Liebe Leute, denen das spiel jetzt so gefällt sind in etwa 20 %, alle anderen Kotzen.
Das nimmst du woher? Dann mach ich mal ne Milchmädchenrechnung.
Innerhalb von 24 Stunden wurde D3 3.5 Millionen Mal verkauft. Dazu kommen 1.2 Millionen Spieler durch den WoW-Jahrespass, macht 4,7 Millionen Spieler nach 24 Stunden. Da vor allem innerhalb des ersten Monats noch zahlreiche, weitere Exemplare verkauft werden (und darüber hinaus auch), rechnen wir mal auf bisher 5.5 Millionen Spieler. Ich persönlich glaube zwar, dass es damit anfangs noch mehr waren, aber wir wollen ja auch nicht zu hoch greifen.
Sagen wir nun mal, dass von diesen 5.5 Millionen Spielern ca. 5% nach 1-2 Wochen gemerkt haben, dass das Spiel gar nichts für sie ist, bleiben nach kurzer Laufzeit noch 4,4 Millionen Spieler. Sagen wir von diesen haben 20% gemerkt, dass ihnen durch fehlendes selbstfarmen die Langzeitmotivation fehlt, bleiben noch ungefär 3,5 Millionen. Sagen wir von den 20%, die aufgehört haben wegen der Langzeitmotivation, haben 80% nochmal wieder ins Spiel geschaut um 1.0.3 zu testen, dann sind wir bei round about 4,2 Millionen Spieler.
Erfahrungsgemäß treiben sich von sämtlichen Spielern eines Spiels nie wirklich viele in Foren rum und noch weniger schreiben da was. Nehmen wir an 25% treiben sich in den Foren rum, dann sind das etwa 1,1 Millionen. Davon schreiben aber auch nicht alle etwas. Sagen wir mal großzügig bemessen, dass 60% (halte ich persönlich sogar für unrealistisch), in Foren schreiben, dann sind das 660000 (wär tatsächlich ne ganze Menge!). Nehmen wir nun an, dass 50% (ich würde eigentlich ein bisschen weniger schätzen, aber nunja) unzufrieden sind, dann sind das 330000. Von den angenommenen 4,2 Millionen Spielern seit 1.0.3 wären das aufgerundet 8% aller Spieler, die unzufrieden sind.
Viel Spekulation mit dabei, aber selbst wenn man das Ganze ordentlich nach oben pusht, kommt man nie und nimmer auf 80%, denen das Spiel nicht gefällt so wies ist, bzw. 20%, denen es so gefällt. Mit ganz viel gutem Willen wohl eher umgekehrt, 80%, denen es gefällt und 20, denen es nicht gefällt
Und deine RMAH-Aussage wird durch Copy & Paste auch nicht gehaltvoller!
Malifurion schrieb:
Wie immer führt alles zum RMAH hin. Erhöhte Goldverluste durch mehrfaches sterben. Man hat mehr Goldverlust als man einnehmen kann, der Goldfundbonus wurde mit Absicht für Vasen, Corpses, etc. reduziert um das "farmen" zu erschweren. Hinzu kommt noch, dass die Senkung der Juwelier/Schmied Herstellungskosten eine Ausrede dafür sind, einen "Ausgleich" der Goldausgaben darzustellen. Letztendes verliert man trotz des vereinfachten Infernomodus immer noch zu viel Gold. Blizzard drängt den Spieler ihr echtes Geld im RMAH zu investieren, nicht nur für Items sondern auch für Gold.
Dann schau dir mal die kompletten Änderungen an: Man kann für sich selbst farmen, es wird die Goldinflation vermindert, Gruppenspiel wird gefördert usw.
Durch das gesamte kriegt man weniger Geld, ja! Aber automatisch ist jeder davon betroffen, was zu anderen Preisen im AH führen wird. Das ist wie damals mit der Reichsmark. Da kostete n gutes Brot auch n paar Millionen Mark irgendwann am Ende. Aber auch nur weil jeder was weiss ich wieviele bazillionen an Geld hatte, am Ende bevor die D-Mark eingeführt wurde.
Dazu kommt noch, dass man weniger gezwungen wird das AH zu benutzen, weil man für sich selbst farmen kann. Wer ohne ausreichendes Equip dinge versucht, die nicht darauf zugeschnitten sind und dann zu oft stirbt, ist selber Schuld. Man muss halt mal weiterdenken. Klar braucht das jetzt seine Zeit, bis sich das mit der Inflation angepasst hat, aber dazu wird es führen.
Nocheinmal: Wer mal stirbt, hat keine Goldverluste auf gesamte Sicht. Wer ständig stirbt, macht etwas gehörig falsch oder versucht sich ohne ausreichendes Equip durchzusterben. Und wenn das nicht mehr geht, ist einer der Punkte erfüllt, die erreicht werden sollten.
Ja und nein. Natürlich schreibt ein Spieleentwickler in gewissem Maße vor, wie man spielen soll. Ein Spieleentwickler möchte in einem Autorennen ja z.B. auch unterbinden, dass ihr mit dem Ding hochfliegt und damit immens abkürzt. Also schreibt er euch vor, dass das nicht geht. Warum? Damit es fair geht. Natürlich kann man auch sagen, dass das ja fair wäre, wenn alle das können. Aber wo bleibt denn da der Spielspaß? Vor allem sind wir hier bei einem (auch wenn mans alleine spielen kann) Multiplayer Spiel. Hier muss besonders darauf Wert gelegt werden, dass es für alle fair ist und der größere Teil auch Spaß damit hat. Und was Blizzard gemacht hat, war die Möglichkeit für sich selbst zu farmen eher Richtung Diablo 2 zu bewegen, denn da hat das wunderbar funktioniert und hat über satte 10 Jahre ca. auch Spaß gemacht.
Auch wenn du recht hast, dass ich sage, dass Blizzard zum Teil vorschreibt, wie man spielen soll, muss man dazu den Context sehen. Blizzard gibt den Rahmen des Spiels vor. Wie ihr innerhalb des Rahmens seit, ist eure Sache.
Man nehme als Beispiel ein Puzzle, wo es mehrere richtige Teilekombinationen gibt. Als Puzzlefläche habt ihr halt einen Bilderrahmen. Manche Leute haben es geschafft aus dem Rahmenrauszupuzzlen, was ja nicht Sinn der Sache war. Also wird das so geändert, dass jeder im geplanten Rahmen bleibt, aber innerhalb von diesem die Teile immernoch wild kombinieren kann.
Dragontear schrieb:
Von einer Verzahung im Ausmaße eines MMORPG spreche ich nicht. Man hätte sich sicherlich hier und da ein paar Sachen einfallen lassen können, damit wenigstens ein paar Fähigkeiten irgendwie miteinander korellieren. Somit würde das Zusammenspiel auch spannender werden. Aber dies ist extremst schlicht gehalten und ich würde somit das Spiel auch nicht als Multiplayer ansehen, wie so viele es betiteln, gerade wegen dieser Schwäche. Für mich macht ein Multiplayer mehr aus, als dass ich auf meinem Bildschirm einen Avatar sehe, der von jemand anderem gesteuert wird. Gamedesign ist ein kreativer Prozess und die Leute hatten über 7 Jahre Zeit sich ein wenig mehr zu überlegen, als dass was wir schon überwiegend bei Diablo 2 gesehen haben.
Ja und nein.Diablo 3 zu entwickeln war sehr gewagt. Wie macht man ein gutes neues Spiel, was dennoch so wie Diablo 2 ist, aber dabei auch alle zufrieden stellt, die nach modernen Dingen schreien, wie man sie aus nem MMORPG kennt?
Hier kann man es nicht allen Recht machen. Es war von Anfang an klar, dass Diablo 3 ein Diablo wird und kein Klon von WoW o.ä. (zumal WoW viele Einflüsse von D2 hat). Und genau das ist D2 auch geworden. Man kannte durch D2, was einen erwartet und das einzige, was angekündigt wurde und drüberhinausgeht, ist das noch (hoffentlich) kommende PvP. Wenn man nun also falsche Erwartungen hatte, ist das nicht Blizzards Schuld. Ist ja schön und gut, wenn einem das dann nicht gefällt, aber Blizzard hat das gemacht, was man in Bezug auf Multiplayer von D2 kannte, wollte das immernoch so machen und das ist, zumindest meiner bescheidenen Meinung nach, auch gut so. Wenn ich mehr Multiplayer in nem RPG oder etwas RPG-ähnlichem möchte, dann Spiel ich ein MMORPG.
moloch519 schrieb:
Zum Thema Rep kosten muss man sich meiner Meinung nach fragen ob es Sinn und zweck eines Spiels seien kann gold farmen zu müssen um progress zu machen. Nicht nur für items sondern nun auch für rep kosten. meiner meinung nach nicht.
Diablo 3 hat einen wesentlichen Unterschied zu Diablo 2. Und das ist das AH. Das führt auch zu einem wesentlichen Unterschied in der Spielmechanik. Während in D2 Gold im Prinzip sinnlos war, weil gute Items gegen gute Items getauscht wurden, hat das Gold in D3 einen tatsächlichen Wert. Farmen muss man in beide Richtungen. In D2 stupide Bossruns, in D3 ganze Akte. Dazu aber auch seit dem Patch die Möglichkeit sich selbst ohne AH zu equippen bzw. gute Sachen zu kriegen, die man dann verkaufen kann.
Bleibt also: Farmen musste man in beiden Teilen. Dennoch fokussiert D3 nicht auf immergleiche Bossruns, sondern auf die kompletten Quests, was mir persönlich viel besser gefällt, da es abwechslungsreicher ist.
Daishi888 schrieb:
Schön reden kann man sich alles, z.B. Stichwort Preisreduktion; ist doch egal ob ich mehr Gold habe und die Items teurer sind oder umgekehrt. Nur mal so nebenbei.
Gut, dann pumpen wir mal fröhlich neugedruckte Euros in die EU-Staaten und sehen mal, was passiert
.gif)
Mit ein wenig wirtschaftlichem Verständnis wüsstest du, dass Inflation nie so wirklich egal ist ^^
Daishi888 schrieb:
Hätte Blizz gleich auch noch das "Assi-Pack-Fähigkeiten-Problem" gepatcht, wäre die Sache auch wieder nicht ganz so schlimm.
Ich selber habe bei Asi-Packs seit 1.0.3 bisher noch keine Probleme gehabt. In Akt 1 sowieso nie, in Akt 2 seit dem Patch nicht mehr. Nur manchmal isses echt haarig. Liegt aber vielleicht auch daran, dass ich nicht das allerschlechteste Equip habe. Würde Dir aber zustimmen, dass diese Änderung sich in diesem Patch auch gut getan hätte.
Metalhawk schrieb:
Die Repkosten vorher waren ein Witz. Dauersterben ist nicht der Sinn dieses Spiels. Wenn ihr sterbt seid ihr noch zu schlecht für diesen Spielabschnitt. Das ständige D3 geheule ist echt furchtbar. Aber Blizzard hat sich diese Generation von Memmen selbst herangezogen.
Heul>Patch>Heul>Patch>Heul>Patch>alles schlechter als am Anfang
Vollstes /signed
kicks schrieb:
Zitat von
Chaz0r
a) Durchsterben wird unterbunden, AH wird weniger von Inferno Akt3/4 items überflutet
Wie kommst du denn jetzt auf das schmale Brett? Durchsterben betrifft diejenigen, die gerade den Content abarbeiten. Diejenigen, die die Sachen ins AH stellen, haben das auch schon vor dem Patch getan. Und die hören jetzt damit auf, weil die Repkosten erhhöht wurden, wenn sie eh nicht sterben? Das ist ja wirklich super nachgedacht. Was studierst du? Logisches Denken wird wohl nicht dabei sein, oder?
Jetzt kommt es aber dazu, dass man selber auch Sachen benutzen kann. Wenn sie sich vorher durchgestorben haben, können sie es jetzt vermutlich nicht mehr so einfach. Diejenigen müssen sich selber Equip kaufen, wie jeder andere auch. Haben sie durchs durchsterben schon genug Gold für Top-Equip zusammengefarmt, ist das natürlich ihr Glück. Bleibt aber die Möglichkeit, dass jeder andere jetzt auch die Chance hat das zu machen. Logisch Denken ist wohl nicht deine Stärke, oder?
kiks schrieb:
Ohja, das Gruppenspiel wird gefördert in einem SINGLEPLAYERspiel, das war so bitter notwendig.
Wer sagt denn, dass D3 ein Singleplayerspiel ist? Seit Diablo entstanden ist, wurde der Multiplayer von Teil zu Teil wichtiger und umfassender. Seit dem Onlinezwang und allem drum und drann ist doch klar gewesen, dass D3 den Schritt macht zu einer Art Multiplayerspiel mit Singleplayerkomponente zu werden und nicht umgekehrt? Hast du in einem Singleplayerspiel Freundeslisten (nicht Plattformen wie z.B. Steam), Chats, oder um in das Spiel selbst zu kommen, ein Online-Auktionshaus integriert?
Wer D3 als reines Singleplayerspiel bezeichnet, hat a) Das Spiel nicht gespielt, b) das Ding Blind gekauft und vorher nichts mitbekommen, c) den Realitätssinn verloren oder d) will einfach nur mal wieder rumheulen, weil die Deutschen das ja so gerne machen.
kiks schrieb:
Ach wirklich? Solange weiterhin mehr Geld ins System fliesst, als aus dem System herausfällt, ist das kompletter Unfug. Damit das wovon du schreibst auch nur ansatzweise eintrifft, müsste soviel Geld aus dem System gezogen werden, dass bildlich gesprochen, einige Spieler Privatinsolvenz anmelden müssten. Glaubst du wirklich diejenigen, die Equip für insgesamt 20 Mio gekauft haben juckt es ob sie jetzt 20k oder 50k Repkosten haben, wenn sie jeden Tag Items für mehrere Million verkaufen können?
Deswegen weniger Golddropchance und höhere Reppkosten. Die Spieler, die absolut gar kein Gold haben auf hohem Level, haben gänzlich irgendwas falsch gemacht und Items vermutlich völlig überteuert gekauft oder so. Die Spieler im Mittelfeld haben weniger Geld, was heißt, dass die Spieler mit riesen Mengen Gold ihre Items aber auch nicht mehr Teuer verkaufen können. Wie willst du ein Item für drölfmillionen verkaufen, wenn 90% aller Spieler nur noch n paar Hunderttausend haben? Und so wird die mit viel Gold das System auch treffen. Vielleicht nicht so stark, vielleicht auch erst später, aber treffen wird sie das. Und auf lange Hinsicht zumindest so stark, dass 50k oder 20k Reppkosten durchaus einen Unterschied machen.
Versuch mal in einem Drittewelt Land ein Haus für X-Millionen Euro zu verkaufen. Vielleicht möglich, aber ich glaub die Chance auf nen Lottogewinn ist ähnlich hoch
Zum letzten Zitat von Dir zu Mir sag ich dann nur nochmal, dass ich danach immernoch bei der Aussage bleibe

Vielleicht auch mal ein wenig die Antihaltung ablegen und nicht von Anfang an alles ablehnen.
Das ist diese typische, wies hier schon geschrieben wurde, casualisierte, weinende Spielergeneration, in vielen Bereichen selbst von Blizzard großgezogen.