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Electronic Arts: "Es geht nur ums Geld" - Maxis-Mitarbeiter packt aus

Wenn man unprofitable Unternehmenszweige am Leben erhält, nur wegen eines Namens, verdient man aber kein Geld.
Die Manager von EA sind ihren Investoren und Aktionären gegenüber verpflichtet ein profitables Unternehmen zu führen, das Gewinn abwirft.
Da kann man nicht sagen, "Die schreiben zwar dicke rote Zahlen, aber wir lassen die weiter machen, weil sie einen Traditionsnamen haben".
Namen sind am Ende Schall und Rauch, wenn die Zahlen nicht stimmen.
Daran ist aber auch teils EA dran schuld. Always On bei Sim City hat sicher auch viele vergrault. Oder Microtransaktionen, wo nicht wirklich klar ist, auf welchem Mist die gewachsen sind.
 
Ich sehe dem dunklen Tag entgegen, an dem EA auch BIOWARE schließen lässt, weil sich ein AddOn oder ein Spiel nicht so gut verkauft wie erwartet.
Dann geh ich dahin und brenne den Laden persönlich nieder...
 
Wenn man unprofitable Unternehmenszweige am Leben erhält, nur wegen eines Namens, verdient man aber kein Geld.
Die Manager von EA sind ihren Investoren und Aktionären gegenüber verpflichtet ein profitables Unternehmen zu führen, das Gewinn abwirft.
Da kann man nicht sagen, "Die schreiben zwar dicke rote Zahlen, aber wir lassen die weiter machen, weil sie einen Traditionsnamen haben".
Namen sind am Ende Schall und Rauch, wenn die Zahlen nicht stimmen.

Das ist aber in erster Linie EAs Problem weil sie sich auf dieses Spielchen eingelassen haben.
Ich finde es ein wenig komisch EA quasi zu entlasten weil irgendwelche Investoren und Aktionäre Druck ausüben können.

EA wollte es so und deswegen werden sie auch dafür so stark kritisiert.
Spiele sind etwas emotionales und bewegendes... sonst würden wir sie nicht spielen. Das Problem ist nur dass Emotionen & Co. eben genau für solche Aktionäre etc. keinen Wert haben.

Genau das ist der Grund warum ihre Produkte auf mich so herzlos wirken. Für EA und deren Chefs mag das vll funktionieren, ihre Produkte nur auf reinen Konsum zu kastrieren... Ich erwarte aber viel mehr
Herzschmerz bei einer Entwicklung. Da ich diese große Mühe nicht sehe kaufe ich auch keine Spiele mehr deswegen von ihnen.

Stupides Konsumieren ist das letzte was ich bei meinem Hobby machen werde... aber genau darauf zielen größere Publisher aus.
Generisch, quantitativ und oberflächlich. Trotzdem Vollpreis und noch viel mehr... naja.
 
wo nicht wirklich klar ist, auf welchem Mist die gewachsen sind.

Und genau das ist das Problem bei der ganzen Diskussion.
Jeder behauptet immer, alle Probleme und ungeliebten Features würden permanent nur von EA aufgezwungen, dabei kann das niemand beweisen, weil wir die Interna gar nicht kennen.
Wenn EA permanent immer nur für die falschen Entscheidungen verantwortlich sein soll und die Entwickler in den Studios immer alles richtig machen, fragen ich mich zwei Dinge:
1. Wie konnte EA mit solch einer offensichtlichen Inkompetenz, die ihnen immer unterstellt wird, zur größten Spielefirma der Welt aufsteigen?
2. Wie sind die betroffenen Studios jemals in die Lage gekommen, sich an einem größeren Mitbewerber verkaufen zu müssen, wenn sie doch angeblich immer alles richtig machen.
Darüber sollten einige vielleicht mal nachdenken.

Ich bin beileibe nicht immer mit allen Entscheidungen im Zusammenhang mit EA-Spielen einverstanden, aber besonders bei Design und Gameplay mache ich in erster Linie erst einmal die Entwickler verantwortlich, weil die den Dreck entworfen und entwickelt haben. Solange es keine expliziten Beweise gibt, das Feature XY genau so von EA verlangt wurde, bleibe ich auch dabei.
 
Der Honig ist nicht weit vom Stachel.
Kein Entwicklerstudio wurde gezwungen mit EA eine Liaison einzugehen.
 
1. Wie konnte EA mit solch einer offensichtlichen Inkompetenz, die ihnen immer unterstellt wird, zur größten Spielefirma der Welt aufsteigen?

EA ist ein Parasit. Sie kaufen erfolgrieche Studios auf, melken sie im Akkord leer, bis aus deren Ideen nichts mehr zu holen ist und lassen sie dann fallen. So machen sie schnelles Geld. Um langfristig erfolgreich zu sein, müssen sie natürlich regelmäßig neue Studios aussaugen. Diese Firma schadet unserem Hobby wie keine Zweite.
 
Und genau das ist das Problem bei der ganzen Diskussion.
Jeder behauptet immer, alle Probleme und ungeliebten Features würden permanent nur von EA aufgezwungen, dabei kann das niemand beweisen, weil wir die Interna gar nicht kennen.
Wenn EA permanent immer nur für die falschen Entscheidungen verantwortlich sein soll und die Entwickler in den Studios immer alles richtig machen, fragen ich mich zwei Dinge:
1. Wie konnte EA mit solch einer offensichtlichen Inkompetenz, die ihnen immer unterstellt wird, zur größten Spielefirma der Welt aufsteigen?
2. Wie sind die betroffenen Studios jemals in die Lage gekommen, sich an einem größeren Mitbewerber verkaufen zu müssen, wenn sie doch angeblich immer alles richtig machen.
Darüber sollten einige vielleicht mal nachdenken.

Ich bin beileibe nicht immer mit allen Entscheidungen im Zusammenhang mit EA-Spielen einverstanden, aber besonders bei Design und Gameplay mache ich in erster Linie erst einmal die Entwickler verantwortlich, weil die den Dreck entworfen und entwickelt haben. Solange es keine expliziten Beweise gibt, das Feature XY genau so von EA verlangt wurde, bleibe ich auch dabei.

Andererseits hat EA so viele gute Marken im Portfolio und nutzt diese einfach nicht - nur weil sie nicht die gleichen Zahlen wie ein Shooter oder so erreicht. Da finde ich den Ansatz von Ubisoft gut, kleinere Teams kleinere Projekte zu machen.

Aber bei EA wird das dann einfach nur ein billiges Mobile game, weil man da immer deppen zum melken findet und keine Qualität liefern muss.
 
"Es geht nur ums Geld" Ja klar und der Papst ist katholisch, was für ne durchdachte Aussage dieses (Ex?) MItarbeiters [/ironie]
 
Wenn ich das richtig verstanden haben, dann hat EA eigentlich nichts mit der Größe der Städte und Online-only zu tun, sondern jemand bei 'erfahrener Mitarbeiter bei Maxis dachte, dass wäre eine tolle Idee. Nur das sie es dann am Ende nicht mehr ändern konnten lag an EA, weil sie (anscheinend wie normal) darauf pochten sich an den Plan zu halten.
 
Wenn ich das richtig verstanden haben, dann hat EA eigentlich nichts mit der Größe der Städte und Online-only zu tun, sondern jemand bei 'erfahrener Mitarbeiter bei Maxis dachte, dass wäre eine tolle Idee. Nur das sie es dann am Ende nicht mehr ändern konnten lag an EA, weil sie (anscheinend wie normal) darauf pochten sich an den Plan zu halten.

Das hast du sehr gut erkannt. ;)
 
EA ist ein Parasit. Sie kaufen erfolgrieche Studios auf, melken sie im Akkord leer, bis aus deren Ideen nichts mehr zu holen ist und lassen sie dann fallen. So machen sie schnelles Geld. Um langfristig erfolgreich zu sein, müssen sie natürlich regelmäßig neue Studios aussaugen. Diese Firma schadet unserem Hobby wie keine Zweite.

Zu diesem "parasitären" Verhalten gehören aber immer mindestens zwei, diejenigen, die aussaugen und diejenigen, die sich aussaugen lassen. Wenn plötzlich EA mit einem Koffer Bargeld vor der Tür steht, dann haben viele doch schon die Dollarnoten in den Augen, ansonsten würden sie es garnicht zulassen. Jedem Entwickler steht es frei zu gehen und sein eigenes Ding zu machen, genauso wie es jedem Käufer frei steht zu entscheiden, ob er das unterstützt oder nicht. Wenn sich jedes Jahr wieder etliche Spieler auf Fifa X oder Call of Duty y stürzen, ist doch klar, dass EA da weitermacht und genug Kapital bekommt und sich lukrative Studios zu greifen.

Ich bin auch kein großer Fan von EA und denke, dass dieses reine Kapitaldenken viele kleine Studios und vor allem innovative Spiele massakriert hat, aber wir müssen uns damit abfinden, dass sich Videospiele von einem kleinen Randbereich der Unterhaltungsindustrie zu einem Milliardengeschäft entwickelt haben und da sind wir Zocker auch mit dran schuld.
 
EA an sich ist garnicht das Problem, lediglich die Aktionäre die gewaltige Ausschüttungen erwarten sind die Wurzel allen Übels. Das ist bei jedem Aktienkonzern gleich, es zählt nur was für die Aktinäre übrig bleibt. Menschen und Innovation sucht man vergebens. Lediglich kurz vor Tod eines AG Konzerns wird über die potenzielle Kundschaft gezielt nachgedacht und versucht drauf einzugehen. Bisdahin passiert wenig. Für Spieler ist EA ein absoluter Parasit, für Aktinäre eine gute Gelddruckmaschine, wirtschaftlich also am Geiste der Zeit... Ich bin mir ziemlich sicher das bei EA viele Leute beschäftigt sind die mit dem eigen Scheiß nicht zufrieden sind, solange aber Umsatz/Absatzziele erreicht werden ist logischerweise alles Tutti, schließlich zahlt EA die Gehälter.

Innovation fehlt auch im Hardwarebereich, Konsolen bremsen die Entwicklung extrem. Intel bringt kaum gescheite Updates seiner Hardware und AMD kannste vollkommen vergessen. Ist bei allen anderen Produkten ähnlich ob Software, Waschmaschinen... die Entwicklung greist herum. Gewinnmaximierung und Gewinnausschüttung sind die Zauberwörter, andernfalls würden schon längst fremde Planeten bereisen, aber das ist eben nicht lukrativ für Aktionäre..
 
EA trägt nachwievor die größte Verantwortung weil sie geben am ende des Tages ein grünes Licht für den Release.
Die Herren und Damen hätten gsich genau so denken können dass Always Online und kleinere Städte nicht besonders gut ankommen werden und sie haben 0 komma nix eingegriffen (wenn wirklich Maxis verantwortlich dafür war)

Als Big Boss muss EA hier auch eine gewisse Flexibilität vorweisen können und nicht stur irgendwelchen Richtlinien folgen.

An der Kritik zu EA ändert sich hier meiner Meinung nach gar nix. Sie geloben Besserung jedes Jahr und was man hier so hört ist dass EA anscheinend, aus ihrer Sicht, richtig gehandelt hätten? naja..
Seit wann loben wir bitte schlechte Unternehmenspolitik?

Eine gewisse Norm ist schön und gut aber wenn EA wirklich so verbohrt in ihren Entscheidungen ist dann machen sie sich schuldig für das was auf den Markt kommt, denn es wird 100%ig
viele Gespräche gegeben haben wenn ernste Änderungspläne vorgelegt wurden.

EA ist und bleibt die letzte Instanz bei allen Problemen wenn sie als Publisher dienen (vor allem dort wo sie Geld in Projekte investieren bzw. Partnerschaft betreiben)
 
Also ich denke EA schließt durchaus absichtlich alte Marken um die eigene also EA in den Vordergrund zu stellen. Das heißt nicht das sie Sim Ciry absichtlich schlecht gemacht haben damit sie Maxis dicht machen können sondern das sie bei der Frage "was nun" sich eben für "wir brauchen Maxis nicht" entschieden haben.

Vielleicht ist es dadurch auch einfacher für sie Personal zwischen den einzelenen Studios zu tauschen oder ähnliches.

Ganz allgemein halte ich EA weder für besonders böse noch besonders toll. Sie setzen eben vorallem auf Umsatzstarke Spiele und Marken und das ist auch nachvollziehbar. Was ich da lese erscheint mir eigentlich recht sinnvoll sie testen Konzepte und versuchen Risiken zu Minimiren. Für die Arbeitnehmer angenehm den genau sowas sicher ihre Jobs. Wer gerne ein Risikoreiches Spiel entwickeln will der muss vermutlich auch bereit sein Risiken selbst zu tragen.
 
Was ich da lese erscheint mir eigentlich recht sinnvoll sie testen Konzepte und versuchen Risiken zu Minimiren. Für die Arbeitnehmer angenehm den genau sowas sicher ihre Jobs. Wer gerne ein Risikoreiches Spiel entwickeln will der muss vermutlich auch bereit sein Risiken selbst zu tragen.

Erzähl das Maxis sie hören dir bestimmt gerne zu :P
Falls EA tatsächlich so stur ist und nachträgliche Änderungen nicht mehr akzeptiert dann handeln sie absolut grenzwertig und ohne jeglichen gesunden Überblick.

Genau mit diesem unnötigem Risiko haben sie womöglich Maxis zu fallen gebracht.

Aber naja da soll sich noch einer auskennen... Hätte Hätte Fahrradkette
 
Bei Valve sehe ich eine sehr geringe Aufkaufgefahr...... Obwohl..... Bei George Lucas hätte ich das auch nie für möglich gehalten.....
 
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