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GDC 2014: Die meisten Spieler beenden ihre Spiele nicht

Und jetzt, liebe Entwickler, überlegt einmal ganz genau, warum das so ist! ;)
Leider werden viele Spiele zum Ende hin sehr flach. Gerade da muss aber die Motivation am höchsten sein!
 
Es liegt einfach daran, dass viele Spiele zu lange gehen, und wie mein Vorgänger schon sagt, gegen Ende zu langweilig. Ich bin auf das neue Metal Gear Solid Ground Zeroes gespannt, da es eine kurze, für mich aber nicht zu kurze Spielzeit hat. ICh kann mir vorstellen dass viel dadurch einfach spannend bleibt!
 
Es liegt einfach daran, dass viele Spiele zu lange gehen

Nicht der Ernst. Seit Crysis bin ich von der Spieldauer, der meisten nicht-Sandbox SP-Titel stark enttäuscht.

Ich seh den Grund für die Statisiken eher in Humble-Bundles (Massenrabattkäufen), Hypes und von Beginn an Enttäuschung, weil das Spiel die Erwartung nicht erfüllte. Was auch wieder irgendwo dumm ist, Spiele wie Skyrim reinzunehmen, da man hier 500h+ versenken kann, ohne das Ende der Hauptgeschichte je gesehen zu haben.

Wie auch immer sie ihre Statistik gewichtet haben, sollte man zu Gunsten der Objektivität, das ganze mit der Spielzeit der Spieler normalisieren.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich nehme mal an, dass sie nicht nachschauen können, ob ein Spiel im Offline-Modus abgeschlossen wurde. Keine Ahnung, wieviel das ausmacht, aber sollte man vielleicht erwähnen. Wäre auch noch interessant, wieviele gar nicht erst ein gekauftes Spiel starten. ;)
 
Das glaube ich gerne.
Bin selber so ein Spieler.

Aber das war nicht immer so. Das liegt aber wohl auch daran, dass "man" einfach zu viele Spiele zu Auswahl hat.
Laut meinem STEAM-Konto besitze ich 197 Titel (inkl. DLCs). Einen Teil hab ich nur angespielt, und einige sogar noch gar nie.

Früher hatte ich zum Beispiel ein Strike Commander gekauft und das war das eben DAS Spiel für die nächsten Wochen (Monate?).
Auch, weils sonst nicht die Masse an Spielen gab.

Zum zweiten nehm ich mir auch nicht mehr so viel Zeit zum Spielen. Das wiederum ist wohl altersbedingt.
Da muss man aber hinzufügen, dass der durchschnittliche Spieler auch älter geworden ist und da werden die Prioritäten nun mal anders gesetzt.
 
Ich versuche die meisten Spiele durchzuspielen, aber scheitere ziemlich oft daran dies auch zu tun weil einfach etwas dazwischen kommt ich deswegen 1-2 tage nicht spiele und dann habe ich oft auch weniger lust nochmal in das Spiel reinzugehen. Das ist bei mir aber auch nur bei Singleplay only spielen. Hat das Spiel einen Coop Modus oder ist reiner Multiplayer, dann spiele ich die eig immer zusammen mit einem Kumpel durch, da mir das Spielen mit einem Freund wesentlich mehr Spaß macht als alleine zu spielen.
 
Da spielen einfach zuviele Faktoren eine Rolle, als dass man da pauschal einen Grund nennen könnte, warum das so ist.
Zeit zum Beispiel. Die meisten gehen ja noch arbeiten, haben Familie usw. Da bleibt oft nunmal wenig Zeit um zu spielen. Dann die von RavnSeidemann angesprochenen Sales und Massenrabattkäufe (denen auch ich gern mal verfalle ._.). Da kauft man sich im Steam-Sale für 50 Euro 5-6 tolle Spiele und hat am Ende nur ein oder zwei davon durchgespielt. Die mangelnde Qualität des ein oder anderen Spiels ist sicher auch ein Faktor dafür.
 
Ich bin da seit geraumer Zeit ziemlich konsequent, was das Durchspielen angeht. Ich kaufe die meisten meiner Games zum Release und lass es nie dazu kommen, dass sich zuviele Spiele anhäufen, nur weil ich darauf warte, bis die Games im Bundle billiger werden. Meine Arbeit lässt es zu, dass ich meine Freizeit am Wochenende frei gestalten kann. Wenn ein Spiel erscheint, dass mich interessiert, spiele ich es am darauffolgendem Wochenende i.d.R. durch. Es würde mich einfach zu sehr ärgern, Geld für Spiele ausgegeben zu haben, die ich nie an-/durchspiele. Dafür ist mir das Geld dann doch zu schade. :)
 
hm nja, die Auswahl ist schon irgendwie unpassend, weil Borderlands und Skyrim, grade The Elder Scrolls kann man auch hunderte Stunden Spielen und die Hauptstory ignorieren, niemand kauf ein TES wegen seiner tollen Hauptquest!
Allerdings, wenn man sich so Titel wie Bioshock, Walking Dead oder Portal anschaut, die gehen ja nicht mal sonderlich lange

Und nja, erschreckend ist halt auch nen Stück weit, wie viele ein Spiel nicht mal angefangen haben und das "Tutorial-Archivement" nie erhalten haben
 
Ich bin da seit geraumer Zeit ziemlich konsequent, was das Durchspielen angeht. Ich kaufe die meisten meiner Games zum Release und lass es nie dazu kommen, dass sich zuviele Spiele anhäufen, nur weil ich darauf warte, bis die Games im Bundle billiger werden.

Da muss man sich einfach mal ein halbes Jahr gedulden und schon sind jene titel, die man zum Release gekauft hätte, billiger.
So gehts mir zur Zeit. Ich hab noch so viele gute Games zu spielen, dass danach eine Assassin:BF in nem Sale zu haben ist.
So kaufe ich teilweise auf Vorrat. Und ich muss sagen, dass ich so recht günstig meinem Hobby frönen kann.

Meine Arbeit lässt es zu, dass ich meine Freizeit am Wochenende frei gestalten kann. Wenn ein Spiel erscheint, dass mich interessiert, spiele ich es am darauffolgendem Wochenende i.d.R. durch. Es würde mich einfach zu sehr ärgern, Geld für Spiele ausgegeben zu haben, die ich nie an-/durchspiele. Dafür ist mir das Geld dann doch zu schade. :)

Am Wochenende spiele ich auch mal ein paar Stunden. Die Zeiten, an denen ich ganze Wochenenden durchgespielt habe, sind schon 15-20 Jahre her.
 
Also Borderlands 2 hab ich auch nicht durch gespielt, mich hat das Game irgendwann nur noch genervt, nie wirklich gute Waffen und dieses komische Rette dein Leben und versuch noch jemanden zu töten hat dann nach 8 Stunden nur noch genervt. Konnte man sich im ersten Teil noch Unverwundbar machen und so wenigstens das Game durch Spielen um den Schluss zu sehen war es im zweiten einfach nur noch nervig. Hatte mich echt drauf gefreut aber was sie da gemacht haben war aus meiner sicht ein griff ins Klo.
Noch so ein Titel war für mich Last of US, noch nie ein Spiel gespiel das mich mit jeder Stunde mehr Frustriert hat, hatte mir da viel mehr versprochen, hab 46% der Story gespielt da war Schluss, war in meinen Augen ziemlich unfair das Game und diese ewige Munitionsarmut und schleich einlagen machten dann auch keinen Spaß mehr. Ich glaub da muss man echt Fan von so einem Spiel sein um sich dafür richtig begeistern zu können...
 
Früher hab ich immer alles was ich gekauft habe Reihe nach konsequent durchgespielt. Mittlerweile, schaff ich das nicht mehr. Sales sind dabei natürlich, wie oben bereits erläutert, ein Riesenfaktor.
Dazu kommt einfach auch ein Mangel an Zeit. Im Moment spiele ich im Bestfall gerade mal ca. eine halbe bis eine Stunde pro Tag und wenn mich dann ein Spiel nicht richtig gut unterhält, wird es eben schnell zu Seite gelegt. Für richtig lange, komplexere Titel hätte ich im Moment deswegen auch gar keine Ausdauer.
 
Sollte man nicht korrekter sagen: Viele Spieler haben ihre Spiele NOCH nicht durchgespielt? Weil was nicht ist, kann ja noch werden...
 
Was sollen denn diese Statistiken? Ist bei Skyrim nur die Hauptquest gemeint? Borderlands 2 finde ich nicht mal im Ansatz aussagekräftig, da die Story scheiße bis nicht existent ist und das Spiel an sich ziemlich schnell langweilig wird... Bei the Walking Dead war ich sogar ehrlich gesagt auch kurz davor es in die digitale Mülltonne zu werfen, weil man eigentlich nix entscheidet, sondern allerhöchstens die Reihenfolge, in der die Leute sterben...(Und sich die Charaktere wirklich, WIRKLICH dumm anstellen...) Es gibt also vielleicht Gründe, warum man genau diese Games nicht zu Ende spielt. Ehrlich gesagt finde ich genau diese interessant :D

Auffällig bei der Originalstatistik ist aber auch, dass die Spiele mit guter Story ganz vorne dabei sind, was mich dann doch positiv überrascht (jahaaaa... Mass Effect-Fanboy hier, sorry). Sind dabei eigentlich wie bei Assassins Creed die Randmissionen und so weiter mit einbezogen worden?
 
Es liegt einfach daran, dass viele Spiele zu lange gehen, und wie mein Vorgänger schon sagt, gegen Ende zu langweilig. Ich bin auf das neue Metal Gear Solid Ground Zeroes gespannt, da es eine kurze, für mich aber nicht zu kurze Spielzeit hat. ICh kann mir vorstellen dass viel dadurch einfach spannend bleibt!

Bullshit. Ich beende ein Spiel nicht weil es mir von der Spieldauer zu lange wäre (da würde ich mir keine Spiele wie AC, FC3 und Co. kaufen) sondern weil mir das Spiel entweder absolut nicht zusagt oder ich unfähig bin, weiterzukommen. Stichwort: Myst, wo soweit ich gelesen habe 80% der Spiele kein Ende gesehen haben, weil es schlichtweg zu komplex ist. Aber nicht wegen der Spieldauer.

Mich kotzt es im Gegenteil an, wenn ich 50 EUR für ein Spiel berappe und nach 4-5 h schon den Abspann sehe. Vielleicht sehen andere das so wie Du weil sie jedes Spiel kaufen und daher aufgrund der Menge nicht vorwärts kommen. Ich kauf mir aber auch nicht jedes Game, was mir über den Weg läuft.

Dafür gefallen mir Spielzeiten wie bei den ME-Teilen, bei AC, bei FC3 u.s.w. Da bekomme ich wenigsten was fürs Geld. Und nicht wie bei COD: 3 x bums, knall Beleuchtung und das Spiel ist zu Ende.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Es liegt einfach daran, dass viele Spiele zu lange gehen, und wie mein Vorgänger schon sagt, gegen Ende zu langweilig. Ich bin auf das neue Metal Gear Solid Ground Zeroes gespannt, da es eine kurze, für mich aber nicht zu kurze Spielzeit hat. ICh kann mir vorstellen dass viel dadurch einfach spannend bleibt!

Nein, ich denke mit der Spielzeit hat das nichts zu tun. Selbst bei 4-5 Stunden Spielen wird man das gleiche Ergebnis haben.
Schon vor 20 Jahren war es so, dass ein Großteil der Leute die Spiele nie durchgespielt hat. Warum? Dazu gehören sicher viele Faktoren. Es gibt Leute, die Spiele immer nur 1-2 Stunden anspielen und dann zur Seite legen und zum nächsten hüpfen, warum auch immer. Einigen gefällt das gekaufte Spiel nicht und sie verlieren schnell die Lust daran. Manche sind eher auf MP fixiert und spielen den Einzelspielerteil nur kurz an und gehen dann recht schnell in den MP-Teil über.
Vermutlich sind deswegen bei dieser Gruppe auch Free-2-Play-Spiele so beliebt, die können sie kostenlos kurz anspielen, deinstallieren und zum nächsten gehen. Warum man so spielt und wie man damit Spaß hat, das ist mir auch ein Rätsel, aber jeder soll so spielen wie er möchte.

Ich kaufe auch viele Spiele von denen ich einige noch nicht angerührt habe, aber wenn ich so ein Spiel mal beginne, dann spiele ich es auch immer durch. Ich könnte ein Spiel mittendrin gar nicht abbrechen, weil ich viel zu neugierig wäre, wie das nun endet. ;-)

Edit: Was mir grad noch einfällt. Es gibt Leute auf Steam, die dort fast nur offline spielen, können die da dann überhaupt mit einberechnet werden? Werden die gezählt?
 
Zuletzt bearbeitet:
Edit: Was mir grad noch einfällt. Es gibt Leute auf Steam, die dort fast nur offline spielen, können die da dann überhaupt mit einberechnet werden? Werden die gezählt?

Vermutlich werden die nicht mitgezählt, aber ich glaube nicht, dass sich dadurch etwas an der Repräsentativität der Zahlen ändert.
 
Und jetzt, liebe Entwickler, überlegt einmal ganz genau, warum das so ist! ;)
Leider werden viele Spiele zum Ende hin sehr flach. Gerade da muss aber die Motivation am höchsten sein!

Aktuelles Beispiel ist da bei mir Bioshock Infinitie. Die Kampagne durchweg gelungen bis zu dem gnadenlos schlechten und unfairen Endfight, ohne den richtigen Waffen und den Passenden Skills scheint man da am Ende keine Chancen zu haben. Ich habe es nach 15 Versuchen aufgegeben.
 
Ich habe das auch schon mal gehört, dass die Durchspielquote eher mässig ist. Leider hat das Nachteile auf die Entwicklung, in einem Interview wurde mal gesagt, daher sind Intros oft toller als Outros und die ersten Level erfahren viel mehr Mühe, weil das viele sehen, bevor sie rezensieren und auch viele Reviewer wohl nur an- und nicht durchspielen, bevor sie ihren Artikel schreiben. Umsowichtiger, dass die Leute bei der PC Games hoffentlich alles immer ordentlich durchspielen!

Ich habe auch einige wenige Titel abgebrochen, aber ich müsste noch ne Fertigquote von über 80% haben. Manche Sachen verlieren mich dann halt auch unterwegs, oder nach einer längeren Untebrrechung find ich den Einstieg nicht mehr. Will nicht von vorne anfangen aber komme mit der Steuerung nicht mehr gut genug klar oder hab wichtige Storyteile oder Aufgaben vergessen. Und manche Spiele reizen einfach irgendwann nicht. Ich schäme mich immer noch aber ich habe das neue XCOM nie fertig gebracht. Irgendwie waren die Missionen irgendwann zu eintönig, die Ressourcen zu knapp und die Paniklevel haben mir zu viel Handlungsdruck gemacht und mir fehlte ne gewisse Freiheit, zu tun und zu forschen wie ich will. Ein oder zwei Sachen haben einfach keinen Spaß gemacht.

Mittlerweile gucke ich viele Spiele lieber als Lets Play und spiele nur wenige selber. Z.B. Bioshock Infinite. So kriege ich die Story mit ohne mich durch die Shooterpassagen nerven zu müssen, die mich da nicht interessiert hätten.

Letztendlich denke ich, liegt der Grund bei der Casual Quote. Immer mehr Wenig- und Gelegenheitsspieler sind am Markt, die mal hier und da ne Stunde machen. Und die verlieren dann halt die Lust, oder den Anschluss oder Leben kommt einfach dazwischen. Das ist vielleicht ein Nachteil für Episodenspiele. Beim normalen Vollpreistitel wird ganz gekauft, egal ob nur ein Teil gespielt wird. Bei den Episoden bricht der Markt ggf. nach Episode 1 schon weg.

-Smoke
 
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