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"Lootboxen sind kein Glücksspiel": USK und ESRB zum Jugendschutz

Rechtlich gesehen schwer umzusetzen. Wer setzt den Wert des Items fest? Du? Der Gesetzgeber? Der "Markt"? Der Publisher?
Das gilt dann ja auch für Wundertüten, Panini-Bilder usw usf. Man kann Gesetze nicht so einfach auf ein spezielles Produkt beschränken, weil das sonst Diskriminierung ist bzw. in die Rechte der Firma eingreift.
Diese Gegenstände haben dazu keinen realen Wert im klassischen Sinne. Sie sind nicht real, sie sind komplett virtuell. Es ist beim Preis auch ähnlich beim Hobby Briefmarken, die Leute machen den Preis selbst und kann nicht vorgegeben werden. Vor allem sind die Gegenstände im Spiel nicht handelbar im gewöhnlichen Sinne (ausgenommen z.B. CS:GO und TF2 auf Steam).
Damit ist es wieder nur an einem selbst, wie viel man bereit ist für sein Vergnügen/Hobby auszugeben.
Man kann Entwicklern auch so schlecht den Preis vorschreiben, weil man damit massiv in die Preisgestaltung eingreift und sowas kann ein Staat schlicht und ergreifend nicht vernünftig, wie oft genug bewiesen wurde.
Dazu kommt auch, dass man das Spiel nicht besitzt, man kauft sich das Recht/die Lizenz, um es zu spielen, aber es gehört einem nicht.

Warum sollte es schwer umzusetzen sein deiner Meinung nach?

Ich habe lediglich versucht im Groben aufzuzeigen wie ein halbwegs zeitgemäßes Glücksspielgesetz aussehen könnte. Mir ist bewusst da fehlen noch ein Paar Paragraphen, aber es ist ja nur ein sehr grobes Beispiel.
Die Preise für betroffene Produkte würden sich nach wie vor am Markt bilden. Das würde auch nicht zum ersten Mal passieren.

Jedem dem eine solche Gesetzgebung dann nicht passt kann seine Geschäfte gerne woanders machen oder sich anpassen. In China wurde es ja auch umgesetzt das Blizzard co. die Dropraten für ihre Lootboxen veröffentlichen müssen.
 
Das mag schon stimmen, aber man kann schon sagen A.) ein Kind/ junger Jugendlicher hat noch keinen richtigen Bezug zu Geld vorallem im Bereich Echtgelt/Ingame Währung und B.) wird es für ihn zur Normalität Geld in digitale Inhalte zu stecken um besser zu werden. Er wird damit auf ein Verhalten konditioniert. Klar Suchanfällig kann man so oder so sein beim übermäßigen Spielen.

Aber hier wird mmn nach ein Konsument dazu "erzogen" ohne richtig abschätzen zu können. Man brauchs ja nur weiter spinner in 2 Jahren hast du Spiel X,Y und Z alle so wie Battlefront 2 und der 16- jährige Azibu macht Schulden weil bei allen 3 Speilen will man ja vorn dabei sein usw....
Das ganze wird noch verstärkt durch die Ausrichtung auf den Massenmarkt, der 0815 Papa kauft klein Kevin zu Weihnachten ne box mit Battlefront 2.....viel Spass und wenn der kleine irgendwann mal die Kreditkarte erwischt gute Nacht. Da enstehen sicherlich menschliche Schäden in Millionenhöhe, deswegen zumindest ab 18 Regelung!

Ich finde so etwas gehört verboten, Minderjährige so etwas auszusetzen. Wie schon gesagt bei solchen Mechaniken PEGI 18 Danke, dann gibts ganz schnell keine Microtransactions mehr. Und btw in China haben sie schon ein gesetzt erlassen der dem Spieler offenlegen muss wie groß die Chance auf Gegenstände in Lootboxen sind.
 
Warum sollte es schwer umzusetzen sein deiner Meinung nach?

Ich habe lediglich versucht im Groben aufzuzeigen wie ein halbwegs zeitgemäßes Glücksspielgesetz aussehen könnte. Mir ist bewusst da fehlen noch ein Paar Paragraphen, aber es ist ja nur ein sehr grobes Beispiel.
Die Preise für betroffene Produkte würden sich nach wie vor am Markt bilden. Das würde auch nicht zum ersten Mal passieren.

Jedem dem eine solche Gesetzgebung dann nicht passt kann seine Geschäfte gerne woanders machen oder sich anpassen. In China wurde es ja auch umgesetzt das Blizzard co. die Dropraten für ihre Lootboxen veröffentlichen müssen.

Weil Gesetze erstmal immer von der gesetzgebenden Seite aus gemacht werden müssen, die werden sich da eher kaum drum kümmern, da es auch kein kritisches Problem o.ä. ist.
Und muss ein Gesetz so formuliert werden, dass es vor dem Gericht stand hält, eine Aufgabe die nicht unbedingt einfach und schnell zu machen ist heutzutage.
Da fehlen nicht nur ein paar Paragraphen sondern konkrete Formulierungen und Deutschland kann da schlecht einen Alleingang machen. Da muss wesentlich mehr passieren.
Des weiteren müssen da jede Menge Interessen etc. berücksichtigt werden. Man muss auch andere Sachen wie z.B. Panini-Bilder etc. mit berücksichtigen, ansonsten wir das Gesetz schneller vom BGH/BVerfG/EUGH etc. gekippt werden, als es gebraucht hat zu erstellen.
So einfach ist Gesetzgebung in der Regel nun wirklich nicht, mal von Diktaturen u.ä. abgesehen.
China kannst du schwer mit Deutschland vergleichen, bzw. generell mit westlichen Demokratien.
Außerdem sagt das Gesetz, dass nur die Chancen angegeben werden sollen. Nichts was Blizzard wirklich weh tut, da die Zahlen auch von den Spielern schon so lange vorher rausgefunden wurden. Nur wurde es jetzt halt offiziell gemacht.

Das mag schon stimmen, aber man kann schon sagen A.) ein Kind/ junger Jugendlicher hat noch keinen richtigen Bezug zu Geld vorallem im Bereich Echtgelt/Ingame Währung und B.) wird es für ihn zur Normalität Geld in digitale Inhalte zu stecken um besser zu werden. Er wird damit auf ein Verhalten konditioniert. Klar Suchanfällig kann man so oder so sein beim übermäßigen Spielen.

Aber hier wird mmn nach ein Konsument dazu "erzogen" ohne richtig abschätzen zu können. Man brauchs ja nur weiter spinner in 2 Jahren hast du Spiel X,Y und Z alle so wie Battlefront 2 und der 16- jährige Azibu macht Schulden weil bei allen 3 Speilen will man ja vorn dabei sein usw....
Das ganze wird noch verstärkt durch die Ausrichtung auf den Massenmarkt, der 0815 Papa kauft klein Kevin zu Weihnachten ne box mit Battlefront 2.....viel Spass und wenn der kleine irgendwann mal die Kreditkarte erwischt gute Nacht. Da enstehen sicherlich menschliche Schäden in Millionenhöhe, deswegen zumindest ab 18 Regelung!

Ich finde so etwas gehört verboten, Minderjährige so etwas auszusetzen. Wie schon gesagt bei solchen Mechaniken PEGI 18 Danke, dann gibts ganz schnell keine Microtransactions mehr. Und btw in China haben sie schon ein gesetzt erlassen der dem Spieler offenlegen muss wie groß die Chance auf Gegenstände in Lootboxen sind.

Das ist Aufgabe der Eltern, ihren Kindern das beizubringen. Dafür sind weder die Publisher noch der Staat verantwortlich. Man kann nicht alle Verantwortung woanders hin abschieben, immerhin will man ja auch sonst seine Freiheit vor dem Staat haben.
Das Konsumenten erzogen werden ist durchaus korrekt, aber der Mensch lässt sich halt beeinflussen. Das nennt man dann aber Werbung und unterliegt anderen Regeln. Man kanns den Leuten auch nicht vorschreiben was sie zu kaufen haben und was nicht.
Und Klein-Kevin sollte das Spiel nicht spielen, da es eine entsprechende Alterseinstufung hat. Auch hier liegt die Verantwortung bei den Eltern, nicht beim Publisher oder Staat.
Und die Mechaniken hinter USK18/PEGI18 zu "verstecken" wird auch nur bedingt weiterhelfen. Die meisten die den Kram kaufen sind nämlich zum größten Teil Ü18.
Und zu dem China-Gesetz einfach einen Abschnitt höher schauen. Das Gesetz tut Blizzard nicht wirklich weh und die Leute die kaufen wollen, die interessiert es auch nicht wirklich.
 
Für mich ganz klar Glücksspiel. Kenne soviele die in den Rausch verfallen sind und tausende Euros liegen lassen. Als Argument höre ich nur: Das Spiel ist doch umsonst!! Beste Beispiele: CS oder Dota 2. Bei Steam ist es ja noch krazer. Schaut euch mal die Preise an im spielershop. Das soll kein Glücksspiel sein? Kann darüber nur lachen und besonders die Leute die das noch verteidigen.

Inzwischen sind natürlich CoD, Destiny und zig andere nachgezogen. Wenn selbst erwachsene in den Rausch verfallen. Wie soll das dann bei Jugendlichen aussehen?

Solche Titel sollten ab 18 sein und es gehört eine entsprechender Hinweis das dieses Glücksspiel Süchtig macht. Das Argument das Spiel sei free2play und kosmetische items sind nur Nebensache ist schon Jahre nicht überholt. Diablo 3 und co hat damit angefangen (Classic).
 
Für mich ganz klar Glücksspiel. Kenne soviele die in den Rausch verfallen sind und tausende Euros liegen lassen. Als Argument höre ich nur: Das Spiel ist doch umsonst!! Beste Beispiele: CS oder Dota 2
Inzwischen sind natürlich CoD, Destiny und zig andere nachgezogen. Wenn selbst erwachsene in den Rausch verfallen. Wie soll das dann bei Jugendlichen aussehen?

Solche Titel sollten ab 18 sein und es gehört eine entsprechender Hinweis vorhanden sein das es Süchtig macht

Auch das ist kein Fall von Glücksspiel, sondern von Videospielsucht. Der Kaufrausch ist nur ein Symptom für eine ganz andere Problematik. Die Leute sind vom Spiel selber so "angefixt", dass sie Geld für die Sachen ausgeben um der Coolste/Beste/Hübscheste/whatever zu sein.
CS kostet immer noch Geld und ist nicht umsonst, dazu kann man den Kram auch im Shop kaufen, man ist also nicht auf die Kisten angewiesen. Außerdem sind das alles nur kosmetische Sachen, die das Spiel nicht wirklich verändern, außer wenn man "posen" will.
Dota2 sind auch nur Kosmetik. Dient nur um zu zeigen, wie "cool" man ist. Mehr nicht. Am eigtl. Spiel verändert das Zeug nichts.

Auch bei Jugendlichen sind die Eltern gefordert, nicht der Staat. Und die Spiele ab 18 zu deklarieren wird das Problem auch nicht wirklich lösen.
 
Für mich ganz klar Glücksspiel. Kenne soviele die in den Rausch verfallen sind und tausende Euros liegen lassen. Als Argument höre ich nur: Das Spiel ist doch umsonst!! Beste Beispiele: CS oder Dota 2. Bei Steam ist es ja noch krazer. Schaut euch mal die Preise an im spielershop. Das soll kein Glücksspiel sein? Kann darüber nur lachen und besonders die Leute die das noch verteidigen.

Inzwischen sind natürlich CoD, Destiny und zig andere nachgezogen. Wenn selbst erwachsene in den Rausch verfallen. Wie soll das dann bei Jugendlichen aussehen?

Solche Titel sollten ab 18 sein und es gehört eine entsprechender Hinweis das dieses Glücksspiel Süchtig macht. Das Argument das Spiel sei free2play und kosmetische items sind nur Nebensache ist schon Jahre nicht überholt. Diablo 3 und co hat damit angefangen (Classic).

Stimmt und wenn das Spiel ab 18 ist und ein Hinweis drauf steht wird keiner mehr süchtig und weil ja die Eltern ihren Kids keine ab 18 Spiele kaufen.
 
Es geht nicht um abschieben, klar kümmert sich man als verantwortungsvoller Elternteil das der Junior zockt was er "darf" und klärt ihn auf. Es wird nur leider ein Bild vom "Spielen" skizziet was nicht viel damit zu tun hat. Wenn ich beigebracht bekomme, ich reiß nur was wenn ich Geld investiere find ich das sehr bedenklich!

Is zwar jetzt schon sehr auf der Metaebene, aber der ganze Müll mit Lootboxen komtm ja nur davon, dass jeder Publisher Aktionäre hat welche Gewinn sehen wollen. Die Spieleindustrie ist imho so aufgeblasen das es sowieso zangsläufig crashen muss. Jedes Jahr werden die Entwicklungskosten höher, ergo muss man Kunden binden und Geld machen...egal wie....

Is halt Schade das die Mehrheit sowas trotzdem kauft bzw verteidigt. Und Gamestar, Twicht Streamer und Co machen fröhlich mit, dass Video heute ist BF2 pay to win? Eine Frechheit, da wird gequatscht Beta Bla Bla Bs und es gibt ja dafür keinen Seasonpass und man kann es sich erspielen. Da aird nicht offen dagegen argumentiert das so ein Shit in Vollpreistiteln nichts zu suchen hat.

Wie gesagt, bei mir gibts jetzt vermehrt wieder piraten, Trainer und Keys. Alles was wie BF2 ist piraten und wenns nicht so schlimm ist vielleicht mal einen Key!
 
Weil Gesetze erstmal immer von der gesetzgebenden Seite aus gemacht werden müssen, die werden sich da eher kaum drum kümmern, da es auch kein kritisches Problem o.ä. ist.
Und muss ein Gesetz so formuliert werden, dass es vor dem Gericht stand hält, eine Aufgabe die nicht unbedingt einfach und schnell zu machen ist heutzutage.
Da fehlen nicht nur ein paar Paragraphen sondern konkrete Formulierungen und Deutschland kann da schlecht einen Alleingang machen. Da muss wesentlich mehr passieren.
Des weiteren müssen da jede Menge Interessen etc. berücksichtigt werden. Man muss auch andere Sachen wie z.B. Panini-Bilder etc. mit berücksichtigen, ansonsten wir das Gesetz schneller vom BGH/BVerfG/EUGH etc. gekippt werden, als es gebraucht hat zu erstellen.
So einfach ist Gesetzgebung in der Regel nun wirklich nicht, mal von Diktaturen u.ä. abgesehen.
China kannst du schwer mit Deutschland vergleichen, bzw. generell mit westlichen Demokratien.
Außerdem sagt das Gesetz, dass nur die Chancen angegeben werden sollen. Nichts was Blizzard wirklich weh tut, da die Zahlen auch von den Spielern schon so lange vorher rausgefunden wurden. Nur wurde es jetzt halt offiziell gemacht.

Ich möchte nicht sagen das deine Argumente schlecht oder falsch seien. Das sind sie nämlich nicht. Jedoch machst du etwas das meiner Meinung nach typisch deutsch ist. Du lamentierst und argumentierst grundlos gegen etwas. Warum machst du sowas?

Mir ist auch bewusst das ein Land alleine global nichts machen kann, aber das Land kann etwas für die Einwohner machen und irgendjemand muss ja einen Anfang machen wenn sich wirklich etwas ändern soll. Weiterhin ist nicht gesagt das es nie ein kritisches Problem wird, also kann es wohl nicht schaden ein wachsames Auge darauf zu haben. Denn das Potential dazu kritisch zu werden ist eindeutig vorhanden. Denken wir doch zum Beispiel mal an Dinge wie Vorbestellerboni, Seasonpässe oder DLCS. Außerdem scheint es mir nicht besonders klug nur abzuwarten und zu reagieren, anstatt zu agieren bevor etwas aus dem Ruder läuft.
 
Rechtlich gesehen schwer umzusetzen. Wer setzt den Wert des Items fest? Du? Der Gesetzgeber? Der "Markt"? Der Publisher?
Das gilt dann ja auch für Wundertüten, Panini-Bilder usw usf. Man kann Gesetze nicht so einfach auf ein spezielles Produkt beschränken, weil das sonst Diskriminierung ist bzw. in die Rechte der Firma eingreift.
Diese Gegenstände haben dazu keinen realen Wert im klassischen Sinne. Sie sind nicht real, sie sind komplett virtuell. Es ist beim Preis auch ähnlich beim Hobby Briefmarken, die Leute machen den Preis selbst und kann nicht vorgegeben werden. Vor allem sind die Gegenstände im Spiel nicht handelbar im gewöhnlichen Sinne (ausgenommen z.B. CS:GO und TF2 auf Steam).
Damit ist es wieder nur an einem selbst, wie viel man bereit ist für sein Vergnügen/Hobby auszugeben.
Man kann Entwicklern auch so schlecht den Preis vorschreiben, weil man damit massiv in die Preisgestaltung eingreift und sowas kann ein Staat schlicht und ergreifend nicht vernünftig, wie oft genug bewiesen wurde.
Dazu kommt auch, dass man das Spiel nicht besitzt, man kauft sich das Recht/die Lizenz, um es zu spielen, aber es gehört einem nicht.


Die Leute können den Preis des Inhalts von Lootboxen gar nicht selbst festlegen, weil sich der Krempel nicht weiterverkaufen lässt. Ohne einen "Gebrauchtmarkt" kein Preis. Das aber überlässt es voll und ganz dem Hersteller, den Wert festzulegen. Damit kann er dann praktisch selbst entscheiden, ob seine Lootbox unter die Glücksspieldefinition fällt oder nicht. Ganz einfach indem er den Wert von simplen Spraylogos hoch genug festlegt, um behaupten zu können: "na da hat man doch genug Gegenwert in der 3,99€ Lootbox gehabt. Da war nicht Nichts drin. Das war keine Niete. Waren doch Spraylogos drin. Und die waren die 3,99 wert. Weil wir sagen, dass sie das wert sind.

Ich denke wir können uns zumindest darauf einigen, dass man denjenigen der von einem Gesetz betroffen sein könnte nicht selbst entscheiden lässt, wann das Gesetz auf ihn zutrifft und wann nicht.
Oder?
 
Ich möchte nicht sagen das deine Argumente schlecht oder falsch seien. Das sind sie nämlich nicht. Jedoch machst du etwas das meiner Meinung nach typisch deutsch ist. Du lamentierst und argumentierst grundlos gegen etwas. Warum machst du sowas?

Mir ist auch bewusst das ein Land alleine global nichts machen kann, aber das Land kann etwas für die Einwohner machen und irgendjemand muss ja einen Anfang machen wenn sich wirklich etwas ändern soll. Weiterhin ist nicht gesagt das es nie ein kritisches Problem wird, also kann es wohl nicht schaden ein wachsames Auge darauf zu haben. Denn das Potential dazu kritisch zu werden ist eindeutig vorhanden. Denken wir doch zum Beispiel mal an Dinge wie Vorbestellerboni, Seasonpässe oder DLCS. Außerdem scheint es mir nicht besonders klug nur abzuwarten und zu reagieren, anstatt zu agieren bevor etwas aus dem Ruder läuft.

Ich lamentiere nicht, ich zeige die Problematik auf. Das Problem haben wir Kunden selber mit verursacht, wir müssen es auch beenden. Wenn wir da als erwachsene, intelligente Menschen nichts gegen tun wollen, dann machen wir was falsch.
Jetzt schreit jeder wieder, wir wissen es besser, wir müssen die Publisher dazu zwingen usw. Das ist weder hilfreich, noch löst es das Problem. Nur weil uns etwas nicht gefällt, können wir die Leute nicht zwingen es so zu machen, wie wir es gerne hätten. Das ist nun mal die Realität. Jeder hat seine Interessen und Vorstellungen in einer Gesellschaft und da muss man mit umgehen irgendwie.

Skeptisch begleiten? Ja! Kritik und Sorge äußern? Auf jeden Fall! Aber jetzt einen "Kreuzzug" gegen die Publisher starten ist auch keine Lösung. Wir Kunden sind schließlich mit Schuld an dem Dilemma und davor kann man sich nicht verstecken bzw. es schön reden.
Der Kunde kriegt, was er verlangt. Das ist Marktwirtschaft. Jetzt zu tun, als sei man besser als der böse Publisher, ist auch nicht die Lösung. Ich habe ja auch dazu beigetragen, dass gebe ich auch zu. Für mich ist die Lösung halt zu warten, wenn die GOTY o.ä. erscheint. Das volle Spiel für den halben Preis meistens. Und es hilft auch bei MP-Titeln zu sehen, ob er sich langfristig hält.

Ich finde auch nicht gut, wie die Entwicklung in meinem Hobby ist. Ich kritisiere regelmäßig Valve&Co. in vielen Punkten. Auch wenn sie hier auch den Bock abgeschossen haben für mich, so bewegen sie sich innerhalb der legalen Möglichkeiten.
Und das verteidige ich! Nicht das genrelle Verhalten von EA&Co. aber wir leben immer noch in einem Rechtsstaat und der muss verteidigt werden. Jedes mal herrscht der Shitstorm/Aufregung u.ä. In ein paar Wochen ist es schon wieder vergessen/egal. So kann man nichts verändern.
Dazu sei auch gesagt, ich bin vor kurzem in eine politische Partei eingetreten, welche ist ja egal, aber ich habe den Anspruch etwas zu verändern wollen. Wenn jeder auf seiner faulen Haut bleibt, dann ändert sich nichts. Werde ich dafür Opfer bringen müssen? Sicherlich, aber wenn nicht ich etwas tue, wer denn dann? Und ob ich etwas bewegen kann, wird sich zeigen, aber zumindest den Anspruch sollte ich haben, sonst kann ich gleich wieder damit aufhören.

Die Leute können den Preis des Inhalts von Lootboxen gar nicht selbst festlegen, weil sich der Krempel nicht weiterverkaufen lässt. Ohne einen "Gebrauchtmarkt" kein Preis. Das aber überlässt es voll und ganz dem Hersteller, den Wert festzulegen. Damit kann er dann praktisch selbst entscheiden, ob seine Lootbox unter die Glücksspieldefinition fällt oder nicht. Ganz einfach indem er den Wert von simplen Spraylogos hoch genug festlegt, um behaupten zu können: "na da hat man doch genug Gegenwert in der 3,99€ Lootbox gehabt. Da war nicht Nichts drin. Das war keine Niete. Waren doch Spraylogos drin. Und die waren die 3,99 wert. Weil wir sagen, dass sie das wert sind.

Ich denke wir können uns zumindest darauf einigen, dass man denjenigen der von einem Gesetz betroffen sein könnte nicht selbst entscheiden lässt, wann das Gesetz auf ihn zutrifft und wann nicht.
Oder?

Und da liegt schon das Problem, es ist keine freie Handelsware in dem Sinne, daher auch preislich nicht festzulegen. Außer beiz.B. CS:GO oder Dota2 ist es für einen persönlicher Luxus in allen anderen Spielen. Der Hersteller legt den Preis für die einzelnen Items auch nicht fest, nur für die Box, die den Loot enthält. Ansonsten wären es ja normale Skins wie in z.B. LOL.
Und nein, kann er nicht. Was als Glücksspiel zählt ist Aufgabe des Gesetzgebers, nicht der Firma. Und die USK hat klar gesagt, Lootboxen sind wie Sammelbilder, TCG's u.ä. Du kaufst eine Box/ein Paket und der Inhalt ist zufällig, aber kein Glücksspiel.
Und der Entwickler sagt die Box ist 3,99 wert, was der Inhalt am Ende für einen persönlich wert ist, ist völlig subjektiv. Das entscheidet nur bei z.B. CS:GO der Markt. Und CS:GO ist auch die Kiste eigtl. billig, nur der Schlüssel für die Kiste ist teuer.
Nein, wenn man von einem Gesetz betroffen ist, kann man nicht sagen, das gilt nicht. Das steht auch außer Frage. Nur kann man Gesetze umgehen, Einfluss auf die Gesetzgebung nehmen usw. Im Zweifel kann man auch gegen Gesetze vorgehen in unserem Land. Dafür gibt es ja Gerichte.
 
Zuletzt bearbeitet:
Und da liegt schon das Problem, es ist keine freie Handelsware in dem Sinne, daher auch preislich nicht festzulegen. Außer beiz.B. CS:GO oder Dota2 ist es für einen persönlicher Luxus in allen anderen Spielen. Der Hersteller legt den Preis für die einzelnen Items auch nicht fest, nur für die Box, die den Loot enthält. Ansonsten wären es ja normale Skins wie in z.B. LOL.
Und nein, kann er nicht. Was als Glücksspiel zählt ist Aufgabe des Gesetzgebers, nicht der Firma.
Mein Punkt ist ja gerade, dass ein Unternehmen die Möglichkeit bekommt, sich um die Glücksspieldefinition herumzuwiesen, wenn es ihnen überlassen bleibt den Wert des Inhalts von Lootboxen zu bestimmen.

Und die USK hat klar gesagt, Lootboxen sind wie Sammelbilder, TCG's u.ä. Du kaufst eine Box/ein Paket und der Inhalt ist zufällig, aber kein Glücksspiel.

Das ist unvollständig/ungenau. Die USK sagte: "Gewinnspiel-Modelle, die gegen eine Entgelt ein zufällig generiertes Item vergeben, gelten nach üblicher Auffassung bisher nicht als Glücksspiel.
Da steckt drin, dass die Auffassung änderbar ist. Dass die bisherige Auffassung eher eine Interpretation ist. Was ja auch sinn ergibt, denn Lootboxen gibt es noch nciht lange genug als dass sie in irgendeinem aktuell existierenden Gesetzestext gezielt hätten berücksichtigt werden können. Sprich: wir wenden Gesetze auf Lootboxen an, die eventuell nicht dazu passen.
 
Mein Punkt ist ja gerade, dass ein Unternehmen die Möglichkeit bekommt, sich um die Glücksspieldefinition herumzuwiesen, wenn es ihnen überlassen bleibt den Wert des Inhalts von Lootboxen zu bestimmen.

Das kann man durchaus so sehen, nur sind die Items halt extrem subjektiv für jeden selbst von der Wertigkeit her. Wenn sie einen festen Preis machen würden und man die Items verkaufen könnte, dann würde man es wohl eher als Glücksspiel deklarieren. Aber so dämlich sind die auch nicht in der Rechtsabteilung. Es würde auch den eigenen finanziellen Interessen zuwieder laufen, weil der Markt irgendwann mehr oder weniger gesättigt wäre und man keinen Umsatz mehr erzielen würde.


Das ist unvollständig/ungenau. Die USK sagte: "Gewinnspiel-Modelle, die gegen eine Entgelt ein zufällig generiertes Item vergeben, gelten nach üblicher Auffassung bisher nicht als Glücksspiel.
Da steckt drin, dass die Auffassung änderbar ist. Dass die bisherige Auffassung eher eine Interpretation ist. Was ja auch sinn ergibt, denn Lootboxen gibt es noch nciht lange genug als dass sie in irgendeinem aktuell existierenden Gesetzestext gezielt hätten berücksichtigt werden können. Sprich: wir wenden Gesetze auf Lootboxen an, die eventuell nicht dazu passen.

Und das ist die Rechtslage nun mal. Mehr kann die USK auch nicht machen. Es zu ändern liegt am Gesetzgeber, nicht an der USK und der Gesetzgeber nimmt es nicht wahr, weil es derzeit kein Problem darstellt. Am ehesten wohl auch eher, dass es nicht mal auf deren Radar bzw. Wahrnehmung ist.
So lange keine Gesetze dazu existieren, ist es nicht illegal. Und darüber kann man nicht streiten. Wir Kunden haben es auch selber in der Hand, wir müssen es nicht kaufen.
Und wir bewegen uns in der Debatte auf juristischem Boden, ein sehr schwieriger und komplexer Bereich. Sollten Gesetze zu Lootboxen kommen, dann wird der Prozess dafür Jahre dauern. Und dann werden sich die Gerichte damit beschäftigen und und und.
Das ist das "Problem" in der Digitalisierung, es kommen und gehen Dinge so schnell, da kann der Gesetzgeber schlicht und ergreifend nicht mehr zeitig reagieren. Bis da ein Gesetz durch ist, sind schon 4-5 andere Sachen gekommen und gegangen.

Bis dahin müssen wir Kunden unsere Macht nutzen und nicht kaufen. Das Problem, es ist vielen Leuten einfach egal. Irgendwann kann der Markt deswegen in sich zusammenbrechen, aber das kann noch sehr lange dauern.
Dank der digitalen Möglichkeiten kann man auch kleinere Studios und Leute unterstützen, die es anders machen. Stardew Valley z.B.
Wir als Kunden müssen nur unsere Möglichkeiten nutzen. Ein Shitstorm der den nächsten jagt, geht den Publishern inzwischen sonst wo vorbei.
 
Schwieriges Thema.

Ich persönlich sehe es nicht als Glückspiel.

Diese Gegenstände haben dazu keinen realen Wert im klassischen Sinne. Sie sind nicht real, sie sind komplett virtuell. Es ist beim Preis auch ähnlich beim Hobby Briefmarken, die Leute machen den Preis selbst und kann nicht vorgegeben werden. Vor allem sind die Gegenstände im Spiel nicht handelbar im gewöhnlichen Sinne (ausgenommen z.B. CS:GO und TF2 auf Steam).
Mittlerweile gibt es schon mehr Titel, die den Handel über Steam erlauben. Allen voran DOTA 2 und neuerdings PUBG.

Das ist das "Problem" in der Digitalisierung, es kommen und gehen Dinge so schnell, da kann der Gesetzgeber schlicht und ergreifend nicht mehr zeitig reagieren. Bis da ein Gesetz durch ist, sind schon 4-5 andere Sachen gekommen und gegangen.
Lootboxen gibt es schon seit Jahren und erst jetzt sind wirklich auf dem Vormarsch.
Ich denke, dass das Thema auch noch Jahre aktuell bleiben wird. Zumal eine dementsprechende Klärung evtl. auch die Basis für zukünftige ähnliche Entscheidungen bieten könnte.

Warum der Gesetzgeber nicht eingreift, ist mir eigentlich unverständlich.
Nicht, dass ich es möchte. Aber die mischen sich doch sonst überall ein. ;)
 
Mittlerweile gibt es schon mehr Titel, die den Handel über Steam erlauben. Allen voran DOTA 2 und neuerdings PUBG.

Ach stimmt, da gibt es das ja auch. Völlig vergessen. Aber die Preise machen die Spieler unter sich aus, es gibt da keinerlei Vorgabe seitens der Entwickler. Wenn es den Leuten so viel Geld wert ist, ist es deren gutes Recht so viel dafür zu bezahlen.
Verstehen muss man es nicht, ich habe es auch schon lange aufgegeben. Wie kann ein hässlicher Skin 10€ wert sein z.B? :B
 
Naja, hässlich liegt ja immer im Auge des Betrachters.
Dazu kommen dann evtl. noch Sachen wie Exklusivität oder so.

Ich hab selbst relativ viel Geld in Dota Skins gesteckt. Das war definitiv ein schleichender Prozess bei mir.
Ist jetzt auch nicht schlimm, hätte ich aber vorher nie von mir gedacht. :D
 
Egal wie man es dreht und wendet, es ist kein Glücksspiel. Es sind weder die Voraussetzungen, noch die Gegebenheiten dazu erfüllt, die es als Glücksspiel definieren würden.
Und nein, solche Spiele sind auch kein Glücksspiel, sondern ein Suchtproblem bei den Betroffenen. Die Sucht hat aber eher mit Videospielen zu tun, als mit Lootboxen.
Und ja, es gibt Fälle, wo Leute sich in die Spiele reinsteigern und Schulden machen. Mir fällt da Metin oder Metin2 ein, ein so genanntes f2p, wo man massiv investieren musste mit realem Geld um bei Raids etc mitzuhalten. Gab es irgendwann mal vor Jahren eine Reportage zu so einem Spieler in der ARD oder ZDF dazu. Aber auch das ist Videospielsucht und keine Glücksspielsucht!
Und Leute die so viel investieren sind die Wale, die die Entwickler wollen. Die Leute die das Spiel so lieben und massiv Geld reinstecken, das es eigtl. unvernünftig ist. Aber es ist jedem selbst überlassen dies zu tun, das kann man nicht verbieten.
Und auch hier gilt, die Seltenheit ist erforderlich, damit die Leute kaufen, sonst würde es nicht funktionieren.
Das funktioniert auch so bei TCG-Spielen wie Magic usw. Hier hat man nur den Vorteil, dass man diese Karten real handeln kann, wenn man möchte. Auch wenn manche Karten viel Geld wert sind in der Szene.



Das ist eine schwer haltbare Aussage, da es keinerlei Studien dazu gibt. Eher ist auf ein generelles Suchtproblem bei Videospielen hinzuweisen, aber wegen Lootboxen ist noch keiner süchtig geworden.

Nehmen wir mal an Melu, ich kaufe 300 Rubbellose und mehr weil ich auf den Jackpott scharf bin und sehn will was ich bekomme...wie würdest du das Bezeichnen? Glücksspiel?
Nehmen wir mal an Melu, ich kaufe 300 Lootboxen und mehr weil ich auf den Jackpott scharf bin und sehn will was ich bekomme...wie würdest du das Bezeichnen?

Ich sehe kein Unterschied ob ich 300 Rubbellose aufmache oder 300 Kisten, im Endeffekt das gleiche.

Awwww mal sehn wie er sich jetzt da rauswinden will:-D Jetzt hab ich ihn im Schwitzkasten!!!!!:-B
 
Im Grunde ist es doch schon eine Art Glücksspiel, denn man kann ja nicht genau bestimmen was als Inhalt in dieser Truhe ist, sondern es ist völlig zufällig.
Du kannst ja z.B. nicht 20 Euro hinlegen und sagen, dafür will ich Gegenstand XY, sondern es ist willkürlich, was du bekommst.
Ist das nicht im Grunde das Gleiche, als wenn du Geld in einen Automaten wirfst und gespannt wartest, was dann dort herauskommt? Ist doch ein ähnliches Prinzip.

Wenn du im Spiel XY dann ein besonderes Schwert oder einen bestimmten Skin haben willst, dann musst du ja solange Geld bezahlen, bis das gewünschte Objekt irgendwann erscheint.
Da sind wir wieder beim Automaten, bei dem die Leute Geld reinwerfen, bis sie was gewonnen haben. Wieder eine gewisse Ähnlichkeit.
 
Das ist so nicht richtig Shadow. Man hat immer iwelche garantierte Teile in den Lootboxen. In Battlefront 2 z.B., bekommt man garantiert 20 Craftingteile, wenn man die Lootbox öffnet. Die braucht man, um die Trooper, Schiffe oder Waffen zu verbessern. Der Rest der Lootbox wird zufällig erzeugt. Zudem bekommt man bei jedem Levelup eine Lootbox gratis. Das ist das gleiche System wie in Overwatch oder Destiny 2.
 
Nehmen wir mal an Melu, ich kaufe 300 Rubbellose und mehr weil ich auf den Jackpott scharf bin und sehn will was ich bekomme...wie würdest du das Bezeichnen? Glücksspiel?
Nehmen wir mal an Melu, ich kaufe 300 Lootboxen und mehr weil ich auf den Jackpott scharf bin und sehn will was ich bekomme...wie würdest du das Bezeichnen?

Ich sehe kein Unterschied ob ich 300 Rubbellose aufmache oder 300 Kisten, im Endeffekt das gleiche.

Awwww mal sehn wie er sich jetzt da rauswinden will:-D Jetzt hab ich ihn im Schwitzkasten!!!!!:-B

Bei Rubbellosen hat man aber auch immer Nieten dabei also das der komplette Einsatz weg is, bei Lootboxen bekommst du immer was raus, wie gut das ist steht auf nem anderen Blatt aber dein Einsatz ist nicht weg. Ob jetzt du einen Unterschied siehst ist irrelevant das Gesetz sieht einen und damit müssen wir so leben obs uns passt oder net.

@Shadow_Man ähnlich vielleicht aber eben nicht das gleiche, du bekommst ja was nur nicht das was du willst, beim Automaten kannst auch alles verlieren ohne Gegenwert, bei ner Lootbox bekommst immer einen Gegenwert.
 
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