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News - Bioware: Bioware: "Gewalt wird in naher Zukunft kein Verkaufsargument mehr sein"

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satchmo am 07.07.2009 10:33 schrieb:
Der beste Beweis ist die bleierne Angst davor, Jugendliche ab 16 wählen zu lassen.
Ist das echt ein großes Problem?

In Österreich gilt Ab 16 glaube ich schon seit ein paar Jahren.
Pfarrgemeinderat geht ja schon länger Ab 16, glaube sogar z.T. Ab14.


Noch mal zu "Gewalt als Verkaufsargument":
Hier sind wohl auch einfach die Limits erreicht. Was soll man außer literweise Blut, abgetrennten Köperteilen, Innereien und Skeletten noch darstellen? Außer realistischer geht da nichts mehr. Und das interessiert beim jetzigen Detailgrad wohl niemanden mehr.
Eh klar das man was anderes als Innovation oder Neuigkeit einpacken wird müssen. Genauso wie HD-Optik praktisch ihr Limit erreicht hat. Nicht umsonst denken MS und Sony gar nicht darüber nach ihre Konsolen in naher Zukufnt in Rente zu schicken. Das was jetzt kommt sind neue Steuerungskonzepte und neue Inhalte, bessere Optik (und Gewalt) bringt einfach kaum mehr oooohs und aaaahs.
 
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Spassbremse am 07.07.2009 10:41 schrieb:
Ich erinnere mich gerne an mein erstes Computer-RPG "Legend of Faerghail" vor vielen Jahren. Dort war es, ensprechende Talente vorausgesetzt, immer möglich, einen Kampf per Diplomatie zu umgehen. Man konnte das ganze Spiel ohne einen einzigen Kampf beenden, vom Endgegner einmal abgesehen.

:-)
sehr geil, leider habe ich noch nie was von dem spiel gehört. und wenn ich mir die screens ansehe, würde ich es heute auch nicht mehr spielen wollen.
aber das prinzip, dass virtuelle gewalt nur eine option ist, gefällt mir sehr gut.
in Fallout 3 gibt's ein paar (wenige, leider) gute beispiele, wie man gegener gegeneinander ausspielen kann. z.b. im "prolog", als die Tunnel Rats die tochter des Overseer belästigen. sowas bitte öfter! :-)
 
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HanFred am 07.07.2009 10:37 schrieb:
satchmo am 07.07.2009 10:33 schrieb:
Der beste Beweis ist die bleierne Angst davor, Jugendliche ab 16 wählen zu lassen. Die Grünen haben bereits dreimal (in ihrer Geschichte) entsprechende Gesetzesentwürfe eingebracht, es kürzlich wieder - erfolglos.
hier in Bern ist es kürzlich auf kantonsebene eingeführt worden.
da war ich auch dagegen. alleine schon aus dem grund, weil ich mit 16 noch nicht vernünftig (differenziert) hätte wählen können. ich bin mir sicher, dass sowas nur die extremen positionen stärkt, sei es links oder rechts.


Genau das ist das Problem. Man neigt dazu junge Leute zu unterschätzen. Ich kann einer Politikverdrossenheit aber nur entgegenwirken, wenn ich junge Menschen daran partizipieren lassen. Letztlich muss eine Absenkung des Wahlrechts mit einem Umdenken im Bereich der politischen Bildung führen. Ich finde es z. B. nicht optimal, dass in einer Demokratie (welche ja das Mitwirken der Bürger voraussetzt) Politik kein Hauptfach ist. In vielen Fällen, fällt der Politikunterricht auch mal anderen Fächern zum Opfer, jedenfalls war es bei mir früher so, wenn der gleiche Lehrer auch ein Hauptfach unterrichtet.

Noch etwas lässt mich für eine Herabsenkung des Wahlalters sein: Der demographische Wandel. Die alten Menschen nehmen enorm zu. Genau die sind es aber, die am zahlreichsten zur Wahl gehen. Letztlich bedeutet das eine massive Interessensverschiebung und ein noch weiteres Entfernen zu jüngeren Wählergruppen.
 
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HanFred am 07.07.2009 10:45 schrieb:
in Fallout 3 gibt's ein paar (wenige, leider) gute beispiele, wie man gegener gegeneinander ausspielen kann. z.b. im "prolog", als die Tunnel Rats die tochter des Overseer belästigen. sowas bitte öfter! :-)
Diesbezüglich freue ich mich auf Alpha Protocol, wo es hoffentlich viele Entscheidungsmöglichkeiten gibt, welche ein unblutiges Voranschreiten im Spiel ermöglichen. :-)
 
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nikiburstr8x am 07.07.2009 11:10 schrieb:
HanFred am 07.07.2009 10:45 schrieb:
in Fallout 3 gibt's ein paar (wenige, leider) gute beispiele, wie man gegener gegeneinander ausspielen kann. z.b. im "prolog", als die Tunnel Rats die tochter des Overseer belästigen. sowas bitte öfter! :-)
Diesbezüglich freue ich mich auf Alpha Protocol, wo es hoffentlich viele Entscheidungsmöglichkeiten gibt, welche ein unblutiges Voranschreiten im Spiel ermöglichen. :-)
Ich bin ja eig. ein friedfertiger Mensch, aber in Spielen kommt dann meine Ungeduld zum Vorschein. Deus Ex spiele ich wie einen Shooter, bei Splinter Cell holze ich früher oder später alles um, bei Commandos und Desperado ist die Karte am Ende gegnerfrei.... und dabei nehme ich mir eig. immer vor es vernünftig, Stealth + gewaltfrei, anzugehen. Den Vorsatz kann ich aber nie einhalten.
 
AW:

MassEffect hat mit den Dialogen einiges zum Spielspaß beigetragen, vorallem weil alle synchronisiert wurden anstatt nur Text runterlaufen zu lassen.
Aber wenn ich mir MassEffect komplette ohne Kämpfe vorstelle ... auch wieder langweilig.
 
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crackajack am 07.07.2009 11:14 schrieb:
Ich bin ja eig. ein friedfertiger Mensch, aber in Spielen kommt dann meine Ungeduld zum Vorschein. Deus Ex spiele ich wie einen Shooter, bei Splinter Cell holze ich früher oder später alles um, bei Commandos und Desperado ist die Karte am Ende gegnerfrei.... und dabei nehme ich mir eig. immer vor es vernünftig, Stealth + gewaltfrei, anzugehen. Den Vorsatz kann ich aber nie einhalten.
ich verliere auch die geduld, wenn ich mich ansonsten zu langsam vorwärtsbewegen müsste. es kommt auf's spiel an, das kann sich sogar bei einzelnen teilen innerhalb einer serie unterscheiden.
in Hitman Blood Money genoss ich das beobachten der abläufe und das planen, wollte immer das beste rating erreichen. fünf stunden in einem level verbringen und diesen immer wieder neu beginnen? kein problem, denn es wurde nie langweilig. durch den dritten teil hatte ich mich allerdings durchgeballert. :ugly:
in Gothic 2 habe ich alles ausprobiert, was möglich war und am ende sogar noch alles niedergemetzelt, einfach um der exp. willen. im dritten teil bei weitem nicht mehr, da war irgendwann die luft raus.
 
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crackajack am 07.07.2009 11:14 schrieb:
Ich bin ja eig. ein friedfertiger Mensch, aber in Spielen kommt dann meine Ungeduld zum Vorschein. Deus Ex spiele ich wie einen Shooter, bei Splinter Cell holze ich früher oder später alles um, bei Commandos und Desperado ist die Karte am Ende gegnerfrei.... und dabei nehme ich mir eig. immer vor es vernünftig, Stealth + gewaltfrei, anzugehen. Den Vorsatz kann ich aber nie einhalten.
Ungeduldiges Etwas! :-P :finger:

Ob in MGS, Splinter Cell, Deus Ex etc., alle Spiele mit Stealth-Einschlag habe ich leidenschaftlich gerne mit geduldiger lautloser Strategie gespielt, in manchen Spielen habe ich wirklich Spaß dabei, jeden Gegner vor einer Aktion genau zu belauern und perfekt geräuschlos unschädlich zu machen - falls das nicht klappte, war zumindest in SC die QuickSave-Taste mein bester Freund. :-X :ugly:

Bei Games, wo es mir ermöglicht wird, geräuschlos zu agieren oder wenig Aufmerksamkeit mit dicken Wummen zu erregen, fühle ich mich pudelwohl, wobei das bei mir mitunter in Akribie ausartet. :-D :-]

Edit:
HanFred am 07.07.2009 11:24 schrieb:
in Hitman Blood Money genoss ich das beobachten der abläufe und das planen, wollte immer das beste rating erreichen. fünf stunden in einem level verbringen und diesen immer wieder neu beginnen? kein problem, denn es wurde nie langweilig.
Sign. :-X
 
AW:

Occulator am 07.07.2009 11:22 schrieb:
MassEffect hat mit den Dialogen einiges zum Spielspaß beigetragen, vorallem weil alle synchronisiert wurden anstatt nur Text runterlaufen zu lassen.
Aber wenn ich mir MassEffect komplette ohne Kämpfe vorstelle ... auch wieder langweilig.
kommt darauf an, es müsste halt noch sehr viel mehr inhalt her. interessanter inhalt. und den muss sich erst jemand ausdenken, das braucht zeit. dann muss es jemand einbauen, das kostet geld. :-|
ich träume schon lange von erweiterbaren virtuellen welten, in denen man sich die geschichten nach gusto selber aussuchen kann. aber so, wie ich mir das erträume, existiert es noch nicht.
 
AW:

Nicht labern - machen!

Anständige Autoren ins Boot holen, mehr Wert auf Soundtrack und Synchronisation legen. Dabei darf man auch ruhig mal über den Tellerrand schauen. In Filmen werden häufig auch bekannte Songs benutzt, in Spielen dagegen kaum. Die Synchro muss ebenfalls die gleiche Qualität erreichen wie bei grossen Hollywoodproduktionen. Die Story kann noch so genial sein, solange die Sprecher den Text gelangweilt runterrasseln bringt das alles nichts. Auch die restliche Story Präsentation ist noch eine einzige Baustelle. In vielen Spielen haben die Charaktere immernoch die Mimik eines Toasters, überhaupt muss die Anzahl an unterschiedlichen Animationen der Figuren enorm ansteigen damit sie glaubwürdiger bzw "menschlicher" rüberkommen. Momentan ist es so, dass wenn sich zwei Charaktere zB unterhalten, dann wird ein bisschen der Kopf hin und her bewegt und ab und zu hebt mal einer die Hand. :ugly:
Dazu macht sich eine neue Unart breit. In letzter Zeit wird die Story immer häufiger in Standbildern bzw in Comic Manier erzählt. Das ist manchmal ganz nett und auch passend, zB in Max Payne kams ganz gut rüber. Aber immer will man sowas auch nicht sehen und es ist auch nicht immer passend. Da merkt man dann schnell, dass diese Art nur aus Kosten/Zeit-Gründen gewählt wurde.
Dass man das alles besser machen kann, zeigt der hinlänglich bekannte Heavy Rain Trailer http://www.gametrailers.com/video/e3-2k6-heavy-rain/10757

Aber ich glaub solange sich Blutfontänen gut verkaufen lassen, haben die meisten Publisher auch keine grosse Lust solche experimentellen Projekte zu finanzieren.
 
AW:

Was meinen Sie? Wie wichtig sind Gewalt und Kampfhandlungen für den Spielspaß? Wo legen Sie Ihren Interessen-Fokus?
Gewalt selbst ist für mich kein relevanter Bestandteil. Kampfhandlungen lassen sich in vielen Spielen nicht vermeiden, und sind oftmals auch wichtige Aspekte. Immerhin werden Kämpfe in Mario Galaxy, Gothic 3, Indiana Jones, Tomb Raider, Zelda, Metroid Prime oder Metal Gear Solid nicht glorifiziert, bzw. als überragendes Spielelement in den Vordergrund gerückt. Plumpe Gewaltspiele oder brutale Titel mit fehlendem Inhalt (der die Gewalt immerhin halbwegs relativieren könnte) können kurz Spaß machen, aber "echte" Unterhaltung ist das für mich nicht. Call of Duty 4 spielt man durch. Denkt sich nichts weiter dabei. Regt sich maximal über die Klischeeorgie und den unterschwelligen Patriotismus auf, und widmet sich dann "echten" Spielen, auch wenn es von diesen leider nicht mehr viele gibt (Stichworte: Charaktere, Story, Wandlungen, ergreifende Elemente, intelligentes Gameplay).

Ich erachte Geschichten, starke Protagonisten und ein großes Maß an Kreativität (Story, Gameplay) als relevant und ausschlaggebend für interessante Spielerfahrungen. Gewalt darf gerne vorhanden sein, solange sie nicht zum Mittelpunkt, oder künstlich gesteigert wird. Blood Money bot z.B. ein gewisses Maß an fragwürdiger Brutalität und Gewalt (z.B. die Arten, wie man Gegner töten oder beseitigen konnte), die aber von dem sehr intelligenten Gameplay relativiert wurde. Das war okay. Ein Blood Money ohne das clevere Gameplay und mit purem Fokus auf das „amüsante“ Umnieten oder Vernichten von Figuren, wäre für mich hingegen ein absolutes No-Go gewesen.

Regards, eX!

Hier geht es um Spielinhalte bzw. wie wichtig Gewalt für Spiele ist, NICHT um das Wahlverhalten von Jugendlichen oder sonstigen themenfremden Komplexen. Weitere Off-Topic-Kommentare werden kommentarlos gelöscht. Wenn Ihr über Politik diskutieren wollt, dann öffnet einen separaten Thread im Forum, oder nutzt die O-Mail-Funktion. Danke.
 
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oceano am 07.07.2009 11:36 schrieb:
Nicht labern - machen!

Anständige Autoren ins Boot holen, mehr Wert auf Soundtrack und Synchronisation legen. Dabei darf man auch ruhig mal über den Tellerrand schauen. In Filmen werden häufig auch bekannte Songs benutzt, in Spielen dagegen kaum. Die Synchro muss ebenfalls die gleiche Qualität erreichen wie bei grossen Hollywoodproduktionen. Die Story kann noch so genial sein, solange die Sprecher den Text gelangweilt runterrasseln bringt das alles nichts. Auch die restliche Story Präsentation ist noch eine einzige Baustelle. In vielen Spielen haben die Charaktere immernoch die Mimik eines Toasters, überhaupt muss die Anzahl an unterschiedlichen Animationen der Figuren enorm ansteigen damit sie glaubwürdiger bzw "menschlicher" rüberkommen. Momentan ist es so, dass wenn sich zwei Charaktere zB unterhalten, dann wird ein bisschen der Kopf hin und her bewegt und ab und zu hebt mal einer die Hand. :ugly:

Da kann ich dir nur Vampire Bloodlines empfehlen :-)
Das Spiel hat einen "richtigen" Soundtrack (zwar nicht von allgemein bekannten Bands, sondern aus der Metal/Gothic Ecke), sehr gute Sprecher, und dank der Source Engine sind die Charakter-Animationen ganz gut (aber nicht auf dem Level von HL2)
Leider merkt man dem Spiel an, dass es viel zu früh veröffentlich wurde - nicht nur an den Bugs, sondern auch am Missionsdesign. Gibt es in der ersten Hälfte des Spiels zahlreiche Quests, die man mit Sozialen und Schleich-Skills gewaltfrei lösen kann (und z. T. auch muss), wird die zweite Hälfte immer Kampfbetonter, und dann steht man als Char mit weit ausgebauten Sozialen Skills doch ziemlich dumm da...

Ich würde mehr Story auf jeden Fall begrüßen; gerne auch mit philosphischen oder kritischen Einschlag, der einem auch zum Nachdenken anregt :)

Edit: noch eine große Stäke von Bloodlines: die Dialoge; die sind richtig gut, allerdings sollte man schon fortgeschrittene Englischkenntnisse mitbringen, um sie wirklich würdigen zu können.
 
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wenn in einem Ritter - Rollenspiel wie dem zukünftigen Dragon Age Orions Köpfe abgeschlagen werden, und die Rüstung nach einer Schlacht blut besudelt ist, ist das meiner Meinung nach realistisch unt trägt somit auch zur Atmosphäre bei...
 
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Also cih finde die Atmosphäre kommt von Sound, Grafik und Story(Reihenfolge beliebig)aber ich brauch keine abgeschlagenen Köpfe oder blutbesudelte Rüstungen, egal in welcher Art Spiel
 
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Kämpfen gehört zu einem RPG dazu und macht das Ganze erst reizvoll. Ich kann auf interaktive Filme verzichten und auch auf immer mehr Filmatmosphäre, wie bei Kotor, Jade Empire und Mass Effect verzichten,wenn es damit endet, daß alles andere doch recht bescheiden ausfiel und die Spielzeit und Anspruch minimiert wurden.

Eine gute Story ist sicher nicht falsch, aber den Mittelpunkt des Spiels sollte immer noch das Spielen haben. Auf Dauer nutzt sich eine gute Geschichte sich ab und bewegende tragische Momente verlieren ihre Wirkung, während eine gutes Regelwerk und Kampfsystem sich kaum abnutzt. Bei Kotor war es das erste mal noch überraschend, daß der SC Revan war, aber danach ist es mit der Wirkung dieser Szene vorbei. Emotionale Momente nutzen sich auch sehr schnell ab.

Die Fixierung auf die Story macht es auch nicht einfach den Spieler viel Freiheit zu geben, viel abseits der Hauptgeschichte geschehen zu lassen, ... oder zu erlauben seinen SC zu benennen. Die Fixierung auf das Erzählen einer Geschichte statt auf das Spielen einer Figur macht RPGs total linear, abseits der Haupthandlung uninteressant und schränkt die spielerische Freiheit massiv.

Ein Rollenspiel sollte mehr sein als die Fixierung auf den Spannungsbogen einer Geschichte, ein interaktiver Film und ständige Klopperei. Es tut den RPGs weder gut zum Film zu mutieren, noch einen auf Manga-RPGs ala Final Fantasy zu machen.
 
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Also ich halte dies für einen guten Aspekt. Weg von der immer wiederkehrenden Gewlt in Spielen. Wenn man sich das mal so anschaut ist Gewalt in Actionspielen immer der Hauptlösungsweg bzw. oft unumgänglich.

Ich wünsche mir mal ein Spiel das evtl. mal ganz ohne auskommt. Wie ein spannender Film der halt durch andere Hilfmittel fesselt. Vielleicht mal ein Spiel in dem es gar keine Feinde gibt. Da fällt mir auf anhieb nix ein, aber es gibt sicherlich genug Stoff um ein Spiel einfach nur emotional auf den Spieler wirken zu lassen.
 
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Gewalt sollte mit rein. Und so mehr und so besser, aber die Geschichte sollte auch vorhanden sein. Eine kombination aus allem !!
 
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SkycladGuardian am 07.07.2009 12:07 schrieb:
Ich würde mehr Story auf jeden Fall begrüßen; gerne auch mit philosphischen oder kritischen Einschlag, der einem auch zum Nachdenken anregt :)
Das ist eigentlich der ausschlaggebende Punkt, warum ich zocke.
Ich will eine Welt erleben in der mich die Atmosphäre umhaut. Nicht der x-te 2.WK-Shooter sondern genial inszenierte, glaubwürdige Geschichten, wo man merkt, das die Story einen auch was mit auf den Weg geben will, als Beispiel sei da nur mal Final Fantasy 7 genannt.
Das sind die Spiele, die es lohnt zu zocken, meiner Meinung nach, die nicht unter der Kategorie "I'm just killing time" laufen. =)

Jedoch muss ich gestehen, dass mich manch sinnfreie Gewaltorgie ebenso "anmacht", letztens zockte ich Prototype durch und hatte Spaß dabei. :-]
 
AW: News - Bioware: Bioware:

"Aber mittlerweile gibt es auch ein anderes Publikum, ein Publikum, das einfach nur eine gute Geschichte genießen möchte."
Wenn ich vorrangig eine Geschichte vorgesetzt bekommen will, schau ich mir einen Film an.

In einem Spiel will ich interagieren und da gibt's tatsächlich ein passendes Genre - wo in der Regel die Gewalt auf ein Minimum reduziert wird - welches heute aber nur noch ein Nischendasein fristet: Das Adventure. Das kann er ja wohl nicht als das Genre der Zukunft gemeint haben.

Casual Games haben auch keine Story. Es gibt eine Menge Genres, die ohne Gewalt auskommen, aber es gibt nur wenige, die gleichzeitig Raum für eine Story bieten. Die Sims zum Beispiel, wenn man denn virtuelle Seifenopern mag.

Lange Rede kurzer Sinn: Greg Zuscheks Aussage wirkt nicht zu Ende gedacht.
 
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