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News - Emsdetten: Gutachten zur Rechtmäßigkeit eines "Killerspiel"-Verbotes

AW: News - Emsdetten: Gutachten zur Rechtmäßigkeit eines "Killerspiel"-Verbotes

BTW: Ich frag mich sowieso überhaupt wie das in den anderen Ländern abläuft...
Gibt es da solche Diskussionen? Gibt es dort "Amokläufe" ? [/quote]

In der Schweiz gibt es diese Diskussion auch. Es gibt auch Amokläufe. Neben den regelmässig auftretenden Familientragödien, wo, in der Regel der Vater, seine Familie auslöscht, sind mir zwei Amokläufe gerade in Erinnerung. Einer fand in einer Bank statt. Auslöser war auch hier vermutlich Unzufriedenheit (man weiss es nicht genau), und der Amoklauf im Kantonsparlament in Zug wo 13 Menschen starben. Diesem ging ein jahrelanger Streit voraus. Der Schütze, Leibacher hiess er glaub, wollte betrunken und bei Regen mit dem Bus nach Hause fahren. Der Chaffeur nahm ihm den Fahrschein ab und liess ihn im Regen stehen. Jahrelang versuchte Leibacher über die Gerichte und die Verwaltungen zu seinem Recht zu kommen. Vergebens, wie man unschwer erahnen kann.
Er benutzte mehrere Waffen und Handgranaten.

Da alle diese Taten von Menschen verübt werden wurden die offenbar keine "Killerspiele" spielten, wird dieses Thema nicht so sehr hochgekocht wie in Deutschland. Die Welle schwappt aber jedesmal auch zu uns runter. Nach Emsdetten verebbte sie ziemlich rasch, da eine Massenvergewaltigung einer 13-jährigen die Schlagzeilen in Beschlag genommen hat. Bezeichnenderweise ist jetzt ein Handyverbot, resp. die Pornos zum runterladen, Mittelpunkt der Debatte und natürlich sind es wieder einmal nur die Ausländer. Die Auseinandersetzung nimmt also einen ähnlichen Verlauf, wenn auch wieder über das Thema Ausländerintegration etwas kontroverser diskutiert wird.

Auf der politischen Ebene wird eine Diskussion über ein strengeres Waffengesetz, keine Waffen mehr in Haushalten, geführt. Dies wegen der oben erwähnten Familientragödien und der hohen Zahl von Suiziden mit Armeewaffen.
Da Schusswaffen hier aber traditionell in Haushalten "gelagert" werden und die Wehrpflichtigen ihre Dienstwaffe mitsamt Munition nach Hause nehmen, ist natürlich eine entsprechende Opposition vorhanden.

Ich persönlich halte weder ein Verbot von Spielen, noch ein Verbot von Waffen für eine geeignete Lösung. Wer verantwortungsbewusst ist, kann eine Pershing II im Keller lagern. Wer verantwortungslos ist, kann auch mit seinem Gasherd Unschuldige (unbeabsichtigt) töten.
 
AW: News - Emsdetten: Gutachten zur Rechtmäßigkeit eines "Killerspiel"-Verbotes

CGeiser am 25.11.2006 20:38 schrieb:
[...] Auf der politischen Ebene wird eine Diskussion über ein strengeres Waffengesetz, keine Waffen mehr in Haushalten, geführt. Dies wegen der oben erwähnten Familientragödien und der hohen Zahl von Suiziden mit Armeewaffen.
Hab ich auch mitbekommen. War glaub ich mal im Focus, oder so....

CGeiser am 25.11.2006 20:38 schrieb:
Da Schusswaffen hier aber traditionell in Haushalten "gelagert" werden und die Wehrpflichtigen ihre Dienstwaffe mitsamt Munition nach Hause nehmen, ist natürlich eine entsprechende Opposition vorhanden.
Schon. Bloß haben mMn weder scharfe Waffen noch scharfe Munition etwas in Privathaushalten verloren. Da find ich's in D ganz gut wie beim Militär scharf kontrolliert wird (da kann's zB massig Ärger geben wenn man auch bloß 1 Patrone vom Schießplatz mitnimmt).

CGeiser am 25.11.2006 20:38 schrieb:
[...] Wer verantwortungsbewusst ist, kann eine Pershing II im Keller lagern. [...]
Aber wie heißt es so schön? "Gelegenheit macht Diebe". Wenn einer am Austicken ist und ne scharfe Waffe griffbereit hat wird er die im Affekt höchstwahrscheinlich auch einsetzen. Wenn aber keine Waffe da ist mit der man Leute abknallen könnte, muss sich die Aggression eben andersweitig abbauen. Da wird dann zB die Ehefrau "nur" ins Krankenhaus geprügelt und nicht gleich mit 20 Schuß hingerichtet. :ugly:
 
AW: News - Emsdetten: Gutachten zur Rechtmäßigkeit eines "Killerspiel"-Verbotes

CGeiser am 25.11.2006 20:38 schrieb:
[...] Wer verantwortungsbewusst ist, kann eine Pershing II im Keller lagern. [...]
Aber wie heißt es so schön? "Gelegenheit macht Diebe". Wenn einer am Austicken ist und ne scharfe Waffe griffbereit hat wird er die im Affekt höchstwahrscheinlich auch einsetzen. Wenn aber keine Waffe da ist mit der man Leute abknallen könnte, muss sich die Aggression eben andersweitig abbauen. Da wird dann zB die Ehefrau "nur" ins Krankenhaus geprügelt und nicht gleich mit 20 Schuß hingerichtet. :ugly:

Die Verfügbarkeit einer Waffe ist ein Argument, gerade, wenn jemand am "austicken" ist. Da gebe ich Dir vollkommen recht. Nur hat ein Verbot von Schusswaffen kaum Einfluss auf die Tötungsstatisktik. Es werden dann andere, griffbereite "Werkzeuge" wie Messer, Beile, Hämmer etc. benutzt. In England hat seit der Einführung eines neuen, sehr restriktiven, Waffengesetzes die Zahl mit Schusswaffen verübter Tötungsdelikte markant zugenommen.
Kann aber sein, dass es einen Einfluss auf die Suizidrate hat.

Die Ursachen solcher Taten liegen bei jedem Einzelnen, bzw. in der Konstellation zu seinem Umfeld. Viel Leid könnte sicher vermieden werden wenn die sozialen Rahmenbedingungen anders gestaltet wären, nur ist dies ein Prozess an dem die gesamte Sippschaft teilnimmt und über einen längeren Zeitraum vonstatten geht. Die zunehmende Idividualisierung und Vereinsamung des Einzelnen, gepaart mit den neuen technischen Möglichkeiten sind ein Novum in unserer Entwicklung an die sich unser Organismus, vor allem das Gehirn, noch nicht angepasst hat. Fettleibigkeit und Magersucht können auch daraus resultieren und sind im Einzelfall nicht minder tragisch wie ein Amoklauf, wenngleich auch nicht direkt vergleichbar.

Worauf ich hinauswill: Können wir vom Menschen an sich erwarten, dass er sich immer und überall, den kulturellen Konventionen folgend, korrekt verhält?
Gegenüber sich und anderen immer konstruktiv?

Versteh mich nicht falsch, ich finde nicht gut wenn so etwas passiert, nur erwarten wir nicht ein bisschen zuviel Utopia?
 
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SYSTEM am 24.11.2006 18:13 schrieb:
Jetzt ist Ihre Meinung gefragt: Hier können Sie Ihren Kommentar zum Artikel veröffentlichen und mit anderen Lesern darüber diskutieren.
Wenn einer der "Killerspiele" spielt austickt dann muss man diese Spiele verbieten...
Wenn ein Politiker Bestechlich ist z.b. Möllemann,Barschel u.s.w müsste mann diese auch verbieten.
Mehr sage ich zu diesem Thema nichts, weil die meisten Zocker wissen was real und virtuell ist.
 
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CGeiser am 25.11.2006 21:27 schrieb:
Die Verfügbarkeit einer Waffe ist ein Argument, gerade, wenn jemand am "austicken" ist. Da gebe ich Dir vollkommen recht. Nur hat ein Verbot von Schusswaffen kaum Einfluss auf die Tötungsstatisktik.
Natürlich. Ich wollte auch nie behaupten, dass es anders wäre. Wenn man jemanden umbringen will findet man auch immer einen Weg dies auch zu tun.

CGeiser am 25.11.2006 21:27 schrieb:
Es werden dann andere, griffbereite "Werkzeuge" wie Messer, Beile, Hämmer etc. benutzt. In England hat seit der Einführung eines neuen, sehr restriktiven, Waffengesetzes die Zahl mit Schusswaffen verübter Tötungsdelikte markant zugenommen. [...]
Allerdings spielt hier die "Unmittelbarkeit" doch eine stärkere Rolle. Mit einer Feuerwaffe tötet man "bequem" und "anonym" aus Distanz. Mit den von dir angesprochenen Mitteln hingegen muss man sich in unmittelbare Nähe begeben und muss mehr tun als den Zeigefinger krümmen. Ich wage zu behaupten, um jemanden mit einer Axt oder einem Schraubenzieher zu töten die Hemmschwelle doch etwas höher ist als zB mit einer Pistole aus 5m Entfernung.
 
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CGeiser am 25.11.2006 21:27 schrieb:

Danke für die Antwort.
Aber schuld sind wie immer die falsch-informierten Medien und das
Geld was man mit den Schlagzeilen machen will. Ich finds schade
das vor allem bei uns in Good old Germany die Bild-Zeitung den Politikern
des Volkes Meinung aufdrängt und die dann falsche Schlüsse draus ziehen
weil sie ja alle 100+ Jahre alt sind und keine Ahnung von den Spielen haben.

Trotzdem Medien können auch nützlich sein um auf richtige Missstände hinzuweisen, z.B. Volksverdummung unter den Großstadt-Jugendlichen, oder wie anno 194x als Propaganda missbraucht werden.

Ich wünschte mir nur das endlich wieder wichtige Politische-Missstände im Land in den Mittelpunkt der Diskussionen stehen, den davon gibts ja wohl mehr als genug.

Genau das blöde war ja auch damals während der Fußball WM wo die Politiker höchst strittige neue Erlasse und Gesetzte verabschiedet haben nur weil alles, auch die Medien, auf die WM starrten ! Ach armes Deutschland ;-( ;-( ;-(
 
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Ra-Tiel am 25.11.2006 22:53 schrieb:
CGeiser am 25.11.2006 21:27 schrieb:
Die Verfügbarkeit einer Waffe ist ein Argument, gerade, wenn jemand am "austicken" ist. Da gebe ich Dir vollkommen recht. Nur hat ein Verbot von Schusswaffen kaum Einfluss auf die Tötungsstatisktik.
Natürlich. Ich wollte auch nie behaupten, dass es anders wäre. Wenn man jemanden umbringen will findet man auch immer einen Weg dies auch zu tun.

CGeiser am 25.11.2006 21:27 schrieb:
Es werden dann andere, griffbereite "Werkzeuge" wie Messer, Beile, Hämmer etc. benutzt. In England hat seit der Einführung eines neuen, sehr restriktiven, Waffengesetzes die Zahl mit Schusswaffen verübter Tötungsdelikte markant zugenommen. [...]
Allerdings spielt hier die "Unmittelbarkeit" doch eine stärkere Rolle. Mit einer Feuerwaffe tötet man "bequem" und "anonym" aus Distanz. Mit den von dir angesprochenen Mitteln hingegen muss man sich in unmittelbare Nähe begeben und muss mehr tun als den Zeigefinger krümmen. Ich wage zu behaupten, um jemanden mit einer Axt oder einem Schraubenzieher zu töten die Hemmschwelle doch etwas höher ist als zB mit einer Pistole aus 5m Entfernung.

Das sehe ich nicht so. Abgesehen vom vorsätzlichen Töten, bei dem man die Tat lange im voraus plant, ist der Vorgang im Affekt doch von Trieben beherrscht die solche rationalen Überlegungen nicht, oder nur untergeordnet, mit in Betracht ziehen. Die Hemmschwelle muss, zum Zeitpunkt der Tat, zwangsläufig bereits sehr niedrig sein.
Gut, beim Amoklauf kommt sicher eine praktische Komponente in's Spiel, jedoch gibt es auch solche Taten mit Schwertern, Brechstangen und ähnlichem. Für die Opfer ist die Wahl der Waffe wohl in jedem Fall fatal.

Gerade bei Emsdetten gibt es doch einen Umstand der mich in's Grübeln bringt. Die vorangegangenen Warnungen und die Versuche an Hilfe zu gelangen, sowie der relativ überlegte Abschiedsbrief, gekoppelt mit der Tatausführung (nur Verletzte) machen mich, nach langen Überlegungen, doch etwas stutzig.
Wählte er diesen Weg um seiner Botschaft Publikum zu verschaffen? Hätte er sich "nur" suizidiert, niemand hätte davon Notiz genommen, sein Tod wäre nutzlos gewesen weil er nichts verändert hätte. Die von ihm gewählte Form ermöglicht es uns jedoch Einblick in seine Probleme zu nehmen und darüber nachzudenken. Über die Welt hat er offensichtlich nachgedacht und wie die Medien reagieren würden konnte er sich ausmalen. Hätte er weder Waffen besessen, noch am PC geballert, dann wäre ihm sicher etwas anderes eingefallen um sein Ziel zu verwirklichen. Da ihm, mangels spielen, mehr Zeit zur Verfügung gestanden hätte, könnte es auch noch tragischer geendet haben. (Um wieder zum Thema zurückzukommen)
 
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Walkes100 am 24.11.2006 18:13 schrieb:
Hierzu möcht ich nur eines sagen:

Warum?
In Österreich zum Beispiel, werden genauso "Killerspiele" (was für ein blöder Begriff) gekauft und gespielt und mir ist kein Vorfall bekannt, bei dem ein auch nur entfernt ähnliches Zenario stattfand, wie es erst vor kurzen in Deutschland passierte!
Auch faszinierend, dass sich im Amiland keine Sau darüber aufregt und die Spiele als Haubtverdächtigen abstemmpelt. Und das, obwohl es doch viel häufiger zu solchen Ektionen kommt.

Es wurde die Musik verboten und jetzt die PCGAMES. Wo soll das hinführen?
 
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Danke für die Antwort.
Aber schuld sind wie immer die falsch-informierten Medien und das
Geld was man mit den Schlagzeilen machen will. Ich finds schade
das vor allem bei uns in Good old Germany die Bild-Zeitung den Politikern
des Volkes Meinung aufdrängt und die dann falsche Schlüsse draus ziehen
weil sie ja alle 100+ Jahre alt sind und keine Ahnung von den Spielen haben.

Bitte, gern geschehen. Medien leben von der Sensationslust. Ist es nicht schön über die anderen, bösen zu lesen, sich den Bauch zu reiben und erleichtert zu sagen: "Ich bin nicht so. Ich spiele keine Spiele."?
Bei uns heisst die Zeitung "Blick" und ist keinen Dreck besser :-$
Nicht mehr lange und ich bin auch 100+ ;-) . Schon bei Space Invader war man schräg angesehen, das ist nicht seriös, hiess es damals. (Eltern, halt)

Trotzdem Medien können auch nützlich sein um auf richtige Missstände hinzuweisen, z.B. Volksverdummung unter den Großstadt-Jugendlichen, oder wie anno 194x als Propaganda missbraucht werden.

Es gibt auch lesens- und sehenswerte Medien. Ich mag "Spektrum der Wissenschaft", neben PC Games natürlich.

Ich wünschte mir nur das endlich wieder wichtige Politische-Missstände im Land in den Mittelpunkt der Diskussionen stehen, den davon gibts ja wohl mehr als genug.

Das fürchten die Politiker auf Alpha Centauri vermutlich genauso wie alle hier auf Erden.

Genau das blöde war ja auch damals während der Fußball WM wo die Politiker höchst strittige neue Erlasse und Gesetzte verabschiedet haben nur weil alles, auch die Medien, auf die WM starrten ! Ach armes Deutschland ;-( ;-( ;-(

Alles Bushis, die gesamte Bande :finger:
 
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CGeiser am 25.11.2006 23:35 schrieb:
Gerade bei Emsdetten gibt es doch einen Umstand der mich in's Grübeln bringt. Die vorangegangenen Warnungen und die Versuche an Hilfe zu gelangen, sowie der relativ überlegte Abschiedsbrief, gekoppelt mit der Tatausführung (nur Verletzte) machen mich, nach langen Überlegungen, doch etwas stutzig.
Ja du bringst da eine guten neue Aspekt ins "Spiel"
Vor allem weil er ja ein angeblicher Waffennarr war und in zahlreichen Videos
ist dieses ja auch zu sehen. Ich kann mir nicht vorstellen das er daneben schießt. Er hatte genug Übung mit Paintball und ähnlichen "Räuber und Gendarm" Spielen...

CGeiser am 25.11.2006 23:35 schrieb:
Wählte er diesen Weg um seiner Botschaft Publikum zu verschaffen? Hätte er sich "nur" suizidiert, niemand hätte davon Notiz genommen, sein Tod wäre nutzlos gewesen weil er nichts verändert hätte. Die von ihm gewählte Form ermöglicht es uns jedoch Einblick in seine Probleme zu nehmen und darüber nachzudenken. Über die Welt hat er offensichtlich nachgedacht und wie die Medien reagieren würden konnte er sich ausmalen. Hätte er weder Waffen besessen, noch am PC geballert, dann wäre ihm sicher etwas anderes eingefallen um sein Ziel zu verwirklichen. Da ihm, mangels spielen, mehr Zeit zur Verfügung gestanden hätte, könnte es auch noch tragischer geendet haben. (Um wieder zum Thema zurückzukommen)

Ja, ja und nochmal ja. Nur hätte er noch eins bedenken müssen und zwar das was auch nach Erfurt 2003 geschehen war und zwar die Debatte um "Killerspiele" sonst irgendwie nichts. Mich würde vielmehr interessieren was genau er mit seinem Abschiedsbrief meinte und worauf er hinaus wollte.
Worauf genau wollte er hinweisen und warum wird dies nicht diskutiert? Es gibt so viele Dinge die er angesprochen hat und viel davon scheint bei genauer Betrachtung war zu sein.

Mal abgesehen davon das er sich als GOTT bezeichnete, möchte ich das die Medien mal genau recherchieren und diese wichtigen Missstände auf den Schulen oder allgemein in Deutschland zur Debatte werden lassen. Denn die Lösung dieser Dinge bringt uns doch viel weiter voran als es die langweilige Sache mit den Killerspielen tut...

So far... thx CGeiser
 
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Es bedarf keines wissenschaftlich erbrachten Beweises, dass ein solcher Zusammenhang besteht.

Na toll, damit ist der Willkür Tür und Tor geöffnet... :-$ :hop: :pissed:
 
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Ich wiess, wer bzw was schuld ist: DAS WETTER! Für mich ist ab sofort das Wetter an allem schuld, wenn man schon anfängt jemandem die Schuld zu geben.

Die Regierung zeigt mal wieder das man zum Regieren keinerlei Logik braucht. Was ist mit den tausenden oder millionen Menschen die ebenfalls Spiele wie Counterstrike und Co spielen und die nicht "Amok" laufen,wobei es ja kein Amoklauf war, denn der setzt Unzurechnugsfähigkeit voraus und die war sicher nicht gebeben, oder hat der geplant unzurechnungsfähig zu sein?
Die Gesellschaft ist es doch, die solche Leute hervor bringt, versagt haben da einige: Die Eltern und die Lehrer, das sieht man doch immer wieder. Das Problem ist nichtmal, das die Eltern nicht wissen, was ihre Kinder spielen, vielen ist es egal, neulich habe ich gesehen wie eine Mutter ihrem vielleicht 10 Jahre altem Sohn das Spiel MaX Payne 2 (Ab 18) gekauft hat.
Ich denke wenn wir schon sowas verbieten wie "Killerspiele" dann sollten wir auch Spielzeugwaffen verbieten, da lernen Kinder doch wies is eine Waffe in der Hand zu halten, zumindest mehr als in einem Spiel. In Deutschland ist es doch eigentlich schon so das es nur BOTS gibt und kein echtes Blut und so...und wenn, dann ab 18.

Ich finde schon, das das Recht des einzelnen erheblich eingeschränkt wird denn wenn ich zB Halo 2 spiele, wen verletze ich denn damit? Es wird doch niemand verletzt weder Gefühlsmässig und erst recht nicht Körperlich und ich schränke dadurch in keinster Weise die persönlichen Rechte oder die Freiheit eines anderen ein. Natürlich kann man alles verbieten, aber dann richtig. Ab 18 Zeitschriften nur noch per Abo, weil man vom Kioskbesitzer net erwarten kann zu kontrollieren ob auch nur 18 Jährige die kaufen, sicher aber bei Zigaretten und Alk kann man das natürlich obwohls da keiner macht.
Was solls, man kann doch gar nichts mehr machen in Deutschland kann sich doch niemand mehr frei entfalten!
 
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Ja, diese Antwort hatte ich gestern geschrieben, wurde aber heute erst als User des Discussionforums freigeschaltet, ich hoffe, meine Punkte sind jetzt noch aktuell genug. Wenn das schon alles gesagt wurde, bitte ich um Enstchuldigung.

Ich sehe folgende Ursachen für ein Verbot von Politiker-Seite:

1. Es ist die bequemste und scheinbar schnellste Lösung – wahrscheinlich fast wohltuend nach diesen langen Querelen mit der Gesundheitsreform, da tut es mal gut, der Mehrheit des “Volkes” zu zeigen, daß man auch was tut. Hier im Forum meinte jemand, 80% gegen “Killerspiele” bei ntv – das müßte ja eine wenig objektive “Anti-Plattform” sein… nun ja… dachte ich auch, dann allerdings bei heute.de einen Wert von 71% gefunden, die ein Verbot von Gewaltspielen fordern, siehe Link:
http://www.heute.de/ZDFheute/inhalt/2/0,3672,4079330,00.html

Also sind die Leute mehrheitlich wohl doch nicht so pro Videospiele eingestellt… das hat mich schon etwas schlucken lassen.

Damit komme ich zum zweiten Punkt, der auch eine Rolle bei diesen 71% spielen dürfte: Uninformiertheit bzw. bei Politikern oftmals eine sehr geringe Vertrautheit mit der Lebenswelt jüngerer Menschen, der berühmte “Generationenkonflikt”. Wenn sich jetzt sowieso jemand von Computern eher bedroht fühlt, wird er natürlich auch alles andere, was damit zu tun hat, tendenziell negativ sehen – was dann besonders bei Computerspielen auffällt. Das haben ja auch die Kommentare in der WDR Sendung gezeigt: “Computerspiele braucht kein Mensch”, “ich muß nicht ins Internet, weil ich nachmittags im Garten arbeite”, “E-Sport ist kein Sport, wir sind früher im Wald umhergelaufen” – ohjemine. Hoffentlich vergessen diese Leute bei all ihrer Aktivität nicht, ihre Gartenzwerge zu polieren.

Daher ist meiner Meinung nach – so wie es einer der Redakteure von PCGames auch angeregt hat – eine gute Lösungsmöglichkeit, daß sich Vertreter der Spieleindustrie, Konsumenten und Politiker an einen Tisch setzen und eine Diskussion um das ganze Thema anstoßen – um erst einmal mit Vorurteilen aufzuräumen. Sicherlich kann man da eher zu einem für alle Seiten guten Lösung kommen. Und selbst wenn diese so ausschaut, die BPjS zu stärken, also quasi die vorhandenen Regularien besser auszunutzen, und man also nichts neues herausbekommt – dann hilft man doch trotzdem mit, Vorurteile abzubauen.

Generell muß man ja auch mal sehen, daß der Staat schon im Extremfall aus gutem Grunde das Recht hat, bestimmte Medien einzuschränken. Sonst könnte man ja auch Nazi-Software einfach so erlauben. Aber ich denke, daß besonders brutale Spielinhalte sowieso schon auf dem Index stehen. Vielleicht muß man die Liste erweitern, vielleicht kann man sie aber sogar einschränken. Umfassende Diskussion (s. o.) wäre sicher der beste Weg, bestimmte Definitionen im Sinne aller festzulegen – wenn es denn tatsächlich so schlecht mit der Kontrolle aussieht, wie einem von überall her suggeriert wird.

Wenn ich mir allerdings die sehr pauschalisierenden Meinungen von Stoiber, Beckstein und Co. sowie den Text des Gutachtens einmal anschaue, wird mir schon ein wenig anders… und das wollen wir uns alle so gefallen lassen? Schimpfen hilft hier nicht besonders weiter. Mit der vermeintlichen Akzeptanz der Bevölkerung im Rücken und der wilden Entschlossenheit einiger Politiker schwant mir Böses.

Insgesamt ist ja die Argumentation der Spielgegner sehr unlogisch. Man kann sich drüber streiten, ob “Killerspiele” die Aggression fördern oder nicht – da gibt es wohl genau so viele Gutachten dafür wie auch dagegen. Denke ich aber zum Beispiel an Alkohol – wieviele Leute kommen durch Typen zu Schaden, die mit Hilfe von Alkohol die Kontrolle verlieren und dann eine Schlägerei anzetteln oder ihre nächsten Verwandten abstechen? Wohl sehr viel mehr als durch Amokläufe, bei denen die Täter CS gespielt haben. Warum verbietet man denn dann konsequenterweise keinen Alkohol? Der sogar nachgewiesenermaßen schwere körperliche und psychische Folgen nach sich zieht – bei viel mehr Menschen? Ach ja, stimmt – Alkohol trinkt ja jeder. Und das soll kriminell sein? Prost. Klarer Fall von mangelnder Lobby für Computerspiele…

Aber selbst wenn wir die Gesellschaft soweit reformieren, daß alle glücklich sind – ich glaube, daß jemand durchdreht, kann man nie verhindern. Spinner gibt es immer und überall, die kann man unmöglich alle bemerken, selbst nicht mit noch so vielen Schulpsychologen. Hinterher findet man dann immer sehr viele vermeintliche Warnhinweise – ja, hinterher ist man immer schlauer. Daß Typen ins soziale Abseits rutschen, das kann man versuchen, zu verhindern, aber sehr viel mehr auch nicht. Selbst Waffen kann sich jeder, der es will, besorgen.
 
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He super, das ist ja sofort da! Nicht wie bei Spiegel Online...

Noch etwas: ich hbe kein Problem damit, wenn Leute einige Cmputerspiele als gewalttaetig einstufen, solange man ganz neutral und sachlcih darueber diskutieren kann und eine Loesung findet bzw. gegenseitig seine Standpunkte akzeptiert und respektiert. Was mir im Grunde solche Magenschmerzen bei den Vorstossen von (leider vielen) Politiken macht, ist mein Eindruck, dass ein etwaiges Verbot sich eigentlich gegen eine ganze Subkultur (von Netzwerk-Spielern und LAN Party Nutzern) richtet, die den Politikern suspekt ist, weil sie nicht in ihrer eigenen Lebenswirklichkeit mit eigenem Garten und einem friedlichen kleinen Waeldchen, in dem man dann "echten" Sport treiben kann, uebereinstimmt. Oder bin ich da zu paranoid? Es ist doch im Grunde phantastisch, wieviele Menschen sich ueber das Internet - und eben auch LANs - kennenlernen, ohne Grenzen bezueglich Herkunft, Sprache, Aussehen etc. Ich faende sehr schade, wenn solche NEtzwerke jetzt beeintraechtigt werden. Die "Killerspiel" Diskussion ist ja nur ein Teil des Problems, am liebsten sollte das Internet auch noch kontrolliert werden.

Es gab mal vor einigen Jahren einen Artikel in der Zeit, warum Lehrer eigentlich so oft unbeliebt sind und mit vielen Schuelern einfach nicht klar kommen. Weil Lehrer oft aus dem gehobenen Bildungsbuergertum, bzw. aus einem sehr eng umgrenzten Umfeld kommen und dann Schueler, die aus allen moeglichen Bevoelkerungsschichten stammen, gar nicht mehr verstehen und sich oft auch gar nicht auf diese anderen gesellschaftlichen Realitaeten einstellen. Ob es wohl aehnlich mit Politikern ist?
 
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Ja, ja und nochmal ja. Nur hätte er noch eins bedenken müssen und zwar das was auch nach Erfurt 2003 geschehen war und zwar die Debatte um "Killerspiele" sonst irgendwie nichts. Mich würde vielmehr interessieren was genau er mit seinem Abschiedsbrief meinte und worauf er hinaus wollte.
Worauf genau wollte er hinweisen und warum wird dies nicht diskutiert? Es gibt so viele Dinge die er angesprochen hat und viel davon scheint bei genauer Betrachtung war zu sein.

Ich glaube nicht, dass er sich über den Aspekt "Killerspiele" überhaupt Gedanken gemacht hat. Vermutlich war ihm dieses spielen doch nicht so wichtig. Da müsste man diejenigen fragen, die online mit ihm gezockt und gechattet haben.
Zweifellos war er ein einsamer Mensch und hat darunter gelitten. Sicherlich hatte er kommunikative Defizite und wurde nicht Ernst genommen. Selbst die Ankündigung seiner Tat im Internet, wo sich täglich Millionen deutschsprachiger rumtreiben, hat nicht die Aufmerksamkeit gebracht die er sich erhoffte. Vielleicht wollte er ursrünglich gar nicht Amok laufen, sah sich aber nach einer gewissen Zeit im Zugzwang um seine Glaubwürdigkeit nicht zu verlieren.

Mal abgesehen davon das er sich als GOTT bezeichnete, möchte ich das die Medien mal genau recherchieren und diese wichtigen Missstände auf den Schulen oder allgemein in Deutschland zur Debatte werden lassen. Denn die Lösung dieser Dinge bringt uns doch viel weiter voran als es die langweilige Sache mit den Killerspielen tut...

Der Mittelteil seines Abschiedsbriefes ist tatsächlich etwas konfus. Ich bin zwar nicht vom Fach, glaube aber doch hier Züge einer Psychose zu erkennen, das heisst er lebte in einer Realität die mit den tatsächlichen Gegebenheiten nicht mehr viel zu tun hatte.
Er hat einfach versucht seine Gefühle niederzuschreiben. Eine Forderung daraus abzuleiten und eine entsprechende Strategie zu entwickeln ist ihm jedoch nicht gelungen. Dazu fühlte er sich wohl zu lange in der Rolle des Omega Wolfes um sich selbst daraus befreien zu können.

Erfurt hätte man wohl nicht vermeiden können. Emsdetten hingegen schon. Das ist tragisch, das tut weh. Der Anspruch des Systems eben alles zu regeln, zu reglementieren und zu kontrollieren zeigt sich in solchen Fällen als zu hoch gegriffen. Es wird immer Menschen geben die durch die Maschen des Systems fallen.
Der Hype um die Killerspiele ist eine Reaktion der Hilflosigkeit. Zu komplex ist das Problem, zu ungenügend unser Wissen um solche Amokläufe zu verhindern. Um das eigene Versagen und Unwissen zu kaschieren und ein letztendlich nicht lösbares Problem scheinbar zu beseitigen, werden populistische Parolen aufgegriffen. Nach dem Motto: "Wir haben etwas getan, jetzt wählt uns gefälligst wieder und erhöht unsere Renten"

Ich hoffe für alle europäischen Spieler, dass die Diskussion darüber doch noch den Drall in die richtige Richtung bekommt. Werden die Spiele in Deutschland verboten, ziehen andere sicherlich nach. Vielleicht gar die EU?
Wie alle in diesem Forum möchte ich nicht in Papua Europea leben. Sonst findet der nächste Amoklauf womöglich mit einem Blasrohr statt...

Die Netzwerke sind da, jetzt müssen sich die Spieler organisieren und ihre Forderungen klar und energisch vertreten. Zeigen wir den Politikern dass wir da sind und eine nicht zu unterschätzende Wählergruppe darstellen die zu verägern sich nicht rechnet.
 
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Walkes100 am 24.11.2006 18:13 schrieb:
Hierzu möcht ich nur eines sagen:

Warum?
In Österreich zum Beispiel, werden genauso "Killerspiele" (was für ein blöder Begriff) gekauft und gespielt und mir ist kein Vorfall bekannt, bei dem ein auch nur entfernt ähnliches Zenario stattfand, wie es erst vor kurzen in Deutschland passierte!

Nicht nur nicht in Österreich, diese Spiele sind in fast allen europäischen Ländern frei erwerbbar und solche Vorfälle geschehen nicht regelmäßig.

In Deutschland herrscht eines der strengsten Gesetzte gegen "Computerspiele", schon merkwürdig das davon gesprochen wird das das System hier nicht funktioniert....


Ich bin ja auch der Meinung, gewisse Spiele sollten nicht in Kinderhände, aber bitte ein Verbot und sogar ein Einfurverbot ist ein Schlag ins Gesicht jedes erwachsenen Bürgers in diesem Land, deren Freiheit durch sowas stark eingeschnitten wird.

Was wir brauchen ist in den Schulen das "Medienkompetenz-Fach" einzuführen und wichtig ist es das die Eltern mehr aufgeklärt werden und darauf achten könne was ihre Kinder dort überhaupt auf den Computer haben.
Was wir dagegen nicht brauchen sind Politiker die aus populistische Gründe das strengste Gesetz der Welt gegen Computerspiele auf diktatorischer Art noch mehr zu verschärfen.
 
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ekky am 26.11.2006 14:47 schrieb:
Walkes100 am 24.11.2006 18:13 schrieb:
Hierzu möcht ich nur eines sagen:

Warum?
In Österreich zum Beispiel, werden genauso "Killerspiele" (was für ein blöder Begriff) gekauft und gespielt und mir ist kein Vorfall bekannt, bei dem ein auch nur entfernt ähnliches Zenario stattfand, wie es erst vor kurzen in Deutschland passierte!

Nicht nur nicht in Österreich, diese Spiele sind in fast allen europäischen Ländern frei erwerbbar und solche Vorfälle geschehen nicht regelmäßig.

In Deutschland herrscht eines der strengsten Gesetzte gegen "Computerspiele", schon merkwürdig das davon gesprochen wird das das System hier nicht funktioniert....


Ich bin ja auch der Meinung, gewisse Spiele sollten nicht in Kinderhände, aber bitte ein Verbot und sogar ein Einfurverbot ist ein Schlag ins Gesicht jedes erwachsenen Bürgers in diesem Land, deren Freiheit durch sowas stark eingeschnitten wird.

Was wir brauchen ist in den Schulen das "Medienkompetenz-Fach" einzuführen und wichtig ist es das die Eltern mehr aufgeklärt werden und darauf achten könne was ihre Kinder dort überhaupt auf den Computer haben.
Was wir dagegen nicht brauchen sind Politiker die aus populistische Gründe das strengste Gesetz der Welt gegen Computerspiele auf diktatorischer Art noch mehr zu verschärfen.

Schreib das doch mal diesem Herrn (unter Kontakt) :-D
 
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Politiker sind doof :ugly:
Das zeigen sie uns immer wieder auf jeglicher Art und Weise und noch dazu in vielen Bereichen. :finger2: :hop: :hop: :hop: :hop:
Ich bin 25 Jahre alt und muss mir immer noch gefallen lassen wie diese angeblich, von der Mehrheit gewählten Volksdeppen mich entmündigen.
Spiele seit Commodore-Zeiten sehr gerne Baller Spiele,haben was Entspannendes, vor allem bei Team-Spielen(sozialer Aspekt(den kennen die meißten, heutigen Politiker , Manager und Großaktionäre gar nicht mehr)). :finger:
:hop: :hop: :hop: :hop:
Also das Problem liegt definitiv ganz wo anders, wenn nicht beim Täter, dann vieleicht doch beim Vermeintlichem Opfer. :confused: Oder sind es gar mehrere Probleme, derer man sich durch brutale Hexenverbrennung und Keuzigung des Schuldigen (PC Spieler ) auf einfachste Weise zu entledigen versucht????
Demnächst zensiert man das Internet!!!! :hop: :hop: :hop: :hop:
Oh dann können wir ja auch die Nachrichten zensieren, denn man soll ja nicht mitbekommen wie brutal die Realität sein kann.Könnte ja Animieren zu anderen Schandtaten . :haeh: Könnte aber auch abschrecken.
Bin mal gespannt welche Verbote und Sicherheitsklauseln demnächst noch so verabschiedet werden, um die Freiheit einzuschränken zum wohle unsrer aller Sicherheit. Denn eins ist Sicher......unsere RENTE!!!!! :finger:
 
AW: News - Emsdetten: Gutachten zur Rechtmäßigkeit eines "Killerspiel"-Verbotes

Ich find`s toll, dass bei jedem anderen Vorfall eine Expertengruppe zusammengestellt wird, die dann alles untersucht, bei den "Killerspielen" aber die Politiker selbst kompetent genug zu sein scheinen um das zu entscheiden.

Aber dass solche Menschen an Waffen rankommen können, das scheint eher belanglos zu sein.
Und wieviele Menschen jedes Jahr durch Rauchen und Alkohol umkommen, das scheint auch egal zu sein, hier ist der Bürger plötzlich wieder mündig genug, aber "Killerspiele" werfen ja viel weniger Steuern ab.

Und wenn man jahrelang gemobbt wird, würde früher oder später sogar ein Blumenkind ausrasten, mit und ohne Spielen.
 
AW: News - Emsdetten: Gutachten zur Rechtmäßigkeit eines "Killerspiel"-Verbotes

Es wird so einiges nicht bedacht.
Mir ist mal aufgefallen, das es bei mir und einigen anderen die ich kenne, so ist, das man sich gar nicht wirklich rein steigert in so ein Spiel. Wenn ich mich hin setze und Far Cry spiele, dann langweilt mich das eher, ich finde nicht, das man sich in einen Shooter gut hineinversetzen kann dazu sind sie nicht geeignet, ich finde sie eigentlich ganz gut, um Frust und Ärger abzubauen. Wenn ich miese Laune habe oder extrem Agressiv bin, dann schmeisse ich die XBox an, lege Halo 2 ein, wählre den Schwierigkeitsgrad Einfach und gehe los und prügel die Allianz,danach binich wieder ganz ruhig und ich weiss, ich habe niemandem weh getan, manchmal würd ich gerne jemandem weh tun, wenn ich auf wen sauer bin, aber dann lieber an nem Bot auslassen damit verletze ich niemanden.
Wobei man da doch wohl eher mitfiebert sind gute Rollenspiele oder Adventures und am meisten Filme. Bei einem Spiel wie DOOm sitze ich nich geschockt vorm PC, das wird mir nach ner halben Stunde langweilig, wennich aber nen Horror- oder Actionfilm schaue, fieber ich schon eher mit den leuten mit, und wenn der Böse im Film so richtig Cool ist eher mit dem, weil sie dich "opfer" ja wohl manchmal recht dümmlich anstellen :D
Ich habe vom Arzt so einiges bescheinigt: shizoide Komponente, Borderline usw... trotzdem verspüre ich nicht den Drang jemanden um zu bringen um mich für alles zu rächen was mir angetan wurde, da hätt ich auch zu viel zu tun, das geht wohl jedem so.
Wenn ich mir aber überlege, ich könnte an eine Waffe kommen, würde damit Jahre lang umgehen, ein Gefühl dafür bekommen, so wie ich es bisher mit dem PC mache, dann würde ich wohl zum Frußt ablassen ne Waffe nehmen, das was man halt gewohnt ist.
In den USA gibt es in 1 Jahr 5 solcher Fälle in denen ein Schüler durchdreht und ein Massaker anrichtet, in Deutschland vielleicht 1 Zwischenfal pro Jahr und ich denke, das liegt eher daran, das man an die Waffen kommt und nicht das man an die Spiele kommt. In den USA gehen 14 Jährigen am Wochenende mit ihren Eltern regelmässig schiessen und das Beste was die an Deutschland finden sind unsere Waffen.
Ich kenne genug Leute die gerne mal nen Shooter spielen, aber keiner von denen verspührt auch nur annähernd den Drang nun selber zur Waffe zu greifen.
Und das der eine da sich dei Schule in CS nachgebaut hat...da fangen die Politiker auch am falschen ende an. Er hat es mit hilfe ovn Counterstrike geplant ok, er ist aber mit sicherheit nicht durch Counterstrike darauf gekommen, es gibt da ja keinen Level in dem ausgerechnet seine Schule ist und er in dem Level die Aufgabe hat, seine Mitschüler zu erschiessen. Aber wenn wir so an die Sache gehen, sollten wir auch Papier und Stifte verbieten, als ich klein war, habe ich meine Fantasie zu Papiergebracht in dem ich Bilder von Panzern gemalt habe oder Daumenkinos mit Bomben oder Pistolen...is das jetzt auch zu Brutal?
 
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