Ich bitte Dich, das ist doch Quatsch. Freilich, Zeitschriften wie PCGames und Co. machen im Prinzip nichts anderes, als die ewig gleichen, ausgelutschten Mainstream-Spielkonzepte zu hypen, aber was, bitteschön, bleibt ihnen denn anderes übrig?
Die "Majors" der Branche produzieren nun einmal für die breitest mögliche Zielgruppe; da bleibt wenig Spielraum für Innovationen.
Und die Spiele sind ja in der Regel technisch sauber, sprich, die Qualität stimmt soweit. Natürlich ödet der x-te Aufguss von Call of Duty irgendwann die meisten Spieler an. Ich persönlich finde es z.B. unterirdisch langweilig, aber als Reviewer kann ich, wenn ich halbwegs objektiv kritisch sein möchte, einen Titel nicht verreißen, nur weil er die Wiederholung der Wiederholung der Wiederholung darstellt.
Ich würde einfach aufhören, die Zeitschriften als Kaufberatungshilfe anzusehen (mache ich schon lange nicht mehr), sondern vielmehr als Informationsquellen, was es denn - vielleicht interessantes - Neues gibt.
Und hey, gerade 2012 stehen imho wieder einige durchaus interessante und halbwegs "innovative" (eher im Sinne von gelungenen Remakes) Sachen an; für oldschool-RPGler mag das demnächst erscheinende
Legend of Grimrock ein echter Geheimtipp sein - und ich persönlich freue mich schon wie ein kleines Kind zu Weihnachten auf die Neuauflage von X-Com (das rundenbasierte Taktikspiel von Firaxis, nicht der seltsame Egoshooter).
Davon abgesehen konnte Brian Fargo für Wasteland 2 mittlerweile fast 1,5 Mio. $ sammeln, da bin ich ebenfalls sehr, sehr gespannt.