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News - Emsdetten: Erster Killerspiel-Prozess in Schweden verhandelt

Sumpfling am 18.12.2006 15:37 schrieb:
major-dutch am 18.12.2006 15:28 schrieb:
Jared am 18.12.2006 15:19 schrieb:
Wer hat z.B. gestern den Film "Das geheime Fenster" auf Pro7 gesehn?
Wer von den Zuschauern hat wohl innerlich den Hauptdarsteller angefeuert "los beeil dich lass sie nicht entkommen" und wer sein Opfer "los lauf weg hoffentlich entkommst du". Ich persönlich war auf der Seite des kautzigen Schriftstellers weil er mir sympathisch war und ich wollte das er mit allem durch kommt, auch wenn sein Opfer unschuldig war und nichts böses im Schilde geführt hat.

*g* du mörder sympatisant... das petzt ich dem beckstein. :ugly:

haben wir nich alle irgendwie für den schriftsteller verständnis gehabt? :-]
 
Kannste ruhig Beckstein petzen es war ein "Killerfilm" und kein Killerspiel :-D
 
Sumpfling am 18.12.2006 15:37 schrieb:
major-dutch am 18.12.2006 15:28 schrieb:
Jared am 18.12.2006 15:19 schrieb:
nur eine Gleichbehandlung beider Medien gefordert. [...] Es sollte nur nicht mit zweierlei Maß gemessen werden.
Ich denke schon, dass man Film und Spiel zumindest ansatzweise differenziert betrachten muss, da man im Spiel selbst agiert und nicht nur zuschaut. --md

Das sind ja auch die Kommentare der bekannten "Politiker",da weiß man genau die haben zwar schon Filme gesehn aber noch keine Computerspiele gespielt ansonsten würden man sowas so einfach nicht von sich geben. Ich würde sowas eher als recht simple Weltanschauung ansehn "man ist selbst aktiv das muss ja einen tieferen Eindruck hinterlassen". Dazu kann ich nur sagen das die Handlung und Optik eines Films wesentlich realistischer auf den Betrachter wirkt und mit viel stärkeren Emotionen verbunden ist als das daddeln am PC.

Man fühlt sich ja teilweise beim Anschaun eines Films mit den Hauptdarstellern verbunden, versetzt sich in sie hinein etc.
Wer hat z.B. gestern den Film "Das geheime Fenster" auf Pro7 gesehn?
Wer von den Zuschauern hat wohl innerlich den Hauptdarsteller angefeuert "los beeil dich lass sie nicht entkommen" und wer sein Opfer "los lauf weg hoffentlich entkommst du". Ich persönlich war auf der Seite des kautzigen Schriftstellers weil er mir sympathisch war und ich wollte das er mit allem durch kommt, auch wenn sein Opfer unschuldig war und nichts böses im Schilde geführt hat.

Fand auch das war ein guter Film wobei ich sagen muss das ich Jonny nich unbedingt angefeurt habe....aber in manchen filmen wei z.B. "Der Schakal" war ich auch 100 % auf der Seite des Killers weil er einfach so gute pläne hatte und ein guter schauspieler war "bruce ich libe dich
:-X "
 
markenprodukt am 18.12.2006 12:57 schrieb:
Solche Filme sind imo viel gewaltverherrlichender als viele Computerspiele.
Wenn man Ego shooter verbieten möchte müsste man solche Filme und Ähnliche auch verbieten. (Kill Bill ist aber ganz cool^^ , Hostel bloß ein kranker Haufen Sch....)

Ich fand Hostel gut und Kill Bil sch..se :-D
Und ich bin eher der Typ der sich lieber ne liebes Komödie reinzieht als nen Horror Streifen, Aber hin und wieder ist das schon ok :)

@topic, gutes Urteil :)
 
Das Wort Killerspiel nervt mich echt. Wenigstens die Gamerfront könnte doch mal von diesem Unwort loskommen und ein Spiel, welchen Genres auch immer, einfach Spiel, Taktik-Shooter, Action-Shooter oder was auch immer nennen.
 
HanFred am 18.12.2006 13:43 schrieb:
natürlich hat es damit zu tun, eine indizierung verbietet nicht die erwähnung eines namens. ABER viele journalisten haben angst, dass ihnen eine blosse erwähnung als werbung ausgelegt werden könnte.
also erst nachdenken und dann kritisieren. :-P

Es geht hier schlicht und ergreifend um das Publikum, das wir ansprechen. Jemand, der den Artikel der taz liest, ist sicherlich nicht derselbe, der dann auf unsere Website kommt...
Gamerseiten werden einfach sehr häufig von Jugendlichen angesteuert. Und so kann ich mir gut vorstellen, dass diese sich gerade dann, wenn ein Spiel in solch einem Zusammenhang erwähnt wird, dieses besorgen, um zu sehen, wie brutal o.ä. es wirklich ist. Deshalb habe ich den Titel des Spiels nicht genannt...

Schisshase am 18.12.2006 18:18 schrieb:
Wieso lautet die Überschrift "Emsdetten", wenn das ganze in Schweden spielt? :confused:

Emsdetten deshalb, weil dieses Thema einfach zur Diskussion passt, die nach Emsdetten losgetreten wurde.
 
In Schweden läuft wohl doch einiges anders. Im gegensatz zu Deutschland gibts dort auch noch eine vernünftige Schulbildung und es wird sich um Jugendliche gekümmert (generell in Skandinavien). Die Politiker unserer Heimat stecken sich die Steuergelder lieber in die eigene Tasche, bevor sie mal was in die Zukunft investieren oder mal für Freizeitbeschäftigung der lieben Kleinen sorgen. Mit einem "Killerspielverbot" wird nur von den wirklichen Problemen abgelenkt, die breite Masse der Leser von seichter Unterhaltung des Springer Verlags schlucken eh schon seit Jahren jeden Scheiss der Ihnen aufgetischt wird. Da "Bild(et)" sich schon lange keiner mehr eine eigene Meinung.

Abschliessend möchte ich noch sagen, dass es schon Psychopathen gab, bevor die ersten pixeligen Egoshooter über die Monitore flimmerten. Was hat wohl Charles Manson bewogen auszuticken? Oder Jack the Ripper?

Wenn die Shooter verboten sind, wendet sich das allgemeine Interesse bestimmt den Rennsportgames zu und untersucht etwaige Verbindungen zu den Unfalltoten auf Deutschlands Straßen.
 
backpfeife am 18.12.2006 20:05 schrieb:
Kill Bill, Hostel und The Punisher ab 15??!!??

aber dann über ein pc spiel aufregen.
wüsst gern ob das der geschnitte punisher ist ? *g* naja egal aufjedenfall haben die richter in diesen punkt mal recht spiele sollte man nicht anders behandeln als filme

iich hole mir jetzt nen bohrer und bohre jemand in das bein ne klar LoL :ugly:
 
Sumpfling am 18.12.2006 15:37 schrieb:
major-dutch am 18.12.2006 15:28 schrieb:
Ich denke schon, dass man Film und Spiel zumindest ansatzweise differenziert betrachten muss, da man im Spiel selbst agiert und nicht nur zuschaut. --md
Das sind ja auch die Kommentare der bekannten "Politiker",da weiß man genau die haben zwar schon Filme gesehn aber noch keine Computerspiele gespielt ansonsten würden man sowas so einfach nicht von sich geben.
Ich sage das und ich bin kein Politiker und ich spiele seit ca. 20 Jahren Computerspiele.
Sumpfling am 18.12.2006 15:37 schrieb:
würde sowas eher als recht simple Weltanschauung ansehn "man ist selbst aktiv das muss ja einen tieferen Eindruck hinterlassen".
Lies nochmal was ich geschrieben habe. Ich habe nicht geschrieben, dass eines der Medien schlimmere oder harmlosere Auswirkungen hat.

Im uebrigen bestaetigst du hiermit indirekt meine Aussage ("differenziert betrachten"). Nichts anderes machst du hier, bloss eben aus Sicht des Films:
Sumpfling am 18.12.2006 15:37 schrieb:
Dazu kann ich nur sagen das die Handlung und Optik eines Films wesentlich realistischer auf den Betrachter wirkt und mit viel stärkeren Emotionen verbunden ist als das daddeln am PC.
--md
 
major-dutch am 19.12.2006 00:06 schrieb:
Sumpfling am 18.12.2006 15:37 schrieb:
major-dutch am 18.12.2006 15:28 schrieb:
Ich denke schon, dass man Film und Spiel zumindest ansatzweise differenziert betrachten muss, da man im Spiel selbst agiert und nicht nur zuschaut. --md
Das sind ja auch die Kommentare der bekannten "Politiker",da weiß man genau die haben zwar schon Filme gesehn aber noch keine Computerspiele gespielt ansonsten würden man sowas so einfach nicht von sich geben.
Ich sage das und ich bin kein Politiker und ich spiele seit ca. 20 Jahren Computerspiele.
Sumpfling am 18.12.2006 15:37 schrieb:
würde sowas eher als recht simple Weltanschauung ansehn "man ist selbst aktiv das muss ja einen tieferen Eindruck hinterlassen".
Lies nochmal was ich geschrieben habe. Ich habe nicht geschrieben, dass eines der Medien schlimmere oder harmlosere Auswirkungen hat.

Im uebrigen bestaetigst du hiermit indirekt meine Aussage ("differenziert betrachten"). Nichts anderes machst du hier, bloss eben aus Sicht des Films:
Sumpfling am 18.12.2006 15:37 schrieb:
Dazu kann ich nur sagen das die Handlung und Optik eines Films wesentlich realistischer auf den Betrachter wirkt und mit viel stärkeren Emotionen verbunden ist als das daddeln am PC.
--md

Ja aber deiner ersten Aussage nach klang das Ganze so als würdest du aktiven Gewaltkonsum in Computerspielen negativer sehn als den passiven Gewaltkonsum eines Films.

Ich denke schon, dass man Film und Spiel zumindest ansatzweise differenziert betrachten muss, da man im Spiel selbst agiert und nicht nur zuschaut.

Für mich spielt der Aktiv/Passiv-Aspekt gar keine so große Rolle in beiden Fällen ist man voll bei und steck drin. Der Grund warum man grade bei Filmen emotional noch mehr gefesselt wird, ist wohl grade der das uns leider die Hände gebunden sind, und wir hilflos mit ansehn müssen was da passiert.
Grade der Schakal gesehn und hab mir gedacht mein Gott warum braucht der so ewig lang den Knopf zu drücken alles umsonst, wenn ich dies Szene hätte beeinflussen können hätte es geklappt. Die Leute welche gehofft haben das die Firstlady gerettet wird, sind wahrscheinlich auch die die nie einen Teil der Hitman Reihe anfassen würden ;)
Genau das ist es was Computerspiele ausmacht es ist der Film zum selbst spielen, leider noch nicht so realistisch und spannend wie richtige Filme ab wer weiß eines Tages.
 
Sumpfling am 19.12.2006 01:20 schrieb:
major-dutch am 19.12.2006 00:06 schrieb:
Sumpfling am 18.12.2006 15:37 schrieb:
major-dutch am 18.12.2006 15:28 schrieb:
Ich denke schon, dass man Film und Spiel zumindest ansatzweise differenziert betrachten muss, da man im Spiel selbst agiert und nicht nur zuschaut. --md
Das sind ja auch die Kommentare der bekannten "Politiker",da weiß man genau die haben zwar schon Filme gesehn aber noch keine Computerspiele gespielt ansonsten würden man sowas so einfach nicht von sich geben.
Ich sage das und ich bin kein Politiker und ich spiele seit ca. 20 Jahren Computerspiele.
Sumpfling am 18.12.2006 15:37 schrieb:
würde sowas eher als recht simple Weltanschauung ansehn "man ist selbst aktiv das muss ja einen tieferen Eindruck hinterlassen".
Lies nochmal was ich geschrieben habe. Ich habe nicht geschrieben, dass eines der Medien schlimmere oder harmlosere Auswirkungen hat.

Im uebrigen bestaetigst du hiermit indirekt meine Aussage ("differenziert betrachten"). Nichts anderes machst du hier, bloss eben aus Sicht des Films:
Sumpfling am 18.12.2006 15:37 schrieb:
Dazu kann ich nur sagen das die Handlung und Optik eines Films wesentlich realistischer auf den Betrachter wirkt und mit viel stärkeren Emotionen verbunden ist als das daddeln am PC.
--md

Ja aber deiner ersten Aussage nach klang das Ganze so als würdest du aktiven Gewaltkonsum in Computerspielen negativer sehn als den passiven Gewaltkonsum eines Films.

Ich denke schon, dass man Film und Spiel zumindest ansatzweise differenziert betrachten muss, da man im Spiel selbst agiert und nicht nur zuschaut.

Für mich spielt der Aktiv/Passiv-Aspekt gar keine so große Rolle in beiden Fällen ist man voll bei und steck drin. Der Grund warum man grade bei Filmen emotional noch mehr gefesselt wird, ist wohl grade der das uns leider die Hände gebunden sind, und wir hilflos mit ansehn müssen was da passiert.
Grade der Schakal gesehn und hab mir gedacht mein Gott warum braucht der so ewig lang den Knopf zu drücken alles umsonst, wenn ich dies Szene hätte beeinflussen können hätte es geklappt. Die Leute welche gehofft haben das die Firstlady gerettet wird, sind wahrscheinlich auch die die nie einen Teil der Hitman Reihe anfassen würden ;)
Genau das ist es was Computerspiele ausmacht es ist der Film zum selbst spielen, leider noch nicht so realistisch und spannend wie richtige Filme ab wer weiß eines Tages.

Ihr macht mich echt alle krank. Schaut euch an wie ihr ausrastet, weil Computerspiele das Einzige ist was ihr habt. 1. Ja, Egoshooter machen gewalttätig! (kenne genug Leute) 2. Es gibt einen deftigen Unterschied, ob man Film schaut oder Shooter spielt, denn im Shooter kannst du deine eigene Gewalt kreeiren. So wie du sie willst, und der kack Kommentar von wegen die Grafik sei ja viel schlechter... dachtest du in CS wird mit Tomatensosse gespritzt? Sobald du erkennen kannst was es sein soll, und zwar Blut, dann reicht das aus. Du wirst immer wissen, dass es Blut ist und fertig.

Echt tut der Community einen Gefallen und haltet den Rand. Vor allem Kinder sollten Wörter wie Politik nicht mal gebrauchen, weil sie keine Ahnung haben was ausserhalb ihres Gamingkellers abgeht.
Wenn ich hier das Zeug lese, erinnern mich viele Leute an das Verhalten von Junkies an einem Bahnhof, völlig besessen von ihrem Stoff, vom Zocken. Völlig aufgefressen davon (blasse Haut, massenhaft Pickel in der Fresse, dicke hässliche Brille, lange fettige Haare, Black Metal-Hörende...wieso passen an Lanparties 99% der Lanbesucher in das von mir gegebene Muster?)

Heult nicht, weil eure Droge kritisiert wird, sondern ändert etwas. Und zwar euer Leben, denn ihr seid Schuld, wenn ihr noch keinen Geschlechtsverkehr hattet, ihr seid selber Schuld, wenn ihr die Schule abgebrochen habt. Ihr seid Schuld, wenn ihr zu wenig Mut habt ein Mädchen anzusprechen. Und das alles wird auch ein ultra 1337 Score im CS nicht ändern können, denn niemand interessiert es wie viele Kopfschüsse ihr pro Minute verteilen könnt oder wie atemberaubend eure k/d-Statistik ist.

Es ist doch wahr! Die Gesellschaft kann mit Spielen nicht umgehen, das beweist doch schon nur die Tatsache, dass WoW-Zocker den ganzen Tag nur noch von Talentbäumen und Instanzen reden, von dem geilen Schwert mit ach so viel DMG und blablabla *get a life*. Nochmal, wieso sehe so viele Zocker so asozial aus, oder wieso zocken soviele Asoziale?
Um es mal klar zu stellen, ein Spieleverbot ist Scheisse! DOCH IHR SEID NOCH SCHLIMMER!!! Genau der Scheiss der zu Hauf aus euren Mäulern geflossen kommt, beweist jedem wie schädlich Spiele zumindest für die Psyche sind. Amen

MfG :ugly:
 
bockwurst90 am 19.12.2006 02:34 schrieb:
gekürzt wegen HdR-Ausmaße

Wow, also echt, nun hast du mich überzeugt. Ich kaufe mir Clerasil, werde absofort aus meinem Keller kriechen und Sonnenstrahlen auf meine Haut lassen, auf offener Straße mit anderen Menschen reden, auf Partys gehen und dort, wie du so schön sagst, "Mädchen" ansprechen, dann gaaaanz viel "Geschlechtsverkehr" machen und viele kleine Kinder in die Welt setzen... :ugly:

Nur um das mal zu sagen, mit deinen Aussagen hast du dich selbst disqualifiziert. Erstens kann man nicht alle Gamer über einen (bzw. deinen) Kamm scheren. Deine Beschreibung, ach nee, dein Klischee, trifft bei den Leuten die ich kenne keineswegs zu. Ich weiß ja nicht aus was für eine Ecke du kommst oder auf was für LAN-Partys du dich rumtreibst, aber das ist ganz schön weit hergeholt. Anhand deiner Formulierungen "Mädchen", "Geschlechtsverkehr" usw. sieht man ja wie du mit Sexualität umgehen kannst und in welche Altersgruppe du gehörst.
Ich bitte dich, lass die Finger von solchen Kommentaren, denn die "ältere" Gamergemeinde, die eine Frau/Freundin hat, einer geregelten Arbeit nachkommt und zum Feierabend gemütlich zocken will, passt echt nicht zu deinem Weltbild. Vielleicht einfach mal selber den Kopf aus dem Elfenbeinturm stecken?!

Auf das Thema Asoziale will ich erst gar nicht zu sprechen kommen, ich erinnere nur an eine ähnliche Aussage eines Politikers in Bezug auf Arbeitslose...

Noch eine Frage: Du hast nicht zufällig einen Spiegel vor dir gehabt als du mitten in der Nacht diesen phänomenalen Artikel verfasst hast?! Oder warst du etwa vorher auf dem Bahnhof??
 
@Bockwurst

Es ist ja nett, dass du dich extra zum Posten hier registrierst, aber deiner Ausdrucksweise nach zu urteilen, würde ich ein extremes Aggressionspotential aus deinen Zeilen herauslesen.
Nunja, wenn du ernst genommen werden möchtest, wäre ein höflicherer Umgangston sicherlich die bessere Alternative. Der Aufbau deines Posts besticht hingegen durch Angriffe, was eine Auseinandersetzung damit unwahrscheinlich macht, auch wenn manche deiner Punkte vom Ansatz her nicht so schlecht sind.

Ein Hauptproblem der "Ab 18 Spiele" dürfte sicher darin liegen, dass zuviele weit unter 18 jährige eben genau diese Games spielen und der Meinung sind sie seien cool.
Die Alterskontrollen in Geschäften sind meistens ein Witz, die Eltern haben keinen Schimmer, was sie ihrem Kind kaufen, notfalls wird das Spiel eben auf dem Schulhof getauscht, geliehen. Hauptsache man kann mitreden.
Wenn einige minderjährige Schüler genau die gleiche Sorgfalt, Kreativität und Einsatzbereitschaft in schulischen Belangen zeigen würden, wie sie es tun, wenn es darum geht sich Spiele anzueignen, welche noch nicht für sie geeignet sind, dann wären die schulischen Aussichten wohl bei einigen weit besser.

ABER wir reden hier von einer kleinen Gruppe. Es sind nicht alle so und deine pauschalen Aussagen erwecken den Eindruck eines blinden "auf- alle -klatschen".

Auch die von dir gewählten Zitate passten nicht so wirklich zu deinem aggressiv-pauschalen Schreibstil. Wenn dich das Thema ankotzt, wenn dich die Reaktionen und Posts anderer ankotzen, dann solltest du entsprechende Threads vielleicht einfach meiden? Immerhin zwingt dich niemand dazu die Einträge anderer zu lesen. Womit wir auch hier ein "Suchtpotential" wittern könnten. Einen Zwang anderen mitzuteilen, wie "scheisse" man sie findet und wie cool man selber über den Dingen steht.

Eine Auseinandersetzung um das Thema "Killerspiele" wird nicht über schuldzuweisen entschieden. Vielmehr geht es um einen Ausgleich zwischen allen Beteiligten.

Dass ein Film und Spiele nicht gänzlich gleichzusetzen sind, das steht außer Frage. Man kann, wie auch in den Zitaten stand, reines Zusehen und aktives Eingreifen nicht 100% gleichsetzen. Allerdings kann der regelmäßige Genuss eines Films wie Hostel sicherlich verrohend wirken und Aggressionen erzeugen, da im Film auf sehr exploitative Art und Weise die Anwendung von Gewalt relativ unreflektiert dargestellt wird. Gewalt ist in diesem Film Mittel zum Zweck und wird am Ende als positiv dargestellt.
Da man sich sehr mit dem "guten Amerikaner" identifiziert wird seine Gewaltanwendung als nötig betrachtet. Da der Film seine Gewaltdarstellung zeigen möchte, sind im Drehbuch alle außer ihm böse...was seine Handlungen ebenfalls rechtfertigen soll. Ich möchte nicht wissen, wieviele Minderjährige den Film gesehen haben und wieviele "Erwachsene" den Film geschaut haben. Aber während des Rachefeldzugs unseres Film"helden" hatten sicherlich viele eine "Allmachtsphantasie" und im Gedächtnis wird bleiben:Manchmal ist Gewalt eben doch ein Lösungsweg...

Somit ist die erlebte filmische Gewalt und die aktive Teilnahme an einem Computerspiel zwar nicht deckungsgleich, aber trotzdem nah beieinander. Da der menschliche Verstand in dieser Hinsicht unterentwickelt ist und am Ende auf minimal-Werte reduziert...

So, nun muss ich an die Uni ^^
Allen einen schönen Tag :-)
 
bockwurst90 am 19.12.2006 02:34 schrieb:
Ihr macht mich echt alle krank.

;-(
Sorry, auch wegen der von dir beschriebenen Symptome wie Pickel, etc.

bockwurst90 am 19.12.2006 02:34 schrieb:
Schaut euch an wie ihr ausrastet, ...........blablabla .......................
MfG :ugly:

Extra für diesen pulitzerverdächtigen Meilenstein der Forengeschichte angemeldet, kleiner Troll?
:finger:

Naja, jedem seine Vorurteile. ;-)
 
bockwurst90 am 19.12.2006 02:34 schrieb:
Ihr macht mich echt alle krank. Schaut euch an wie ihr ausrastet, weil Computerspiele das Einzige ist was ihr habt.

Eigentlich haben meine drei Vorredner schon alles gesagt.
Wollte nur noch aus tiefstem Bedürfnis heraus kurz ausrasten, weil Computerspiele das Einzige sind, was ich habe:
Bockwurst - Du bist ein ganz armes Würstchen. :finger:

So, jetzt muss ich wieder an meine Arbeit als promovierter Chemiker, denn zuhause wartet meine überaus attraktive Frau und mein kleiner Sohn, die von mir zu Recht erwarten, dass ich Geld verdiene. Vielleicht habe ich später am Abend sogar noch ein bisschen Zeit zum Computerspielen - oder zum Pickel ausdrücken - oder für Geschlechtsverkehr... :-D
 
Ich bin ja einer der seine Meinung meist für sich behält aber jetzt will ich da mal eine Ausnahme machen.

Ich bin Schweizer und Volljährig. Ich unsern Läden hier steht "Hostel (Uncut)" neben "Käpt'n Blaubär" und "Counter-Strike" neben "The Sims".
Bei uns gibt es (so weit ich weiss) keine Indizierung durch den Staat, höchstens durch die Kaufhäuser. Und so weit ich weiss haben wir hier noch keinen Amokläufer gehabt. Also irgendwas müsst ihr Deutschen (bzw. eure Politiker) falsch machen, denn an den Spielen liegt es ja anscheinend nicht.

Grüsse aus dem Heidiland :-P

PS: Als ich gestern mit meiner Mutter über das Thema "Gewaltverherrlichende-Spiele" gesprochen habe hat sie mich zu einer Randgruppe von vernünftigen und nicht amoklaufenden Spielern degradiert xD.... da fiel es mir wie schuppen von den Augen.... OMFG wir bilden mit 99.9% die wohl grösste Randgruppe der Welt! just my 2 cents
 
churchill372 am 19.12.2006 09:30 schrieb:
Ich bin ja einer der seine Meinung meist für sich behält aber jetzt will ich da mal eine Ausnahme machen.

Ich bin Schweizer und Volljährig. Ich unsern Läden hier steht "Hostel (Uncut)" neben "Käpt'n Blaubär" und "Counter-Strike" neben "The Sims".
Bei uns gibt es (so weit ich weiss) keine Indizierung durch den Staat, höchstens durch die Kaufhäuser. Und so weit ich weiss haben wir hier noch keinen Amokläufer gehabt. Also irgendwas müsst ihr Deutschen (bzw. eure Politiker) etwas falsch machen, denn an den Spielen liegt es ja anscheinend nicht.

Grüsse aus dem Heidiland :-P

Das ist wirklich ein Argument, dass m.E. viel zu wenig betont wird: Warum gibt es offenbar nur in USA und Deutschland amoklaufende Killerspieler? Und dass, wo es in Deutschland auch noch die schärfsten Gesetze bezüglich Jugendschutz gibt.

Warum knallen nicht prozentual genau so viele Öschis und Heidiländer :-D durch? Gene? Die Schweizer können ja noch traditionell als besonders friedfertig durchgehen, aber die Österreicher haben doch (historisch) im Prinzip den selben Dreck am Stecken wie wir ;-) Und Briten, Franzosen und Spanier hatten auch nicht immer eine friedvolle Vergangenheit :-D
 
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