausbrüchen verleiten, ist doch jedem klar.

Allein schon dein letzter Satz impliziert die versteckte Möglichkeit, daß Computerspiele überhaupt etwas damit zu tun haben. Ist es nicht aber eher ein Manöver der Populisten um von den wirklichen Ursachen abzulenken?

Setze einfach statt Computerspiele Fußball an die Stelle in deinem letzten Satz. Oder Ehe. Oder Religion. Selbst im Zusammenhang mit anderen Einflüssen würde niemand darauf kommen, solche Dinge zu verbieten. Einfach weil es keinen Zusammenhang gibt.
In allen Fällen hat Gewalt und Aggression nichts mit diesen Sachen zu tun. Es ist genauso schwer die wirkliche Ursache zu finden, wie die Frage zu beantworten, warum ein Attentäter zum Attentäter wird.

Deshalb sollte man wie bei allen Dingen im Leben einzelfallabhängig urteilen und die Umstände tatspezifisch betrachten.

Differenzieren ist, wie immer, der Schlüssel.

Edit:
Und natürlich war mein vorheriger Text "pseudopsychologisch" und zwar genauso wie derzietige Debatte generell um das Thema PC-Spiele geführt wird.
 

Juvava

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Dazu passend:
Hat irgendwer von Euch am vergangenen FREITAG Abend im österreichischen Rundfunk ("ORF") die Sendung "Newton" gesehen ? Da gings auch eine Viertelstunde um "Killerspiele". Angeblich war der Beitrag dermaßen neutral, daß er am Ende eher PRO-Shooter-Spieler ausfiel. Die Moderatorin hat im Beitrag selbst Counterstrike probiert. Zudem kam ein Forschungsteam der Uni Wien zu Wort, die meinen, daß beim Großteil der Spieler die Vorteile überwiegen würden (Teamplay, strategisches Denken, räumliches Denkvermögen, rasche Entscheidungen und besseres Reaktionsvermögen. CS & Co wurden mit dem "Fußball im Hinterhof Spielen" des 21. Jhts verglichen...)
Ich würde den Beitrag sehr gerne irgendwie bekommen; geschlossen soll er mit den Worten haben "es kommt darauf an, was man daraus macht".
:top:
 

rammelwolle

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Also ich finde man sollte so Killerbeiträge, wie den Panorama-Beitrag verbieten *g*
 

Auffi

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ich glaub
http://www.youtube.com/watch?v=yJkyIdsaAu0
hast du gesucht !!!
 
E

eX2tremiousU

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Auffi am 28.02.2007 14:20 schrieb:
ich glaub
http://www.youtube.com/watch?v=yJkyIdsaAu0
hast du gesucht !!!
Das "Problem" am Beitrag ist imho leider der Umstand, dass nur auf die MP-Shooter eingegangen wird und brutale Spielaspekte dort mit dem "Deckmantel" der Taktik, des Teamplays und der Gemeinschaft "verschleiert" werden. Klar, die Mehrzahl der Online-Spieler mag tatsächlich so denken, und den Faktor "Brutalität" als Nebensächlichkeit bezeichnen, weil eben das taktische Spielprinzip so fordernd ist, aber was ist mit den normalen SP-Shootern? Bei Titeln die ein relativ hohes Spektrum an Brutalitäten bieten (Doom 3, Prey, Quake 4, FEAR) kann wohl kaum jemand mit diesen Punkten argumentieren. Mich würde einmal interessieren welche Punkte man vorbringen könnte, um auch diese Spiele etwas aus dem negativen Rampenlicht zu rücken.

Regards, eX!
 

SkycladGuardian

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eX2tremiousU am 28.02.2007 15:50 schrieb:
Auffi am 28.02.2007 14:20 schrieb:
ich glaub
http://www.youtube.com/watch?v=yJkyIdsaAu0
hast du gesucht !!!
Das "Problem" am Beitrag ist imho leider der Umstand, dass nur auf die MP-Shooter eingegangen wird und brutale Spielaspekte dort mit dem "Deckmantel" der Taktik, des Teamplays und der Gemeinschaft "verschleiert" werden. Klar, die Mehrzahl der Online-Spieler mag tatsächlich so denken, und den Faktor "Brutalität" als Nebensächlichkeit bezeichnen, weil eben das taktische Spielprinzip so fordernd ist, aber was ist mit den normalen SP-Shootern? Bei Titeln die ein relativ hohes Spektrum an Brutalitäten bieten (Doom 3, Prey, Quake 4, FEAR) kann wohl kaum jemand mit diesen Punkten argumentieren. Mich würde einmal interessieren welche Punkte man vorbringen könnte, um auch diese Spiele etwas aus dem negativen Rampenlicht zu rücken.

Regards, eX!


Womöglich gar keine. Der einzige Punkt der gelten könnte (aber bei populistischen Politikern möglicherweise nicht) ist einfach der, dass Volljährige in der Regel genug Abstraktionsvermögen besitzen um zwischen diesen Spielen und der Realität zu unterscheiden.
Es ist makaber, an solchen Spielen gefallen zu finden, und die einzige Möglichkeit diese Diskussion irgendwann zu beenden ist, dies zu akzeptieren und auch die Tatsache, dass solche Spiele gewaltbereite Menschen anziehen aber nicht produzieren.
 

Juvava

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Auffi am 28.02.2007 14:20 schrieb:
ich glaub
http://www.youtube.com/watch?v=yJkyIdsaAu0
hast du gesucht !!!


SUPER - vielen Dank!!
Wahnsinn, warum ist so ein Beitrag bei uns nicht möglich??????? :finger2:
 

ShaneRR

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Offentsichtlich ist der verantwortliche Redakteur und die Firma Pan Amp schon früher durch ihre "Zusammenarbeit" und einseitige Berichterstattung aufgefallen:

http://www.heise.de/tp/r4/artikel/24/24745/1.html

Interessant, oder? ;)
 

TCPip2k

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eX2tremiousU am 28.02.2007 15:50 schrieb:
Auffi am 28.02.2007 14:20 schrieb:
ich glaub
http://www.youtube.com/watch?v=yJkyIdsaAu0
hast du gesucht !!!
Das "Problem" am Beitrag ist imho leider der Umstand, dass nur auf die MP-Shooter eingegangen wird und brutale Spielaspekte dort mit dem "Deckmantel" der Taktik, des Teamplays und der Gemeinschaft "verschleiert" werden. Klar, die Mehrzahl der Online-Spieler mag tatsächlich so denken, und den Faktor "Brutalität" als Nebensächlichkeit bezeichnen, weil eben das taktische Spielprinzip so fordernd ist, aber was ist mit den normalen SP-Shootern? Bei Titeln die ein relativ hohes Spektrum an Brutalitäten bieten (Doom 3, Prey, Quake 4, FEAR) kann wohl kaum jemand mit diesen Punkten argumentieren. Mich würde einmal interessieren welche Punkte man vorbringen könnte, um auch diese Spiele etwas aus dem negativen Rampenlicht zu rücken.

Regards, eX!

Die Spiele sind doch erst ab 18 verfügbar.

Und ein Verbot in Deutschland würde nichts bringen, außer dass die Zahl der Raubkopien steigt, und Arbeitsplätze verloren gehen. Wenn ein Minderjähriger es schafft, an ein "ab18"-Spiel heranzukommen, schafft er es auch genauso gut an Pornofilme heranzukommen. Es wird immer Wege geben, und da man diese Spiele und Filme nur in Deutschland, und nicht weltweit verbieten kann, können Leute auch immer über Raubkopien/importe/Internet an diese herankommen. Wenn die Eltern mal ab und zu gucken was die Kinder so treiben, wäre da kein Problem mehr.

Der Staat sollte, anstatt Verbote auszusprechen, lieber ein Programm erstellen und frei anbieten, mit dem Eltern den PC untersuchen lassen können. Findet das Programm Spiele, die "ab18" (oder "ab16, jeh nach dem, wie alt das Kind ist) freigegeben sind, kann man diese deinstallieren, und "verbannen", so das z.B. die .exe-Dateien der Spiele gesperrt werden, und diese nicht mehr installiert oder gespielt werden können. Das ganze mit einem MAsterpasswort geschützt, und natürlich nicht ohne Passwort deinstallierbar.

Sowas würde ich mir vorstellen, wenn man Kinder sinnvoll schützen will.
 

aljechin

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Hallo,

hier der Wortlaut meiner Email an die Herren Innenminister Beckstein (Bayern) und Schünemann (Nds.) vom 13.12.2006

http://www.netznirwana.de/2006/12/1...inister-beckstein-bayern-und-schuenemann-nds/

Guten Tag,

mit großem Interesse verfolge ich derzeit die politische Diskussion um das Verbot sogenannter “Killerspiele” und bin doch echt bestürzt über den von der Politik offenbar gewollten Eingriff in die Persönlichkeitsrechte erwachsener Bürger.

Da sollen Computerspiele unter, zumindest z.Zt. noch, ziemlich diffusen Kriterien in “gute” und “böse” Spiele unterteilt werden und deren Hersteller, Käufer, Weiterverkäufer und Nutzer kriminalisiert werden.

Ich halte das für sehr bedenklich.

Ich selbst habe vor über 20 Jahren den Kriegsdienst verweigert und habe meine Haltung durch das Spielen auch aggressiverer Spiele in keiner Weise geändert.
Im Gegenteil, ich bin und bleibe ein Gegner von Gewalt - was iÜ auch soldatische Gewalt in sogenannten “Friedensmissonen” angeht, für die unschuldige, junge Menschen faktisch in Kriegsgebiete geschickt werden.

Ich muss Ihnen mitteilen, dass ich das von der Politik propagierte Verbot von Computerspielen im Hinblick auf ein deutliches Verlangen nach sog. “robusten Mandaten” für die Bundeswehr in Krisengebieten für einen ziemlichen Hohn halte.

Meine PC-Soldaten sind rein virtuell und in meinen Kämpfen sterben Polygonkreaturen und es fließt Pixelblut - wie sieht es bei der Politik aus?
Können Sie nach dem Tod von Soldaten in Afghanistan einen älteren Spielstand laden, die Köpfe der Gefallenen retten und das Leid und die Trauer ihrer Familien verhindern? Wohl kaum…

Für mich - ich bin ein 44-jähriger erwachsener Mann mit eigener Firma, einer Patchworkfamilie inkl. eines Sohnes, mit der dazu gehörigen Verantwortung - sind Computerspiele eine Abwechslung vom anstrengenden Alltag, moderne Geschicklichtkeitsübungen, bei denen ich offen gesagt ganz froh bin, mal wenig nachdenken zu müssen.
Dennoch kann ich mich sonntags wieder grübelnd an den Schachbrettern meines Vereines einfinden, ohne Aggressionen gegen meinen Opponenten zu fühlen.

Meine Schachfiguren kehren nach geschlagenem Kampf in ihre Holzkiste zurück - wie die Ihren auch, nur ist deren Holzkiste größer und das Spiel kann von Ihren Figuren nur einmal gespielt werden.

Das Problem der Politik ist das Folgende:
sie möchten eine gute Regelung über die Zugänglichkeit von Erwachsenenspielen, die nur schlecht kontrolliert wird und vielleicht auch kontrolliert werden kann, durch eine schlechte und ebenso schlecht kontrollierbare Regelung ersetzen durch die mündige Bürger in Ihren Freiheiten beschränkt und kriminalisiert werden.

Ich selbst habe im postapokalyptischen Scheidungskrieg meiner Lebensgefährtin das für das Sorgerecht zuständige Gericht schriftlich darauf hingewiesen, dass deren Kinder beim Vater Zugang zu PC-Spielen haben, die keine Jugendfreigabe besitzen.
Die Reaktion? Gleich null!

Und hier liegt der Hase im Pfeffer:
Einzelne handeln unverantwortlich, Behörden kommen ihren Kontrollpflichten nicht nach - sei es aus Bequemlichkeit oder Überlastung - und deshalb soll das Problem mal eben popularitätswirksam aus der Welt geschafft werden.

Und wieder werden Sie ein Gremium benötigen, das entscheidet, welche Spiele gut und böse sind, und wieder werden Sie ein bürokratisches Kontrollproblem haben - aber dafür vielleicht ein paar Stimmen mehr, welche die Politik erfolgreich von den wirklich dringenden ungelösten Problemen unserer Gesellschaft abgelenkt hat.

Das ist dann wie bei Robbespierre: der hat auch immer mehr Leute als Gegner der Revolution geköpft, damit die Bürger sich im Blutrausch nicht soviele Gedanken über den eigenen Hunger und die eigene Not machen mussten.

Das ist auch eine Art den sozialen Frieden zu wahren…

Mit freundlichen Grüßen
 

pirx

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ShaneRR am 01.03.2007 10:06 schrieb:
Offentsichtlich ist der verantwortliche Redakteur und die Firma Pan Amp schon früher durch ihre "Zusammenarbeit" und einseitige Berichterstattung aufgefallen:

http://www.heise.de/tp/r4/artikel/24/24745/1.html

Interessant, oder? ;)

Faszinierend, scheint sich um eine Art Abonement zu handeln ;)
Habs schon sehr verdächtig gefunden, dass beide Namen mit "Pan.." beginnen :)
 

Peddaa

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AW: News -

Rofl, hab gerade ne Antwort auf ne Email bekommen in der ich mich nach der Sendung darüber beschwert habe, dass die GTA als Vergewaltigungsspiel hinstellen.

Ich kopier einfach mal den kompletten Absatz der zu GTA gehört:

In Bezug auf GTA - San Andreas haben wir im Text deutlich darauf
hingewiesen, dass die offizielle Handelsvariante diese Szenen nicht
enthält, sondern, dass die gezeigte Spielvariante nur illegal über
das Internet mit Sex-Szenen erweitert werden kann, z.B. über P2P
Netze. Wir haben einen "zurückhaltenden Ausschnitt" aus dieser
Variante gezeigt. Dort ist es aber möglich, die Frau komplett zu
entkleiden, die Kameraperspektive beliebig zu verändern und die Frau
bei den sexuellen Handlungen herumzukommandieren. Auf einer
"Befriedigungsskala" des Spielers wird dann angezeigt, wann die
Sex-Szene beendet ist. Insgesamt denken wir, dass man derartige
Spielmöglichkeiten durchaus als extrem frauenfeindlich,
möglicherweise auch als Vergewaltigung werten könnte. Die
Formulierung in unserem Kommentar "möglichst viele Frauen
vergewaltigen", mag in diesem Zusammenhang etwas verkürzt gewesen
sein.

Absolut gute Begründung in den letzten 2 Sätzen, warum die GTA als Vergewaltigungsspiel hinstellen. :top: :B
 
R

Ra-Tiel

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Peddaa am 01.03.2007 20:17 schrieb:
[...] Die
Formulierung in unserem Kommentar "möglichst viele Frauen
vergewaltigen", mag in diesem Zusammenhang etwas verkürzt gewesen
sein.
*an einen kürzlichen Flamewar mit ex2 zurückdenk*

"Die Formulierung in meinem Post "das ÖRF ist korrupt und betreibt übelste Propaganda auf unterstem Niveau", mag in diesem Zusammenhang etwas verkürzt gewesen sein."

:top: :B :S
 
Z

zordiac

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Peddaa am 01.03.2007 20:17 schrieb:
Rofl, hab gerade ne Antwort auf ne Email bekommen in der ich mich nach der Sendung darüber beschwert habe, dass die GTA als Vergewaltigungsspiel hinstellen.

Ich kopier einfach mal den kompletten Absatz der zu GTA gehört:

In Bezug auf GTA - San Andreas haben wir im Text deutlich darauf
hingewiesen, dass die offizielle Handelsvariante diese Szenen nicht
enthält, sondern, dass die gezeigte Spielvariante nur illegal über
das Internet mit Sex-Szenen erweitert werden kann, z.B. über P2P
Netze. Wir haben einen "zurückhaltenden Ausschnitt" aus dieser
Variante gezeigt. Dort ist es aber möglich, die Frau komplett zu
entkleiden, die Kameraperspektive beliebig zu verändern und die Frau
bei den sexuellen Handlungen herumzukommandieren. Auf einer
"Befriedigungsskala" des Spielers wird dann angezeigt, wann die
Sex-Szene beendet ist. Insgesamt denken wir, dass man derartige
Spielmöglichkeiten durchaus als extrem frauenfeindlich,
möglicherweise auch als Vergewaltigung werten könnte. Die
Formulierung in unserem Kommentar "möglichst viele Frauen
vergewaltigen", mag in diesem Zusammenhang etwas verkürzt gewesen
sein.

Absolut gute Begründung in den letzten 2 Sätzen, warum die GTA als Vergewaltigungsspiel hinstellen. :top: :B


Herrlich. Klingt ja fast wie ein Eingeständnis.
Und unter dem Gesichtspunkt kann man eigentlich jedes beliebige Spiel kriminell machen, indem man "externe Sachen hinzufügt". Beispielsweise auch ne Runde Bingo oder Topfschlagen indem man dabei ne Frau vergewaltigt....?

Ich finde eher die Fantasie der Leute die diesse Sendungen machen bedenklich, die sich ausmalen "was alles geht" und "wozu das führt"...
man oh mann...
 

Fanator-II-701

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f1r3storm am 28.02.2007 10:46 schrieb:
Herbboy am 27.02.2007 22:51 schrieb:
f1r3storm am 27.02.2007 22:47 schrieb:
TheVindariel am 27.02.2007 22:40 schrieb:
TheVindariel am 27.02.2007 21:58 schrieb:
Auch wenn es nicht direkt mit der Panoramasache zu tun hat.

Hab gerade eine Vorschau auf ProSieben für "Welt der Wunder" am 4.März um 19:00 Uhr gesehen. ...


Kleine Korrektur. Die Vorschau kam auf ProSieben die Sendung läuft allerdings auf RTL2. Sorry
(Jetzt machen die schon gegenseitig werbung :confused: )

Ich bezweifle, dass Pro7 Werbung für eine Konkurrenzsendung macht. ;)
ts, hast wohl lang kein TV mehr geschaut... viele sender sind quasi in konzernen, und man sieht oft werbung B auf vox für RTL oder auf kabel1 für ne sat1-sendung usw. - das ist schon ne ganze weil völlig normal ;)

Nö. ;)

Sat 1, Pro7 und Kabel 1 gehören zum Beispiel zu einer Gruppe.

Ebenso wie RTL, VOX und RTL2.

Das da Gruppenintern mal Werbung für einen anderen Sender läuft, ist normal. Aber nicht für andere Sender außerhalb. ;)

=)
Sch...egal, welche Sender da miteinander verkettelt sind, aber der Beitrag bewegte sich auf einem deutlich höheren Nivaeu der Recherche, als alle Beiträge der öffentlich-rechtlichen Sender zum Thema PC-Spiele* zusammen! Endlich mal jemand der das Thema seriös beleuchtet, ohne gleich pauschale Unterstellungen (PC-Spieler = Amokläufer) als Diskussionsbasis hinzustellen. :top:

*Den Begriff K...lerspiele benutze ich aus Prinzip nicht mehr, weil inhaltlich und von der Message her falsch! :B
 
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