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News - Deus Ex 3: Deus Ex 3: Erste Informationen und Details zum futuristischen Rollenspiel

AW:

Shadow_Man am 05.10.2008 21:33 schrieb:
Die Hoffnung auf Zeiten a la Deus Ex 1 hab ich schon lange aufgegeben. Solche Spiele werden wir nie wieder erleben, in einer Zeit in der alles auf den Gelegenheitsspieler getrimmt wird. Genauso wie beim Fernsehen, werden unsere Spiele auch irgendwann auf "Talkshow-Niveau" sein.
Und die Spielemagazine bekräftigten das ja auch noch schön, in dem sie jedem Spiel immer Abzüge geben, bei dem man sich mal kurze Zeit einarbeiten muss.

Das zeigt sich doch überall: Action/Shooter Bereich: Wie hier jemand schön beschrieben hat. Wo man früher noch gewisse Taktiken anwenden musste, um einen Boss zu besiegen, reicht heute einfach dummes drauflosballern. Und man heilt sich in dem man sich einfach kurze Zeit in eine Ecke hockt. Klasse, Shooter mit eingebautem Cheat :rolleyes:

Oder Rollenspiele: Werden meiner Meinung nach immer Shooterartiger und das Rollenspiel ist meist nur noch pseudomäßig dabei. Richtige Rollenspiele wie Drakensang oder Neverwinter Nights sind eine seltenheit. Zu dem wird heute bei Quests angezeigt, wo hin man gehen muss, was den Kindergarten komplett macht. Fehlt eigentlich nur noch, dass der Charakter alleine läuft! Dabei gehörte das doch immer zu einem Rollenspiel dazu, dass man die Welt alleine erkundete. Heute wird man da wie ein Kleinkind an die Hand genommen und braucht das gar nicht mehr.
Zu dem rückt bei Online Rollenspiele immer mehr das PVP in den Vordergrund, in dem es nur darum geht, dem gegenüber die Rübe einzuhauen, was bei mir nichts mehr mit Rollenspiel zu tun hat. Da kann man auch gleich einen Multiplayer-Shooter spielen und der kostet monatlich nichts.

in meinen augen sind die publisher die die meiste schuld an diesem trend haben. sie verlangen von den entwicklern spiele die an den breiten markt gerichtet sind.
spiele die komplex sind stellen für diese publisher ein mögliches finazielles risiko dar, da diese einerseits einen größeren programmier aufwand mit sich bringen was wiederum geld kostet und andereseits wird zu viel wert auf die grafik gesetzt, was wiederum durch games-magazine unterstützt wird mit schlagzeilen wie "Erste bilder aus...; So schön sieht XY aus...; Diese Bilder sehen viel versprechend aus...und so ein blödsinn". da braucht man sich nachher auch nicht wundern wenn die entwicklungskosten eines spiels größtenteils für die grafik draufgehen, und die spielmechanik auf der strecke bleibt. das beste ist dann natürlich wenn spiele "unfertig" auf den markt kommen und man noch monate auf patches warten muss bevor man es gescheiht spielen kann.

viele gamer erinnern sich gerne an ihre "lieblinge" von vor längerer zeit und hoffen dass eines tages ein würdiger nachfolger in den ladenregalen steht und während sie warten vertreiben sie sich die zeit mit minderwertiger ware wie deus ex 2. ich für meinen teil bin die warterei satt. ich bin satt zu zu sehn wie spitzen-titel kaputt programmiert werden nur um die grafik auf den neuesten stand zu bringen und somit konkurrenzfähig zu sein oder publisher einen haufen kohle für die rechte an einen titel rausschmeißen, mit dem selbigen machen was sie ihnen gerade passt und das nur um am ende ein größeres stück vom kuchen zu erhalten!
früher konnte man games schon fast als kunst bezeichnen. die spiele heute würde ich eher als "künstlich" bezeichnen (wie eine brust in die zu viel silikon gepumpt wurde ;) ) und zuviele lassen sich von der fassade der highend grafik blenden.

die traurige wahrheit sieht wohl so aus das DeusEx3 ein shooter wird den man im DeusEx1 universum angesiedelt hat. wenn dies der fall sein wird dann kann ich nur noch sagen:
"Deus Ex 1 ruhe in frieden und Deus Ex 3 verotte in den laden regalen" ;)
 
AW:

Bei allem Respekt aber das ist doch ein Blödsinn. Was kann da bitte der Publisher dafür, der erwartet sich nur einen angemessenen Zinssatz für das eingegangene Risiko. Du investierst ja schließlich auch nicht in eine instabile Aktie damit da am Ende 0.01% Kapitalgewinn rausschaun.

Die Schuld trägt - meiner Ansicht nach - einzig und allein die dämlich Spielermasse von heute, die existiert und gleichzeitig auch wiederrum nicht. Um genauer zu sein, irgendwie scheint keiner ein Problem damit zu haben sich selbst als wiederkäuernder "Casual" bezeichnen zu lassen, trotzdem pflegt er gleichzeitig den Wunsch höherqualitative Spiele zu bekommen. Anderst kann ich mir das nicht erklären, denn ständig beschwert sich wer über die zugegeben grenzdebilen Games die einem wie ein RTL2 mittagsprogram serviert werden, aber gezahlt wird dann am Ende trotzdem dafür. So eine Randgruppe scheint das dann ja doch nicht zu sein wenn sie ständig und überall auftritt.

Und dann kommen ja noch die Ansprüche dazu. Heutzutage will jeder einen gewissen Standard um 60 Euro geboten bekommen, regt sich aber sofort auf wenn dieser Entweder durch Bugs oder nichterreichen der Messlatte nicht eingehalten wird. Das Dilemma hierbei ist nicht, dass man keine Toleranz zu den Bugs selber entwickelt, sondern nicht bereit ist mehr zu zahlen. Die Entwicklungskosten pro Contentstück steigen pro Jahr fast schon exponentiell, während die dazu zur Verfügung stehenden Werkzeuge sich innerhalb der letzten 10 Jahre vielleicht gerade mal linear verbessert haben. Sprich, einfach mehr Leistung um weniger Geld. Dass das auf Dauer bei einer beschränkten Konsumentenschicht nicht kostendeckend sein kann, und vor allem nicht unter einem gewissen Risiko, sollte eigentlich klar sein. Und, dass mit ständigen sowieso schon unterbezahlten Codemonkey Überstunden eh schon eingespart wird wos geht brauch ich hier wohl nicht extra zu erwähnen.

Sprich, man kann bei den hypokritischen Anforderungen der Gamergemeinschaft es eigentlich selbst den Publishern nicht übelnehmen, wenn diese wie eine Dampfwalze alles unprofitable Plattwalzen, denn im Endeffekt fördern viele von uns genau dieses Verhalten. Und DAS ist ehrlich gesagt sehr traurig...

Sollte Deus Ex 3 nicht das werden was alte Spiele mal waren ziehe ich mich endgültig aus dem Gaming zurück und code nurmehr mit ein paar Freunden Indygames. Das waren einfach zu viele Enttäuschungen in den letzten Jahren...
 
AW:

Das Problem an der Sache ist ja. Selbst wenn sich so ein Spiel dann schlecht verkauft, weil es vielen zu simpel ist, suchen die Publisher die schuld ja nie bei sich. Dann waren natürlich wieder die Raubkopierer schuld. Statt mal darüber nachzudenken, dass viele solche Spiele gar nicht wollen. So führens dann lieber noch härtere Kopierschutzmaßnahmen wie jetzt mit DRM ein, anstatt mal über ihre eigene Spiele nachzudenken.

Noch was zum Thema Publisher. Tim Schafer hat mal dazu in einem Interview gesagt, dass wenn ein Entwicklerteam auf der Suche nach einem Publisher ist,sie erst gar nicht solche Worte wie "innovativ" in den Mund nehmen dürfen, weil sie sonst keinen finden. Was ich damit sagen will, ist, dass die Entwickler schon auch gerne mal was anderes machen würden, aber wenn sie's machen, dann kaum einen Publisher finden, der ihr Spiel dann auch vertreibt.

Genauso hatte einer der Battlefield Macher in einem Interview mal gesagt, dass sie einiges an Battlefield damals gerne anders gemacht hätten, nur EA es eben so verlangt hat, wie es letztendlich war. Z.B. wollten sie die Helisteuerung anders und realistischer machen.
 
AW:

Shadow_Man am 06.10.2008 00:30 schrieb:
Das Problem an der Sache ist ja. Selbst wenn sich so ein Spiel dann schlecht verkauft, weil es vielen zu simpel ist, suchen die Publisher die schuld ja nie bei sich. Dann waren natürlich wieder die Raubkopierer schuld. Statt mal darüber nachzudenken, dass viele solche Spiele gar nicht wollen. So führens dann lieber noch härtere Kopierschutzmaßnahmen wie jetzt mit DRM ein, anstatt mal über ihre eigene Spiele nachzudenken.

Noch was zum Thema Publisher. Tim Schafer hat mal dazu in einem Interview gesagt, dass wenn ein Entwicklerteam auf der Suche nach einem Publisher ist,sie erst gar nicht solche Worte wie "innovativ" in den Mund nehmen dürfen, weil sie sonst keinen finden. Was ich damit sagen will, ist, dass die Entwickler schon auch gerne mal was anderes machen würden, aber wenn sie's machen, dann kaum einen Publisher finden, der ihr Spiel dann auch vertreibt.

Genauso hatte einer der Battlefield Macher in einem Interview mal gesagt, dass sie einiges an Battlefield damals gerne anders gemacht hätten, nur EA es eben so verlangt hat, wie es letztendlich war. Z.B. wollten sie die Helisteuerung anders und realistischer machen.

Natürlich würden die Entwickler gerne vieles anderst machen. Das sind im Grunde genauso irgendwann mal Studenten gewesen die davon geträumt haben mal wirklich auf dem Spielmarkt aufzuräumen und DAS Spiel rauszubringen, so wie eben viele von uns heute. Aber sobald man dann halt loszieht in seiner Mission kommt halt schnell das traurige Erwachen. Nur, wenn ich mir das Unternehmen anschau in dem ein Kumpel von mir arbeitet wird einfach schnell einem klar, dass man die Schuld auch nicht beim Publisher suchen kann.
Eventuell eher bei den lobyartigen Großkonzernen wie EA eben, die mit ihrer aggressiven Preispolitik, oder eher ihren breiten und somit stabilen Produktpallette es trotzdem schaffen diese viel zu niedrigen Gamepreise am Leben zu halten. Und dann muss ich dir natürlich auch rechtgeben, dass Publisher oft falsche Konsequenzen aus schlechten Verkaufszahlen ziehen. Auf den ersten Blick wundert man sich wenn man doch eigentlich bedenkt, dass diese Leute hundert mal mehr Ahnung von ihrem Bereich haben sollten. Nur leider haben diese Leute fast nie Ahnung von dem Produkt selbst (was auch oft ein gutes Managment ausmacht).

Ich weiss nicht, oft hab ich mir auch schon überlegt ob man nicht einfach mit der Zeit abstumpft trotz seines relativ jungen Alters, oder aber vielleicht aus den Spielen rauswächst. Aber wenn man dann irgendwo ein Oldschoolgame mit guten Rezensionen findet, dass an einem vorbeigegangen ist, und es dann mal anreisst, dann wird einem schnell klar, dass dies definitiv nicht der Grund ist.
 
AW:

@ Sulik & Shadow_Man

Ich sehe beides im Großen und Ganzen wie ihr. Mein aktueller Kenntnisstand ist der, dass grafisch jetzt erstmal Ende ist, da die Spiele sonst nichtmehr bezahlbar werden. Man will sich neben Casual Gaming (Fortführung des Wii Konzepts) nun mehr auf Innovationen wie z.B. Physik als Teil des Gameplays konzentrieren (kam im TV in einem Messebericht über die Spiele der Zukunft).

So macht die angepeilte Lebensdauer der PS3 von 10 Jahren auch Sinn (inklusive der Hardware sprich starker CPU und recht schwacher Grafikkarte), denn wer soll die Entwicklung eines PS4 Spiels, sofern die Konsole keine zweite Wii wird, finanzieren?!

Dass die Kosten astronomische Dimensionen angenommen haben ist klar. Im Abspann meiner alten Amiga Games tauchen mitunter 10-20 Leute auf, die 3 Monate an dem Spiel gearbeitet haben. Da konnte man noch sagen, lasst uns was probieren, wenn's nur 10000 mal verkauft wir reicht das. Heute kosten Spiele 1,5Mio. Euro aufwärts. Die Gewinnmarge liegt immernoch bei ca. 20 Euro pro Spiel. Logisch dass da nur entwickelt wird was 100%ig ein Erfolg wird.

EA verfolgt durch DRM die Strategie Spiele komplett entwerten zu können. In dem Laden scheint's obwohl fast nur Vollpreis-Addons rauskommen auch schon Bedarf nach neuen Möglichkeiten zu geben, die Konsumenten zum regelmäßigen Kauf neuer Produkte zu zwingen.

Vielleicht ist es wirklich das Beste, wenn die Grafikentwicklung ins Stocken kommt. Das lässt Raum für andere Entwicklungen. Nvidia scheint das auch erkannt zu haben, wenn man mal die Entwicklung von GPGPU verfolgt. Die jährliche Verdopplung der Grafikpower ist nur noch zweitrangig

Mal sehen was unter den Gesichtspunkten aus Deus Ex 3 wird und ob das Spiel überhaupt noch für den PC erscheint.
 
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PC-Gamer oder auch Konsolenspieler werden immer dekadenter. Das liegt aber nicht an den Gamern, sondern an den Spielen, die uns vorgesetzt werden. :-|
 
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Wenn ich das so lese, dann hat das Spiel ja gute Chancen auf eine PCG 90er Wertung.

Spaß beiseite - nach einem bereits eher enttäuschenden Abschluss der Thief-Serie, einer gemessen am Vorgänger mäßigen quasi Fortsetzung von System Shock mit Namen Bioshock, darf sich der betagte Gamer also jetzt auch noch auf ein ebenso kastriertes DX3 freuen, nachdem er mit DX2 ja bereits einen heftigen "Tritt in die Eier" kassiert hat.

Das mit den Produktionskosten ist für mich in diesem Zusammenhang überhaupt keine Ausrede, es braucht ja nicht immer die Über-Grafik sein. Und die Grafik muss es ja wohl sein, die die Produktionskosten angeblich so derartig ins Unermessliche steigen lässt, denn auf allen anderen Gebieten sei es KI, sei es Umfang oder Komplexität hat sich ja so gut wie überhaupt nichts getan seit Ende der 90er. Eher das Gegenteil ist der Fall, es werden noch Abstriche gemacht auf genannten Gebieten.

Man muss sich jetzt auf eine Art Mittelalter in Sachen Spiele einstellen, nach der guten alten Antike mit den zeitlosen Klassikern (SysShock, DX, C&C, Warcraft, Commandos, MDK, Thief; Gothic uvm.) bricht jetzt eben das dunkle Zeitalter an, in welchem man sich mit Spielen im seelenlosen Kleinformat zufrieden geben muss wie Crysis,Tiberium Wars, Bioshock usw. Mal sehen, ob ich die Renaissance noch erlebe oder ob ich mir nicht vorher ein anderes Hobby suche vor lauter Langeweile.

Besonders traurig: Die völlige Vernachlässigung von gestalterischer Finesse und Kreativität findet unter dem billigenden Zuspruch der Fachpresse statt, die sich bei jedem xten 0815 Shooter-Release mit überhöhten Wertungen gegenseitig zu überbieten versucht. (Crysis Warhead 91% lol). Unterm Strich bleibt die Hauptsache, dass jeder sein Geld verdient, Publisher auf der einen Seite, Fachpresse auf der anderen. Das Produkt an sich ist bloße Nebenerscheinung dieser Zweckgemeinschaft.
 
AW:

Der gesamte Thread ufert jetzt aus in grundsätzliche Fragestellungen. Es stellt sich die Frage, inwieweit die durchaus noch beachtliche Menge an Hardcore - Gamern (zähle mich auch dazu) sich selber eine Lobby schaffen kann. Ohne dass wir eine Lobby haben, die Einfluss auf Publisher/Entwickler hat (auch durch Einfluss auf die Konsumenten), wird sich der Trend zur Vereinfachung/"Casualisierung"/Simplifizierung fortsetzen.
 
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OMG! Damit habe ich ja gar nicht mehr gerechnet!

Ein Stoßgebet für eine gute Athmo und ein schönes Hud!
Von nun werden die Daumen gedrückt, was das Zeug hält. Lieber Gamer Gott, bidde, bidde, bidde lass es so richtig toll werden... am besten so wie das 1. (!) Deus Ex!
Amen
 
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wertungsfanatiker am 06.10.2008 17:29 schrieb:
Der gesamte Thread ufert jetzt aus in grundsätzliche Fragestellungen. Es stellt sich die Frage, inwieweit die durchaus noch beachtliche Menge an Hardcore - Gamern (zähle mich auch dazu) sich selber eine Lobby schaffen kann. Ohne dass wir eine Lobby haben, die Einfluss auf Publisher/Entwickler hat (auch durch Einfluss auf die Konsumenten), wird sich der Trend zur Vereinfachung/"Casualisierung"/Simplifizierung fortsetzen.

Ist halt die Frage wie umfangreich diese HC Gemeinde wirklich ist. Solange die Publisher mit der aktuellen Strategie genügend Geld verdienen werde sie (zumindest nicht häufig) ein Risiko eingehen.

Wenn die Spieler (als Gesamtheit) keine komplexen oder komplizierten Spiele wollen mag das für einige hier (oder hier vielleicht sogar für viele) schade sein, aber so siehts nunmal aus.

Man muss es irritierenderweise ständig erwähnen, aber Spielesoftware erstellen und vermarkten ist ein Geschäft und nicht die Wohlfahrt für Nostalgiker.
 
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Boesor am 06.10.2008 20:00 schrieb:
Man muss es irritierenderweise ständig erwähnen, aber Spielesoftware erstellen und vermarkten ist ein Geschäft und nicht die Wohlfahrt für Nostalgiker.
In diesem Fall hasse ich es, dir recht geben zu müssen :-|
Aber: Abwarten. Vielleicht wird es ja nicht ganz so casual.... =)
 
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Boesor am 06.10.2008 20:00 schrieb:
wertungsfanatiker am 06.10.2008 17:29 schrieb:
Der gesamte Thread ufert jetzt aus in grundsätzliche Fragestellungen. Es stellt sich die Frage, inwieweit die durchaus noch beachtliche Menge an Hardcore - Gamern (zähle mich auch dazu) sich selber eine Lobby schaffen kann. Ohne dass wir eine Lobby haben, die Einfluss auf Publisher/Entwickler hat (auch durch Einfluss auf die Konsumenten), wird sich der Trend zur Vereinfachung/"Casualisierung"/Simplifizierung fortsetzen.

Ist halt die Frage wie umfangreich diese HC Gemeinde wirklich ist. Solange die Publisher mit der aktuellen Strategie genügend Geld verdienen werde sie (zumindest nicht häufig) ein Risiko eingehen.

Wenn die Spieler (als Gesamtheit) keine komplexen oder komplizierten Spiele wollen mag das für einige hier (oder hier vielleicht sogar für viele) schade sein, aber so siehts nunmal aus.

Man muss es irritierenderweise ständig erwähnen, aber Spielesoftware erstellen und vermarkten ist ein Geschäft und nicht die Wohlfahrt für Nostalgiker.

Nicht "Man muss", sondern du meinst es ständig erwähnen zu müssen. Die Tatsache ist jedem hier bekannt. Das ändert aber nichts an dem Bestreben, die Publisher/Entwickler auf andere (vielleicht auch altbekannte, aber deswegen nicht nostalgische) Prinzipien zu erinnern.
 
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wertungsfanatiker am 06.10.2008 20:20 schrieb:
Nicht "Man muss", sondern du meinst es ständig erwähnen zu müssen. Die Tatsache ist jedem hier bekannt.

Wenn die Beiträge dies doch auch signalisieren würden...
 
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nikiburstr8x am 06.10.2008 20:18 schrieb:
Boesor am 06.10.2008 20:00 schrieb:
Man muss es irritierenderweise ständig erwähnen, aber Spielesoftware erstellen und vermarkten ist ein Geschäft und nicht die Wohlfahrt für Nostalgiker.
In diesem Fall hasse ich es, dir recht geben zu müssen :-|
Aber: Abwarten. Vielleicht wird es ja nicht ganz so casual.... =)

Könnte passieren und schön wäre es.
Ich meine, zur zeit ist ja auch nicht alles casual, hab mir gerade Total War 2 gekauft und der Nachfolger dürfte 2009 auch nicht gerade simpel werden.

Es gab ja auch mal eine zeit, in der das klassische Rollenspiel tot war (vermutlich hatte Diablo einen gewissen Anteil daran), in dem Segment kam rein gar nichts, was den Titel "Rollenspiel" tragen konnte........dann kam Baldurs Gate.
Bei Adventures war es ähnlich, jetzt kann man sich kaum noch retten.

Es gibt also erstmal keinen grund die Hoffnung fahren zu lassen.
 
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Boesor am 06.10.2008 20:00 schrieb:
Man muss es irritierenderweise ständig erwähnen, aber Spielesoftware erstellen und vermarkten ist ein Geschäft und nicht die Wohlfahrt für Nostalgiker.
Das wäre ja garnicht so schlimm, wenn die Indie Szene etwas besser vertreten wäre als mit (größtenteils) den gleichen Casual SPielen nur in günstig und weniger poliert.

Ein Problem ist hier imho, der Mangel an kompatiblen Tools und Programmen für viele der Aufgaben, die nur Sekundär etwas mit dem Spiel zu tun haben (Physik, KI, usw). Hier kocht jeder sein eigenes Süppchen und das macht es für die kleinen schwer Alternativen zu schaffen, da ihnen das Geld und oder die Zeit fehlen.

Wenn eine Richtung eingeschlagen werden könnte in der (mit Ausnahme der ach so wichtigen Graphik) bei SPielen eine ähnliche Bandbreite an Interessen und Richtungen vertreten ist wie im Musik und Filmgeschäft, wäre die SItuation schon ein ganzes Stück besser.

Aber dafür sind im Moment die Techniken noch zu schnell veraltet. Die Sprünge in der Technik noch zu groß, aber mit der Zeit - so zumindest meine Hoffnung - wird sich auch das abschwächen.
 
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wertungsfanatiker am 05.10.2008 21:08 schrieb:
N-o-x am 05.10.2008 18:53 schrieb:
der-jan am 05.10.2008 18:18 schrieb:
Versteh in dem Bezug dein Versteifen auf die Konsolen nicht ;-)
Es gab doch auch in den letzten Jahren auf PC nicht - was ähnlich Deus Ex war
Wenn ich Stalker, Bloodlines, Baldur's Gate, Divine Divinity, F22 ADF, Gothic, The Fall, X2, X3, Sacred Gold, Flashpoint, Ravenshield, Richard Burns Rally, AvP2, SWAT4, Titan Quest, UT2k4, Rome TW, Company of Heroes (und überhaupt jedes Strategiespiel mit Maussteuerung) hätte auf einer Konsole spielen können... Dann würde ich sagen: JA es gibt genug komplexe Konsolenspiele.

(Wenn ich noch 5 Minuten nachdenke kann ich die Liste auch doppelt so lang machen ;-) )


Eine beeindruckende Aufzählung ! Nox schlägt eine Bresche für die arg in Bedrängnis gebrachten PC - Spieler !

an nun komm ;-) schau dir mal die aufgezählten titel genauer an
baldurs gate ist 10 jahre her, the fall hat sich nicht verkauft, bloodlines hat sich nicht verkauft, divine divinity hat sich nicht verkauft (und divine divinity zwei wird mehrplattform da pc und xbox 360), ein gothic hätte ohne probleme auf konsole kommen können (die steuerung von teil 1 fühlte sich ja auch an, als obs von ner konsole gekommen wäre)
sacred und titan quest als titel mit spieltiefe hinzustellen kann nicht erst gemeint sein und auch da kann man sagen, beide titel würden sich kinderleicht auf konsole spielen lassen, braucht ja nur ein paar tasten (hoch runter rechts links, primärer angriff, sekundärer angriff und menü für inventat, char entwicklung fertig) - sacred 2 ist ja auch mehrplattform ;-)

es ist völlig an den haaren herbeigezogen zu behaupten, daß die pc spiele spieltiefe haben und mehrplattformtitel nicht, weil ja konsolenspieler nur seichtes zeugs mögen...

wenn überhaupt, dann ist festzustellen, daß halt die jüngere generation allgemein ne deutlich kürzere aufmerksamkeitsspanne hat, sieht man zb auch wie filme und tv serien geschnitten sind - von daher haben titel bei denen man sich erstmal ne weile mit beschäftigen muss egal auf welcher plattform über kurz oder lang eh keine chance mehr wenn die etwas ältere generation, die halt mit baldurs gate, mit deus ex usw noch was anzufangen wußte in "spielerente" geht
 
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