Fortnite: Sammelklage beantragt, weil das Spiel absichtlich süchtig machen soll

Icetii

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Jetzt ist Deine Meinung zu Fortnite: Sammelklage beantragt, weil das Spiel absichtlich süchtig machen soll gefragt.


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Zum Artikel: Fortnite: Sammelklage beantragt, weil das Spiel absichtlich süchtig machen soll
 
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Robertius

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Bei Blizzard mit WOW/Diablo hätte man ja eventuell noch Chancen, aber Fortnite mit seinen 10 Minuten Matches? Viel Erfolg.
 

Hurshi

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Bei Blizzard mit WOW/Diablo hätte man ja eventuell noch Chancen, aber Fortnite mit seinen 10 Minuten Matches? Viel Erfolg.

Und immer und immer wieder 10 Minuten den ganzen Tag die ganze Woche usw usw ist dann quasi egal ? Was is das für ne Aussage ?! Und wenn ein Match nur 10 Sekunden dauert is doch Wurst .
 
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Robertius

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Und immer und immer wieder 10 Minuten den ganzen Tag die ganze Woche usw usw ist dann quasi egal ? Was is das für ne Aussage ?! Und wenn ein Match nur 10 Sekunden dauert is doch Wurst .
Dann nenn mir doch mal die Mechaniken in Fortnite, die gezielt darauf ausgelegt sind, die Spieler süchtig zu machen. Bei Wow/Diablo fiele mir da einiges ein. aber Fortnite ist doch wie jedes andere kompetetive Spiel mit kurzen Matches auch. Manche sind eben anfällig , aber das Spiel Fortnite selber kann meiner meinung nach wenig dafür.
 

Herbboy

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Dann nenn mir doch mal die Mechaniken in Fortnite, die gezielt darauf ausgelegt sind, die Spieler süchtig zu machen. Bei Wow/Diablo fiele mir da einiges ein. aber Fortnite ist doch wie jedes andere kompetetive Spiel mit kurzen Matches auch. Manche sind eben anfällig , aber das Spiel Fortnite selber kann meiner meinung nach wenig dafür.
Das "Problem" bei Fortnite ist, dass rel. viele dann eben noch ne Runde und noch eine und noch eine spielen wollen, damit sie durch Erfolge an neue Items kommen, und viele geben dann dafür auch noch Echtgeld aus. Und selbstverständlich ist das Game so ausgelegt, dass man Lust hat, möglichst viel Zeit damit zu verbringen - so wie viele andere Games auch.

Ich kenne aber ehrlich gesagt niemanden, der Fortnite spielt und es dann bei 10 Min belässt. Das Argument mit "eine Runde ist doch kurz" zieht hier nun echt überhaupt nicht. Auch WoW oder Diablo könntest du in relativ kurze "Runden" einteilen, wo man dann eben nur EINE Quest erfüllt, und normale Gamer, die sich unter Kontrolle haben, spielen jedes der drei Games vlt für 2-3h maximal, in Ausnahmen an einem freien Tag vlt auch mal länger.

Der angebliche/mögliche Suchtfaktor ist bei allen drei Games, dass manche dazu verleitet werden, immer weiter zu spielen, damit es NOCH eine Belohnung (oder nen Levelaufstieg) gibt, und noch eine, und noch eine... Das trifft aber auf etliche Games zu - problematisch ist hier bei Fortnite eben das Verführen zu Zusatzkäufen und der Erfolg des Games, weswegen es sehr viele Betroffene gibt UND es auch finanziell wehtun kann - obgleich das vlt am Ende weniger als 1% sind, aber sind halt "sehr viele" rein zahlenmäßig.
 
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Robertius

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Das "Problem" bei Fortnite ist, dass rel. viele dann eben noch ne Runde und noch eine und noch eine spielen wollen, damit sie durch Erfolge an neue Items kommen, und viele geben dann dafür auch noch Echtgeld aus. Und selbstverständlich ist das Game so ausgelegt, dass man Lust hat, möglichst viel Zeit damit zu verbringen - so wie viele andere Games auch.

Ich kenne aber ehrlich gesagt niemanden, der Fortnite spielt und es dann bei 10 Min belässt. Das Argument mit "eine Runde ist doch kurz" zieht hier nun echt überhaupt nicht. Auch WoW oder Diablo könntest du in relativ kurze "Runden" einteilen, wo man dann eben nur EINE Quest erfüllt, und normale Gamer, die sich unter Kontrolle haben, spielen jedes der drei Games vlt für 2-3h maximal, in Ausnahmen an einem freien Tag vlt auch mal länger.

Der angebliche/mögliche Suchtfaktor ist bei allen drei Games, dass manche dazu verleitet werden, immer weiter zu spielen, damit es NOCH eine Belohnung (oder nen Levelaufstieg) gibt, und noch eine, und noch eine... Das trifft aber auf etliche Games zu - problematisch ist hier bei Fortnite eben das Verführen zu Zusatzkäufen und der Erfolg des Games, weswegen es sehr viele Betroffene gibt UND es auch finanziell wehtun kann - obgleich das vlt am Ende weniger als 1% sind, aber sind halt "sehr viele" rein zahlenmäßig.

Die Blizzarddinger mit ihren Itemspiralen/Ruf/PVP/Gold Farmerei etc. unterliegen ständigen Fortschritt, mit jeder investierten Minute wird der Charakter potentiell besser und stärker und mit mal ein paar Runden zu 10 Minuten ist es zumindest bei WOW einfach nicht getan. Das Spiel gibt einem das Gefühl, etwas zu verpassen, wenn man es nicht spielt. Dass einem die anderen davonziehen. Ich hatte Fortnite vor 1,5 Jahren mal ein paar Runden gespielt, da war aber nichts mit Aufleveln oder Items etc. wenn ich mich recht erinnere. Einfach nur ne Runde Zocken und dann Reset.

Ich sehe in Fortnite jedenfalls kein erhöhtes Potential. Der normale Zocker spielt es vielleicht 10 Runden am Tag und nicht 10 Stunden. Manche Menschen sind halt nicht in der Lage, ihr Spielverhalten im Griff zu halten. Manche Spiele (wie bereis erwähnt WOW) besitzen da ein deutlich erhöhtes Suchtpotential, aber grundsätzlich kann man auch von Candycrush oder Hello Kitty Online oder oder oder abhängig werden. Das kommt halt auf die Menschen an, nicht zwangsweise auf das Spiel.

Wie Du schon sagtest, fällt das bei so einem Erfolgsspiel wie Forntnite zahlenmässig einfach mehr auf. Ist ja genauso wie es im PalyStation/Microsoft Lager wahrscheinlich 1% Deppen und Fanboys gibt, es bei Sony aber mehr auffällt, weil die in Deutschland bei irgendwas um die 7:1 liegen.
 

Herbboy

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Die Blizzarddinger mit ihren Itemspiralen/Ruf/PVP/Gold Farmerei etc. unterliegen ständigen Fortschritt, mit jeder investierten Minute wird der Charakter potentiell besser und stärker und mit mal ein paar Runden zu 10 Minuten ist es zumindest bei WOW einfach nicht getan. Das Spiel gibt einem das Gefühl, etwas zu verpassen, wenn man es nicht spielt. Dass einem die anderen davonziehen. Ich hatte Fortnite vor 1,5 Jahren mal ein paar Runden gespielt, da war aber nichts mit Aufleveln oder Items etc. wenn ich mich recht erinnere. Einfach nur ne Runde Zocken und dann Reset.

Ich sehe in Fortnite jedenfalls kein erhöhtes Potential. Der normale Zocker spielt es vielleicht 10 Runden am Tag und nicht 10 Stunden. Manche Menschen sind halt nicht in der Lage, ihr Spielverhalten im Griff zu halten. Manche Spiele (wie bereis erwähnt WOW) besitzen da ein deutlich erhöhtes Suchtpotential, aber grundsätzlich kann man auch von Candycrush oder Hello Kitty Online oder oder oder abhängig werden. Das kommt halt auf die Menschen an, nicht zwangsweise auf das Spiel.
Diese Games sind nun mal alle drauf angelegt, doch noch ne Runde weiterzuspielen. Mag sein, dass das bei WoW, zumindest wenn man eh schon recht hoch gelevelt ist, mehr Zeit braucht, um noch einen Erfolg einzuheimsen, so dass selbst jemand, der Gelegenheitsgamer ist, irgendwann mindestens 3h für eine "Runde" Wow investieren muss. Aber Sucht"potential" hat auch Fortnite, das kann man nicht abstreiten. Es gibt da echt sehr viele Leute, die am Ende die Zeit vergessen und eine Runde nach der anderen spielen, und grad jüngere werden auch zu Käufen verführt, in der Summe gibt es auch auffällig viele Kids, die wegen Fortnite die Schule schleifen lassen - was aber auch bei anderen Games zutreffen kann.

Ob Fortnite nun genau so schlimm, schlimmer oder weniger schlimm als Zb bei WoW ist, und ob die Kläger damit auch nur ansatzweise Recht haben, ist eine ganz andere Frage. Aber nur weil Du vlt von Fortnite nicht so sehr angefixt worden bist, kannst du nicht einfach sagen, dass Fortnite definitiv bei weitem nicht mal ansatzweise mit WoW oder Diablo zu vergleichen sei. Die Mechaniken, damit man doch noch ne Runde spielt, sind jedenfalls da, allein schon für all die, die endlich auch mal ne Runde gewinnen wollen und immer wieder spielen bis sie vlt endlich auch mal in den Top 3 landen. Hinzu kommt noch der Hype, so dass viele auch länger spielen nicht wegen des eigentlichen Items, sondern weil sie damit bei "Freunden" angeben wollen. Das nutzen die Macher natürlich durch Marketing auch aus.

Aber all das muss trotzdem noch lange nicht als "klare Suchtgefahr" klassifiziert werden. Auch bei WoW oder Diablo würde ich nicht sagen, dass die eine klare Suchtgefahr in sich bergen - außer für extrem anfällige Leute, die im wahren Leben zu wenig Erfolge haben und sich daher ins Virtuelle flüchten. Klar: Diablo bietet viel mehr Anreize, doch noch ein paar Minuten weiterzuspielen, als wenn Du zB bei Fifa einfach nur eine Offline-Saison startest und mit Bayern die Meisterschaft holen willst, oder als wenn du bei einem Singleplayer-Shooter einfach nur die Story spielst. Aber sobald Games ständig neue Belohnungen bieten oder aber eine Community, wegen der einige meinen, bestimmte Items vorzeigen zu müssen, wird es für manche Leute kritisch.
 
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Robertius

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Diese Games sind nun mal alle drauf angelegt, doch noch ne Runde weiterzuspielen. Mag sein, dass das bei WoW, zumindest wenn man eh schon recht hoch gelevelt ist, mehr Zeit braucht, um noch einen Erfolg einzuheimsen, so dass selbst jemand, der Gelegenheitsgamer ist, irgendwann mindestens 3h für eine "Runde" Wow investieren muss. Aber Sucht"potential" hat auch Fortnite, das kann man nicht abstreiten. Es gibt da echt sehr viele Leute, die am Ende die Zeit vergessen und eine Runde nach der anderen spielen, und grad jüngere werden auch zu Käufen verführt, in der Summe gibt es auch auffällig viele Kids, die wegen Fortnite die Schule schleifen lassen - was aber auch bei anderen Games zutreffen kann.

Ob Fortnite nun genau so schlimm, schlimmer oder weniger schlimm als Zb bei WoW ist, und ob die Kläger damit auch nur ansatzweise Recht haben, ist eine ganz andere Frage. Aber nur weil Du vlt von Fortnite nicht so sehr angefixt worden bist, kannst du nicht einfach sagen, dass Fortnite definitiv bei weitem nicht mal ansatzweise mit WoW oder Diablo zu vergleichen sei. Die Mechaniken, damit man doch noch ne Runde spielt, sind jedenfalls da, allein schon für all die, die endlich auch mal ne Runde gewinnen wollen und immer wieder spielen bis sie vlt endlich auch mal in den Top 3 landen. Hinzu kommt noch der Hype, so dass viele auch länger spielen nicht wegen des eigentlichen Items, sondern weil sie damit bei "Freunden" angeben wollen. Das nutzen die Macher natürlich durch Marketing auch aus.

Aber all das muss trotzdem noch lange nicht als "klare Suchtgefahr" klassifiziert werden. Auch bei WoW oder Diablo würde ich nicht sagen, dass die eine klare Suchtgefahr in sich bergen - außer für extrem anfällige Leute, die im wahren Leben zu wenig Erfolge haben und sich daher ins Virtuelle flüchten. Klar: Diablo bietet viel mehr Anreize, doch noch ein paar Minuten weiterzuspielen, als wenn Du zB bei Fifa einfach nur eine Offline-Saison startest und mit Bayern die Meisterschaft holen willst, oder als wenn du bei einem Singleplayer-Shooter einfach nur die Story spielst. Aber sobald Games ständig neue Belohnungen bieten oder aber eine Community, wegen der einige meinen, bestimmte Items vorzeigen zu müssen, wird es für manche Leute kritisch.

Im Prinzip kann es wie gesagt bei jedem Spiel der Fall sein. Besonders hoch ist die Gefahr sicherlich bei allen Onlinespielen, wo man sich zeigen und mit anderen messen kann. Aber da sehe ich Fortnite mit seinen Mechaniken eben eben nicht aus der Masse herausstechen. Es macht nichts anderes als Tausende anderer Spiele, außer dass es eben sehr beliebt ist. Bei WOW fiele mir vor Gericht zumindest einiges an Argumenten ein, bei einem Fortnite wüsse ich nicht, was ich da im Vergleich zu unzähligen anderen Spielen anführen sollte. Wird Fortnite verdonnert, wird die Spielebranche beben, weil im Prinzip alles betroffen ist.
 

Batze

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Wenn die Eltern versuchten, die Kinder vom Spiel abzuhalten, führte dies nur zu Streitigkeiten innerhalb der Familie.
Und wo waren die Eltern als ihre labilen Kids mit dem Spiel angefangen haben, oder überhaupt mit dem zocken angefangen haben?

Zudem soll Epic Games mit Psychologen gearbeitet haben
Das trifft doch mittlerweile auf jedes Große Studio zu. Da wird bei Projektbeginn doch zuerst der Psychologe gefragt wie man ein Spiel am besten Monetarisieren kann.
 

Hurshi

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Dann nenn mir doch mal die Mechaniken in Fortnite, die gezielt darauf ausgelegt sind, die Spieler süchtig zu machen. Bei Wow/Diablo fiele mir da einiges ein. aber Fortnite ist doch wie jedes andere kompetetive Spiel mit kurzen Matches auch. Manche sind eben anfällig , aber das Spiel Fortnite selber kann meiner meinung nach wenig dafür.

Brauch ich keine Mechaniken nennen , gugs dir doch an, alles so schön kinderhaft bunt und toll und Loot und und . Ka wie man sowas überhaupt spielen kann , aber wenns Spaß macht naja .
 
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Robertius

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Brauch ich keine Mechaniken nennen , gugs dir doch an, alles so schön kinderhaft bunt und toll und Loot und und . Ka wie man sowas überhaupt spielen kann , aber wenns Spaß macht naja .

Kinderhaft und bunt mit Loot sind auch Minecraft und unzählige andere Spiele. Bei Fortnite verliert man den Loot übrigens nach jeder Runde wieder.
 

LarryMcFly

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Kinderhaft und bunt mit Loot sind auch Minecraft und unzählige andere Spiele. Bei Fortnite verliert man den Loot übrigens nach jeder Runde wieder.

Es ist vollkommen egal ob andere Spiele ein genauso großes oder kleineres Suchtpotential haben - hier in diesem Fall sitzt EPIC mit Fortnite auf der Anklagebank und nicht Publisher X mit Spiel Y.
Generell hat es in diesem Bezug noch nie geholfen vor dem Richter zu stammeln: "Aber die anderen sind doch noch viel schlimmer, et cetera p.p.."
Genauso muß hier differenziert werden, wer die Kläger sind und in welchem Bezug sie zu dem Spiel stehen.
Fortnite ist generell ab 12 Jahren (PEGI Rating 12), da ich mich nicht mit Feinheiten des US Rechts auskenne, würde ich behaupten, daß es bei Einzelklagen für den 10 jährigen Spieler schwierig würde, im Gegensatz zu dem 15 jährigen Spieler.
Da dies aber eine Sammelklage ist, mag das eigentliche Alter keine relevante Rolle spielen.
Und wo waren die Eltern als ihre labilen Kids mit dem Spiel angefangen haben, oder überhaupt mit dem zocken angefangen haben?
Bei einem Spiel ab 12 Jahren sollten Eltern soweit davon ausgehen können, daß von dem Spiel keine größeren Gefahren ausgehen (erhöhte Suchtgefahr), die eine ständige Überwachung nötig machen würde. (Sie setzen die Kinder ja nicht vor Geldspielautomaten)
Bei Blizzard mit WOW/Diablo hätte man ja eventuell noch Chancen...
Da hier zum Vergleich immer wieder Diablo und WoW genannt werden:
Diablo 3 hat in den USA ein M Rating für "Mature" also 17+, Rest der Welt meistens 16+.
Beide Kläger rangieren unter dieser Altersklasse, deswegen würden sie vermutlich generell einen eher schlechten Ausgangspunkt für eine Klage haben.
World of Warcraft wiederum hat nicht nur keine virtuelle Ingame-Währung wie Fortnite (V-Bucks) die man für Echtgeld kaufen kann, es ist auch noch verboten Gold gegen Echtgeld zu erwerben (falls sich da nicht was geändert hat und ich völlig auf dem Holzpfad bin).
Auch wurde WoW nicht absichtlich in seiner Entstehung auf kindlich/jugendlich getrimmt, wie Fortnite mit seinen Cartooncharakteren (um sich von der Konkurrenz wie PUBG abzuheben und andere Spielergruppen anzusprechen) - Blizzard kann hier sehr einfach auf die schon bestehende Grafik aus den Vorgängern verweisen.
Alles in allem, zählt aber auch hier letztendendes nur ein Faktor - WoW sitzt bis jetzt nicht auf der Anklagebank, was nicht heißt das es in Zukunft nicht anders kommen könnte.
Wird Fortnite verdonnert, wird die Spielebranche beben, weil im Prinzip alles betroffen ist.
Zuerst mal wird sie maximal in Kanada leicht durchgeschüttelt, denn es muß auch dort immer noch jedes Spiel einzeln verklagt werden und auch der erste Richterspruch wird bei den tiefen Taschen von EPIC nicht der letzte bleiben.
Außerhalb Kanadas hätte so ein Richterspruch keine rechtsbindliche Relevanz.
Bis die Kids - wenn überhaupt - Geld sehen, werden sie wohl schon die Uni abgeschlossen haben.
 

Bonkic

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wenn ich mein 10 jahre altes kind nicht von einem videospiel wegbekomme, sollte ich mich wohl zunächst mal selbst hinterfragen. klingt wieder mal nach dem versuch, vom eigenen versagen abzulenken. "wie hätten wir das denn wissen sollen..." - na klar. :schnarch: videospiele sind längst bestandteil der alltagskultur, eltern sind in der pflicht, sich damit auseinanderzusetzen!

das heißt natürlich nicht, dass man insbesondere die ingame-monetarisierung nicht besser regulieren könnte oder sollte. aber darum gehts bei dieser klage ja im kern nicht.
 
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Batze

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Bei einem Spiel ab 12 Jahren sollten Eltern soweit davon ausgehen können, daß von dem Spiel keine größeren Gefahren ausgehen (erhöhte Suchtgefahr), die eine ständige Überwachung nötig machen würde. (Sie setzen die Kinder ja nicht vor Geldspielautomaten)
Browserspiele sehr viele Handyspiele oder sowas wie FiFa haben teils Überhaupt keine Altersfreigabe, aber sind auch Höchst Suchtgefährdend. Will sagen, das Alter wann da ein Spiel freigegeben ist hat mit Suchtpotenzial des Spiel ziemlich wenig zu tun.
Ja ich weiß, es ist Extrem viel verlangt das man Eltern mal dazu bringt sich Überhaupt mit dem Medium zu beschäftigen und nicht erst wenn es zu spät ist.
 
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Robertius

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Es ist vollkommen egal ob andere Spiele ein genauso großes oder kleineres Suchtpotential haben - hier in diesem Fall sitzt EPIC mit Fortnite auf der Anklagebank und nicht Publisher X mit Spiel Y.
Generell hat es in diesem Bezug noch nie geholfen vor dem Richter zu stammeln: "Aber die anderen sind doch noch viel schlimmer, et cetera p.p.."
Genauso muß hier differenziert werden, wer die Kläger sind und in welchem Bezug sie zu dem Spiel stehen.
Fortnite ist generell ab 12 Jahren (PEGI Rating 12), da ich mich nicht mit Feinheiten des US Rechts auskenne, würde ich behaupten, daß es bei Einzelklagen für den 10 jährigen Spieler schwierig würde, im Gegensatz zu dem 15 jährigen Spieler.
Da dies aber eine Sammelklage ist, mag das eigentliche Alter keine relevante Rolle spielen.

Es ging mir darum zu erfahren, was Hurshi speziell bei Fortnite als suchtgefährdend ansieht und kinderhaft/bunt und mit loot sind nunmal unzählige Spiele und ich sehe darin auch nichts verfwerfliches.

Da hier zum Vergleich immer wieder Diablo und WoW genannt werden:
Diablo 3 hat in den USA ein M Rating für "Mature" also 17+, Rest der Welt meistens 16+.
Beide Kläger rangieren unter dieser Altersklasse, deswegen würden sie vermutlich generell einen eher schlechten Ausgangspunkt für eine Klage haben.
World of Warcraft wiederum hat nicht nur keine virtuelle Ingame-Währung wie Fortnite (V-Bucks) die man für Echtgeld kaufen kann, es ist auch noch verboten Gold gegen Echtgeld zu erwerben (falls sich da nicht was geändert hat und ich völlig auf dem Holzpfad bin).
Auch wurde WoW nicht absichtlich in seiner Entstehung auf kindlich/jugendlich getrimmt, wie Fortnite mit seinen Cartooncharakteren (um sich von der Konkurrenz wie PUBG abzuheben und andere Spielergruppen anzusprechen) - Blizzard kann hier sehr einfach auf die schon bestehende Grafik aus den Vorgängern verweisen.
Alles in allem, zählt aber auch hier letztendendes nur ein Faktor - WoW sitzt bis jetzt nicht auf der Anklagebank, was nicht heißt das es in Zukunft nicht anders kommen könnte.

Die Klage geht doch eigentlich gar nicht um Altersklassen oder ob gezielt jüngere Spieler betroffen sind, im Artikel heißt es nur "Spieler absichtlich süchtig macht".
Wow hat einen itemshop, kostet monatlich echtes Geld und wenn mich nicht alles täuscht, kann man indirekt über die Spielzeitbadges Gold etc. käuflich erwerben. Das animiert Spieler dazu noch mehr zu Farmen, weil man sich so "gratis" Spielzeit gegen Gold besorgen kann. Besonders Kinder dürfte das natürlich Ansprechen.

Ich würde Fortnite nicht einmal vorwerfen, mit der Grafik gezielt auf Kinder zu gehen. Das kann auch Performancegründe haben oder wie Du schon sagtest, um sich von PUBG abzugrenzen. Aber selbst wenn, Nintendo geht ja auch gezielt mit der Grafik auf Kinder.

Fortnite ist einfach nur eines von vielen Spielen, wo man halt mit "noch eine Runde" oder "noch 5 Minuten" schnell ein paar Stunden versackt. Das kennt wohl jeder Spieler weltweit, egal ob das Super Mario in den 80ern war oder eben Fortnite heute. Der große Unterschied zu einem Spiel wie Wow ist für mich einfach, dass WOW einem das Gefühl gibt, etwas zu verpassen, wenn man nicht XY Zeit pro Tag/Woche darin verbringt. Sei es, weil man irgendwelche Daily Quests verpasst, weil man Ehre/Ruf verpasst, weil man den Anschluss an adere Spieler verpasst, weil man seinen Raidplatz verliert etc. Bei Diablo das gleiche mit den Seasons. Immer mehr, immer schneller, sonst st man schon abgehängt.

Zuerst mal wird sie maximal in Kanada leicht durchgeschüttelt, denn es muß auch dort immer noch jedes Spiel einzeln verklagt werden und auch der erste Richterspruch wird bei den tiefen Taschen von EPIC nicht der letzte bleiben.
Außerhalb Kanadas hätte so ein Richterspruch keine rechtsbindliche Relevanz.
Bis die Kids - wenn überhaupt - Geld sehen, werden sie wohl schon die Uni abgeschlossen haben.
Kanada reicht ja erstmal. Erwischt es dort Fortnite, werden weitere Klagen, auch gegen andere Spiele, schnell folgen. Jeder Spielehersteller wäre im Prinizp gefährdet und Du kannst stark davon ausgehen, dass bei einem Erfolg auch in den USA sehr schnell Klagen eingereicht werden.

Ich gehe aber davon aus, dass in Kanada nichts dabei rumkommt.
 

LarryMcFly

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Die Klage geht doch eigentlich gar nicht um Altersklassen oder ob gezielt jüngere Spieler betroffen sind, im Artikel heißt es nur "Spieler absichtlich süchtig macht".

Die Klage mag nicht um die Altersklassen aufgebaut sein, spätestens die Verteidigung wird vehement herausstellen, daß insbesondere im Falle des 10 jährigen Spielers, er diese Spiele eigentlich nach Empfehlung gar nicht hätte spielen dürfen und deswegen die Eltern zum Beispiel ihre Aufsichtspflicht verletzt haben.
Wenn die Richter dieser Argumentation folgen, ist die Klage schneller verworfen als der Richter seine Robe ausziehen kann ohne weitere Punkte der Klage zu prüfen.
 
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Robertius

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Die Klage mag nicht um die Altersklassen aufgebaut sein, spätestens die Verteidigung wird vehement herausstellen, daß insbesondere im Falle des 10 jährigen Spielers, er diese Spiele eigentlich nach Empfehlung gar nicht hätte spielen dürfen und deswegen die Eltern zum Beispiel ihre Aufsichtspflicht verletzt haben.
Wenn die Richter dieser Argumentation folgen, ist die Klage schneller verworfen als der Richter seine Robe ausziehen kann ohne weitere Punkte der Klage zu prüfen.

Meiner bescheidenen Meinung nach wären die Eltern auch dann in der Verantwortung, wenn der Junge 12 wäre. Es kann einfach nicht sein, dass Kinder völlig unkontrolliert weiß der Geier wieviele Stunden am Pc und im Internet hängen. Auch bei einem 15-jährigen machen die Eltern dann was falsch. Scheinen die aber anders zu sehen, denn ohne Absprache sind die Kids sicher nicht allein zum Anwalt gelaufen.
 
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LarryMcFly

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Meiner bescheidenen Meinung nach wären die Eltern auch dann in der Verantwortung, wenn der Junge 12 wäre. Es kann einfach nicht sein, dass Kinder völlig unkontrolliert weiß der Geier wieviele Stunden am Pc und im Internet hängen. Auch bei einem 15-jährigen machen die Eltern dann was falsch. Scheinen die aber anders zu sehen, denn ohne Absprache sind die Kids sicher nicht allein zum Anwalt gelaufen.

Es steht nirgendswo, daß die Eltern dieser Kinder keine Kontrolle haben walten lassen, bzw. daß die Kinder übermäßig gespielt haben sollen.
Hier wird eine Klage wegen der Förderung von Suchtverhalten
Laut den Anwälten soll das Studio den Battle-Royale-Shooter so entwickelt haben, dass es Spieler absichtlich süchtig macht.
angestrengt.
Abhängig von den psychischen und physischen Umständen und der jeweiligen Sucht, kann auch nur ein einziger & sehr kurzer Kontakt mit dem entsprechenden Suchtmittel einen erheblichen Suchtfaktor verursachen.
Auch meine persönliche Meinung, daß es hier wahrscheinlich nur um Schadensersatz bzw. Erreichen eines geldwerten Vergleichs geht, ändert nichts an den rechtlichen Gegebenheiten.

Generell habe ich aber mit solchen Aussagen:
Es kann einfach nicht sein, dass Kinder völlig unkontrolliert weiß der Geier wieviele Stunden am Pc und im Internet hängen.
ein Problem.
Wie wäre es mit:
Es kann einfach nicht sein, dass Kinder völlig unkontrolliert weiß der Geier wo und wielang draußen im Freien herumgammeln.
oder
Es kann einfach nicht sein, dass Kinder völlig unkontrolliert weiß der Geier wieviele Stunden über Bücher vornübergebeugt hängen.

Alles in abgewandelter Form schon gehört...
 

Herbboy

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Meiner bescheidenen Meinung nach wären die Eltern auch dann in der Verantwortung, wenn der Junge 12 wäre. Es kann einfach nicht sein, dass Kinder völlig unkontrolliert weiß der Geier wieviele Stunden am Pc und im Internet hängen. Auch bei einem 15-jährigen machen die Eltern dann was falsch. Scheinen die aber anders zu sehen, denn ohne Absprache sind die Kids sicher nicht allein zum Anwalt gelaufen.

Natürlich sollte das nicht sein. Trotzdem braucht es auch Kontrolle durch Gesetze und Regeln für Firmen, da Eltern nun mal nicht immer alles kontrollieren können und ohnehin nicht alle Eltern aufmerksam sind bzw. keine andere Wahl haben - was soll denn zB die alleinerziehende Mutter machen, wenn sie 2 Billigjobs annehmen muss und nicht vor 20h zu hause ist? Die kann wohl kaum nen Babysitter für einen 15jährigen engagieren... :B

Es gibt ja nicht ohne Grund auch Regeln und Gesetze zB rund um Alkohol, Pornographie oder Altersfreigaben bei Medien. Und es gibt ebenso auch Vorgaben, wie genau Firmen werben dürfen, wenn die Zielgruppe (auch) Kinder sind - weil eben eine zu große Verführung nicht erwünscht ist. Ähnlich kann das bei Games sein, wo man durch bestimmte Spielelemente oder auch "nur" Werbung verführt wird, viel zu spielen und/oder Microtransaktionen durchzuführen.

Von all dem abgesehen kann es selbstverständlich sehr gut sein, dass die Vorwürfe Schwachsinn sind und dass die Klage nur erfolgt, weil ein findiger Anwalt das große Geld schnuppert. Aber es allgemein einfach nur auf die Eltern abzuschieben und den Firmen quasi einen Freifahrtschein auszustellen wäre auch ein falscher Weg.
 
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Robertius

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Natürlich sollte das nicht sein. Trotzdem braucht es auch Kontrolle durch Gesetze und Regeln für Firmen, da Eltern nun mal nicht immer alles kontrollieren können und ohnehin nicht alle Eltern aufmerksam sind bzw. keine andere Wahl haben - was soll denn zB die alleinerziehende Mutter machen, wenn sie 2 Billigjobs annehmen muss und nicht vor 20h zu hause ist? Die kann wohl kaum nen Babysitter für einen 15jährigen engagieren... :B

Es gibt ja nicht ohne Grund auch Regeln und Gesetze zB rund um Alkohol, Pornographie oder Altersfreigaben bei Medien. Und es gibt ebenso auch Vorgaben, wie genau Firmen werben dürfen, wenn die Zielgruppe (auch) Kinder sind - weil eben eine zu große Verführung nicht erwünscht ist. Ähnlich kann das bei Games sein, wo man durch bestimmte Spielelemente oder auch "nur" Werbung verführt wird, viel zu spielen und/oder Microtransaktionen durchzuführen.

Von all dem abgesehen kann es selbstverständlich sehr gut sein, dass die Vorwürfe Schwachsinn sind und dass die Klage nur erfolgt, weil ein findiger Anwalt das große Geld schnuppert. Aber es allgemein einfach nur auf die Eltern abzuschieben und den Firmen quasi einen Freifahrtschein auszustellen wäre auch ein falscher Weg.

Klar, aber auch dann könnte man problemlos mal überwachen, was das Kind wie lange so treibt und ggf. den Internet- oder/und Pc Zugriff einschränken. Einen Freihfahrtsschein sollten natürlich auch Firmen nicht haben, aber ich sehe bei Fortnite wie gesagt keine besonderen oder verwerflichen Mechaniken. Es ist einfach nur wahnsinnig populär und man kann einem Spiel ja schlecht vorwerfen, dass es erfolgreich ist.
 
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Robertius

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Es steht nirgendswo, daß die Eltern dieser Kinder keine Kontrolle haben walten lassen, bzw. daß die Kinder übermäßig gespielt haben sollen.
Hier wird eine Klage wegen der Förderung von Suchtverhalten angestrengt.
Abhängig von den psychischen und physischen Umständen und der jeweiligen Sucht, kann auch nur ein einziger & sehr kurzer Kontakt mit dem entsprechenden Suchtmittel einen erheblichen Suchtfaktor verursachen.
Auch meine persönliche Meinung, daß es hier wahrscheinlich nur um Schadensersatz bzw. Erreichen eines geldwerten Vergleichs geht, ändert nichts an den rechtlichen Gegebenheiten.

Generell habe ich aber mit solchen Aussagen:
ein Problem.
Wie wäre es mit:
Es kann einfach nicht sein, dass Kinder völlig unkontrolliert weiß der Geier wo und wielang draußen im Freien herumgammeln.
oder
Es kann einfach nicht sein, dass Kinder völlig unkontrolliert weiß der Geier wieviele Stunden über Bücher vornübergebeugt hängen.

Alles in abgewandelter Form schon gehört...

Vielleicht sollte man einfach mal abwarten, bis es genauere Informationen dazu gibt. Für mich ist es eigentlich logisch, dass die Kids selber zuviel gezockt haben und nicht einfach mal so aus Spaß oder geldgeilheit zu ihren Eltern gelaufen sind und sich Spiel X für eine Klage herausgepickt haben. Aber wie gesagt, da wird man sicher noch näheres zu erfahren.

Draußen Spielen und zu Hause am Pc ist doch wohl Äpfel und Birnen. Am Pc haben Eltern mit Hilfsmitteln auch während Ihrer Abwesenheit problemlos die Möglichkeit zu überachen, was und wie lange der Nachwuchs so am Pc treibt und kann das Ganze dann gegebenfalls zeitlich einschränken, komplett unterbinden oder nur noch unter Aufsicht erlauben.
 

LarryMcFly

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Draußen Spielen und zu Hause am Pc ist doch wohl Äpfel und Birnen.

Da wäre ich mal an deiner Stelle nicht so sicher.
Woher wollen die Eltern denn wissen, daß die Kinder stundenlang nur draußen spielen?
Hier hatten wir in der Gegend wieder einen Fall wo Kinder (<14) auf dem Spielplatz sich stundenlang trafen um grob gesagt zu saufen.
Von einzelnen Drogenfunden wurde auch schon berichtet - und bei einigen dieser Kinder, handelt es sich sehr wohl auch um welche der sogenannten "besseren Gesellschaft" mit vereinzelt strengen Eltern.
Ich wette diese Eltern werden fast schon froh sein, wenn Sohnemann zuhause in Zukunft nur noch vor dem Rechner versauert - von einem Extrem ins andere.

Am Pc haben Eltern mit Hilfsmitteln auch während Ihrer Abwesenheit problemlos die Möglichkeit zu überachen, was und wie lange der Nachwuchs so am Pc treibt und kann das Ganze dann gegebenfalls zeitlich einschränken, komplett unterbinden oder nur noch unter Aufsicht erlauben.

Aus eigener Erfahrung meiner Kindheit bzw. Jugend, kann ich mit Fug und Recht behaupten, daß solange ein nutzbarer Rechner im Haus ist, dieser auch genutzt werden kann und das auch entgegen der von den Eltern gewünschten Nutzung.
Dabei waren meine Eltern äußerst konservativ und ich war fast durchgehend unter Aufsicht (das im Volksmund bekannte behütete Zuhause).
Die Erfahrung der Kids (insbesondere wenn herausgefordert), schlägt bei weitem die Kenntnisse der Eltern - Ausnahmen wie Eltern aus dem IT Bereich bestätigen die Regel - auch in der heutigen Zeit.
 
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Robertius

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Da wäre ich mal an deiner Stelle nicht so sicher.
Woher wollen die Eltern denn wissen, daß die Kinder stundenlang nur draußen spielen?
Hier hatten wir in der Gegend wieder einen Fall wo Kinder (<14) auf dem Spielplatz sich stundenlang trafen um grob gesagt zu saufen.
Von einzelnen Drogenfunden wurde auch schon berichtet - und bei einigen dieser Kinder, handelt es sich sehr wohl auch um welche der sogenannten "besseren Gesellschaft" mit vereinzelt strengen Eltern.
Ich wette diese Eltern werden fast schon froh sein, wenn Sohnemann zuhause in Zukunft nur noch vor dem Rechner versauert - von einem Extrem ins andere.



Aus eigener Erfahrung meiner Kindheit bzw. Jugend, kann ich mit Fug und Recht behaupten, daß solange ein nutzbarer Rechner im Haus ist, dieser auch genutzt werden kann und das auch entgegen der von den Eltern gewünschten Nutzung.
Dabei waren meine Eltern äußerst konservativ und ich war fast durchgehend unter Aufsicht (das im Volksmund bekannte behütete Zuhause).
Die Erfahrung der Kids (insbesondere wenn herausgefordert), schlägt bei weitem die Kenntnisse der Eltern - Ausnahmen wie Eltern aus dem IT Bereich bestätigen die Regel - auch in der heutigen Zeit.

Wie gesagt, Äpfel und Birnen, man kann sein Kind nicht 24/7 überwachen, aber die Computernutzung zu überwachen und einzuschränken geht problemlos heutzutage auch ohne IT Kenntnisse. Hat ja sogar meine Schwester mit dem Smartphone meiner Nichte hnbekommen und die hat echt wenig Ahnung. Für den Pc oder die Fritzbox ist das auch nicht komplizierter, zur Not mit kurzer Google Suche.
 

LarryMcFly

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Wie gesagt, Äpfel und Birnen, man kann sein Kind nicht 24/7 überwachen, aber die Computernutzung zu überwachen und einzuschränken geht problemlos heutzutage auch ohne IT Kenntnisse. Hat ja sogar meine Schwester mit dem Smartphone meiner Nichte hnbekommen und die hat echt wenig Ahnung. Für den Pc oder die Fritzbox ist das auch nicht komplizierter, zur Not mit kurzer Google Suche.


Natürlich kann man sein Kind 24/7 überwachen, ich dachte wir leben in modernen Zeiten?
Versteckte Kameras überall im Haus und wenn das Kind außerhalb des Hauses ist, kann man jede Bewegung per Smartphone überwachen, das ja immer dabei ist!
Schöne neue Welt.

Generell ist die Diskussion müßig, wenn eine Seite kaum zuhört/liest, deswegen abschließend:
Ich hatte auch erwähnt, das viele Kids mehr Erfahrung als die Eltern haben, das impliziert auch Kenntnis von solchen Überwachungsprogrammen.
Nur weil deine Nichte sich damit nicht auskennt oder sich damit zufrieden gibt (und vielleicht genau deswegen ein zweites Smartphone ihr eigen nennt, was besonders bei Jugendlichen beliebt ist - wozu hat man Freundinnen), heißt das nicht das der Rest der Kinder/Jugendlichen das auch tun.
Wenn ein 12 jähriger schon den Keylogger entdeckt, von dem seine Eltern dachten, das wäre ja so ein superduper Programm mit dem sie sehen könnten wann jemand anderes als sie selber den Rechner nutzt, ist es genau das Beispiel das ich meine.
Als Dankeschön vom Sohnemann konnten die besorgten Eltern selber tagelang den Rechner nicht nutzen - er hatte sich auch mit einem entsprechenden Programm revanchiert.
Bei einer Totalüberwachung des Smartphones würden sie wohl die Hölle auf Erden erleben, die Pubertät ist so schon eine einzige Rebellion.
Sie haben sich letztendlich damit abgefunden dem Jungen wohl Vertrauen zu müssen.

Generell ist ja eine Überwachung des Smartphones sehr wohl auch eine Form der 24/7 Überwachung und auch ein extremer Vertrauensbruch.
Aber auch rechtlich sind digitale Wanzen die zuhören, mitlesen oder Photos machen ohne Einwilligung der Kinder je nach Verhältnismäßigkeit und Alter (Jugendliche) sogar verboten - Ausnahmen immer bei konkretem Verdacht auf Gefahr oder Gefährdung der Gesundheit.
Weitere Ausnahme - vor Kauf des Smartphones wurden diese Überwachungsmaßnahmen alle offen kommuniziert.
Ansonsten bleibt nur die Wegnahme des Smartphones bzw. des Computers - das ist rechtlich einwandfrei.
Zwei Gründe warum ich bei solchen Anfragen um technische Hilfe, diese generell ablehne.
 
R

Robertius

Gast
Natürlich kann man sein Kind 24/7 überwachen, ich dachte wir leben in modernen Zeiten?
Versteckte Kameras überall im Haus und wenn das Kind außerhalb des Hauses ist, kann man jede Bewegung per Smartphone überwachen, das ja immer dabei ist!
Schöne neue Welt.

Generell ist die Diskussion müßig, wenn eine Seite kaum zuhört/liest, deswegen abschließend:
Ich hatte auch erwähnt, das viele Kids mehr Erfahrung als die Eltern haben, das impliziert auch Kenntnis von solchen Überwachungsprogrammen.
Nur weil deine Nichte sich damit nicht auskennt oder sich damit zufrieden gibt (und vielleicht genau deswegen ein zweites Smartphone ihr eigen nennt, was besonders bei Jugendlichen beliebt ist - wozu hat man Freundinnen), heißt das nicht das der Rest der Kinder/Jugendlichen das auch tun.
Wenn ein 12 jähriger schon den Keylogger entdeckt, von dem seine Eltern dachten, das wäre ja so ein superduper Programm mit dem sie sehen könnten wann jemand anderes als sie selber den Rechner nutzt, ist es genau das Beispiel das ich meine.
Als Dankeschön vom Sohnemann konnten die besorgten Eltern selber tagelang den Rechner nicht nutzen - er hatte sich auch mit einem entsprechenden Programm revanchiert.
Bei einer Totalüberwachung des Smartphones würden sie wohl die Hölle auf Erden erleben, die Pubertät ist so schon eine einzige Rebellion.
Sie haben sich letztendlich damit abgefunden dem Jungen wohl Vertrauen zu müssen.

Generell ist ja eine Überwachung des Smartphones sehr wohl auch eine Form der 24/7 Überwachung und auch ein extremer Vertrauensbruch.
Aber auch rechtlich sind digitale Wanzen die zuhören, mitlesen oder Photos machen ohne Einwilligung der Kinder je nach Verhältnismäßigkeit und Alter (Jugendliche) sogar verboten - Ausnahmen immer bei konkretem Verdacht auf Gefahr oder Gefährdung der Gesundheit.
Weitere Ausnahme - vor Kauf des Smartphones wurden diese Überwachungsmaßnahmen alle offen kommuniziert.
Ansonsten bleibt nur die Wegnahme des Smartphones bzw. des Computers - das ist rechtlich einwandfrei.
Zwei Gründe warum ich bei solchen Anfragen um technische Hilfe, diese generell ablehne.

Bei Überwachung war jetzt kein Mithören oder Keylogger gemeint, sondern nur festzustellen, welches Programm wird wie lange genutzt, um dann ggf. eingreifen zu können, wenn etwas Überhand nimmt. Meine Schwester kann wohl nur sehen, wie lange am Tag z.B. WhatsApp genutzt wird und kann dann ggf. Tageslimits, Zeitlimits und Schlafenszeiten festlegen. Auch kann sie den Standort sehen, aber dass weiß die Kleine alles. Finde ich bis zu einem gewissen Alter halt auch sehr sinnvoll. Irgendwas mitlesen oder mithören geht natürlich gar nicht, egal welches Alter.
 
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