@alle meine Kritiker
Ja ich raste auch aus, mein Umgangston is pubertär und ich bin ein Sexist. Aber abgesehen davon, es ist einfach schwer zu verstehen wieso sich jedes mal alle aufregen. Das gibt nur graue Haare.
Was ich mit meinem Artikel ausdrücken wollte, ist dass ich es verstehen kann wenn Politiker der Ansicht sind die Spiele seien Schuld. Schon nur damals in Erfurt haben sich aufgebrachte Zocker übelst und vulgär beim Bild etc. beschwert, was denen natürlich gleich ins Konzept vom "armen Süchtigen, der nur töten will" passte. Leute es ist doch kein Weltuntergang, wenn mal hie und da diskutiert wird. Damals war es das Radio, dann der Fernseher, nun sind halt Computer und vor allem die Spiele das Teufelszeug, welches all die Missstände in unserer Gesellschaft erklärt.
Alles fein und gut, es gibt aber einfach Menschen die dürfen nicht Ego-Shooter spielen. Schon nur solche die den ganzen Tag über nichts anderes reden als Headis und blabla. Das macht echt Angst, und das sieht man den Leuten an. Ich frage mich wieso man so stark an Spiele hängen kann, dass ist echt nicht gut. Fernseher hat ja einen gewissen Bildungswert, aber Ego-Shooter? Und wenn ihr wollt oder nicht, es sind die Sozial Inkompetenten, die sich den ganzen Tag vor dem Schirm die Arschbacken wund sitzen.
Ein Freund von mir hat sich völlig verändert seit dem er exzessiv Shooter gespielt hat. Naziparolen schreit er herum, er redet nie über Gefühle und redet nur über Headies und WoW. So was macht halt Angst, weil nicht alle mit Computerspielen umgehen können. Dann gibt es halt jene Typen voller Weltenhass, die sich dann denken: "Wie geil, im CS bin so gut im töten, ich übe hier mal wie ich all meine Freunde und Kammeraden umbringe...".
Ein Spieleverbot wäre doch völlig sinnfrei. Die Spiele kann man ja auch im Ausland sogar Uncut kaufen gehen. Amazon sag ich da nur.
Nun nochmal zu meinem Post zurück. Kernaussage war: "BITTE LABERT NICHT SO VIEL KACK", denn genau das bekräftigt die Spielegegner in ihren Thesen, wenn hier immer wieder Leute kommen mit: "Ach Amoklauf ist doch kein Thema und in Kinderzimmern wir das Töten geübt." Ihr müsst halt die älteren Semester verstehen, die kennen Ego-Shooter nicht, die kennen diese Kultur nicht. Man kann den Politikern nicht vorwerfen sie seien bescheuert, weil sie Spiele wie Doom 3 und CS sehen. Es ist sehr befremdlich zu sehen, dass man am Computer Hirne quillen lassen kann und überall mit blutverschmierte Wände zu sehen sind. Man kann aber sagen die Grünen machen einen Schritt vorwärts, wenn sie sagen: "Wie soll man über etwas urteilen, dass man nicht richtig kennt? Wir müssen die tiefgründigen Probleme suchen, die jemanden zu so einer schrecklichen Tat hinreissen.". Von dem her, es gibt ja doch Politiker, welche diese pikante Thema empirischer angehen.
PS: Ich bleibe aber dabei, es gibt Menschen die sollten einfach öfters raus aus der Hütte. Ich weiss wovon ich rede, weil ich mich früher vor dem Computer verkrochen habe und zwar teilweise so, dass ich kaum mehr gegessen habe. Es geht mir viel besser seit ein paar Jahren, denn ich zock nicht mehr so viel und nehme mir endlich Zeit für das Wesentliche. Meine Freundin mit der ich nun über ein Jahr zusammen bin, die Schule und ich selbst, also meine Gesundheit, Sport und Schlaf. Mir ist klar geworden, dass Computerspiele eine schlimme Droge sind, Drogen betäuben Gefühle, das passier tauch beim Spielen. Man vergisst Schmerzen und vergisst alle Problem, wenn man zockt. Man kommt nicht mehr davon los, weil man das Problem nicht an der Wurzel packt, sondern sich mit zocken drüber hinwegsetzt und es verdrängt. Das heisst nicht, dass alle Zocker psychische Probleme haben, ich zock ja immernoch gelegentlich. Aber ehrlich gesagt habe ich nicht mehr den Drang die ganze Zeit zu zocken und zu "lvln" und was auch immer, denn all die Zeit sollte man lieber in die Zukunft investieren. Gelegentliches zocken wird dann auch viel intensiver und lustiger.
Also in dem Sinne... Ich hoffe, dass ich diesmal in einem angemesseneren Ton geschrieben habe und denke ihr werdet meine Auffassung nachvollziehen können. Blinde Wut gegenüber die Shoot-Kritker zu äussern und Pseudointellektualität verkörpern zu wollen ist nämlich kein guter Beitrag zu dieser ziemlich hitzigen Debatte. Es wäre doch wünschenswert in diesem Forum mal was anderes zu lesen als "Kackpolitker haben doch keine Ahnung" und "Jetzt sind wir wieder schuld, immer die Zocker", auch wenn es scheisse klingt, ES IST SO. Es ist so und es gibt halt Millionen von Kellerkindern, die mit einer Nabelschnur am Computer hängen und das hinterlässt bei Eltern und Politkern keinen guten Eindruck von Spielen und vor allem von Shootern. Keiner wird sich eine PC Zeitschrift kaufen um sich nun über die "Ego-Shooter" zu informieren oder in irgendwelchen Foren stöbern. Wäre doch eine bessere Idee, wenn endlich jemand von uns für die Gamingcommunity Aufklärung betreibt. Und genau so schön wäre es, wenn mal jemand all diesen 20-Stunden-pro-Tag-Spielern zeigt, dass es auch wichtigere Sachen gibt im Leben. Denn ich denke es sind vor allem solche Fälle, welche die breite Masse stutzig machen. Alle jugendlichen Schulamokläufer, sei es in den USA oder Deutschland waren praktisch asozial (Asozial nicht= Penner oder Drogensüchtiger oder Ausländer oder was ich euch sonst denkt, sondern hatten kaum Kontakt mit anderen und konsumierten stattdessen in einem krassen Mass Gewaltfilme und Shooterspiele!). Für viele Leute passt das einfach wie die Faust auf das Auge.
Mit aller freundlichsten Grüssen aus der Schweiz,
Bockwurst
PS: @Sumpfling wieso reagierst du überhaupt auf meinen Post? Fühlst du dich etwa angesprochen? Das meinte ich mit meinem Post, kaum eine Kritik schon sinkt das Niveau oder?