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News - GTA 4: Take 2 macht Jagd auf Besitzer illegaler GTA 4-Versionen

Leute, auch mir ist klar das wenn ich mir ein Spiel ziehe oder aus der Videothek ausleihe und brenne ich mir das Spiel quasi am Laden vorbei erstanden habe ohne die 50 tacken zu bezahlen, die eigentlich dem Händler und vor allem dem Spielehersteller dafür zustehen.

Rein theoretisch habe ich eine Art von geistigem "Diebstahl" begangen, wenn man es nun rein rechtlich betrachtet. Ich will hier nicht wieder irgendwas rechtfertigen sondern einfach mal der Sache etwas tiefer auf den Grund gehen.

Bevor man Raubkopierer als Verbrecher darstellt sollte man erstmal in die Vergangenheit schauen.
Was war denn mit dem C64 und dem Amiga und auch dem PC damals an der schwelle der 80er und 90er Jahre? Jetzt mal ehrlich....es hatte so gut wie JEDER Raubkopien auf Disketten. Naja zumindest die stark überwiegende Mehrheit.

Also waren damals hundertausende Jugendliche auf der ganzen Welt kriminell? Wenn das jemand denkt dann herzlichen Glückwunsch! :ugly:

Theoretisch ist es ja nur eine auslegung der Gesetze der sesselurzenden Machtinhaber (Politiker, Plattenfirmen) da oben was eine Raubkopie ist oder nicht. Wenn sie wollten, könnten sie ja auch analogaufnahmen verbieten oder Aufnahmen vom Radiosender als MP3 weil man begeht ja auch geistlichen Diebstahl da weil man müsste sich um den Song immer und immer wieder zu hören die Platte kaufen?

So einfach wie Raubkopierer = Verbrecher und Straftäter ist die Sache also bei weitem nicht.
 
Celica26 am 26.04.2008 09:45 schrieb:
So einfach wie Raubkopierer = Verbrecher und Straftäter ist die Sache also bei weitem nicht.
Doch, ist es. ;)
Aber jegliche Diskussion ist dazu eh überflüssig. Die, die saugen, werden es eh nicht einsehen und - wie man ja wieder wunderbar sehen konnte - lediglich mit ausgelutschten Argumenten, sprich dummen Ausreden, kommen.
 
Warum diskuttuert ihr hier?

Jeder halbwegs vernünftige Deutsche weiss dass das Rechtssystem total verka**t ist.

Vll. sollten Raubkopierer wenn sie was Downloaden in Zukunft Alkohol trinken vll. bekommen sie dann auch vermindertes Strafmass wie Mörder und anderes gesocks weil sie zum Zeitpunkt der Tat nicht voll zurechnungsfähig waren*ironie*

Diese Diskussionen bringen ehrlich gesagt nichts.
 
Celica26 am 26.04.2008 09:45 schrieb:
So einfach wie Raubkopierer = Verbrecher und Straftäter ist die Sache also bei weitem nicht.

klar... nicht jeder taschendieb ist auch gleich ein verbrecher, nicht jeder mörder ein straftäter :-D

ähm merkst du was? ^^ sry aber deine aussage is so selten d.... ;-)
 
Die heiligen Raubkopiefeinde und Originalsoftwarekäufer hier wollen also weissmachen, sie hätten nie ne raubkopie besessen und auch evtl. zu den Zeiten des C64 und Amiga als sie noch jünger waren alles nur Originale hatten? :confused:

Das nehm ich keinem von Euch ab echt ;-)

Ich glaube der Anteil der Leute die einen PC haben die wirklich NOCH NIE eine raubkopie benutzte haben sei es auch nur ein paar MP3 Dateien, eine CD mit Windows 98 oder so keine Ahnung ist schwindend gering auf der Welt.

Aber das will natürlich hier niemand wahrhaben.

Ich will NICHTS verharmlosen sondern nur weissmachen das man auf diese Weise sehr schnell grosse Massen der Weltbevölkerung schnell als Verbrecher darstellen kann.

Es muss sich was ändern seien es die Preise, sei es die Software selbst keine Ahnung auf jedenfall kann nur so das Problem gelöst werden.
 
Celica26 am 26.04.2008 11:39 schrieb:
Die heiligen Raubkopiefeinde und Originalsoftwarekäufer hier wollen also weissmachen, sie hätten nie ne raubkopie besessen und auch evtl. zu den Zeiten des C64 und Amiga als sie noch jünger waren alles nur Originale hatten? :confused:

Das nehm ich keinem von Euch ab echt ;-)

Ich glaube der Anteil der Leute die einen PC haben die wirklich NOCH NIE eine raubkopie benutzte haben sei es auch nur ein paar MP3 Dateien, eine CD mit Windows 98 oder so keine Ahnung ist schwindend gering auf der Welt.

Aber das will natürlich hier niemand wahrhaben.

Ich will NICHTS verharmlosen sondern nur weissmachen das man auf diese Weise sehr schnell grosse Massen der Weltbevölkerung schnell als Verbrecher darstellen kann.

Es muss sich was ändern seien es die Preise, sei es die Software selbst keine Ahnung auf jedenfall kann nur so das Problem gelöst werden.

Absolut richtig
und die einzige Chance die ich dazu sehe ist, indem WIR Gamer die saftigen Preise einfach so nicht mehr hinnehmen. Es wird von den 50 tacken Spielen einfach noch zu viel gekauft. Passiert das nicht mehr, ziehen die Hersteller automatisch nach. Einfach mal weigern und sagen Neee, für die Knete isss nich. Was glaubt ihr wie schnell die Hersteller sagen, okaayy, dann eben 30 oder 20 euro... Bin ich hundertprozentig von überzeugt, daß das klappen würde. Weil die dann nämlich in der Plicht stehen ihre Preispolitik zu überdenken. Ich würd das genauso mit den Hardwareherstellern machen. Grafikkarten kosten mir auch zuviel.
Is genauso wie an der Börse - ändern wir die Nachfrage, ändern die ihren Preis. Funktioniert schon seit Jahrtausenden.
 
cartooningxk am 26.04.2008 11:58 schrieb:
Absolut richtig
und die einzige Chance die ich dazu sehe ist, indem WIR Gamer die saftigen Preise einfach so nicht mehr hinnehmen. Es wird von den 50 tacken Spielen einfach noch zu viel gekauft. Passiert das nicht mehr, ziehen die Hersteller automatisch nach. Einfach mal weigern und sagen Neee, für die Knete isss nich. Was glaubt ihr wie schnell die Hersteller sagen, okaayy, dann eben 30 oder 20 euro... Bin ich hundertprozentig von überzeugt, daß das klappen würde. Weil die dann nämlich in der Plicht stehen ihre Preispolitik zu überdenken. Ich würd das genauso mit den Hardwareherstellern machen. Grafikkarten kosten mir auch zuviel.
Is genauso wie an der Börse - ändern wir die Nachfrage, ändern die ihren Preis. Funktioniert schon seit Jahrtausenden.

ja klar, bei Monopoly funktioniert das vielleicht so, aber wir sind hier in der echten Welt.
Nehmen wir also mal an, der Preis würde halbiert, wir sind uns doch wohl einig, dass in dem Fall auch sehr viel mehr Einheiten pro Spiel verkauft werden müssten, um die Gewinnschwelle zu erreichen.
Wie würde sich der Markt verändern? Klar ist, man kann die Zahl der verkauften Spiele nicht unendlich steigern, denn letztlich hat man als Gamer nur eine begrenzte zeit (ja, das merken auch kinder irgendwann)
Die Konsequenz wäre: Noch mehr Casual games, noch mehr Mainstream und definitiv der Tod für viele bis alle Randprojekte.
Ein Anno 1701 (teuer in der Herstellung, aber fast nur für den dt. Markt konzipiert) würde es so nicht mehr geben.
 
cartooningxk am 26.04.2008 11:58 schrieb:
Absolut richtig
und die einzige Chance die ich dazu sehe ist, indem WIR Gamer die saftigen Preise einfach so nicht mehr hinnehmen. Es wird von den 50 tacken Spielen einfach noch zu viel gekauft. Passiert das nicht mehr, ziehen die Hersteller automatisch nach. Einfach mal weigern und sagen Neee, für die Knete isss nich. Was glaubt ihr wie schnell die Hersteller sagen, okaayy, dann eben 30 oder 20 euro... Bin ich hundertprozentig von überzeugt, daß das klappen würde. Weil die dann nämlich in der Plicht stehen ihre Preispolitik zu überdenken. Ich würd das genauso mit den Hardwareherstellern machen. Grafikkarten kosten mir auch zuviel.
Is genauso wie an der Börse - ändern wir die Nachfrage, ändern die ihren Preis. Funktioniert schon seit Jahrtausenden.

Im Endeffekt würden sie sich auch noch selber einen gefallen damit tun die Preise zu senken. Wie gesagt ich glaube da immer noch dran das Preise von nicht mehr als 20 - 25 Euro pro Spiel viele bisherige Raubkopierer "motivieren" würde nicht mehr zu kopieren sondern sich ein Spiel original zu kaufen.

Das gibt es durchaus parallelen an dem was du erwähnt hast bspw. lassen sich zur Zeit viele Arbeitskräfte (besonders Zeitarbeiter) mächtig durch die Arbeitgeber ausbeuten für unmenschliche Hungerlöhne. Würde alle Zeitarbeiter massenweise und millionenfach Protestieren und Streiken, müssten die kapitalistischen Ausbeuter die Löhne nach oben schrauben. Einzelne Leute die aufmucken sind denen ja egal da der nächste Arbeitslose wartet den man ausbeuten kann.

Passt nicht ganz zum Thema ist aber eine Parallele betreffend der Marktgesetze. Hier ist es nicht der Arbeitslose sondern der Käufer.
 
Celica26 am 26.04.2008 11:39 schrieb:
Es muss sich was ändern seien es die Preise, sei es die Software selbst keine Ahnung auf jedenfall kann nur so das Problem gelöst werden.
Genau das ist das Problem. :-P

Man sollte einfach mal lernen verzichten zu können, wenn man sich etwas nicht leisten kann bzw. nicht leisten will. Ist dir etwa Software XY zu teuer, dann warte, schau nach einen Händler, der es preiswerter verkauft, warte auf eine Preissenkung, kauf es gebraucht, nutz Alternativen ( preiswerter / Freeware), etc.

Aber solche Denkvorgänge sind eben zu viel verlangt. ;)



Celica26 am 26.04.2008 12:15 schrieb:
ich glaube da immer noch dran das Preise von nicht mehr als 20 - 25 Euro pro Spiel viele bisherige Raubkopierer "motivieren" würde nicht mehr zu kopieren sondern sich ein Spiel original zu kaufen.
Nur der Glaube allein reicht eben nicht. ;)
Lass dir einfach mal gesagt sein, dass der reine Gewinn bei einem Vollpreisitel für den Publisher bei 20 bius 25€ liegt. Damit müssen Entwicklungskosten von 10 bis 20 Millionen erst einmal gedeckt werden, um überhaupt Gewinn zu machen. Der Rest des Spielepreises geht für Produktion, STeuern, Lagerung, Händlermargen, etc. drauf. Jetzt kannst du mal anfangen zu rechnen, wie viele zusätzliche Käufer ein Spiel beim Preis von 20-25€ erst einmal braucht, um den gleichen Gewinn zu machen bzw. die Entwicklungskosten erst einmal zu decken.
 
Celica26 am 26.04.2008 12:15 schrieb:
Das gibt es durchaus parallelen an dem was du erwähnt hast bspw. lassen sich zur Zeit viele Arbeitskräfte (besonders Zeitarbeiter) mächtig durch die Arbeitgeber ausbeuten für unmenschliche Hungerlöhne. Würde alle Zeitarbeiter massenweise und millionenfach Protestieren und Streiken, müssten die kapitalistischen Ausbeuter die Löhne nach oben schrauben. Einzelne Leute die aufmucken sind denen ja egal da der nächste Arbeitslose wartet den man ausbeuten kann.

Argh, das ist ja hier Wirtschaft für Anfänger.
Fallen dir nicht noch andere Möglichkeiten für den Arbeitgeber ein?
Z.B. Betriebsverlagerung? Oder einfach den laden dichtmachen weil es sich nicht mehr lohnt?

So einfach wie du es gerne hättest ist es leider nicht.
 
Boesor am 26.04.2008 12:21 schrieb:
Celica26 am 26.04.2008 12:15 schrieb:
Das gibt es durchaus parallelen an dem was du erwähnt hast bspw. lassen sich zur Zeit viele Arbeitskräfte (besonders Zeitarbeiter) mächtig durch die Arbeitgeber ausbeuten für unmenschliche Hungerlöhne. Würde alle Zeitarbeiter massenweise und millionenfach Protestieren und Streiken, müssten die kapitalistischen Ausbeuter die Löhne nach oben schrauben. Einzelne Leute die aufmucken sind denen ja egal da der nächste Arbeitslose wartet den man ausbeuten kann.

Argh, das ist ja hier Wirtschaft für Anfänger.
Fallen dir nicht noch andere Möglichkeiten für den Arbeitgeber ein?
Z.B. Betriebsverlagerung? Oder einfach den laden dichtmachen weil es sich nicht mehr lohnt?

So einfach wie du es gerne hättest ist es leider nicht.

Ich hoffe du hast bemerkt was zur Zeit mit der Wirtschaft abgeht. NOKIA, BMW etc. Alle sacken horrende gewinne ein, aber streichen Stellen, verlagern die Produktion in den Osten und Beuten schön weiter für Hungerlöhne aus. Und wieso?

Weil sich keiner in der richtigen Qualität und Quantität wehrt aus dem Grund das die meisten Opfer der Gehirnwäsche des neo liberalen Raubtierkapitalismus sind und froh sind überhaupt eine Arbeit zu haben egal zu welchen Bedingungen. Die Ausgebeuteten Arbeitnehmer könner sich wehren in dem sie Streiken, die Käufer in dem sie nicht kaufen.

Aber wir schweifen vom Thema ab... ;-)
 
Celica26 am 26.04.2008 12:28 schrieb:
Ich hoffe du hast bemerkt was zur Zeit mit der Wirtschaft abgeht. NOKIA, BMW etc. Alle sacken horrende gewinne ein, aber streichen Stellen, verlagern die Produktion in den Osten und Beuten schön weiter für Hungerlöhne aus. Und wieso?

Weil sich keiner in der richtigen Qualität und Quantität wehrt aus dem Grund das die meisten Opfer der Gehirnwäsche des neo liberalen Raubtierkapitalismus sind und froh sind überhaupt eine Arbeit zu haben egal zu welchen Bedingungen. Die Ausgebeuteten Arbeitnehmer könner sich wehren in dem sie Streiken, die Käufer in dem sie nicht kaufen.

Aber wir schweifen vom Thema ab... ;-)

Deine Ideale in Ehren, aber das hat nichts mit der Realität zu tun.
Solange es (fast) überall auf der Welt menschen gibt, die den Job von gar nicht bis wenig ausgebildeten menschen übernehmen können sitzen die Firmen am längeren Hebel, ist doch klar.
Schau doch mal nach Bochum, zu Nokia, vielleicht öffnet dir das die Augen.
Wie du schon sagtest, BMW macht hohe Gewinne und streicht trotzdem Stellen und verlagert Arbeitsplätze.
Und dem willst du mit Streik begegnen?
Preisfrage, würde BMW dadurch weniger Arbeitsplätze verlagern, oder mehr?
 
Nali_WarCow am 26.04.2008 12:20 schrieb:
...Nur der Glaube allein reicht eben nicht. ;)
Lass dir einfach mal gesagt sein, dass der reine Gewinn bei einem Vollpreisitel für den Publisher bei 20 bius 25€ liegt. Damit müssen Entwicklungskosten von 10 bis 20 Millionen erst einmal gedeckt werden, um überhaupt Gewinn zu machen. Der Rest des Spielepreises geht für Produktion, STeuern, Lagerung, Händlermargen, etc. drauf. Jetzt kannst du mal anfangen zu rechnen, wie viele zusätzliche Käufer ein Spiel beim Preis von 20-25€ erst einmal braucht, um den gleichen Gewinn zu machen bzw. die Entwicklungskosten erst einmal zu decken.

Ja und das ist eben die andere Seite der Medallie.
Trotzdem - wie man anhand der vielen Raubkopierer sehen kann, gibt es für die Spiele durchaus interesse, sonst würden die Gamer sie ja nicht runterladen. Und darüber muß man ja auch mal nachdenken. Es werden sich ja bestimmt nicht Millionen Illegaler Downloader zu einer Art "Geheimbund" zusammen geschlossen haben mit dem Ziel, die Spielefirmen zu ruinieren. Die wollen ja die Spiele. Also was kann man da tun, damit die lieber in den Laden rennen um diese zu kaufen? Meine erste Option wäre Billiger machen die Games. Oder noch irgendwas in die Spiele reintun, was dem Spiel einen zusätzlichen Wert gibt, siehe die ganzen Platinum-, Gold-, und wie sie nicht alle heissen Editions. Ich glaube auf längerer Sicht wird sich eines der beiden durchsetzen.
 
cartooningxk am 26.04.2008 12:41 schrieb:
Ja und das ist eben die andere Seite der Medallie.[…] Ich glaube auf längerer Sicht wird sich eines der beiden durchsetzen.
Gar keine Frage. Es würde durchaus Sinn machen ein Produkt als möglichst hochwertig erscheinen zu lassen / zu vermarkten. Sei es durch eine schöne Verpackung, keine / kaum Bugs, guter Support, etc. So etwas sind sicherlich Punkte, wo gerade auch die Hersteller und Entwickler sich auf die ehrlichen Kunden stützen sollten und diesen nicht noch mit Billigverpackung und extremen Kopierschutz- und Aktivierungssystemen das Leben zu unangenehm machen.

Leider ist es nur so, dass es den Leuten auch immer leichter gemacht wird, an illegale Kopien zu kommen. Brauchte man vor 5 bis 10 Jahren noch einen Freund mit CD-Brenner und „Know-How“, um den Kopierschutz zu überwinden, so reicht heutzutage fast eine simple Google-Suche, um mit drei Mausklicks alles zu bekommen, was man will. Man braucht auf dem PC nix brenne, etc. und bekommt ein „Rundumsorglospaket“. Dazu kommt auch noch, dass die Print-Presse unglaublich viel Spaß hat auch dem letzten Trottel zu erklären, wie und wo er an jede Software kommt und PCG(H) mischt ja auch ordentlich mit und informiert über ausgesuchte „Downloadhighlights“, wie etwa GTA, Stalker, Half Life, Assassin’s Creed und CO, damit auch ja jeder weiß, was man
nicht
saugen soll…
 
Warum muss ich bei dem Thema bloß an den Mario Kart Freak denken? :-D

edit: mist gelöscht

zu sehen war ein fetter typ mit wrestlermaske der 3 Tage vor Release Mario Kart spielt und sich dabei filmt ... kranke welt :-D
 
Nali_WarCow am 26.04.2008 12:52 schrieb:
....
Dazu kommt auch noch, dass die Print-Presse unglaublich viel Spaß hat auch dem letzten Trottel zu erklären, wie und wo er an jede Software kommt und PCG(H) mischt ja auch ordentlich mit und informiert über ausgesuchte „Downloadhighlights“, wie etwa GTA, Stalker, Half Life, Assassin’s Creed und CO, damit auch ja jeder weiß, was man
nicht
saugen soll…

Der Presse würde ich jetzt nicht den Schwarzen Peter zuschieben, das wäre zu einfach. Wer vernünftig denkt, wird unterscheiden können zwischen Pressemeinung und seiner eigenen. Wenn es ein Hype ist, müssen PCG(H) & Konsorten schon drüber berichten, andernfalls würden viele sagen, daß sie sich nicht um die momentanen Modeerscheinungen kümmern. Wer die Meinung der PC Zeitschriften aber als bare Münze nimmt, is glaube ich selbst schuld. Weil ich von überzeugt bin, daß es keine Redaktion gibt, die nur gleichdenkende Leute hat, die alle eine einheitliche Meinung haben. Das wäre ja der Untergang derselben. Also wird sich eine Meinung zusammengeschustert, die dann auch - mal mehr, mal weniger erfolgreich verkauft wird.
 
cartooningxk am 26.04.2008 13:11 schrieb:
Nali_WarCow am 26.04.2008 12:52 schrieb:
....
Dazu kommt auch noch, dass die Print-Presse unglaublich viel Spaß hat auch dem letzten Trottel zu erklären, wie und wo er an jede Software kommt und PCG(H) mischt ja auch ordentlich mit und informiert über ausgesuchte „Downloadhighlights“, wie etwa GTA, Stalker, Half Life, Assassin’s Creed und CO, damit auch ja jeder weiß, was man
nicht
saugen soll…

Der Presse würde ich jetzt nicht den Schwarzen Peter zuschieben, das wäre zu einfach. Wer vernünftig denkt, wird unterscheiden können zwischen Pressemeinung und seiner eigenen. Wenn es ein Hype ist, müssen PCG(H) & Konsorten schon drüber berichten, andernfalls würden viele sagen, daß sie sich nicht um die momentanen Modeerscheinungen kümmern. Wer die Meinung der PC Zeitschriften aber als bare Münze nimmt, is glaube ich selbst schuld.
Wenn ich Nali richtig verstehe ging es ihm hier nicht darum, dass sie übermässig und am Ende teils ungerechtfertigt hypen, sondern dass sie bei jeder Gelegenheit auch noch erwähnen müssen, dass der langerwartete Titel ja schon bei Tauschbörsen erhältlich ist. Damit wird jedem Volldeppen, der eben nicht mal mehr die paar Tage bis zum offiziellen Release abwarten kann, klar gemacht: "Der andere spielt schon, und das kostenlos! Worauf wartest du?"

Ich finde News/Infos zu Warezreleases deplatziert. Das ist einfach Werbung dafür und heizt es noch weiter an.
 
Bonkic am 25.04.2008 17:58 schrieb:
ich verrate wohl kaum zu viel, wenn ich sage, dass jeder maximal 3 klicks vom illegalen download eines jeden spieles entfernt ist.
Das ist wahrscheinlich das Hauptproblem. Die Rechnung ist doch ganz einfach:

Spieler X (will Spiel Y haben) + (will möglichst wenig dafür bezahlen) + (hat keinerlei Unrechtsbewusstsein) = (kaufen) oder (saugen)

Bei dieser Rechnung landet man immer beim Saugen. Wenn man aber mal davon ausgeht, dass es wesentlich umständlicher wäre an Raubkopien zu kommen und den variablen Faktor Bequemlichkeit miteinbezieht, dann läuft es am Ende auf drei Möglichkeiten hinaus: Sich den Stress antun und saugen, sich den Stress nicht antun und verzichten, sich den Stress nicht antun und kaufen. Für die Raubkopierer, die das Spiel unbedingt haben wollen, fällt der Verzicht schon mal weg. Dass die Gier und die "will haben"-Menthalität gross genug sind um auch zu hohe Preise mürrisch in Kauf zu nehmen, zeigen zB die Eintrittspreise im Kino oder die Bierpreise an Tankstellen. Warum sollte das bei Spielen anders sein?

Raubkopierer wird es immer geben, aber die grosse Masse würde glaub ich nicht um jeden Preis raubkopieren. Und Bequemlichkeit spielt da nun mal eine grosse Rolle. Ein legaler Bezahl-Download ist ja im Prinzip auch nur ein paar Klicks entfernt. Am Geld scheitert es oft nicht, und wenn der legale DL bequemer ist als der illegale ...

Alles Spekulation, ich weiss.

Bonkic am 25.04.2008 19:11 schrieb:
Celica26 am 25.04.2008 18:35 schrieb:
Das ändert aber nichts an der Tatsache das sich möglicherweise durch ein deutliches herabsenken von Software und Spielepreisen der Ausmaß von Raubkopien auf dem PC evtl. merklich herabsenken lässt.

und ich bin da grundsätzlich anderer meinung.
Da hat er mMn im Ansatz gar nicht mal Unrecht. Ob sich das Ausmass der Raubkopierer damit herabsenken lässt sei mal dahingestellt. Aber es geht dem Publisher ja in erster Linie darum, dass das Spiel verkauft wird, im Idealfall zum Vollpreis. In dieser Hinsicht sind die Raubkopierer nur eine von vielen Gruppen. Da gibt es beispielsweise noch die, die ins Geschäft gehen und sich das Spiel aus dem Regal nehmen, aber vom Preis abgeschreckt werden und dann lieber von der Software-Pyramide ein anderes Spiel mitnehmen. Oder die, die ins Geschäft gehen und sich das Spiel aus dem Regal nehmen, aber vom Preis abgeschreckt werden und einfach auf eine Preissenkung oder eine Pyramiden-Version warten. Man sollte auch nicht davon ausgehen, dass alle Raubkopierer gewissenlose Schweine sind. Viele sind wahrscheinlich Gelegeheitsraubkopierer, die nicht prinzipiell gegen Kaufen sind. Da kommen dann Gründe ins Spiel wie der angesprochene Gruppenzwang ("Alle haben CoD4 gespielt, dann muss ich es auch spielen") oder eben der zu hohe Preis.

Alles in allem glaube ich, dass ein Herabsenken der Preise zu mehr verkauften Vollpreistiteln führen würde, je nach Spiel sicher bis in den vier- oder fünfstelligen Bereich. Ich spreche von einer Preisspanne zwischen 30 und 40€ für ein Vollpreisspiel. Ich für meinen Teil kann jedenfalls behaupten, dass ich in den letzten Jahren den einen oder anderen Vollpreistitel, den ich im Geschäft schon in der Hand hatte, für 10 bis 15€ weniger mitgenommen hätte.

SSA
 
Boesor am 26.04.2008 12:36 schrieb:
Deine Ideale in Ehren, aber das hat nichts mit der Realität zu tun.
Solange es (fast) überall auf der Welt menschen gibt, die den Job von gar nicht bis wenig ausgebildeten menschen übernehmen können sitzen die Firmen am längeren Hebel, ist doch klar.
Schau doch mal nach Bochum, zu Nokia, vielleicht öffnet dir das die Augen.
Wie du schon sagtest, BMW macht hohe Gewinne und streicht trotzdem Stellen und verlagert Arbeitsplätze.
Und dem willst du mit Streik begegnen?
Preisfrage, würde BMW dadurch weniger Arbeitsplätze verlagern, oder mehr?

Nach meiner Meinung sollte die Verlagerung von Arbeitsplätzen ins Ausland eh grundsätzlich verboten werden. Die Globalisierung ist eine der übersten Wurzeln der Neuzeit. :-$
 
cartooningxk am 26.04.2008 13:11 schrieb:
Der Presse würde ich jetzt nicht den Schwarzen Peter zuschieben, das wäre zu einfach. […]Wer die Meinung der PC Zeitschriften aber als bare Münze nimmt, is glaube ich selbst schuld.
Es geht / ging mir nicht um Meinungen, Glaubwürdigkeit oder Verlässlichkeit der Presse / Zeitschriften, sondern darum, dass ich es mehr als fragwürdig halte, wenn durch entsprechende Berichterstattung und Anleitungen in Magazinen (So knacken sie jeden Kopierschutz, 100 illegale Seite, wo sie alles finden, die Schwarze Liste des I-Nets, etc.) oder entsprechenden Newsmeldungen so etwas auch noch unterstützt wird, damit es auch der letzte Depp mitbekommt.

Man kann sich ewig streiten, wie stark eine Kopie schadet. Aber es sollte unschwer zu erkennen sein, dass Berichterstattung über eine Version im Netz kontraproduktiv ist. Im Grund sägt da die Brance am eigenen Ast.
 
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