AW: News - Jugendschutz: Minister fordert Prävention gegen Killerspiele
Meines Wissens gibt es ja (interessanterweise) nicht einen Fall wo wirklich ein Mensch sich von Actionspielen hat inspirieren lassen, andere zu töten. Von so richtigen Nachahmungstätern hört man oft nach schockierenden Gewalttaten oder Amokläufen, so hat es ja am Wochenende bei Offenburg schon wieder eine gefilmte Vergewaltigung gegeben - so was muss ja eine Nachahmungstat sein, es ist ja nicht gerade naheliegend in so einem Moment sein Handy auszupacken
Dagegen ist mir kein Fall bekannt bei dem ein Amokläufer seine Handfeuerwaffe als BFG bemalt hat um dem Quake-Feeling noch etwas näher zu kommen...
Diesem Imitieren ist wohl Robert Steinhäuser noch am nächsten gekommen, und selbst da konnten sie hinterher nur sagen er wäre "wie bei einem Spiel wie Counter-Strike" feuernd durch die Gänge gelaufen (ob er das Spiel letztendlich besessen hat oder nicht ist für die Medien ja sekundär).
Fazit: Spiele bauen (meine Erfahrung) in den meisten Fällen Aggressionen AB und nicht AUF. Durch ihre Surrealität sind sie zum Nachahmen nicht geeignet, es sei denn man ist Hobby-Bastler
, hier zeichnen sich eher die Medienberichte durch etliche Nachahmungstaten in den folgenden Wochen aus. Will man also weiterhin Berichterstattung in den Medien, so muss diese einwandfreie Legalität auch für Actionspiele gelten - schließlich kann man nicht das größere Übel preisen und das kleinere verbieten. Oder?
mfg
flash
HanFred am 21.06.2006 09:18 schrieb:denn inspirieren lassen kann sich ein durchgedrehter genausogut von einer zeitungsmeldung, dafür sind weder "killerspiele" noch "brutalofilme" vonnöten
Meines Wissens gibt es ja (interessanterweise) nicht einen Fall wo wirklich ein Mensch sich von Actionspielen hat inspirieren lassen, andere zu töten. Von so richtigen Nachahmungstätern hört man oft nach schockierenden Gewalttaten oder Amokläufen, so hat es ja am Wochenende bei Offenburg schon wieder eine gefilmte Vergewaltigung gegeben - so was muss ja eine Nachahmungstat sein, es ist ja nicht gerade naheliegend in so einem Moment sein Handy auszupacken
Dagegen ist mir kein Fall bekannt bei dem ein Amokläufer seine Handfeuerwaffe als BFG bemalt hat um dem Quake-Feeling noch etwas näher zu kommen...Diesem Imitieren ist wohl Robert Steinhäuser noch am nächsten gekommen, und selbst da konnten sie hinterher nur sagen er wäre "wie bei einem Spiel wie Counter-Strike" feuernd durch die Gänge gelaufen (ob er das Spiel letztendlich besessen hat oder nicht ist für die Medien ja sekundär).
Fazit: Spiele bauen (meine Erfahrung) in den meisten Fällen Aggressionen AB und nicht AUF. Durch ihre Surrealität sind sie zum Nachahmen nicht geeignet, es sei denn man ist Hobby-Bastler
, hier zeichnen sich eher die Medienberichte durch etliche Nachahmungstaten in den folgenden Wochen aus. Will man also weiterhin Berichterstattung in den Medien, so muss diese einwandfreie Legalität auch für Actionspiele gelten - schließlich kann man nicht das größere Übel preisen und das kleinere verbieten. Oder?mfg
flash
) kriegt die bestimmt paar Prozente. Allerdings sollte das Program auch was taugen, aber is ja noch Zeit.
