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News - GTA 4: GTA 4: Negativschlagzeilen sind laut Rockstar vorprogrammiert

Auf mich macht das Spiel bisher generell einen viel ernsteren Eindruck als die Vorgänger. Es war doch immer schon dieser Zwiespalt, der GTA ausgezeichnet hat: Einerseits eine schonungslose Gesellschaftskritik mit vielen Anspielungen an die Realität, die andererseits aber so abstrakt und surreal präsentiert wird, dass den Vorwürfen (Verherrlichung von Gewalt, Glorifizierung von Verbrechen, etc) schon von vorne herein der Wind aus den Segeln genommen wird. Wie ernst kann man schon ein Spiel nehmen, in dem man per Rocketbelt extraterestrischen Alienglibber aus der Area 69 (!) stehlen muss, oder Autorennen gegen einen blinden Triadenboss fährt. Ich hoffe nicht, dass der einzigartige, sarkastische und z.T. auch absurde Humor verloren geht. Es wirkt aber so, als würde das zumindest mehr zwischen die Zeilen rutschen. Allein dadurch würde Teil 4 schon wesentlich mehr Angriffsfläche bieten als die vorangegangenen Teile. Ich persönlich wäre nicht so begeistert davon, wenn man jetzt den Stil ändern würde. Wer sowas will, der soll auf Mafia 2 warten.

SSA
 
Ich hoffe nur, das die Spieler dann nicht auch noch für Alkoholfahrten in realen Strassenverkehr verantwortlich gemacht werden. =)
 
Hört sich alles sehr schön an, aber richtige GTA Fans müssen sich das Game sowieso importieren. Denn auch bei Teil 4 wird man wohl in der deutschen Version kein Blut sehen und man kann nicht auf die Feinde am Boden treten.
 
Ich seh schon die BILD-Schlagzeile:

BILD schrieb:
Spiel verlangt von Jugendlichen betrunken Auto zu fahren und Strip-Clubs zu besuchen
Man kann sich tatsächlich auch über nichts aufregen. Bald verpönt man noch die SIMS, wegen expliziter, sexueller Inhalte, setzt die Teletubbies wegen Reizüberflutung ab und verbietet Kabelmäuse, weil dies an der Brötli-Schule als Würgewerkzeuge zum Einsatz kamen... %-)
 
RichardLancelot am 05.02.2008 09:24 schrieb:
[...]setzt die Teletubbies wegen Reizüberflutung ab [...]

sind die nicht in irgendnem eu-land sowieso verboten, weil einer von denen schwul sein soll? (begründung: trägt ne handtasche...) mal abgesehen davon, dass die mir eh alle bissl suspekt sind :ugly:

tja, schöne neue welt

wobei ich auch sagen muss, dass ich auf features wie gegner, die bereits am boden liegen, auch noch treten zu können, durchaus verzichten könnte - für mich zählt ohnehin das gesamtprodukt.

und ich glaube sogar, dass das drink-and-drive-dingens kein feature in dem sinne sein wird, sondern eher teil einer mission wie schon der auftrag unter drogeneinfluss in nem früheren gta-teil. die spezialisten von frontal21 würd's natürlich net kümmern und sie würden's so oder so als feature verkaufen (s. kettensägen-mod) :ugly:

naja, mal abwarten...

darüber hinaus waren titel der gta-reihe sowieso schon immer spiele mit (gewollt) provokativen inhalten, von daher würden mich entsprechende reaktionen in der öffentlichkeit kaum groß vom hocker reißen.
 
Gasoline am 05.02.2008 10:17 schrieb:
RichardLancelot am 05.02.2008 09:24 schrieb:
[...]setzt die Teletubbies wegen Reizüberflutung ab [...]

sind die nicht in irgendnem eu-land sowieso verboten, weil einer von denen schwul sein soll? (begründung: trägt ne handtasche...)
[url=http://de.wikipedia.org/wiki/Teletubbies schrieb:
Wiki[/url]]Der US-amerikanische fundamentalistische Fernsehprediger Jerry Falwell kritisierte die Teletubbies, da diese seiner Meinung nach Homosexualität propagieren würden, was Falwell daran festmachte, dass Tinky-Winky eine Handtasche trägt. Aus demselben Grund wurde im Mai 2007 in Polen überlegt, ob die Teletubbies aus dem Programm genommen werden sollen. Die Initiative ging von der polnischen Ombudsfrau für Kinder – Ewa Sowińska, Abgeordnete der Liga Polnischer Familien – aus. Kurz darauf wurde aber entschieden, dass dies nicht zutreffe.
:B

SSA
 
SoSchautsAus am 05.02.2008 11:05 schrieb:
Gasoline am 05.02.2008 10:17 schrieb:
RichardLancelot am 05.02.2008 09:24 schrieb:
[...]setzt die Teletubbies wegen Reizüberflutung ab [...]

sind die nicht in irgendnem eu-land sowieso verboten, weil einer von denen schwul sein soll? (begründung: trägt ne handtasche...)
[url=http://de.wikipedia.org/wiki/Teletubbies schrieb:
Wiki[/url]]Der US-amerikanische fundamentalistische Fernsehprediger Jerry Falwell kritisierte die Teletubbies, da diese seiner Meinung nach Homosexualität propagieren würden, was Falwell daran festmachte, dass Tinky-Winky eine Handtasche trägt. Aus demselben Grund wurde im Mai 2007 in Polen überlegt, ob die Teletubbies aus dem Programm genommen werden sollen. Die Initiative ging von der polnischen Ombudsfrau für Kinder – Ewa Sowińska, Abgeordnete der Liga Polnischer Familien – aus. Kurz darauf wurde aber entschieden, dass dies nicht zutreffe.
:B

SSA


:ugly: Und in Texas zeigen sie die nich, weil Dipsy n' Schwarzer is, der die Sprache nich beherrscht, oder wie?
 
Soulja110 am 05.02.2008 09:14 schrieb:
Hört sich alles sehr schön an, aber richtige GTA Fans müssen sich das Game sowieso importieren. Denn auch bei Teil 4 wird man wohl in der deutschen Version kein Blut sehen und man kann nicht auf die Feinde am Boden treten.

Ich als richtiger GTA Fan trete eigentlich nicht so gerne auf Personen, die am Boden liegen, sehe ich irgendwie keinen Sinn drin.
Der richtige Fan definiert sich doch nicht unbedingt über möglichst brutale Gewalt, oder?
 
AW:

Lil-K38 am 04.02.2008 14:16 schrieb:
Hier kann ich absolut zustimmen.
Es ist auch die Liebe zum Detail und jede Kleinigkeit, die GTA zu dem macht, was es heute ist, nämlich eines der besten Spiele ever made.
Was bringt mir eine große Welt, in der man nichts machen kann....
Auf die Gefahr hin gleich gelyncht zu werden: Was bringt uns allen ein Spiel, welches als Botschaft "Gesetze sind da, um gebrochen zu werden" hat? Ich fand die GTA Reihe aufgrund dieser Botschaft immer äußerst bedenklich. Was tut man in GTA? Im Endeffekt baut man seine eigene Mafiafamilie auf und regiert eine Stadt. Man führt Bandenkriege, kauft alle CLubs der Stadt und liefert sich Scharmützel mit der Polizei. Man pfeift auf StVO , klaut Autos und Handtaschen, dealt mit allem, was einem unter die Finger kommt und tötet die, die einem noch im Weg stehen.

Bei GTA kommt mir die Moral einfach viel zu kurz. Es wird zusehr auf die Vernunft des Spielers gehofft.
Da waren Mafia und SplinterCell Double Agent besser. Die haben mich entweder vor die Wahl gestellt oder (Mafia) zeigten mir die Schattenseiten des Verbrecherdaseins, wie zB das Töten von Freunden.
 
AW:

Zubunapy am 05.02.2008 11:48 schrieb:
Lil-K38 am 04.02.2008 14:16 schrieb:
Hier kann ich absolut zustimmen.
Es ist auch die Liebe zum Detail und jede Kleinigkeit, die GTA zu dem macht, was es heute ist, nämlich eines der besten Spiele ever made.
Was bringt mir eine große Welt, in der man nichts machen kann....
Auf die Gefahr hin gleich gelyncht zu werden: Was bringt uns allen ein Spiel, welches als Botschaft "Gesetze sind da, um gebrochen zu werden" hat? Ich fand die GTA Reihe aufgrund dieser Botschaft immer äußerst bedenklich. Was tut man in GTA? Im Endeffekt baut man seine eigene Mafiafamilie auf und regiert eine Stadt. Man führt Bandenkriege, kauft alle CLubs der Stadt und liefert sich Scharmützel mit der Polizei. Man pfeift auf StVO , klaut Autos und Handtaschen, dealt mit allem, was einem unter die Finger kommt und tötet die, die einem noch im Weg stehen.

Bei GTA kommt mir die Moral einfach viel zu kurz. Es wird zusehr auf die Vernunft des Spielers gehofft.
Da waren Mafia und SplinterCell Double Agent besser. Die haben mich entweder vor die Wahl gestellt oder (Mafia) zeigten mir die Schattenseiten des Verbrecherdaseins, wie zB das Töten von Freunden.

So könntest du bei nahezu JEDEM Spiel argumentieren... Nein... sogar bei den meisten Filmen :rolleyes:

Das ist nur ein Spiel durch das man sich unterhalten lässt indem man mal in eine Rolle schlüpft die bisher nur Fantasie war, und gerade WEIL es Fantasie ist (Und dies auch als normaler Mensch erkennen sollte) heißt es nicht das ich plötzlich in der Realität genauso vorgehe.

Für einen Actionfilm kann ich das genauso sagen, ich will nicht sehen das Rambo immer ein Schild hochhält auf dem draufsteht das es ganz böse ist Leute umzubringen... ich WEIß das das so ist ;-)

GTA ist keine Lebenssimulation sondern eine Actionfantasie ohne Grenzen, und warum sollten meine Fantasien Botschaften vermitteln :confused:
 
Boesor am 05.02.2008 11:36 schrieb:
Soulja110 am 05.02.2008 09:14 schrieb:
Hört sich alles sehr schön an, aber richtige GTA Fans müssen sich das Game sowieso importieren. Denn auch bei Teil 4 wird man wohl in der deutschen Version kein Blut sehen und man kann nicht auf die Feinde am Boden treten.

Ich als richtiger GTA Fan trete eigentlich nicht so gerne auf Personen, die am Boden liegen, sehe ich irgendwie keinen Sinn drin.
Der richtige Fan definiert sich doch nicht unbedingt über möglichst brutale Gewalt, oder?
Also man hatte durch die Tatsache, dass man in der DV nicht auf am Boden liegende Gegner eintreten konnte schon einen spielerischen Nachteil. Sobald der Gegner fällt bleibt dir nichts anderes übrig als zu warten bis er wieder aufgestanden ist. Nicht nur im Kampf mit mehreren Gegnern gleichzeitig ein sehr ärgerlicher Umstand. Über Blut und Gore kann man ja streiten - ich persönlich möchte nicht darauf verzichten, genau wie ich als Produzent nicht wollen würde, dass mein Werk verstümmelt wird. Aber spätestens wenn die Eingriffe sich auf das Spiel direkt auswirken hört die Toleranz für geschnittene Spiele bei mir endgültig auf.

Zubunapy am 05.02.2008 11:48 schrieb:
(Mafia) zeigten mir die Schattenseiten des Verbrecherdaseins, wie zB das Töten von Freunden.
Ja, genau wie in San Andreas. :o

edit: Übrigens, wo bleibt die Moral bei deinem geliebten Hitman?

SSA
 
SoSchautsAus am 05.02.2008 11:56 schrieb:
Zubunapy am 05.02.2008 11:48 schrieb:
(Mafia) zeigten mir die Schattenseiten des Verbrecherdaseins, wie zB das Töten von Freunden.
Ja, genau wie in San Andreas. :o

SSA
Darüber kann man vortrefflich streiten, nur wirkte der "gesellschaftskritische Ansatz" in den ganzen GTA-Teilen imho nicht wirklich überlegt in die Spielmechanik eingeflochten. Aufgrund der derben Überzeichnung und der gewissen Andersartigkeit des "Humors", blieb nicht viel tiefe Aussage übrig - außer man macht sich die Mühe, und interpretiert in jede Aussage, Mission, Inszenierung kritische Aspekte. Da diese Spiele schon immer für eine eher junge und coole Zielgruppe konzipiert wurden, rechne ich nicht wirklich damit, dass sich tatsächlich jemand die Inhalte zu Herzen genommen hat. Primär verniedlichte GTA in meinen Augen stets tatsächliche Probleme, und machte mit seiner fast schon naiven Art deutlich, dass Gewalt, Drogen, Verrat und das Beseitigen von Freunden eigentlich gar nicht soooo schlimme Dinge sind.

Gerade Mafia ging da deutlich effektiver und glaubwürdiger vor. Die moralische Komponente rund um Freundschaft, Loyalität, Verrat und Liebe wurde aufgrund der nötigen Seriosität im Spielfluss gut - und nachvollziehbar! - veranschaulicht. Man fühlte, litt und verstand die Denkmuster der Spielfigur. In GTA war es einem hingegen egal, ob man dem Homie mit der 9mm die Rübe weggeballert hat, um anschließend die geklauten Drogen zu verticken, damit man sich später für das Geld tolle Kleidung kaufen kann.

Ich musst schon etwas stutzig gucken, als du GTA:SA hier tatsächlich gesellschaftskritische Aspekte ankreiden wolltest. Das ist mir niemals bei der Serie sonderlich stark oder geschickt inszeniert aufgefallen. Selbst die Intention, kritische Sachen zu behandeln (Drogen in GTA:SA) wurde aufgrund der Figuren und Dialoge vorzüglich im Keim erstickt. Mir kam es eher so vor, als wären Drogen ja gar nicht so schlimm, Kiffer eher lustige Typen und Gewalt gegen Verräter in der "Gang" ein völlig legitimes Mittel.

Gerade für die angepeilte Kundenbasis im Alter von 16 sind solche Inhalte wohl kaum so aufschlussreich, oder regen merklich zum Nachdenken an. Als ich in jungen Jahren die älteren GTA-Titel gespielt habe, habe ich auf solche Aspekte ebenfalls geschissen (zumal einem mit 16 / 17 solche Anspielungen in der Regel kaum oder gar nicht auffallen). Da ging es primär um das Erkunden der Welt und das Überfahren von irgendwelchen Typen, die dämlich den Bürgersteig belagerten. Den GTA-Cops mit der Sniper die Rübe von den Schultern zu schießen war damals natürlich für mich auch voll cool, gerade in einer Zeit, wo „dank“ Soldiers of Fortune Gewalt in Spielen als richtig cool und absolut nötig erachtet wurde.

Professionelle Gesellschaftskritik sucht man in diesen Konzepten imho mit der Lupe, und eigentlich bietet GTA quasi nur noch diese kontroversen Inhalte, um entsprechend in den Medien aufzutauchen. Von der Spielmechanik hat sich die Marke gemäß treuer Serientraditionen fast totgelaufen, da muss man eben mit kontroversen Inhalten locken - was Rockstar IMMER vorzüglich getan hat. Siehe Manhunt, Bully und eben GTA.

Regards, eX!
 
eX2tremiousU am 05.02.2008 12:20 schrieb:
Professionelle Gesellschaftskritik sucht man in diesen Konzepten imho mit der Lupe, und eigentlich bietet GTA quasi nur noch diese kontroversen Inhalte, um entsprechend in den Medien aufzutauchen.
naja, sie machen eben halt auch spass.
wer braucht schon gesellschaftskritik in games? nicht dass sie mich stören würde, wo sie vorhanden ist. wenn sie gut umgesetzt ist, kann sie mich durchaus zum nachdenken anregen.
aber ich find's halt auch ganz erfrischend, ab und zu virtuell amok zu laufen. genauso wie ich ab und zu gerne dumpfe actionfilme gucke, die jegliche moral vermissen lassen.
es ist alles nur fantasie.

PS: ich würde GTA wirklich keinen gesellschaftskritischen ansatz unterstellen. das ist für mich pures vergnügen, ohne viel nachdenken zu müssen.
es ist ein spiel, das primär mit klischees spielt, das finde ich nunmal amüsant. man muss das ja nicht ernst nehmen.
 
HanFred am 05.02.2008 12:37 schrieb:
naja, sie machen eben halt auch spass.
Das sicherlich. Ich finde es jedoch durchaus auch mal erfrischend darüber nachzudenken, was dem Spieler da eigentlich regelmäßig vorgesetzt wird, und mit welchen - oftmals fragwürdigen - Mitteln Entwickler versuchen, Spielspaß oder Spaß an der Destruktivität zu fördern.

Zwar halten mich Zweifel an den Konzepten im Regelfall nicht nachhaltig davon ab, diese auch zu konsumieren, aber den einen oder anderen Gedanken an die thematisieren Inhalte vergeude ich doch schon recht gerne. Ich will ja nicht zum konsumierenden Zombie werden, der evtl. fragwürdige Inhalte kategorisch ignoriert, statt sich zumindest etwas damit zu beschäftigen.

Regards, eX!
 
AW:

Zubunapy am 05.02.2008 11:48 schrieb:
Lil-K38 am 04.02.2008 14:16 schrieb:
Hier kann ich absolut zustimmen.
Es ist auch die Liebe zum Detail und jede Kleinigkeit, die GTA zu dem macht, was es heute ist, nämlich eines der besten Spiele ever made.
Was bringt mir eine große Welt, in der man nichts machen kann....
Auf die Gefahr hin gleich gelyncht zu werden: Was bringt uns allen ein Spiel, welches als Botschaft "Gesetze sind da, um gebrochen zu werden" hat? Ich fand die GTA Reihe aufgrund dieser Botschaft immer äußerst bedenklich. Was tut man in GTA? Im Endeffekt baut man seine eigene Mafiafamilie auf und regiert eine Stadt. Man führt Bandenkriege, kauft alle CLubs der Stadt und liefert sich Scharmützel mit der Polizei. Man pfeift auf StVO , klaut Autos und Handtaschen, dealt mit allem, was einem unter die Finger kommt und tötet die, die einem noch im Weg stehen.

Bei GTA kommt mir die Moral einfach viel zu kurz. Es wird zusehr auf die Vernunft des Spielers gehofft.
Da waren Mafia und SplinterCell Double Agent besser. Die haben mich entweder vor die Wahl gestellt oder (Mafia) zeigten mir die Schattenseiten des Verbrecherdaseins, wie zB das Töten von Freunden.


moralapostel.. soll ich dir ein taschentuch holen :confused:

nein mal im ernst . diese diskussion ist so was von überflüssig wie selten etwas. immer wenn ein GTA ins haus steht , wird über das genau gleiche endlos disskutiert. es ist und bleibt ein SPIEL. was man auch darin macht. moralische grenzen gesprengt haben schon andere spiele und das nicht zu knapp. doch weil GTA populär ist wird immer eine riesen sache draus gemacht.
nebenbei hat rockstar diese promo gar nicht nötig. GTA ist ein hit bevor es in den läden steht und ich freue mich auf ein tolles game.

ich hab echt keine lust mir immer wieder diese diskussionen zu lesen, soll jeder das spielen was ihm spass macht, sofern er 18 ist :finger:

f
 
eX2tremiousU am 05.02.2008 13:00 schrieb:
HanFred am 05.02.2008 12:37 schrieb:
naja, sie machen eben halt auch spass.
Das sicherlich. Ich finde es jedoch durchaus auch mal erfrischend darüber nachzudenken, was dem Spieler da eigentlich regelmäßig vorgesetzt wird, und mit welchen - oftmals fragwürdigen - Mitteln Entwickler versuchen, Spielspaß oder Spaß an der Destruktivität zu fördern.

Zwar halten mich Zweifel an den Konzepten im Regelfall nicht nachhaltig davon ab, diese auch zu konsumieren, aber den einen oder anderen Gedanken an die thematisieren Inhalte vergeude ich doch schon recht gerne. Ich will ja nicht zum konsumierenden Zombie werden, der evtl. fragwürdige Inhalte kategorisch ignoriert, statt sich zumindest etwas damit zu beschäftigen.

Regards, eX!


ja man soll sich damit beschäftigen aber man solls nicht übertreiben. es geht hier um spielesoftware. man äussert sich manchmal so, als wären moralische grundsätze und gesellschaftliche normen durch ein kleines detail in einem spiel
, in frage gestellt. ich persönlich bin der meinung das man gewisse kritik üben darf aber die beschuldigungen in der presse gehen weit über kritik hinaus.
es geht darum sündenböcke für unsere gesellschaftlichen probleme zu finden, da ist die gameindustrie eine beliebte zielscheide. diese tatsache geht mir persönlich auf die nerven.

ein weiterer grund weshlab ich das so sehe ist die tatsache, das ich als ehemaliger spielsoftware verkäufer erlebt habe wie die gesetzlichen vertreter regelmässig in ihrer erzieherischen aufgabe versagen. nämlich immer dann wenn es es darum geht was ihr kind da eigentlich spielt, schaut oder verschickt.
 
MurPhYsSHeeP am 05.02.2008 14:20 schrieb:
ich persönlich bin der meinung das man gewisse kritik üben darf aber die beschuldigungen in der presse gehen weit über kritik hinaus.
Das sehe ich nicht anders. Ehrlich gesagt ist es mir aber fast egal, was andere über mein Hobby oder die Inhalte der Titel sagen. Im Endeffekt muss jeder für sich selbst entscheiden, wie er diese Aspekte moralisch behandeln will. Den einen ist es egal, ich stelle hingegen gerne Sachen in Frage, und beschäftige mich etwas mit den Inhalten.

es geht darum sündenböcke für unsere gesellschaftlichen probleme zu finden, da ist die gameindustrie eine beliebte zielscheide. diese tatsache geht mir persönlich auf die nerven.
Öffentliche Kampagnen gegen Spieler und Spiele sind natürlich Käse, nur sollte sich jeder einzelne Spieler - imho - auch mal Gedanken über die jeweiligen Titel und Inhalte machen. Ich verteufele moralisch fragwürdige Titel ja auch nicht kategorisch, aber sie bieten auch genug Stoff an, um die eine oder andere Thematik mal kurz zu beleuchten.

Und das primär die Eltern in der Verantwortung stehen und schon immer standen, ist glaube ich ein Punkt, der mehr oder weniger klar ist - sich aber nicht pressewirksam vermarkten lässt...

Regards, eX!
 
Also ich hab GTA (besonders GTA:SA) schon immer als kleines Spiegelbild zur Konsumgesellschaft gesehen. Vor allem zur Amerikanischen. Wer sich mal genau umgesehen hat (und nicht alles umhaut was ihm entgegenkommt), konnte in San Andreas ja so ziemlich alle Bevölkerungsschichten Amerikas finden. Vom feftten Durchschnittsidioten (Homer Simpson :-B ) über den letzten Redneck von weißgott wo am Land bis hin zum untergangspredigenden Obdachlosen (Der war besonders witzig, der hatte ein Schild um und nen Papphut auf wenn ich mich nicht irre). Da war alles da. Dann natürlich noch die Art wie man die Werbung auf den Arm genommen hat mit Sprüchen wie "Lager - The beer that brought the rain-forest down!" (leichter Bezug auf Bud ;) ) Und noch vieles mehr...
zB die Qualität von Burgerbuden, ach ich könnte wahrscheinlich noch massig Beispiele aufzählen.

Also ohne bestimmten Hintergrund und ohne durchaus denkwürdige Thematik war GTA meiner Meinung nach auf keinen Fall. Und ich würde mir sicher keinen GTA-Teil kaufen nur weil ich metzeln möchte, sondern einfach wegen dieser kultig-realistischen riesigen Welt (obwohl ich auch mal gerne die Sau rauslasse ;) ).
 
eX2tremiousU am 05.02.2008 14:47 schrieb:
MurPhYsSHeeP am 05.02.2008 14:20 schrieb:
ich persönlich bin der meinung das man gewisse kritik üben darf aber die beschuldigungen in der presse gehen weit über kritik hinaus.
Das sehe ich nicht anders. Ehrlich gesagt ist es mir aber fast egal, was andere über mein Hobby oder die Inhalte der Titel sagen. Im Endeffekt muss jeder für sich selbst entscheiden, wie er diese Aspekte moralisch behandeln will. Den einen ist es egal, ich stelle hingegen gerne Sachen in Frage, und beschäftige mich etwas mit den Inhalten.

es geht darum sündenböcke für unsere gesellschaftlichen probleme zu finden, da ist die gameindustrie eine beliebte zielscheide. diese tatsache geht mir persönlich auf die nerven.
Öffentliche Kampagnen gegen Spieler und Spiele sind natürlich Käse, nur sollte sich jeder einzelne Spieler - imho - auch mal Gedanken über die jeweiligen Titel und Inhalte machen. Ich verteufele moralisch fragwürdige Titel ja auch nicht kategorisch, aber sie bieten auch genug Stoff an, um die eine oder andere Thematik mal kurz zu beleuchten.

Und das primär die Eltern in der Verantwortung stehen und schon immer standen, ist glaube ich ein Punkt, der mehr oder weniger klar ist - sich aber nicht pressewirksam vermarkten lässt...

Regards, eX!

mir ist es grundsatzlich auch egal was andere von meinem hobby denken doch bei unerfahrenen leuten muss man sich immer iweder rechtfertigen. mein vater ist da etwas komisch. auf der einen seite hört er harte rockmusik und geht in die brutalsten filme (baise moi :ugly: ) und kann mit mir auch sehr kritisch über diese themen sprechen.

bei spielen kommen nur schnippische kommentare und vorurteile. das ist nicht nur bei personen in seinem alter so, sondern auch junge leute schmeissen oftmals mit vorwürfen um sich bevor sie die materie überhaupt kennen. denn durch die krtische auseinandersetzung würden negativ schlagzeilen ala GTA schon vorher im keim erstickt, doch daran ist die presse nicht intressiert.
 
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