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Landesmedienanstalt fordert Gronkh zum Erwerb einer Rundfunklizenz auf

Diese veralteten Gesetze gehören schleunigst überarbeitet. Streams sind kein Rundfunk, wir leben nicht mehr in Zeiten von Adis Volksempfänger. Analog dazu müsste man sämtliche digitalen Platformen wo jemand, vielleicht sogar noch messbar wie auf Twitter, mehr als X Personen erreicht dann ebenso beschneiden!
 
Wenn du mal ausnahmsweise alles lesen oder zumindest das Geschriebene verstehen würdest, dann würdest du feststellen, dass ich diese 500er-Grenze überhaupt nicht verteidige und schon mal GAR nicht sage, dass es um 500 POTENTIELLE Zuschauer geht, sondern nur davon rede, dass ab einem gewissen Maße mit einer Anzahl an REGELMÄSSIGEN Zuschauern (wo 500 durchaus eine diskutable Zahl wäre) so was wie eine Lizenz Sinn macht, man das aber an die modernen Sendewege anpassen muss.

Ich mein: was genau verstehst du nicht an meiner Aussage "Für youtube müsste man das Gesetz halt ggf modernisieren. Entweder eine Zahl an "regelmäßigen Zuschauern" oder "Abonnenten" festlegen, denn die "potientiell erreichbaren" sind ja dank Internet eher 5,5 Mrd und nicht 500... " , womit ich logischerweise auch twitch&co meine??? ^^

Ich wollte Dich nicht angreifen. Habe Deinen Kommentar eher benutzt, um mal meine Sicht der Dinge wieder zu geben.

Ich denke, wir sind alle keine Juristen und können daher die ganze Sache nur schlecht bewerten. Was ich aber sehr merkwürdig finde ist, dass nur die Landesmedienanstalt NRW hier tätig wird. Kann natürlich an der Konzentration von Streamern im Kölner Raum liegen. Aber streamen ausschließlich alle Streamer nur von dort? Kenne mich da leider nicht aus.
 
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Was ich aber sehr merkwürdig finde ist, dass nur die Landesmedienanstalt NRW hier tätig wird. Kann natürlich an der Konzentration von Streamern im Kölner Raum liegen. Aber streamen ausschließlich alle Streamer nur von dort? Kenne mich da leider nicht aus.
Ich denke man hat den Versuchsballon einfach dort gestartet wo die Bevölkerungsdichte recht hoch ist.
Möglicherweise sogar aus Sicht der "Sender-Erreichbarkeits Denke". ;-)

Unabhängig davon das der Begriff Rundfunk hier nicht so ganz passen will und staatliche Organe ganz gerne mal mitverdienen wollen,
ist es aber wie schon hier geschrieben wurde durchaus wichtig,
dass jemand der sich davon finanziert (und mehr) unabhängig von der (damaligen) Frequenzbelegung eben auch Regeln auferlegt werden.

Ok, ich will nicht allen ein vernünftigen Umgang damit absprechen, aber selbstverständlich ist das gerade in der heutigen Zeit mit Sicherheit nicht.
 
Ich wollte Dich nicht angreifen. Habe Deinen Kommentar eher benutzt, um mal meine Sicht der Dinge wieder zu geben.
ok, das war dann aber nicht sehr umsichtig ;)


Was ich aber sehr merkwürdig finde ist, dass nur die Landesmedienanstalt NRW hier tätig wird. Kann natürlich an der Konzentration von Streamern im Kölner Raum liegen. Aber streamen ausschließlich alle Streamer nur von dort? Kenne mich da leider nicht aus.
Also, Köln ist halt DIE Medienstadt im Westen, d.h. um Köln herum, auch Düsseldorf, hast du viele Firmen und Leute, die für einem professionellen YouTube-Betrieb das Material und KnowHow haben. Zudem leben in NRW auch ganz einfach die meisten Leute von der Bevölkerung her. Daher kann es sein, dass recht viele der größeren YouTuber aus Köln bzw. NRW kommen. Hinzu kommt, dass die größeren YouTuber oft schon eine Art "Firma" betreiben und dort formal gesehen nur "Angestellte" sind und mit einem Management zusammenarbeiten, welches wiederum ggf. in Köln sitzt, weil da eben viele Firmen Erfahrung mit Medien haben, selbst wenn der "Kunde", also der YouTuber vlt in Niedersachsen oder Bayern ist. Rechtlich ist der Channel dann ggf. aber in NRW, weil das Management oder die "Firma" den Sitz zB in Köln hat.

Das ist jetzt kein Fakt, sondern das ist das, was logischerweise der Fall sein könnte, wenn ich darüber mal nachdenke.

UND es kommt noch hinzu, dass halt die Medien"wächter" in NRW offenbar als erste realisiert haben, was da abgeht. Um dann wiederum rechtlich korrekt vorzugehen und die betroffenen Channels überhaupt ausfindig zu machen, muss man dann erst mal quasi eine neue Abteilung bilden, die recherchiert usw., bevor man dann auch mit "Anklagen"&co überhaupt erst beginnen kann. Und da sind vlt andere Bundesländer einfach noch nicht weit genug. Und/oder in anderen Bundesländern fehlt das Personal (allein durch die Größe von NRW ist die Medienanstalt sicher viel größer als zb im Saarland... ;) ), so dass es (noch) nicht möglich ist, ODER man hat sich das mal angeschaut und meint, dass es vorerst den Aufwand nicht wert ist, Personal für diesen Bereich abzustellen.
 
Fakt ist aber auch, dass jeder der öffentlich agiert sich an bestimmte Regeln halten muss und wer damit Geld verdient gleich noch stärker, da hier durchaus einiges an Verantwortung liegt. Themen wie Jugendschutz oder Schleichwerbung sind nun mal letztlich keine Bagatellen.
Lol, Jugendschutz und Schleichwerbung sind nur für die privaten Medien keine Bagatelle.
Antenne Bayern hat von der Landesmedienanstalt Bayern 500 000 €uro Strafe für Schleichwerbung aufgebrummt bekommen weil sie im Programm - ausserhalb der Werbeblöcke - erwähnt haben das man die Musik die gerade läuft auch über einen Link auf der Antenne Webseite bei Musicload kaufen kann.

Die Firma von Thomas Gotschlaks Bruder hat von Sponsoren die Preise für Wetten Dass..? gespendent haben Geld bekommen damit Gottschalk in der Sendung diese Produkte in einem genau definierten Umfang anpreist... und weder das ZDF noch Thomas Gottschalk oder die Firma seines Bruders wurden für diese Schleichwerbung bestraft.
Denn beim öffentlich-rechtlichen Rundfunk haben die Landesmedienanstalten nichts zu sagen. Das ist ein rechtsfreier Raum im dem alles erlaubt ist (ausser sich mit den Kirchen anzulegen).

Wenn Gronkh dem ganzen Theater entgehen will muß er nur bei funk oder beim WDR anheuern... gibt dann auch mehr Kohle und weniger Kontrolle.
 
Hi und danke für Euren Artikel!

Die Rechtslage hat sich mittlerweile durch den Medienstaatsvertrag geändert, der seit Ende 2020 in Kraft ist: Streamer mit einer durchschnittlichen gleichzeitigen Zuschauerzahl von 20.000 und mehr brauchen jetzt eine Rundfunklizenz. Das sind in Deutschland nicht sehr viele, aber die Betroffenen haben oft geäußert, dass sie es als Zumutung und eine große Schwelle empfinden, eine Lizenz beantragen zu müssen.

Die betroffenen Streamer können es sich sicher leisten, eine eigene Lizenz zu beantragen und dafür Anwälte zu engagieren. Manche sträuben sich aber, weil man für eine Zulassung gegenüber den Landesmedienanstalten nicht nur in die Haftung gehen muss, sondern vor allem die Beteiligungsverhältnisse, Einnahmen aus dem Channel und die Vorstrafen nennen muss. Das wollen/können nicht alle einfach so veröffentlichen.

Aber kein Problem: Es gibt mittlerweile Lösungen, um einfach eine Rundfunklizenz zu erhalten: Die Streamer schließen sich einem Multi-Channel-Network an, das eine solche Lizenz schon hat und die Lizenz auf einzelne Channel ausweiten kann. Die oben genannten Details brauchen die Streamer dann nicht zu veröffentlichen – sie streamen unter der Lizenz des Multi-Channel-Networks, das die Verantwortung für ihren Channel übernimmt.
 
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