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News - EA: Gerücht um Electronic Arts: Will Apple den Branchenriesen übernehmen?

AW:

IXS am 09.05.2009 06:32 schrieb:
Apple und Qualität.... Soll ich jetzt lachen oder weinen?
Die Firma verkaufte schlechte Produkte [...]

Ich gehe davon aus, dass du die Begründung versehentlich vergessen hast ? :)
 
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nikiburstr8x am 09.05.2009 10:02 schrieb:
Okay, dann soll er mir sein Apple MacBook eben "schmackhaft" machen. :ugly: :-D
(was besonderes, bis auf den Style, wird es doch geben, oder?)
Apple baut Notebooks und Workstations. iMacs sind Notebooks mit einem grossen Monitor und einem Ständer. Wenn du also keine Workstation oder ein Notebook haben willst bist du bei Apple beim falschen Anbieter.
Für die meisten Privatkunden spielt die Hardware sowieso keine Rolle, da auch Notebook-Hardware genug Leistung für die täglichen Arbeiten und gelegentliches Spielen bringt.
Beim Betriebssystem ist es halt wirklich die Frage der persönlichen Vorlieben. Für mich fühlt sich Mac OS einfach natürlicher an. Hier nur ein Beispiel: Bei Windows scrollt immer das aktive Fenster, beim Mac dasjenige, über dem gerade der Mauszeiger schwebt. Am Ende des Tages sind es tausende solcher Kleinigkeiten, die mein Leben erleichtern.
In Sachen Software gibt es für Mac OS nicht ganz soviel Auswahl wie für Windows aber ich habe bisher noch jede Software für den Mac gefunden, die ich gebraucht habe(z.B. Programme zum Auswerten von Kernspinresonanzspektroskopie-Daten). Es gibt durchaus auch Programme, die in der Form nicht auf Windows gibt z.B. Scrivener (Mischung aus Textverarbeitung und Projektmanagement) oder Papers (zum Verwalten von wissenschaftlichen Fachartikeln und Skripten).
Der Preis ist meistens am oberen Ende des Spektrums der vergleichbaren Windows-Maschinen. Aber ich und viele andere sind bereit, den Preis zu bezahlen. Apple stellt Kundenbindung durch Kundenzufriedenheit her. Auf dieser Basis machen sie eine Menge Geld.
 
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nikiburstr8x am 09.05.2009 10:02 schrieb:
HanFred am 09.05.2009 09:20 schrieb:
@nikiburstr8x: er hat nicht geschrieben, dass sein MacBook Pro besser sei als ein anderes notebook. ;-)
Okay, dann soll er mir sein Apple MacBook eben "schmackhaft" machen. :ugly: :-D
(was besonderes, bis auf den Style, wird es doch geben, oder?)
Aber Style ist eben doch das halbe Leben (bei Menschen mit starkem ästhetischen Empfinden) - jedenfalls bei mobilen Geräten, die man auch in der Öffentlichkeit zeigen will oder muss, weil man damit arbeitet.

Im Zweifelsfall würde ich schon mehr Geld für ein Gerät ausgeben, das optisch überzeugen kann. Und diese MacBooks finde zumindest ich wirklich sexy. Die flachen Dinger aus Alu sorgen bei mir gar für amouröse Gefühle in der Leistengegend. Nur der Preis ist eben sehr hoch angesetzt (so argumentiert zumindest meine Geldbörse ^^). Müsste ich nicht auf das Geld achten, dann hätte ich garantiert MacBooks unterschiedlicher Arten auf dem Schreibtisch stehen. Die Dinger heben sich einfach vom Mainstream ab (optisch).

Wenn man Computer nackt als Gebrauchsgegenstände sieht, dann mag das Design irrelevant sein, und man konzentriert sich tatsächlich stärker auf den Preis und vergleichbare Geräte von billigeren Herstellern. Schwimmt der ästhetische Gesichtspunkt mit, so gewinnt Apple automatisch an Faszination.

Regards, eX!
 
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eX2tremiousU am 09.05.2009 13:07 schrieb:
Wenn man Computer nackt als Gebrauchsgegenstände sieht, dann mag das Design irrelevant sein, und man konzentriert sich tatsächlich stärker auf den Preis und vergleichbare Geräte von billigeren Herstellern. Schwimmt der ästhetische Gesichtspunkt mit, so gewinnt Apple automatisch an Faszination.

Regards, eX!

Hier werden wieder "Style" und Design vermischt. Design unterliegt bestimmten Regeln. Dieter Rams, der für Braun gearbeitet hat, hat es auf zehn Punkte zusammengefasst.
Gutes Design...
ist innovativ
macht ein Produkt verwendbar
ist ästhetisch
hilft, ein Produkt zu erstehen
ist unaufdringlich
ist ehrlich
ist beständig
ist konsequent
nimmt Rücksicht auf die Umwelt
ist so wenig Design wie möglich

Einige dieser Regeln sind subjektiv oder hängen etwas vom Zeitgeist ab andere sind durchaus objetive Kriterien.
 
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nikiburstr8x am 09.05.2009 10:02 schrieb:
HanFred am 09.05.2009 09:20 schrieb:
@nikiburstr8x: er hat nicht geschrieben, dass sein MacBook Pro besser sei als ein anderes notebook. ;-)
Okay, dann soll er mir sein Apple MacBook eben "schmackhaft" machen. :ugly: :-D
Wichtiger, als es anderen Leuten "schmackhaft" zu machen, ist mir, dass ich selbst damit gut klarkomme ;-)
(was besonderes, bis auf den Style, wird es doch geben, oder?)
Der Hauptgrund ist sicherlich, dass sich das Bewusstsein im Umgang verändert. Man hat weniger das Gefühl, etwas zu beherrschen wie ebene eine Maschine, als mit einem organischen System zu kollaborieren. Hemmingway schreibt am Anfang von "Der alte Mann und das Meer" etwas über die Haltung der Fischer zum Ozean, dass etwa in die gleiche Richtung geht ;-)
Wie schon die anderen genannt haben, sind es die vielen Kleinigkeiten, die das in der Summe erzeugen. Direktes Beenden von Applikationen, ohne in diese oder einen Taskmanager wechseln zu müssen, einfach per Shortcut. Das für mich im Vergleich zu allen Windows-Startmenüs hübschere und funktional einfachere Dock, dessen Organisation leichter und unverschachtelter von der Hand geht. Die Konsistenz der gesamten Systemeinstellungen. Die Tatsache, dass das Anschließen externer Monitore und das Erweitern der Anzeigefläche wesentlich einfacher und zuverlässiger funktioniert.
Und natürlich ist Design dabei entscheidend. Das ist ja nicht nur Selbstzweck (es gibt im Nicht-Consumer-Bereich ja auch viele einigermaßen hübsche PC-Notebooks), sondern, besonders beim Betriebssystem, ein ganz erheblicher Bonus für die Benutzung.
Ich kann jeden verstehen, der nicht ein Drittel mehr bezahlen möchte, nur damit er statt jeder Menge ohnehin bald deinstallierter Hersteller- und Drittanwendertools ein schönes Begrüßungsvideo mit Migrationsassistenten beim ersten Systemstart hat, eine beleuchtete Tastatur, Helligkeitssensor und Fernbedienungssensor (die es ja auch bei anderen Herstellern gibt), ein feines Slot-in-Laufwerk und IMHO tatsächlich nützliche Software an Board.

Aber ich finde es ebenfalls befremdlich, diesen Leuten jede Sachkompetenz abzusprechen und sie einfach Fanboys zu beschimpfen. Fanboys gibt's wohl für fast alles, und sie sind überall gleichermaßen nervig ;-) - aber selten repräsentativ für ihre Produkte oder deren Anwender.
 
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Danke für euer Feedback eX, aeghistos und Burtchen! :-)

Bevor ich mir aber ein Apple-"Bewusstsein" ( :-P ) zulege, werden sicherlich noch ein paar Jährchen ins Land ziehen, bei den Preisen. =)
 
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Mothman am 09.05.2009 15:27 schrieb:
@Burtchen: Du hast den Link zum Apple-Shop vergessen. :-P :ugly:
Nee, mein Referrer-Account ist aber für diesen Monat gesperrt, weil ich schon das Provisionsmaximum ergattert habe :-D
 
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Atropa am 09.05.2009 11:50 schrieb:
IXS am 09.05.2009 06:32 schrieb:
Apple und Qualität.... Soll ich jetzt lachen oder weinen?
Die Firma verkaufte schlechte Produkte [...]

Ich gehe davon aus, dass du die Begründung versehentlich vergessen hast ? :)

Nö. Das erspare ich mir, da man den Leuten die rosa Brille nicht abnehmen kann. Das müssen die schon selber machen.
 
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IXS am 09.05.2009 20:44 schrieb:
Atropa am 09.05.2009 11:50 schrieb:
IXS am 09.05.2009 06:32 schrieb:
Apple und Qualität.... Soll ich jetzt lachen oder weinen?
Die Firma verkaufte schlechte Produkte [...]

Ich gehe davon aus, dass du die Begründung versehentlich vergessen hast ? :)

Nö. Das erspare ich mir, da man den Leuten die rosa Brille nicht abnehmen kann. Das müssen die schon selber machen.

Ich kenne mich mit Apple nicht wirklich aus, daher würde es mich halt interessieren wie du zu dieser Meinung kommst, daß es eben nicht nur die "Insider" verstehen. :)
 
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Atropa am 09.05.2009 21:12 schrieb:
IXS am 09.05.2009 20:44 schrieb:
Ich kenne mich mit Apple nicht wirklich aus, daher würde es mich halt interessieren wie du zu dieser Meinung kommst, daß es eben nicht nur die "Insider" verstehen. :)


Nun, Apple hat es schon immer verstanden, mit ein bis zwei eigener Ideen und 99% abkupfern von anderen, Dinge wie 100% aus eigener Schöpfung aussehen zu lassen. Heute verkaufen sie schlechte PCs mit einem mehr schlecht als recht funktionierenden OS. Das "mehr schlecht" bezieht sich auf die gesamten Funktionen und ist eher dahingehend zu sehen, dass z.B. ein simpler Switch beim Netzdaten weiterleiten nicht viel falsch machen kann. Ein komplexer DSL Router muss da schonmal neu gestartet werden. Außerdem muss man ihn zum Gebrauch einmal einrichten....
Der Switch macht es dem Unbedarften einfach, der Router ist das Zweckmäßige.
Man kann ja auch mit einem Holzklotz leichter umgehen, als mit einem Ikearegal ;)

Im übrigen haben wir es Apple und nicht Microsoft zu verdanken, dass DRM sich weltweit durchgesetzt hat.

Anderes Bespiel, das Iphone. Es enthält ein paar Innovationen, stellt aber eher eine technische Exovation dar. Es gibt, glaube ich, kein anderes Stück Hardware, das wegen Standardnutzung eine so hohe Ausfallquote zu verbuchen hat.


Apropos Innovationen... Das Design der Ipods ist alles andere als innovativ. So hat die deutsche Firma BRAUN dieses Design für ihre portablen Geräte in den 80er Jahren patentieren lassen. Und schon der erste Apple Computer besteht zu 90% aus Technik und Design, die Steven Jobs aus den Plänen bei ATARI entnommen hat.


usw...
 
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@IXS: Innovation bedeutet nicht, besonders beeindruckende technische Datenblätter zu basteln. Innovation bedeutet, Neuheiten marktfähig zu verpacken. Und da macht Apple keiner was vor. Es ist schick, es ist von hoher Qualität und jeder kann es bedienen.
 
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slapsh0t am 12.05.2009 15:41 schrieb:
@IXS: Innovation bedeutet nicht, besonders beeindruckende technische Datenblätter zu basteln. Innovation bedeutet, Neuheiten marktfähig zu verpacken. Und da macht Apple keiner was vor. Es ist schick, es ist von hoher Qualität und jeder kann es bedienen.

Das mit der "hohen Qualität" stimmt eben nicht. Es ist 0815 Qualität, durch eine leichte Innovation aufpoliert und durch "Image" gepusht.
Wo wiederum die Frage auftaucht, warum Apple überhaupt so ein postives Image hat.

Manchmal glaube ich, die könnten sogar Kinderpornografie marktfähig machen.
Gut, ist etwas extrem gewählt, aber es war schon immer "das ist von Apple" der Grund, warum viele so ein Teil kauften.

Ich mein, Microsoft stellt arme Leute von der Straße ein und gibt ihnen eine Chance auf Weiterbildung, und Bill Gates hat schon Milliarden gespendet. Trotzdem sind sie schwarze Peter.
Apple sackt alles ein, klaut Patente von Anderen und behauptet nachher einfach, sie wären selbst entwickelt, verarscht die Käuferschicht mit DRM, und die Leute würden Apple wahrscheinlich noch Geld spenden, weil alles Friede, Freude, Eierkuchen ist.
 
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IXS am 12.05.2009 16:37 schrieb:
Das mit der "hohen Qualität" stimmt eben nicht. Es ist 0815 Qualität, durch eine leichte Innovation aufpoliert und durch "Image" gepusht.
Wo wiederum die Frage auftaucht, warum Apple überhaupt so ein postives Image hat.
Ich weiss jetzt nicht worauf du dich beziehst. In allen Umfragen und Studien, die sich mit Kundenzufriedenheit, Support und Produktqualität beschäftigt haben, war Apple in letzter Zeit immer an der Spitze oder vorne dabei z.B bei der c't.
Manchmal glaube ich, die könnten sogar Kinderpornografie marktfähig machen.
Gut, ist etwas extrem gewählt, aber es war schon immer "das ist von Apple" der Grund, warum viele so ein Teil kauften.
Mag sein, dass es Leute gibt die das tun, das ist deren Problem. Eigentlich ist es das Problem der anderen Hersteller, wenn die nicht in der Lage sind, sich ein bessere Image zu verpassen, ist das ihr eigenes Unvermögen.
Ich mein, Microsoft stellt arme Leute von der Straße ein und gibt ihnen eine Chance auf Weiterbildung, und Bill Gates hat schon Milliarden gespendet. Trotzdem sind sie schwarze Peter.
Dass Bill Gates mit seinem Vermögen viel Gutes tut, steht ausser Frage. Das hat aber mit den Geschäftspraktiken von Microsoft nichts zu tun. Microsoft hat in der Vergangenheit immer wieder versucht anderen ihre Technologien aufzuzwingen bzw. die anerkannten Standards nicht unterstützt (z.B svg, Windows Media Container).
Apple kocht zwar auch eigene Süppchen und unterstützt keine fremden Formate (zB. Apple Lossless), unterstützt aber die Standards.
Apple sackt alles ein, klaut Patente von Anderen und behauptet nachher einfach, sie wären selbst entwickelt, verarscht die Käuferschicht mit DRM, und die Leute würden Apple wahrscheinlich noch Geld spenden, weil alles Friede, Freude, Eierkuchen ist.
Welche Patente soll Apple denn geklaut haben?
Und DRM ist bei der Musik ja mittleriweile auch Geschichte. Das Problem war, dass die Musikindustrie einem Online-Vertrieb ohne DRM bei der Einführung des iTunes Music Store niemals zugestimmt hätte. Ob Apple mehr hätte tun können um DRM damals abzuwenden, man weiss es nicht, jedenfalls haben sie mit der Einführung des neuen Preismodells ein ziemlich grosses Zugeständnis an die Musikbranche gemacht, um DRM abzuschaffen.

edit: Interessant ist die Atari-Geschichte, hast dazu etwas wo ich das nachlesen könnte?
 
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aeghistos am 12.05.2009 17:30 schrieb:
IXS am 12.05.2009 16:37 schrieb:
Das mit der "hohen Qualität" stimmt eben nicht. Es ist 0815 Qualität, durch eine leichte Innovation aufpoliert und durch "Image" gepusht.
Wo wiederum die Frage auftaucht, warum Apple überhaupt so ein postives Image hat.
Ich weiss jetzt nicht worauf du dich beziehst. In allen Umfragen und Studien, die sich mit Kundenzufriedenheit, Support und Produktqualität beschäftigt haben, war Apple in letzter Zeit immer an der Spitze oder vorne dabei z.B bei der c't.

Tja. Das ist ja das Verwunderliche. Man könnte aber auch hier eine Gegendarstellung bringen. Die Telekom hat z.B. die meisten Beschwerden zu verzeichnen, bietet aber Deutschlandweit den besten Service und das stabilste Internet.


Welche Patente soll Apple denn geklaut haben?

Z.B.
http://www.maclife.de/index.php?module=Pagesetter&func=viewpub&tid=1&pid=6051

edit: Interessant ist die Atari-Geschichte, hast dazu etwas wo ich das nachlesen könnte?

Nun, Steve Jobs war angestellter bei Atari, als dort die erste Computergeneration entwickelt wurde.

http://de.wikipedia.org/wiki/Atari_800
http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:Apple_I.jpg&filetimestamp=20050611210844


Vergleich mal die Optik des Apple mit der des Atari 800. Der Atari 800 ist ein über Jahre durchdachtes System mit einfach erweiterbaren Modul- und RAM- Steckplätzen.
Der Apple ist ein zusammegesetztes Stück Holz....
Was noch wichtiger ist: Lies mal die technischen Eigenschaften nach.

Der DMA Controller Chip und die Nutzung des 6502 war eine Idee von Atari. Der 6502 war ein Prozessor, der für logische Schaltungen und Peripherie gedacht war, aber nicht für den Einsatz im Computer.
Jetzt könnte man sagen "damals" hat der Eine dem Anderen Nachgezogen. Nur, komisch, dass Apple mit dem "Atari" Design vorher da war.
Nun, nachbauen geht eben schneller als selber entwickeln.... und wenn man die Pläne schon bei Beginn einsehen kann...
 
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IXS am 12.05.2009 21:02 schrieb:
Tja. Das ist ja das Verwunderliche. Man könnte aber auch hier eine Gegendarstellung bringen. Die Telekom hat z.B. die meisten Beschwerden zu verzeichnen, bietet aber Deutschlandweit den besten Service und das stabilste Internet.
Worauf beziehst du dich? iPhone, irgendein Problem mit dem Internetanschluss in Kombination mit Macs.
Welche Patente soll Apple denn geklaut haben?

Z.B.
http://www.maclife.de/index.php?module=Pagesetter&func=viewpub&tid=1&pid=6051
Das sind keine Patente. Dass Rams ein Vorbild von Ive ist, ist nichts Neues.

edit: Interessant ist die Atari-Geschichte, hast dazu etwas wo ich das nachlesen könnte?

Nun, Steve Jobs war angestellter bei Atari, als dort die erste Computergeneration entwickelt wurde.

http://de.wikipedia.org/wiki/Atari_800
http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:Apple_I.jpg&filetimestamp=20050611210844
Steve Jobs war dort, als Atari noch reine Spielkonsolen hergestellt hat, vom 800 und 400 waren sie da noch weit entfernt.
Vergleich mal die Optik des Apple mit der des Atari 800. Der Atari 800 ist ein über Jahre durchdachtes System mit einfach erweiterbaren Modul- und RAM- Steckplätzen.
Der Apple ist ein zusammegesetztes Stück Holz....
Der Apple I war ein Computer-Baukasten - ohne Gehäuse etc, der von Jobs und Wozniak bei sich zu Hause gebaut haben. Atari war schon ein Unternehmen.
Was noch wichtiger ist: Lies mal die technischen Eigenschaften nach.
Der DMA Controller Chip und die Nutzung des 6502 war eine Idee von Atari. Der 6502 war ein Prozessor, der für logische Schaltungen und Peripherie gedacht war, aber nicht für den Einsatz im Computer.
Der 6502 war damals aber auch schon im PET. Er auch war viel billiger als die anderen Prozessoren.
Jetzt könnte man sagen "damals" hat der Eine dem Anderen Nachgezogen. Nur, komisch, dass Apple mit dem "Atari" Design vorher da war.
Nun, nachbauen geht eben schneller als selber entwickeln.... und wenn man die Pläne schon bei Beginn einsehen kann...
Jobs hat für Atari gearbeitet, ob er Einblick in die Pläne hatte, ist pure Spekulation deinerseits. Damit meine ich nicht die Pläne der Breakout-Konsole. Du hast schon ein Problem mit deiner Zeitlinie, denn als Atari mit dem 800 angefangen hat gab es den Apple II schon. Ganz abgesehen, davon, dass Woz der Mann hinter den Apple-Rechnern ist. Da könnte man ja auch behaupten, dass Apple das Platinen-Design bei HP-Taschenrechnern geklaut hat.
 
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aeghistos am 12.05.2009 21:39 schrieb:
Jobs hat für Atari gearbeitet, ob er Einblick in die Pläne hatte, ist pure Spekulation deinerseits. Damit meine ich nicht die Pläne der Breakout-Konsole. Du hast schon ein Problem mit deiner Zeitlinie, denn als Atari mit dem 800 angefangen hat gab es den Apple II schon. Ganz abgesehen, davon, dass Woz der Mann hinter den Apple-Rechnern ist. Da könnte man ja auch behaupten, dass Apple das Platinen-Design bei HP-Taschenrechnern geklaut hat.

Wenn man ehemalige Arbeiter von Atari kennt, weiß man mehr.
Die Atari 800 Reihe basiert auf der Technik, oder besser, ist eine Weiterentwicklung der 2600er Spielekonsole. Den Computer zu entwickeln war bereits 1975 geplant, als der 6502 heraus kam. Jay Miner entwickelte dauzu den Antic Chip, der DMA und RAM Refresh übernahm. Und 1976 war, oh wunder, innerhalb von Wochen ein Computer geschaffen, der ähnliche Eckdaten aufwies, nachdem Jobs und Wozniak von Atari weg gingen und Apple gründeten. Eine richtige Betriebsspionage konnte nicht nachgewiesen werden.

Aber die gewisse Kriminalität, die Apple bis heute pflegt, hat sich ja bereits damals herauskristallisiert, als sie ein Gerät für "kostenlose Telefonate" verkauften.

Der WIKI Eintrag ist nicht korrekt. Atari hat nicht als Reaktion auf den Apple Computer die 8-Bit Serie gebaut, sondern war längst an der Entwicklung. Atari hat sich lediglich schwer getan, nachdem der Laden 1976 an Warner über ging. Die 8-Bit Serie war aber bereits 1977 fertig und wurde 1978 in engen Kreisen veröffentlicht.
 
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IXS am 12.05.2009 21:55 schrieb:
Aber die gewisse Kriminalität, die Apple bis heute pflegt, hat sich ja bereits damals herauskristallisiert, als sie ein Gerät für "kostenlose Telefonate" verkauften.
Cap'n Crunch

Aber auf der englisch wiki-Seite (Bushnell Bio) gibt das:
Using borrowed parts from Atari, having the main PCB printed up by Atari employee Howard Cantin, and receiving further assistance from Atari employee Ron Wayne[13], two non-employees, Steve Jobs and Steve Wozniak, created and marketed their own home computer. They offered the design to Bushnell, but Atari had no desire to build computers at the time, instead focusing on the arcade and home console markets.
Die Wahrheit steckt wohl immer irgendwo dazwischen.
 
AW:

aeghistos am 12.05.2009 21:59 schrieb:
Aber auf der englisch wiki-Seite (Bushnell Bio) gibt das:
Using borrowed parts from Atari, having the main PCB printed up by Atari employee Howard Cantin, and receiving further assistance from Atari employee Ron Wayne[13], two non-employees, Steve Jobs and Steve Wozniak, created and marketed their own home computer. They offered the design to Bushnell, but Atari had no desire to build computers at the time, instead focusing on the arcade and home console markets.
Die Wahrheit steckt wohl immer irgendwo dazwischen.

Das war die Zeit, in der Bushnell Atari schon so ziemlich egal war.
Und das reiht sich in die Tatsache mit ein, dass es dem Braun Inhaber "egal" ist, dass Apple deren Design Patente nutzen, genauso wie es Apple Records, die mal Apple untersagten, Musik zu vermarkten, sich plötzlich damit einverstanden erklärten.
Zumindest bei Apple Records weiß man, das Geld geflossen ist.
 
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