Thethingagain
Anfänger/in
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AW:
Ich vermute die ganzen Amokläufe sind einfach ein integraler Bestandteil der Massen- und Konsumkultur - entstanden aus einem komplexen Netzwerk von Geltungsdrang, Gruppenzwang, Kränkungen und aufoktruierter Anpasserei die Individuen zu Konsumenten und angepassten Massentieren macht. Warum wohl hat das in Amerika angefangen und schwappt jetzt zu uns nach Europa? Weil dort diese Strukturen schon früher in der urbanen Gesellschaft verankert waren - 1966 Whitman in Austin wird ja wohl nicht Computerspiele gezockt haben... Gewaltspiele sind da sicher nur ein kleiner Tropfen die bei gefährdeten Menschen das Fass zum Überlaufen bringen - die grossen Brocken sind fehlende Integration, fehlende Wertschätzung dem Einzelnen gegenüber und gesellschaftliche Ächtung von Aussenseitern! Wenn dann in einer Gesellschaft noch Waffen leicht verfügbar sind und auch der Staat mit dem Gewaltmonopol mehr als fragwürdig umgeht braucht sich doch niemand wundern wenn eine Kultur von Gewalt und Unterdrückung in Amokläufen, häuslicher Gewalt, Kindesmissbrauch, Kellerkindern und U-Bahnmorden ausartet! Das ist ein grosser, zusammengehöriger Komplex - die jetzt stattfindende Fokusierung auf Spiele ist Sündenbockdenken in Reinform anstatt sich über strukturelle, gesellschaftliche Probleme den Kopf zu zerbrechen!
Ich vermute die ganzen Amokläufe sind einfach ein integraler Bestandteil der Massen- und Konsumkultur - entstanden aus einem komplexen Netzwerk von Geltungsdrang, Gruppenzwang, Kränkungen und aufoktruierter Anpasserei die Individuen zu Konsumenten und angepassten Massentieren macht. Warum wohl hat das in Amerika angefangen und schwappt jetzt zu uns nach Europa? Weil dort diese Strukturen schon früher in der urbanen Gesellschaft verankert waren - 1966 Whitman in Austin wird ja wohl nicht Computerspiele gezockt haben... Gewaltspiele sind da sicher nur ein kleiner Tropfen die bei gefährdeten Menschen das Fass zum Überlaufen bringen - die grossen Brocken sind fehlende Integration, fehlende Wertschätzung dem Einzelnen gegenüber und gesellschaftliche Ächtung von Aussenseitern! Wenn dann in einer Gesellschaft noch Waffen leicht verfügbar sind und auch der Staat mit dem Gewaltmonopol mehr als fragwürdig umgeht braucht sich doch niemand wundern wenn eine Kultur von Gewalt und Unterdrückung in Amokläufen, häuslicher Gewalt, Kindesmissbrauch, Kellerkindern und U-Bahnmorden ausartet! Das ist ein grosser, zusammengehöriger Komplex - die jetzt stattfindende Fokusierung auf Spiele ist Sündenbockdenken in Reinform anstatt sich über strukturelle, gesellschaftliche Probleme den Kopf zu zerbrechen!

Im Profibereich sieht das schon anders aus. Dort geht es schließlich um die Karriere und viel Geld. Dabei verstehe ich den Sport nicht mehr als Spiel, sondern als Arbeit. Auf der anderen Seite bin ich der Meinung, dass man Computerspiele und Sport nur bedingt vergleichen kann. Bei Progamern wäre dies nachvollziehbar, da es um etwas geht, was Einfluss auf das Leben hat (Ansehen, Verdienst,...usw.). Bei Hobbyspielern ist es doch völlig schnurz, ob man gewinnt oder verliert...das Leben geht wie gewohnt weiter. Natürlich ärgere ich mich auch und ab und zu rutsch mir das SCH-Wort raus...aber gleich nen Tobsuchtsanfall zu bekommen, finde ich schon ein wenig übertrieben.


). Hab auch nur mal mit der Faust auf den Tisch donnern wollen - blöd nur das die Tastatur im weg war