Spruso
Hobby-Spieler/in
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AW:
Ganz einfach, weil Spiele die mit den Prädikaten "immer gleichen Gegnern", "tristen, dunklen Tempelruinen" und dem Text "Gravierendere Mängel waren ein unsichtbarer Gegner" kommentiert werden, trotzdem eine 86% Wertung erhalten.
Oder Spiele, bei denen man mehrere Zusatzprogramme, eine Zwangsregistrierung und eine Grafikkarte von einem bestimmen Hersteller braucht, bevor man es vernünftig spielen kann, und vor dem sogar auf dem Schwesterportal (pcgh) in einem Text gewarnt wird, trotzdem eine Wertung über 90% erhält.
Lies mal die Wertungserklärung in der PCG. Da steht bei Spielen über 80% wörtlich "Hervorragender Titel". Ein Spiel, welches "trist" ist oder "gravierendere Mängel" hat, kann aber kaum unter diese Kategorie fallen. Das passt eher in die Kategorie 70%, die mit "gute Spiele mit schwächen in einzelnen Disziplinen" beschrieben wird.
Also wäre das, was du sagt, eigentlich der Idealfall. Ich kreide hier aber an, dass die Wertung scheinbar eben nicht am Text festgemacht ist oder zumindest die eigene Wertungsrichtlinie nicht ganz befolgt wird. Deswegen ist es für Kaufentscheidungen nicht gerade förderlich, wenn es zwischen Text und Wertung nachher zu solchen Diskrepanzen kommt.
Natürlich lässt sich der Spielspass nicht an der Zahl festmachen, das liegt schon daran, dass die Geschmäcker unterschiedlich sind. Allerdings stellen sie doch einen groben Richtwert dar (90%+ wirklich gut, 80%+ könnte mich auch interessieren, wenn ich das Genre sonst nicht so mag, 70%+ eher was für Fans usw.) und wenn Richtwert und Text auseinanderdriften, ist Verwirrung vorprogrammiert.
Text führt zu Wertung und Wertung führt zu Award. Mit anderen Worten, natürlich wird der Award am text festgemacht, denn darauf basiert schließlich auch die Wertung.
Abgesehen davon, dass ich eh fest davon überzeugt bin das Dinge wie "Spielspaß" nicht mit einer Zahl gemessen werden können frage ich mich, wieso du glaubst das Mängel sich in dieser Zahl nicht niederschlagen.
Ganz einfach, weil Spiele die mit den Prädikaten "immer gleichen Gegnern", "tristen, dunklen Tempelruinen" und dem Text "Gravierendere Mängel waren ein unsichtbarer Gegner" kommentiert werden, trotzdem eine 86% Wertung erhalten.
Oder Spiele, bei denen man mehrere Zusatzprogramme, eine Zwangsregistrierung und eine Grafikkarte von einem bestimmen Hersteller braucht, bevor man es vernünftig spielen kann, und vor dem sogar auf dem Schwesterportal (pcgh) in einem Text gewarnt wird, trotzdem eine Wertung über 90% erhält.
Lies mal die Wertungserklärung in der PCG. Da steht bei Spielen über 80% wörtlich "Hervorragender Titel". Ein Spiel, welches "trist" ist oder "gravierendere Mängel" hat, kann aber kaum unter diese Kategorie fallen. Das passt eher in die Kategorie 70%, die mit "gute Spiele mit schwächen in einzelnen Disziplinen" beschrieben wird.
Also wäre das, was du sagt, eigentlich der Idealfall. Ich kreide hier aber an, dass die Wertung scheinbar eben nicht am Text festgemacht ist oder zumindest die eigene Wertungsrichtlinie nicht ganz befolgt wird. Deswegen ist es für Kaufentscheidungen nicht gerade förderlich, wenn es zwischen Text und Wertung nachher zu solchen Diskrepanzen kommt.
Natürlich lässt sich der Spielspass nicht an der Zahl festmachen, das liegt schon daran, dass die Geschmäcker unterschiedlich sind. Allerdings stellen sie doch einen groben Richtwert dar (90%+ wirklich gut, 80%+ könnte mich auch interessieren, wenn ich das Genre sonst nicht so mag, 70%+ eher was für Fans usw.) und wenn Richtwert und Text auseinanderdriften, ist Verwirrung vorprogrammiert.
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