AW: .
N-o-x am 23.07.2008 20:41 schrieb:
Eniman am 23.07.2008 19:55 schrieb:
Allerdings wäre so etwas wie ein Führerschein, wie er schon so oft erwähnt wurde, eigentlich gar nicht mal so schlecht.
Etwas polemisch ausgedrückt, aber dennoch: Vollkommener Schwachsinn!
Als ob so ein Führerschein eine Garantie darüber gibt, dass der Inhaber für die nächsten 18 Jahre seine Kinder vernünftig (was ist das überhaupt? wer definiert das? Gamerschwein oder was? Gelächter!!!) erziehen wird. (...)
Ne, natürlich sagt das nichts über die folgenden 18 Jahre aus, aber es zeigt schon mal die Basis, auf die die Erziehung aufbaut. Die Idee eines "Elternführerscheins" ist - wie du sicher weißt - auch nicht neu und eigentlich gar nicht so wirklich umsetzbar. Aber dennoch würde es dem Jugendamt helfen eventuelle Problemfälle von Anfang an im Auge zu behalten (wenn sie es denn tun würden).
Herbboy am 23.07.2008 21:14 schrieb:
liest du nur die hälfte?
was meinst du, wieviele eltern das schwänzen erst merken, wenn das erste mal welche vom amt/polizei ankommt, und wieviele es gar icht merken, weil die zu den schulzeiten arbeiten müssen?
Nein, ich lese nicht nur die Hälfte. Ich bin mir durchaus bewusst, dass in einem Teil deutscher Familien beide Elternteile arbeiten gehen, aber dennoch sollten verantwortungsbewusste Eltern merken ob das Kind zur Schule geht oder nicht. Bei den vielen Eltern, die du ansprichst, werfe ich ebenfalls vor in gewisser Weise versagt zu haben.
Boesor am 23.07.2008 21:35 schrieb:
gamerschwein am 23.07.2008 21:30 schrieb:
Boesor schrieb:
Und glaub mir, wer dagegen was hat hat bestimmt nicht Angst vor Reformen...nur vor deinen Reformen.
Was wäre denn dein "Alternativreformvorschlag"?
Die vom gesetzgeber bereits zur Verfügung gestellten Mittel ausschöpfen.
Das geht natürlich nur, wenn die entsprechenden Ämter auch genug personal haben, um über Problemfälle Bescheid zu wissen.
Mein simpler Vorschlag: Mehr Mitarbeiter einstellen
Folge: Höher Ausgaben des Staates, eventuelle Steuererhöhung.
Allerdings weiß ich nicht wie stark der Personalmangel dort ist, von daher kann ich nicht beurteilen, ob es sich lohnen würde.
machbetmachallabett am 23.07.2008 21:37 schrieb:
Das Gamerschweins Modell wohl schlecht durchführbar ist, sollte ja klar sein. Aber eine abgeschwächte Form seines Modells fände ich gut: Obligatorische Erziehungskurse für Eltern. Das jeder, der ein Kind bekommt dazu verpflichtet wird, mehrere Stunden etwas über Erziehung zu lernen und wie man solche Situationen (ganzer Tag vorm PC; Absturz in Alkohol und Drogen; Schwangerschaft mit 12; usw) von vorneherein verhütet. Das ist organisatorisch auch ein recht großer Aufwand, aber trotzdem noch machbarer als der Vorschlag mit den Psychologen. Da würde niemandem verboten werden, ein Kind zu bekommen, aber vllt einigen Eltern geholfen. Die Härtefälle (Kind verhungert oder in Kühltruhe) wird es natürlich immer noch geben, aber ich denke trotzdem, dass diese Maßnahme helfen würde.
Dieser Vorschlag, der übrigens auch nicht neu ist

- gefällt mir übrigens sehr gut. Er ist weitaus besser durchsetzbar und wird von der Bevölkerung wohl auch eher angenommen als der "Elternführerschein".
Allerdings ändert das nicht viel an potentieller Überforderung. Es zeigt den Eltern höchstens was sie erwarten könnte. Und anstehenden Problemfällen (Probleme können ja schließlich trotzdem noch entstehen) hilft dieser Kurs auch nicht weiter, es bereitet nur die Eltern vor und gibt dem Jugendamt wohl keinerlei "Warnung".
DarkstarII am 23.07.2008 22:23 schrieb:
wie kann er sich es erlauben 1 jahr nicht in die schule zu gehen? Gleich wieder Prügelstrafe. nene aber echt bescheurt zu sagen die bösen ballerspiele sind schuld. was soll dieser kleine mistwanst bitte mit dem spiel. so ein kloppie
Naja, eigentlich macht er ja nur seinen Job.

Er versucht die Strafe für seinen Mandanten so gering wie möglich herauszuhandeln.