• Aktualisierte Forenregeln

    Eine kleine Änderung hat es im Bereich Forenregeln unter Abschnitt 2 gegeben, wo wir nun explizit darauf verweisen, dass Forenkommentare in unserer Heftrubrik Leserbriefe landen können.

    Forenregeln


    Vielen Dank
  • Kritk / Fragen / Anregungen zu Artikeln

    Wenn ihr Kritik, Fragen oder Anregungen zu unseren Artikeln habt, dann könnt ihr diese nun in das entsprechende Forum packen. Vor allem Fehler in Artikeln gehören da rein, damit sie dort besser gesehen und bearbeitet werden können.

    Bitte beachtet dort den Eingangspost, der vorgibt, wie der Thread zu benutzen ist: Danke!

News - "Es gibt keinen Beweis, dass ein Videospiel jemals echte Gewalt ausgelöst hat."

AW:

Ich vermute die ganzen Amokläufe sind einfach ein integraler Bestandteil der Massen- und Konsumkultur - entstanden aus einem komplexen Netzwerk von Geltungsdrang, Gruppenzwang, Kränkungen und aufoktruierter Anpasserei die Individuen zu Konsumenten und angepassten Massentieren macht. Warum wohl hat das in Amerika angefangen und schwappt jetzt zu uns nach Europa? Weil dort diese Strukturen schon früher in der urbanen Gesellschaft verankert waren - 1966 Whitman in Austin wird ja wohl nicht Computerspiele gezockt haben... Gewaltspiele sind da sicher nur ein kleiner Tropfen die bei gefährdeten Menschen das Fass zum Überlaufen bringen - die grossen Brocken sind fehlende Integration, fehlende Wertschätzung dem Einzelnen gegenüber und gesellschaftliche Ächtung von Aussenseitern! Wenn dann in einer Gesellschaft noch Waffen leicht verfügbar sind und auch der Staat mit dem Gewaltmonopol mehr als fragwürdig umgeht braucht sich doch niemand wundern wenn eine Kultur von Gewalt und Unterdrückung in Amokläufen, häuslicher Gewalt, Kindesmissbrauch, Kellerkindern und U-Bahnmorden ausartet! Das ist ein grosser, zusammengehöriger Komplex - die jetzt stattfindende Fokusierung auf Spiele ist Sündenbockdenken in Reinform anstatt sich über strukturelle, gesellschaftliche Probleme den Kopf zu zerbrechen!
 
AW:

Schlechte Verlierer gibt es zu Hauf, die sind doch aber meist harmlos.
Wenn jemand Gewalt gegen Mitmenschen ausübt ist das eine ganz andere Form der Frustration.
 
AW:

Warum? Keine Ahnung...wahrscheinlich, weil sie nicht verlieren können. :-D Im Profibereich sieht das schon anders aus. Dort geht es schließlich um die Karriere und viel Geld. Dabei verstehe ich den Sport nicht mehr als Spiel, sondern als Arbeit. Auf der anderen Seite bin ich der Meinung, dass man Computerspiele und Sport nur bedingt vergleichen kann. Bei Progamern wäre dies nachvollziehbar, da es um etwas geht, was Einfluss auf das Leben hat (Ansehen, Verdienst,...usw.). Bei Hobbyspielern ist es doch völlig schnurz, ob man gewinnt oder verliert...das Leben geht wie gewohnt weiter. Natürlich ärgere ich mich auch und ab und zu rutsch mir das SCH-Wort raus...aber gleich nen Tobsuchtsanfall zu bekommen, finde ich schon ein wenig übertrieben.
ich rede ja auch gar nicht vom Profisport.
Zum controller wegwerfen kann ich nix sagen. hab kein. Beim PC spielen schlag ich dann eher mal die Hände überm Kopf zusammen.

Aber beim Tennisspielen schieb ich die schuld halt in diesem Moment auf den Schläger. Und der darf es dann ausbaden.
Auch wenn ich ganz genau weiß das ich den Ball verschlagen hab und net der Schläger.
Das aber als Tobsuchtanfall zu bezeichnen find ich übertrieben. Ich renn in dem Moment ja nicht schreiend über den platz oder zappel wild rum. :ugly:

Und auch als Hobbyspieler ist es mir nicht egal ob ich verliere oder gewinne. Ein wenig Ehrgeiz hab ich schon um auch als Hobbytennisspieler mit vollem Einsatz dabei zu sein. :-P
 
AW:

@ zitat thor
Da heisst es zum Schluss: "Es gibt keinen wissenschaftlichen Beweis, dass Handystrahlung schädlich ist!"

lol geil...das erinnert mich unmittelbar an den Bro´ Code: "There is no logical reason to not hate on the new guy" XDD
 
AW:

Warum? Keine Ahnung...wahrscheinlich, weil sie nicht verlieren können. :-D Im Profibereich sieht das schon anders aus. Dort geht es schließlich um die Karriere und viel Geld. Dabei verstehe ich den Sport nicht mehr als Spiel, sondern als Arbeit. Auf der anderen Seite bin ich der Meinung, dass man Computerspiele und Sport nur bedingt vergleichen kann. Bei Progamern wäre dies nachvollziehbar, da es um etwas geht, was Einfluss auf das Leben hat (Ansehen, Verdienst,...usw.). Bei Hobbyspielern ist es doch völlig schnurz, ob man gewinnt oder verliert...das Leben geht wie gewohnt weiter. Natürlich ärgere ich mich auch und ab und zu rutsch mir das SCH-Wort raus...aber gleich nen Tobsuchtsanfall zu bekommen, finde ich schon ein wenig übertrieben.
ich rede ja auch gar nicht vom Profisport.
Zum controller wegwerfen kann ich nix sagen. hab kein. Beim PC spielen schlag ich dann eher mal die Hände überm Kopf zusammen.

Aber beim Tennisspielen schieb ich die schuld halt in diesem Moment auf den Schläger. Und der darf es dann ausbaden.
Auch wenn ich ganz genau weiß das ich den Ball verschlagen hab und net der Schläger.
Das aber als Tobsuchtanfall zu bezeichnen find ich übertrieben. Ich renn in dem Moment ja nicht schreiend über den platz oder zappel wild rum. :ugly:

Und auch als Hobbyspieler ist es mir nicht egal ob ich verliere oder gewinne. Ein wenig Ehrgeiz hab ich schon um auch als Hobbytennisspieler mit vollem Einsatz dabei zu sein. :-P
Aus Controllersicht kann ich nur für die Wii sprechen. Aber diesen Controller wegzuschmeißen ist eh schwer, zumindest, wenn man die Schlaufe ums Handgelenk hat. :-D Mit Tobsuchtsanfall meinte ich eigentlich ein wenig überspitzt den Wurf des Controllers in die Zimmerecke. Ich habe von meinen Eltern eingetrichtert bekommen, dass man keine Gegenstände herumwirft, egal wie wütend man ist. Mal davon abgesehen bin ich persönlich ein sehr beherrschter Mensch und mehr als ein paar Schimpfwörter gegenüber dem Monitor bekomm ich irgendwie nicht raus. Und das, obwohl ich leidenschaftlich Shooter spiele (am PC).
 
AW:

ein verschwörungstheoretiker würde jetzt sagen: "solange es keinen gegenbeweis gibt, ist es wahr", vorrausgesetzt es passt in sein weltbild :-D
 
AW:

Weil er sich seine Computerspiele nicht verbieten lassen wollte, hat
ein 19-Jähriger in der Schweiz seine Mutter mit einem Schwert
angegriffen und schwer verletzt. Der Lehrling bleibe in
Untersuchungshaft, teilte die Kantonspolizei St. Gallen am Montag mit.
Er war auch auf seinen Bruder losgegangen. Die Mutter wird weiter im
Krankenhaus behandelt, ist aber außer Lebensgefahr. Der Bruder wurde
wieder entlassen.
Der
19-Jährige war nach Polizeiangaben am Sonntagabend ausgerastet, als ihm
das dauernde Spielen am Computer untersagt worden war. Er griff zu
einem Schwert mit einer Klinge von etwa 60 Zentimetern Länge und stach
auf die Mutter und seinen Bruder ein. Die 56-Jährige und der 26 Jahre
alte Bruder wurden durch Stiche am Bauch und an den Armen verletzt.
nachrichten.t-online.de/computerspiel-verbot-19-jaehriger-greift-mutter-mit-schwert-an/id_15207910/index

Beim Spielen kochen gerne mal die Emotionen hoch. Gerade bei
Multiplayer-Games, in denen man es mit vielen menschlichen Mitstreitern
zu tun hat. Verbale Auseinandersetzungen wie Beleidigungen gehören hier
einfach dazu. In Russland eskalierte aber ein Streit zwischen zwei
Rollenspiel-Fans: Ein computerbegeisterter Student (22) prügelte einen
Kontrahenten (33) tot. Die beiden Männer aus der Stadt Ufa im Südural
gerieten in Rage, als sie auf einer Party feststellten, dass sie beim
Massive Multiplayer Online-Rollenspiel (MMORPG) Lineage 2 verfeindeten
Clans angehören. Das berichtete die Tageszeitung "Komsomolskaja Prawda"
in ihrer Ausgabe vom 16. Januar. Bei einer Fortsetzung ihrer
Auseinandersetzung auf der Straße habe der Student so brutal
zugeschlagen, dass das Opfer, ein Taxifahrer, auf dem Weg ins
Krankenhaus starb.

Die beiden Männer gehörten rivalisierenden Lineage 2-Clans an,
die sich in einer mittelalterlichen virtuellen Welt bekämpfen. Nach
Medienberichten hatte bereits im Vorjahr in Moskau ein Ukrainer einen
Kontrahenten aus Lineage 2 zu Tode geprügelt, weil er sich von
seinem Opfer beleidigt fühlte. Bei dem populären Rollenspiel sollen
nach Branchenschätzungen weltweit mehr als eine Million Nutzer
angemeldet sein.

Fast tödlich endete ein Streit zwischen einem spanischen Vater und
seinem Sohn. Da der Vater seinen Sohn öfters wegen seiner Vielspielerei
kritisiert hatte, dieser aber darauf nicht reagierte, zog der entnervte
Senior das Stromkabel der Spiele-Konsole. Daraufhin flippte der Gamer
aus und würgte seinen Vater mit dem Kabel des Controllers. Die Mutter
unterbrach das Gerangel. Die Polizei nahm den wutentbrannten Sohn fest,
der Vater wurde ins Krankenhaus gebracht.
spiele.t-online.de/c/13/96/36/98/13963698.html
Eiskalter Mord für ein virtuelles Schwert: Online-Gamer ersticht Spieler-Kollegen!
[*]Opfer verkaufte virtuelles Games-Artefakt[*]Chinesischer Online-Gamer bekommt lebenslänglich

Über ein virtuelles Schwert gerieten sich zwei chinesische Online-Gamer
derart in die Haare, dass einer den anderen erstochen hat. Qui Chengwei
hat das virtuelle Schwert im Online-Spiel "Legend of Mir 3" gewonnen
und lieh es Zhu Caoyuan. Dieser jedoch verkaufte das gute Stück für
7.200 Yuan (985 Euro) weiter, was den Besitzer in Rage versetzte: Qui
brach in Zhus Haus ein und erstach ihn - mit einem echten Messer.
Der Handel mit Spiele-Artefakten, wie dem virtuellen Schwert, wird im
Internet zu einem immer lukrativeren Geschäft. Allerdings gibt es in
China, anders als zum Beispiel in Süd Korea, noch kein Gesetz, das den
Besitz von virtuellen Gütern regelt, berichtet BBC Online.

Die beiden Online-Gamer Qui Chengwei und Zhu Caoyuan kamen wegen des
gestohlenen virtuellen Schwerts derart ins Streiten, dass Qui Chengwei
völlig in Rage geriet. Caoyuan bot ihm noch an, ihm die 7.200 Yuan zu
überlassen, doch der Kontrahent stach ihm in den Brustkorb. Qui wurde
dafür von einem chinesischen Gericht zu lebenslänglicher Haft
verurteilt.

Die Eltern des Opfers geben sich damit nicht zufrieden. Sie fordern die Todesstrafe für den mutmaßlichen Mörder ihres Sohnes. "Mein Sohn war erst 26 Jahre alt als er starb. Er schlief
als Qui in seine Wohnung eingebrochen ist. Er konnte nicht einmal seine
Hosen anziehen, bevor er erstochen wurde", erzählt der aufgebrachte
Vater und setzt nach: "Wir wollen, das Qui stirbt." (red)
www.news.at/articles/0523/546/114030/eiskalter-mord-schwert-online-gamer-spieler-kollegen
 
AW:

Weil er sich seine Computerspiele nicht verbieten lassen wollte, hat
.....
Was willst du damit sagen?

"Kanada: 58-Jähriger gesteht 27 Morde - Überwiegend an Motorradgang-Mitglieder
Im Zeitraum von 1978 bis 2003 hat der 58-jähriger Kanadier, Gerald G.,
27 Menschen ermordet. Den Medien zufolge hatte der Mann vor allem
während den Auseinandersetzungen von Hells Angels und den Rock
Machines, die Morde begangen.
Neben diesen an Motorrad-Gang-Mitgliedern begangenen Verbrechen hatte er auch
völlig unbeteiligte Passanten umgebracht. Überdies räumte der Mörder
auch versuchte Tötung an weiteren zwölf Menschen ein.
G. wurde bereits 2001 zu lebenslanger Haft wegen eines Mordes verurteilt
und eingesperrt. Jetzt wurde ihm der Prozess für die restlichen Morde
gemacht"

"100 Festnahmen bei Bandidos-ProzessauftaktBegleitet von starken
Sicherheitsvorkehrungen hat in Münster am Montag (17.12.07) der
Mordprozess gegen zwei Mitglieder der Motorrad-Gang "Bandidos"
begonnen. Nach Ende des ersten Tages kam es zu einer Massen-Schlägerei
und 100 Festnahmen."

......

Das geht ewig so weiter, das hat garnichts mit Computerspielen zu tun.
 
AW:

hmm, lass mich raten...

Dass ein Spiel dran Schuld ist, dass die Angriffe und Morde geschahen?

Aber wenn man es genauer betrachtet war das Spiel dabei nur der Streitgrund, aber das Spielen an sich hat hier nicht zur Aggressivität geführt.

Fall1: Hier war meiner Meinung nach der Aggressionsauslöser, dass die Mutter ihm das Spielen verbieten wollte.

Fall2: Tja, wenn sich einer von denen beleidigt fühlt und deswegen den anderen umbringt... also ob man den anderen per Chat in einem Spiel beleidigt, in einem anderen Chat oder in der Realität, das hat mit dem Spiel als Ursache auch überhaupt nichts zu tun!

Fall3: Also wenn der eine den anderen bescheisst und daraus auch noch ziemlichen Profit rausschlägt, dann is natürlich auch das Spiel dran schuld... klar, was denn sonst. Wär ja lächerlich, wenn der Mensch dran schuld wäre, der das Item für nen knappen Tausender verkauft hat. XD
Mal ehrlich, das hätte auch eine vererbte Teetasse sein können, da wärs bestimmt nicht anders ausgegangen.


P.S.: Und Zitate ohne Erklärung zu posten is meist sowieso total unhöflich, wie ich finde ;)
 
AW:

Ich glaube die gute Frau hat Recht. Viele Erwachsene halten Spiele wirklich nur für simple Spielhallenshooter und erkennen nicht, das es weit aus mehr ist.

Zu den Links in denen Spieler andere Menschen töten:

Genauso gut hätten die Eltern einem Kind den Fernseher wegnehmen können, das Auto, die Drogen.

Die befeindeten Gildenmitglieder hätten genauso gut aus unterschiedlichen Sportvereinen, Schulen oder Städten kommen können. Gestörte Leute finden immer einen Grund jemandem etwas anzutun.


Das verkaufte Schwert des Freundes:
Er hätte ebenso gut mit seiner Freundin fremdgehen können, ein seltenes Tamagochi verhökern oder seine Anime Sammlung verkaufen können.

Menschen mögen es nicht wenn man ihnen ihr Eigentum was weg nimmt. Aber in diesen Fällen kommen halt psychische Störungen hinzu.
 
AW:

Früher hab ich vielleicht mal auf den Tisch gehauen oder die Mouse etwas unsanft auf das Pad geklopft.
Oder ganz früher mal den Competition Pro bei Decathlon etc. etwas grober angefasst.
Aber umherwerfen kam oder kommt für mich nicht in Frage.
Dagegen fluche ich gerne mal den Monitor/LCD an, wenn mich ein Spiel bzw. ein Onlinespieler stark frustet.
Dann heißt es: mal kurz durchatmen, nochmal probieren oder aufhören und später wieder probieren.
Das klappt dann meißt. Klar es gibt auch unfäre Spiele/Situationen. Muss man halt abwägen wie man weiter vorgeht. Vielleicht auch ganz aufgegeben und was anderes spielen bzw. suchen, was einen nicht so nervt.
Natürlich hat man auch einen gewissen Ehrgeiz. Trotzdem will man ja auch Spaß und keinen Frust.

Zu Cheryl Olson muss ich sagen, dass ich ihre Aussagen ganz vernünftig finde.
Denn gerade sich mit seinem Kind zu beschäftigen und den Dingen die es gerne macht, ist doch enorm wichtig.
Erst dann kann man auch wirklich sagen: Das ist ok für dich oder das ist vielleicht nicht das richtige.
Das Buch wollte ich mir schon länger mal kaufen, scheiterte aber daran weil es nicht in deutsch erhältlich ist.
Ich habe mal eine Bericht bei "neues" (3sat) dazu gesehen. Fand ich sehr interessant:
http://www.zdf.de/ZDFmediathek...
http://www.3sat.de/dynamic/sit...
 
AW:

Also ich kann mich bei Games zwar aufregen, aber wie man sich so aufregen kann, dass man irgendwas kaputt macht war mir schon immer ein Rätsel. Also so tief bin ich dann doch nie da eingetaucht. Ich konnte aber immer schon auch gut verlieren, vielleicht liegt das daran.

Ich hatte auch nen Kumpel, der hat fast angefangen zu heulen, wenn er bei PES verloren hat und war den ganzen Abend nur noch am Meckern und am "Sich-selbst-bemitleiden". Ich konnte da (mit nem anderen KUmpel) immer nur drüber lachen.

Klar, "darf" man sich aufregen, wenn man verkackt, aber wenn man sich nicht einmal bei einem SPIEL unter Kontrolle hat, wie wäre es erst, wenn man mal wirklich was zum Aufregen in seinem Leben erlebt? Bekommt ihr dann gleich nen Herzinfarkt? :ugly:

EDIT:
Wobei mit der Faust auf den Tisch gehauen hab ich auch scon mal. Aber dann war damit auch gut. ^^
 
AW:

Durch ein Spiel, Film oder Buch wird niemand gewaltätig oder böse. Wenn jemand sich Inspirationen daraus sucht und auf die reale Welt überträgt, dann hatte er doch vorher schon einen Sprung in der Schüssel und ist nicht erst durch das Spiel entstanden.
 
AW:

Also ich kann mich bei Games zwar aufregen, aber wie man sich so aufregen kann, dass man irgendwas kaputt macht war mir schon immer ein Rätsel. Also so tief bin ich dann doch nie da eingetaucht. Ich konnte aber immer schon auch gut verlieren, vielleicht liegt das daran.

Ich hatte auch nen Kumpel, der hat fast angefangen zu heulen, wenn er bei PES verloren hat und war den ganzen Abend nur noch am Meckern und am "Sich-selbst-bemitleiden". Ich konnte da (mit nem anderen KUmpel) immer nur drüber lachen.

Klar, "darf" man sich aufregen, wenn man verkackt, aber wenn man sich nicht einmal bei einem SPIEL unter Kontrolle hat, wie wäre es erst, wenn man mal wirklich was zum Aufregen in seinem Leben erlebt? Bekommt ihr dann gleich nen Herzinfarkt? :ugly:

EDIT:
Wobei mit der Faust auf den Tisch gehauen hab ich auch scon mal. Aber dann war damit auch gut. ^^
Also ich kann nicht so gut verlieren, geschrottet hab ich aber noch nichts (zumindest nich absichtlich :) ). Hab auch nur mal mit der Faust auf den Tisch donnern wollen - blöd nur das die Tastatur im weg war :D Egal 10€ Tastatur und es ist nur nen Füßchen abgebrochen... Im Normalfall reicht aber fluchen :D

Richtig ausrasten kann ich dagegen nicht nachvollziehen und hab ich im RL (Lan´s etc.) auch noch nicht mitbekommen...
 
AW:

ich habe schon zwei gamepads duch jähzorn zerstört. eins bei Need For Speed Most Wanted, das andere bei Legacy Of Kain - Defiance. und als kind habe ich meinen Gameboy "getötet" beim spielen von Turtles.
und viele male habe ich geflucht und auf den tisch gehauen. :)
spiele machen jemanden nicht charakterlich aggressiver. man kann kurz die beherrschung verlieren wegen wiederholter misserfolge, aber diese wut hält kaum zehn minuten an.
 
AW:

Ich glaube Frau Olson würde nicht bestreiten, dass Gefühle beim Zocken aufkommen, und auch negative wie Frust oder Aggressionen. Dies kann aber beim Trecker Simulator genauso passieren wie bei F.E.A.R., um mal ein Beispiel zu nennen.
Dass man durchs zocken von gewalthaltigen Spielen jedoch zum abgebrühten (Massen-)Mörder wird oder gar schießen üben kann, halte ich (wie die gute Frau Olson) für nicht wahrscheinlich.
Trotzdem glaube ich, dass (besonders exzessives) zocken nicht folgenlos bleibt. Nur denke ich, dass die Folgen viel subtiler sind.
 
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