• Aktualisierte Forenregeln

    Eine kleine Änderung hat es im Bereich Forenregeln unter Abschnitt 2 gegeben, wo wir nun explizit darauf verweisen, dass Forenkommentare in unserer Heftrubrik Leserbriefe landen können.

    Forenregeln


    Vielen Dank
  • Kritk / Fragen / Anregungen zu Artikeln

    Wenn ihr Kritik, Fragen oder Anregungen zu unseren Artikeln habt, dann könnt ihr diese nun in das entsprechende Forum packen. Vor allem Fehler in Artikeln gehören da rein, damit sie dort besser gesehen und bearbeitet werden können.

    Bitte beachtet dort den Eingangspost, der vorgibt, wie der Thread zu benutzen ist: Danke!

News - Jugendschutz: Neuseeland: Bis zu drei Monate Haft wenn Kinder Erwachsenenspiele spielen

Find ich sehr gut. Sollte man auch hierzulande einführen. Einigen Elteren ist es egal was ihre Kinder den ganzen Tag in ihrem Zimemr machen oder sie haben keine Lust sich damit zu befassen solang das Balg nur ruhig ist.

Da hilfts auch nicht das Thema runterzuspielen.

Die lachhafte Aussage das hätte irgendwas mit "individueller Erziehung" zu tun, zeugt eigentlich nicht grade von geistiger Reife und Verantwortungsbewusstsein. Es ist nunmal Aufgabe der Eltern imRahmen ihrer Fürsorge- und Aufsichtspflicht auch auszuschliessen dass ihr Kind eben nicht an "gefährliches" Material kommt. Demnächst wolt ihr mir noch erzählen, dass es Teil einer "Individuellen Erziehung" (wwas auch immer das bedeuten soll) ist wenn ich meinem Kind erlaube mit 12 Alkohol zu trinken und zu rauchen....
 
xdave78 am 10.03.2009 07:21 schrieb:
Es ist nunmal Aufgabe der Eltern imRahmen ihrer Fürsorge- und Aufsichtspflicht auch auszuschliessen dass ihr Kind eben nicht an "gefährliches" Material kommt.
Eben. Das muss man von den Eltern auch so erwarten dürfen, aber einfach jeden Schmarren vom Staat vorzuschreiben zu lassen ist doch unsinnig- vor allem da das unmöglich ist zu kontrollieren.
Demnächst wolt ihr mir noch erzählen, dass es Teil einer "Individuellen Erziehung" (wwas auch immer das bedeuten soll) ist wenn ich meinem Kind erlaube mit 12 Alkohol zu trinken und zu rauchen....
Ich fordere sicher keinen Freifahrtschein für Eltern damit sie ihren Kindern einfach alles erlauben. Es geht nur darum das man entscheiden können soll, ob der 17-jährige Sohn der Saving Private Ryan gesehen hat auch Brothers in Arms spielen darf, oder ob der 10-jährige SW-Kotor spielen darf. Es geht doch nicht darum Kindergartenkindern pornografische Spiele oder Manhunt in die Hand zu drücken!

Da ist eine fixe Alterstoleranz, wie hier mal erwähnt wurde, auch nicht notwendig. Wenn der Fünfzehnjährige in der Schule bereits über Krieg etwas hört, in den Nachrichten permanent über Israel berichtet wird und selber Fragen stellen beginnt, sich für das Thema interessiert und man ihm daher auch mal den FSK-Film Saving Private Ryan ansehen lässt. Er die Inhalte versteht und danach vielleicht trotzdem mit dem Wunsch ankommt das er gerne auch in einem Computerspiel Krieg spielen will, dann sollte imo auch die 3 Jahre Unterschied zur Freigabe von BiA von den Eltern auch für den 15-jährigen freigegeben werden dürfen. Wenn sie eben meinen das gibt ihm kein verklärtes Bild von Krieg und so weiter.
Und wenn man nein sagt, muss man auch sagen können warum man es verbietet. Einfach "ist so weil es so ist" (Big Brother hat es so gesagt), ist einfach billig. Mit der Einstellung gibt man Kindern und Jugendlichen keine Erklärungen, keine Information, einfach nichts.

@Mothman
Jupp, das Jugendamt wird leider viel zu oft viel zu spät eingeschaltet. Aber trotzdem kann es nicht Sinn der Sache sein quasi einfach alle Eltern vorzuverurteilen und ihnen die Kompetenz zu nehmen. Je mehr der Staat eingreift desto weniger fühlt man sich dann doch verantwortlich. Auch die die es richtig machen würden, werden gefrotzelt und werden von ihrer Verantwortung herausgenommen.
Am Ende laufen Eltern bloß noch mit einem staatlichen Ratgeber durch die Gegend und führen roboterhaft die Befehle des Staates aus...... *Sacheweiterspinn*
 
Eine sicherlich überzogene Herangehensweise, aber wenn es dazu führt, dass Eltern sich wieder mal damit beschäftigen, welche Dinge auf dem PC des Kindes laufen, ist es gar nicht so falsch.

Und ich rede nicht davon, dass der Staat in die elterlichen Rechte eingreifen muss: Aber bei Auffälligkeiten in der Entwicklung des Kindes, kann ein wenig Hinterfragen mit der gleichzeitigen Androhung einer Strafe Wunder wirken. Und wenn es an den Geldbeutel geht, sind Erwachsene ja plötzlich motivierter und kaufen ein Spiel mit dem roten Sticker vielleicht schon gar nicht. Egal wie sehr der Zögling bettelt.

Sollten die Eltern dem Kind das Spielen erlauben, setzt das voraus, dass sie in einem Gespräch mit dem Kind über Pro und Contra reden, somit also selbst einen Einblick haben und Auswirkungen auf das Kind frühzeitig erkennen und etwas dagegen tun. Derzeit sieht es doch aber so aus, dass Eltern zu 95% nicht wissen, welche Games gerade in sind, es sie auch nicht wirklich interessiert und der jugendliche Spieler ihnen ein X für ein U vormacht.
 
AW:

satchmo am 09.03.2009 16:38 schrieb:
Man sollte die Förderung der Medienkompetenz an erste Stelle bringen. Wenn Eltern ihre Kinder in diesem Bereich vernüftig erziehen können, bedarf es auch keiner gesetzlichen Regelung, die so massive Einschnitte in die Privatsphäre des freien Bürgers mit sich bringt.

Das ist ja das Problem. Die meißten könnens entweder nicht, oder wollen es einfach nicht.

wenn ich irgendwelche 12 oder 13 jährigen darüber reden höre, wie sie letztens GTA oder
CS(S) gespielt haben, wie sie irgendwelche npc's gekillt haben und wie toll das doch war, dann denk ich mir, is irgendwas schiefgegangen.

sowas muss einfach nich sein. viele eltern interessiert es gar nich was ihre kinder spielen, und daran sollte sich schon was ändern.
 
Zurück