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GDC 2014: Die meisten Spieler beenden ihre Spiele nicht

Aktuelles Beispiel ist da bei mir Bioshock Infinitie. Die Kampagne durchweg gelungen bis zu dem gnadenlos schlechten und unfairen Endfight, ohne den richtigen Waffen und den Passenden Skills scheint man da am Ende keine Chancen zu haben

Schlecht?
Unfair?
Unpassende Skills?
öhm ...

Songbird auf die Schiffe jagen und ganz ehrlich, aber man hat schon irgendwas falsch gemacht wenn man nicht alle Vigors hat, da man die im lauf der Kampagne gratis bekommen hat, alleine die Upgrade muss man kaufen, aber dafür hat man auch genug Dollar und die Waffen sind relativ unwichtig, weil die alle nie so Speziell sind.
Ansonsten nimmt man den Wasservigor und schubst die vom Schiff runter bzw. stunt die Patrioten
 
Schlecht?
Unfair?
Unpassende Skills?
öhm ...

Songbird auf die Schiffe jagen und ganz ehrlich, aber man hat schon irgendwas falsch gemacht wenn man nicht alle Vigors hat, da man die im lauf der Kampagne gratis bekommen hat, alleine die Upgrade muss man kaufen, aber dafür hat man auch genug Dollar und die Waffen sind relativ unwichtig, weil die alle nie so Speziell sind.
Ansonsten nimmt man den Wasservigor und schubst die vom Schiff runter bzw. stunt die Patrioten

Ich muss aber auch sagen, dass der Endkampf nicht das gelbe vom Ei ist. Ich hatte es damals gleich im 1998 Modus, das erste Mal gespielt, aber an der Stelle war ich dann mit 20 Jahren Gamingerfahrung echt am Ende. Selbst dann im normalen Schwierigkeitsgrad war es schon irgendwo grenzwertig. (Trotz voll ausgebauter Kräfte, Schrotflinte und Barnstormer)
 
Ich muss aber auch sagen, dass der Endkampf nicht das gelbe vom Ei ist. Ich hatte es damals gleich im 1998 Modus, das erste Mal gespielt, aber an der Stelle war ich dann mit 20 Jahren Gamingerfahrung echt am Ende. Selbst dann im normalen Schwierigkeitsgrad war es schon irgendwo grenzwertig. (Trotz voll ausgebauter Kräfte, Schrotflinte und Barnstormer)

naja, der ist nicht einfach, aber jetzt unschaffbar war der nicht, wird aber erschwert wenn halt nicht mal die Vigors wechselst und die Spezialfähigkeit nimmst, was der wie ich verstanden habe, auch nicht gemacht hat

Wobei ich den Revolver und das normale Gewehr benutzt, dazu die mit dem Neptun runtergeschupst
 
Och der Endfight ging. Hatte da keine großen Probleme. Da gabs andere Spiele wo das Ende vom Schwierigkeitsgrad heftiger ausfiel.
 
Allerdings sollten sich Entwickler von solchen Statistiken nicht davon bhalten lassen ihre komplette Story bis schluessig zu Ende zu fuehren und auch zum Schluss dem Spieler noch was tolles zu liefern. Wenn man schon Spiele auf ein Niveau mit Filmen und Buechern bringen will, dann sollte man auch soviel kuenstlerische Integritaet beweisen. Leider ist das sehr haeufig nicht der Fall. Gerade bei Spielen bin ich oefter vom Ende enttaeuscht als begeistert. Das ist schade, da es oft den Gesamteindruck des Spiels stark senkt.
Ich koennte mir auch vorstellen, das wir es hier mit einem Kreislauf zu tun haben. Spieler, die 2-3 schlechte Spiele-Enden gesehen haben machen sich erst gar nicht mehr die Muehe ein Spiel auch durchzuspielen, da sie der Meinung sind, dass Spiele eh keine guten Stories haben. Danach wird dann eine Statistik erhoben, die den Entwicklern sagt, dass sowieso keiner ihre Spiele zu Ende spielt, also achten sie hauptsaechlich darauf einen bombastischen Start hinzulegen und was spaeter passiert ist nicht mehr so wichtig (kann aus Zeitmangel zusammengekuerzt werden). Und so dreht sich die Sache im Kreis.

Deshalb liebe Entwickler, bitte ueberlegt euch vorher, was ihr mit eurem Budget erreichen koennt und macht ein rundes Produkt mit einem guten Start UND einem guten Ende.
 
Dieser Beitrag richtet sich primär an den Autor:
Ich weiss nicht, wo ich anfangen soll, bzw was ich schlimmer finde.
Der halbfertige Journalismus, das unreflektierte Akzeptieren von Informationen oder das daraus resultierende fast schon populistische gehate gegen die Spieleindustrie?
nur 33 % der Spieler spielen ein Spiel zuende? Angesichts des qualitativen Steilflugs der heutigen Spiele, den man uns als Spieler vorsetzt, erscheint sowas erst bestätigend und daher logisch, allderings sollte man bei bei Titeln wie Bioshock oder Mass Effect sehr skeptisch werden, wenn man sich kurz in den Sinn holt "Bioshock spielen nur ein Drittel aller Käufer durch?". Fündig wird man dann, sobald man den Quellen nachgeht (was nicht mein Job sein sollte). Zitat aus dem orginalen englischen Artikel: "The speech (...) elaborated with some interesting statistics from Valve, based wholly on Steam Achievements." Diese Wichtige Information taucht im Artikel auf PCGames erst gar nicht auf. Hat mans vergessen oder beabsichtigt weggelassen?
Man misst die Kompletierungsrate anhand der Achievements in Steam. Zuerst hatte ich die Befürchtung, man meint damit tatsächlich, dass ein Spiel erst mit 100 % Achievements als "durchgspielt" gilt. (Am Beispiel von Portal mit 47 % würde dies Bedeuten, dass alle Spieler im durchschnitt 47 % aller Achievemnts erspielt haben). Allerdings gehe ich eher davon aus, dass man sich an dem Achivement "Spiel durchgespielt" orientiert hat. (Nachkontrolliert habe ich das bei Portal, bei dem das Achivement "Heartbraker" in der globalen Rate bei 46,5 % liegt) Dies bedeutet, wer das Achivement "durchgspielt" nicht hat, hat das Spiel laut Statistik nicht durchgespielt.
Gut, dann hat der Autor eben eine kleine Info bezüglich der Datenquelle nicht dazugeschrieben. Wo ist dann jetzt eigentlich mein Scheiss Problem? - Die fehlende Kritik, die ein Journalist/Autor haben sollte, der nicht einfach nur Stumpf Artikel übersetzt.

Ich verweise auf folgenden Artikel:
Spielebranche: 37 Prozent der Steam-Spiele nie gestartet - Golem.de
Wer den nicht lesen will, kurze Zusammenfassung:
37 % der Steam Spiele wurden nie gestartet, da sie z. B. in Humble Bundles, Steam Sales o. Ä. gekauft wurden.

Das bedeutet, dass diese durchschnittlich 37 % besagte Spiele nicht gestartet und durch die Vorgehensweise der Statistikermittlung auch nie beenden hätten konnten. Wurden diese 37 % miteinberechnet? Anhand von Portal können wir sagen: nein, man hat nur Achievement "XY" gezählt und eine coole Zahl herausbekommen ohne die Umstände zu berücksichtigen, gar zu erwähnen.
Wenn solche Faktoren ignoriert weden, will ich gar nicht wissen wie viel Unsinn in diesen Zahlen sonst noch steckt. Solche vorsichtigen Überlegungen sehe ich im Artikel leider nicht, was dann zu einem zynischen Massenwichsen im Forum endet.
Ich appeliere hier an das inhaltliche Niveau, dass ich von PCGames erwarte. Dass ich bei Gmx.de und Bild.de nur populistischen, sexistischen und indifferenzierten Scheißdreck lese ist mir klar, leider ist so eine Entiwcklung hier auch zu befürchten, da sich die Artikel qualitativ an besagten Seiten zu orientieren scheinen.

Rechtschreibfehler sind beabsichtigt und dienen zur Unterhaltung.
 
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