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News - Call of Duty: Modern Warfare 2: Die weltweit größte virtuelle Armee

AW: News - Call of Duty: Modern Warfare 2: Die weltweit größte virtuelle Armee

@ SCUX
... dass es im Gesamten nichts ausmacht, ob wir nun Killerspiele spielen oder nicht....

Genau darin unterscheiden wir uns, denn ich finde eben, dass es wohl etwas ausmacht, vor allem dann, wenn man sich als Erwachsener damit die Birne vollknallt.
Wie gesagt, sowohl als Erwachsener gegenüber Kindern wie als Europäer gegenüber anderen Ländern, vor allem der dritten und vierten Welt, haben wir Vorbildfunktion. Und aus den Kriegen der Vergangenheit sollten wir gelernt haben.
Natürlich ist es ein Unterschied, ob virtuell oder im RL. Aber es gibt schließlich auch noch andere Freizeitbeschäftigungen als diese. Und wenn sich ein großer Teil unserer männlichen Jugend in der Freizeit heute mit Egoshootern befasst, dann auch deswegen, weil es die Erwachsenen nicht nur verkaufen, sondern eben auch selber spielen. Das, was gesellschaftlich akzeptiert und gefördert wird, das wirkt sich sehr wohl auf die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen aus, denn das kriegen sie mit, ob nun bewusst oder unbewusst.
man spielt um zu gewinnen, wegen dem Teamgefühl, und wegen dem Heldentum...Dinge die soweit zurückreichen wie man denken kann...

Früher war es Fussballspielen, Supermann schauen und im Wald nen Pfeil&Bogen bauen und damit rumballern...so wars bei mir...(der C64 war nicht so fesselnd wie heute die Rechner^^)

A-BÄR
was wäre denn dein Lösungsansatz? was würdest du bewirken wollen? (ganz ernste Frage...)
 
AW: News - Call of Duty: Modern Warfare 2: Die weltweit größte virtuelle Armee

@ SCUX
... dass es im Gesamten nichts ausmacht, ob wir nun Killerspiele spielen oder nicht....

Genau darin unterscheiden wir uns, denn ich finde eben, dass es wohl etwas ausmacht, vor allem dann, wenn man sich als Erwachsener damit die Birne vollknallt.
Wie gesagt, sowohl als Erwachsener gegenüber Kindern wie als Europäer gegenüber anderen Ländern, vor allem der dritten und vierten Welt, haben wir Vorbildfunktion. Und aus den Kriegen der Vergangenheit sollten wir gelernt haben.
Natürlich ist es ein Unterschied, ob virtuell oder im RL. Aber es gibt schließlich auch noch andere Freizeitbeschäftigungen als diese. Und wenn sich ein großer Teil unserer männlichen Jugend in der Freizeit heute mit Egoshootern befasst, dann auch deswegen, weil es die Erwachsenen nicht nur verkaufen, sondern eben auch selber spielen. Das, was gesellschaftlich akzeptiert und gefördert wird, das wirkt sich sehr wohl auf die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen aus, denn das kriegen sie mit, ob nun bewusst oder unbewusst.
man spielt um zu gewinnen, wegen dem Teamgefühl, und wegen dem Heldentum...Dinge die soweit zurückreichen wie man denken kann...

Früher war es Fussballspielen, Supermann schauen und im Wald nen Pfeil&Bogen bauen und damit rumballern...so wars bei mir...(der C64 war nicht so fesselnd wie heute die Rechner^^)

A-BÄR
was wäre denn dein Lösungsansatz? was würdest du bewirken wollen? (ganz ernste Frage...)
Nun, mir geht es wie gesagt mehr um die Kinder und Jugendlichen, denn was Erwachsene tun, dafür sind sie selbst verantwortlich.
Und wie Du schon sagst, früher, da haben wir eben draußen gespielt, unter Einsatz unseres Körpers, dazu kamen dann aber auch Gefühle, die mit dem menschlichen Gegenüber etwas zu tun haben, wenn Du verstehst, was ich meine.
Ich beschäftige mich nun schon seit Jahren als Medienpädagoge mit der Frage nach dem Unterschied von Erfahrungen in der virtuellen und in der realen Welt. Und der Haupunterschied hat eben damit zu tun, dass wir es in der realen Welt immer mit körperlichen, Erfahrungen und mit einem realen, körperlich präsenten Gegenüber zu tun haben. Davon wird das Leben des Menschen vom ersten Lebenstag an geprägt.
Wenn wir aber die Erziehung, auch in der Freizeit, mehr und mehr den Maschinen, d.h. den Computern überlassen, dann werden daraus später andere Menschen werden ...
In der Konsequenz bin ich dafür, dass zu den Erfahrungen in virtuellen Welten als notwendiger Ausgleich immer die Erfahrungen in der realen Welt dazu gehören.
Für die "Digital Immigrants" wie uns heutige Erwachsene, die in ihrer Kindheit noch kein Internet und keine Games hatten, ist das noch der Fall gewesen, für die "Digital Natives", die heute am Bildschirm groß werden, aber nicht, wenn die Erwachsenen nicht bewusst Gegengewichte setzen, das heißt spielerische und sportliche Erlebnisse in der Natur, im Freien ermöglichen, wo reale körperliche Erfahrungen gemacht werden können.
(Ich habe dazu auch ein Buch geschrieben, das heißt "Medienbalance-Erziehung im Gleichgewicht mir der Medienwelt", da habe ich das noch weiter ausgeführt.)
 
AW: News - Call of Duty: Modern Warfare 2: Die weltweit größte virtuelle Armee

"...nicht ums töten an sich": schon richtig, aber was soll uns denn diese flughafenszene sagen: du tötest nicht an sich, du tust nur ein paar polygone fraggen die aussehen wie figuren auf einem flughafen? ist das mutig, brauchten die programmierer nicht ein paar rieseneier in der hose für diese subversive ansage?: und alle tester winken mit höchstwertung ab, weil der shooter so geil inszeniert ist, omfg, das ist so middle of the road-schleimwursterei wie shakiras liebeslieder: tut ja keinem weh, anstatt daß sie die infanterie mal dem bonzen in die villa schicken, naja es ist und bleibt ein spiel für den nerdsimpel.
 
AW: News - Call of Duty: Modern Warfare 2: Die weltweit größte virtuelle Armee

"...nicht ums töten an sich": schon richtig, aber was soll uns denn diese flughafenszene sagen: du tötest nicht an sich, du tust nur ein paar polygone fraggen die aussehen wie figuren auf einem flughafen? ist das mutig, brauchten die programmierer nicht ein paar rieseneier in der hose für diese subversive ansage?: und alle tester winken mit höchstwertung ab, weil der shooter so geil inszeniert ist, omfg, das ist so middle of the road-schleimwursterei wie shakiras liebeslieder: tut ja keinem weh, anstatt daß sie die infanterie mal dem bonzen in die villa schicken, naja es ist und bleibt ein spiel für den nerdsimpel.
Wohl wahr! :top:
 
AW: News - Call of Duty: Modern Warfare 2: Die weltweit größte virtuelle Armee

@Gamesagent,
zu aller erst sollte man die verschiedenen Gruppen trennen, das vergessen Fachtheoretiker immer ganz gerne.

Computerspieler =
- Kinder
- Jugendliche
- altere Jugendliche / Studenten
- Erwachsene

und bei all den Gruppen gibt es nochmal Gruppen
- Menschen die "voll im Leben stehen"
- Menschen die Probleme haben und virtuell "flüchten"

wenn wir von Proplemen sprechen sind es ja meist die Personen in der letzten Untergruppe.
Aus dieser Untergruppe enstehen auch die potenziellen Amokläufer...dazu muss ich glaube ich keine Psyschologie studiert haben um das zu behaupten.

Dieser minimale Teil der Computerpieler, wo war der früher? VOR dem Zeitalter der Massencomputerspiele...
war der ein Teil der Gesellschaft? ich denke nicht....
Die Art von Menschen die heute gemobbt und missachtet werden in der Gesellschaft, waren früher zuhause und haben TV geschaut oder eben garnichts gemacht.....
soll heißen die gab es schon immer...nur jetzt kommen sie eben ans (virtuelle) Tageslicht....

wenn wir von der großen Masse sprechen die immer mehr Stunden vor ihren Rechnern hocken "obwohl" sie ein relativ intaktes und normales Leben führen, muss man natürlich Angebot und NAchfrage der Alternativen bedenken.

Die Politiker sagen das die Kinder mehr raus sollen, sich treffen....super Idee, dann bekommen sie pausenlos von der großen Anzahl der Jugendlichen die nicht wissen wohin mit ihrer Gewalt auf die FRESSE :-|

Die Welt "draußen" ist härter und aggresiver geworden!!
Die Wellt "virtuell" erweitert ihr Angebot immer mehr!!

sorry, aber ich muss kein Hellseher sein um zu wissen wohin sich das entwickelt.....

ÄNDERN könnes das nur die Regulatoren, und nicht die Betroffenen ;-)
 
AW: News - Call of Duty: Modern Warfare 2: Die weltweit größte virtuelle Armee

Die Betroffenen, das sind die Kinder, klar, die werdens nicht ändern, die können nur reagieren und ggf. eben in die Virtualität flüchten. Aber ist das eine erstrebenswerte gesellschaftliche Entwicklung: Flucht in die virtuelle Welt?
Die "Regulatoren", das sind alle diejenigen, die mit Kindern und Jugendlichen etwas zu tun haben.Es gibt doch Alternativen, die kann man z.B. hier anschauen:
www.bildungskongress2010.de
Nur so als Idee, was man tun könnte ...
 
AW: News - Call of Duty: Modern Warfare 2: Die weltweit größte virtuelle Armee

Aber ist das eine erstrebenswerte gesellschaftliche Entwicklung: Flucht in die virtuelle Welt?
nein, aber sollten sie weiterhin nix machen? oder sich so verrückt machen das sie "draussen" irgendwann durchknallen??

es ist halt die Frage ob das Internet "krank" macht, oder eine Art Katalysator um was auszulassen :confused:
was wäre wenn letzteres stimmt, und man diesen wegnimmt :-o

ich glaube nicht das dass Internet (und Spiele) eine schlechtere Gesellschaft macht, sondern das die Gesellschaft schlecht ist und somit das Internet boomt.....
 
AW: News - Call of Duty: Modern Warfare 2: Die weltweit größte virtuelle Armee

Aber ist das eine erstrebenswerte gesellschaftliche Entwicklung: Flucht in die virtuelle Welt?
nein, aber sollten sie weiterhin nix machen? oder sich so verrückt machen das sie "draussen" irgendwann durchknallen??

es ist halt die Frage ob das Internet "krank" macht, oder eine Art Katalysator um was auszulassen :confused:
was wäre wenn letzteres stimmt, und man diesen wegnimmt :-o

ich glaube nicht das dass Internet (und Spiele) eine schlechtere Gesellschaft macht, sondern das die Gesellschaft schlecht ist und somit das Internet boomt.....
Klar, das ist schon so, ich glaube auch nicht, dass das Internet krank macht, höchstens süchtig.
Aber man kann in der Gesellschaft etwas bewegen, etwas tun, es gibt genügend Orte, wo junge Leute sich engagieren und real einsetzen können.
Vor ein paar Jahren, als das Hochwasser an Oder und Elbe so schlimm war, da sind haufenweise junge Leute hingefahren, um vor Ort zu helfen.
Und das Internet wird dann sinnvoll, wenn es um solche Aktionen geht. Da verabreden sich dann auf einmal Tausende, um etwas zu bewegen. Das hätte es früher zu unserer Zeit nicht gegeben.

Insofern darf man bei den Medien nicht immer nur auf das Schlechte sehen, sondern auch auf das Positive... =)
 
AW: News - Call of Duty: Modern Warfare 2: Die weltweit größte virtuelle Armee

Insofern darf man bei den Medien nicht immer nur auf das Schlechte sehen, sondern auch auf das Positive... =)
demnach heißt es einfach Alles so beibehalten, und das "Draussen" so hinbekommen das die Suchtkrüppel wieder mal vor die Tür gehen =)

dann behält man das mit dem Positiven, und verschlechtert das Negative vom "Problem" automatisch.....
 
AW: News - Call of Duty: Modern Warfare 2: Die weltweit größte virtuelle Armee

Insofern darf man bei den Medien nicht immer nur auf das Schlechte sehen, sondern auch auf das Positive... =)
demnach heißt es einfach Alles so beibehalten, und das "Draussen" so hinbekommen das die Suchtkrüppel wieder mal vor die Tür gehen =)

dann behält man das mit dem Positiven, und verschlechtert das Negative vom "Problem" automatisch.....
So ungefähr habe ich das in meinem Buch "Medienbalance" auch beschrieben.
http://www.amazon.de/Medienbalance-Erziehen-Gleichgewicht-Medienwelt-Elternratgeber/dp/3772522882/ref=sr_1_1?ie=UTF8&s=books&qid=1260732339&sr=8-1
Ich spreche dort von einer Art Bilanz, wo die Aktivitäten "draußen" auf der Haben-Seite, die Zeiten am PC oder Bildschirm auf der Soll-Seite stehen. Und solange diese Bilanz ausgeglichen ist (sprich: die verwendete Zeit für dieses oder jenes ist im Gleichgewicht), solange solte es keine Probleme geben. Kippt aber die Bilanz ins Soll, dann enstehen "Schulden", sprich, es fehlt der Ausgleich des "Draußen" oder des realen Lebensbezugs. Und dieser Gefahr sollte man rechtzeitig entgegentreten. :-]
 
AW: News - Call of Duty: Modern Warfare 2: Die weltweit größte virtuelle Armee

So ungefähr habe ich das in meinem Buch "Medienbalance" auch beschrieben.
http://www.amazon.de/Medienbalance-Erziehen-Gleichgewicht-Medienwelt-Elternratgeber/dp/3772522882/ref=sr_1_1?ie=UTF8&s=books&qid=1260732339&sr=8-1
Ich spreche dort von einer Art Bilanz, wo die Aktivitäten "draußen" auf der Haben-Seite, die Zeiten am PC oder Bildschirm auf der Soll-Seite stehen. Und solange diese Bilanz ausgeglichen ist (sprich: die verwendete Zeit für dieses oder jenes ist im Gleichgewicht), solange solte es keine Probleme geben. Kippt aber die Bilanz ins Soll, dann enstehen "Schulden", sprich, es fehlt der Ausgleich des "Draußen" oder des realen Lebensbezugs. Und dieser Gefahr sollte man rechtzeitig entgegentreten. :-]
das sehe ich auch so....
müsste die soll Seite nicht die "draußen" Seite sein??
ich habe einen 12jährigen Neffen...da geht es natürlich gerade (und in den letzten Jahren) darum "was muss er haben" "was soll er haben oder nicht haben"...Thema Gruppenzwang....

entzieht man ihm jetzt diesem Gruppenzwang und setzt ihn auf den Sattel der Eigenständigkeit UND riskiert damit eine Art Gruppen Outing bis ihn zum Opferstatus

oder stellt man ihm ne Klotze und ne Konsole ins Zimmer und riskiert damit das er Dinge tut die nicht altersgerecht sind

persönlich bin ich der Meinung das es nicht darauf ankommt was er hat, sondern was er damit macht^^

Ich habe schon früh meiner Schwester versucht zu erklären das sie ihn ruhig ne Klotze ins Zimmer stellen soll,
ABER sehr darauf achten soll WAS und WIE LANGE (ich habe meiner Schwester vorgeschlagen ihn "Zeitkarten" zu basteln die einen Zeitwert von sagen wir mal 30min haben, er bekommt also eine bstimmt Anzahl dieser Karten in der Woche, kann sich durcht Extraleistung *Haushalt* *Schule* etc Extrakarten hinzuverdienen und im Gegenzug dazu natürlich auch wieder welche verlieren kann wenn er nicht hört oder was anstellt, und lern nebenbei noch wie man sich was einteilt^.) er schaut...aber es kam wie es so oft kommt....die Klotze kam, das Kartensystem hielt genau 14Tage, jetzt macht er was er will, und Kindsüblich übertreibt er es, und es heißt überall "der böse phöse Fernseher"...

so kann der arme Kerl wenigsten in der Schule sagen "ich habe auch einen", wenn schon 3/4 der Kids damit angeben.
(die Mitläuferrolle zu unterstützen ist auch nicht das Ideale, das weiß ich ja^^)
naja, wird auch zu viel offtopic
 
AW: News - Call of Duty: Modern Warfare 2: Die weltweit größte virtuelle Armee

Ich denke, diese Diskussion müssten wir, wenn, woanders weiterführen, denn sie bewegt sich jetzt doch reichlich außerhalb des Themas, von dem wir hier ausgegegangen waren. Aber, um zum Schluss zu kommen: eigener TV oder PC im Kinderzimmer halte ich unter 16 für falsch...
 
AW: News - Call of Duty: Modern Warfare 2: Die weltweit größte virtuelle Armee

(iss ja eh nix mehr los im Thema^^)

Aber, um zum Schluss zu kommen: eigener TV oder PC im Kinderzimmer halte ich unter 16 für falsch...
und warum?
weil sie so das Programm selbst bestimmen können?
weil sie mit der Überinformation nicht klar kommen?

wie siehst du das mit dem Zeitalter,
meinst du das man die heutigen zwölfjährigen so einstufen kann wie man es vor 15Jahren gemacht hat?
Kann man denn von einem Menschen verlangen eine "Überdosis" an Input (der "Stoff" in der Schule heute ist ein gan anderer als früher) einfach wegzustecken und dennoch seine Erziehung auf dem alten Stand zu lassen?

Ich habe selbst zwei Töchter (5&2), von der Erziehung her orientiere ich mich an den alten Werten, und versuche die neuen Einflüsse so zu dosieren das sie zwar daran teilhaben, aber halt in Maßen. Was sehr schwierig ist, und oft nicht so gelingt wie man sich das vorgenommen hat....
(im Übrigen danke ich dem Schicksal für die zwei Weiber^^ Jungs wollte ich in der heutigen Zeit nicht großziehen, und mir so die Entscheidung Opfer oder Täter *was anderes gibt es ja oft nicht* sich nicht direkt stellt)

Ich denke auch das genau das mit den Erziehungswerten die Lage so schwierig macht.....es ändert sich alles immer schneller.....aber die Leute sollen gleich bleiben.....
das funzt nicht^^ wie man sehr deutlich am schönen Deutschland sehen kann...denn der Sockel wackelt immer mehr....
 
AW: News - Call of Duty: Modern Warfare 2: Die weltweit größte virtuelle Armee

Ich wäre da rigoroser: Was im Programm läuft, ist eh zu 98% großer Mist. Daher nur DVD mit ausgesuchten Filmen zu ausgesuchten und festgelegten Zeiten. Das problem heutiger Erziehung meiner Meinung nach: fehlende Grenzsetzungen, aus Angst, es sich mit den Kindern zu verderben. Die erwarten das aber, das Erwachsene Grenzen setzen, denn das ist ihre Aufgabe, nicht die der Kinder ...
Sobald Eigenverantwortung und zeitliche Selbstkontrolle möglich ist (vielleicht ab 14), in Eigenverantwortung, aber kontrolliert, d.h. mit Medientagebuch: "Was habe ich wann konsumiert", damit der Überblick nicht verloren geht. Steht aber alles auch so in meinem Buch ...
 
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Ich wäre da rigoroser: Was im Programm läuft, ist eh zu 98% großer Mist.
also selbst meine 5jährige schaut gerne Basteltipps und ähnliches....
Dinge die man wunderbar nachbasteln kann mit der ganzen Familie....
Neben bei gibt es auch wunderbare Serien (grad beim gewaltlosen KiKa TV) die nun wirklich keinen negativen Einflauss haben (und damit meine ich nicht so einen Scheiß wie Teletubbi, oder wie die heißen)

wichtig ist das man sich darum kümmert was geschaut wird! und natürlich auch wie viel/oft ;-)


zu sagen das im TV 98% Mist läuft, ist in etwa so unlogisch wie die Aussage Gewaltspiele gehören verboten :-D
es gibt einfach zu viele Möglichkeiten um etwas pauschal zu verurteilen....


EDIT: nur mal so als Info, wie bestimmst du denn eigentlich was Mist ist und was nicht?
Fakten wie Uneterhaltungs-/Bildungszweck?
oder einfach nachdem was du gut oder schlecht findest??
Das die nächste Generation vieleicht andere Ansichten haben muss ja schon auch mit einfließen....ohne dich und dein Umfeld zu kennen würde ich mal einfach behaupten das dass was du in deiner Jugend geschaut, gehört, gelesen und gemacht hast, auch auf einen gewissen Wiederstand gestoßen ist ;-)
 
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Ich meine das etwas anders: Wenn man sich die Programmfolge an einem Sonntagmorgen von 6.00 (!) bis 10.00 anschaut, dann sieht man, dass in dieser Zeit etwa 15 Sendungen hintereinander kommen, auch bei KikA!
Und das ist es, was ich am ProgrammTV nicht mag, die unablässige Folge, und noch eins und noch eins... Das kann nicht gesund sein!
Früher, zu meiner oder Deiner Zeit, da gab es diese Art von Programmen doch gar nicht, da gab es erstens nur SW, zweitens nur 2 Programme und drittens vielleicht zweimal die Woche etwas, das ich hätte sehen wollen, wenn ich einen TV gehabt hätte, hatte ich aber nicht.
Und deshalb würde ich Kinder diesem Programmzwang, um nicht zu sagen Konsumzwang nicht aussetzen.
Stattdessen haben wir eben "Draußen" gespielt. Dazu sollte man Kinder heute bringen.
Aber wie gesagt, es geht mir nicht um das Abschaffen der Medien, sondern nur um die Balance ...
 
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Früher, zu meiner oder Deiner Zeit,......
also auch wenn es dich jetzt hart trifft, und ich möchte betonen das ich dafür wirklich nichts kann....
HEUTE IST NICHT MEHR ZU DEINER ZEIT ;-)
entschuldige bitte diesen Sarkasmus, aber da liegt doch genau der Hund begraben.....man darf nur mit dem arbeiten was man auch hat!!!!!!!!!
Wie es besser WÄRE, wissen wir glaube ich alle, sofern wir uns mal 2Min. Gedanken machen darüber.....
aber die realistische Umsetzung ist etwas ganz anderes...



Und deshalb würde ich Kinder diesem Programmzwang, um nicht zu sagen Konsumzwang nicht aussetzen.
Stattdessen haben wir eben "Draußen" gespielt. Dazu sollte man Kinder heute bringen.
Aber wie gesagt, es geht mir nicht um das Abschaffen der Medien, sondern nur um die Balance ...
Die Balance bestimmen die Eltern, und nicht die Medien!
Und ich weiß ja nicht wo du wohnst, aber selbst in dem Kaff in dem ich groß geworden bin und wir täglich draussen auf der Strasse rumgetobt sind ist heute so viel Autoverkehr das sowas garnicht mehr möglich wäre ...

Ich habe zwischenzeitlich in Stadtnähe gewohnt.....als wir uns entschlossen haben Nachwuchs zu bekommen sind wir extra deshalb wieder Richtung Land gezogen..aber auch da ist es nicht mehr das "Draußen" was früher "Draußen" mal war...das meine ich damit wenn ich versuche zu erklären das deine Vorstellungen einer Welt heute nicht mehr die gleichen Vorraussetzungen haben wie eben damals.....

nimmst du jetzt noch die alltägliche Hecktik der Menschen, haust noch den Geldfrust und die Überarbeitung Oben drauf, und packst sie dann zusammen mit den allgemeinen Weltsorgen in ein Koffer.....
DANN geh mal auf Reisen und sag mir das du da ankommst wohin du predigst ;-)

Natürlich müssen wir das Beste daraus machen, nie die Hoffnung verlieren, Grenzen abstecken und versuchen unsere Kinder so sanft wie möglich und hart wie nötig zu erziehen...
aber auch wenn ich mich wiederhole...es bringt nichts sich irgendwas zu wünschen ohne zu wissen wie wir dahin kommen....sondern wir müssen mit dem arbeiten was wir haben, und versuchen es immer ein Stück besser zu machen......

Ich kann auch ohne selbst ein "Öko" zu sein so oft wie es geht mit meinen Kindern auf Bauernhöfe fahren, das kostet zB nix.
Ich kann in den Wald gehen und was sammeln mit den Kleinen.
Ich kann auch mal einfach raus gehen und andere Familien treffen.
Ich kann sowieso auch einfach zuhause was spielen, bauen, basteln mit den kleinen Scheißern.
Ich muss auch dafür sorgen das sich Kinder alleine, Geschwister miteinander, unterhalten können.
Ich Ich Ich^^ ja ich versuche auf Dinge zu achten auf die die meisten Eltern in meinem Alter (31) nicht wirklich achten, sondern mit Glück ab und zu nebenher laufen lassen....
Aber auch ich muss sagen das die Woche 7 Tage hat, der Tag 24Std (-Schlaf^^) und ich mien Programm eigentlich nur Freitags (hab ich meist frei) und Sonntags abspulen kann...
Wochenfüllend ist das eben nicht.....und meine Freundin geht auch noch teilzeit arbeiten und der Haushalt ist auch wie ein Job sofern man ihn ordentlich hält....und nein, das ist absolut kein Gejammer, es ist das Leben....

Und eben kein Wunschkonzert ;-)
 
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Sorry, aber predigen möchte ich Niemandem und schon gar nicht Jemandem, den ich nicht kenne. Und wie ich das aus dem, was Du sagst entnehmen kann, tust Du doch alles, um die Balance herzustellen, mehr wollte ich nicht sagen.
Und dass es heute nicht mehr wie damals ist, das ist mir schon klar, nur halte ich die Medien nicht für den geeigneten Ersatz für das Draußen.
Und dann gibt es ja da auch immer noch pädagogische Einrichtungen, die, ich weiß, leider nicht überall in dem Maße verfügbar sind, wie es berufstätige Eltern benötigen, zu wenig Ganztagsangebote usw. Aber es gibt sie und es sollte sie viel mehr geben, solche Einrichtungen, die den Kindern echte Alternativen zur Medienwelt anbieten.
 
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(habe das jetzt auch nicht als Predigt oder sowas verstanden! :-) )





Und dann gibt es ja da auch immer noch pädagogische Einrichtungen, die, ich weiß, leider nicht überall in dem Maße verfügbar sind, wie es berufstätige Eltern benötigen, zu wenig Ganztagsangebote usw. Aber es gibt sie und es sollte sie viel mehr geben, solche Einrichtungen, die den Kindern echte Alternativen zur Medienwelt anbieten.
Vom Jugendclub bis zur Nachmittagsschule,
die betroffene Gruppe "der Süchtigen" wird sich weder bei dem einen noch bei dem anderen wohlfühlen...
was sollten diese Leute also machen?

oder mal anders formuliert, das eigentliche Thema ist ja Computerspiele,
ich denke das Computerspiele Menschen die in der sozialen Wirklichkeit nicht zurecht kommen die Möglichkeit bieten auch Kontakt mit anderen zu haben....
das Internet bietet mit all seinen Formen der Anonymität und Möglichkeiten des Pseudoheldentums (man gibt sich anders als man "draußen" ist) Menschen eine Chance "teilzuhaben"....

Eins muss klar sein;
Ziel ist es die Menschen dazu zu bewegen an der Realität teilzunehmen!

Jetzt ist es aber so das (anscheinend) die Menschen immer weniger "draußen" zurecht kommen und flüchten.....
die meisten setzen da an das man den Fluchtort zu macht.
Verhindert das Menschen sich ins Netz flüchten (um es mal abzukürzen, ist ja schon ein Stück bis dahin).

Das würde genauso wenig funktionieren wie das Verbot für Hasch^^

Bei dem was du beschreibst sind die Medien an etwas schuld weil sie die Menschen bedienen....
Aber wer hat bitte Schuld daran das sie überhaupt so etwas wollen? brauchen? fordern?

Wenn meine 2jährige nach dem Messer greift um sich die Butter selbst aufs Brot zu schmieren und erfahrungsgemäß eine hohe Gefahr besteht das sie das Messer auch in den Mund nimmt kann ich folgendes tun

- ich sage nein HALT und nehme ihr das Messer weg, immerhin ist das nichts für kleine Kinder!
Ob ein 2Jähriges Kind begreift warum alle am Tisch mit einem Messer rummachen und es selbst das nicht darf mag ich mal bezweifeln.

- ich sage VORSICHT und bin griffbereit neben drann falls sie iene falsche Bewegung mit dem Messer macht!
Ob sie das beruhigt wenn ich neben an lauer um ihr was weg zu nehmen bezweifle ich genauso.

- ich kann aber auch einfach nen Messer für Kinder kaufen!
So lernt sie wie man damit umgeht, ich verdreh die Augen und sach *och nöööö* soabld sie es in den Mund nimmt und gewöhne es ihr somit ab.
EDIT: um das zu tun muss ich mich natürlich damit beschäftigen und auseinandersetzen, und schließlich kaufen.

Umgelegt auf die Medien bedeutet das,
ich kann nicht verhindern das mein Kind sich damit befasst.
Wenn ich das dennoch tue, laufe ich gefahr mein Kind zu so einem Opferkind, oder gar Arschlochkind (wie es so Medienmäßig heißt^^) erziehe.....und ab einem gewissen Alter wird es sich nachholsbedarfmäßig erst richtig dick reinziehen...
ALSO befasse ich mich mit der Materie, achte auf den Konsum und die Alternativen!

Ich behaupte (mal wieder) nicht die Medien sind Schuld. Auch nicht das Angebot. Sondern der Gebrauch/Konsum damit wird falsch gehandhabt....
Das Sockelproblem, man bekommt heute Kinder ohne die Nötige Zeit und das nötige Geld dafür zu haben (da fühle ich mich mit eingeschlossen^^), dennoch tut man es.....
wenn man es nicht mehr tun würden, hätten wir bald keine Kinder mehr*lol*
 
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Bei dem, was Du schreibst, ist sehr Viel dran, und Du sprichst aus der Praxis, während ich mich, vor allem in meinem Buch, eher von der wissenschaftlichen Seite der Medienproblematik genähert habe, wenn natürlich auch im Blick auf die Praxis.
Ganz generell würde ich aber sagen, dass es in der Erziehung nicht nur das Ja, sondern auch das Nein geben muss, alles andere wäre eine Täuschung, denn im Leben später gibt es auch nicht immer nur das Ja.
Insofern finde ich es nicht schlimm, bestimmte Dinge, wie etwa übermässigem Medienkonsum, einfach nicht zuzulassen. Dass das mit Auseinandersetzungen und Querelen verbunden ist, die man manchmal lieber nicht hätte, ist klar.
 
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