MMORPG Bless Online eingestellt, Spieler wollen Geld zurück

Darkmoon76

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Zum Artikel: MMORPG Bless Online eingestellt, Spieler wollen Geld zurück
 

HolgerHans

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Meine Prognose: SWTOR is als nächstes dran.
MMOs sind ein Gaming Relikt vergangener Tage und liegt schon lange im Sterben.

Ich hol schonmal Popcorn.
 

Wamboland

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Bless war ja nicht schlecht, aber hatte auch zu wenig was es wirklich gut gemacht hätte. Ich hab es immer als 0815MMORPG das MMOPRG bezeichnet. Das Mount und Pet system war noch als einziges etwas eigenes, aber zu wenig. Dazu dann die eher schwache Performance, auch wenn es ganz ordentlich ausgesehen hat.
 

Batze

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Meine Prognose: SWTOR is als nächstes dran.
MMOs sind ein Gaming Relikt vergangener Tage und liegt schon lange im Sterben.

Ich hol schonmal Popcorn.

Mit dem unterschied, SWToR hält sich schon ziemlich lange mit ihrem f2p Model, und das sogar ziemlich erfolgreich. Allein für die einzelnen Klassen Kampagnen/Story lohnt es sich schon da reinzuschauen, die sind nämlich wirklich sehr gut gemacht.
 

RedDragon20

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Meine Prognose: SWTOR is als nächstes dran.
MMOs sind ein Gaming Relikt vergangener Tage und liegt schon lange im Sterben.

Ich hol schonmal Popcorn.

Gibt genug MMOs, die sich mittlerweile echt lange gehalten haben. HdR Online, SWTOR, World of Warcraft, Tera Online usw. usw.

Was ich aber behaupten würde, ist: Heutzutage braucht man kein MMO mehr releasen. Der Markt ist nach wie vor voll davon und es gibt auch genug andere Multiplayer-Spiele.
 

BlackyRay

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Gibt genug MMOs, die sich mittlerweile echt lange gehalten haben. HdR Online, SWTOR, World of Warcraft, Tera Online usw. usw.

Was ich aber behaupten würde, ist: Heutzutage braucht man kein MMO mehr releasen. Der Markt ist nach wie vor voll davon und es gibt auch genug andere Multiplayer-Spiele.

Dass swtor nur noch am Leben gehalten wird dürfte den meisten klar sein.....aber ganz ehrlich.... Dann ist das nunmal so.
Für jedes Singleplayer-Spiel welches ich durch gespielt habe und somit nie wieder anrühren Krieg ich auch keine Geld zurück in swtor hab ich fast sämtliche Klassenstorys durchgespielt die Erweiterung von rewan ungefähr zu 2/3 fertig gespielt etliche Stunden PVP gesuchtet.....

Ich hab ein Vielfaches meines investierten Geldes als Gegenwert zurückerhalten und wie ist es wenn ich zum Beispiel in den Freizeitpark gehe? Geld zahlen paar Minuten maximal einen Tag Spaß haben Ende....
 

Weissbier242

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Der Markt ist voll mit dem gleichen Mist ja, deswegen scheitern auch so viele. Alles die gleiche Suppe.
Ein MMO was mal etwas Anspruch bietet schlägt heute ein, weil viele darauf warten. Sieht man ja an Classic WOW gerade. Das Spiele selbst Ich gerade unheimlich gerne, obwohl Ich mit WOW nie was anfangen konnte.
Aber nach dem ganzen kram wie ESO, Guild Wars 2 und Konsorten ist es eine regelrechte Genugtuung mal nicht alles hinterhergeworfen zu bekommen. Sich wieder über Items zu freuen, kein blödes mitleveln von Mob, jeder kann alles machen, Itemshops usw usw usw. Vor allem aber mal die Welt richtig wahrnehmen und immer auf der Hut sein, weil 2 Mobs schon einer zu viel sein können. Es hat schon seinen Grund warum Spiele früher länger gespielt wurden. Heute bieten die einfach langfristig nix. Anfangs toll, dann merkt ma die Fehler im System wie in Eso das One Tamriel Update, was alles kaputt gemacht hat. Sehe als wirklich klassische alternative nur Pantheon - rise of the fallen am Horizont, sonst ist auf lange Zeit nichts in Sicht mit etwas Anspruch.
 

Spiritogre

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Bless Online, da war doch was? Ah, ich wollte das ausprobieren bin aber irgendwie nicht aus dem "Starttempel" oder was das war rausgekommen, ich habe ums Verrecken nicht geschafft den Platz davor zu verlassen. Also flog das Game gleich wieder von der Platte.

Grundsätzlich war es halt auch kein "Triple A" Spiel und war zwar hübsch aber nicht herausragend. Ich denke in dem Segment in dem Bless mitmischen wollte herrschen Black Desert oder ArcheAge vor und Games wie Riders of Icarus oder Revelation Online sind letztlich immer noch einen Ticken besser gewesen. Und dann wird halt die Luft in dieser Nische auch eng.
 

S4m3n

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Kann mich noch erinnern, wie ich mein Pre-Order Paket nach 4 Ingame Stunden zurückgeben konnte, weil der Launch eine Katastrophe war. Allgemein hatte das Game nicht gebockt. War also ne gute Entscheidung, den Schmutz direkt wieder abzusetzen.
 

Javata

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Der Markt ist voll mit dem gleichen Mist ja, deswegen scheitern auch so viele. Alles die gleiche Suppe.
Ein MMO was mal etwas Anspruch bietet schlägt heute ein, weil viele darauf warten. Sieht man ja an Classic WOW gerade. Das Spiele selbst Ich gerade unheimlich gerne, obwohl Ich mit WOW nie was anfangen konnte.
Aber nach dem ganzen kram wie ESO, Guild Wars 2 und Konsorten ist es eine regelrechte Genugtuung mal nicht alles hinterhergeworfen zu bekommen. Sich wieder über Items zu freuen, kein blödes mitleveln von Mob, jeder kann alles machen, Itemshops usw usw usw. Vor allem aber mal die Welt richtig wahrnehmen und immer auf der Hut sein, weil 2 Mobs schon einer zu viel sein können. Es hat schon seinen Grund warum Spiele früher länger gespielt wurden. Heute bieten die einfach langfristig nix. Anfangs toll, dann merkt ma die Fehler im System wie in Eso das One Tamriel Update, was alles kaputt gemacht hat. Sehe als wirklich klassische alternative nur Pantheon - rise of the fallen am Horizont, sonst ist auf lange Zeit nichts in Sicht mit etwas Anspruch.

Du erzählst schon Unfung. Der Grund warum du in vielen (allen) älteren MMORPGs so viel "hinterher geworfen" bekommst ist ganz einfach: Die Leute, die ab Release spielen und ggf auch noch Geld investiern sind extrem gut ausgesattet. Kommst du dann 1 Jahr nach Release dazu müsstest du ja theoretisch auch 1 Jahr farmen um auf das Level zu kommen und die anderen Farmen aber natürlich weiter, sprich du holst die alten Spieler nie ein. Dazu sollen alte Spieler sich noch Twinks ziehen und noch mehr Geld investieren. Daher bekommt man viele Boni, in welcher Form auch immer. Man will/soll schließlich mit den anderen Mitspielen können. Wenn du jetzt WoW anfängst ist es 1:1 genau so. Was dir gerade an Classic gefällt ist einfach das typische zum Release mit dabei sein ohne Level-Boni etc.
 

hunterseyes

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Gibt genug MMOs, die sich mittlerweile echt lange gehalten haben. HdR Online, SWTOR, World of Warcraft, Tera Online usw. usw.

Was ich aber behaupten würde, ist: Heutzutage braucht man kein MMO mehr releasen. Der Markt ist nach wie vor voll davon und es gibt auch genug andere Multiplayer-Spiele.


Egal in welchem mmo(rpg) die Spiele haben eines gemeinsam: es gibt KEINE eierlegendewollmilchsau.

Die Spiele auf dem Markt bieten in ihrem Bereich sehr geniale Inhalte und jedes Spiel hat sich scheinbar diverse Inhalte herausgesucht, die im Spiel besonders ausgebaut und mit hoher Qualität überzeugen. Ds eine Spiel hat tolle, Arenen, das andere geniale Charakterklassen, ein anderes ein tolles Housingsystem, Berufesystem, lebendige Welten, detaillierte Questgebiete, Haupt/Nebenquests, uvm. ABER kein Spiel auf dem Markt kann sich in allen Bereich auf einmal rühmen. Von daher sucht man sich als Spieler eben das Spiel oder die Spiele heraus, die einem die Inhalte bieten, die man möchte.

Wenn also ein Spiel herauskommen sollte, dass sehr viele Aspekte in einer atemberaubenden Qualität und Tiefe anbietet, hätte es sehr gute Chancen diverse Konkurrenten vom Markt zu fegen. Allerdings wäre dies wohl wieder ein derartiges Mammutprojekt, wo sich keiner rangetraut.

Der Markt ist voll mit dem gleichen Mist ja, deswegen scheitern auch so viele. Alles die gleiche Suppe.
Ein MMO was mal etwas Anspruch bietet schlägt heute ein, weil viele darauf warten. Sieht man ja an Classic WOW gerade. Das Spiele selbst Ich gerade unheimlich gerne, obwohl Ich mit WOW nie was anfangen konnte.
Aber nach dem ganzen kram wie ESO, Guild Wars 2 und Konsorten ist es eine regelrechte Genugtuung mal nicht alles hinterhergeworfen zu bekommen. Sich wieder über Items zu freuen, kein blödes mitleveln von Mob, jeder kann alles machen, Itemshops usw usw usw. Vor allem aber mal die Welt richtig wahrnehmen und immer auf der Hut sein, weil 2 Mobs schon einer zu viel sein können. Es hat schon seinen Grund warum Spiele früher länger gespielt wurden. Heute bieten die einfach langfristig nix. Anfangs toll, dann merkt ma die Fehler im System wie in Eso das One Tamriel Update, was alles kaputt gemacht hat. Sehe als wirklich klassische alternative nur Pantheon - rise of the fallen am Horizont, sonst ist auf lange Zeit nichts in Sicht mit etwas Anspruch.

Ernsthaft? Im Vergleich mit andren Spielen ist das reine Classic doch gar kein AAA-Titel mehr! Heutzutage wäre es wohl nur noch im Bereich eines asia-grinders angesiedelt.
 

RedDragon20

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Egal in welchem mmo(rpg) die Spiele haben eines gemeinsam: es gibt KEINE eierlegendewollmilchsau.

Die Spiele auf dem Markt bieten in ihrem Bereich sehr geniale Inhalte und jedes Spiel hat sich scheinbar diverse Inhalte herausgesucht, die im Spiel besonders ausgebaut und mit hoher Qualität überzeugen. Ds eine Spiel hat tolle, Arenen, das andere geniale Charakterklassen, ein anderes ein tolles Housingsystem, Berufesystem, lebendige Welten, detaillierte Questgebiete, Haupt/Nebenquests, uvm. ABER kein Spiel auf dem Markt kann sich in allen Bereich auf einmal rühmen. Von daher sucht man sich als Spieler eben das Spiel oder die Spiele heraus, die einem die Inhalte bieten, die man möchte.

Wenn also ein Spiel herauskommen sollte, dass sehr viele Aspekte in einer atemberaubenden Qualität und Tiefe anbietet, hätte es sehr gute Chancen diverse Konkurrenten vom Markt zu fegen. Allerdings wäre dies wohl wieder ein derartiges Mammutprojekt, wo sich keiner rangetraut.

Qualität allein ist kein Garant für Erfolg. Wenn morgen das beste MMO aller Zeiten angekündigt werden und in nem halben Jahr erscheinen würde, würde es mit Sicherheit natürlich mediale Aufmerksamkeit bekommen. Aber es ist nicht sicher, ob das Spiel auch von genügend Spielern gespielt werden würde. Der Markt war schon vor 10 Jahren übersättigt, als all die "WoW-Klone" an den Start gingen und Asia-Grinder vermehrt auch im Westen erschienen sind. Das ist heute nicht anders. Es gibt nach wie vor zig MMOs und Multiplayer-Spiele, wie gesagt. Es ist heute so schwer wie nie, als "Neuling" mit einer neuen Marke Fuß in der Branche zu fassen. Einfach, weil die dicksten Fische sich am Markt gehalten haben und so schnell auch nicht wieder verschwinden werden.

WoW war letztlich auch nur so erfolgreich, weil Warcraft schon damals eine starke Marke war und weil es, im Vergleich zu bisherigen MMOs damals, auf Casual getrimmt war. Aber ohne die Marke "Warcraft" wäre es mit Sicherheit nie so erfolgreich geworden.
 

hunterseyes

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Ich denke die Warcraft Marke an sich war nicht mal der entscheidende Punkt. Eher, weil es die richtige Zeit war, an dem der Durchschnittsverdiener sich dann nen SPielerechner leisten konnte, gleiches gilt für die Internetverbindung, die dann die ersten Flaterates die angeboten wurden. Die Spiele wurden medial von Blizzard so gepusht, dass sie jeder mitbekommen hatte, egal ob er wollte oder nicht.

WoW war nicht mal das erste gute mmo(rpg) und daher auch nicht "das Original", so kann man die Nachfolger auch nicht WoW-Clone nennen. Die bis dato vorhandenen Spiele wurden nur nicht mit entsprechender PR gepusht und galten eher in der Gesellschaft als Nerd-Kram. Zumal diese oftmals schwerer beim Spieleinstieg war. Da war WoW wirklich wie ein Fahrrad mit Stützrädern.

Genausogut hätte WoW auch richtig failen können, aber sie hatten Glück, dass die Gesellschaft es so positiv aufgenommen hatte und es die Zeit gewesen ist, in der die Technischen Gegebenheiten eben vorhanden und bezahlbar für die Masse wurde.

Was genau jetzt so viele Spieler (wie viel eigentlich, in Zahlen?) auf WoW-Classic aufspringen bleibt mir wahrlich ein Rätzel. Ich selbst empfand damals Classic als grindlastig und lahm. Einzig die story war interessant. Wenn ichmir aber aktuelle Produkte und dem neuen Classic vergleiche, scheinen viele SPieler da interessante Vorlieben zu haben, wenn sie auf solche Kultartikel zurückgreifen. Inhaltlich gibt es da schon wesentlich besseres. (ja was besser ist mag jeder selbst beurteilen, aber rein neutral betrachtet, bietet classic nicht viel und schon gar nicht mit hoher inhaltlicher Qualität) (Berufe, Skillsystem, Klassenvielfalt, Gildensystem, Arenen, Schlahctfelder und Co...eben alles, was man heutzutage in aktuellen SPielen erwartet.)
 

Wamboland

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Ich denke die Warcraft Marke an sich war nicht mal der entscheidende Punkt. Eher, weil es die richtige Zeit war, an dem der Durchschnittsverdiener sich dann nen SPielerechner leisten konnte, gleiches gilt für die Internetverbindung, die dann die ersten Flaterates die angeboten wurden. Die Spiele wurden medial von Blizzard so gepusht, dass sie jeder mitbekommen hatte, egal ob er wollte oder nicht.

WoW war nicht mal das erste gute mmo(rpg) und daher auch nicht "das Original", so kann man die Nachfolger auch nicht WoW-Clone nennen. Die bis dato vorhandenen Spiele wurden nur nicht mit entsprechender PR gepusht und galten eher in der Gesellschaft als Nerd-Kram. Zumal diese oftmals schwerer beim Spieleinstieg war. Da war WoW wirklich wie ein Fahrrad mit Stützrädern.

Genausogut hätte WoW auch richtig failen können, aber sie hatten Glück, dass die Gesellschaft es so positiv aufgenommen hatte und es die Zeit gewesen ist, in der die Technischen Gegebenheiten eben vorhanden und bezahlbar für die Masse wurde.

Was genau jetzt so viele Spieler (wie viel eigentlich, in Zahlen?) auf WoW-Classic aufspringen bleibt mir wahrlich ein Rätzel. Ich selbst empfand damals Classic als grindlastig und lahm. Einzig die story war interessant. Wenn ichmir aber aktuelle Produkte und dem neuen Classic vergleiche, scheinen viele SPieler da interessante Vorlieben zu haben, wenn sie auf solche Kultartikel zurückgreifen. Inhaltlich gibt es da schon wesentlich besseres. (ja was besser ist mag jeder selbst beurteilen, aber rein neutral betrachtet, bietet classic nicht viel und schon gar nicht mit hoher inhaltlicher Qualität) (Berufe, Skillsystem, Klassenvielfalt, Gildensystem, Arenen, Schlahctfelder und Co...eben alles, was man heutzutage in aktuellen SPielen erwartet.)

Na ja, WoW hat die Spielerschaft massiv erweitert. Denn WoW wurde sehr viel von MMORPG Einsteigern gespielt. Viele Veteranen haben reingeschaut und ein großer Teil ging dann zu seinem Spiel zurück. Da hat die Marke Blizzard und Warcraft sicherlich den größten Anteil gehabt, denn Inhaltlich war WoW nun nix besonderes. Es war nur sehr einsteiger freundlich im Gegensatz zu den anderen Spielen. Das hat mich damals echt beeindruckt, das alles mit UI Elementen usw. funktionierte und ich keine /commands benötigt habe ^^ Spielerisch war ich aber nach 14 Tagen gelangweilt, weil die Klassenauswahl einfach armselig war. (ist halt blöd wenn du aus einem Spiel kommst, wo die Charaktere besser aussehen und du 3x20+ Klassen hast ^^)
 

Spiritogre

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Die Marke Warcraft war für den Erfolg von WoW meiner Ansicht nach völlig irrelevant. Was das Spiel auszeichnete war, dass es eben aufgrund der schlichten Grafik selbst auf damals älteren PCs mehr oder minder lauffähig war, dass der Heim-PC Boom gerade seinen Höhepunkt erlebte (danach ging es dank Notebooks und später Tablets dann immer mehr bergab) und das Internet großflächig weltweit und dank ADSL auch schnell und in der Regel als Flatrate überall verfügbar wurde. Das waren die Äußeren Begebenheiten, WoW war zur rechten Zeit am rechten Ort.

Der zweite Punkt war eben die Zugänglichkeit, vorherige MMORPGs waren in der Bedienung oft sperrig bis zum geht nicht mehr, jeder der mal Everquest oder Lineage gespielt hat wird sich erinnern. Und Spiele wie Ultima Online waren von der Konzeption her zusätzlich halt noch komplett auf Hardcore-Gamer ausgelegt mit z.B. PvP, wo der Sieger den Besiegten komplett leer räumen konnte.

Was genau jetzt so viele Spieler (wie viel eigentlich, in Zahlen?) auf WoW-Classic aufspringen bleibt mir wahrlich ein Rätzel. Ich selbst empfand damals Classic als grindlastig und lahm. Einzig die story war interessant. Wenn ichmir aber aktuelle Produkte und dem neuen Classic vergleiche, scheinen viele SPieler da interessante Vorlieben zu haben, wenn sie auf solche Kultartikel zurückgreifen. Inhaltlich gibt es da schon wesentlich besseres. (ja was besser ist mag jeder selbst beurteilen, aber rein neutral betrachtet, bietet classic nicht viel und schon gar nicht mit hoher inhaltlicher Qualität) (Berufe, Skillsystem, Klassenvielfalt, Gildensystem, Arenen, Schlahctfelder und Co...eben alles, was man heutzutage in aktuellen SPielen erwartet.)

Es ist die Erinnerung. Ich habe gerade mit meiner Frau drüber gesprochen und wenn, dann würde sie lieber wieder Classic spielen als die aktuelle Version, vor allem um sich an die alten Zeiten zu erinnern und das Gefühl von damals wieder aufleben zu lassen. Wobei ihr das aktuelle Classic allerdings zu wenig Umfang bietet, Burning Crusade und Wrath of the Lich King sollten schon noch mit dabei sein.
Aktuelle MMORPGs inkl. WoW, interessieren sie inzwischen jedoch überhaupt nicht mehr, die Zeiten sind einfach vorbei.

Was die Zahlen angeht, Blizzard veröffentlich ja seit Jahren keine mehr, ich nehme mal an, die Spielerzahlen sind inzwischen deutlich unter 10 Millionen. Laut Statista geschätzt aktuell bei ca. 5 Millionen. Das würde auch in etwa mit den Verkaufszahlen von Battle for Azeroth übereinstimmen, welches zu Release 3,4 Millionen verkauft hat, danach dürften die Zahlen merklich zurückgegangen sein.

So oder so wäre das immer noch eine Hausnummer für ein Abo-Spiel. Bei einem Final Fantasy XIV, dem einzigen anderen mit monatlich festen Kosten (um die man nicht herum kommt) hat sich das Hauptspiel bisher ca. 11 Millionen Mal verkauft und die Spielerzahl wird eher so im Bereich 1 - 2 Millionen liegen.

Für die F2P MMORPGs gibt es ja leider nie Zahlen.
 

McDrake

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Die Marke Warcraft war für den Erfolg von WoW meiner Ansicht nach völlig irrelevant. Was das Spiel auszeichnete war, dass es eben aufgrund der schlichten Grafik selbst auf damals älteren PCs mehr oder minder lauffähig war, dass der Heim-PC Boom gerade seinen Höhepunkt erlebte (danach ging es dank Notebooks und später Tablets dann immer mehr bergab) und das Internet großflächig weltweit und dank ADSL auch schnell und in der Regel als Flatrate überall verfügbar wurde. Das waren die Äußeren Begebenheiten, WoW war zur rechten Zeit am rechten Ort.

Ich denke auch, dass der Zeitpunkt, wie bei sehr vielen Erfolgsgeschichten, ein entscheidender Faktor war.
Vor WOW gabs schon einige MMO(RPG)s. Die kamen aber alle in die Jahre.
Blizz hat dann "einfach" so ziemlich alle die Nischenspieler, welche damals MMOs spielten, abgeholt.

Everquest 2 hat sich dann eigentlich selber Konkurrenz gemacht.
Ultima Online 2 kam auch nie über die Konzeptphase in 3D hinaus.
 

Batze

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Ich denke auch, der Hauptpunkt war einfach das es von Blizzard war. Zu der Zeit war Diablo 2 Mega erfolgreich, genauso wie Starcraft und viele meinten eben, ist von Blizzi, muss ja gut sein. Das war eben die Zeit wo Blizzard noch einen ganz besonderen Ruf hatte.
Dazu kam dann die lange Betaphase wo (fast) jeder sehen konnte das der Einstieg wirklich schön einfach war, also im Gegensatz zu anderen MMO's die es damals so gab.
 

RedDragon20

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Ich denke die Warcraft Marke an sich war nicht mal der entscheidende Punkt. Eher, weil es die richtige Zeit war, an dem der Durchschnittsverdiener sich dann nen SPielerechner leisten konnte, gleiches gilt für die Internetverbindung, die dann die ersten Flaterates die angeboten wurden. Die Spiele wurden medial von Blizzard so gepusht, dass sie jeder mitbekommen hatte, egal ob er wollte oder nicht.

WoW war nicht mal das erste gute mmo(rpg) und daher auch nicht "das Original", so kann man die Nachfolger auch nicht WoW-Clone nennen. Die bis dato vorhandenen Spiele wurden nur nicht mit entsprechender PR gepusht und galten eher in der Gesellschaft als Nerd-Kram. Zumal diese oftmals schwerer beim Spieleinstieg war. Da war WoW wirklich wie ein Fahrrad mit Stützrädern.

Genausogut hätte WoW auch richtig failen können, aber sie hatten Glück, dass die Gesellschaft es so positiv aufgenommen hatte und es die Zeit gewesen ist, in der die Technischen Gegebenheiten eben vorhanden und bezahlbar für die Masse wurde.

Was genau jetzt so viele Spieler (wie viel eigentlich, in Zahlen?) auf WoW-Classic aufspringen bleibt mir wahrlich ein Rätzel. Ich selbst empfand damals Classic als grindlastig und lahm. Einzig die story war interessant. Wenn ichmir aber aktuelle Produkte und dem neuen Classic vergleiche, scheinen viele SPieler da interessante Vorlieben zu haben, wenn sie auf solche Kultartikel zurückgreifen. Inhaltlich gibt es da schon wesentlich besseres. (ja was besser ist mag jeder selbst beurteilen, aber rein neutral betrachtet, bietet classic nicht viel und schon gar nicht mit hoher inhaltlicher Qualität) (Berufe, Skillsystem, Klassenvielfalt, Gildensystem, Arenen, Schlahctfelder und Co...eben alles, was man heutzutage in aktuellen SPielen erwartet.)

Sicherlich spielt auch der Zeitpunkt eine Rolle. Ob das Spiel so erfolgreich geworden wäre, wenn man es heute released hätte, ist fraglich. Dennoch kam das Spiel von Blizzard und war Teil der Marke Warcraft. Was wäre wohl passiert, wenn das Spiel gameplaytechnisch zwar identisch, aber eben nichts mit Warcraft und Blizzard zu tun gehabt hätte? Richtig: Es wäre ein Flop geworden. Zumindest hätte es sich niemals so lange gehalten. Davon bin ich überzeugt.

Es ist nicht der einzige Faktor für den Erfolg, ja. Aber ein entscheidender. Immerhin war das eine Zeit, in der WarCraft 3 extrem erfolgreich war und aktiv gespielt wurde. Ein Jahr vor WoW wurde ja erst Frozen Throne veröffentlicht. Insofern ist das mit dem Zeitpunkt schon richtig. Aber einige hier unterschätzen die Macht einer starken Marke, hab ich das Gefühl.

Und, wie ich selbst schon sagte, war Blizzards Talent, Spiele sehr zugänglich zu gestalten, ebenfalls einer der entscheidenden Faktoren.
 

MatthiasDammes

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Dass swtor nur noch am Leben gehalten wird dürfte den meisten klar sein....

Für ein Spiel, das angeblich nur noch am Leben gehalten wird, ist da aber verdammt viel los. In Sachen Spielern und neuer Inhalte.
Nächsten Monat erscheint sogar die nächste Erweiterung.
 

Spiritogre

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Sicherlich spielt auch der Zeitpunkt eine Rolle. Ob das Spiel so erfolgreich geworden wäre, wenn man es heute released hätte, ist fraglich. Dennoch kam das Spiel von Blizzard und war Teil der Marke Warcraft. Was wäre wohl passiert, wenn das Spiel gameplaytechnisch zwar identisch, aber eben nichts mit Warcraft und Blizzard zu tun gehabt hätte? Richtig: Es wäre ein Flop geworden. Zumindest hätte es sich niemals so lange gehalten. Davon bin ich überzeugt.

Ich wie gesagt überhaupt nicht. Vielleicht trug der Name Blizzard einen Teil dazu bei aber wir wollen doch mal feststellen, dass durch WoW ganze Heerscharen an Menschen überhaupt erst in Kontakt mit Spielen kamen und für die waren Namen wie Warcraft oder Blizzard völlig unbekannt.

Warcraft ist immerhin eine Strategiespielserie gewesen und keine Rollenspielserie, alleine deswegen wird nur winziger Bruchteil der WoW Zocker vorher ein Warcraft gespielt haben. Das sind halt völlig andere Genres mit zum Großteil völlig anderen Spielern. Ein Großteil der Gamer ist nun mal kein Hardcore-Zocker, der Querbeet alles spielt, was irgendwie einen Namen in der Gaming-Welt hat.

Und der große Konkurrent, der keiner war, weil als Spiel völlig anders konzeptioniert, startete parallel zu WoW und war zu der Zeit auch sehr erfolgreich. Nur Guild Wars und Arenanet waren völlig unbekannte Namen. Guild Wars war nur nicht so erfolgreich weil die ganzen PvP Spieler sich da ansiedelten und es deswegen einen Ruf als PvP Game weg hatte (in gewissen Weise zu Recht, das PvP von Guild Wars ist insbesondere im Vergleich zu WoW fantastisch). Ansonsten hatte Guild Wars noch ein paar Eigenheiten, die es von normalen MMORPGs abhob und welche die spielerische Freiheit ein wenig einschränkte, was es eben nicht automatisch zur Alternative machte und deswegen von vielen Zockern auch nicht in Erwägung gezogen wurde.
Du hattest halt nur Städte-Hubs wo alle rumliefen, sämtliche offenen Gebiete der Welt waren instanziert und die Gruppe war alleine unterwegs. Das Levelcap lag bei 20 und man konnte nur sieben Skills mitnehmen, was erforderte, dass man wirklich Gedanken in seine Skillung steckte und nicht einfach alle Skills in die 1000 Leistenplätze auf dem Schirm wie bei Wow bunkerte und beliebig einfach irgendwas drücken konnte. D.h. Guild Wars spielte sich viel taktischer. Gerade in späteren Addons entschied die Skillung für eine Mission (der ganzen Gruppe) oft über Sieg oder Niederlage. Casuals hatten spätestens ab Factions keine Chance mehr. Und bei Nightfall bekamen sogar Veteranen teils heftige Probleme, da ging teils gar nichts ohne Absprache und Planung und das, wo ich die Endmission im Hauptspiel sogar im Alleingang schaffte.

Zuletzt, das Größengefühl bei WoW war zur damaligen Zeit der Wahnsinn, die Verhältnisse und Entfernungen fühlten sich richtig echt an, alleine dadurch wirkte die Welt damals schon imposant im Vergleich zu normalen Spielewelten. Und du konntest halt in jede Höhle, jedes Haus und überall echte Menschen treffen. Das machte es als Gesellschaftsspiel einzigartig. Der Großteil der Spieler war und ist eben nur "casual" unterwegs. levelt ein wenig, crafted ein wenig und quatscht beim Angeln über Teamspeak. Es war eine Art Second Live mit zumindest ein wenig richtigem Spiel, das nebenher für Unterhaltung sorgte. Das machte den Erfolg aus.
 
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Batze

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Ich wie gesagt überhaupt nicht. Vielleicht trug der Name Blizzard einen Teil dazu bei aber wir wollen doch mal feststellen, dass durch WoW ganze Heerscharen an Menschen überhaupt erst in Kontakt mit Spielen kamen und für die waren Namen wie Warcraft oder Blizzard völlig unbekannt.
Also das sehe ich nun mal ganz anders. Jeder der zu dieser zeit in Sachen PC gaming aktiv war kannte auch den namen Blizzard. Sei es wegen Diablo Starcraft und auch Warcraft. Das Portfolio von Blizzard waren zwar nur diese 3 Spiele, aber die waren Weltbekannt und so gut wie jeder Gamer kannte die Spiele, auch wenn man sie nicht selbst gespielt haben musste, aber Weltweit waren sie in aller Munde.
Ich glaube da unterschätzt du so einiges ganz gewaltig.
Ich bin da voll der Meinung von @RedDragon20. Wäre nicht Blizzard der Entwickler gewesen wäre es 100% ein Flop geworden. Nimm doch mal z.B. das Spiel Rift. Vom Inhalt und alles was man da machen konnte war es auch wenn es später rauskam wesentlich besser als WoW, es war in vielen zwar abgekupfert, aber doch wirklich gut, aber eben nicht von Blizzard und schon war es nicht wirklich erfolgreich.
 

Spiritogre

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Also das sehe ich nun mal ganz anders. Jeder der zu dieser zeit in Sachen PC gaming aktiv war kannte auch den namen Blizzard. Sei es wegen Diablo Starcraft und auch Warcraft. Das Portfolio von Blizzard waren zwar nur diese 3 Spiele, aber die waren Weltbekannt und so gut wie jeder Gamer kannte die Spiele, auch wenn man sie nicht selbst gespielt haben musste, aber Weltweit waren sie in aller Munde.
Ich glaube da unterschätzt du so einiges ganz gewaltig.
Ich bin da voll der Meinung von @RedDragon20. Wäre nicht Blizzard der Entwickler gewesen wäre es 100% ein Flop geworden. Nimm doch mal z.B. das Spiel Rift. Vom Inhalt und alles was man da machen konnte war es auch wenn es später rauskam wesentlich besser als WoW, es war in vielen zwar abgekupfert, aber doch wirklich gut, aber eben nicht von Blizzard und schon war es nicht wirklich erfolgreich.

Rift erschien 2011 Jahre nach dem Boom (zusammen mit Star Wars The old Republic) und war dazu noch spielerisch ein absoluter WoW Klon nur halt viel kleiner, da es für WoW schon etliche Addons zu der Zeit gab. Der versuchte Konkurrent war das Warhammer MMORPG, Age of Reckoning (2008 ), das allerdings grandios scheiterte, weil es nun mal primär PvP war. Danach kamen Herr der Ringe Online (2007) und Age of Conan (2008 ). HdR konnte immerhin einen Achtungserfolg erzielen aber beide Titel hatten horrende Hardwareanforderungen, und Conan dann noch ein durchaus teils forderndes Kampfsystem, womit eben ein Großteil der Casuals bei beiden auch wieder raus war.

Die Heerscharen an WoW Zockern waren gerade Leute, die sonst überhaupt nicht gespielt haben. Insbesondere der Großteil der weiblichen WoW Spieler hatte vorher überhaupt keinen Kontakt zu Spielen.
Es kann sein, dass die Namen Blizzard und Warcraft vor Start und zum Start für Aufmerksamkeit sorgten und für seinen Ruf sorgten. Die Scharen an Spielern kamen dann aber danach und da waren halt unglaublich viele Casuals dabei. Die Hochzeit mit 13 Millionen Spielern war dann ja auch so ca. um 2006 - 2008 herum und nach 2010 nahm es kontinuierlich ab.

Denn wie gesagt, es war die richtige Zeit mit den richtigen Voraussetzungen. Jeder hatte inzwischen einen PC zu Hause stehen und Internet fing breitflächig an Gas zu geben und günstig zu werden. Die Zugangshürden waren also sehr gering, Blizzard setzte ja damals auch mit voller Absicht auf möglichst simple Grafik, damit das auf jedem Bürorechner lief.

PS: Rift + Addon habe ich auch und ich sehe nicht, wo das irgendwas wirklich besser gemacht hat als WoW außer vielleicht bei der Grafik. Selbst das Crafting war nicht so besonders.
 

hunterseyes

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Zuletzt, das Größengefühl bei WoW war zur damaligen Zeit der Wahnsinn, die Verhältnisse und Entfernungen fühlten sich richtig echt an, alleine dadurch wirkte die Welt damals schon imposant im Vergleich zu normalen Spielewelten. Und du konntest halt in jede Höhle, jedes Haus und überall echte Menschen treffen. Das machte es als Gesellschaftsspiel einzigartig. Der Großteil der Spieler war und ist eben nur "casual" unterwegs. levelt ein wenig, crafted ein wenig und quatscht beim Angeln über Teamspeak. Es war eine Art Second Live mit zumindest ein wenig richtigem Spiel, das nebenher für Unterhaltung sorgte. Das machte den Erfolg aus.

Eben jenes Größengefühl wurde allerdings heutzutage nicht mehr aktuell gehalten. Damals wurde WoW als eine zusammenhängende welt betitelt. Diese war es aber nie. man konnte stets nur auf einem Kontinent frei rumlaufen und musste dann zusehen wie die Ladezonen nutzen um auf andere Kontinente oder wie aktuell andere Inseln zu gelangen. Dahingehend machen es andere Spiele wesentlich besser. Da ist es wirklich eine "Welt" und die Kontinente sind nicht voneinander getrennt, sondern durch "benutzbare Meere und Ozeane verbunden. DAS ist wirklich gigantisch, da kommt WoW einem recht klein und eingeschränkt vor. Ein ähnliches Problem empfand ich übrigens bei TESO und dem dortigen Ladezonen, die fast überall vorhanden sind, sogar in normale Häuser hinein- instanziert, selbst das Housing, nur instanziert.

Von daher ja, wer einmal Spiele gespielt hat, die wesentlich weiter von der Machbarkeit sind, möchte wohl kaum wieder zurück in vergangene Zeiten gehen, um sich einschränken zu lassen. Übrigens, Freiheiten sind auch wichtig bei der Charakterauswahl, insbesondere für eine Klassenauswahl. Diese ist besonders in WOW sehr beschränkt und frustet bei der WoW-Umsetzung extrem, da alle paar patches, spätestens aber zu jedem Addon die Klassen umgebaut und abgeändert wurden, egal ob der SPielstil oder die SKillbäume, dieses herumpfuschen veränderte oftmals alles, weshalb man eigentlich eine Klasse spielte und war dadurch zwangsweise an unzählige Twinks gebunden und gleichzeitig verdammt mit dem erfolgssystem, doch dem Main hinterher zu trauern. Zum Glück gibt es auch da richtig geniale Ideen und Spiele, die den SPielern die komplette FReieheit lassen in einen CHarakter alle Klassen und Skillvarianten zu vereinen. Ich meine, WoW hat so vieles an Inhalten von anderen Spielen abgeschaut, wieso nicht mal solche tollen Errungenschaften?

Also das sehe ich nun mal ganz anders. Jeder der zu dieser zeit in Sachen PC gaming aktiv war kannte auch den namen Blizzard. Sei es wegen Diablo Starcraft und auch Warcraft. Das Portfolio von Blizzard waren zwar nur diese 3 Spiele, aber die waren Weltbekannt und so gut wie jeder Gamer kannte die Spiele, auch wenn man sie nicht selbst gespielt haben musste, aber Weltweit waren sie in aller Munde.
Ich glaube da unterschätzt du so einiges ganz gewaltig.
Ich bin da voll der Meinung von @RedDragon20. Wäre nicht Blizzard der Entwickler gewesen wäre es 100% ein Flop geworden. Nimm doch mal z.B. das Spiel Rift. Vom Inhalt und alles was man da machen konnte war es auch wenn es später rauskam wesentlich besser als WoW, es war in vielen zwar abgekupfert, aber doch wirklich gut, aber eben nicht von Blizzard und schon war es nicht wirklich erfolgreich.

weltbekannt, naja, in Asien waren oftmals ganz andre Spiele "weltbekannt". ich selbst kam damals von baldures gate und hatte davor oer danach nie was von blizzard gehört, außer natürlich, als sie damit begonnen mit WoW die Zeitschriften mit ihrer PR zu überschwemmen. WoW dann mal ausprobiert und irgendwie enttäuscht, da das spiel nichts besonderes bieten konnte, wenn man diverse andere titel schon kannte.
 

Javata

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Also das sehe ich nun mal ganz anders. Jeder der zu dieser zeit in Sachen PC gaming aktiv war kannte auch den namen Blizzard. Sei es wegen Diablo Starcraft und auch Warcraft. Das Portfolio von Blizzard waren zwar nur diese 3 Spiele, aber die waren Weltbekannt und so gut wie jeder Gamer kannte die Spiele, auch wenn man sie nicht selbst gespielt haben musste, aber Weltweit waren sie in aller Munde.
Ich glaube da unterschätzt du so einiges ganz gewaltig.
Ich bin da voll der Meinung von @RedDragon20. Wäre nicht Blizzard der Entwickler gewesen wäre es 100% ein Flop geworden. Nimm doch mal z.B. das Spiel Rift. Vom Inhalt und alles was man da machen konnte war es auch wenn es später rauskam wesentlich besser als WoW, es war in vielen zwar abgekupfert, aber doch wirklich gut, aber eben nicht von Blizzard und schon war es nicht wirklich erfolgreich.

Sehe ich ähnlich.

Und wenn man WoW neutral betrachtet gibt es viele MMORPGs die Aspekte des Spiels deutlich besser machen, selbst manch "billiges" Asia-MMO. Aber für solch ein Game ist einfach die Größe der Community/Spieler entscheident. Und WoW war hier schon immer riesig im Vergleich und man hat es über Jahre geschafft die Spielerzahl hoch zu halten, spätestens bei einem neuen Addon kommen alle wieder. Welches andere Spiel kann sowas behaupten? Ich denke wenn die Werbetrommel damals nicht so laut getrommelt hätte bzw das Spiel nicht von Blizz gekommen wäre würde sich da heute kein Schwein mehr dran erinnern. Ich kann mich auch an keinen Mitbewerber erinnern, der William Shatner oder Mr. T in seinen Spots hatte. (Ehrlich gesagt fällt mir nicht ein anderes großes MMO ein, dass so viel Werbung gemacht hat)
 

RedDragon20

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Ich wie gesagt überhaupt nicht. Vielleicht trug der Name Blizzard einen Teil dazu bei aber wir wollen doch mal feststellen, dass durch WoW ganze Heerscharen an Menschen überhaupt erst in Kontakt mit Spielen kamen und für die waren Namen wie Warcraft oder Blizzard völlig unbekannt.
[...]
Der Großteil der Spieler war und ist eben nur "casual" unterwegs. levelt ein wenig, crafted ein wenig und quatscht beim Angeln über Teamspeak. Es war eine Art Second Live mit zumindest ein wenig richtigem Spiel, das nebenher für Unterhaltung sorgte. Das machte den Erfolg aus.
Den Vergleich mit Guild Wars lass ich mal außen vor. Ich hab beides gespielt und kann dir da auch zustimmen. Und mir ist völlig klar, dass WarCraft 3 und WoW zwei unterschiedlichen Genres angehören. Zum Rest...ja, das meine ich ja auch. WoW war und ist von Anfang an ein Casual-Game und das machte natürlich auch den Erfolg aus. Das hab ich ja nun aber auch zweimal geschrieben. :P

Durch die (aufgrund der Suchtdebatten, teilweise negative) mediale Berichterstattung wurde WoW auch der Allgemeinheit, also szeneübergreifend, bekannt. Aber die Hochzeit kam erst später. Seinen Höhepunkt erfuhr WoW, wenn ich mich recht erinnere, erst mit Wrath of the Lich King, dem zweiten Addon, das 2008 erschienen ist. Ab da wurde WoW der breiten Masse noch zugänglicher gemacht und die Spielerzahlen stiegen auf gut 12 Mio. an.

Und davor war es mehr der Name Blizzard als "Qualitätsmerkmal" und die Marke Warcraft, die zum Erfolg maßgeblich beigetragen hatten. Es sind ja mit Sicherheit nicht nur ein, zwei Hampels von WarCraft 3 zu WoW gekommen. WarCraft 3 hatte ja auch millionen Spieler. Dieses Spiel kannte zumindest quasi jeder Gamer und genoss den gleichen Status, wie Counter Strike.

Das sind zwei der Faktoren, die zum Erfolg beitrugen. Nicht alle, ja. Aber die, die maßgeblich beitrugen. :)

weltbekannt, naja, in Asien waren oftmals ganz andre Spiele "weltbekannt". ich selbst kam damals von baldures gate und hatte davor oer danach nie was von blizzard gehört, außer natürlich, als sie damit begonnen mit WoW die Zeitschriften mit ihrer PR zu überschwemmen.
Wenn WarCraft 3 als eines der erfolgreichsten E-Sports-Titel aller Zeiten an dir vorbei gegangen ist, hast du dich entweder schlicht nicht dafür interessiert (was ja okay ist) oder aber du hast unter einem Stein gelebt.
 
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hunterseyes

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Ehrlich gesagt war ich damals ein halber PC und Playstation Spieler, das letzte Spiel war glaube Metal gear Solid (PS1), das hatte ich mir gekauft und die Nacht und den morgen durchgezockt. Das Ende war recht deprimierend. Beim PC bin ich eingestiegen mit UltimaOnline /EverQuest und wesentlich später Baldures Gate.

Weis gar nicht mehr wann das war, ich glaube sogar noch weit vor dem Jahr 2000. Danach kam ja gleich schon Diablo, ein netter, aber kurzfristiger Zeitvertreib. Ich bin dann schnell weg von D1 wieder zurück zu baldures gate, da war der 2. TEil dann irgendwann rausgekommen, war für mich interessanter als D1. Da hab ich dann auch das erste Mal was von Blizzard mitbekommen - ABER, von Qualität oder sonstiges, war ich nicht berauscht, es war für mich eine Firma wie jede andere.

irgendwann kam dann diablo2, das hatte ich dann wesentlich intensiver gespielt als D1. Zwischendurch hab ich sowas wie Sims und simcity usw gespielt und kam weg vom genre. Mal Gotik angetestet, viel Zeit mit Strongholt verbracht....und irgendwann zu Morrowind gekommen, das hab ich mir gleich bei erscheinen geholt und recht lange gespielt. 2003 kam dann Knight-Online-World heraus, hier in Europa wohl kaum bis gar nicht bekannt, woanders aber sehr beliebt. Wann kam dann WoW raus? für mich wirkte es irgendwie wie eine Kopie von Everquest für Anfänger.

Aber ja, WC3 ist an mir vorbei gezogen, so wie sehr viele andere Spiele ebenso. Die Aufzählung ist sicher nicht vollständig, nach so vielen JAhren aber sicher verständlich.
 

Wamboland

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PS: Rift + Addon habe ich auch und ich sehe nicht, wo das irgendwas wirklich besser gemacht hat als WoW außer vielleicht bei der Grafik. Selbst das Crafting war nicht so besonders.

Eventsystem auf den Maps - auch wenn das nur eine Erweiterung des PQ System von Warhammer Online ist.
Klassensystem - ist mit das Beste was ich kenne. Klar gibt es bestimmte Specs die besser/fotm sind, aber insgesamt war/ist das ein tolles System.

Rift fehlte einfach das gewisse Etwas. Sie konnten ihre eigentlich gute Lore schlecht verkaufen und die Welt wirkte nicht organisch genug. Die Technik war aber top und auch die Dungeons und Raids waren wirklich gelungen. Das Spiel gehört zu den wenigen die unverdient untergegangen sind, denn eigentlich bietet es alles was man sich wünschen kann. Es war/ist nicht perfekt, aber hat doch sehr viel richtig gemacht und ich habe es bis zu F2P Umstellung auch gerne gespielt.
 
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