News - Computerspiele an der Schule: Ein Lehrer aus NRW wagt das Experiment

SebastianThoeing

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gfxlll

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sowas finde ich ist eine gute idee und man räumt mit vorurteilen auf
 

brock

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WOW, sehr lobenswert.

hoffe das wird sich durchsetzten.
 

baiR

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Der Mann ist selber noch nicht so alt.
Vlt. 33 Jahre, älter bestimmt nicht. Er kommt also auch aus einer Generation die schon mit Videospielen aufgewachsen ist. Außerdem kennt er Fachbegriffe wie Sidequests oder Fraggen (nicht zu verwechseln mit fragen).

Man sieht aber dass der Mann sich zunehmend zum Lehrer entwickelt die Haare fallen ihn immerhin schon aus. ;)

Finde so etwas eigentlich auch gut, wie einer vor mir schon gesagt hat baut dies Vorurteile ab und die Schüler lernen noch etwas.
Wenn sie die Story von Games in der Schule analysieren müssen dann werden die zukünftigen Gamer vlt. auch Anspruchsvoller und müssen nicht mehr Spiele wie CS spielen. :B
 
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BlackP88

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Finde so etwas eigentlich auch gut, wie einer vor mir schon gesagt hat baut dies Vorurteile ab und die Schüler lernen noch etwas.
Wenn sie die Story von Games in der Schule analysieren müssen dann werden die zukünftigen Gamer vlt. auch Anspruchsvoller und müssen nicht mehr Spiele wie CS spielen. :B
^^ sehr schöner Einwand.

Find das auch ne super Idee. Auch die Art und Weise wie er es in den Unterricht eingebaut hat, da muss man auch erstmal drauf kommen. Ich bin nun auch kein Harrypotterfan, aber das klingt doch wesentlich spannender als so mancher zerlatschter Deutschkäse, mit dem man sich in der Abiturstufe befasst hat.

In Politikwissenschaft könnte man auch auf Spiele eingehen, die politisch indirekte kritische Aussagen beinhalten, davon gibts ja auch ne Menge :)
 

Tischlein

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Er wird sich mit einem Schlag belibt gemacht haben, bei seinen Schülern, aber auch um Ein paar Lehrerfreunde ärmer. Denn sie treten noch mit der konservativen Ansicht auf so praxisfern wie möglich zu lehren. Gestern bei Jauch war das so Peinlich dass eine Abiturientin nicht wusste, dass in Schweden das Gesetz zur eRbfolge geändert wurde, damit ddie Victoria Königin werden konnte und das selbst ihr Geschichtslehrer, das nicht wusste.

Das war was zum Fremdschämen für Deutschlands Abiturienten.
 

SkycladGuardian

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Er wird sich mit einem Schlag belibt gemacht haben, bei seinen Schülern, aber auch um Ein paar Lehrerfreunde ärmer. Denn sie treten noch mit der konservativen Ansicht auf so praxisfern wie möglich zu lehren. Gestern bei Jauch war das so Peinlich dass eine Abiturientin nicht wusste, dass in Schweden das Gesetz zur eRbfolge geändert wurde, damit ddie Victoria Königin werden konnte und das selbst ihr Geschichtslehrer, das nicht wusste.

Das war was zum Fremdschämen für Deutschlands Abiturienten.
äh meinst du das ernst? Ich studiere Geschichte und wüsste das auch nicht, ohne nachzuschlagen %)


zum Thema: gute Idee, und an sich schon längst überfällig, wobei man auch sagen muss, dass selbst die Filmanalyse an der Schule (zumindes auf meiner war es so) so gut wie nicht existent ist. Da hat der Mann quasi eine Medienrevolution übersprungen ;)
 

RedDragon20

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Er wird sich mit einem Schlag belibt gemacht haben, bei seinen Schülern, aber auch um Ein paar Lehrerfreunde ärmer. Denn sie treten noch mit der konservativen Ansicht auf so praxisfern wie möglich zu lehren. Gestern bei Jauch war das so Peinlich dass eine Abiturientin nicht wusste, dass in Schweden das Gesetz zur eRbfolge geändert wurde, damit ddie Victoria Königin werden konnte und das selbst ihr Geschichtslehrer, das nicht wusste.

Das war was zum Fremdschämen für Deutschlands Abiturienten.
äh meinst du das ernst? Ich studiere Geschichte und wüsste das auch nicht, ohne nachzuschlagen %)


zum Thema: gute Idee, und an sich schon längst überfällig, wobei man auch sagen muss, dass selbst die Filmanalyse an der Schule (zumindes auf meiner war es so) so gut wie nicht existent ist. Da hat der Mann quasi eine Medienrevolution übersprungen ;)
Ich wusste das auch nicht. :B
Dürften aber auch die wenigsten wissen, nehme ich an? Oder gehört sowas wirklich zur Allgemeinbildung? :P


@Topic
Dieser Lehrer wäre mir in meiner Schulzeit wohl mit diesem Ding sympathisch gewesen. ;)
Spiele sind ein anerkanntes Medium und sollten auch nicht in der Schule außen vor gelassen werden.
 

nolleX

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Das war was zum Fremdschämen für Deutschlands Abiturienten.

Selten so einen Stuss gelesen.
Für mich tun sich 3 Möglichkeiten auf:

a) du bist selbst ein Abiturient und hast diese Frage wohl (entgegen aller Wahrscheinlichkeit) im Untericht gelernt (und nur so btw, in Geschichte lernt man, wie der Name schon sagt, die Vergangenheit näher kennen und aktuelle Themen wie NATO, EU und so Zeug. Aber ich glaube nicht, dass sowas dazugehören muss ô_Ô)

b) du bist kein Abiturient, neidisch und/oder möchtest die anderen nur niedermachen.

c) du bist ein (kluger) Kugscheisser und musst auch jedem zeigen, dass du von allem ne Ahnung hast.


Back to Topic:
Finde ich gut die Initiative des Lehrers, leider wird das eine seltene Ausnahme bleiben, solange diese unsinnige Killerspieldiskussion weitergeführt wird.

Aber es besteht noch Hoffnung, auch Bücher und Rockmusik wurden mal verteufelt und geächtet :-D
 

Curschten

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coole idee
warum keine games analysieren wenn man sowas doch auch bei filmen oder büchern macht, na klingt eigentlich sehr logisch.
also super aktion, aber is gewiss auch schwer sowas durchzusetzen
aber nen extra fach für solche games ?!
naja ich denke das is eher nen medium wo man den unterrichtsstoff auflockern kann und auch rüberbringen kann, natürlich nur mit games die von der spielmechanik oder story oder so das thema aufgreifen,
eben genau wie filme, die werden auch oft in schulen geschaut sofern die was eben mit dem schulstoff zutun haben.
z.b. in religion Martin Luther
oder Die welle wurde ja auch von vielen klassen im kino angeschaut
Da sind pc games nix andres nur das man eben selbst mit dem Medium interagieren kann. Und es eben viele Vorurteile gibt, was dieses Projekt gewiss erschwert.
Aber natürlich sollte man sowas dann immer auch mit ausreichend viel arbeit verbinden, ansonsten kommt auch ne falsche Botschaft zu den schülern rüber^^
 
V

veilchen

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Er wird sich mit einem Schlag belibt gemacht haben, bei seinen Schülern, aber auch um Ein paar Lehrerfreunde ärmer. Denn sie treten noch mit der konservativen Ansicht auf so praxisfern wie möglich zu lehren. Gestern bei Jauch war das so Peinlich dass eine Abiturientin nicht wusste, dass in Schweden das Gesetz zur eRbfolge geändert wurde, damit ddie Victoria Königin werden konnte und das selbst ihr Geschichtslehrer, das nicht wusste.

Das war was zum Fremdschämen für Deutschlands Abiturienten.
Nun wenn man so etwas in einer Dokumentation mal aufgefasst hat, mag das in gewissen Situation hilfreich sein, aber sei mir nicht böse; Allgemeinwissen ist so etwas bei weitem nicht!!
Ich für meinen Teil bin jetzt seit 7 jahren aus der Schule raus und muss sagen, das was wir z.B. im Deutschunterricht gemacht haben; Analyse von Nathan, der Waise oder Effie Briest oder Der Bahnwärter Thiel, diese ganzen Werke, wenn sie noch so historisch bedeutsam sein mögen, meinem Arbeitsleben oder meinem gesellschaftlichen Bildungsniveau, haben sie nicht wirklich weitergeholfen.
Aus dem Grund finde ich den Ansatz des Lehrers, gar nicht mal schlecht, ob das Erfolgreich ist, da muss man noch abwarten. Aber jedenfalls geht dieser Mann neue Wege, Wege die nicht auf irgendwelchen gefühlten 100 jährigen, kultusministeriellen Bildungsdingen bestehen.

gruß
veilchen
 

Piedmon

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Er wird sich mit einem Schlag belibt gemacht haben, bei seinen Schülern, aber auch um Ein paar Lehrerfreunde ärmer. Denn sie treten noch mit der konservativen Ansicht auf so praxisfern wie möglich zu lehren. Gestern bei Jauch war das so Peinlich dass eine Abiturientin nicht wusste, dass in Schweden das Gesetz zur eRbfolge geändert wurde, damit ddie Victoria Königin werden konnte und das selbst ihr Geschichtslehrer, das nicht wusste.

Das war was zum Fremdschämen für Deutschlands Abiturienten.
äh meinst du das ernst? Ich studiere Geschichte und wüsste das auch nicht, ohne nachzuschlagen %)


zum Thema: gute Idee, und an sich schon längst überfällig, wobei man auch sagen muss, dass selbst die Filmanalyse an der Schule (zumindes auf meiner war es so) so gut wie nicht existent ist. Da hat der Mann quasi eine Medienrevolution übersprungen ;)
Ich wusste das auch nicht. :B
Dürften aber auch die wenigsten wissen, nehme ich an? Oder gehört sowas wirklich zur Allgemeinbildung? :P


@Topic
Dieser Lehrer wäre mir in meiner Schulzeit wohl mit diesem Ding sympathisch gewesen. ;)
Spiele sind ein anerkanntes Medium und sollten auch nicht in der Schule außen vor gelassen werden.
Also mir ist neu, dass schwedische Gesetzgebung ein Teil der Abiturprüfung ist.
Bei mir war das vor einem Jahr auf jeden nicht der Fall...

@Topic:
Wenn Videospiele als Teil der Kultur angesehen werden, warum sollte man dieses dann auch nicht in der Schule behandeln?
Wenn man sich schon über 80er Jahre schwedischer Gesetzgebung wundert, dann kann man auch 70er Jahre Spieleentwicklung reinnehmen :finger:
 

Ketchup33

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Na endlich.

Neben den wirklich guten Lern-Adventuren ("Mathica", "Chemicus", "Historicon", "Mission Amazonas", "Biolab" etc. pp.) gibt es viele populäre Strategiespiele ("Ancient Wars Sparta", "Birth of America", "Cossacks 2: Napoleonic Wars" u.a.) oder sogar Shooter ("Call of Duty", "Call of Duty 2", "Man of Valor" u.v.m.) die in einem historischen Kontext stehen und somit sogar für Diskussionen und Weiterbildung im Geschichtsunterricht in der Schule oder auch im Studium gut sind.

Ein guter Freund von mir hat Politik und Geschichte studiert und sich auf Zeitgeschichte, speziell 2. Weltkrieg, spezialisiert. Er ist begeisterter Spieler der ersten COD-Teile sowie MoH und hat sich im Zuge des Studiums und auch danach viel mit der zum Thema 2.Weltkrieg erschienen Literatur beschäftigt. Zudem ist er schon diverse Male in der Normandie an den Originalschauplätzen gewesen. Seiner Meinung nach sind die genannten Shooter historisch wirklich korrekt nachgebildet. Seinem mittlerweile 19jährigen Sohn, der in den USA lebt, gibt er "vor Ort" gerne die eine oder andere Geschichtsstunde.

Mir ist bewusst, dass ich gerade mit den Shootern wieder ein heikles Thema anschneide. Ich denke aber, dass man das bei erwachsenen Menschen kann, darf und sogar sollte. Z.B. bietet sich ein Shooter wie "Man of Valor" aufgrund der darin enthaltenen kritischen Äußerungen sehr gut für Diskussionen um den Vietnam-Krieg an. Es wird Zeit, endlich mal nicht nur auf den Gewaltgrad eines Spieles zu schauen, sondern auch auf den Inhalt.

bye, Thomas
 

tiefputin1

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find ich auch recht gut...
ich könnt aber auch jetzt motzen und fragen
25pc's mit harrypotter ^^
EA hat doch immer nen Kopierschutz parat, ich glaube kaum dass er 25Exemplare gekauft hatte oder? ^^'
 
T

tommy1977

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Die Idee mit dem Fach "Computerspiele" finde ich am besten. Dadurch wird der bisher undokumentierte Konsum von Computerspielen ins Bewusstsein der Jugendlichen und Kinder gerückt. Damit lassen sich dann auch Denkanstöße am praktischen Beispiel vermitteln und die Sensibilität fürs Real-Life würde deutlich ansteigen. Die Denkweise und Abgrenzung zwischen richtigem Leben und der virtuellen Welt würde deutlicher zutage treten und die Gefahr des Abdriftens in "die andere Welt" könnte bei Zeiten erkannt werden. Das alles wurde bisher versucht, mit dem erhobenen Zeigefinger zu vermitteln und stellte somit gerade bei den jüngeren einen besonderen Anreiz dar. Bei diesem Konzept hier ist eine gewisse Kontrolle ohne Zwang da, die auf spielerische Art und Weise neue und alte Tugenden vermitteln kann.
 

Vordack

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Er wird sich mit einem Schlag belibt gemacht haben, bei seinen Schülern, aber auch um Ein paar Lehrerfreunde ärmer. Denn sie treten noch mit der konservativen Ansicht auf so praxisfern wie möglich zu lehren. Gestern bei Jauch war das so Peinlich dass eine Abiturientin nicht wusste, dass in Schweden das Gesetz zur eRbfolge geändert wurde, damit ddie Victoria Königin werden konnte und das selbst ihr Geschichtslehrer, das nicht wusste.

Das war was zum Fremdschämen für Deutschlands Abiturienten.
Na und? Ich wußte das auch nicht. Königin Victoria gehört nun mal nicht zu meiner Form von Allgemeinwissen...
 

X3niC

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"Er wird sich mit einem Schlag belibt gemacht haben, bei seinen Schülern, aber auch um Ein paar Lehrerfreunde ärmer. Denn sie treten noch mit der konservativen Ansicht auf so praxisfern wie möglich zu lehren. Gestern bei Jauch war das so Peinlich dass eine Abiturientin nicht wusste, dass in Schweden das Gesetz zur eRbfolge geändert wurde, damit ddie Victoria Königin werden konnte und das selbst ihr Geschichtslehrer, das nicht wusste."

Interessiert mich was schweden iwann gemacht hat?...also ich bitte dich!das hat keinerlei geschichtliche bedeutung für deutschland und europa.Und auch wenn....in Geschichte nehmen wir eh seid der 5.Klasse eigentlich nur die beiden Weltkriege durch.Tja das ist halt mal typisch für Deutschland.
 

WarStorm

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Irgendwann muss der Lehrer gegen den Schüler CnC Spielen...^^ Heute im Unterricht: Rushen !

P.S. Aber natürlich nur Generals !
 

Fraghunter1990

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.Und auch wenn....in Geschichte nehmen wir eh seid der 5.Klasse eigentlich nur die beiden Weltkriege durch.Tja das ist halt mal typisch für Deutschland.
Naja wir haben im Geschichte-LK den Zweiten Weltkrieg (1939-45) genau eine (1) Doppelstunde behandelt.

Jetzt aber back2topic hier^^
 

Bangheader

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ich finds auch gut, dass die die Spiele auswerten, und nicht nur darüber reden oder diskutieren, ob sie gut oder schlecht für Menschen sind
 

Bullit2301

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also wirklich ne klasse idee was er da mit seinen schülern macht und ich würde es auch richtig geil finden wenn es sowas an unserer schule gäbe.

doch seien wir mal ehrlich, dass sowas häufiger gemacht wird is doch wahrscheinlich eher schwierig. wenn ich mein abitur schaffen will kann es doch sein dass die ganze computerspiel sache nicht vielleicht zu weit ab vom eigentlichen prüfungsthema ist? ich bekomm ja in meiner deutschprüfung zum beispiel auch kein spiel von harry potter vorgelegt. also bringt mir das dementsprechend wenig sowas im unterricht zu machen solange nicht auch die prüfungen daran angepasst werden.

bleibt das ganze also eher ne sache für die sekundarstufe eins (7.-10. klasse)

leider.. :(
 

Vordack

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Alles in allem eine lobenswerte Sache.

Allerdings würde ich Bücher und Filme immer noch auf eine andere kulturelle Stufe stellen (genauso wie Bücher und Filme). Ich erachte es als genauso wichtig wie früher daß man sich auch in der heutigen Schullaufbahn noch mit literarischen schriftlichen Werken befaßt da man dadurch unbewusst sehr viel lernt.

Was war noch Dürematts Leitphrase von "Die Physiker"? Was Gedacht ist kann man nicht ungedacht machen? Ich gaub so war das.

Genau so verhält es sich doch mit solchen Sachen wie Kriegen, Revolution usw. Wenn wir nicht über sie erfahren könnten wir die selben Fehler wiederholen. Und Bücher können ein Thema sehr viel intensiver behandeln als Spiele oder Filme.

Nichtsdestotrotz finde ich es ganz klar einen Schritt in die richtige Richtung. Computerspiele müssen einen breiteren Grad der Akzeptanz erreichen.
 

Mothman

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Wir haben auf der Berufsschule im IT-Systeme-Unterricht immer CS, Worms und Quake im LAN gezockt. Die Rechner wurden eh immer wieder "platt" gemacht. Also konnte man sich morgens sein Image draufspielen und dann weiterzocken. Der Ausbilder hat dann daneben gestanden und uns zugequatscht mit lustigen Sachen, die er wieder im Internet gefunden hat. :-D
Er hat immer gesagt: Ich gebe euch ne Aufgabe und ihr entscheidet selber, ob ihr die macht oder nicht. Meistens war es dann so, dass 1-3 Leute die Aufgabe gemacht haben und die anderen 10-15 Leute haben gezockt und es sich kurz vor Ende abgeschrieben. Dem Ausbilder war das egal. Er meinte, wir sind alle Erwachsene und müssen es selber wissen.
Wenn einer von euch Crazy Dave aus "Plants vs Zombies" kennt....so ungefähr war der Ausbilder. :B
 

AshLambert

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.Und auch wenn....in Geschichte nehmen wir eh seid der 5.Klasse eigentlich nur die beiden Weltkriege durch.Tja das ist halt mal typisch für Deutschland.
Naja wir haben im Geschichte-LK den Zweiten Weltkrieg (1939-45) genau eine (1) Doppelstunde behandelt.
Hm also in meiner Zeit waren gefühlte 98% des Geschichtsunterrichts in Sek II mit dem Thema durchsetzt. Finde das auch übertrieben, aber 1 Doppelstunde halte ich für zu wenig. ~~

Zum Thema:
der Deutschunterricht in seinem Analyse+Interpretationswahn hat bei mir erfolgreich jede Leseneigung auf eine lange Zeit hin zerstört. Erst in den letzten 4-5 Jahren entdecke ich die Werke alter (und v.a. neuer) Meister wieder. Konnte ich Jahrelang nicht mal dran denken, obwohl ich immer schon sehr gerne gelesen habe - Perry Rhodan und so Zeugs.
Initialzündung war Heinrich Heine's Wintermärchen welches mir damals beim Umzug einer Freundin in die Hände gefallen ist. Seitdem lese ich nach Lust und Laune und stelle aktuelle Bezüge her...die Schulzeit hat mir da aber kein Deut geholfen, im Gegenteil...aber das nur am Rande.

Wenn ich mir nun vorstelle, mein Hobby, das Zocken, zwangsbedingt in der Schule sezierweise durchinterpretieren zu müssen, krampft sich in mir alles zusammen. Bin froh nicht mehr in der Schule zu sein.

@Mothman: Ja das kommt mir alles sehr bekannt vor. Haben wir auch so gemacht, hehe. :)
 
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