AW: News - Emsdetten: Gutachten zur Rechtmäßigkeit eines "Killerspiel"-Verbotes
BTW: Ich frag mich sowieso überhaupt wie das in den anderen Ländern abläuft...
Gibt es da solche Diskussionen? Gibt es dort "Amokläufe" ? [/quote]
In der Schweiz gibt es diese Diskussion auch. Es gibt auch Amokläufe. Neben den regelmässig auftretenden Familientragödien, wo, in der Regel der Vater, seine Familie auslöscht, sind mir zwei Amokläufe gerade in Erinnerung. Einer fand in einer Bank statt. Auslöser war auch hier vermutlich Unzufriedenheit (man weiss es nicht genau), und der Amoklauf im Kantonsparlament in Zug wo 13 Menschen starben. Diesem ging ein jahrelanger Streit voraus. Der Schütze, Leibacher hiess er glaub, wollte betrunken und bei Regen mit dem Bus nach Hause fahren. Der Chaffeur nahm ihm den Fahrschein ab und liess ihn im Regen stehen. Jahrelang versuchte Leibacher über die Gerichte und die Verwaltungen zu seinem Recht zu kommen. Vergebens, wie man unschwer erahnen kann.
Er benutzte mehrere Waffen und Handgranaten.
Da alle diese Taten von Menschen verübt werden wurden die offenbar keine "Killerspiele" spielten, wird dieses Thema nicht so sehr hochgekocht wie in Deutschland. Die Welle schwappt aber jedesmal auch zu uns runter. Nach Emsdetten verebbte sie ziemlich rasch, da eine Massenvergewaltigung einer 13-jährigen die Schlagzeilen in Beschlag genommen hat. Bezeichnenderweise ist jetzt ein Handyverbot, resp. die Pornos zum runterladen, Mittelpunkt der Debatte und natürlich sind es wieder einmal nur die Ausländer. Die Auseinandersetzung nimmt also einen ähnlichen Verlauf, wenn auch wieder über das Thema Ausländerintegration etwas kontroverser diskutiert wird.
Auf der politischen Ebene wird eine Diskussion über ein strengeres Waffengesetz, keine Waffen mehr in Haushalten, geführt. Dies wegen der oben erwähnten Familientragödien und der hohen Zahl von Suiziden mit Armeewaffen.
Da Schusswaffen hier aber traditionell in Haushalten "gelagert" werden und die Wehrpflichtigen ihre Dienstwaffe mitsamt Munition nach Hause nehmen, ist natürlich eine entsprechende Opposition vorhanden.
Ich persönlich halte weder ein Verbot von Spielen, noch ein Verbot von Waffen für eine geeignete Lösung. Wer verantwortungsbewusst ist, kann eine Pershing II im Keller lagern. Wer verantwortungslos ist, kann auch mit seinem Gasherd Unschuldige (unbeabsichtigt) töten.
BTW: Ich frag mich sowieso überhaupt wie das in den anderen Ländern abläuft...
Gibt es da solche Diskussionen? Gibt es dort "Amokläufe" ? [/quote]
In der Schweiz gibt es diese Diskussion auch. Es gibt auch Amokläufe. Neben den regelmässig auftretenden Familientragödien, wo, in der Regel der Vater, seine Familie auslöscht, sind mir zwei Amokläufe gerade in Erinnerung. Einer fand in einer Bank statt. Auslöser war auch hier vermutlich Unzufriedenheit (man weiss es nicht genau), und der Amoklauf im Kantonsparlament in Zug wo 13 Menschen starben. Diesem ging ein jahrelanger Streit voraus. Der Schütze, Leibacher hiess er glaub, wollte betrunken und bei Regen mit dem Bus nach Hause fahren. Der Chaffeur nahm ihm den Fahrschein ab und liess ihn im Regen stehen. Jahrelang versuchte Leibacher über die Gerichte und die Verwaltungen zu seinem Recht zu kommen. Vergebens, wie man unschwer erahnen kann.
Er benutzte mehrere Waffen und Handgranaten.
Da alle diese Taten von Menschen verübt werden wurden die offenbar keine "Killerspiele" spielten, wird dieses Thema nicht so sehr hochgekocht wie in Deutschland. Die Welle schwappt aber jedesmal auch zu uns runter. Nach Emsdetten verebbte sie ziemlich rasch, da eine Massenvergewaltigung einer 13-jährigen die Schlagzeilen in Beschlag genommen hat. Bezeichnenderweise ist jetzt ein Handyverbot, resp. die Pornos zum runterladen, Mittelpunkt der Debatte und natürlich sind es wieder einmal nur die Ausländer. Die Auseinandersetzung nimmt also einen ähnlichen Verlauf, wenn auch wieder über das Thema Ausländerintegration etwas kontroverser diskutiert wird.
Auf der politischen Ebene wird eine Diskussion über ein strengeres Waffengesetz, keine Waffen mehr in Haushalten, geführt. Dies wegen der oben erwähnten Familientragödien und der hohen Zahl von Suiziden mit Armeewaffen.
Da Schusswaffen hier aber traditionell in Haushalten "gelagert" werden und die Wehrpflichtigen ihre Dienstwaffe mitsamt Munition nach Hause nehmen, ist natürlich eine entsprechende Opposition vorhanden.
Ich persönlich halte weder ein Verbot von Spielen, noch ein Verbot von Waffen für eine geeignete Lösung. Wer verantwortungsbewusst ist, kann eine Pershing II im Keller lagern. Wer verantwortungslos ist, kann auch mit seinem Gasherd Unschuldige (unbeabsichtigt) töten.

. Schon bei Space Invader war man schräg angesehen, das ist nicht seriös, hiess es damals. (Eltern, halt)

gekauft hat.
Oder sind es gar mehrere Probleme, derer man sich durch brutale Hexenverbrennung und Keuzigung des Schuldigen (PC Spieler ) auf einfachste Weise zu entledigen versucht????
Könnte aber auch abschrecken.