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News - Fallout 3: Bethesda über Fallout 3: Das Töten von Kindern wäre "sozial unverantwortlich

AW: #care

Andy77 am 28.10.2008 18:55 schrieb:
Töte ich einen potentiellen Gegner oder töte ich ein ungefährliches, hilfloses Wesen?

Und, wieviele ungefährliche, hilflose Wesen hast du in deiner aktiven Gamer Zeit schon getötet? Pacman, Moorhuhn, alle möglichen Strategiespiele mit Kolleteralschaden? Die Käfer in Diablo2? :-D

Ich möchte in Bezug meines vorherigen Beitrags nicht missverstanden werden. Ich will mich nicht für Gewalt gegenüber Kindern in PC spielen einsetzen. Ich möchte in erster Linie auf die teilweise doch sehr absurde Argumentation aufmerksam machen. :rolleyes:

Andy77 am 28.10.2008 18:55 schrieb:
Aber es gibt diverse sozialen, ethischen etc. Grenzen, die viele Leute nicht überwinden wollen: Dazu gehört sicher auch die Gewalt gegenüber wehrlosen Opfern oder eben Kindern. Da ist es egal, ob es "nur" virtuell ist.

Wollen/dürfen/können/sollen : Nichts muss, alles kann. Keiner wird gezwungen, irgendetwas zu tun, vor allem nicht in PC Spielen. Sollte man dennoch eine Entscheidungsfreiheit haben? Wenn es für die Atmosphäre gut ist und keine künstliche Effekthascherei ist (Fallout 3 ist ja kein Ponyhof), warum nicht?

Andy77 am 28.10.2008 18:55 schrieb:
Es ist schon ein Unterschied, ob ich durch die gegen[d] fliegende Körperteile sehe, oder Gewalt gegenüber Kindern.

Ja?
 
AW: #care

wie wär es so: man KANN zwar die realistischerweise rumlaufenden kinder verletzen/angreifen, aber dann taucht sofort ein mob von leuten auf, die dermaßen adrenalin aufgepumpt vor wut ist, dass man selbst als highlevel-charakter keine chance hat, das ganze lebend zu überstehen? :-o :-D

zudem verliert man charisma und gled und waffen ^^
 
AW: #care

snowman1978 am 28.10.2008 18:46 schrieb:
Versteh nicht das manche nicht Kapieren das es nicht das selbe ist, ein Beispiel" wenn ich von einen Man angemacht werde auf der Strasse und der mir extrem dumm kommt bekommt er eine druff wenn das ein Kind macht oder eine Frau stellt sich diese frage mir überhaupt nicht erst ,ich würd niemals ein Kind oder eine Frau schlagen ein anderen Kerl schon ist halt so"

Edit: mal abgesehen davon das Gewalt keine lösung ist , aber ich war mal jünger und dummer :rolleyes:
Ich weigere mich als Sandsack herzuhalten blos weil der potentielle Angreifer kleiner/jünger oder sonstwas ist.
Ich würde einem kleinen Kind nicht volles Pfund auf Maul hauen, aber wenn der kleine der Meinung ist mich schlagen zu müssen fängt er sich auch eine.
 
AW: #care

Warum Gewalt an Kindern nichts in ernsten Computerspielen verloren hat:

A) Weil es Leute gibt, die sich dabei einen runterholen. (sagt bloß, das wusstet ihr noch nicht...)

B) Das Argument, dass es nicht manche Lebewesen gäbe, die einen bestimmten Vorrang gegenüber anderen haben, ist ein Scheinargument, welches meistens von den weinerlichen und weichlichen Subjekten dieser Gesellschaft angewendet wird um über eigene Unzulänglichkeiten hinweg zu täuschen. Ich habe allerdings keine Lust, diese Behauptung für irgendwelche dummen Computerkinder groß und breit auszudiskutieren.
Es ist aber wie mit der freien Marktwirtschaft: Wenn's funktioniert ist's klasse, kommt die Finanzkrise, fangen plötzlich alle an rum zu jammern.
Stellt euch deswegen einfach einmal vor, dass ein Politiker zu euch sagt, dass euch nicht mehr Aufmerksamkeit zukommen sollte, wie einen schwer reichen Großunternehmer.

C) Alle jammern rum, wenn ein Spiel indiziert wird. Wenn es aber darum geht, selber Eingeständnisse zu machen und Guten Willen zu zeigen, hapert es plötzlich. Selbst wenn, oder gerade weil es nur ein Spiel ist, sollte man hier jawohl mal ein Auge zu drücken können. Es ist ja nicht so, als ob man plötzlich auf Roboter schießen muss...
 
AW: #care

LordTerror270 am 28.10.2008 21:08 schrieb:
B) Das Argument, dass es nicht manche Lebewesen gäbe, die einen bestimmten Vorrang gegenüber anderen haben, ist ein Scheinargument, welches meistens von den weinerlichen und weichlichen Subjekten dieser Gesellschaft angewendet wird um über eigene Unzulänglichkeiten hinweg zu täuschen. Ich habe allerdings keine Lust, diese Behauptung für irgendwelche dummen Computerkinder groß und breit auszudiskutieren.

Was schade ist, denn ich verstehe kein Wort von dem was du da schreibst
 
AW: #care

LordTerror270 am 28.10.2008 21:08 schrieb:
Warum Gewalt an Kindern nichts in ernsten Computerspielen verloren hat:

A) Weil es Leute gibt, die sich dabei einen runterholen. (sagt bloß, das wusstet ihr noch nicht...)
Besser als wenn sie zum nächsten Spielplatz gehen...

B) Das Argument, dass es nicht manche Lebewesen gäbe, die einen bestimmten Vorrang gegenüber anderen haben, ist ein Scheinargument, welches meistens von den weinerlichen und weichlichen Subjekten dieser Gesellschaft angewendet wird um über eigene Unzulänglichkeiten hinweg zu täuschen. Ich habe allerdings keine Lust, diese Behauptung für irgendwelche dummen Computerkinder groß und breit auszudiskutieren.
Das ist eine tolle Einstellung. Eine Behauptung aufstellen, sagen dass man kein Bock hat sie zu diskutieren und dann erwarten, dass sie jeder als richtig hinnimmt. Ganz nach dem Motte: "Ich kann übrigens fliegen, aber ich hab jetzt kein Bock das zu diskutieren mit euch doofen Menschen."
 
AW: #care

LordTerror270 am 28.10.2008 21:08 schrieb:
C) Alle jammern rum, wenn ein Spiel indiziert wird. Wenn es aber darum geht, selber Eingeständnisse zu machen und Guten Willen zu zeigen, hapert es plötzlich. Selbst wenn, oder gerade weil es nur ein Spiel ist, sollte man hier jawohl mal ein Auge zu drücken können. Es ist ja nicht so, als ob man plötzlich auf Roboter schießen muss...
Dann zeig du auch deinen Guten willen und verschone uns mit so einer lächerlichen Argumentation...
 
AW: #care

machbetmachallabett am 28.10.2008 21:26 schrieb:
B) Das Argument, dass es nicht manche Lebewesen gäbe, die einen bestimmten Vorrang gegenüber anderen haben, ist ein Scheinargument, welches meistens von den weinerlichen und weichlichen Subjekten dieser Gesellschaft angewendet wird um über eigene Unzulänglichkeiten hinweg zu täuschen. Ich habe allerdings keine Lust, diese Behauptung für irgendwelche dummen Computerkinder groß und breit auszudiskutieren.
Das ist eine tolle Einstellung. Eine Behauptung aufstellen, sagen dass man kein Bock hat sie zu diskutieren und dann erwarten, dass sie jeder als richtig hinnimmt. Ganz nach dem Motte: "Ich kann übrigens fliegen, aber ich hab jetzt kein Bock das zu diskutieren mit euch doofen Menschen."

Ich hab schon Bock, sie zu diskutieren. Nur habe ich die Erfahrung gemacht, dass derartige Diskussionen unter einer Newsmeldung einer Internetseite über PC-Spiele, reine Zeitverschwendung sind. Man schafft es einfach nicht, genügen Aufmerksamkeit zu erhalten. Hab's schon ein paar mal probiert.
Wenn ihr aber "richtig" über das Thema diskutieren wollt, könnt ihr mir ja ne PM-Schreiben. Können das dann ein andermal, gerne machen. Heute bin ich jedoch viel zu müde dafür, mehrere Seiten voller philosophischer Gedankengänge zu verfassen.

Aber um es mal kurz zusammenzufassen:
Wenn es keine besonders schützenswerten Lebensformen mehr gibt, gibt es auch keinen Grund mehr, nicht egoistisch zu handeln. (Es wäre nur klug, sich nur um sich zu kümmern). Wenn jedoch alle meinen, sie bräuchten bloß rein egoistisch zu handel, läuft es im Endeffekt auf das "Recht des Stärkeren" hinaus. Es gibt nämlich immer Lebewesen, wie z.B. Kinder, die schwächer sind. Das "Reacht des Stärkeren" ist jedoch ein Scheinrecht, wie Kant, Hobbes und viele andere große Philosophen schon einmal bewiesen haben.

Okay, nun habe ich ja doch noch meinen guten Willen gezeigt, also tu mir doch im Gegensatz den Gefallen und erkläre mir doch mal deine Aussage, die verstehe ich nämlich auch nicht.
Warum Gewalt an Kindern nichts in ernsten Computerspielen verloren hat:
A) Weil es Leute gibt, die sich dabei einen runterholen. (sagt bloß, das wusstet ihr noch nicht...)
Besser als wenn sie zum nächsten Spielplatz gehen...
Willst du damit sagen, dass ein Pädophiler, der nicht regelmäßig im Computerspiel Kinder töten darf, sich real an Kindern vergreift?
 
AW: #care

machbetmachallabett am 28.10.2008 21:26 schrieb:
LordTerror270 am 28.10.2008 21:08 schrieb:
Warum Gewalt an Kindern nichts in ernsten Computerspielen verloren hat:

A) Weil es Leute gibt, die sich dabei einen runterholen. (sagt bloß, das wusstet ihr noch nicht...)
Besser als wenn sie zum nächsten Spielplatz gehen...

B) Das Argument, dass es nicht manche Lebewesen gäbe, die einen bestimmten Vorrang gegenüber anderen haben, ist ein Scheinargument, welches meistens von den weinerlichen und weichlichen Subjekten dieser Gesellschaft angewendet wird um über eigene Unzulänglichkeiten hinweg zu täuschen. Ich habe allerdings keine Lust, diese Behauptung für irgendwelche dummen Computerkinder groß und breit auszudiskutieren.
Das ist eine tolle Einstellung. Eine Behauptung aufstellen, sagen dass man kein Bock hat sie zu diskutieren und dann erwarten, dass sie jeder als richtig hinnimmt. Ganz nach dem Motte: "Ich kann übrigens fliegen, aber ich hab jetzt kein Bock das zu diskutieren mit euch doofen Menschen."

Nein, er hat aber völlig Recht, wenn es um Kinder geht gibt es nicht zu diskutieren. Es ist außerdem auch nicht besser wenn sich Menschen mit Problemen Computerspielen zuwenden anstatt sich behandeln zu lassen. Wer das Bedürfnis hat auf Kinder zu schießen ist krank und das ist genau so eine unstreitbare Tatsache, wie das Kinder Vorrang vor allen anderen Menschen in unserer Gesellschaft haben müssen und absolut Schutzbedürftig sind. Echt übel ist aber das du den existenziellen Wert von Kinder nicht erkennst sondern ihn für diskutabel hältst.
 
AW: #care

XIII13 am 28.10.2008 21:52 schrieb:
LordTerror270 am 28.10.2008 21:08 schrieb:
C) Alle jammern rum, wenn ein Spiel indiziert wird. Wenn es aber darum geht, selber Eingeständnisse zu machen und Guten Willen zu zeigen, hapert es plötzlich. Selbst wenn, oder gerade weil es nur ein Spiel ist, sollte man hier jawohl mal ein Auge zu drücken können. Es ist ja nicht so, als ob man plötzlich auf Roboter schießen muss...
Dann zeig du auch deinen Guten willen und verschone uns mit so einer lächerlichen Argumentation...
Ich sehe schon, du magst Argumentationen nicht. Kann ich verstehen. Ist sicher ziemlich peinlich, wenn man noch nicht einmal in der Lage ist, die "lächerlichen" Argumentationen zu wiederlegen.

Apropos, das was du da bemängelst ist noch nicht einmal eine Argumentation, sondern nur ein Appell meinerseits. Ich schlage vor, du verbringst ein wenig mehr Zeit mit der Schule, devor du meine Behauptung mit den "dummen Computerkindern" unwissentlich belegst.
 
AW: #care

Jan3000 am 28.10.2008 22:17 schrieb:
Nein, er hat aber völlig Recht, wenn es um Kinder geht gibt es nicht zu diskutieren. Es ist außerdem auch nicht besser wenn sich Menschen mit Problemen Computerspielen zuwenden anstatt sich behandeln zu lassen. Wer das Bedürfnis hat auf Kinder zu schießen ist krank und das ist genau so eine unstreitbare Tatsache, wie das Kinder Vorrang vor allen anderen Menschen in unserer Gesellschaft haben müssen und absolut Schutzbedürftig sind. Echt übel ist aber das du den existenziellen Wert von Kinder nicht erkennst sondern ihn für diskutabel hältst.

Warum darf bei Kindern nicht diskutiert werden? Erklär mir bitte, warum man das Recht haben soll, in Computerspielen auf Erwachsene zu schießen, diese töten darf und dieses mit entsprechenden Effekten am besten unterlegt sein soll, aber bei Kindern "es nicht zu diskutieren" gibt? Du legst doch hier eine moralische Grenze fest, was gleichzeitig Politikern nie zugestanden wird. Deine Argumentation ist dennoch von diesem Punkt an die gleiche, wie die von denen, die gegen generelle "menschenverachtende Gewalt" in Spielen sind.

Spielst du Ego-Shooter? Erkennst du denn existenziellen Wert von Menschen an oder hälst ihn für diskutabel? Wenn deine Antworten "ja, ja, nein" sind, dann sag mir, warum diese eine, von dir gezogene Grenze nicht überschritten werden darf, aber "Killerspiele" grundlegendes "Spielerrecht" sein sollen.

@LordTerror270: Ich könnte mir vorstellen, dass das eine richtig interessante Diskussion mit dir werden könnte, deine Argumente, wenn auch nur kurz angerissen, klingen vielversprechend. Bist aber grad nen bisschen bissig, wah?

Edith sagt grad, ich soll mich mal nen bisschen konzentrieren beim schreiben...
 
AW: #care

LordTerror270 am 28.10.2008 22:13 schrieb:
Willst du damit sagen, dass ein Pädophiler, der nicht regelmäßig im Computerspiel Kinder töten darf, sich real an Kindern vergreift?

Du weißt aber schon, was Pädophilie, sowohl im Wortsinn, als auch als Begriff der klinischen Psychologie, bedeutet?

@Jan3000: und auf Menschen im Generellen zu schießen, findest Du nicht krank? Oder sind's dann nur wieder Pixel & Vektoren? :rolleyes:
 
AW: #care

*Gähn*
Offenbar berührt dieses Thema auch einige Verfechter der Ich-bin-18-und-will-uncut-spielen Schiene besonders, denn diese finden mit dem virtuellen (Kinder)töten nun plötzlich eine Grenze überschritten... Ok. Dagegen zu argumentieren fällt sicher schwer. Ein kleines Kind ist mehr oder weniger die personifizierte Unschuldigkeit. Bis zu welchem Alter auch immer... Bei Dead Space war im Test die Rede von Föten die in Gläsern schwimmen oder rausklatschen(?) Die gehören dort also zur Atmosphäre? Hm, ok. Ich töte sie nicht selber... In Wirklichkeit würd ich mich wohl eher selbst erschiessen als irgend ein kleines Kind... Aber bei Fallout 2 is die Statistik schon weit über 20 Opfer, was Kinder betrifft :ugly: also was soll...werd würds wirklich nicht mit seinem Gewissen vereinbaren können, in nem Spiel, nem blöden belanglosen SPIEL ein Kind, ähm ausversehen umzulegen...
 
AW: #care

LordTerror270 am 28.10.2008 22:13 schrieb:
Ich hab schon Bock, sie zu diskutieren. Nur habe ich die Erfahrung gemacht, dass derartige Diskussionen unter einer Newsmeldung einer Internetseite über PC-Spiele, reine Zeitverschwendung sind. Man schafft es einfach nicht, genügen Aufmerksamkeit zu erhalten. Hab's schon ein paar mal probiert.
Okay, mit dieser Präzisierung lasse ich das durchgehen. :-) Übrigens möchte ich noch anmerken, dass ich mit deiner These übereinstimme. Was mich gestört hat, war diese leichte, unterschwellige Arroganz: ICH sage das und weil ICH kein Bock hab darüber mehr zu schreiben MÜSST IHR das einfach schlucken und als wahr hinnehmen.

Warum Gewalt an Kindern nichts in ernsten Computerspielen verloren hat:
A) Weil es Leute gibt, die sich dabei einen runterholen. (sagt bloß, das wusstet ihr noch nicht...)
Besser als wenn sie zum nächsten Spielplatz gehen...
Willst du damit sagen, dass ein Pädophiler, der nicht regelmäßig im Computerspiel Kinder töten darf, sich real an Kindern vergreift?
Jain. Ich will sagen, dass onanierende Leute kein Grund gegen Gewalt an Kindern in Videospielen sind. Es gibt nunmal diese Leute, die pädophil sind und von sowas erregt werden. Also macht es doch keinen Unterschied, ob sie sich Kinderpornos herunterladen oder sich in einem Videospiel an Gewalt an Kindern aufgeilen. Es ist sogar in gewisser Weise besser, weil sie bei einem Spiel nicht in die Illegalität abrutschen. Zusätzlich sind die Darstellungen in Spielen wohl noch harmloser als in Kinderpornos, ergo würde die Hemmschwelle, was sexuelle Fantasien angeht, nicht weiter sinken.
Das ist gewiss kein Grund, jetzt eine Kindergewalt-Quote in Spielen einzuführen, aber es zeigt, dass diese von dir aufgestellte These unbrauchbar ist.
 
AW: #care

LordTerror270 am 28.10.2008 22:19 schrieb:
Ich sehe schon, du magst Argumentationen nicht. Kann ich verstehen. Ist sicher ziemlich peinlich, wenn man noch nicht einmal in der Lage ist, die "lächerlichen" Argumentationen zu wiederlegen.
Ich kann doch hier nicht zu jeden Mist etwas groß schreiben. Auf das wenig nachvollziehbare Zeug, das du geschrieben hast lohnt es sich gar nicht groß einzugehen.
Apropos, das was du da bemängelst ist noch nicht einmal eine Argumentation, sondern nur ein Appell meinerseits. Ich schlage vor, du verbringst ein wenig mehr Zeit mit der Schule, devor du meine Behauptung mit den "dummen Computerkindern" unwissentlich belegst.
Da ist schon etwas wie Argumentation drin, nur halt eine ziemlich naive. Entweder dann lieber gar nicht oder gleich vernünftig. Deswegen, und weil auch sonst kaum vorhanden, lächerlich.
Und wenn jemand hier erst so einen Mist schreibt und dann auch noch beleidigend wird, ist das einfach armselig. Falls du uns hier für zu dumm hälst, dann brauchst du das hier auch nicht zu schreiben.
 
AW: #care

machbetmachallabett am 28.10.2008 23:22 schrieb:
LordTerror270 am 28.10.2008 22:13 schrieb:
Ich hab schon Bock, sie zu diskutieren. Nur habe ich die Erfahrung gemacht, dass derartige Diskussionen unter einer Newsmeldung einer Internetseite über PC-Spiele, reine Zeitverschwendung sind. Man schafft es einfach nicht, genügen Aufmerksamkeit zu erhalten. Hab's schon ein paar mal probiert.
Okay, mit dieser Präzisierung lasse ich das durchgehen. :-) Übrigens möchte ich noch anmerken, dass ich mit deiner These übereinstimme. Was mich gestört hat, war diese leichte, unterschwellige Arroganz: ICH sage das und weil ICH kein Bock hab darüber mehr zu schreiben MÜSST IHR das einfach schlucken und als wahr hinnehmen.

Warum Gewalt an Kindern nichts in ernsten Computerspielen verloren hat:
A) Weil es Leute gibt, die sich dabei einen runterholen. (sagt bloß, das wusstet ihr noch nicht...)
Besser als wenn sie zum nächsten Spielplatz gehen...
Willst du damit sagen, dass ein Pädophiler, der nicht regelmäßig im Computerspiel Kinder töten darf, sich real an Kindern vergreift?
Jain. Ich will sagen, dass onanierende Leute kein Grund gegen Gewalt an Kindern in Videospielen sind. Es gibt nunmal diese Leute, die pädophil sind und von sowas erregt werden. Also macht es doch keinen Unterschied, ob sie sich Kinderpornos herunterladen oder sich in einem Videospiel an Gewalt an Kindern aufgeilen. Es ist sogar in gewisser Weise besser, weil sie bei einem Spiel nicht in die Illegalität abrutschen. Zusätzlich sind die Darstellungen in Spielen wohl noch harmloser als in Kinderpornos, ergo würde die Hemmschwelle, was sexuelle Fantasien angeht, nicht weiter sinken.
Das ist gewiss kein Grund, jetzt eine Kindergewalt-Quote in Spielen einzuführen, aber es zeigt, dass diese von dir aufgestellte These unbrauchbar ist.

Ich weiss nicht ob ich lachen oder meine augen :rolleyes: soll...
Die Mutter, die ihre 3 Kinder in der Kühltrue jahrelang aufbewahrt hat...
Der Vater, der Amok lief und seine gesamte Familie samt 3 Kindern erschlug/erwürgte..
Die Mutter, die aus Verzweiflung ihr Neugeborenes in eine Mülltonne warf, wo es dann verstarb...
Das waren sicher alles keine Pädophilen. Was ich damit schreiben will:

Für einen Pädophilen ist es viel schwerer ein Kind zu töten, als für einen Erwachsenen, der/die Kindern gegenüber eher gleichgültig eingestellt ist und dass Pädophile sich daran 'aufgeilen' Kindern weh zu tun oder gar zu töten ist ja absoluter Blödsinn (außer sie sind zusätzlich necrophil oder so) ...also: wenn man keine Ahnung hat, lieber nichts schreiben, als sich lächerlich zu machen :finger:

Wie erwähnt, diejenigen, die Kindern gegenüber gleichgültiger eingestellt sind, werden vermutlich auch diejenigen sein, die dem Schicksal eines Kindes gleichgültiger gegenüber stehen. Logisch, oder?

Zum eigentlichen Thema:

Wie ich es mitbekommen habe, wurde in Fallout 1 + 2 das Töten von Kindern "bestraft", also was soll daran schlimm sein? Wenn man dafür belohnt werden würde oder man sein Ziel nur durch das Töten eines (wohl gemerkt: unschuldigen) Kindes (keines von einem Virus infizierten oder von Dämonen befallenen oder blutrünstigen Killderkindes) erreichen könnte, würde ich dies als pervers einstufen. Aber so wurde einfach eine von vielen Lehren, die man aus diesem Spiel zieh[t/en kann] herausgeschnitten. Nagut, wenn das Töten von Kindern ganz entfernt wurde, brauch man da auch keine Lehre. Das Spiel wird sicher viele andere Aspekte bieten, so dass dieser eine bestimmt nicht so ins Gewicht fällt, selbst für Fans, die es anders gewohnt sind.

Im übrigen finde ich es auch nicht verwerflicher ein unschuldiges Kind denn eine unschuldige Frau oder einen unschuldigen Mann zu töten - es ist gleich gravierend in meinen Augen. Das Töten eines Erwachsenen in einem Szenario wie in Fallout 3 empfinde ich sogar für schlimmer, denn ein Erwachsener ist (wenn man logisch nachdenkt) wertvoller, als ein Kind, denn ein Erwachsener hat evtl. Wissen - vllt. sogar Fachwissen - welches für das Überleben der Übrigen unverzichtbar ist. Hingegen weiss man nicht genau was aus so einem Kind wird - vllt. der/die nächste Massenmörder(in)? Außerdem können Erwachsene weitere Kinder zeugen, ein Kind hingegen brauch noch einige Jahre bis es soweit ist. Zudem kann ein Erwachsener alleine überleben, ein Kind hingegen wird es in einer Umgebung wie der aus Fallout 3 schon um einiges schwieriger haben zu überleben. Wenn man logisch nachdenkt, ist das Leben eines Kindes nicht mehr wert, als das eines Erwachsenen - was natürlich nicht immer zutreffen muss, da man eben nicht weiss was aus einem Kind wird. Vielleicht wird aus dem Kind ein intelligenter Wissenschaftler, der die Welt vor der Hungersnot rettet etc. nur zum Zeitpunkt der logischen Situationsbewertung weiss man das nunmal nicht bzw. kann den schlimmsten Fall nicht ausschließen, wohingegen das Wissen und die Persönlichkeit des betr. Erwachsenen gegeben ist.

Wenn ihr die Wahl treffen müsstet, ob ein Erwachsener, der in der Lage ist das Leben der gesamten Weltbevölkerung positiv zu verändern, oder sein Neugeborenes sterben soll - für welchen der Beiden würdet ihr euch entscheiden? ;) Zusatz: wenn ihr keine Wahl trefft oder beide wählt, wird ein Mensch, der euch sehr nahe steht, unausweichlich sterben, d.h. ihr MÜSST euch für den Erwachsenen oder das Neugeborene entscheiden (Geschlecht irrelevant) ... jetzt bin ich mal gespannt. Mit Begründung bitte =)

:P
 
AW: #care

Spassbremse am 28.10.2008 22:56 schrieb:
Du weißt aber schon, was Pädophilie, sowohl im Wortsinn, als auch als Begriff der klinischen Psychologie, bedeutet?

Kommt drauf an. Gibt ja mehr als nur eine Meinung. :-P
Aber ernsthaft: Ich wollte in diesen Satz keine streng Wissenschaftliche These aufstellen, sondern nur mein Unverständnis verbildlichen. War natürlich dumm.

XIII13 schrieb:
Ich kann doch hier nicht zu jeden Mist etwas groß schreiben.
Ich auch nicht. Hab ich doch gesagt.
XIII13 schrieb:
Da ist schon etwas wie Argumentation drin, nur halt eine ziemlich naive.
Huch! Könnte es sein, dass ich unwissentlich doch Argumentiert habe? Lassen mich meine kleinen grauen Zellen bereits so sehr im Stich, dass mir unbeabsichtigt Mikro-Argumente entfleuchen? Wenn ja, so bitte ich dich, mir ein wenig auf die Sprünge zu helfen, denn ich kann dort keine Argumentation finden. :confused:
Spaß beiseite, hier mein Friedensangebot: Wir belassen es darauf beruhen, dass ich der Meinung bin, man könnte auf derartige Gewaltdarstellungen beruhigt verzichten. Zumal ja gerade die Killerspiel-Debatte ist. Du bist jedoch der Meinung, dass das Töten von Kindern ein zu wichtiger Bestandteil von Fallout 3 ist, als das man darauf verzichten könnte. Stimmt doch so, oder?

@machbet
Deine Theorie ist gut, aber du vergisst zwei wichtige Faktoren: Sexualität und Beweggrund.
Du musst dir vorstellen, dass es zu jeder sexuellen Ausrichtung, Fetisch, oder was auch immer, mehr als eine Seite gibt. Man könnte sagen eine "gutartige" und eine "entartete" Seite, wie ich sie nenne. In dem Sinne sind selbst Verlangen, die mit den Tod des Partners enden, nicht notwendig schlecht oder böse. Es geht dabei um die Beweggründe.
Eine Möglichkeit für "gutartige" Pädophillie wäre z.B. ein übermäßiges Verlangen nach der Reinheit und Unschuld der Kinder, ohne ihnen dabei Schaden zu wollen.
Die "entarteten" Seiten hingegen entstehen meist, wenn sich das Verlangen mit anderen mischt, insbesondere mit den Sadismus. Ein Beispiel für "entartete" Pädophillie muss ich wohl nicht nennen.

Nun gibt es jedoch ein folgenschweres Problem: Es gibt zwar "gutartige" Pädophile, aber höchstwahrscheinlich keine "gutartigen" (gewaltlosen) Kinderpornos. Die Versuchung ist also groß, sich diesen Mist anzuschauen, auch wenn man die Gewalt darin verabscheut.
Jetzt bringen wir den zweiten Faktor ins Spiel: Die Sexualität.
Wenn wir z.B. ein Killerspiel spielen, so hat das höchstwahrscheinlich keine negativen Auswirkungen auf uns. Es bedeutet uns einfach nicht genug. Es ist ja nur ein Spiel. Man bekommt keinen Orgasmus, wenn man bei Quake jemanden abschießt (hoffe ich).
Wenn jedoch die Sexualität dazwischen kommt, entfällt dieser "Schutzmechanismus". Das Glücksempfinden ist viel stärker. Die Gewalt wird im höchsten Maße als gut und angenehm empfunden. Dadurch kann es passieren, dass selbst jemand, der eigentlich in den "gutartigen" Bereich fällt, abstumpft. Wenn er nicht gerade ein hohes Maß an geistiger Disziplin zeigt (heute sowieso ein Fremdwort), kann er - ohne es zu wollen! - in den "entarteten" Bereich abrutschen. Die Gewalt wird akzeptabel, wenn sie Mittel zum Zweck der eigenen Befriedigung ist. Man wird zum Abschaum.

Die meisten dieser Behauptungen kann ich nur durch Erfahrung begründen. Aber ich könnte noch einige (amüsantere) Beispiele nennen, wenn es von Interesse sein sollte.

Aber wie dem auch sei:
Es ist meiner Meinung nach von größter Wichtigkeit zu verhindern, das jemals jemand vor eine derart grausame Entscheidung gestellt wird, ob er Gewalt an Kindern gutheißen soll, weil er sie als schön empfindet.
Deshalb sollte explizite Gewaltdarstellung an Kindern in Spielen und Filmen auf jeden Fall verhindert werden.


Zum Schluss:
Ich bin froh, dass wir uns doch noch soweit vertragen können :-)
Tut mir leid, wenn ich auf das Thema so gereizt reagiere, aber beschäftigt ihr euch mal ein paar Monate mit dem Thema. Macht einen aggressiver als jedes Killerspiel.
 
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