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News - Jugendschutz: Neuseeland: Bis zu drei Monate Haft wenn Kinder Erwachsenenspiele spielen

AW: News - Jugendschutz: Neuseeland: Bis zu drei Jahre Haft wenn Kinder Erwachsenenspiele spielen

modderfreak am 09.03.2009 16:51 schrieb:
satchmo am 09.03.2009 16:40 schrieb:
crackajack am 09.03.2009 16:13 schrieb:
Ich darf meinem siebzehnjährigen Sohn also kein USK18 Spiel spielen lassen, wenn ich als Elternteil der Meinung wäre das er reif genug dafür ist?

Also das ist ja wohl die dämlichste Jugendschutzbestimmung die ich je gehört habe.

Ist es nicht. Die letztliche Verantwortung liegt bei den Eltern und genau so soll es sein! Im Normalfall wird keiner so gut die Reife des Kindes einschätzen können wie die Eltern. In den allermeisten Fällen werden Eltern ihrer Aufgabe gerecht.
Das ergibt keinen Sinn, zuerst sagst du er hat unrecht und dann vertrittst du aber die gleiche Meinung :-S
ich tippe auf einen zitierfehler, die aussage im posting darüber stammt schliesslich grösstenteils auch nicht von mir, nur teilweise.
 
AW:

satchmo am 09.03.2009 16:38 schrieb:
Wenn Eltern ihre Kinder in diesem Bereich vernüftig erziehen können, bedarf es auch keiner gesetzlichen Regelung, die so massive Einschnitte in die Privatsphäre des freien Bürgers mit sich bringt.
:-o wenn Erwachsene Menschen so wären wie du es Ihnen zumutest, bräuchte man auch keine Gesetzesregelung für all die anderen Dinge ;-)

letztendlich macht doch die Einzigartigkeit den Menschen zu dem was er ist...diese führt allerdings auch unwiederuflich zu Konflikter der persönlcihen Meinung und damit zu Streit.
Daher bedarf es immer Regeln|Gesetze....
"WIR" hier haben zudem das Glück in einer Demokratie zu leben in der es möglich ist Gesetze anzupassen | zu verändern und damit mit der Zeit zu gehen (so ist es zumindest gedacht %-) )

Mir und sämtlichen Freunden hat es nicht geschadet, schon mit 16 Horrorfilme und ähnliches Konsumiert zu haben.
:ugly: :-D %-)
und zu dem Fazit kommst du selbst :top: :finger:
woher weist du denn wie du ohne diese geworden wärst :-o
 
Da haben wir ja ein Auswanderungsland für Christian Pfeiffer :D.

Naja, die Neuseeländer spinnen ein bisschen...
 
Hallo??!!

was denn mit denen los??? Ich finde es ja richtig und gut und Vernümoftig das es Altersbegrenzungen gibt und das im laden spiele 16+ nich an nen 13 jährigen verkauft werden.

Sondern das die Eltern dann da hin fackelnn müssen. Aber danach fällt das doch unter die aufsichts pflicht was damit passier ....

In deutschland bekommste ja alk auch erst mit 16 bz 18 und darfst es trotzdem bei dir zuhasue schon mit 14 oder 12 kippen ^^

Also müssen dann doch die Eltern entscheiden ok der das zocken darf oder nicht ....

Wenns jetzt ein game für nen Handheld ist und der damit drausen rumrent ist finde ich es allerdings nicht inordnung!!!

Mfg Jonah
 
@Jonah94:
Wie darf ich das verstehen (verstehe ich das völlig falsch?):
Solange man es nicht mitbekommt und alles "in der Familie" bleibt, ist es egal, ob Jugendschutzgesetze verletzt werden?!
 
Ich bin ja eigentlich dafür, dass man die bestehenden Alterseinstufungen härter durchsetzt als das meistens der Fall ist. Wenn unser Handel hier schärferen Kontrollen und Sanktionen fürchten müsste, dann wäre der Verkauf von USK18 Titeln an Jugendliche weit geringer. Die ganze Zensur-/Herstellungsverbot-Debatte wäre damit deutlich entschärft: wenn nur noch Erwachsene an Erwachsenenspiele rankommen, dann müssen die nämlich nicht mehr von Jugendschützern bevormundet werden.

Der Weg dahin wäre so leicht: jugendliche Testkäufer wie sie derzeit bei Alkohol- und Tabakgesetzen diskutiert werden und hohe Strafe an das verkaufende Unternehmen, wenn die ihre Sorgfaltspflicht verletzt haben. Die meisten USK18 Spiele in Kinderzimmern stammen nämlich nicht aus Raubkopien. Gerade in dieser Zeit von immer härteren DRM-Maßnahmen kommt der Löwenanteil wieder ganz normal aus dem Einzelhandel, wo die Verkäufer unachtsam oder gleichgültig die Ware über den Scanner ziehen.

Nun das ganz allein auf die Eltern zu schieben halte ich für den falschen Weg - vor allem mit dermaßen drakonischen Strafen im Hintergrund. Mit sowas bringt man die Eltern nur zu einer hysterisch-paranoiden Überwachung ihrer Kinder. Klar, der 15jährige will nen geiles Ballerspiel haben und macht sich um die Konsequenzen erstmal wenig Sorgen. Ist er dann noch einer von dem kleinen Anteil an Leuten, die sich die Dinger gecrackt aus dem Netz ziehen und vielleicht noch lügt, was er da grade spielt, dann stecken die Eltern plötzlich richtig in der Kacke. Das kann ja wohl nicht die Lösung sein. Damit mutet man Eltern zu, dass sie sich intensivst mit der ganzen Materie befassen, ihre Kinder überwachen und ständig die Festplatte kontrollieren müssen.

Also dann doch lieber beim Handel ansetzen und da die hohen Strafen androhen. Gravierende Verstöße zu Hause kann man ja auch noch als Ordnungswidrigkeit mit einem ordentlichen Bußgeld ahnden, aber doch bitte nicht im Strafmaßrahmen eines Gewaltverbrechens.
 
Und was machen wir mit den Kindern, während die Eltern drei Monate lang im Knast sitzen? Sollen die alleine Zuhause bleiben und sich selbst versorgen bzw. irgendwo durchschnorren? Oder stecken wir die in der Zwischenzeit einfach ins Heim, wo sie erst recht mit, Gewalt, Drogen, Alcohol und Kindern aus asozialem Elternhaus in Kontakt kommen? Na, was machen wir da? :ugly:

Ach ja, wir können ihnen ja stattdessen eine existenzbedrohende Geldstrafe auferlegen. Problem gelöst! :top:

Aber zum Glück wird so ein Gesetz lediglich eine abstruse Machtfantasie im Kopfe einiger weniger Politiker bleiben. So what? ;-)
 
Bescheuert.

Ich zeige meinen Eltern die Spiele, die ich mir kaufen werden. Dabei werden Spiele ab 18 ausgeschlossen, ab 16-Titel werden aber noch einbezogen. Denken meine Eltern, dass ich in der Lage bin, diese Spiele zu verkraften, erlauben sie es mir auch. Das heißt jetzt aber nicht, dass ich nur Spiele ab 16 spiele, in meinem Regal befinden sich momentan auch Titel wie Portal, Warcraft 3, Starcraft und Baldur's Gate 1 und 2. Eigentlich sind es nur Diablo 1 und 2 und Warcraft 2, die ab 16 sind. Und die sind mit ihrer alten Grafik jetzt auch nicht gerade als brutal einzustufen.

Alles in allem würde ich sagen, dass so ein Verbot total überzogen ist, man sollte vielmehr die Medienkompetenz der Eltern fordern.
 
dieser penner sollte zu erst das gesetzt ändern. und dann weiter reden
 
HanFred am 09.03.2009 16:47 schrieb:
mit dieser massnahme will Hastings die eltern eben zwingen, sich mit dem thema auseinander zu setzen. er findet auch, dass es besser wäre, wenn die eltern das von sich aus täten und nicht aus angst vor strafe.
lol
Das kann es ja nun wirklich nicht sein.
Genauso wie Unterricht individueller auf die Kinder angepasst werden soll, kann man doch Eltern entscheiden lassen, was der Sohnemann in seiner Freizeit spielt, ob er eben mit den Spielinhalten zurechtkommt.
Er sagt aber, wenn ich es richtig verstehe, das wenn eine individuelle Erlaubnis ein Spiel zu spielen was eig. noch nicht für sein Alter bestimmt ist, von den Eltern bei genau ihrem Kind, das sie wohl hoffentlich am besten kennen, getroffen wird, das sie mindestens falsch handeln und eig. gestraft gehören.

Das ist ja mal selten dämlich.
Mothman am 09.03.2009 17:46 schrieb:
@Jonah94:
Wie darf ich das verstehen:
Solange man es nicht mitbekommt und alles "in der Familie" bleibt, ist es egal, ob Jugendschutzgesetze verletzt werden?!
Solange es Leute entscheiden die eben wissen sollten was gut für das Kind ist, sollte es in Ordnung sein. Warum soll es von irgendeiner Stelle für ALLE Jugendlichen entschieden werden, ganz egal ob es überdurchschnittlich intelligente Kinder, ganz egal ob die sowieso aggressiv sind, ganz egal ob das Kind warum auch immer im Teamspeak erst so richtig blabbern anfängt und sonst eig. extrem schüchtern ist und ihm das einfach hilft auch so gesprächiger zu werden.....
Eltern muss man die Kompetenz zugestehen das sie das Beste entscheiden. Die Verantwortung darf der Staat doch nicht an sich reißen.

Altersfreigaben sollen natürlich für den Handel verbindlich sein, mit deftigen Strafen, aber für Erziehungsberechtigte darf es imo nur eine Empfehlung sein um ihnen eben zu helfen Unterhaltung individuell freigeben zu können.
 
@crackajack:
Im Grunde ja. Aber das ist nicht realistisch. Die Eltern von heute sind selbst zum Großteil noch Kinder, die bestimmte Grenzen einfach nicht aufgezeigt bekommen haben.
Klar muss die Hauptverantwortung bei den Eltern liegen und jeder sollte das individuell entscheiden können.
Aber schau dich um: Immer mehr Eltern kommen ohne die Hilfe des Staates (auch in Erziehungsfragen) überhaupt nicht zurecht.
Ein Erwachsener kann einem Kind doch nur das vermitteln, was er selbst vermittelt bekommen hat. Und da sehe ich bei der jüngsten Elterngeneration eben teilweise echt schwarz.
Ich meine, ich bin 28. Und einige meiner alten Freunde sind jetzt Eltern. Das stimmt einen einfach nachdenklich.
 
Mothman am 09.03.2009 18:58 schrieb:
Aber schau dich um: Immer mehr Eltern kommen ohne die Hilfe des Staates (auch in Erziehungsfragen) überhaupt nicht zurecht.
Eltern füttern ihre Kinder (und sich selbst ) auch oft nicht so wie es Ernährungsberater empfehlen würden.
Soll der Staat also einen Essensplan für jede Altersgruppe machen?
Soll der Staat die Schlafenszeiten festlegen?
Soll der Staat für ausreichend sportliche Betätigung sorgen?
Soll der Staat darauf achten das dreimal täglich Zähne geputzt wird?

Ist doch lachhaft.


Vielleicht sollte man wieder Familie (und Bildung) als wichtigen Wert in der Gesellschaft etablieren und Arbeit, Erfolg, Reichtum und Wohlstand etwas in der Skala zurückschrauben. Das würde autom. wieder "bessere" Eltern hervorbringen. Es ist doch viel zu sehr: kann man auch haben, gehört irgendwie dazu, zum verheiratet sein und so, aber wirklich bringen tut es einigen nichts mehr. Es ist nur ein (lästiger) Nebenjob neben Beruf und Karriere..... darum läuft Erziehung bei einigen oder vielen irgendwie falsch.
 
crackajack am 09.03.2009 19:16 schrieb:
Vielleicht sollte man wieder Familie (und Bildung) als wichtigen Wert in der Gesellschaft etablieren ...
wie?
dank des sozialen netzes hat die familie dummerweise an bedeutung verloren, man ist kaum noch direkt auf familienmitglieder (bzw. andere menschen) angewiesen.
nicht dass ich einen sozialabbau propagieren würde, auf keinen fall, aber da sehe ich die ursache für das problem und daraus entstehen eine fülle anderer probleme.
aber was macht man dagegen? dass jede menge unwirksame symptombekämpfung betrieben wird, die ihrerseite probleme verstärkt, ist offensichtlich. kann man überhaupt etwas tun? :-|
man müsste wohl irgendwie erreichen, dass die menschen wieder mehr aufeinander angewiesen sind. und zwar auf direkten kontakt, nicht nur indirekt über sozialversicherungen.
 
HanFred am 09.03.2009 19:25 schrieb:
Ui, jetzt wird es schwierig.
Steuern kann man es wohl nur mit staatlichem Eingriff- nun doch^^.
Karenzzeiten verlängern, Familienbeihilfe erhöhen, Elterngehalt einführen.
Also Geld reinbuttern. Wäre doch momentan der idealle Zeitpunkt.....


Ich persönlich bleib zu Hause, wenn ich ein Mädel finden würde, das mich durchfüttert und die Kleinen. Außer sie hat denselben Plan und die Hosen in der Beziehung an, dann muss ich wohl weiterarbeiten. Wüsste nicht wozu ich Kinder bekommen soll und die dann abends wenn ich heimkomme nur kurz sehen kann bevor sie schlafengehen. Die will ich um mich haben und erziehen versuchen so gut ich das eben kann, und das geht nur wenn ich zu Hause bin und die Kinder eben nicht schnellstmöglich in eine Grippe und den Kindergarten geschoben werden um ja wieder in den Job einzusteigen. Ab Volksschule kann man ja wohl etwas loslassen, dann hat man das meiste wohl eh schon vermasselt, aber vorher ist es imo Job der Eltern sich voll und ganz der Kinder zu widmen, zumindest einer.
Was Ähnliches hat auch die Tochter vom Ex-Chef gesagt: Wenn mal der Richtige gefunden wurde und Kinder da sind, dann muss sie sich nicht im Beruf verwirklichen. Kinder groß ziehen ist ein Fulltimejob und denn würde sie nicht aus der Hand geben wollen.
 
crackajack am 09.03.2009 19:42 schrieb:
Ab Volksschule kann man ja wohl etwas loslassen, dann hat man das meiste wohl eh schon vermasselt, aber vorher ist es imo Job der Eltern sich voll und ganz der Kinder zu widmen, zumindest einer.
ja, geld kann viel aber nicht alles. und irgendwo her muss es kommen.
die emanzipation der frau ist natürlich ein weiteres problem, obwohl sie eigentlich, wie das sozialsystem, etwas sehr gutes ist.
du verstehst, was ich meine, hast es ja selbst beschrieben. ich mache sowas auch nicht vom geschlecht abhängig, sehr viele männer könnten nicht damit umgehen.

wie man sieht, haben die herausragendsten errungenschaften unserer gesellschaft auch ihre schatteneiten. leider.
 
AvalonAsh am 09.03.2009 18:05 schrieb:
Damit mutet man Eltern zu, dass sie sich intensivst mit der ganzen Materie befassen, ihre Kinder überwachen und ständig die Festplatte kontrollieren müssen.
.

Ist das denn nicht die Aufgabe der Eltern? Gehört sowas nicht zu einer guten Erziehung dazu, dass sich Eltern mit dem befassen, was ihre Kinder nutzen?
 
Shadow_Man am 09.03.2009 20:03 schrieb:
Ist das denn nicht die Aufgabe der Eltern? Gehört sowas nicht zu einer guten Erziehung dazu, dass sich Eltern mit dem befassen, was ihre Kinder nutzen?
nicht die totale kontrolle, finde ich ungesund. aber im grunde schon.
viele haben allerdings gar nicht die zeit dafür, weil beide karriere machen wollen.
es ist eine frage der prioritäten und das kind sollte eigentlich ganz oben stehen. tut es aber leider nicht immer.
 
Ich sehe das genau wie crackajack. Eltern dafür bestrafen zu wollen, dass sie ihre Kinder individuell erziehen, kann doch nicht ernsthaft zur Debatte stehen. Dass der Chef einer Zensurbehörde das für eine gute Idee hält wundert mich nicht. Aber dass das hier unter Zockern sogar auf Zustimmung stösst überrascht mich schon ein bisschen. Sonst wird immer damit argumentiert, man müsse die Eltern mehr in die Verantwortung nehmen, jetzt ist es plötzlich umgekehrt. Geschnittene USK18-Spiele sind keine staatliche Bevormundung - DAS ist staatliche Bevormundung.

SSA
 
SoSchautsAus am 10.03.2009 00:35 schrieb:
Ich sehe das genau wie crackajack. Eltern dafür bestrafen zu wollen, dass sie ihre Kinder individuell erziehen, kann doch nicht ernsthaft zur Debatte stehen.
Nur um das klar zu stellen: ICH habe das nie gefordert/behauptet.
Ich habe lediglich zum Ausdruck bringen wollen, dass man die Erziehung heutzutage nicht einfach blind den Eltern überlassen sollte, ohne Kontrollle, ohne Maße. Nicht umsonst gibt es EInrichtungen, wie das Jugendamt. Niemand kann bestreitet, dass diese Einrichtung überflüssig ist, da Eltern ja völlig frei in ihrer Erziehung sind.
Die Zeiten der geschlossenen Familienbande, die völlig untransparent sind und in denen Dinge geschehen können, die nie nach außen dringen sind in Deutschland zum Glück so gut wie vorbei.
Das ist alles, was ich damit meinte.
Man kann nicht einfach sagen: Das ist Sache der Eltern, da mischen wir uns nicht ein.
Der Staat hat ja schließlich auch eine Verantwortung gegenüber seinen Bürgern und das geht nicht erst mit 18 los.
Es gibt doch genug Beispiele, in denen ALLES schief läuft, weil die staatlichen Kontroll-Organe nur unzureichend gegriffen haben.
Ich kenne selber persönlich genug Beispiele, in welchen ohne staatliche Kontrolle schon längst Mord und Totschlag vorherrschen würde.
Also macht mir und euch nichts vor.

Dass in dem vorliegenden Fall totaler Schwachsinn verzapft wird, bestreite ich ja nicht.
 
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