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DRM: Denuvo-Kopierschutz macht Hackern das Leben schwer

[...]Dir ist das wichtig, klar, aber im ökonomischen Sinne ist das für den Hersteller des Spieles vollkommen irrelevant. Der will (meistens) nur möglichst viel Kohle machen - ev. um noch mehr Spiele herzustellen. Wenn aber mehr Kohle reinkommen würde, wenn das Spiel vielerorts illegal erworben wird, dann darfst Du Dir sicher sein, dass es dem Hersteller dann ziemlich egalsein dürfte, wie es vom legalen Standpunkt aus aussieht.

Um es mit deinen Worten zu sagen - alles Spekulation - also wertlos ;)


Über welche Auswirkungen hat er getwittert? Das er bald keine Spiele mehr produzieren kann? Ist das so? Trotz der hohen Verkaufszahlen die the Witness verbucht? Obwohl es gemäss Steamspy alleine auf Steam um die 82'000 mal gekauft wurde, obschon es für den PC als Raubkopie kursiert?

Hätte er mehr Kopien auf dem PC verkauft, wenn es nicht hätte raubkopiert werden können?

Tja, weder wir, noch Jonathan Blow haben darauf eine Antwort, von daher ist sein Tweet wertlos.

Folgendes hat er getwittert:
It seems The Witness is the #1 game on a certain popular torrent site. Unfortunately this will not help us afford to make another game! :(

Im Bezug auf den Tweet von Jonathan Blow würde ich gerne sehen, ob du immer noch der Meinung wärst, wenn du selbst ein Indiespiel entwickelt hättest, welches sich auf Platz 1 diverser Torrent Seiten befindet.
 
Um es mit deinen Worten zu sagen - alles Spekulation - also wertlos ;)

Was man von den entgangenen Käufen genauso sagen kann: Die Aussagen darüber sind wertlos. :-D

Im Bezug auf den Tweet von Jonathan Blow würde ich gerne sehen, ob du immer noch der Meinung wärst, wenn du selbst ein Indiespiel entwickelt hättest, welches sich auf Platz 1 diverser Torrent Seiten befindet.

Ich wäre begeistert! :-D Weisst Du was der wirklich grösste Feind von Verkaufszahlen ist? Unbekanntheit/Unbeliebtheit. Und nochmals: Jonathan Blow hat alleine auf Steam the Witness über 86'500 mal verkauft (d.h. in den letzten 2 Tagen wurde das Teil nocheinmal 4'500 mal auf Steam verkauft...). Wenn man von den 39 Euro die 35% abzieht, die Valve einsackt, bleiben ihm sage und schreibe: 2'192'775.- Euro. Alleine auf Steam. Da sind die PS-Verkäufe und andere Vertriebswege noch gar nicht mitgerechnet. Sein Tweet ist genauso wertlos wie der ganze andere Quatsch der von den rechtschaffen Entrüsteten sonst noch von sich gegeben wird:

Ja, es ist illegal, aber ob's tatsächlich finanziell schadet ist und bleibt weiterhin Spekulation.
 
Und nochmals: Jonathan Blow hat alleine auf Steam the Witness über 86'500 mal verkauft (d.h. in den letzten 2 Tagen wurde das Teil nocheinmal 4'500 mal auf Steam verkauft...). Wenn man von den 39 Euro die 35% abzieht, die Valve einsackt, bleiben ihm sage und schreibe: 2'192'775.- Euro.

Darum gehts doch gar nicht - zu sagen, aber er hat ja eh so viel verkauft ..
Und eine Spieleentwicklung kostet halt auch ein "bissl" Geld - bei The Witness waren zu Spitzenzeiten 15 Leute beschäftigt und die Entwicklung hat mehrere Jahre in Anspruch genommen.

Dann zu kommen und zu sagen, es bleiben ihm sage und schreibe so und so viele Euros, nach Abzug des Steamanteils und seinen Tweet als wertlos hinzustellen, in dem er darauf aufmerksam macht, dass "Raub"kopien bei der Spieleentwicklung bzw. fürs die Entwicklung des nächsten Projektes nicht grade helfen, halte ich persönlich für ein bissl kurzssichtig.

Spekulation findet auf beiden Seiten statt - nur scheinen wir bei dieser Thematik generell wohl unterschiedlicher Ansicht zu sein.

Weiß nicht, ob du Indie Game the Movie gesehen hast - aber falls nicht, der Film gibt nen ganz guten Einblick, was Indie Entwickler oft alles investieren, um ein Spiel zu entwickeln.
Deshalb kann ich es auch verstehen, dass man nicht gerade begeistert ist, mit dem Titel auf #1 von Torrent Charts zu landen.
 
Nur so werden uns künftig noch hochwertigere Titel ermöglicht, da die Entwickler am Ende des Tages mehr Einnahmen verbuchen können.

Wovon träumst du Nachts? Schon mal die Verkaufszahlen von den Street Fighter IV gesehen inkl. dem SuperStreetfighter IV und dem Ultra? Dann mal gesehen wie die Reviews von Street Fighter V aussehen? OMG Wenn du glaubst Entwickler stecken die Kohle die sie mit einem Vorgänger einnehmen in einen Nachfolger hast du dich geschnitten. Deswegen hat Capcom auch vor Jahren mal gesagt es sei angeblich kein Geld da für Street Fighter V ne is klar!
 
Darum gehts doch gar nicht...
...Deshalb kann ich es auch verstehen, dass man nicht gerade begeistert ist, mit dem Titel auf #1 von Torrent Charts zu landen.

Eigentlich wollte ich nur auf eines hinaus: Sein Tweet ist wertlos, weil er genauso wenig wie jeder andere hier eine verlässliche Aussage darüber machen kann, ob ihm Raubkopien von the Witness tatsächlich finanziell schaden oder nicht. Die Verkaufszahlen scheinen das jedenfalls nicht zu belegen. Und selbst wenn die Verkaufszahlen schlecht wären, wären sie nach wie vor kein Beleg dafür, dass es die Raubkopien wären, die dem Spiel schlechte Verkaufszahlen bescheren. Insofern ist seine Meinung nicht mehr wert als Deine oder meine. Es ist seine Meinung - auf die er ein Anrecht hat. Und ich verstehe auch, wenn er sich in seinem Rechtsempfinden verletzt fühlt. Aber im ökonomischen Sinne ist seine Aussage wertlos.

Ich mag mich an kein Spiel erinnern, der es auf Platz 1 der Torrentcharts geschafft hätte und nicht gleichzeitig auch unter den Top-Sellern gewesen wäre. Anders gesagt: Es ist eine Korrelation da, aber ob nun der Top-Sale den Top-Torrentchart bedingt oder ob es genau umgekehrt ist, darüber scheiden sich die (und wohl auch unsere) Meinungen.

Mit grosser Wahrscheinlichkeit liegt die Wahrheit irgendwo dazwischen: Es entsteht Schaden durch Raubkopien. Gleichzeitig haben sie auch einen positiven Effekt. In manchen Fällen wird der Schaden grösser sein als der positive Effekt, in anderen genau umgekehrt.

Und meine Meinung bleibt nach wie vor die, dass der negative Effekt insgesamt gesehen vernachlässigt werden kann. Denn wenn sich ein Spiel schlecht verkauft, dann nicht weil es schlecht (vor Raubkopierern) geschützt sondern weil es eine Gurke ist. Und ein Spiel verkauft sich nicht gut, weil es gut geschützt sondern weil es ein gutes Spiel ist.
 
Eigentlich wollte ich nur auf eines hinaus: Sein Tweet ist wertlos, weil er genauso wenig wie jeder andere hier eine verlässliche Aussage darüber machen kann, ob ihm Raubkopien von the Witness tatsächlich finanziell schaden oder nicht. Die Verkaufszahlen scheinen das jedenfalls nicht zu belegen. Und selbst wenn die Verkaufszahlen schlecht wären, wären sie nach wie vor kein Beleg dafür, dass es die Raubkopien wären, die dem Spiel schlechte Verkaufszahlen bescheren. Insofern ist seine Meinung nicht mehr wert als Deine oder meine. Es ist seine Meinung - auf die er ein Anrecht hat. Und ich verstehe auch, wenn er sich in seinem Rechtsempfinden verletzt fühlt. Aber im ökonomischen Sinne ist seine Aussage wertlos.

Ich mag mich an kein Spiel erinnern, der es auf Platz 1 der Torrentcharts geschafft hätte und nicht gleichzeitig auch unter den Top-Sellern gewesen wäre. Anders gesagt: Es ist eine Korrelation da, aber ob nun der Top-Sale den Top-Torrentchart bedingt oder ob es genau umgekehrt ist, darüber scheiden sich die (und wohl auch unsere) Meinungen.

Mit grosser Wahrscheinlichkeit liegt die Wahrheit irgendwo dazwischen: Es entsteht Schaden durch Raubkopien. Gleichzeitig haben sie auch einen positiven Effekt. In manchen Fällen wird der Schaden grösser sein als der positive Effekt, in anderen genau umgekehrt.

Und meine Meinung bleibt nach wie vor die, dass der negative Effekt insgesamt gesehen vernachlässigt werden kann. Denn wenn sich ein Spiel schlecht verkauft, dann nicht weil es schlecht (vor Raubkopierern) geschützt sondern weil es eine Gurke ist. Und ein Spiel verkauft sich nicht gut, weil es gut geschützt sondern weil es ein gutes Spiel ist.

Da muss ich dir zustimmen, wobei ich denke, Call of Duty Black Ops könnte ein Kandidat gewesen sein, der sowol auf den Torrent- wie auch auf den Verkaufscharts damals ganz oben stand, ich kann dazu aber keine verlässliche Aussage treffen.

Ansonsten fallen mir die Yerli Brüder ein, die mit Crysis2 und Crysis3 ja hmm Blendwerke der Computerspielegeschichte abgelegt haben. Ich weiss nicht mehr welcher Titel es war wo sie die schlechten Verkaufszahlen den Raubkopierern in die Schuhe geschoben haben. Eine Gurke bleibt eine Gurke ganz egal ob gekauft oder raubkopiert.

Würden Entwickler wie in den 90ern Demos zu Spielen veröffentlichen anstatt immer wieder DayOne Patches rauszubringen würde das vielleicht helfen, Raubkopien einzudämmen, weil viele sich ja erst einmal ein Spiel ziehen, bevor es für Bares gekauft wird. Wenn der Berg nicht zum Propheten kommt muss der Prophet halt zum Berg. Selbst schuld sag ich da nur. Da muss sich die Spieleindustrie nicht wundern. Mir ist kein Indie bzw. Early Access Entwickler augefallen, der sich jemals über Raubkopien beschwert hat.
 
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