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Microsoft entschuldigt sich für GDC-Party mit sexy Schulmädchen-Tänzerinnen

Zum Thema Tumblr Feministen
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Die Viktorianisierung der Gesellschaft schreitet voran. Fast hätte ich "Talibanisierung" geschrieben.

In Friedrichshain-Kreuzberg sollen in der Werbung keine lächelnden Frauen mehr gezeigt werden.
Da soll keine sexistische Werbung mehr gezeigt werden. Mit "Lächeln" hat das null zu tun.

Da ist es nicht weit bis zum türkischen Sultanerlaß, daß Frauen nicht mehr in der Öffentlichkeit lachen dürfen.
Das ist sicher ein schwieriges Thema - mit Zensurvorwürfen auf der einen und Sexismus/Diskriminierung auf der anderen Seite - aber hier was von Sultanen zu faseln, ist Schwachsinn.

Daß mit Sex inzwischen für alles geworben wird, (zB für Maggi Instant Suppen), ist ja hinreichend bekannt. Es wäre durchaus mal angebracht, wieder mehr mit Produkteigenschaften zu werben. Das ist ein generelles Problem bei aktueller Werbung und nicht irgendein Anbiedern an fremde Kulturen.
 
Wir sollten es alles entspannter wie die Japaner sehen ^^

Die haben 2015 hiermit für World of Tanks geworben

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Da soll keine sexistische Werbung mehr gezeigt werden. Mit "Lächeln" hat das null zu tun.

Ich finde leider den Originaltext der Behörde nicht, nur diesen "BZ"-Artikel hier, aber da steht über Frauen in der Werbung, daß ihre Körper nicht betont bekleidet sein dürfen und sie nicht "ohne Anlass lächelnd inszeniert" werden dürfen. Wer definiert denn überhaupt, was sexistisch ist?

Das ist sicher ein schwieriges Thema - mit Zensurvorwürfen auf der einen und Sexismus/Diskriminierung auf der anderen Seite - aber hier was von Sultanen zu faseln, ist Schwachsinn.

Und ich dachte, man könnte sich hier auch höflich unterhalten. An dem Papier der "Arbeitsgruppe gegen frauenfeindliche, sexistische und diskriminierende Werbung“ -- ganz gerecht nach Geschlechterproporz aus zwölf Frauen und einem Mann zusammengesetzt -- hätte jeder Mullah seine Freude.
 
Wir sollten es alles entspannter wie die Japaner sehen ^^

Die haben 2015 hiermit für World of Tanks geworben

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Manchmal würde ich dir gerne direkt dreifach zustimmen.
 
Wir sollten es alles entspannter wie die Japaner sehen ^^

Die Japaner sind mir mit ihrem Schulmädchentick aber mal wirklich suspekt. Und stimmt es, daß es man da gebrauchte Mädchenslips zum Schnüffeln aus dem Automaten ziehen kann? So ungefähr stelle ich mir Japan vor ... :) Das Gewusel von Tokio muß die Hölle sein -- ich glaube kaum, daß es da großartig entspannt zugeht.
 
Wären das Chippendales mit Handwerkergürtel auf einer überwiegend von Frauen besuchten Veranstaltung gewesen, hätte doch auch kein Kerl Sexismus geschrien.

MichaelG schrieb:
Wenn sich die Verantwortlichen der Veranstalter von frauenlastigen Veranstaltungen die Chippendales als Unterhaltungsprogramm holt regt sich auch keiner auf.

unterschied:
die chippendales (warum kennt man die wohl?^^) sind hochbezahlte stars.
warum? weil sie absolute exoten in einer branche sind, in der sehr wahrscheinlich 99% weiblich sind.
stripperINNEN sind -in der wahrnehmung der "gaffer" (!)- vermutlich lediglich irgendwelche, jederzeit austauschbaren random-schlampen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich finde leider den Originaltext der Behörde nicht, nur diesen "BZ"-Artikel hier,
B.Z. gehört nicht nur genauso wie Bild dem Springer Verlag, sondern teilen sich laut Wikipedia in Berlin sogar die selbe Redaktion: "Im Juli 2013 kündigte der Springer-Konzern im Rahmen einer Neuordnung seiner Print-Sparte die Vereinigung der Redaktionen von B.Z. und der Berliner Ausgabe der Bild an."

Sprich: Da wird genausoviel Mumpitz zusammen gekleistert. Die hatten ja auch schon mal geschrieben, daß Weihnachten in Kreuzberg verboten wäre...

Im Artikel der TAZ wird zB nichts von "Lächeln" erwähnt. Interessanterweise lassen sich gar keine offizielleren Quellen als Taz, die Zeit und B.Z. finden, so daß man gar nicht überprüfen kann, ob das Zitat "körperbetont gekleidet und ohne Anlass lächelnd inszeniert" korrekt oder aus dem Zusammenhang gerissen ist.

Wer definiert denn überhaupt, was sexistisch ist?
Na, diese Arbeitsgruppe.

Und ich dachte, man könnte sich hier auch höflich unterhalten. An dem Papier der "Arbeitsgruppe gegen frauenfeindliche, sexistische und diskriminierende Werbung“ -- ganz gerecht nach Geschlechterproporz aus zwölf Frauen und einem Mann zusammengesetzt -- hätte jeder Mullah seine Freude.
Ja sicher. Genauso wie er an veganem Essen seine Freude hätte.
Aber das hat doch nichts mit einem "Sultanerlaß" zu tun - es gibt verschiedenste Gründe, etwas gegen Sexismus zu unternehmen. Und auch mal den Bogen zu überspannen.
Wenn tatsächlich so ein Bild wie im B.Z. Artikel (die OBI Werbung) wegen dem "Lächeln" verboten würde, gäbe es deutliche und laute Gegenstimmen & Co.
Solange das aber eh nur vier(!) Anzeigeflächen betrifft, - laß sie sich doch mit ihrem ZwergInnenaufstand lächerlich machen ...
 
Die Japaner sind mir mit ihrem Schulmädchentick aber mal wirklich suspekt. Und stimmt es, daß es man da gebrauchte Mädchenslips zum Schnüffeln aus dem Automaten ziehen kann? So ungefähr stelle ich mir Japan vor ... :) Das Gewusel von Tokio muß die Hölle sein -- ich glaube kaum, daß es da großartig entspannt zugeht.
Wikipedia sagt:
"In Japan wurde 1993 der Versuch unternommen, Verkaufsautomaten für getragene Unterwäsche (hauptsächlich Mädchenslips) aufzustellen, die Betreiber wurden jedoch wegen gesetzlicher Verstöße verhaftet und die Automaten wieder abgebaut. Obwohl es seither immer wieder Berichte über angebliche Sichtungen solcher Automaten in Japan gibt, die sich meist als tatsächlich existierende Automaten für frische, unbenutzte Unterwäsche herausstellen, dürften die so genannten „Mädchenschlüpfer-Automaten“ mittlerweile als Urban Legend einzustufen sein."
 
Wikipedia sagt:
"In Japan wurde 1993 der Versuch unternommen, Verkaufsautomaten für getragene Unterwäsche (hauptsächlich Mädchenslips) aufzustellen, die Betreiber wurden jedoch wegen gesetzlicher Verstöße verhaftet und die Automaten wieder abgebaut. Obwohl es seither immer wieder Berichte über angebliche Sichtungen solcher Automaten in Japan gibt, die sich meist als tatsächlich existierende Automaten für frische, unbenutzte Unterwäsche herausstellen, dürften die so genannten „Mädchenschlüpfer-Automaten“ mittlerweile als Urban Legend einzustufen sein."
Derail diese Diskussion bitte nicht mit Fakten, o.k. ? ;-)
 
Derail diese Diskussion bitte nicht mit Fakten, o.k. ? ;-)
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Hm, nun habe ich eine Viertelstunde lang gegoogelt und nichts Offizielles gefunden. Manchmal hat man ja Glück und findet wenigstens ein PDF. Da geht noch mehr in Sachen Transparenz.

Martenstein ist ein alter Hase und gründlicher Rechercheur, der wird das mit dem Lächeln bestimmt nicht schreiben, wenn es nicht stimmt. Beim "Spiegel" stößt Fleischhauer ins gleiche Horn, und beim "Spiegel" hat es eine gut funktionierende Prüfabteilung. Man kann also davon ausgehen, daß der Wortlaut "ohne Anlass lächelnd" so stimmt. Wobei sich die Frage stellt, wann ein Lächeln mit und wann ohne Anlaß erfolgt, das ist sicherlich ein spannendes Feld für Scholastiker.

Früher waren die Linken mal mutig, bunt und kreativ, jetzt sind sie die neuen Blockwarte, äh, Spießer. Es war übrigens zu den bleiernen Kohl-Zeiten, als es im Fernsehen, die Alten mögen sich erinnern, eine Werbung zu einem Duschgel namens Fa zu sehen gab. Da war eine Badenixe unter Wasser zu sehen, und es blitzte sogar mal kurz ein Nippel auf. Solcherlei schöne Werbung wäre doch heute unter den neuen Tugendwächter*innen undenkbar.

Und das ist es, worauf ich hinauswill: daß es eine neue Tendenz zur Prüderie gibt, ganz nach amerikanischem Vorbild. Dieser ganze Gender-Hokuspokus kommt ja auch von amerikanischen Universitäten und wird hier nur nachgeplappert.
 
Zuletzt bearbeitet:
auf rtl2 (oder vox?) laufen zur besten sendezeit sogenannte dokus bspw zu themen wie sadomaso, bondage, swingerclub- und puffbesuch.
DAS wäre zu kohl-zeiten wohl wirklich undenkbar gewesen. da kann ich eigentlich keinerlei angebliche "tendenz zur prüderie" ausmachen. schönes schlagwort, aber eben auch nicht mehr. ;)
 
auf rtl2 (oder vox?) laufen zur besten sendezeit sogenannte dokus bspw zu themen wie sadomaso, bondage, swingerclub- und puffbesuch.
DAS wäre zu kohl-zeiten wohl wirklich undenkbar gewesen. da kann ich eigentlich keinerlei angebliche "tendenz zur prüderie" ausmachen. schönes schlagwort, aber eben auch nicht mehr. ;)

Ich bin kein Kohl-Verehrer, auch kein Fan der Privaten, aber ja, es war Kohl mit seinem Spezi Kirch, der das Privatfernsehen eingeführt hat. "Tutti Frutti" hätte es ohne Helmut Kohl nie gegeben! ;)
 
Ich bin kein Kohl-Verehrer, auch kein Fan der Privaten, aber ja, es war Kohl mit seinem Spezi Kirch, der das Privatfernsehen eingeführt hat. "Tutti Frutti" hätte es ohne Helmut Kohl nie gegeben! ;)
das stimmt so meines wissens nach nicht. die rechtlichen grundlagen für die privaten in deutschland wurden schon vor kohls erster amtszeit gelegt. und kirch hatte damit ursprünglich gar nichts zu tun. die einführung des privatfernsehens zu kohls zeiten war nur die mehr oder weniger logische folge davon. cdu/csu haben das thema dann forciert, das kann schon sein.

tut aber auch nichts zur sache: du sprachst von einer tendenz zur prüderie. davon kann imo nicht mal ansatzweise die rede sein. tutti frutti lief übrigens nachts, ab 23h meine ich. um die uhrzeit findet man nach wie vor (ganz!) nackige auf bundesdeutschen bildschirmen. ;)
 
Bonkic kennt also das komplett Angebot im TV und weiss wo er zu jederzeit komplett nackte menschen sieht ^^

Ich frag mich welchen Sender du siehst weil selbst ab Mitternacht wenn auf Dmax zwischen den Sendungen die T-Sex Clips laufen sah man keine ganz nackten Menschen
 
tut aber auch nichts zur sache: du sprachst von einer tendenz zur prüderie.

Ja, doch, die sehe ich sehr. Ich sehe sie schon immer bei Alice Schwarzer, und nun gehäuft bei den nach Eigenauskunft linken, postkolonialistischen, antirassistischen Wortführer*innen des Twitter-Feminismus. Die begreifen sich als Avantgarde, weil sie sich, grob gesagt, die Achseln nicht rasieren und Lippenstift ablehnen. Wie anstrengend die im Bett sind, darüber will ich gar nicht erst mutmaßen. Ich rasiere mir übrigens sogar als Mann die Achseln. Sieht einfach besser aus. ;)
 
aha. na dann. :ugly:
wenn du ja dermaßen viele belege für deine these lieferst, wird es wohl so sein. du hast mich überzeugt.

Mit den lustfeindlichen Kreischer*innen steh ich seit eh und je auf Kriegsfuß. Ich kann mich noch erinnern, das war Anfang der 90er, da war ich selbst noch Möchtegern-Linksautonomer, da habe ich mir in der Roten Flora, damals wie heute kulturelles Epizentrum der Linken in Hamburg, ein Theaterstück einer Gruppe namens Heiter bis wolkig angesehen. Da waren Frauen in Strapsen mit kniehohen Lederstiefeln auf der Bühne zu sehen. Es ging um die sexuelle Ausbeutung der Frau, aber so weit reichte der Horizont der Zuschauer*innen nicht: sie erreichten mit ihrem Gekreische, daß die Vorstellung abgebrochen werden mußte. Da kam ich ins Grübeln, ob ich eigentlich wirklich ein Feminist sein will. Ich bin sehr für die Gleichberechtigung von Mann und Frau, aber dieser heilige Ernst, mit dem die Sache bisweilen betrieben wird, schreckt mich ab.

EDIT: Was für "Belege" willst Du denn haben und wofür? Lies Dir doch mal durch, was Anne Wizorek so in die Tasten hämmert. Grammatik, Rechtschreibung, was ist das, dafür hat man ja Lektoren. Wer das ohne fünf Underberg für länger als zehn Minuten durchsteht, der bekommt von mir, nach Martenstein, einen Negerkuß gratis dazu.
 
Ich bin sehr für die Gleichberechtigung von Mann und Frau, aber dieser heilige Ernst, mit dem die Sache bisweilen betrieben wird, schreckt mich ab.

Das sehe ich genauso und das ist eigentlich eine sehr vernünftige Einstellung.

Ich halte die ursprüngliche Feminismus-Bewegung durchaus für berechtigt und notwendig, aber wie so oft haben sich dort leider auch lautstarke Wortführer(in dem Fall wohl eher "-innen") breitgemacht, die mehr durch blinden Fanatismus und Aggressivität glänzen, denn durch Interesse an einem konstruktiven, sachlichen Diskurs.

Trotzdem sollte man nicht den Fehler machen und jede - vielleicht berechtigte - Kritik automatisch als "Femnazi-Geblubber" disqualifizieren.
Im vorliegenden Fall wäre es vlt. hilfreich, sich (am besten im Vorfeld!) mit weiblichen Gästen über das geplante Programm auszutauschen. Wenn sich dann herauskristallisiert, dass sich ein Großteil der Besucherinnen an den GoGos stören würde, kann man ja entsprechend reagieren bzw., wenn sich nur einzelne daran stören, dies gepflegt ignorieren... ;-)
 
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