• Aktualisierte Forenregeln

    Eine kleine Änderung hat es im Bereich Forenregeln unter Abschnitt 2 gegeben, wo wir nun explizit darauf verweisen, dass Forenkommentare in unserer Heftrubrik Leserbriefe landen können.

    Forenregeln


    Vielen Dank
  • Kritk / Fragen / Anregungen zu Artikeln

    Wenn ihr Kritik, Fragen oder Anregungen zu unseren Artikeln habt, dann könnt ihr diese nun in das entsprechende Forum packen. Vor allem Fehler in Artikeln gehören da rein, damit sie dort besser gesehen und bearbeitet werden können.

    Bitte beachtet dort den Eingangspost, der vorgibt, wie der Thread zu benutzen ist: Danke!

Diablo 3 Verkaufszahlen: 3,5 Millionen verkaufte Exemplare in 24 Stunden, 6,3 Millionen nach einer Woche

Dann frage ich mich, warum es Ubisoft dann doch mittlerweile sein lassen hat, wenn die Verkaufszahlen sooo gut waren??
Und was meinst du wie viel Leute wohl auf den Hinweis geachtet haben.. Ich glaube nicht sehr viele...

Ich glaub das hatte auch eher was damit zu tun, dass die Spiele einfach scheiße waren und in Kombination mit dem "always on" auch bei reinen Singleplayerspielen, hat es einfach keinen Sinn mehr gemacht.

Ich bin immernoch der festen Überzeugung, dass es den meisten Diablo 3 Spielern so geht wie mir, denen ist es völlig furzegal, da sie sowieso 100% ihrer Zeit online im Koop mit anderen Leuten verbringen.

Dann heulen jetzt halt ein paar rum, dass sie immer online sein müssen, na und? In 3 Monaten hört man von denen eh nixmehr, jeder, der dann noch spielt ist sowieso online. Die Heuler haben zwar ein riesen Fass aufgemacht, das Spiel aber trotzdem gekauft -> wirtschaftlicher Schaden bei Blizzard = 0


Mal ernsthaft, wer heutzutage so blind ist einfach loszurennen und sich ein Spiel zu kaufen, ohne sich im Vorfeld oder dann direkt am Produkt selber zu informieren, dem ist sowieso nichtmehr zu helfen. :-D
 
Am PC auf jeden Fall - da war CoD aber noch nie besonders stark. Wenn du nur nach den Zahlen gehst und dazu auch PS3 und Xbox 360 zählst, dann nein. 6,5 Millionen Exemplare nur in den USA und Großbritannien am ersten Tag, das ist dann doch eine andere Größenordnung.


Warten wir auf die Konsolenumsetzung von D3. ;)
 
Mein D3 ist trotz Vorbestellung immer noch nicht da,
sch*** Thalia(.de) behaupteten sie hätten von mir
keine Bestellung bekommen, nachdem ich mich
nach mehr als einer Woche nach dem Release
beschwert hatte, dass es immer noch nicht da ist.
Fragen die nach der Bestellnummer, welche ich
natürlich noch hatte: "Ups, wir haben ihre Bestellung
doch erhalten, doch jetzt haben wir keine Exemplare
mehr und befinden uns in einem Lieferengpass.
Sie müssen sich noch gedulden." -_-
Ich hatte mich schon darauf gefreut endlich
mal beim ersten Spieltag eines neuen Diablos
mit zu zocken und jetzt diese *******...
Ich werde bei Thalia nie wieder bestellen egal wie viel
Rabatt ich bekomme... "GameStop" I´m coming back !
 
Freue mich für die Zahlen und hoffe das sie sich langfristig erhöhen und nicht schlagartig wegbrechen. Das meine ich in Bezug auf den PC als Spieleplattform ! !:-)
Was mich aber gewaltig nervt ist : Ich spiele Diablo 3 als Singleplayerspiel und komme überhaupt nicht damit klar das ich auf gedeih und verderb an den Blizzardservern hänge. Speziell ab 20:00 Uhr habe ich immer Verbindungsprobleme ( die bei keinem anderen Spiel vorkommen ) und darf mit Rauswürfen aus meinem ! Spiel rechnen. Das ist ein Unding innerhalb einer Stunde zig mal das gleiche Areal anfangen zu dürfen. Genauso kann es nicht sein das man sich in einen wütenden Mob stürzt, alle Gegner sich nicht mehr rühren, man wild rum rennt und auf einmal tot ist, weil es Synchronizitätsprobleme gibt. Schönen Gruß an die Hardecorecharaktere.:pissed:

Das zeigt mir schön warum ich einen riesigen Bogen um das komplette Ubisoftlineup mache und auch wieder von Blizzard Abstand nehmen werde.
Kompletter Onlinezwang hat in einem Singleplayer nichts zu suchen, macht nur ein an sich sehr unterhaltsames Spiel kaputt und sorgt für unnötige Frustmomente die sich einbrennen und zukünftige Kaufentscheidungen, zum Vorteil meiner Brieftasche aber zum Nachteil der jeweiligen Softwarefirma, beeinflussen.
Zum Glück gibt es genug Firmen die auf so einen Mist verzichten und mein Geld auch in Zukunft haben wollen. Und denen die hier schreiben "man solle sich ein anderes Hobby suchen, wenn einem das nicht passt" empfehle ich die Signatur von MisterSmith !
Hand zum Gruß
 
Hätte nicht gedacht, dass sich ein Hack&Slay in Zeiten von MMOs noch so gut verkauft, zumal Diablo 3 im Vorfeld bereits einen ziemlich enttäuschenden Eindruck gemacht hat, als ein Feature nach dem anderen gestrichen wurde. Aber gut, der Name Blizzard verkauft sich wohl von alleine.
 
Da wirfst Du aber wild alles durcheinander ;-) Es ist schon ein riesen Unterschied, ob man nur einmal kurz online was aktivieren muss und dann immer Offline spielen kann oder ob man dauerhaft online sein muss.
Und auch dieses "aufhören oder sich anpassen" ist nicht erstrebenswert. Wenn man nie seinen Wunsch oder die Kritik dazu äußert, dann wird sich auch nie was ändern. Und es gab mal eine Zeit, da war der Kunde König und da wurde gemacht, was er wollte. Mittlerweile sind wir ja soweit, dass der Hersteller selbst bestimmt, was wir gut zu finden haben. Traurig, oder? ;-)

Schon richtig, was du sagst. Ich sage ja nicht, dass ich den Onlinezwang gutheiße oder Dinge, wie Origin. Aber ich als einzelner Kunde werde da sowieso nichts machen können und erfreue mich lieber an einer stabilen Internetverbindung und den guten Spielen. Natürlich unterstütze ich jede Aktion und Kritik, die Publisher irgendwann davon abhalten könnte, Spieler mit solchen DRM-Methoden zu "gängeln".

Aber der Unterschied ist in meinen Augen nicht besonders groß, wenn ich ein Spiel online aktivieren muss (im schlimmsten Fall bei mehreren verschiedenen Plattformen, wie, soweit ich weiß, bei GTA IV ) und downloaden muss, oder wenn ich permanent online sein muss. So oder so, wer eine schlechte Verbindung hat, der ist, auf deutsch gesagt, gearscht. Es gibt einen Unterschied, aber der ist nicht so gewaltig, wie du glaubst.

@Meckermann
Dein Name ist Programm, oder? Wenn die Features alle nicht für das Spiel taugen und "einfach nur da sind", dann lohnt es sich ja nicht, sie drin zu behalten. Oder sollten die gestrichenen Features alle wirklich nur aus Prinzip drin bleiben? Ich mein, nur weil es der Kunde so will, geht halt nicht. Weil einfach zuviele Leute zu verschiedene Geschmäcker und Ansprüche haben. Und wenn Blizzard meinte, dass die Features nicht passen und nicht taugen, dann ist das so. Das Spiel ist doch trotzdem gut geworden.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hätte nicht gedacht, dass sich ein Hack&Slay in Zeiten von MMOs noch so gut verkauft, zumal Diablo 3 im Vorfeld bereits einen ziemlich enttäuschenden Eindruck gemacht hat, als ein Feature nach dem anderen gestrichen wurde. Aber gut, der Name Blizzard verkauft sich wohl von alleine.

Teh lol! Was hast du nach dem jahrelangen Hype erwartet? Wie man bei so einem Spiel von Enttäuschung sprechen kann ist mir schleierhaft. Gameplaytechnisch ist es ein Hack & Slay wie es im Buche steht. Kein Hack & Slay nach Diablo 2 schaffte es, mir so zu gefallen wie es Diablo 3 nun tut.
Innovationen? Brauch ich bei dem Genre nicht. Unnötige Features streichen? Nur zu!

Aber mal ganz nebenbei...die Community wird sowieso immer fragwürdiger.
Aktuelles Beispiel; Heute, Mittwoch, 24.05.2012, irgendwann abends:
Alle Spieler erlebten einen Verbindungsabbruch von ihrer aktuellen Spielsession und es war auch unmöglich ein neues Spiel zu erstellen (Fehler 25009). Beinahe instant wurde ein Whinethread im offiziellen Forum erstellt, der es innerhalb von weniger als 5 Minuten zu über 15 Seiten brachte prall gefüllt mit Flames und Whines, dass man nur noch den Kopf schütteln kann.
Und was war? Nicht mal 10 Minuten hats gedauert, dann funktionierte alles wieder tadellos und jeder konnte zocken.
Sorry aber das Niveau der Community hat in den letzten paar Jahren einen krassen Tiefpunkt erreicht. Das betrifft nicht nur Diablo. Das betrifft nicht nur Blizzard Spiele. Ich spreche von der gesamten Gaming-Community. Meine Meinung.
 
Zuletzt bearbeitet:
Teh lol! Was hast du nach dem jahrelangen Hype erwartet? Wie man bei so einem Spiel von Enttäuschung sprechen kann ist mir schleierhaft. Gameplaytechnisch ist es ein Hack & Slay wie es im Buche steht. Kein Hack & Slay nach Diablo 2 schaffte es, mir so zu gefallen wie es Diablo 3 nun tut.
Innovationen? Brauch ich bei dem Genre nicht. Unnötige Features streichen? Nur zu!

Aber mal ganz nebenbei...die Community wird sowieso immer fragwürdiger.
Aktuelles Beispiel; Heute, Mittwoch, 24.05.2012, irgendwann abends:
Alle Spieler erlebten einen Verbindungsabbruch von ihrer aktuellen Spielsession und es war auch unmöglich ein neues Spiel zu erstellen (Fehler 25009). Beinahe instant wurde ein Whinethread im offiziellen Forum erstellt, der es innerhalb von weniger als 5 Minuten zu über 15 Seiten brachte prall gefüllt mit Flames und Whines, dass man nur noch den Kopf schütteln kann.
Und was war? Nicht mal 10 Minuten hats gedauert, dann funktionierte alles wieder tadellos und jeder konnte zocken.
Sorry aber das Niveau der Community hat in den letzten paar Jahren einen krassen Tiefpunkt erreicht. Das betrifft nicht nur Diablo. Das betrifft nicht nur Blizzard Spiele. Ich spreche von der gesamten Gaming-Community. Meine Meinung.

Dem kann ich kann nur zustimmen. Gut, ich spiele atm nur WoW online, aber ich lese oft genug "mimimi" und Zeter und Mordio.
Das Problem ist einfach: Die Spiele sind zu verwöhnt, glaube ich. Liest man ja oft in Foren.
 
RedDragon20;9459246 Aber der Unterschied ist in [B schrieb:
meinen [/B]Augen nicht besonders groß, wenn ich ein Spiel online aktivieren muss (im schlimmsten Fall bei mehreren verschiedenen Plattformen, wie, soweit ich weiß, bei GTA IV ) und downloaden muss, oder wenn ich permanent online sein muss. So oder so, wer eine schlechte Verbindung hat, der ist, auf deutsch gesagt, gearscht. Es gibt einen Unterschied, aber der ist nicht so gewaltig, wie du glaubst.

Naja, der kleine aber haarfeine Unterschied ist:
Bei einer einmaligen Aktivierung tue ich dies, und kann dann Spielen (sofern die Aktivierungs-/Authentifizierungsserver on sind :-D).
Im Falle von Diablo 3 kannst du nach erfolgreicher Authentifizierung zwar zocken (sofern die Authentifizierungsserver on sind :-D), hast aber doch hier und da mal Lags, was sich ziemlich komisch anfühlt, wenn du nur gemütlich solo zocken willst.

Nicht falsch verstehen, will hier jetzt nicht mimimimi - ich wusste haargenau was ich kriege als ich mir Diablo gekauft habe. Ich hoffe trotzdem mal das es nicht Gang und Gäbe wird.

@Topic: Freut mich für Blizzard und das PC-Segment das die Verkaufszahlen derart ausgefallen sind. Und wäre der Startup bei den Zahlen reibungslos verlaufen, hätte man den Tag glaube ich in die (IT-)Geschichtsbücher schreiben können.
 
Ich bin immernoch der festen Überzeugung, dass es den meisten Diablo 3 Spielern so geht wie mir, denen ist es völlig furzegal, da sie sowieso 100% ihrer Zeit online im Koop mit anderen Leuten verbringen.

Dann heulen jetzt halt ein paar rum, dass sie immer online sein müssen, na und?
[...]
Ich glaub du hast das Grundproblem nicht verstanden ... ich bin mit meinem Rechner auch immer 'always on', sofern es mein ISP zu lässt, d.h. hier hätten wir bereits eine Problemquelle.

Die zweite Problemquelle, und die ist im Moment sehr viel größer als mein ISP: wir sind gestern schon wieder vom Server geflogen, nach ca. 45 Minuten "durften" wir dann endlich wieder spielen.

Das ist jetzt schon der zweite, größere, Ausfall ... erst Sonntag Nachmittag für ca. fünf Stunden und gestern für knapp eine Stunde. Da kann ich mich im Vorfeld noch so informieren, oder hast du genaue Zahlen, Angaben und Fakten zu den Servern von Blizzard, deren Ausfallrate und ggf. vorhandene Backuplösungen? Nein? Also wie willst du dich dann darüber informieren? :rolleyes:
 
[...]
Das Problem ist einfach: Die Spiele sind zu verwöhnt, glaube ich. Liest man ja oft in Foren.
Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen ... :-D

Aber natürlich hast du Recht, wo kommen wir dahin, wenn ein Käufer eines Spiels einfach so fordern könnte, dass er dieses Spiel dann spielen will, wann er möchte und nicht, wenn die Server funktionieren. :ugly:
 
Das Problem ist einfach: Die Spiele sind zu verwöhnt, glaube ich. Liest man ja oft in Foren.

Gilt man jetzt als verwöhnt, wenn man ein Singleplayer-Spiel dann spielen will, wenn man möchte? Wenn Blizzard keine 100%ige Verfügbarkeit garantieren kann (und das kann niemand), sollen sie eben keinen Online-Zwang einführen. Aus spielmechanischer Sicht, gibt es dafür keine Notwendigkeit.
 
Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen ... :-D

Aber natürlich hast du Recht, wo kommen wir dahin, wenn ein Käufer eines Spiels einfach so fordern könnte, dass er dieses Spiel dann spielen will, wann er möchte und nicht, wenn die Server funktionieren. :ugly:

Das war eine Antwort auf meinen Post und dabei ging es nicht um den Onlinezwang, der natürlich durchaus diskutiert werden kann.
Dachte das wär klar. Uns ging es um etwas anderes.
 
Ich hoffe, der letzte Part war ironisch gemeint. Gibt ja keinen LAN-Modus für das Spiel.

Dass es sich so gut verkauft und das innerhalb der ersten 24 Stunden, hab ich allerdings nicht gedacht. Hab zwar sehr gute Verkaufszahlen erwartet, aber das is nice. Und da will mal einer sagen, Pc-exklusive Titel würden sich nicht lohnen. ;)

@Enisra
Seine These war sowieso bar jeder Logik.

LAN-Party´s sind ja auch nicht mehr das was sie mal waren :-P auf den meisten wo ich gehe gibt es internet und das ist ja dan ideal für d3 :D :-D ist halt en super game, wenn man mal zusammen sitzt zum zocken :-D
 
... gab bzw. gibt es nicht Probleme mit dem Battlenet, wenn drei oder vier Leute über eine Leitung sich verbinden wollen? Wie wird das mit den benötigten Ports gehandhabt? :confused:
 
... oder wir haben hier ein Spiel, was eine perfekte DRM Gängelung, aber auch Sicherung besitzt, und aus diesem Grund sind die Spieler gezwungen Diablo 3 tatsächlich zu kaufen.

Nur mal so als Gedankenspiel in den Raum geworfen ... :-B ;-)

Möglich - Leider lässt sich das nicht verifizieren, weil wir bisher keine Möglichkeit haben, die Verkaufszahlen aus jenem Parallel-Universum in dem D3 ohne Always-On entwickelt wurde, zum Vergleich heranzuziehen. :-B Darum finde ich solche Schlussfolgerungen auch immer irreführend - genau gleich wie: Wir haben so wenig Spiele verkauft, weil es so oft raubkopiert wurde. Die Wirkung (hohe/niedrige Verkaufszahlen) lässt sich nur mutmasslich auf eine Ursache (DRM) zurückführen. Solche Mutmassungen dann als Grundlage für Entwicklungsstrategien (z.B. alle unsere Spiele grundsätzlich always on) zu verwenden, kann ein Schuss nach hinten sein.
 
Ich sprach nicht ohne Grund von einem Gedankenspiel, das ist jetzt keine mit Fakten untermauerte Feststellung. ;-)
Die Wahrheit liegt, wie sooft bei solchen Diskussionen, irgendwo in der Mitte.

Wenn Du ein Gedankenspiel in den Raum wirfst, dann gehe ich mal davon aus, dass Du möchtest das damit gespielt wird. :-D Ich wollte nur dieser Annahme nachkommen ;-)

Ok, hier ein paar Mutmassungen zu D3:

Kurzfristig: Hohe Verkaufszahlen, weil man anderswie aktuell nicht zum Spielvergnügen kommt. Mittelfristig: Verlust der reinen Einzelspielerbasis aufgrund schlechter Verbindung (z.B. Südafrika), Lags, Serverausfällen. Lösung: Server-Emulation durch Szene/Blizzard für den Einzelspielermodus. Langfristig: Ein Teil der Einzelspielerbasis steigt auf benutzerfreundlichere Produkte um (z.B. Torchlight 2)
 
Gilt man jetzt als verwöhnt, wenn man ein Singleplayer-Spiel dann spielen will, wenn man möchte? Wenn Blizzard keine 100%ige Verfügbarkeit garantieren kann (und das kann niemand), sollen sie eben keinen Online-Zwang einführen. Aus spielmechanischer Sicht, gibt es dafür keine Notwendigkeit.

Die "Spielmechanische"-Notwendigkeit gibt es eben doch. Die dauerhafte Verbindung mit dem Battle.net besteht nicht nur um online zu spielen oder als reiner Kopierschutz. Diablo 3 wird zum Teil auf den Servern von Blizzard ausgeführt (ja ich weiß etwas schwammig ausgedrückt).

Will heißen ein Teil des Spiels wird erst durch die dauerhafte Verbindung mit Blizzards Servern möglich. Ich finde leider den passenden Post gerade nicht. Ich hatte mich da vor einiger Zeit mal mit einem anderen User drüber unterhalten, der behauptet hat (und es mit ein paar Links auch recht glaubwürdig belegen konnte) dass einige Dinge auf den Blizzard Servern berechnet werden und Diablo 3 ohne diese nicht lauffähig wäre.

Sprich selbst mit einem Bnet Emulator + Crack wär höchstens ein Start des Spiels möglich aber spielbar wäre es nicht, weil essentielle Dinge nicht vom Client sondern von Blizzard's Servern berechnet werden. Wenn ich mich recht erinnere waren es Gegner KI und "Item Drops" und noch etwas, dass mir gerade nicht einfallen will. Dies soll unter anderem dazu dienen, dass keine Gegenstände mehr geklont oder manipuliert werden können. Aus diesem Grund liegen ja auch die Charakter-Daten auf den Servern von Blizzard.

Aber natürlich hast du Recht, wo kommen wir dahin, wenn ein Käufer eines Spiels einfach so fordern könnte, dass er dieses Spiel dann spielen will, wann er möchte und nicht, wenn die Server funktionieren. :ugly:

Fakt ist, ja Du hast Recht, wenn man ein Spiel bezahlt hat, dann sollte man es auch dann spielen können wenn man will. Ich finde aber man muss auch ein Stück weit fair bleiben dabei. Diablo 3 ist gerade knapp über eine Woche draußen und hat sich überraschend gut verkauft. Da ist es doch irgendwo verzeihbar, dass der Aufbau einer möglichst nah an 100% Verfügbarkeit gelegenen Server-Landschaft ein wenig dauern kann. In ein bis zwei Wochen wird sich die Stablilität sicherlich weitaus höher eingependelt haben, als sie zur Zeit noch ist.

Und wenn man ehrlich ist, will man die Vorteile von ehrlich erspielten Charakteren und fair gefundenen Gegenständen spätestens im PVP nicht mehr missen. Oder nicht? Ich für meinen Teil ärgere mich auch wenn ich ein paar Stunden Diablo 3 eingeplant hatte und dann (wie letzten Sonntag) die Server erst gegen fast 20 Uhr wieder online gehen. Andererseits weiß ich aber auch, dass es sich nachwievor um ein paar Startschwierigkeiten handelt die bald überwunden sein werden.

Zugegeben, wenn man in einer Gegend wohnt, wo kein ISP dieser Welt eine stabile und spieletaugliche Leitung anbietet, dann kann man einen Titel wie D3 nicht spielen. Nur auch diese Gegenden werden immer weniger und man kann eben nicht auf Alle Rücksicht nehmen.

Wie Du schon geäußert hast, vielleicht hat sich der Titel auch deswegen so gut verkauft, weil man es eben nicht am "day one" schon gecrackt spielen konnte. Vielleicht wird man es nie illegal spielen können, was ich persönlich sehr begrüßen würde. Da nehme ich dann auch gerne eine dauerhafte Serververbindung in Kauf. ;-)
 
Die "Spielmechanische"-Notwendigkeit gibt es eben doch. Die dauerhafte Verbindung mit dem Battle.net besteht nicht nur um online zu spielen oder als reiner Kopierschutz. Diablo 3 wird zum Teil auf den Servern von Blizzard ausgeführt (ja ich weiß etwas schwammig ausgedrückt).

Es ist falsch konzipiert, nicht falsch umgesetzt. Ja, der Programmcode wie er heute ist braucht eine Server-Client-Architektur. Aber ein Einzelspielerspiel braucht dieses Konzept nicht.

Sprich selbst mit einem Bnet Emulator + Crack wär höchstens ein Start des Spiels möglich aber spielbar wäre es nicht, weil essentielle Dinge nicht vom Client sondern von Blizzard's Servern berechnet werden.

Ein Emulator müsste dann eben mehr können, als einfach nur einen Server vorgaukeln. Ist zwar schwierig ohne Quellcode, aber durch die Protokollierung und Analyse der Input-Output-Streams durchaus nachvollziehbar und daher programmierbar. Für die Szene ist das doch DIE Herausforderung.

Und wenn man ehrlich ist, will man die Vorteile von ehrlich erspielten Charakteren und fair gefundenen Gegenständen spätestens im PVP nicht mehr missen.

Was ist, wenn man tatsächlich nur am Einzelspielerpart Interesse hat?

Zugegeben, wenn man in einer Gegend wohnt, wo kein ISP dieser Welt eine stabile und spieletaugliche Leitung anbietet, dann kann man einen Titel wie D3 nicht spielen. Nur auch diese Gegenden werden immer weniger und man kann eben nicht auf Alle Rücksicht nehmen.

Es gibt diesbezüglich zwei Probleme.

Erstens: D2 war ein waschechter Hybrid, sowohl SP als auch MP waren möglich. D3 ist das nicht mehr, es ist nur noch MP, welches man auch alleine spielen kann. Ein grosser Teil derjenigen, die alleine aufgrund des SP von D2 Fan der Serie waren, wurden nun im Regen stehen gelassen. Wie gross dieser Teil ist, ist reine Spekulation. Fakt bleibt: Ein Teil der bisher zufriedengestellten Kundschaft wird nicht mehr bedient.

Zweitens: D3 wird zu unrecht als Hybrid (SP,MP) beworben, da der für das Spiel notwendige Code nicht mehr an einem einzelnen (single) Ort ausgeführt wird. Die Definition von Singleplayer wurde Ad Absurdum geführt.
 
Zurück