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News - Bioware: Bioware: "Gewalt wird in naher Zukunft kein Verkaufsargument mehr sein"

AW:

Eisenfresser am 07.07.2009 13:07 schrieb:
Ich wünsche mir mal ein Spiel das evtl. mal ganz ohne auskommt. Wie ein spannender Film der halt durch andere Hilfmittel fesselt. Vielleicht mal ein Spiel in dem es gar keine Feinde gibt. Da fällt mir auf anhieb nix ein, aber es gibt sicherlich genug Stoff um ein Spiel einfach nur emotional auf den Spieler wirken zu lassen.
Mirrors Edge ohne Gegner würde imo funktionieren, sogar besser als mit. Die böse Welt bräuchts aber weiterhin, damit wirklich spannend bleibt. sonst ist es ja nur mehr unterhaltend ob man das Levelende erreicht. Passt auch, aber eben nicht in der form spannend wie eine Film?
Gänzlich ohne Feindbild kommt doch auch kein spannender Film aus. *grübel*
Komödien, oder romantische Filme, enthalten oft keine Feinde, aber daraus ein spannendes Spiel zu basteln ist doch unmöglich. Spannung wird ja durch Feinde erzeugt, das andere ist ja eher sportliche Herausforderung.
 
AW:

Spiele ohne Action (mal Klick&Point Adventures ausgenommen) sind für die Katz. "Herz und Story" hört sich nach irgendso einem "Für die ganze Familie" Spiel von Disney an. :ugly: Für mich gehört eine Kombi aus beiden dazu. Wenn ich mich da an Spiele wie Final Fantasy 7 oder Terranigma erinnere oder an Baldurs Gate für den PC, die hatten Action UND hatten eine ergreifende Story. Sowas gibt es heutzutage nurnoch selten. Viele Spiele heutzutage (das stimmt) setzen zuviel auf Abschlachten, da muss mehr Diplo und Hirnschmalz rein. Aber Spiele, ganz ohne Kämpfe, ne danke! Back to the Roots sag ich nur!
 
AW:

Es kann nie ein Abenteuer Rollenspiel geben, ohne das darin Kämpfe stattfinden. Die Leben nun mal vom Kampf Gut vs Böse...
 
AW:

Gewalt ist grundsätzlich überhaupt nich nötig, das als was sie in Spielen aus meiner Sicht aber halt auch eingesetzt wird, ist ein Bindeglied - was oft vergessen wird.
Auch japanische Rollenspiele werden durch Kämpfe etwa zusammengehalten.
Konversation und Interaktion mit Gegenständen allein schafft dies (noch) nicht - also ich bin da sehr skeptisch
 
AW: News - Bioware: Bioware:

Da kann ich dir nur Vampire Bloodlines empfehlen

Ja, hab ich schon :-)

Gibt es in der ersten Hälfte des Spiels zahlreiche Quests, die man mit Sozialen und Schleich-Skills gewaltfrei lösen kann (und z. T. auch muss), wird die zweite Hälfte immer Kampfbetonter, und dann steht man als Char mit weit ausgebauten Sozialen Skills doch ziemlich dumm da...

Wem sagst du das, hab beim ersten Mal sogar nen Toreador genommen. Dem Charmeur wurds dann später auch recht schwör :ugly:
 
AW: News - Bioware: Bioware:

Ich würde sagen in einem Kriegsspiel ist Gewalt und Kampf sehr wichtig. In einem P&K Adventure ist es dagegen völlig unwichtig. Kommt aufs Spiel an....
 
AW: News - Bioware: Bioware:

Wenn keine Kampfhandlungen in einen Spiel stattfinden dann ist es kein Spiel mehr.
Ausgenommen Spiele wie Sims oder Strategiespiele ala World of Goo.
Aber alle Action Adventure und RPG's brauchen neben der guten Story auch nen guten Gameplaypart ansonsten wären die Spiele ja nicht mehr wie Filme.

Wenn Christian Pfeiffer den Text von Greg Zeschuk lesen würde würde er sich mit seiner Meinung wieder bestätigt fühlen dass die meisten Action Spiele stark gewalthaltig sind.
Ein hoher Gewaltgrad in Videospielen war niemals ein Kaufargument für mich und ich bin mir sicher das sehen viele andere auch so.
 
AW: News - Bioware: Bioware:

baiR am 07.07.2009 14:04 schrieb:
Wenn Christian Pfeiffer den Text von Greg Zeschuk lesen würde würde er sich mit seiner Meinung wieder bestätigt fühlen dass die meisten Action Spiele stark gewalthaltig sind.
Ein hoher Gewaltgrad in Videospielen war niemals ein Kaufargument für mich und ich bin mir sicher das sehen viele andere auch so.

das ist sicher richtig, aber dass sich -teilweise äusserst- gewalthaltige spiele (ein paar hab ich genannt) eben auch extrem gut verkaufen, stimmt ebenso.
das muss ja auch nix schlechtes sein, aber dass gewalt kein verkaufsargument ist, kann man nun wirklich kaum guten gewissens behaupten.

das will ich nicht verurteilen, zumal mir -wie einigen anderen vermutlich auch- äusserst wenige spiele einfallen, in denen gewalt überhaupt keine rolle spielt.
 
AW: News - Bioware: Bioware:

Bonkic am 07.07.2009 14:49 schrieb:
baiR am 07.07.2009 14:04 schrieb:
Wenn Christian Pfeiffer den Text von Greg Zeschuk lesen würde würde er sich mit seiner Meinung wieder bestätigt fühlen dass die meisten Action Spiele stark gewalthaltig sind.
Ein hoher Gewaltgrad in Videospielen war niemals ein Kaufargument für mich und ich bin mir sicher das sehen viele andere auch so.

das ist sicher richtig, aber dass sich -teilweise äusserst- gewalthaltige spiele (ein paar hab ich genannt) eben auch extrem gut verkaufen, stimmt ebenso.
das muss ja auch nix schlechtes sein, aber dass gewalt kein verkaufsargument ist, kann man nun wirklich kaum guten gewissens behaupten.

das will ich nicht verurteilen, zumal mir -wie einigen anderen vermutlich auch- äusserst wenige spiele einfallen, in denen gewalt überhaupt keine rolle spielt.

Die Spiele die du aufgezählt hast sind gewalttätig, ja, aber auch von der spielerischen Seite gut.
Ich habe Gears of War geliebt, ich gebe zu, mir macht es mit Köpfe wegballern und Leute zersägen mehr Spaß aber das ist nicht der Kerninhalt des Spiels und vorallem kein Kaufargument denn die Kämpfe an sich machen Spaß und vor allem das geniale Deckungssystem.

Du hast Final Fantasy als gewalttätig betitelt, wenn du so denkst dann müsstest du eigentlich auch Poke'mon gewalttätig finden denn dort wird auch gekämpft.
Wenn ich von Gewalt in Spielen rede dann meine ich blutige und realistisch dargestellte Sterbesequenzen aber nicht wenn jemand einen anderen mit einer Pistole in den Kopf schießt und nichts passiert außer dass der Kontrahent zusammensagt, ohne Blut, Einschußloch etc.

Wenn du Gewalt in dem Sinne verstehst das mit Pistolen aufeinander geballert wird, dann hast du recht, dann sind GTA, Halo und GoW nur wegen der Gewalt so erfolgreich gewesen.
Aber wie gesagt, ich verstehe etwas anderes unter Gewaltdarstellung und wenn ein Spiel so "brutal" ist wie Crysis z.B, reicht mir das, eine realistischere Gewaltdarstellung ist für mich, und garantiert auch viele andere, kein Kaufargument, nur eine nette Dreingabe.
 
AW: News - Bioware: Bioware:

Bonkic am 07.07.2009 14:49 schrieb:
das will ich nicht verurteilen, zumal mir -wie einigen anderen vermutlich auch- äusserst wenige spiele einfallen, in denen gewalt überhaupt keine rolle spielt.
Wertest du Fouls bei Fifa oder Auffahrunfälle bei NfS oder Slapstickeinlagen in Adventures oder Flugzeugabstürze bei Flugsimulationen auch als Gewalt? :-D
 
AW: News - Bioware: Bioware:

Hm, FIFA, Rennspiele und Flugsimulationen sind dann aber auch nicht gerade die Spiele in denen grosse Geschichten erzaehlt werden, oder? In sofern duerften die auch nicht sonderlich relevant sein, was den Artikel bzw die Message von den Dres. BioWare angeht.
 
AW: News - Bioware: Bioware:

fobbolino am 07.07.2009 16:11 schrieb:
Hm, FIFA, Rennspiele und Flugsimulationen sind dann aber auch nicht gerade die Spiele in denen grosse Geschichten erzaehlt werden, oder? In sofern duerften die auch nicht sonderlich relevant sein, was den Artikel bzw die Message von den Dres. BioWare angeht.

Aber stell dir mal Spiele wie Final Fantasy und Mass Effect mal ohne Kämpfe vor, da bleibt dann ja nur noch das Storytelling.
 
AW: News - Bioware: Bioware:

baiR am 07.07.2009 16:15 schrieb:
fobbolino am 07.07.2009 16:11 schrieb:
Hm, FIFA, Rennspiele und Flugsimulationen sind dann aber auch nicht gerade die Spiele in denen grosse Geschichten erzaehlt werden, oder? In sofern duerften die auch nicht sonderlich relevant sein, was den Artikel bzw die Message von den Dres. BioWare angeht.

Aber stell dir mal Spiele wie Final Fantasy und Mass Effect mal ohne Kämpfe vor, da bleibt dann ja nur noch das Storytelling.

Vielleicht braucht man keine Gewalt, sondern vielleicht reicht einfach ein Konflikt? Ich hab jetzt spontan keine konkrete Idee für ein Beispiel, aber könnte man nicht einfach einen Konflikt spannend darstellten, der an sich vollkommen gewaltfrei ist?

Den prinzipiell, aufs grundlegenste runtergebrochen sind PC-Spiele Problemlösungsprogramme; die Programmierer präsentieren ein Problem, und der Spieler soll es lösen; aber das Problem muss ja nicht prinzipiell mit Gewalt gelöst werden, und dennoch kann das ganze interessant und spannend dargestellt werden
 
AW: News - Bioware: Bioware:

SkycladGuardian am 07.07.2009 16:20 schrieb:
baiR am 07.07.2009 16:15 schrieb:
fobbolino am 07.07.2009 16:11 schrieb:
Hm, FIFA, Rennspiele und Flugsimulationen sind dann aber auch nicht gerade die Spiele in denen grosse Geschichten erzaehlt werden, oder? In sofern duerften die auch nicht sonderlich relevant sein, was den Artikel bzw die Message von den Dres. BioWare angeht.

Aber stell dir mal Spiele wie Final Fantasy und Mass Effect mal ohne Kämpfe vor, da bleibt dann ja nur noch das Storytelling.

Vielleicht braucht man keine Gewalt, sondern vielleicht reicht einfach ein Konflikt? Ich hab jetzt spontan keine konkrete Idee für ein Beispiel, aber könnte man nicht einfach einen Konflikt spannend darstellten, der an sich vollkommen gewaltfrei ist?

Den prinzipiell, aufs grundlegenste runtergebrochen sind PC-Spiele Problemlösungsprogramme; die Programmierer präsentieren ein Problem, und der Spieler soll es lösen; aber das Problem muss ja nicht prinzipiell mit Gewalt gelöst werden, und dennoch kann das ganze interessant und spannend dargestellt werden

Der Ansatz ist super, und deinem letzten Absatz stimm ich voll und ganz zu.

Das Problem liegt meiner Meinung nach aber, und das wird hier gerne übersehen, in dem (gerechtfertigten) Gewinndenken der Unternehmen.
Spiele kommen heute kaum ohne Gewalt aus, es gibt wenige Ausnahmen wie die Sims, im großen und ganzen jedoch geht es nie ohne. Und diese Spiele sind, wie weiter oben genannt, sehr erfolgreich. Ob die Gewalt jetzt ein Kaufargument ist, sei mal dahin gestellt.
Von der Norm abzuweichen würde aber bei heutigen Kosten für die Entwicklung eines Spiels ein viel zu großes Risiko darstellen...es gibt viele Beispiele für super Spiele, die wegen ihres unkonventionellen Gameplays auf der Strecke geblieben sind...

Mein Kaufverhalten ist auf jeden Fall nicht vom Gewaltgrad der Software bestimmt und ich habe auch noch nie eine Kaufentscheidung aufgrund des Gewaltgrades getroffen. Wenn die Gewalt zur Atmosphäre beiträgt und irgendwie auch "passt", gerne, aber ich brauch kein Baldurs Gate mit abgehackten Gliedmaßen oder ein Gothic, in dem abgefackelte Gegner noch ne Minute schreiend rumrennen bevor sie zuckend liegenbleiben...das wäre der Atmosphäre eher noch abträglich.
 
AW: News - Bioware: Bioware:

SkycladGuardian am 07.07.2009 16:20 schrieb:
baiR am 07.07.2009 16:15 schrieb:
fobbolino am 07.07.2009 16:11 schrieb:
Hm, FIFA, Rennspiele und Flugsimulationen sind dann aber auch nicht gerade die Spiele in denen grosse Geschichten erzaehlt werden, oder? In sofern duerften die auch nicht sonderlich relevant sein, was den Artikel bzw die Message von den Dres. BioWare angeht.

Aber stell dir mal Spiele wie Final Fantasy und Mass Effect mal ohne Kämpfe vor, da bleibt dann ja nur noch das Storytelling.

Vielleicht braucht man keine Gewalt, sondern vielleicht reicht einfach ein Konflikt? Ich hab jetzt spontan keine konkrete Idee für ein Beispiel, aber könnte man nicht einfach einen Konflikt spannend darstellten, der an sich vollkommen gewaltfrei ist?

Den prinzipiell, aufs grundlegenste runtergebrochen sind PC-Spiele Problemlösungsprogramme; die Programmierer präsentieren ein Problem, und der Spieler soll es lösen; aber das Problem muss ja nicht prinzipiell mit Gewalt gelöst werden, und dennoch kann das ganze interessant und spannend dargestellt werden

Da fallen mir nur Adventure ein, bei denen man Konflikte ohne Gewalt lösen kann, du kannst kein Action Adventure ohne Gewalt herausbringen, ansonsten ist ein Action Adventure nur ein Adventure und ich glaube kaum das in Zukunft nur Adventure herauskommen.
Ich kann nicht verstehen wie so ein Alphatier der Spielebranche so einen Quatsch erzählen kann, er macht ja der deutschen Politik Konkurrenz. :-)
Ich sage das obwohl ich ein totaler Fan von Mass Effect bin.
 
AW: News - Bioware: Bioware:

Morathi am 07.07.2009 16:42 schrieb:
Das Problem liegt meiner Meinung nach aber, und das wird hier gerne übersehen, in dem (gerechtfertigten) Gewinndenken der Unternehmen.
Spiele kommen heute kaum ohne Gewalt aus, es gibt wenige Ausnahmen wie die Sims, im großen und ganzen jedoch geht es nie ohne.
Es ist einfach das was der Markt verlangt. Actionlastige und damit oft gewalthaltige Spiele werden halt gerne gekauft, von daher auch gerne produziert. "Wattebällchenspiele" sprechen halt andere Leute an, z.T. aber auch dieselben. Für beides gibt es aber halt Nachfrage.

"Wenige Ausnahmen" glaube ich gar nicht. Nicht umsonst sagt die USK-Statistik ja beinahe 50% freigeben für alle, 3/4 wenn man noch Ab6 und Ab12.
 
AW: News - Bioware: Bioware:

crackajack am 07.07.2009 17:01 schrieb:
Morathi am 07.07.2009 16:42 schrieb:
Das Problem liegt meiner Meinung nach aber, und das wird hier gerne übersehen, in dem (gerechtfertigten) Gewinndenken der Unternehmen.
Spiele kommen heute kaum ohne Gewalt aus, es gibt wenige Ausnahmen wie die Sims, im großen und ganzen jedoch geht es nie ohne.
Es ist einfach das was der Markt verlangt. Actionlastige und damit oft gewalthaltige Spiele werden halt gerne gekauft, von daher auch gerne produziert. "Wattebällchenspiele" sprechen halt andere Leute an, z.T. aber auch dieselben. Für beides gibt es aber halt Nachfrage.

"Wenige Ausnahmen" glaube ich gar nicht. Nicht umsonst sagt die USK-Statistik ja beinahe 50% freigeben für alle, 3/4 wenn man noch Ab6 und Ab12.

Das wollte ich damit sagen :). Es ist eben das, was der Markt, also der Spieler, "verlangt"...wobei ich nichmal zwingend glaube, dass der Großteil der Spieler das zwingend verlangt, es fehlt eben nur an vernünftigen Alternativen (wobei mir jetzt auch nicht direkt eine gute einfallen würde).
Und mit den Ausnahmen meinte ich auch Spiele, die für den erwachsenen Spieler noch wirklich interessant sind. Klar, es gibt Adventures etc., der größte Teil verstreicht an der Masse der Spieler aber leider, ohne Beachtung zu finden...oder es sind irgendwelche Disney-Film-Verspielungs-Dingsdas :finger: .
 
AW: News - Bioware: Bioware:

ich will einfach das irgentwo realismus da ist. d.H. wenn ich in einem Spiel jemanden über den haufen baller, soll er bluten. und zwar rot und nicht grün *g* es muss ja jetzt nicht soweit gehen, dass das gesicht total entstellt ist, nachdem es bekanntschaft mit ner Schrotflinte gemacht hat, aber ganz ohne solche Elemente sollt es dann auch nicht auskommen.
Ich geb zu ich gehör wohl zur im Artikel angesprochenen Zielgruppe "Will-Gute-Story" aber wenn dort gekämpft wird, will ich halt auch eine Portion Gewalt, wenn nicht, muss man das auch nicht erzwingen :) das hängt wahrscheinlich auch vom Genre selbst ab (bei Horror wünsch ich mir schon einen gewissen Grad an Gewalt, evtl. sogar leicht übertrieben wenn übernatürliches im Spiel ist, in nem normalem Ego-Shooter rechen mir die Blutflecken an der Wand und Ragdolls schonwieder voll aus. xD und ein Spiel wie Anno kann sogar gänzlich ohne Blut auskommen, das wäre eh ein Detail auf das ich im Krieg nicht achte, weil ich dann mehr mit Statuswerten, Rohstoffen und Versorgungsketten beschäftigt bin)
 
AW: News - Bioware: Bioware:

Nun, es reicht ja schon, wenn Gewalt in einigen Spielen nur noch ein Lösungsweg unter gleichwertigen anderen wäre. Ich denke da konkret an Spiele wie die Total War Serie.
Mittelalterliche oder frühneuzeitliche Politik mit all ihren Möglichkeiten wäre spannend genug, wenn sich das ganze realistisch umsetzen ließe, als das Spielkonzept nur auf Krieg und einen rudimentären Wirtschaftspart zu beschränken.
Was mir vorschwebt würde allerdings eine weit entwickelte KI voraussetzen. Zum Beispiel, dass der Spieler nicht mehr der "absolute Herrscher" seines Landes ist, sondern er sich mit lokalen Machthabern auseinadnersetzen muss, um seine eigenen Stellung zu sichern; dass die Diplomatie mit anderen Ländern komplexer und realistischer ist; dass die KI-gesteuerten Herrscher wirklich eine Agenda haben, ein Ziel, dass sie während ihres virtuellen Lebens erreichen wollen, und dass sich vielleicht diese Agenda ändert wenn ein neuer KI-Herrscher den Thron übernimmt; usw.
dann wäre Krieg immer noch möglich, aber es gäbe zahllose andere ebenso spannende möglichkeiten, das Spiel zu lösen :-)
 
AW: News - Bioware: Bioware:

Zu einem Spiel, das mit Spaß macht, gehören für mich sowohl "Kämpfe und Schlachtmomente!" als auch eine gute Story und eine tolle Athmosphäre. Wenn das Spiel dann auch noch einen großen Umfang und eine hohen Wiederspielwert hat, bin ich hin und weg.
Was ich dagegen nicht brauche, sind extrabrutale Darstellungen (Splattereffekte). Wenn das in Zukunft weniger wird, bin ich nicht traurig.
 
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