Loki: LGBT+ im MCU bei Disney Plus - Dieser Marvel-Charakter ist bisexuell

Kristian

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So muss das gewesen sein, als bei Raumschiff Enterprise zum ersten Mal im TV ein weißer Mann eine farbige Frau küsste. Aus heutiger Sicht absolut überladenes Thema. So werden wir irgendwann auch hoffentlich über LGBTQIA2S+*£¥¿–$ schmunzeln und etwas entspannter sein.

Für mich zeigt diese Diskussion, dass die Menschen anscheinend wieder verlernt haben Kompromisse schließen zu können. Jeder (Befürworter, künstlich Empörte sowie Gegner) beansprucht für sich die vermeintliche „Wahrheit“ zu kennen und nach ihr zu leben. Lächerlich
 

xaan

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Häng vielleicht noch ein "...wenn beide erwachsen und in keinem Abhängigkeitsverhältnis stehen." ran.
In den heutigen Zeiten fast schon Pflicht, weil das immer jemand falsch versteht (falsch verstehen will).

Ach und nebenbei - wer dieser Auffassung ist, muß auch den jeweiligen Eltern zugestehen, wenn sie vom Staat fordern, das der Sexualkundeunterricht nicht schon in der Grundschule anfängt, da das Erziehungsrecht in erster Linie ihnen obliegt.
Ups, da gibt es aber sogar gerichtliche Urteile die das zur Pflicht erklären (ab Klasse 3, weit weg von der Pubertät) - plötzlich geschissen auf die Rechte einer Minderheit(?).
Soviel zu "den Staat gehts nichts an".

Edit:
Pah...pansexuell.
Eigentlich müßte das lokisexuell heißen, beim alten Loki geht wirklich alles.:finger:
Ja, da hast du recht, aber es war spät und ich hab nicht mehr an offensichtliche Missverständnismöglichkeiten gedacht.

Bei der Schulpflicht geht es allerdings nicht um die Rechte der Eltern, sonder um die der Kinder. Die nämlich haben ein Recht auf soziale Kontakte und auf Zugang zu Bildung, die nach dem aktuellen Stand der Wissenschaft korrekt ist.

Die Schulpflicht existiert, damit religiöse Spinner ihre Kinder nicht isolieren und zu gehorsam Sektenjüngern erziehen, die später kein selbstbestimmtes Leben führen können weil ihnen das grundlegene Wissen fehlt um eine Lehre oder gar ein Studium zu beginnen - oder überhaupt mit Menschen umzugehen die nicht in ihrem Fundireligiösem Kosmos aufgewachsen sind.

Wenn die Rechte von Eltern ihre Kinder zu unterrichten mit den Rechten der Kinder kollidieren, muss eben eines von beiden den Kürzeren ziehen. Und das Kindeswohl geht in diesem Fall vor, weil die potentiellen schädlichen Auswirkungen für das Kind viel schwerwiegender sind als für die Eltern.
 
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demolition4k

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manche kapieren es einfach nicht. das problem ist nicht das vorhandensein von LGBT+ themen sondern dass es meistens nichts zur sache tut. wie man es richtig macht zeigt zB tell me why. dort war die transsexualität der figur ein teil der geschichte und diese hätte auf diese weise so nicht erzählt werden können. abseits davon werden LGBT+ themen mittlerweile dazu missbraucht, um ein kaufargument zu liefern und sich jeglicher kritik am produkt entziehen zu können. ein beispiel ist der aktuelle ghostbusters film. hier versuchte man kritiker mundtot zu machen in dem man ihnen frauenfeindlichkeit unterstellte, obwohl sich die kritik hauptsächlich darum drehte, dass es ein schlechter film ist. und es wird künftig weitergehen: indem man in filmen, spielen, etc. ständig minderheiten einbaut kann man jegliche kritik als angriff auf die jeweilige minderheit brandmarken. und in weiterer folge: welchen mehrwert bietet ein bisexueller held für die story?
 

Nyx-Adreena

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welchen mehrwert bietet ein bisexueller held für die story?
Gegenfrage: welchen Mehrwert für die Story hat die Katze aus der ersten Folge?

Aber ok. Lass mich die Frage dennoch beantworten: Loki ist eine Serie über Loki, in deren Verlauf man Dinge über diese Figur erfährt, die man in den actiongeladenen Filmen nicht behandelt hat. Z.B., wie Rabowke erwähnte, was seine Beweggründe dafür sind, zu töten oder dass er mal
BD Cooper gespielt hat, weil er eine Wette gegen Thor verloren hat.
Das war auch nicht relevant für die Story.
Das ist Charakterisierung und macht gute Erzählungen aus. Und es ist nun einmal ein Aspekt von Loki, dass er in der nordischen Vorlage alles vögelt, was bei Drei nicht im Wald verschwunden ist. Und so weit geht Marvel noch nicht einmal. Ganz im Gegenteil.

Das Einzige, was man nun vielleicht diskutieren könnte ist, dass diese Nebensächlichkeit Artikel generiert.
 
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ribald

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Gestern hat die 2. Corona Impfung voll gekickt, mir ging es richtig dreckig.
Ich versuche mich bei so Themen ja schon komplett rauszuhalten, ka. was mich da gestern geritten hat.
Das Triggert mich irgendwie immer wieder. :(
Bisher wusste ich über den Typen nur, dass ihn Thanos in irgendeinem Superhelden gedönse Film zerquetscht hat. MCU und der ganze Käse ist eh nicht meins. Muss ich nicht haben... und dieses LGBTQIA2S+*£¥¿–$.... Hajo wenns schön macht. Viel Spaß dabei... ;D
 

Enisra

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Gegenfrage: welchen Mehrwert für die Story hat die Katze aus der ersten Folge?

Oder welchen minderwert das ganze hat
Oder was für einen Mehrwert es hat zu wissen das ein Protagonist gerne Spaghetti mag und im Film ist das nie von relevanz

Ich meine ja, dass ist das Problem an diesen "Kritischen" Fragen, man ignoriert komischer weise jede Menge anderes Zeug das genauso ist, und um mal wieder das Fass aufzumachen weil man es auch gestern wieder bei Kommentaren zu "THe Harder they Fall" gelesen hat: Komisch dass sich nur angesprochen wird wenn eine Frau Overpowered ist, aber bei keiner was zu den Overpowered Typen sagt die das gleiche machen. In dem Fall sogar noch deutlicher als bei Star Wars

Und im Zweifelsfall ist die Antwort: Charaktertiefe
 

Rabowke

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Gestern hat die 2. Corona Impfung voll gekickt, mir ging es richtig dreckig.
Ich versuche mich bei so Themen ja schon komplett rauszuhalten, ka. was mich da gestern geritten hat.
Das Triggert mich irgendwie immer wieder. :(
Bisher wusste ich über den Typen nur, dass ihn Thanos in irgendeinem Superhelden gedönse Film zerquetscht hat. MCU und der ganze Käse ist eh nicht meins. Muss ich nicht haben... und dieses LGBTQIA2S+*£¥¿–$.... Hajo wenns schön macht. Viel Spaß dabei... ;D
... wayne?! Ich mein, ganz ehrlich: warum genau fühlst du dich bemüßigt hierzu etwas zu schreiben? :O

Ich mochte Loki bereits als er der Bösewicht war, noch mehr aber als eine Art Wandlung eintrat und ich hab mich wirklich sehr darüber gefreut, dass man ihm eine eigene Serie verpasst hat.

Wenn dich das MCU nicht interessiert: absolut in Ordnung, aber dann behalt es doch einfach für dich. :finger:
 
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ribald

Gast
Der Artikel ist hier eh schon komplett unnötiger Mumpitz, dann noch mit einer so nervigen Überschrift.
Tja ganz ehrlich, dann gefällt dir der Loki Käse eben ist mir genauso wumpe. xD :finger:
 

Rabowke

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Der Artikel ist hier eh schon komplett unnötiger Mumpitz, dann noch mit einer so nervigen Überschrift.
Tja ganz ehrlich, dann gefällt dir der Loki Käse eben ist mir genauso wumpe. xD :finger:
Ich werde wohl nie verstehen warum jemand, den das MCU nicht interessiert eine News dazu öffnet, liest und dann noch kommentiert. :O

Also mir persönlich wäre die Zeit dafür zu schade, aber gut, muss halt jeder selbst wissen, hm? :finger:
 

Nyx-Adreena

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Menschen, die ihre Lebenszeit damit verschwenden, Dinge im Internet zu kommentieren, die ihnen wumpe sind, essen auch Rosenkohl und tragen Socken in Sandalen. ;)
Oder sie provozieren einfach gerne und erfreuen sich an den Reaktionen. Verdammt! :B

Nachdem ich die dritte Folge gestern ein zweites Mal geschaut habe, bin ich im Übrigen davon überzeugt, dass da einfach deutlich wichtigere Dinge geschehen sind, über die man diskutieren sollte. :)
 

Rabowke

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[...]Nachdem ich die dritte Folge gestern ein zweites Mal geschaut habe, bin ich im Übrigen davon überzeugt, dass da einfach deutlich wichtigere Dinge geschehen sind, über die man diskutieren sollte. :)
... aber das machen wir hier nicht, weil ich die dritte Folge noch nicht gesehen habe! Bitte, danke!
 

Rabowke

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Wie gut ihr mich mittlerweile einfach kennt. :]
... leider nicht gut genug bzw. nicht in- und auswendig.

Aaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaber ... was viel schlimmer ist: ich wusste bislang nicht das du Loki auch magst! Das nehm ich dir ein wenig übel!
 

sauerlandboy79

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... leider nicht gut genug bzw. nicht in- und auswendig.

Aaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaber ... was viel schlimmer ist: ich wusste bislang nicht das du Loki auch magst! Das nehm ich dir ein wenig übel!
Ich denke in ihrem Herzen ist genug Platz für einen fiktiven und einen realen (;)) Schurken.
 

Nyx-Adreena

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Aaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaber ... was viel schlimmer ist: ich wusste bislang nicht das du Loki auch magst! Das nehm ich dir ein wenig übel!
Ja natürlich. Er war mir schon immer sympathischer als sein Bruder, der im Englischen immer ein bisschen wie ein tumber Troglodyt klingt.
Und er hatte so viele komödiantische Momente in den Filmen bzw. jetzt der Serie, wenn auch gerne mal auf seine Kosten.
z.B. als er kompetent den Pfeil von Hawkeye abfängt und sich freut, kurz bevor das Teil explodiert und ihn wegsprengt. Oder das trocken britische „Oh dear, is she dead?“ als die olle Jane endlich mal wieder aus den Latschen kippt. :B
Und die Szene in der zweiten Folgen, als sie in
Pompeji
sind und Loki übereifrig und fröhlich den Leuten auf Latein erklärt, was gleich Sache ist. :)

Ein schön vielschichtiger Charakter, bei dem halt jede Info einen Mehrwert hat.
 

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An dieser Stelle sollten wir uns alle in Erinnerung rufen, dass auch Hitler gewählt wurde. Dass der Holocaust formal legal war. Dass Sklaverei formal legal war. Dass Apartheid formal legal war. Demokratie und Gesetze sind kein Maßstab für Ethik. Ein demokratisches Regime kann problemlos genauso menschenverachtend sein wie ein Autokratisches. Die Mehrheit hat durch Ihr Mehrheit-sein nicht automatisch das Recht Minderheiten zu unterdrücken und ihre Menschenwürde zu verletzen - und den Staat geht es nichts an, wer mit wem in die Kiste springt oder sein Leben verbringen will.
Wir sollten uns in Erinnerung rufen das Jene, die diese "Rechte" verteidigen diese selbst in ihrem Land nicht anwendeten. (Konzentrationslager in den Vereinigten Staaten für japanisch stämmige Bewohner). Das Argument der Moral und des Schutzes hat nie wirklich eine Rolle gespielt, sondern war stets ein Instrument des Vorwandes um mit überlegener Moral Krieg gegen jene mit unterlegener Moral führen zu können.
 

xaan

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Wir sollten uns in Erinnerung rufen das Jene, die diese "Rechte" verteidigen diese selbst in ihrem Land nicht anwendeten. (Konzentrationslager in den Vereinigten Staaten für japanisch stämmige Bewohner). Das Argument der Moral und des Schutzes hat nie wirklich eine Rolle gespielt, sondern war stets ein Instrument des Vorwandes um mit überlegener Moral Krieg gegen jene mit unterlegener Moral führen zu können.

Mit dem Finger auf Andere zeigen und sagen "aber die waren mal irgendwann in der Vergengenheit auch nicht besser" ist so richtig, richtig Kindergartenniveau. Ein in der Vegangenheit begangenes Unrecht durch Staat X rechtfertigt kein jetzt in der Gegenwart begangenes Unrecht durch Staat Y. Nur weil die Amis miese Heuchler waren (und sind) ergibt sich daraus kein Gewohnheitsrecht für Andere (wie z.B. Orban), genauso schlimm oder gar noch Schlimmer zu sein. Unrecht bleibt Unrecht, egal wann und egal durch wen und egal gegen wen.
 

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Mit dem Finger auf Andere zeigen und sagen "aber die waren mal irgendwann in der Vergengenheit auch nicht besser" ist so richtig, richtig Kindergartenniveau. Ein in der Vegangenheit begangenes Unrecht durch Staat X rechtfertigt kein jetzt in der Gegenwart begangenes Unrecht durch Staat Y. Nur weil die Amis miese Heuchler waren (und sind) ergibt sich daraus kein Gewohnheitsrecht für Andere (wie z.B. Orban), genauso schlimm oder gar noch Schlimmer zu sein. Unrecht bleibt Unrecht, egal wann und egal durch wen und egal gegen wen.
Das ist doch wohl ein Witz, da Du schließlich mit dem Finger auf diverse Leute und staaten gezeigt hast. Dich vor dem gleichen Argumentationsschema damit verteidigen zu wollen ist schon... naja. :-D

Und nein: Unrecht bleibt nicht Unrecht. Es unterscheidet sich je nach Kultur, Tradition, Zeit, Gesetzgebung, etc... Außerdem sollte mein Argument aufzeigen, dass sich Menschen die sich daran orientieren schon immer haben zu Werkzeugen machen lassen. Die Moral und diverse internationale Gesetze sind Hebel.
 

xaan

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Das ist doch wohl ein Witz, da Du schließlich mit dem Finger auf diverse Leute und staaten gezeigt hast. Dich vor dem gleichen Argumentationsschema damit verteidigen zu wollen ist schon... naja. :-D

Und nein: Unrecht bleibt nicht Unrecht. Es unterscheidet sich je nach Kultur, Tradition, Zeit, Gesetzgebung, etc... Außerdem sollte mein Argument aufzeigen, dass sich Menschen die sich daran orientieren schon immer haben zu Werkzeugen machen lassen. Die Moral und diverse internationale Gesetze sind Hebel.

"Als deutscher ist es meine Kultur und langjährige Tradition, Homosexuelle, Juden und Kommunisten in KZs zu sperren und umzubringen". Merkste wat? Richtig: das ist kompletter Blödsinn. Menschenrechte sind universell und deren Verletzung bleibt Unrecht, ganz egal wer behauptet, es sei seine "Kultur" und seine "Tradition". Menschenrechte wiegen schwerer als Kultur und Tradition.
 

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Nö, Menschenrechte hat man erfunden um juristische Handhabe zur Einmischung in Belange anderer Länder für eigene Machtinteressen zu haben und dann sogar noch als Guter da zu stehen. Der Trick dabei ist es die Werkzeuge, also die kleinen Leute dazu zu bringen sie zu verteidigen und sie dabei glauben zu lassen, sie wären tolle Menschen. So bleibt das System der Interventionshandhabe immer stabil. Und man muss die Helfer (Werkzeuge) nicht einmal bezahlen.

Der Trick ist genial: Man möchte ja nicht als Böser dastehen, als entwickelt man ach so hehre Ansprüche und so tragen es unzählige Leute mit die sonst alle demonstriert hätten, aber die Ziele die verfolgt werden haben sich nie geändert.
 
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xaan

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Nö, Menschenrechte hat man erfunden um juristische Handhabe zur Einmischung in Belange anderer Länder für eigene Machtinteressen zu haben und dann sogar noch als Guter da zu stehen.

Du verwechselst Ursache und Wirkung. Menschenrechte haben Menschen erfunden, die sich aus ihrer eigenen Unterdrückung freigekämpft haben. Die französische Revolution (Liberté, Égalité, Fraternité). Die Bürgerrechtsbewegung der Schwarzen in den USA etc. Und nicht zu vergessen als Reaktion auf die Naziverbrechen Deutschlands.

Menschenrechte werden selbstverständlich gerne missbraucht um Machtinteressen den Anstrich von Ethik und Legitimität zu haben. Aber das diskreditiert weder Menschenrechte an sich noch deren Notwendigkeit. Und vor allem gibt dieser Umstand Niemandem das Recht, sie zu brechen.
 

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Die Franzosen haben das damals beschlossen, aber das hatte keine Bedeutung für andere Länder. Das war ihre eigene Suppe und es kam aus ihrer Kultur und Geschichte heraus. Wenn jedes Land seine eigenen "Menschenrechte" definiert, wäre das eine gute Sache.

Der Ansatz von 1948 verlief aber ganz anders und die Argumente der "Verbrechen" waren genau der Hebel mit der man sich die kleinen Leute (Werkzeuge) loyal und überzeugt hält. Damit kann man das Paket moralisch unantastbar halten und schön die Ölfelder besetzen. Und man kann es, um Gegensatz zu den Franzosen damals, übergiffig für die ganze Welt als allgemeingültig erklären. Denn wer dem widerspricht, akzeptiert ja nicht die Verbrechen in ihrer ganzen Tragweite und wieder hat man die Unantastbarkeit der Moral auf seiner Seite... und kann weiter seine ziele verfolgen.
 

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Die Franzosen haben das damals für sich beschlossen. Das kam aus ihrer Kultur und Geschichte heraus. Wenn jedes Land seine eigenen "Menschenrechte" definiert, wäre das eine gute Sache.
Die Franzosen haben damals eine universelle Wahrheit erkannt und jedes Land das "seine eigenen" Menschenrechte definiert, kommt am Ende bei den selben menschenrechten an - oder hat etwas Anderes, was nicht den Begriff Menschenrechte verdient hat.
(selbst die Franzosen waren ja noch nicht am Ziel. Siehe Frauenrechte, Sklaven etc.)

Der Ansatz von 1948 verlief aber ganz anders
Nö. Die verhandelnden Personen haben die unter anderem wegen der Nazigreueltaten die Notwendigkeit gesehen, Menschenrechte zu kodifizieren und haben es getan. Verwechsle nicht den Grundgedanken von Menschrenrechten mit ihrem Missbrauch aus Machtkalkül. Das sind zwei unterschiedliche paar Schuhe und Letzteres diskreditiert nicht Erseteres.
 

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Die Franzosen haben damals eine universelle Wahrheit erkannt und jedes Land das "seine eigenen" Menschenrechte definiert, kommt am Ende bei den selben menschenrechten an - oder hat etwas Anderes, was nicht den Begriff Menschenrechte verdient hat.
(selbst die Franzosen waren ja noch nicht am Ziel. Siehe Frauenrechte, Sklaven etc.)


Nö. Die verhandelnden Personen haben die unter anderem wegen der Nazigreueltaten die Notwendigkeit gesehen, Menschenrechte zu kodifizieren und haben es getan.
Habe den ersten Absatz von mir leicht korrigiert. Dennoch kommt nicht Jedes Land, dass es selbst definieren würde, auf die gleichen Menschenrechte. Das wäre ja anmaßend. Der Orient tickt doch ganz anders als der Westen.

Die Nazigräueltaten waren Vorwand. Die fundamentalen und total universellen Menschenrechte waren reine Verhandlungsmasse, weil sie sonst nie verabschiedet worden wären. Die Russen wären gleich neben uns auf der Anklagebank gesessen, weshalb man es so lange umgeschrieben und zurecht geschneidert hat, bis es endlich nur auf unsere "Verbrechen" anwendbar war.
Das ist nur ein Aspekt neben vielen Punkten die aufzeigen, dass es immer um ganz andere Interessen ging.
 

xaan

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Die Nazigräueltaten waren Vorwand.
1: Nein, waren sie nicht.
2: Es ist auch völlig piepegal ob sie ein Vorwand waren oder nicht.

Der mögliche Missbrauch von Menschenrechten aus Machtkalkül diskreditiert weder Menschenrechte an sich noch deren Notwendigkeit.

Weißt du, an diesem Punkt bin ich überzeugt dass das einzige Argument welches zu dir durchdringen kann ist, dass du selbst mal den Schutz von Menschenrechten benötigst aber nicht hast. Nicht, dass ich dir das wünschen würde. Unwissenheit ist ein Segen, gehab' dich wohl.
 
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