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News - Jugendschutz: "Killerspiele sind wie Landminen für die Seele!"

AW: News - Jugendschutz:

Monstermic am 29.11.2007 12:18 schrieb:
Janovino am 29.11.2007 11:35 schrieb:
In Crysis fühle ich mich manchmal sehr komisch: .........
Sehr guter Beitrag. Endlich mal jemand, der zugibt das das Spielen solcher Spiele durchaus etwas verändern kann.
...........Totaler quatsch, daß CS mit kindergrafik und wasserpistolen den selben erfolg hätte.....
.............

Ja da habt ihr den Nagel auf den Kopf getroffen. Auch ich fühle mich in Krisenzeiten komisch und lasse mich dann gern durch das Spielen von Egoshootern "verändern" (in eine Fantasiewelt entführen wäre hier angebrachter). Und natürlich geht das besser und schneller, wenn ich meine Aggrssionen bei einem realitätsnahen Spiel abbauen kann ohne erst lange nachdenken zu müssen, ob der Pixelhaufen jetzt ein Berg oder ein Zwerg oder ein Mensch ist und wo ich meinem virtuellen Gegenüber (manch einer stellt sich sogar noch die Gesichtszüge seines Haßobjekts vor) so richtig die Eingeweide rausballern kann.

Was hält Millionen andere Spieler weltweit, mich oder auch euch selbst davon ab, es dann auch im RL zu tun wenn man doch angeblich so sehr abstumpft mit der Zeit?
Und warum bringt was im Jahr 3 oder 4 Leute dazu, diese Hemmschwelle zu überschreiten? Wo liegt der Fehler?

Darum sollte sich die Frau Gesprächspsychologieanalytikerin vielleicht mal kümmern anstatt in der Öffentlichkeit hohle Phrasen nachzudreschen. Aber da dieser Verband sicherlich eine beratende Funktion der Regierung inne hat, wundert mich deren "fundiertes Fachwissen" nur noch wenig.

Komisch wirkt jedoch auf mich die reißerische Wortwahl, welche einem wissenschaftlich fundierten Beitrag zur deutschen Seelengesundheit (Ziel lt. Homepage) eher abträglich ist, da sich in mir dadurch schon wieder Aggressionen aufstauen, die leider erst heut nachmittag mit einer ordentlichen Runde CoD4 abgebaut werden können.
:finger:
 
AW: News - Jugendschutz:

Seebaer am 29.11.2007 13:09 schrieb:
Ahoi

Mal auf keinen Beitrag sondern nur auf den "Artikel" eingehend":

Jeder der PC Shooter als Killerspiel tituliert schreit seine Inkompetenz lauthals in die Gegend. Die geistig Unterbelichteten glauben das natürlich sofort. (Leider hat ein Teil dieser Schwachsinnigen die Macht in Deutschland)
Beckstein und Stoiber lesen, von anderem Menschen nach ihren Vorgaben verfasste Reden, in den Medien der Öffentlichkeit vor. Aber sie wissen in ihrem psychpathischem Auktionismus noch nicht einmal von was sie reden.Sie kennen einen Shooter noch nichtmal im Sekundenbruchteilen l!! Die Prophilneurose und die Manipulation der verblödeten Deutschen, um Stimmen zu bekommen, steht im Vordergrund.
Der größte Teil der Psychologen, Psychater und Psychotherapeuten haben nur gelernt, für ihre Prüfung, aber nicht verstanden!!!
Das sind diejenigen die bestimmte Spiele mit der Wirklichkeit verwechseln, nicht der Spieler. Aber diese Geisteskranken dürfen ihre Stimme in der Öffentlichkeit erheben und maßen sich Urteile an mit denen Menschen manipuliert werden.
Ein Jugendlicher der in der Schule um sich schießt, hat eine Aussagekraft: meine Eltern haben in ihrer Erziehung versagt (meistens sind diese "Eltern" selber geistig gestört) und die kranke Gesellschaft und die schizophrenen Machtenschaften von Politikern, haben den Jugendlichen noch den Rest gegeben.
Nicht "Killerspiele" sind schuld sondern eine kranke "pseudoerwachsene" von Psychophaten beherrschte Gesellschaft.

Grüße

Seebaer

Wie bequem ist es doch, das eigene Amoklaufen auf Elten, Gesellschaft, Soziales Umfeld etc zu schieben. Du hast ein Gehirn, Junge, und die Verantwortung für dein Handeln hast in erster Linie du selbst. Du sagst genau das Gegenteil von der im Tussi im Artikel: Alles andere is Schuld, nur nicht die Egoshooter. Was genauso dämlich ist.
 
AW: News - Jugendschutz:

Seebaer am 29.11.2007 13:09 schrieb:
Jeder der PC Shooter als Killerspiel tituliert schreit seine Inkompetenz lauthals in die Gegend.
Naja, trotz der polemischen Kernaussage trifft doch der Begriff "Killerspiel" eigentlich auf alle Ego-Shooter und Thrid-Person-Shooter zu. Wenn man die Inhalte der bekannten Titel (CoD4, Crysis und Co) reflektiert, dann wird eben nichts anderes dargestellt, als das systematische und mehr oder minder gezielte "Neutralisieren" von virtuellen Figuren.
Die geistig Unterbelichteten glauben das natürlich sofort. (Leider hat ein Teil dieser Schwachsinnigen die Macht in Deutschland)
Sorry, aber Du erzählst Quatsch. Bisher waren die Killerspielkritiker immer in der (absoluten) Minderheit. Damals haben sich ganze Parteien und wichtige Partei-Anhänger explizit gegen ein komplettes Verbot ausgesprochen. Wenn unsere Politiker wirklich so blöd und manipulierbar wären, dann gäbe es bereits seit dem Amoklauf in Erfurt keine Shooter mehr. Bisher erhoben immer nur die üblichen Verdächtigen aus den Reihen der CSU / CDU / SPD die Stimmen (insgesamt vll. 10 Leute von über 600 Abgeordneten), doch die breite Masse der Abgeordneten war klar dagegen, und forderte "nur" eine Verschärfung des Jugendschutzgesetzes.
Beckstein und Stoiber lesen, von anderem Menschen nach ihren Vorgaben verfasste Reden, in den Medien der Öffentlichkeit vor.
Ja, jetzt nennen wir wieder brav die beiden Klischeepolitiker, obwohl Stoiber nicht mehr seine Funktion erfüllt, und Beckstein seit mehreren Monaten nichts Negatives mehr zum Thema gesagt hat. Du machst hier nichts anderes als die uninformierten Killerspielkritiker: Einfach haltlos etwas erzählen, was längst nicht mehr aktuell ist. Feuer mit Feuer zu bekämpfen funktioniert ja auch so gut...
Aber sie wissen in ihrem psychpathischem Auktionismus noch nicht einmal von was sie reden.Sie kennen einen Shooter noch nichtmal im Sekundenbruchteilen l!!
Jetzt schlage mal im Web nach was "psychopathisch" überhaupt bedeutet. Und ein gewisser Aktionismus gehört eben zum Berufsbild der Politiker. Da leistet sich jeder entsprechende Kommentare, weil diese das Interesse erregen und für Diskussionen sorgen, was dann meist förderlich für die Partei oder Parteiziele ist - oder eben nicht. Egal ob Gesundheitsreform, Mindestlohn oder Ausländerpolitik: Aktionismus macht Politik erst "massentauglich". Was sie auch sein muss, um noch demokratische Grundzüge tragen zu können.
Die Prophilneurose und die Manipulation der verblödeten Deutschen, um Stimmen zu bekommen, steht im Vordergrund.
Glückwunsch! Du hat die Kernessenz von medialwirksamer Politik verstanden. Nur: Wären die Deutschen und deutschen Politiker wirklich so "verblödet" und manipulierbar, dann hätten wir wahrscheinlich keine Spiele mehr im Regal - wie bereits oben geschrieben.
Der größte Teil der Psychologen, Psychater und Psychotherapeuten haben nur gelernt, für ihre Prüfung, aber nicht verstanden!!!
Kannst Du natürlich fachkompetent anhand einer aus der Luft gegriffenen Pauschalisierung belegen, oder wissen.
Das sind diejenigen die bestimmte Spiele mit der Wirklichkeit verwechseln, nicht der Spieler. Aber diese Geisteskranken dürfen ihre Stimme in der Öffentlichkeit erheben und maßen sich Urteile an mit denen Menschen manipuliert werden.
Jetzt fängt eigentlich mein Lieblingsklischee vom Spieler wieder an bestätigt zu werden: Kaum kritisieren Leute das (moralisch oftmals fragwürdige) Hobby, werden alle Kritiker als "verblödet" oder "geisteskrank" verunglimpft. Ja, ein sehr guter und sinniger Standpunkt. Damit wirst Du sicherlich alle Kritiker überzeugen können, dass Spiele nicht aggressiv / doof / konfliktbereit machen. Dabei ist dein ganzer Post bisher das ultimative Beispiel dafür.
Ein Jugendlicher der in der Schule um sich schießt, hat eine Aussagekraft: meine Eltern haben in ihrer Erziehung versagt (meistens sind diese "Eltern" selber geistig gestört) und die kranke Gesellschaft und die schizophrenen Machtenschaften von Politikern, haben den Jugendlichen noch den Rest gegeben.
Was ist an der debilen Behauptung jetzt anders, als an vielen von den Politikern?

Nicht "Killerspiele" sind schuld sondern eine kranke "pseudoerwachsene" von Psychophaten beherschte Gesellschaft.
Damit hast Du dich gänzlich abgeschossen. :ugly:

Ja, ab in die See mit Dir. Kommentare wie Deiner sind immer der Grund dafür, dass neutrale Spieler mit den aggressiven Spielern in einen Topf geworfen werden - was dem harmlosen Standpunkt unseres Hobbies natürlich kaum zuträglich ist, jedenfalls in der Öffentlichkeit.

Regards, eX!
 
AW: News - Jugendschutz:

Ich spiele gerne und auch oft. Geb ich zu.
Aber manchmal frage ich mich doch, wie weit ein Spiel gehen darf, um noch als Spiel, welches eigentlich zur Unterhaltung gedacht ist, durchzugehen.
Zum Beispiel die CoD-Reihe: Krieg, Tote, bombastische Szenen und Scripts ohne Ende....doch auf den moralischen Aspekt wird nicht näher eingegangen.
In CoD1-3 spielte man sozusagen einen völlig seelenlosen, wenn auch nicht namenlosen, Protagonisten und ballert stumm irgendwelche Nazis ab. Aber die Motive des Protagonisten werden nicht näher beleuchtet.Warum zieht er in den Krieg? Warum lässt er es zu, dass er selber so viele Menschen tötet?
Das einzige naheliegendste Motiv wäre folgendes *räusper*:"DIese scheiss Nazis haben den Krieg begonnen und müssen nun dafür sterben" Aber ist nie einer auf die Idee gekommen, dass nicht jeder (eigentlich niemand, bis auf einzelne Ausnahmen) in der Wehrmacht ein blondes, blauäugiges, das "r" rollendes Monster war, um es mal übertrieben auszudrücken? Die Entwickler sind definitiv nicht auf die Idee gekommen. Für sie hat es gereicht, den Massen an Gegnern in CoD 1-3 den Namen "Nazis" zugeben und diese so darzustellen, dass das ganze Bild der Wehrmacht fast schon völlig ins lächerliche gezogen wird. Nicht jeder im 3. Reich war so ein Monster wie Hitler. Viele waren sogar noch zu jung um zu verstehen, was Krieg wirklich bedeutet.
Gerade weil die CoD-Reihe so toll ist, frage ich mich, warum man die Moral nicht näher beleuchtet? So toll die CoD-Reihe ist, so seelenlos ist sie, genauso wie Medal of Honor, Crysis und andere Shooter, in denen ein Konflikt zwischen zwei oder mehrere Parteien dargestellt wird.

Spiele sind mittlerweile nicht mehr nur pure Unterhaltung. Viele Spiele können gut und gerne auch mal als ein grafisch hochwertiges Geschichtsbuch angesehen werden, wie eben die CoD-Reihe, welches ich als Beispiel für meine Argumentation genommen habe.
Man kann Spiele mittlerweile auch als einen interaktiven Film ansehen. Crysis ist mit seiner Optik, den wirklich gut gelungenen Charakteren usw. wohl das Paradebeispiel hierfür.

Was ich eigentlich mit meinem Post sagen will (für die, die es nicht so richtig kapiert haben: Wenn man schon Weltkriegs-Shooter oder andere Shooter entwickelt, dann sollte man sich wenigstens bemühen, die Beweggründe der einzelnen Protagonisten,näher zu beleuchten. (Zumindest in einem Weltkriegs-Shooter wie CoD).
CoD4,z.B., ist ebenso ein Kanditat für eine seelenlose, unmoralische Massenballerei, so krass insziniert und so gut es auch ist.

Ist meine Meinung, eben.

@Topic
Klar, Kinder und Jugendliche sollten garantiert nicht Spiele wie Crysis oder so zocken. Solche Spiele gehören nicht in Kinderhände.
Aber eine Verbot ist völlig dumm, gerade weil ein solches von Personen ausgesprochen wird, die absolut keine Ahnung haben.
 
AW: News - Jugendschutz:

Solange Nazis getötet werden hinterfragt niemand Motive. Wenn du wirkliche Motive suchst musst du zu Spielen wie Spiderman & Co greifen die durch ihre Filmreihe eine Hintergrundgeschichte bieten.
Für mich persönlich ändert sich dadurch am Spiel selbst aber überhaupt nichts.
 
AW: News - Jugendschutz:

Muradin2 am 29.11.2007 13:35 schrieb:
@Topic
Klar, Kinder und Jugendliche sollten garantiert nicht Spiele wie Crysis oder so zocken. Solche Spiele gehören nicht in Kinderhände.
Aber eine Verbot ist völlig dumm, gerade weil ein solches von Personen ausgesprochen wird, die absolut keine Ahnung haben.

Wann hat man denn deiner werten Meinung nach eine Ahnung?
 
AW: News - Jugendschutz:

Frau Prof. Dr. Hastenichjesehn schrieb:
Doch damit noch nicht genug: Jugendliche verlören ihr Mitgefühl, wenn sie tagtäglich in "brutalste Action-Welten" abtauchen.

Ach tatsächlich? Ich bin zwar nicht mehr jugendlich, aber ich spiele seit meiner Jugend (seit mehr als 17 Jahren).
Just gestern hab ich einem Obdachlosen auf der Strasse was Warmes zu Essen gekauft, mich mit ihm unterhalten und ihm am Ende meine Handschuhe überlassen... Und ICH soll mich angesprochen fühlen, dass ich mein Mitgefühl verliere?
Die spinnt doch!

Seebaer schrieb:
Das sind diejenigen die bestimmte Spiele mit der Wirklichkeit verwechseln, nicht die Spieler.

Genau so ist es! :top:
 
AW: News - Jugendschutz:

Vielleicht sollten die Politiker nicht so sehr die Bürger einschränken und zum sparen aufrufen, oder solche Märchen mit "Der Aufschwung ist da (Merkel)) verbreiten. Es gibt viele andere Baustellen, die dem Land viel mehr bringen würden, und den Bürgern. So zum Beispiel, die MASSIVE Senkung der Diäten um sagen wir mal 30 Prozent. Die Streichung der Weihnachtsgelder für Pensionäre (20 Millionen Rentner kriegen kein Weihnachtsgeld !!!!!!!!!), Autobahnmaut einführen (kommt dem Autofahrer günstiger, und jeder zahlt dann). Wenn die Firmen nicht so gierig wären und Ihre Politiker zahlen würden (RWW und EON, Siemens und Herr Schily mit 100000 Euro Beratergehalt). Den Soli müßte man auch abschaffen, .... Man sieht also es gibt so viel zu tun, und die Unfähigen sind an der Macht. Fehlt jetzt nur noch eine Pizzasteuer einzuführen, wie manch ein Spaßpolitiker jedes Jahr danach schreit. Wäre vielleicht besser irgendwann auszuwandern.
 
AW: News - Jugendschutz:

Hier der Link zum passenden Spiegel-Online-Artikel:
http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,520391,00.html

Streng genommen ist der Konsum von "zu viel" Gewalt immer schlecht für einen Menschen. Deswegen heißt es ja "zu viel". Es ist nur sehr schwer zu bestimmen, wo dieses "zu viel" für jeden Einzelnen liegt. Es existieren bestimmt große interindividuelle Unterschiede. Ich denke, dass es insgesamt sehr viel Gewalt in den Medien gibt - kriegerische Gewalt gilt als legitim. Computerspiele sind da keine Ausnahme. Es bringt aber auch nichts, nur die Mediengewalt zu vermindern. Wichtig sind gute Verhältnisse in der Schule, Arbeit, Familie etc.. Es ist auffällig, wie oft Mobbingopfer zu Gewalttätern werden.
Brutale Computerspiele können die Probleme unserer Gesellschaft nicht alleine verantworten, lösen werden sie die Missstände allerdings auch nicht. Dafür müssen wir sorgen.
 
AW: News - Jugendschutz:

Was hat es für Vorteile solche Spiele zu verbieten? Rein gar nichts!

Es hat wenn dann nur negative Dinge:
Die Leute, die solche gerne spielen kaufens von Amerika direkt, also mein in die Richtung KAUFEN/Download in dem Stil wie Gamesload.de
Wo man das Spiel downloaden muss...

Oder eine erhöhte Anzahl an illegalen Downloads!
Und diese "Raubkopien" verbreiten sich dann wohl in schnellster Zeit im ganzen Land. Einer ladets, brennts gleich noch an Freunden und so habens auch alle, nur ein Nachteil: Statt dass sich diese Leute die Software käuflich erworben hätten, mussten viele auf gecrackte Version umsteigen, da es keine legalen Versionen zu kaufen gibt, daher seh ich keinen großen Sinn dahinter!

Zudem sind soviele Killerspiele im Umlauf, dass das Gesetz die nächsten 10 Jahre nichts bewirken wird, dann spielt man ahld weiterhin sein geliebtes CounterStrike Source, des gibts seit vielen Jahren und wird sicher weiterhin noch gern gespielt.

Ich finde, die Leute reden einfach nur noch lauter Schrott daher, nur damit sie auch was sagen zu haben! Die sollen sich doch erstmal mit der Thematik befassen, allein ein Verbot der "Killerspiele" bringt doch überhaupt nichts, stattdessen laden sich die Leute hald alles illegal bzw. kaufen es direkt von Amerika --> Verbot hat keinen Sinn!

Der Grund warum viele Junge Leute solche Spiele spielen ist erstmal, dass sehr viele Eltern nichts dagegen haben, zweitens kann sich jedes Kind beispielsweiße einen Steam-Account mit CS Source über Ebay kaufen, ohne Altersbeschränkung gar nix...
Wenn die Eltern den Kindern solche Spiele nicht verbieten, ists klar dass so viele solch Spiele spielen.

Die Leute sollen sich doch erstmal die Ausmaße eines solchen sinnlosen Gesetzes machen.

Achja: Wenn ein Killerspiel dann als "illegal" gilt, dann ist das laden voon einer "Raubkopie" nicht schlimmer als der Besitz davon, also dann ists sowieso egal ob mans ladet oder gekauft hätte, ist beides illegal :D
 
AW: News - Jugendschutz:

Also völlig unbegründet sind die Vorwürfe ja nicht. Allerdings sollte jemand, der von einem "humanen Konsens" redet auch bereit sein, anderweitig etwas zu verändern und nicht alles zu verbieten. Noch dazu, weil's eh kein Schwein interessieren würde!

(Vielleicht spielen wir bald alle nur noch Titel wie "Gotcha" :ugly: )
 
AW: News - Jugendschutz:

Muradin2 am 29.11.2007 13:35 schrieb:
Ich spiele gerne und auch oft. Geb ich zu.
Aber manchmal frage ich mich doch, wie weit ein Spiel gehen darf, um noch als Spiel, welches eigentlich zur Unterhaltung gedacht ist, durchzugehen.
Zum Beispiel die CoD-Reihe: Krieg, Tote, bombastische Szenen und Scripts ohne Ende....doch auf den moralischen Aspekt wird nicht näher eingegangen.
In CoD1-3 spielte man sozusagen einen völlig seelenlosen, wenn auch nicht namenlosen, Protagonisten und ballert stumm irgendwelche Nazis ab. Aber die Motive des Protagonisten werden nicht näher beleuchtet.Warum zieht er in den Krieg? Warum lässt er es zu, dass er selber so viele Menschen tötet?
Das einzige naheliegendste Motiv wäre folgendes *räusper*:"DIese scheiss Nazis haben den Krieg begonnen und müssen nun dafür sterben" Aber ist nie einer auf die Idee gekommen, dass nicht jeder (eigentlich niemand, bis auf einzelne Ausnahmen) in der Wehrmacht ein blondes, blauäugiges, das "r" rollendes Monster war, um es mal übertrieben auszudrücken? Die Entwickler sind definitiv nicht auf die Idee gekommen. Für sie hat es gereicht, den Massen an Gegnern in CoD 1-3 den Namen "Nazis" zugeben und diese so darzustellen, dass das ganze Bild der Wehrmacht fast schon völlig ins lächerliche gezogen wird. Nicht jeder im 3. Reich war so ein Monster wie Hitler. Viele waren sogar noch zu jung um zu verstehen, was Krieg wirklich bedeutet.
Gerade weil die CoD-Reihe so toll ist, frage ich mich, warum man die Moral nicht näher beleuchtet? So toll die CoD-Reihe ist, so seelenlos ist sie, genauso wie Medal of Honor, Crysis und andere Shooter, in denen ein Konflikt zwischen zwei oder mehrere Parteien dargestellt wird.

Spiele sind mittlerweile nicht mehr nur pure Unterhaltung. Viele Spiele können gut und gerne auch mal als ein grafisch hochwertiges Geschichtsbuch angesehen werden, wie eben die CoD-Reihe, welches ich als Beispiel für meine Argumentation genommen habe.
Man kann Spiele mittlerweile auch als einen interaktiven Film ansehen. Crysis ist mit seiner Optik, den wirklich gut gelungenen Charakteren usw. wohl das Paradebeispiel hierfür.

Was ich eigentlich mit meinem Post sagen will (für die, die es nicht so richtig kapiert haben: Wenn man schon Weltkriegs-Shooter oder andere Shooter entwickelt, dann sollte man sich wenigstens bemühen, die Beweggründe der einzelnen Protagonisten,näher zu beleuchten. (Zumindest in einem Weltkriegs-Shooter wie CoD).
CoD4,z.B., ist ebenso ein Kanditat für eine seelenlose, unmoralische Massenballerei, so krass insziniert und so gut es auch ist.

Ist meine Meinung, eben.

Ich finde dein Beispiel nicht schlecht, mir ist bei CoD allem Bombast zum Trotz auch stehts sauer aufgestoßen, dass es eine seelenlose Schießbude ist. Differenzierter und auch spielerisch anspruchsvoller gibt sich da die Brothers in Arms Reihe... Meiner persönlichen Meinung nach die Besten WKII-Shooter die es gibt. Die Protagonisten diskutieren über Bewegründe, Moral, ihre eigenen Motivationen und Ängste. In CoD bleiben Mitstreiter stets gesichtslos und ersetzbar. Noch besseres Positivbeispiel: Deus Ex. Hier stellt man die Moralvorstellungen des Spielers selbst ständig auf die Probe.

Aber auch unreflektierte "Schießbuden" haben ihre Daseinsberechtigung, dann aber lieber in einem "neutralen Gewand" wie etwa Painkiller...

Grüße
 
AW: News - Jugendschutz:

Also auch auf die Gefahr hin, dass ich mich hier unbeliebt mache, ich finde das eigentlich ganz gut, was die Frau da sagt.

Der Gesetzgber muss sich langsam wirklich Gedanken machen, wie verhindert werden kann, dass Kinder und Jugendliche stundenlang vor der Kiste sitzen und Leute abballern. Das ein Verbot hier wenig bis gar nichts bewirkt, steht auf einem anderen Blatt und zeigt nur, dass man eben auf anderen Ebenen sehr viel massiver einschreiten muss und die Hände nicht in den Schoss legen darf.
Was die GwG hier mit dem (zugegebenermassen etwas poetischen) Begriff der "Landminen für die Seele" deutlich macht, ist doch eben nicht der völlig dümmliche Zusammenhang zwischen Amokläufen und "Killerspielen", sondern ein allgemeineres, pädagogisches Problem. Wenn ich an meine Kindheit denke, so waren unsere Spiele viel kreativer und abwechslungsreicher als Computerballerspiele. Dabei waren die bestimmt nicht gewaltfrei, aber sie waren vielseitiger (Computerspiele waren nur ein Medium unter vielen), häufiger in einen sozialen Kontext eingebunden (man musste Freunde besuchen) und auch schöpferischer (Raumstationen für Schlümpfe aus Pappe basteln oder sonstwas).
Zeitgenössische Videospiele sind derart vereinnahmend, dass der Alltag für viele Kinder tatsächlich daraus besteht, nach der Schule alleine vor dem Bildschirm Pixelmenschen ins virtuelle Jenseits zu befördern.
Die Ursachen hierfür sind vielschichtig und die Folgen ebenfalls, eine einfache, allumfassende Lösung gibt es auch nicht, aber es kann doch niemand behaupten, dass das kein Problem ist. Und das Problem ist nicht, dass die alle irgendwann um sich schiessen und andere verletzen/töten, sondern dass die Kinder selbst dabei massiven seelischen Schaden erleiden.
 
AW: News - Jugendschutz:

"Gesellschaft für wissenschaftliche Gesprächspsychotherapie " ... Die vergleichen auch mal wieder Kinderpornografie mit Computerspielen. Solche Leute gehören erstmal 15 Jahre in die Psychatrie, bevor ich auch nur eine Silbe von denen ernst nehmen kann. Ich vergleiche Politiker, die illegal Spendengelder unterschlagen auch nicht als Völkermordende Nazis o.Ä. So ein Schwachsinn. Aber diese frenetische Hexenjagt ist es sowas von überzogen. Sollen sie es halt verbieten und uns kriminalisieren. Egal sei. Ich fahreeh schon zu schnell und besoffen Auto, nehme Drogen und mache noch schlimmere Dinge, da macht das auch nichts mehr aus. Hurra, Deutschland!
 
AW: News - Jugendschutz:

@ Caravaggio,

Meinst Du das in der Form?

http://www.heise.de/newsticker/meldung/99710

Zum eigentlichen, da ist nicht primär der Staat gefragt, sondern die Eltern, ich kann es nicht oft genug sagen, aber es ist Aufgabe der Eltern darüber zu wachen und auch mal unpopuläre Entscheidungen zu treffen, oder anders, klein Fritzchen braucht kein Freund, oder Kumpel, klein Fritzchen braucht nen Papa und ne Mama und die haben Grenzen zu ziehen.
 
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Caravaggio am 29.11.2007 15:13 schrieb:
Der Gesetzgber muss sich langsam wirklich Gedanken machen, wie verhindert werden kann, dass Kinder und Jugendliche stundenlang vor der Kiste sitzen und Leute abballern. Das ein Verbot hier wenig bis gar nichts bewirkt, steht auf einem anderen Blatt und zeigt nur, dass man eben auf anderen Ebenen sehr viel massiver einschreiten muss und die Hände nicht in den Schoss legen darf.
Das hört sich ja in der Theorie alles ganz gut an.
Nur: Wo ist der Unterschied für die Kinder zwischen: "Darf nur an Erwachsene verkauft werden" und "Darf an niemanden verkauft werden."
Legal kommt das Kind so oder so nicht dran. "Illegal" (In Anführungszeichen, da Kinder nicht strafmündig sind) trotzdem in beiden Fällen. Die einzige Konsequenz ist, Erwachsene werden bevormundet, obwohl die eigentlich - laut all den "wissenschaftlichen" Diskussionen- eh nicht das Thema sind.
 
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Aus Titanic-online:
Fehler in Berichten über Killerspiele


ARD und ZDF berichten nicht immer korrekt über sog. "Killerspiele". Das zeigt die Film-Montage eines 21-jährigen auf YouTube. Erste Gamer haben nun mit Amokläufen gedroht, sollte diese tendenziöse Berichterstattung nicht sofort aufhören.


Quelle:
http://www.titanic-magazin.de/newsticker.html
:)
 
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Den Begriff "Medienkompetenz" haben die Spielehersteller längst vereinnahmt. Die Konzerne finanzieren Forschung und Fortbildungsprojekte für "mehr Medienkompetenz". Sie haben natürlich ein Interesse daran, ein gesetzliches Verbot von Killerspielen zu verhindern. Einige Experten unterstützen sie dabei mit Argumenten wie z. B. "Verbote reizen nur"... (Das würde allerdings genauso für die rote Ampel gelten, für Diebstahl und sogar für Mord.)
http://www.gwg-ev.org/cms/cms.php?textid=1213

Damit haben die sich komplett disqualifiziert. Ampel, Diebstahl und Mord sind 3 völlig unpassenden Beispiele. Vergleichbar wären Rauchverbot und Alkoholverbot für Jugendliche unter 18 bzw 16 Jahren. Ich kann mich auch noch gut an meine Schulzeit erinnern, wo es für einige 15 jährige "cool" war Gewalt / Porno Filme ab 18 zu sehen. Dort ist reaktantes Verhalten aufgrund von Verboten nämlich durchaus vorhanden.

siehe auch:
http://de.wikipedia.org/wiki/Reaktanz_%28Psychologie%29

"Reaktanz wird in der Regel durch psychischen Druck (z.B. Nötigung, Drohungen) oder die Einschränkung von Freiheitsspielräumen (z.B. Verbote, Zensur) ausgelöst."
"Das reaktante Verhalten, das aus dieser Haltung erwächst, besteht darin, die nunmehr verbotenen Handlungen - insgeheim oder offensichtlich - weiterhin auszuführen."
"Kindererziehung => „das Essen/Trinken (Cola trinken, etc.) ist nichts für dich, du bist noch zu klein“ führt in vielen Fällen zu einem „jetzt will ich es aber doch essen/trinken“."
 
AW: News - Jugendschutz:

Spieleforschung am 29.11.2007 14:30 schrieb:
Es ist auffällig, wie oft Mobbingopfer zu Gewalttätern werden.

was ist daran auffällig?
ich als laie, würde das eher als die logische konsequenz bezeichnen. :-o
 
AW: News - Jugendschutz:

"Elke Ostbomk-Fischer ist wie eine Landmine für die Seele" sagt Cokol von der Gesellschaft für wissenschaftliche Gesprächspsychotherapie (GwG). Diese fordert ein Verbot von Elke Ostbomk-Fischer und geht sogar soweit, dass Elke Ostbomk-Fischer den "Grundkonsens einer humanen Gesellschaft" bedroht. Die Politik müsse umgehend handeln und ein Verbot dieser Person aussprechen. Die Ausführungen klingen beängstigend: Eine ganze Generation von Kindern und Jugendlichen wäre bedroht, vom "Strudel der Elke Ostbomk-Fischer" mitgezogen zu werden. Doch damit noch nicht genug: Jugendliche verlören ihr Mitgefühl, wenn sie tagtäglich in "brutalste Elke Ostbomk-Fischers" abtauchen.
 
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