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    Forenregeln


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News - Emsdetten: Erster Killerspiel-Prozess in Schweden verhandelt

Hey Bockwurst90 ich wette du bist so ein fetter verpickelter Forentroll der noch nie Geschlechtsverkehr hatte und sich immer auf die Reaktionen seiner Trollpostings einen keult. :top: :ugly:

Kleiner Tip wenn du mal so richtig trollmäßig abgehn willst dann geh doch zu freenet da kannste mit GEHÄNGEJOCHEN & CO so richtig ... was auch immer aber hier wirste sicher nicht allzu lange ernst genommen.

Alternativer Tip komm mal aus deinem Computerkeller raus, hör auf den lieben langen Tag in Foren rumzuflamen, kauf dir Clearsil, geh raus sprich Mädchen an und hab mal Geschlechtsverkehr statt ständig nur auf deine Postings zu onanieren ;)
 
Horatio am 19.12.2006 09:54 schrieb:
churchill372 am 19.12.2006 09:30 schrieb:
Ich bin ja einer der seine Meinung meist für sich behält aber jetzt will ich da mal eine Ausnahme machen.

Ich bin Schweizer und Volljährig. Ich unsern Läden hier steht "Hostel (Uncut)" neben "Käpt'n Blaubär" und "Counter-Strike" neben "The Sims".
Bei uns gibt es (so weit ich weiss) keine Indizierung durch den Staat, höchstens durch die Kaufhäuser. Und so weit ich weiss haben wir hier noch keinen Amokläufer gehabt. Also irgendwas müsst ihr Deutschen (bzw. eure Politiker) etwas falsch machen, denn an den Spielen liegt es ja anscheinend nicht.

Grüsse aus dem Heidiland :-P

VÖLLIGER HUMBUG!!!!

Was soll das heißen in der Schweiz noch keinen Amokläufer gehabt???

Zug (Schweiz), 17.09.2001, Friedrich Leibacher tötet 14 Menschen und verletzt weitere 15 schwer....(und das konnte der ganz ohne Killerspiele)

sonstige hier:

http://www.blick.ch/news/schweiz/artikel22122

http://www.ignoranz.ch/item/die-blutige-liste-der-sturmgewehr-unfaelle-in-der-schweiz/

Wenn man das auf die Zahl der Einwohner hochrechnet hat heidiland weit mehr Amokläufer als Deutschland. Wobei die Frage ist wo hört Familiendrama auf und wo fängt Amoklauf an. (bei 2,3,4 oder 5 Toten?)

Außerdem hat die Schweiz die höchste Todesrate durch Schusswaffen in Europa. Das liegt vor allem daran, dass in der Schweiz jeder sein Sturmgewehr zuhause im Schrank liegen hat.

Womit für mich bewiesen ist:
Computerspiele sind weniger letal als Sturmgewehre der Schweizer Armee.

Also komm mal runter von deinem hohen Berg.
 
Sumpfling am 19.12.2006 10:21 schrieb:
Hey Bockwurst90 ich wette du bist so ein fetter verpickelter Forentroll der noch nie Geschlechtsverkehr hatte und sich immer auf die Reaktionen seiner Trollpostings einen keult. :top: :ugly:

Kleiner Tip wenn du mal so richtig trollmäßig abgehn willst dann geh doch zu freenet da kannste mit GEHÄNGEJOCHEN & CO so richtig ... was auch immer aber hier wirste sicher nicht allzu lange ernst genommen.

Alternativer Tip komm mal aus deinem Computerkeller raus, hör auf den lieben langen Tag in Foren rumzuflamen, kauf dir Clearsil, geh raus sprich Mädchen an und hab mal Geschlechtsverkehr statt ständig nur auf deine Postings zu onanieren ;)

loool da fühlt sich einer aber in seiner Kellerkind-Ehre angegriffen. Aber Angriff ist ja die beste Verteidigung, nicht wahr Sumpfling? :)
 
HPman am 19.12.2006 10:40 schrieb:
Sumpfling am 19.12.2006 10:21 schrieb:
Hey Bockwurst90 ich wette du bist so ein fetter verpickelter Forentroll der noch nie Geschlechtsverkehr hatte und sich immer auf die Reaktionen seiner Trollpostings einen keult. :top: :ugly:

Kleiner Tip wenn du mal so richtig trollmäßig abgehn willst dann geh doch zu freenet da kannste mit GEHÄNGEJOCHEN & CO so richtig ... was auch immer aber hier wirste sicher nicht allzu lange ernst genommen.

Alternativer Tip komm mal aus deinem Computerkeller raus, hör auf den lieben langen Tag in Foren rumzuflamen, kauf dir Clearsil, geh raus sprich Mädchen an und hab mal Geschlechtsverkehr statt ständig nur auf deine Postings zu onanieren ;)

loool da fühlt sich einer aber in seiner Kellerkind-Ehre angegriffen. Aber Angriff ist ja die beste Verteidigung, nicht wahr Sumpfling? :)

Also Bockwurst90, HPman ... wie oft haste dich denn hier registriert? Nicht das ich mir ständig die Mühe muss für jedes deiner Alter Egos eine neue sarkastische Antwort einfallen zu lassen, da reicht ja auch die einfache Ausfertigung (mit Durchschlag). An sonsten schreibt man am Ende noch tot bei "den ganzen Leuten" mit Persönlichkeitsstörung.
:rolleyes:
 
Sumpfling am 19.12.2006 01:20 schrieb:
Ja aber deiner ersten Aussage nach klang das Ganze so als würdest du aktiven Gewaltkonsum in Computerspielen negativer sehn als den passiven Gewaltkonsum eines Films.
major-dutch schrieb:
Ich denke schon, dass man Film und Spiel zumindest ansatzweise differenziert betrachten muss, da man im Spiel selbst agiert und nicht nur zuschaut.
Bitte nicht vergessen, dass das deine eigene Interpretation ist. Der Satz an sich ist voellig wertfrei. Ich sage nur, und ich bleibe dabei, dass man Film und Spiel nicht 1:1 vergleichen kann.
Auch hier unterstreichst du meine Aussage wieder. Du differenziert zwischen Film und Spiel, genau wie ich:

Sumpfling schrieb:
Der Grund warum man grade bei Filmen emotional noch mehr gefesselt wird, ist wohl grade der das uns leider die Hände gebunden sind, und wir hilflos mit ansehn müssen was da passiert.
Bei mir ist es eher so: es gibt Filme, die ich recht emotionslos angesehen habe, wohingegen ich in einem vergleichbaren Spiel, in dem ich selbst aktiv war, emotional aufgewuehlter war. (so z.B. geschehen bei Dawn of the dead(Film) - Resident Evil(Spiel) -- sei mir hier mal der Vergleich gestattet)

Sumpfling schrieb:
Genau das ist es was Computerspiele ausmacht es ist der Film zum selbst spielen, leider noch nicht so realistisch und spannend wie richtige Filme ab wer weiß eines Tages.
Wie gesagt, mir geht es so, dass ich im Moment Computerspiele spannender finde als so manchen Action-Film.

Die grosse Unbekannte "Mensch" spielt auch hier, wie so oft, eine nicht zu unterschaetzende Rolle. --md
 
Solch eine Zensur wie in D haben die Heidiländer und Ötzis nicht.
Wenn ein Spiel ab 18 freigegeben ist, dann muß es auch voll funktionsfähig sein.
 
Korrekt so. Hoffentlich nehmen sich die nicht-korruptierten Richter ein Beispiel von Schweden - ohne Widerrede.
 
deathwish790617 am 19.12.2006 10:27 schrieb:
churchill372 am 19.12.2006 09:30 schrieb:
Ich bin ja einer der seine Meinung meist für sich behält aber jetzt will ich da mal eine Ausnahme machen.

Ich bin Schweizer und Volljährig. Ich unsern Läden hier steht "Hostel (Uncut)" neben "Käpt'n Blaubär" und "Counter-Strike" neben "The Sims".
Bei uns gibt es (so weit ich weiss) keine Indizierung durch den Staat, höchstens durch die Kaufhäuser. Und so weit ich weiss haben wir hier noch keinen Amokläufer gehabt. Also irgendwas müsst ihr Deutschen (bzw. eure Politiker) etwas falsch machen, denn an den Spielen liegt es ja anscheinend nicht.

Grüsse aus dem Heidiland :-P

VÖLLIGER HUMBUG!!!!

Was soll das heißen in der Schweiz noch keinen Amokläufer gehabt???

Zug (Schweiz), 17.09.2001, Friedrich Leibacher tötet 14 Menschen und verletzt weitere 15 schwer....(und das konnte der ganz ohne Killerspiele)

sonstige hier:

http://www.blick.ch/news/schweiz/artikel22122

http://www.ignoranz.ch/item/die-blutige-liste-der-sturmgewehr-unfaelle-in-der-schweiz/

Wenn man das auf die Zahl der Einwohner hochrechnet hat heidiland weit mehr Amokläufer als Deutschland. Wobei die Frage ist wo hört Familiendrama auf und wo fängt Amoklauf an. (bei 2,3,4 oder 5 Toten?)

Außerdem hat die Schweiz die höchste Todesrate durch Schusswaffen in Europa. Das liegt vor allem daran, dass in der Schweiz jeder sein Sturmgewehr zuhause im Schrank liegen hat.

Womit für mich bewiesen ist:
Computerspiele sind weniger letal als Sturmgewehre der Schweizer Armee.

Also komm mal runter von deinem hohen Berg.

Da hab ich mich wohl zu unklar ausgedrückt. Ich meinte die Amokläufe die auf "Killerspiele" zurück zu führen sind.

Klar ist die Schweiz nicht Himmel auf Erden und auch hier gibt es Gewalt.
(Haben gerade eine Serie von Vergewaltigungen von mehreren minderjährigen Jungs gegen ein minderjähriges Mädchen (freundin von einem der Täter) hinter uns).

Aber dennoch finde ich die regelung der Schweiz bedeutend sinnvoller als bei euch wo man volljährigen Personen verschiedene Computerspiele verbietet.

so long
 
jediknight1 am 19.12.2006 17:01 schrieb:
Solch eine Zensur wie in D haben die Heidiländer und Ötzis nicht.
Wenn ein Spiel ab 18 freigegeben ist, dann muß es auch voll funktionsfähig sein.

Da bin ich auch sehr froh darüber, bin aber wenn ein Ösi und kein Ötzi, der lag mehr in Südtirol. :-D
 
@alle meine Kritiker

Ja ich raste auch aus, mein Umgangston is pubertär und ich bin ein Sexist. Aber abgesehen davon, es ist einfach schwer zu verstehen wieso sich jedes mal alle aufregen. Das gibt nur graue Haare.
Was ich mit meinem Artikel ausdrücken wollte, ist dass ich es verstehen kann wenn Politiker der Ansicht sind die Spiele seien Schuld. Schon nur damals in Erfurt haben sich aufgebrachte Zocker übelst und vulgär beim Bild etc. beschwert, was denen natürlich gleich ins Konzept vom "armen Süchtigen, der nur töten will" passte. Leute es ist doch kein Weltuntergang, wenn mal hie und da diskutiert wird. Damals war es das Radio, dann der Fernseher, nun sind halt Computer und vor allem die Spiele das Teufelszeug, welches all die Missstände in unserer Gesellschaft erklärt.

Alles fein und gut, es gibt aber einfach Menschen die dürfen nicht Ego-Shooter spielen. Schon nur solche die den ganzen Tag über nichts anderes reden als Headis und blabla. Das macht echt Angst, und das sieht man den Leuten an. Ich frage mich wieso man so stark an Spiele hängen kann, dass ist echt nicht gut. Fernseher hat ja einen gewissen Bildungswert, aber Ego-Shooter? Und wenn ihr wollt oder nicht, es sind die Sozial Inkompetenten, die sich den ganzen Tag vor dem Schirm die Arschbacken wund sitzen.

Ein Freund von mir hat sich völlig verändert seit dem er exzessiv Shooter gespielt hat. Naziparolen schreit er herum, er redet nie über Gefühle und redet nur über Headies und WoW. So was macht halt Angst, weil nicht alle mit Computerspielen umgehen können. Dann gibt es halt jene Typen voller Weltenhass, die sich dann denken: "Wie geil, im CS bin so gut im töten, ich übe hier mal wie ich all meine Freunde und Kammeraden umbringe...".

Ein Spieleverbot wäre doch völlig sinnfrei. Die Spiele kann man ja auch im Ausland sogar Uncut kaufen gehen. Amazon sag ich da nur.

Nun nochmal zu meinem Post zurück. Kernaussage war: "BITTE LABERT NICHT SO VIEL KACK", denn genau das bekräftigt die Spielegegner in ihren Thesen, wenn hier immer wieder Leute kommen mit: "Ach Amoklauf ist doch kein Thema und in Kinderzimmern wir das Töten geübt." Ihr müsst halt die älteren Semester verstehen, die kennen Ego-Shooter nicht, die kennen diese Kultur nicht. Man kann den Politikern nicht vorwerfen sie seien bescheuert, weil sie Spiele wie Doom 3 und CS sehen. Es ist sehr befremdlich zu sehen, dass man am Computer Hirne quillen lassen kann und überall mit blutverschmierte Wände zu sehen sind. Man kann aber sagen die Grünen machen einen Schritt vorwärts, wenn sie sagen: "Wie soll man über etwas urteilen, dass man nicht richtig kennt? Wir müssen die tiefgründigen Probleme suchen, die jemanden zu so einer schrecklichen Tat hinreissen.". Von dem her, es gibt ja doch Politiker, welche diese pikante Thema empirischer angehen.

PS: Ich bleibe aber dabei, es gibt Menschen die sollten einfach öfters raus aus der Hütte. Ich weiss wovon ich rede, weil ich mich früher vor dem Computer verkrochen habe und zwar teilweise so, dass ich kaum mehr gegessen habe. Es geht mir viel besser seit ein paar Jahren, denn ich zock nicht mehr so viel und nehme mir endlich Zeit für das Wesentliche. Meine Freundin mit der ich nun über ein Jahr zusammen bin, die Schule und ich selbst, also meine Gesundheit, Sport und Schlaf. Mir ist klar geworden, dass Computerspiele eine schlimme Droge sind, Drogen betäuben Gefühle, das passier tauch beim Spielen. Man vergisst Schmerzen und vergisst alle Problem, wenn man zockt. Man kommt nicht mehr davon los, weil man das Problem nicht an der Wurzel packt, sondern sich mit zocken drüber hinwegsetzt und es verdrängt. Das heisst nicht, dass alle Zocker psychische Probleme haben, ich zock ja immernoch gelegentlich. Aber ehrlich gesagt habe ich nicht mehr den Drang die ganze Zeit zu zocken und zu "lvln" und was auch immer, denn all die Zeit sollte man lieber in die Zukunft investieren. Gelegentliches zocken wird dann auch viel intensiver und lustiger.

Also in dem Sinne... Ich hoffe, dass ich diesmal in einem angemesseneren Ton geschrieben habe und denke ihr werdet meine Auffassung nachvollziehen können. Blinde Wut gegenüber die Shoot-Kritker zu äussern und Pseudointellektualität verkörpern zu wollen ist nämlich kein guter Beitrag zu dieser ziemlich hitzigen Debatte. Es wäre doch wünschenswert in diesem Forum mal was anderes zu lesen als "Kackpolitker haben doch keine Ahnung" und "Jetzt sind wir wieder schuld, immer die Zocker", auch wenn es scheisse klingt, ES IST SO. Es ist so und es gibt halt Millionen von Kellerkindern, die mit einer Nabelschnur am Computer hängen und das hinterlässt bei Eltern und Politkern keinen guten Eindruck von Spielen und vor allem von Shootern. Keiner wird sich eine PC Zeitschrift kaufen um sich nun über die "Ego-Shooter" zu informieren oder in irgendwelchen Foren stöbern. Wäre doch eine bessere Idee, wenn endlich jemand von uns für die Gamingcommunity Aufklärung betreibt. Und genau so schön wäre es, wenn mal jemand all diesen 20-Stunden-pro-Tag-Spielern zeigt, dass es auch wichtigere Sachen gibt im Leben. Denn ich denke es sind vor allem solche Fälle, welche die breite Masse stutzig machen. Alle jugendlichen Schulamokläufer, sei es in den USA oder Deutschland waren praktisch asozial (Asozial nicht= Penner oder Drogensüchtiger oder Ausländer oder was ich euch sonst denkt, sondern hatten kaum Kontakt mit anderen und konsumierten stattdessen in einem krassen Mass Gewaltfilme und Shooterspiele!). Für viele Leute passt das einfach wie die Faust auf das Auge.

Mit aller freundlichsten Grüssen aus der Schweiz,
Bockwurst

PS: @Sumpfling wieso reagierst du überhaupt auf meinen Post? Fühlst du dich etwa angesprochen? Das meinte ich mit meinem Post, kaum eine Kritik schon sinkt das Niveau oder?
 
bockwurst90 am 20.12.2006 01:13 schrieb:

Respekt, ich glaube das ist von allem, was ich in den letzten 5 Jahren Internet über dieses Thema las, das mit Abstand Beste... Vollste Zustimmung, Du vermagst gekonnt auszudrücken, wozu ich seit Jahren zu faul und träge bin, Worte zu suchen :) :top:
 
Hehe =) Danke, dass ist natürlich schön zu hören.

@churchill372
Du musst die Bedeutung vom Wort "Amoklauf" nicht so streng sehen. Zweifelsfrei sind hier Amokläufe an Schulen gemeint, die immer das gleiche Muster aufweisen. Natürlich gibt es bei uns mehr Schussunfälle, weil viele ein Sturmgewehr daheim haben. Der erhöhte Prozentsatz des Schusswaffengebrauchs denke ich hat aber damit zu tun, dass es anscheinend (klingt makaber) der "bequemere" Weg ist jemanden zu verletzen oder zu töten, weniger als dass wir aggressiver wären als andere Völker.
PS: Schaut doch "Bowling for Columbine", der perfekte Film zu dieser Thematik. Der Film erörtert, oder probiert dies zumindest, die Gründe für das Columbine Massaker und die Gründe für diese Grundaggressivität und Grundgewaltbereitschaft vieler US-Amerikaner, unter anderem auch im Vergleich mit Europa. Da werdet ihr euch an den Kopf fassen :top:
 
bockwurst90 am 20.12.2006 01:13 schrieb:
@alle meine Kritiker

...........................

Du hast es nun immerhin hinbekommen deinen Standpunkt verständlich zu formulieren, sodaß man auch den Sinn und dein Anliegen nachvollziehen kann.

Ich kann dir nun bezüglich mehrerer Punkte Recht geben.

Sprachgebrauch und soziales Kontaktverhalten verzeichnen, allerdings abhängig vom persönlichen Reifegrad sowie dem familiären Einfluß, bei übermäßigem Spielekonsum (über einen längeren Zeitraum) ein starkes Defizit. Abstrakt betrachtet ist dies jedoch vom Einzelfall abhängig und hätte von dir auch als solches behandelt werden sollen.
Dieses Verhalten ist jedoch bei allen Suchtverhalten unterliegenden Zwangsaktivitäten zu beobachten und völlig unabhängig vom Spielegenre, dem Spielesektor oder überhaupt der Aktivität an sich.

Zur durchaus berechtigten Kritik der Spielergemeinde an der öffentlichen Meinungs(un)bildung ist anzumerken:
Die momentane Debatte in den Medien und von Seiten der Politik zeigt doch nur die Unfähigkeit der jeweiligen "Marktschreier" mit technologischen und gesellschaftlichen Veränderungen, bzw. deren Wechselwirkungen umzugehen. Zudem geht die degenerative Diskussion völlig an der Realität vorbei und ist dadurch kontraproduktiv.

Daß das nicht alle Politiker und Medienangehörigen betrifft, sondern nur jene, die sich aufgrund der Situation profilieren wollen und deshalb Recherche mit Polemik ersetzen, muß natürlich hier auch ganz klar herausgestellt werden.
 
bockwurst90 am 20.12.2006 01:13 schrieb:
@alle meine Kritiker

Alles klar, genau SO können wir uns hier unterhalten. Bin zwar nicht immer Deiner Meinung, aber so lange Du so sachlich argumentierst (dazu gar nicht mal schlecht ;-) ) und vor allem ohne Beleidigungen auskommst, ist das OK. :top:

Willkommen zurück in der Zivilisation ;-)
:-)
 
@ alle zu Buckwursts erstem Beitrag

Also ich hab teilweise schon gelacht


...... denn niemand interessiert es wie viele Kopfschüsse ihr pro Minute verteilen könnt oder wie atemberaubend eure k/d-Statistik ist.
...lol

...... WoW-Zocker den ganzen Tag nur noch von Talentbäumen und Instanzen reden, von dem geilen Schwert mit ach so viel DMG und blablabla *get a life*.

.....rofl

klar hat er völlig übertrieben, er hat das alles voll überzeichnet dargestellt, Karrikaturmäßig eben.

Trotzdem hat er mit seiner Kernaussage recht, denn wie heisst es so schön:
Das Leben ist ein Scheissspiel aber die Grafik ist der Hammer.

Ich persönlich fand es gut, dass auch mal was kontra kam. Immerhin ist das hier ein Diskussionsforum und sonst sind hier immer alle auf einer Linie.

Das war jetzt die erste wirklich DISKUSSION zum Thema Killerspiele die ich hier im Forum gelesen habe.

Dass sich davon dann so viele auf den Schlips getreten fühlten naja...... getroffene Hunde bellen...... (nicht wahr Herr "Chemiedoktor")

Dass Bockwurst selbst moderater Gamer ist wurde ja aus seinem Beitrag klar.

in diesem Sinne
 
bockwurst90 am 20.12.2006 01:37 schrieb:
Natürlich gibt es bei uns mehr Schussunfälle, weil viele ein Sturmgewehr daheim haben. Der erhöhte Prozentsatz des Schusswaffengebrauchs denke ich hat aber damit zu tun, dass es anscheinend (klingt makaber) der "bequemere" Weg ist jemanden zu verletzen oder zu töten, weniger als dass wir aggressiver wären als andere Völker.

Schussunfälle heisst das nun schon :ugly:

De facto ist es so, dass die Schweiz eine der höchsten Suizidraten der Welt vorweist. Würde man diese blödsinnige Sturmgewehr-zu-Hause-behalten-dürfen-Regelung endlich mal beenden, gäbe es einige Tote weniger in der Schweiz. Schliesslich ist die Hemmschwelle, sich mit dem Sturmgewehrumzunieten viel tiefer als beispielsweise sich mit dem Messer zu suizidieren. Bei der Waffe macht es zackbumm-tot, mit dem Messer gehts ein bissi länger und vor allem schmerzvoller. Und das wollen die wenigsten Suizidalen, sich auch noch Schmerzen zufügen. Davon hat man ja genug.

Deshalb: totaler Waffenverbot. Das wäre am absolut sinnvollsten. Noch besser: Mehr Sozialarbeit, Integrationsförderung, pädagogische Arbeit. Und schon fällt die Diskussion über Shooter weg. Weil das Übel an der Wurzel gepackt wurde. Nicht die obersten Auswüchse, die wieder nachwachsen. War das jetzt zu bidlich gesprochen oder verständlich?
 
plutonium67 am 20.12.2006 15:05 schrieb:
bockwurst90 am 20.12.2006 01:37 schrieb:
Natürlich gibt es bei uns mehr Schussunfälle, weil viele ein Sturmgewehr daheim haben. Der erhöhte Prozentsatz des Schusswaffengebrauchs denke ich hat aber damit zu tun, dass es anscheinend (klingt makaber) der "bequemere" Weg ist jemanden zu verletzen oder zu töten, weniger als dass wir aggressiver wären als andere Völker.

Schussunfälle heisst das nun schon :ugly:

De facto ist es so, dass die Schweiz eine der höchsten Suizidraten der Welt vorweist. Würde man diese blödsinnige Sturmgewehr-zu-Hause-behalten-dürfen-Regelung endlich mal beenden, gäbe es einige Tote weniger in der Schweiz. Schliesslich ist die Hemmschwelle, sich mit dem Sturmgewehrumzunieten viel tiefer als beispielsweise sich mit dem Messer zu suizidieren. Bei der Waffe macht es zackbumm-tot, mit dem Messer gehts ein bissi länger und vor allem schmerzvoller. Und das wollen die wenigsten Suizidalen, sich auch noch Schmerzen zufügen. Davon hat man ja genug.

Deshalb: totaler Waffenverbot. Das wäre am absolut sinnvollsten. Noch besser: Mehr Sozialarbeit, Integrationsförderung, pädagogische Arbeit. Und schon fällt die Diskussion über Shooter weg. Weil das Übel an der Wurzel gepackt wurde. Nicht die obersten Auswüchse, die wieder nachwachsen. War das jetzt zu bidlich gesprochen oder verständlich?

Wunderbar -.-
Welch Argumentation -.-
Nehmen wir den Selbstmördern einfach ihre Waffen....
Aber weißt du: Wenn man sich umbringen will, dann macht man es und ist froh wenn mans kurz uns schmerzlos hinter sich bringen kann... Wenn man sich umbringen will scheißt man drauf ob man n Sturmi hat oder nicht, aber es ist wohl mit einfacher....
Man muss es den armen Schweinen ja net noch schwerer machen...
Wenn sie auf dieser Welt bleiben müssen obwohl sie sie hassen, weil es keinen schmerzfreien Tod gibt.... Dann staut sich alles und endet in nem Amoklauf...
 
Sturm-ins-Sperrfeuer am 20.12.2006 16:02 schrieb:
Wunderbar -.-
Welch Argumentation -.-
Nehmen wir den Selbstmördern einfach ihre Waffen....
Aber weißt du: Wenn man sich umbringen will, dann macht man es und ist froh wenn mans kurz uns schmerzlos hinter sich bringen kann... Wenn man sich umbringen will scheißt man drauf ob man n Sturmi hat oder nicht, aber es ist wohl mit einfacher....
Man muss es den armen Schweinen ja net noch schwerer machen...
Wenn sie auf dieser Welt bleiben müssen obwohl sie sie hassen, weil es keinen schmerzfreien Tod gibt.... Dann staut sich alles und endet in nem Amoklauf...

Da hast Du nicht weit genug gedacht. Die Hemmschwelle Suizid zu begehen ist viel tiefer mit mit einem Gewehr. Also macht man es schneller. Hat man keine Waffe, hat der Betroffene unter umständen mehr Zeit, sich das ganze zu überlegen und nicht einem Impuls zu folgen. Und man gewinnt mehr Zeit auf der anderen Seite, um einzuschreiten. Glaub mir, ich weiss was ich schreibe und sage, als Psychiatriepfleger habe ich einige Erfahrung damit.

Dass sich Suizide nicht verhindern lassen, ist mir klar und auch nicht die totale Aufgabe der Psychiatrie. Aber nicht jeder Suizid ist in diesem Sinne notwendig, da gerade Suizide mit Waffen eine äusserst impulsive Entscheidung als Hintergrund haben und äusserst schnell ausgeführt werden. No way to return or to insist. Und danach ist es zu spät.

Ein suizidaler Mensch, der sich wirklich umbringen will und dies länger mit sich trägt, der wird sich überall umbringen können. Auch in der Psychiatrie. Aber es ist halt kein Impulsentscheid. Das ist der Unterschied.
 
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