Mac Pro: Von 6500 bis zu über 62.000 Euro - warum das?

AntonioFunes

Autor
Mitglied seit
29.09.2010
Beiträge
308
Reaktionspunkte
93
Jetzt ist Deine Meinung zu Mac Pro: Von 6500 bis zu über 62.000 Euro - warum das? gefragt.


Bitte beachtet: Der Kommentarbereich wird gemäß der Forenregeln moderiert.


lastpost-right.png
Zum Artikel: Mac Pro: Von 6500 bis zu über 62.000 Euro - warum das?
 

Gemar

Bekanntes Gesicht
Mitglied seit
01.07.2014
Beiträge
1.784
Reaktionspunkte
404
Eine 256GB große SSD erschließt sich mir einfach nicht bei einem Grundpreis von 6000€.
Oder arbeitet man mit zuschaltbaren Festplatten, womit die SSD nur das Betriebssystem und die Programme beinhalten muß?

Diese Abzocke mit den Festplatten erlebt man schon seit Jahren beim Notebook Markt. Meistens sitzt entweder keine SSD oder eine viel zu kleine SSD drin. Der Aufpreis zu einem vernünftigen Modell ist im Verhältnis dann immer viel zu hoch. War früher mal beim Ram so. Jedenfalls hat es sich immer gelohnt, selbst aufzurüsten. Dann hatte man den gleichen Preis oder sogar weniger bezahlt, dafür aber noch die alten Rams oder heute eben noch die ausgetauschte Festplatte zum Verkaufen oder anderweitigen Nutzen.
 
Zuletzt bearbeitet:

CyrionX

Erfahrener Benutzer
Mitglied seit
06.04.2006
Beiträge
210
Reaktionspunkte
62
Die AMD Radeon Pro 580X ist eine auf professionelle grafische Anwendungen hin optimierte Grafikkarte und hat wenig mit einer AMD Radeon RX 580 zu tun
Pro 580X
RX 580
Wo geanu, abgesehen vom Treibersupport und geringerem Takt, unterscheiden sich die Karten?
Früher konnte man per Softwaretweak eine normale Radeon in die Pro/Workstation Version umwandeln, weil die Hardware ganz einfach identisch war. Oder hat sich daran etwas geändert?
 

mrvice

Bekanntes Gesicht
Mitglied seit
15.02.2015
Beiträge
323
Reaktionspunkte
47
"besonderer Endkundenservice" hahaha das ich nicht lache da heisst dann oh nach einem jahr garantie vorbei was kaputt pech gehabt wir repaireren nicht kannst einen neuen kaufen kundenservice was reperatur angeht bei apple ist bekannterweise absolut unterste schublade mal zusätlzlich kommt noch die unfähigkeit qualitativ hochwertige oder annähernd hochwertige bauteile zu verwenden, wie man die letzten jahre speziell bei apple notebooks quer durch die bank festgestellt hat fatale mängel aufweisen und apple nicht mal dran denkt vernünftige lösungen bzw anpassungen vorzunehmen nur damit die geräte schnell kaputt gehn damit man kunden noch mehr geld aus der tasche ziehn kann.
Die aktuellen firmenpraktiken von apple sollten hart bestraft werden uns es sollte ihnen verboten werden solche bewusst fehleranfälligen/kaputten produkte zu verkaufen.
 

Herbboy

Senior Community Officer
Teammitglied
Mitglied seit
22.03.2001
Beiträge
78.781
Reaktionspunkte
5.982
"besonderer Endkundenservice" hahaha das ich nicht lache da heisst dann oh nach einem jahr garantie vorbei was kaputt pech gehabt wir repaireren nicht kannst einen neuen kaufen kundenservice was reperatur angeht bei apple ist bekannterweise absolut unterste schublade mal zusätlzlich kommt noch die unfähigkeit qualitativ hochwertige oder annähernd hochwertige bauteile zu verwenden, wie man die letzten jahre speziell bei apple notebooks quer durch die bank festgestellt hat fatale mängel aufweisen und apple nicht mal dran denkt vernünftige lösungen bzw anpassungen vorzunehmen nur damit die geräte schnell kaputt gehn damit man kunden noch mehr geld aus der tasche ziehn kann.
Die aktuellen firmenpraktiken von apple sollten hart bestraft werden uns es sollte ihnen verboten werden solche bewusst fehleranfälligen/kaputten produkte zu verkaufen.
Es geht da wohl um einen Unternehmensservice, denn das sind ja keine normalen PCs. So ähnlich wie bei Dell bei deren Businessprodukten. Oder HP, Oder oder oder… da geht es auch nicht um ne Reklamation und Umtausch, wo du zum Laden gehst oder das Gerät einsschickst, sondern eher um einen direkten Service, um Probleme binnen Stunden gelöst zu haben, ggf. auch vor Ort-Service.


@Cyrion: so ganz identisch ist die Hardware allerdings nur selten. Ob das bei der 580X geht: keine Ahnung. Kann gut sein, dass die normale RX 580 nicht mit den Treibern und Funktionen läuft, die denen wichtig sind, die eine "echte" Workstation-Karte haben wollen ^^



@Topic: typisch (jedenfalls hab ich schon oft gesehen) Apple, dass die mit einem Witz-Speicherplatz einen RELATIV erschwinglichen Einstieg vorgauckeln, und die nächstgrößere Stufe überspringt dann direkt 1-3 normalerweise übliche Stufen. D.h. entweder kaum Platz oder direkt, für einen fürstlichen Aufpreis, das 3-4-fache.

Hier beim Mac Pro: entweder 256 ODER direkt 1TB für IMHO irrsinnige 480€ Aufpreis - keine aktuelle M.2 mit 960-1000GB kostet mehr als 400€ bis auf eine Intel Pro 600p, die aber eher lahm beim schreiben ist (die Preise sind wohl Restposten, bei denen die Shops eine Anpassung vergessen haben, denn die SSD kam schon 2016 raus). Schon gar nicht kostet so eine SSD PLUS 480€ im Vergleich zu einer mit 256GB. Die teuerste sehr schnelle M.2-SSD (mehr als 3000 MB/s Lesen, mehr als 2000 MB/s schreiben) ist aktuell die Samsung Pro 970 für knappe 300€. Wenn Apple da nicht ein ganz besonderes Format oder maßgeschneiderte SSDs nutzt, ist das echt ziemlich dreist, so viel Aufpreis zu verlangen. PCIe 4.0-SSDs gibt es AFAIK ja noch nicht serienreif, das kann also an sich nicht drinstecken.

Wobei ich ehrlich gesagt nicht weiß, ob es nicht auch genügend Kunden gibt, denen 256GB völlig reichen.
 
Zuletzt bearbeitet:

OldMCJimBob

Bekanntes Gesicht
Mitglied seit
12.09.2016
Beiträge
857
Reaktionspunkte
417
zusätlzlich kommt noch die unfähigkeit qualitativ hochwertige oder annähernd hochwertige bauteile zu verwenden, wie man die letzten jahre speziell bei apple notebooks quer durch die bank festgestellt hat fatale mängel aufweisen

Ist das so? Ich bin wahrlich kein Apple-Fan und hab lange mit mir gerungen, ob ich dem MacBookPro eine Chance gebe - bereut habe ich es nicht. Ich habe es nun über vier Jahre. In dieser Zeit stürzte das Gerät / die Programme keine fünf Mal ab, alles funktioniert nach wie vor tadellos, ruckelfrei; ohne Probleme auch alle mir wichtigen Programme parallel. Der Akku hält zwar keine 9 Stunden mehr, 4-5 macht er aber schon noch. Wohl gemerkt: Das Gerät ist praktisch täglich im Dauereinsatz. Hätte ich es gemietet wären es umgerechnet 50 Euro im Monat, das wäre es mir wert. Besser wäre es natürlich, wenn es nochmal 4 Jahre durchhält. Ich hatte echt einige Rechner und Laptops in meinem Leben, zum Arbeiten kann ich den Mac aber definitiv empfehlen.
 

Loosa

Senior Community Officer
Teammitglied
Mitglied seit
12.03.2003
Beiträge
8.892
Reaktionspunkte
3.643
Bei Apple zahlt man vor allem eins und das ist der Name.

Gerade bei den Pro-Ausführungen zeigt das Rumreiten auf diesem uralten Klischee höchstens, dass man mehr Hater ist als Ahnung hat. ;)

Mit Rollen für €500 oder einem Monitorständer für €1000 polstert Apple sich die Marge natürlich nett auf (Anmerkung am Rande: bei Silicon Graphics kostete ein Einbaurahmen aus Plastik für eine Festplatte auch schonmal DM800). Aber in der Preisklasse zählt der Name wenig. Preis-Leistung, Qualität und Service dafür umso mehr.

Das Zeug ist halt State of the Art. Was es schwer vergleichbar macht. Standard Motherboards mit dem Leistungsumfang gibt es für Normalverbraucher schlicht nicht.
Aber wenn man sich mal bei HP für Enterprise umsieht, ist man mit ähnlicher 28 Kerne CPU, 1,5TB RAM, zwei Quadros mit je 32 GB genauso ratzfatz über €60k. Was sind da €500 für bissi Kosmetik? Geschenkt...
 

MichaelG

Bekanntes Gesicht
Mitglied seit
04.06.2001
Beiträge
27.102
Reaktionspunkte
7.082
Ist das so? Ich bin wahrlich kein Apple-Fan und hab lange mit mir gerungen, ob ich dem MacBookPro eine Chance gebe - bereut habe ich es nicht. Ich habe es nun über vier Jahre. In dieser Zeit stürzte das Gerät / die Programme keine fünf Mal ab, alles funktioniert nach wie vor tadellos, ruckelfrei; ohne Probleme auch alle mir wichtigen Programme parallel. Der Akku hält zwar keine 9 Stunden mehr, 4-5 macht er aber schon noch. Wohl gemerkt: Das Gerät ist praktisch täglich im Dauereinsatz. Hätte ich es gemietet wären es umgerechnet 50 Euro im Monat, das wäre es mir wert. Besser wäre es natürlich, wenn es nochmal 4 Jahre durchhält. Ich hatte echt einige Rechner und Laptops in meinem Leben, zum Arbeiten kann ich den Mac aber definitiv empfehlen.

Mein Macbook Pro ist von 2012. Bislang 0 Abstürze, sehr häufige Nutzung. Das MacBook ist seinen Preis Wert.
 

Loosa

Senior Community Officer
Teammitglied
Mitglied seit
12.03.2003
Beiträge
8.892
Reaktionspunkte
3.643
Mein Macbook Pro ist von 2012. Bislang 0 Abstürze, sehr häufige Nutzung. Das MacBook ist seinen Preis Wert.

Hatte mir Anfang 2018 eines gekauft. Der Preis war schon heftig und ich hatte sehr, sehr lange überlegt. Wohl fast zwei Jahre lang.
Aber als Arbeitsgerät ist es absolut einwandfrei und als das zahlte es sich eben (bisher) auch aus. Klar gibt es Laptops ab €300. Aber vergleichbare Hardware halt nicht günstiger.

Wenn der Preis fast identisch ist, dann nehme ich lieber das bessere Design und die, für mich, angenehmere Arbeitsumgebung. ;)


Mac Pro: Von 6500 bis zu über 62.000 Euro - warum das?[/b][/url]

Ich finde den Artikel insofern sympathisch, dass er nicht unbedingt auf die irren Preise drescht, sondern hervorhebt, dass dies eben völlig andere Sphären sind als das worin Gamer sich bewegen würden. Mit diesen Systemen soll Geld verdient werden. Und man kann wahrscheinlich nichtmal anständig damit zocken! :-D

Apropos, die Grundkonfiguration des oben genannten Rechners von hp geht sogar erst bei rund €11.000 los. Zumindest wenn man sich die Option mit 1,5TB RAM offenhalten will.
Der nächst Günstigere startet bei sehr guten €4k. Soo besonders ist das also nicht.

Wobei mir auffällt, dass der Shop von hp genauso unterirdisch ist wie deren Supportseite. Meine Workstation auf Arbeit ist leider von denen - und jedesmal wenn ich irgendetwas beim Support suche = :$
Nerven kosten auch was...
 

mrvice

Bekanntes Gesicht
Mitglied seit
15.02.2015
Beiträge
323
Reaktionspunkte
47
Ist das so? Ich bin wahrlich kein Apple-Fan und hab lange mit mir gerungen, ob ich dem MacBookPro eine Chance gebe - bereut habe ich es nicht. Ich habe es nun über vier Jahre. In dieser Zeit stürzte das Gerät / die Programme keine fünf Mal ab, alles funktioniert nach wie vor tadellos, ruckelfrei; ohne Probleme auch alle mir wichtigen Programme parallel. Der Akku hält zwar keine 9 Stunden mehr, 4-5 macht er aber schon noch. Wohl gemerkt: Das Gerät ist praktisch täglich im Dauereinsatz. Hätte ich es gemietet wären es umgerechnet 50 Euro im Monat, das wäre es mir wert. Besser wäre es natürlich, wenn es nochmal 4 Jahre durchhält. Ich hatte echt einige Rechner und Laptops in meinem Leben, zum Arbeiten kann ich den Mac aber definitiv empfehlen.

schau die mal die videos von "Louis Rossman" auf youtube an der repariert seit jahren apple geräte für apple kunden weil apple sich weigert die geräte zu reparieren oder falsche informationen rausgibt und die kunden dazu zwingen will einfach mal ein neues gerät zukaufen obwohl das aktuelle sehr einfach zu reparieren gewesen wäre.
Linus < hatte auch mal probleme wo apple sich geweigert hat seinen i mac zu reparieren (egal wieviel er bezahlt hätte)
 

OldMCJimBob

Bekanntes Gesicht
Mitglied seit
12.09.2016
Beiträge
857
Reaktionspunkte
417
schau die mal die videos von "Louis Rossman" auf youtube an der repariert seit jahren apple geräte für apple kunden weil apple sich weigert die geräte zu reparieren oder falsche informationen rausgibt und die kunden dazu zwingen will einfach mal ein neues gerät zukaufen obwohl das aktuelle sehr einfach zu reparieren gewesen wäre.
Linus < hatte auch mal probleme wo apple sich geweigert hat seinen i mac zu reparieren (egal wieviel er bezahlt hätte)

Das bezweifle ich gar nicht, das ist dann schlechter Service. Mein Kommentar bezog sich in erster Linie auf die Aussage, die Technik wäre Schrott. Die hat mir bislang allerdings keine Probleme gemacht, sondern mich positiv überrascht, insofern hatte ich noch nicht das Vergnügen, etwas reklamieren zu müssen / den Service zu nutzen.
 

Subarzer

Erfahrener Benutzer
Mitglied seit
13.12.2007
Beiträge
296
Reaktionspunkte
89
Wenn man solchen Blödsinn Jahrelang eingeimpft bekommt, ohne selbst mal mit so einer Applemaschine gearbeitet hat muss ja was dran sein.:B

Apple Fanboy? Mag sein, dass son Max für die entsprechende Spate gut einsetzbar ist und eventuell auch nen bssl den preis wert ist. Aber dann erklär mal nen 1000€ Monitorstandfuß oder die 500€ Rollen, wenn du da nich den extremen Aufpreis für den Namen hast ;)
 

CyrionX

Erfahrener Benutzer
Mitglied seit
06.04.2006
Beiträge
210
Reaktionspunkte
62
@Cyrion: so ganz identisch ist die Hardware allerdings nur selten. Ob das bei der 580X geht: keine Ahnung. Kann gut sein, dass die normale RX 580 nicht mit den Treibern und Funktionen läuft, die denen wichtig sind, die eine "echte" Workstation-Karte haben wollen ^^
Ansich schon. Der Unterschied ist eigentlich nur die
im Bios (und evtl weiteren chips) hinterlegte ID Kennung damit der Pro-Treiber sich installieren lässt bzw. es verweigert. (Dadurch waren früher auch die Bios und Softmods möglich, bei Quadro übrigens genauso)
Wenn man die besagte Pro Karte für normale games nutzt (und den normalen Adrenalin (früher eben Catalyst) Treiber installiert, kommen bei identischen Taktraten auch identische Benchmark Ergebnisse heraus. (So wie man es bei Business Notebooks ja auch heute noch problemlos machen kann)

Aber zu glauben, die Pro-Karten wären mit gänzlich anderer Hardware bestückt ist leider Wunschdenken. Man zahlt "nur" für den Service, Funktionsevaluation/Garantie und erweiterte Treiberunterstützung. So habe ich das jedenfalls die letzten 15 Jahre kennengelernt ( und hatte auch FirePro und Quadro karten im Besitz).
Es gibt heute noch Händler die z.B. R9 280X günstig auf Kleinanzeigen aufkaufen und umflashen, damit Mac Pro's diese akzeptieren.
Nicht weil etwa eine R9 280X Probleme bereiten würde, sondern einfach um Apples künstliche Beschränkung aufzuheben.

Also ich sage nicht, dass der Aufpreis (für bestimmte Berufsgruppen) ungerechtfertigt ist, aber die Begründung ist meines Wissens einfach unwahr.
Ich lasse mich aber gerne von etwas anderem Überzeugen
 

Spiritogre

Bekanntes Gesicht
Mitglied seit
18.05.2008
Beiträge
10.068
Reaktionspunkte
4.362
Website
rpcg.blogspot.com
Also ich habe mir letztes Jahr für 450 Euro ein Acer Aspire Office Notebook gekauft. Inzwischen habe ich noch mal 40 Euro investiert und die 4GB RAM durch 8GB ersetzt. Das Teil hat einen matten Full HD Schirm mit erstaunlich guter Qualität, einen Core i5 Prozessor sowie 500GB SSD plus 1TB HDD.

Das Gerät ist extrem flach und leicht sowie selbst unter Last kaum hörbar. Das Design ist schlicht aber angenehm.

Bisher hatte ich genau Null Abstürze oder Probleme, obwohl das Gerät quasi täglich in Benutzung ist. Anwendungsfälle sind halt Office, Internet und gelegentlich mal Video drauf schauen, also nichts wirklich spannendes. Und genau deswegen wollte ich auch nicht viel für ausgeben. Inzwischen läuft allerdings sogar World of Warcraft täglich drauf, wenn auch wegen der schwachen Intel HD 620 Grafik nur auf mittleren Settings.

Deswegen gebe ich zu, liebäugle ich momentan noch damit mir ein "Gaming" Notebook zusätzlich zu holen. Hatte eines in einer Aktion bestellt aber der Anbieter hat nicht geliefert und wurde als Händler dann auch nach zehn Jahren von Amazon gesperrt. Nehme an, die Firma hat plötzlich irgendwelchen Mist gebaut.
 

Herbboy

Senior Community Officer
Teammitglied
Mitglied seit
22.03.2001
Beiträge
78.781
Reaktionspunkte
5.982
Ansich schon. Der Unterschied ist eigentlich nur die
im Bios (und evtl weiteren chips) hinterlegte ID Kennung damit der Pro-Treiber sich installieren lässt bzw. es verweigert. (Dadurch waren früher auch die Bios und Softmods möglich, bei Quadro übrigens genauso)
Wenn man die besagte Pro Karte für normale games nutzt (und den normalen Adrenalin (früher eben Catalyst) Treiber installiert, kommen bei identischen Taktraten auch identische Benchmark Ergebnisse heraus. (So wie man es bei Business Notebooks ja auch heute noch problemlos machen kann)

Aber zu glauben, die Pro-Karten wären mit gänzlich anderer Hardware bestückt ist leider Wunschdenken. Man zahlt "nur" für den Service, Funktionsevaluation/Garantie und erweiterte Treiberunterstützung. So habe ich das jedenfalls die letzten 15 Jahre kennengelernt ( und hatte auch FirePro und Quadro karten im Besitz).
ja klar, aber manchmal sind durchaus Unterschiede bei den Shadereinheiten oder auch "nur" bem RAM vorhanden.


Es gibt heute noch Händler die z.B. R9 280X günstig auf Kleinanzeigen aufkaufen und umflashen, damit Mac Pro's diese akzeptieren.
Nicht weil etwa eine R9 280X Probleme bereiten würde, sondern einfach um Apples künstliche Beschränkung aufzuheben.
Ne 280X ist ja schon alt, ich rede von neueren Karten wegen des "Cracks" für Treiber/BIOS ;) das weiß ich nicht, ob das so simpel funktioniert.

Also ich sage nicht, dass der Aufpreis (für bestimmte Berufsgruppen) ungerechtfertigt ist, aber die Begründung ist meines Wissens einfach unwahr.
Ich lasse mich aber gerne von etwas anderem Überzeugen
Der Hauptgrund dürfte der Service bei der Software sein, was für die entsprechenden Firmen ja zig Tausende Euro kosten kann, wenn da ein Problem auftaucht.
 

CyrionX

Erfahrener Benutzer
Mitglied seit
06.04.2006
Beiträge
210
Reaktionspunkte
62
ja klar, aber manchmal sind durchaus Unterschiede bei den Shadereinheiten oder auch "nur" bem RAM vorhanden.

Erzähl mir doch mehr :) . Ab und zu kommt ECC-Ram zum Einsatz (Preislich ganz oben angesiedelt), war mir bekannt, ist bei der Pro 580 aber nicht der Fall, finde zumindest nichts dazu.
Oder eben so Spezialfälle wie die Radeon Pro SSG mit integrierten SSDs

Ne 280X ist ja schon alt, ich rede von neueren Karten wegen des "Cracks" für Treiber/BIOS ;) das weiß ich nicht, ob das so simpel funktioniert.
Simpel nicht (Bios hex + flash). Aber ob die "Cracks" funktionieren oder nicht hat auf die Frage der Hardwaregleichheit ja keinen Einfluss.
Ansonsten...RX 580 Mac Pro Flash
 

Gemar

Bekanntes Gesicht
Mitglied seit
01.07.2014
Beiträge
1.784
Reaktionspunkte
404
Mein Macbook Pro ist von 2012. Bislang 0 Abstürze, sehr häufige Nutzung. Das MacBook ist seinen Preis Wert.

Ich habe in mein altes Notebook einfach eine günstige SSD eingebaut und Elementary OS installiert.
Ist so ungefähr das gleiche Ergebnis. :-D

Na gut, bis vlt auf die Leistung für professionelle Programme und die selbst auch noch. ;)
Aber für Office, Surfen, Video und ein paar Steam Spiele perfekt. Das Ding braucht 2s für einen kompletten Power off und komplett hochgefahren ist es (nach Bios Screen) in nur 11 Sekunden. Dafür benötigt man also sicher keinen High End PC oder den neusten Shit. Das Notebook ist schon fast 10 Jahre alt. Ich verstehe die Leute nicht, die sich ein neues Laptop kaufen, wahrscheinlich auch noch wegen Windows 10. Dabei kann es so einfach sein. xD

Gaming oder professionelle Anwendungen sind da natürlich etwas anderes, obwohl bestimmte Bereich auch schon unter Linux abgedeckt sind.
Ich bin also nicht umbedingt Deiner Meinung, dass es der MAC Pro wert wäre, denn mindestens 1/3 geht tatsächlich nur für den Namen drauf.
Kann aber verstehen, wenn man gewisse oder spezielle Ansprüche hat, die der MAC dann wohl erfüllen kann und dann ist er es durch fehlender Konkurrenz eben auch einfach wieder wert (vlt sogar trotz gewisser Abzocke). Für mich aber eben nicht, ich kann keine 100€ für einen Adapter ausgeben, da schüttelt es mich nur. ;)
 
Zuletzt bearbeitet:

Loosa

Senior Community Officer
Teammitglied
Mitglied seit
12.03.2003
Beiträge
8.892
Reaktionspunkte
3.643
Ich verstehe die Leute nicht, die sich ein neues Laptop kaufen, wahrscheinlich auch noch wegen Windows 10. Dabei kann es so einfach sein. xD

Gaming oder professionelle Anwendungen sind da natürlich etwas anderes, obwohl bestimmte Bereich auch schon unter Linux abgedeckt sind.
Ich bin also nicht umbedingt Deiner Meinung, dass es der MAC Pro wert wäre, denn mindestens 1/3 geht tatsächlich nur für den Namen drauf.

Den letzten MacPro aus PC-Komponenten nachzubauen war teurer als das Gerät von Apple. ;)
Wie es bei diesem hier aussieht weiß ich nicht genau, aber, siehe oben, bei hp ist man sehr schnell bei ähnlichen Preisen.

Dass 1/3 für den Namen draufgeht ist bei Pro's definitig nicht der Fall. Am unteren Ende der Modellpalette ist der Aufpreis aber spürbarer, das stimmt.
Ob es einem Design und Ökosystem Wert ist, muss man sich dann halt überlegen. =)

Man kann sich seinen supergünstigen, und absolut brauchbaren PC natürlich irgendwie auch selbst zusammenstecken.
Bei dem Thema hier geht es aber um den professionellen Einsatz. Und da sind bei IBM nicht umsonst mittlerweile ein Viertel aller eingesetzten Laptops von Apple - Tendenz steigend. Die Angestellten sind produktiver. PCs sind in der Geräteverwaltung dreimal so aufwändig, und verursachen doppelt soviele Supportanfragen wie Macs. IBM spart damit bares Geld.
 

Herbboy

Senior Community Officer
Teammitglied
Mitglied seit
22.03.2001
Beiträge
78.781
Reaktionspunkte
5.982
Den letzten MacPro aus PC-Komponenten nachzubauen war teurer als das Gerät von Apple. ;)
Wie es bei diesem hier aussieht weiß ich nicht genau, aber, siehe oben, bei hp ist man sehr schnell bei ähnlichen Preisen.
Im Artikel steht es doch drin bezogen auf das Einstiegsmodell, wobei da eben die Einschätzung nicht leicht ist, da man manches nicht einzeln bekommen KANN (zb ein Mainboard, das mehr als 512Gb RAM verarbeiten kann). Man kommt dann eben auf deutlich weniger als den Einstiegspreis, wobei da noch u.a. Gehäuse und Netzteil fehlen. Aber ca 2500€ für den "Kern" (CPU, Board, Graka, RAM), da kommst du auch mit dem Rest nicht auf 5000€, sondern maximal auf 3000€, weniger als die Hälfte des Mac Pro-Preises. Wenn du einfach "nur" das suchst, was das Einstiegsmodell kann, kommst du also locker mit ca dem halben Preis aus.

Bei HP oder anderen Firmen wiederum ist es ebenfalls sehr teuer, weil da AFAIK eben (wie bei Apple) auch noch der Service und eine "arbeitet mit Software XY perfekt zusammen"-Garantie dazukommt. So was kann man schwer bei einem Eigenbau mit einrechnen.

Wenn du jetzt wiederum Apple vs HP oder so vergleichen willst, müsstest du das halt mal online tun und die Ergebnisse posten, sofern es denn vergleichbare PCs gibt ;)


Dass 1/3 für den Namen draufgeht ist bei Pro's definitig nicht der Fall.
Ob es nun 1/3 ist oder nicht ganz so viel, mag dahingestellt sein. Aber wenn eine 1TB-SSD einen AUFPREIS von 480€ kostet, die man im Handel selbst wenn man wollte nicht über 300€ bekommt, dann bezahlst du allein hier schon sogar 60% mehr als im freien Handel. Nimmst du noch den Preis der Standard-SSD (256GB) dazu, kostet die Apple-SSD mindestens 520 Euro. Dann bist du bei mindestens 70 Prozent Aufpreis, nur weil es ne SSD ist, die Apple ab Werk einbaut. Das ist einfach nur megadreist, außer Apple hat eine SSD am Start, die alles bisher erhältliche in den Schatten stellt.

Oder nimm die CPU: Ein 8-Kern-Xeon W kostet 1300€. Einer mit 24 Kernen kostet 4000€. Beides schon nicht die "Bestpreise", die du online findest. Apple will aber 7200€ (!) Aufpreis (!!!) für die 24-Kern-CPU.... :B Oder zB die Gehäuse-Rollen für ebenfalls 480€ - das ist pure Abzocke, weil Apple weiß, dass Firmen solche Beträge quasi wurscht sind

Natürlich gilt das auch für andere Firmen, wenn sie "Profi-PCs" anbieten, aber ich behaupte mal, dass die Aufpreise dort nicht so hoch sind, und du zahlst definitiv sehr deftig drauf im Vergleich zum Selbst-Zusammenstellen.




Man kann sich seinen supergünstigen, und absolut brauchbaren PC natürlich irgendwie auch selbst zusammenstecken.
Bei dem Thema hier geht es aber um den professionellen Einsatz. Und da sind bei IBM nicht umsonst mittlerweile ein Viertel aller eingesetzten Laptops von Apple - Tendenz steigend. Die Angestellten sind produktiver. PCs sind in der Geräteverwaltung dreimal so aufwändig, und verursachen doppelt soviele Supportanfragen wie Macs. IBM spart damit bares Geld.
Da müsste man allerdings wiederum schauen, was denn die Vergleichsgruppe für Geräte nutzt. Haben die 10 Jahre alte PCs durch Macs ersetzt? Kein Wunder. Oder haben die einen Macs, die anderen 400€-PCs? Kein Wunder. Oder aber sind es nagelneue Macs vs. nagelneue PCs, die "nur" 20-30% günstiger als die Macs waren? Das alles müsste man erstmal rausbekommen. Denn mit einem neuen 900€-Windows-Notebook sind die Angestellten sicher auch produktiver und glücklicher als mit einem 5 Jahre alten damals 400€-Gerät... ;)

Bei manchen Anwendungen ist MacOS in der Tat wohl überlegen, aber das hat dann eben eher mit dem OS und nicht mit teurer Hardware zu tun.
 

Spiritogre

Bekanntes Gesicht
Mitglied seit
18.05.2008
Beiträge
10.068
Reaktionspunkte
4.362
Website
rpcg.blogspot.com
Bei manchen Anwendungen ist MacOS in der Tat wohl überlegen, aber das hat dann eben eher mit dem OS und nicht mit teurer Hardware zu tun.
Ja, aber das ist schon arg begrenzt und trifft mehr die Infrastruktur, also das Zusammenspiel mit Cloud-Diensten etc. weil man sich da unter Windows eben entscheiden muss ob man Google, Microsoft etc. nutzt und das dann alles mit den genutzten Anwendungen zu integrieren könnte teils ein wenig komplizierter sein.

Rein von der Anwendungssoftware gibt es keine Unterschiede, wobei allerdings z.B. bekannt ist, dass MS Office auf Windows besser läuft als unter Mac OS. Aber Adobe z.B. ist komplett identisch.
 

Herbboy

Senior Community Officer
Teammitglied
Mitglied seit
22.03.2001
Beiträge
78.781
Reaktionspunkte
5.982
Ja, aber das ist schon arg begrenzt und trifft mehr die Infrastruktur, also das Zusammenspiel mit Cloud-Diensten etc. weil man sich da unter Windows eben entscheiden muss ob man Google, Microsoft etc. nutzt und das dann alles mit den genutzten Anwendungen zu integrieren könnte teils ein wenig komplizierter sein.

Rein von der Anwendungssoftware gibt es keine Unterschiede, wobei allerdings z.B. bekannt ist, dass MS Office auf Windows besser läuft als unter Mac OS. Aber Adobe z.B. ist komplett identisch.
Inzwischen ist das wohl in der Tat so, aber da ich es nicht 100% weiß, wollte ich noch ein kleines mögliches Argument pro Mac nicht verschweigen ;) Viele Firmen bleiben halt auch bei dem, was sie kennen, und da in einigen Firmen auch teils weiterhin "alte" Macs bestehen bleiben, riskieren die Firmen erst gar nix und kaufen auch bei Neugeräten dann Macs.
 

Spiritogre

Bekanntes Gesicht
Mitglied seit
18.05.2008
Beiträge
10.068
Reaktionspunkte
4.362
Website
rpcg.blogspot.com
Inzwischen ist das wohl in der Tat so, aber da ich es nicht 100% weiß, wollte ich noch ein kleines mögliches Argument pro Mac nicht verschweigen ;) Viele Firmen bleiben halt auch bei dem, was sie kennen, und da in einigen Firmen auch teils weiterhin "alte" Macs bestehen bleiben, riskieren die Firmen erst gar nix und kaufen auch bei Neugeräten dann Macs.

Jupp, kenne ich auch so. Unsere Setzer damals hatten halt Null Plan von Computern und kamen dann halt irgendwie mit Quark und Photoshop zurecht aber wehe man hat denen das unter Windows hingestellt, wo es allerdings schon damals genauso gut lief, es reichte, dass die GUI der Programme(!) halt ein klein wenig anders aussah und das einige Tastenbelegungen ein wenig anders waren, um sie zur Verzweiflung zu treiben und darauf zu bestehen, dass sie auf jeden Fall weiter am Mac und niemals am PC arbeiten.
Aus Kostengründen hat die Firma vor einigen Jahren dann trotzdem auf Windows PCs gewechselt und nach anfänglichem Murren ging das dann doch...
 

Loosa

Senior Community Officer
Teammitglied
Mitglied seit
12.03.2003
Beiträge
8.892
Reaktionspunkte
3.643
es reichte, dass die GUI der Programme(!) halt ein klein wenig anders aussah und das einige Tastenbelegungen ein wenig anders waren, um sie zur Verzweiflung zu treiben und darauf zu bestehen, dass sie auf jeden Fall weiter am Mac und niemals am PC arbeiten.

Niemand stellt sich gerne um. Aber wenn sie darauf eingearbeitet/geschult wurden, glaube ich nicht, dass sie nur wegen eines leicht anderen GUIs murrten.
Allerdings fällt es Angestellten generell leichter von Windows auf Mac umzusteigen (98% ) als etwa von Win7 auf Win10 (86% ). Wie sieht das dann erst von Mac nach Win aus? ;)

Bei IBM läuft das "Experiment" mit Apple schon seit 2015. Mittlerweile auf hunderttausenden Geräten. Mit interessanten Ergebnissen:
  • Der Support von Windows Systemen ist 186% teurer.
  • Mac Nutzer übertreffen die gesteckten Leistungsziele öfter als Windows Nutzer (22% )
  • Bei Großaufträgen erzielen Angestellte mit Macs ein 16% höheres Verkaufsvolumen
  • Außerdem kündigen Macianer seltener (17% ) und si
(hier nochmal der Link dazu: IBM: ‘Mac users are happier and more productive’)

Die Ergebnisse mögen auch von anderen Dingen beeinflusst werden. Vielleicht bekommen bessere Angestellte eher einen Mac als Belohnung, oder so, und sind deswegen zufriedener und produktiver.

Aber es gibt doch ein paar mehr Gründe als nur die Gewohnheit (die es gerade bei IBM, dem früheren Todfeind, mit Sicherheit nicht gab). :-D
 

Herbboy

Senior Community Officer
Teammitglied
Mitglied seit
22.03.2001
Beiträge
78.781
Reaktionspunkte
5.982
Niemand stellt sich gerne um. Aber wenn sie darauf eingearbeitet/geschult wurden, glaube ich nicht, dass sie nur wegen eines leicht anderen GUIs murrten.
Allerdings fällt es Angestellten generell leichter von Windows auf Mac umzusteigen (98% ) als etwa von Win7 auf Win10 (86% ). Wie sieht das dann erst von Mac nach Win aus? ;)

Bei IBM läuft das "Experiment" mit Apple schon seit 2015. Mittlerweile auf hunderttausenden Geräten. Mit interessanten Ergebnissen:
  • Der Support von Windows Systemen ist 186% teurer.
  • Entscheidend wären die Gesamtkosten, und das dann auch bei ansonsten exakt gleichen Bedingungen (gleiche Abteilung und gleiche Nutzung usw.)


    [*]Mac Nutzer übertreffen die gesteckten Leistungsziele öfter als Windows Nutzer (22% )
    [*]Bei Großaufträgen erzielen Angestellte mit Macs ein 16% höheres Verkaufsvolumen
    Da können dutzende Faktoren eine Rolle spielen, die rein gar nichts mit dem Gerät zu tun haben. zB kann es auch ganz simpel sein, dass eh schon produktivere / wichtigere Leute eher einen Mac spendiert bekommen. Oder dass die Mac-Nutzer ihre Leistungsziele vorsichtiger treffen, weil es Leute sind, die mehr zu sagen haben und daher gar keine zu hohen Ziele vom oben aufgebrummt bekommen. Oder weil die Mac-Nutzer auch mehr Gehalt bekommen und motivierter sind. Oder dass die Windows-PCs wie schon gesagt im Durchschnitt alt und schwach sind, die Macs neuer und stärker. Oder alles zusammen plus noch mehr ;)

    [*]Außerdem kündigen Macianer seltener (17% )
    auch hier kannst du nicht wissen, ob es am Mac liegt oder an ganz anderen Dingen, wegen derer diejenigen einen Mac bekommen haben,


    Man weiß da eben nicht, wie die Zahlen zustande kamen. Ich habe im Studium viel mit (klinischen) Studien zu tun gehabt und weiß, wie trügerisch Analysen sein können. Man muss da wirklich zB mindestens je 500 Leute mit Macs und mit ähnlich guten/teuren PCs über 2-3 Jahre arbeiten lassen, die Arbeit aller 1000 Leute muss sehr ähnlich sein, die Alters- und Gehaltsstruktur sowie die Begebenheiten am Arbeitplatz ebenfalls, am besten sollten auch pro Vorgesetzten je 50% der Leute Mac und PC bekommen, damit nicht am Ende WEGEN eines zB Arschloch-Chefs, den zufällig eher die Windows-Nutzer erwischt haben, die Leistungen schlechter sind.

    Wenn es DANN immer noch zu diesen "pro Mac"-Ergebnissen kommt, dann könnte man zustimmen, obgleich selbst dann noch andere Faktoren dabei sein können. Als klinische Studie wäre das, was ich als Beispiele für die Voraussetzungen forderte, immer noch zu wenig. Wenn es zB um die Frage "Was ist besser für die Produktivität? Kaffee trinken oder die neue Dr. Seitenbacher Vitamin-Koffein-Müsliriegel essen" ginge, müsste man noch weitere Faktoren reinnehmen, damit man es als seriöse Studie verkaufen könnte. Aber ansonsten kann man einfach nicht wissen, ob die Ergebnisse wirklich an der Plattform "Mac" liegen.

    Beispiel aus meinem Studium: Statistisch kann man einen Zusammenhang zwischen einer höheren Lebenserwartung und "Tee statt Kaffee" feststellen. Daher hat Tee einen guten Ruf, Kaffee einen eher schlechten. Wenn man aber auch andere Faktoren rausrechnet bzw. beachtet, sieht man keinen Unterschied mehr. Die "pro Tee"-Ergebnisse hatten aber nicht beachtet, dass Leute die eh ungesünder leben, EHER Kaffee trinken und Leute, die sehr auf sich achten, EHER Tee. Das war am Ende dann der klare Hauptgrund dafür, dass Teetrinker länger leben. ;)



    Aber es gibt doch ein paar mehr Gründe als nur die Gewohnheit (die es gerade bei IBM, dem früheren Todfeind, mit Sicherheit nicht gab). :-D
    IBM ist schon lange nicht wirklich ein Konkurrent. IBM macht in Dienstleistungen und nicht mehr in den Verkauf oder gar die Herstellung von PCs. Die beraten zb Firmen zwar auch für hochwertige IT-Systeme, aber bezahlt wird die Beratung und der Service, nicht die eigentliche Hardware außer vlt. im Stile eines Großhändlers als Vermittler. Die PC-Sparte hat IBM schon längst an Lenovo verkauft. Es kann sogar gut sein, dass IBM einer Firma Macs empfiehlt und diese auch betreut ;) und dann käme so ein Auftritt wie der verlinkte "pro mac" natürlich IBM sogar gelegen :-D
 
Zuletzt bearbeitet:

Loosa

Senior Community Officer
Teammitglied
Mitglied seit
12.03.2003
Beiträge
8.892
Reaktionspunkte
3.643
Entscheidend wären die Gesamtkosten, und das dann auch bei ansonsten exakt gleichen Bedingungen (gleiche Abteilung und gleiche Nutzung usw.)

Laut Aussagen von der letztjährigen Veranstaltung spart IBM sich pro Mac $250-$500.
Als das Mac@IBM Projekt 2015 anrollte konnte eine Person 5400 Nutzer betreuen. Mit Windows war es eine Person pro 242 Nutzern. Auch, weil von ersteren nur 5% den Support anriefen und bei den anderen 40%.

Leider verrät IBM nicht, wie die Zahlen zustande kamen. Aber der Datenpool ist immerhin riesig.

Da können dutzende Faktoren eine Rolle spielen, die rein gar nichts mit dem Gerät zu tun haben. zB kann es auch ganz simpel sein, dass eh schon produktivere / wichtigere Leute eher einen Mac spendiert bekommen. Oder dass die Mac-Nutzer ihre Leistungsziele vorsichtiger treffen, weil es Leute sind, die mehr zu sagen haben und daher gar keine zu hohen Ziele vom oben aufgebrummt bekommen. Oder weil die Mac-Nutzer auch mehr Gehalt bekommen und motivierter sind. Oder dass die Windows-PCs wie schon gesagt im Durchschnitt alt und schwach sind, die Macs neuer und stärker. Oder alles zusammen plus noch mehr ;)

Absolut. Dass man die Zahlen mit Vorsicht genießen muss hatte ich ja schon geschrieben. Zumal der Vortrag bei einer Veranstaltung für Apple IT Admins stattfand. Und IBM selbst einen Service anbietet um "employee-choice" in der Firmenstruktur zu etablieren. Die wollten also auf jeden Fall auch an der Werbetrommel rühren.

Aber anscheinend hat jeder Angestellte bei IBM die Wahl, mit welchem System man arbeiten will. Der Schnitt liegt aktuell bei 60% Windows, 30% Mac und 10% Linux. Mit Belohnungen hat das also nichts zu tun. Leistungsziele kann sich ein Angestellter auch nicht aussuchen, die werden von oben diktiert. Und von Großprojekten versucht man Nulpen generell fernzuhalten. Gerade in dem Punkt ist das höhere Volumen dann schon beeindruckend, denn diese Gruppe ist sehr gut vergleichbar.

Nur die geringeren Kündigungen sprechen eigentlich nicht für die Apple-Nutzung. Denn IBM ist schon lange nicht mehr die Traumfirma die es mal war. Und es sind eher die besseren Leute, die sprungfreudig sind. :-D


Von wegen Großprojekten. Da reden wir von zweistelligen Millionenbeträgen aufwärts. Ob ein Laptop, der nach drei Jahren abgeschrieben ist, $500 oder $2000 kostet ist da vollkommen nebensächlich. Ein Bekannter im IT-Vertrieb bekam bei einer neuen Stelle ohne Wimpernzucken ein MacbookPro in die Hand gedrückt. Völlig irre, weil darauf nur Tabellenkalkulation und SAP läuft.
Außergewöhnlich war dagegen das Firmen-iPhone; das war schon eine Auszeichnung. Das kommt die insgesamt nämlich teurer zu stehen als ein Rechner - weil Smartphones so häufig verloren oder kaputt gehen. :B


Naja, wie dem auch sei. Die neuen MacPros werden sicher nicht im Vertrieb oder der Verwaltung eingesetzt, sondern da wo diese Leistung auch gebraucht wird. Obwohl ich das OS mag, wird er ganz sicher nicht bei mir unterm Schreibtisch landen. :-D
 
Oben Unten