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    Forenregeln


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Diablo 3: Blizzard-Stellungnahme unzureichend / Verbraucherzentralen setzen Blizzard letzte Frist, danach Klage

Besser Glaskugel statt Glasauge. Nech, Mr. Blizzard?

Eine selten dämliche Aussage. Wenn du besonders kreative und "neue" Spiele willst, wieso dann ausgerechnet FORTSETZUNGsspiele[]?
Gehst [Du] auch ins Kino für "Die zwei Türme" oder "Die Rückkehr des Königs" und meckerst dann "Ist ja cheiße, war ja schon wieder dieser Frodo dabei[!]" ?

Diese Spiele werden gemacht[,] weil eine große Anzahl von Käufern eben altbewährte Spieleserien haben will, trotz marginaler Änderungen. Würde keiner FIFA 13 oder CoD4 kaufen[,] gäbe es nicht jedes Jahr mindestens einen neuen Teil.


Hat er nicht geschrieben. Dass er bloß Fortsetzungen will...
Er hat bloß Fortsetzungen aufgezählt, deren Innovationsanteil seiner Meinung nach wie folgt vorhanden ist: "Nämlich gar[ ]nicht."
Im Kern hat er also Deine Aussage unterstrichen, die da lautet:
Fortsetzungen bringen selten neue Impulse für Branche und Spieler, da ein Franchise nicht gerne Experimenten seitens der Hersteller unterzogen wird.
Könnte ja wen vergraulen und die ach so viele Millionen wertvolle Lizenz wäre fortan beschädigt.
Mit seinem Ferrari wird wohl keiner Stunts fahren, wenn er einen Opel leasen kann...
Sowas in der Art. Blöder Vergleich eigentlich...

Ein Spiel wird nur dann verkauft, wenn es die Erwartungen der Käufer erfüllt. (Zumindest meistens. Hoffe ich, zumindest.)
Konservative Erwartungen bringen konservative Spiele. Ende.
Dummerweise sind alle Beteiligten erst hinterher schlauer und bis zum nächsten Faux-pas der Entwickler ist das Langzeit-Gedächtnis häufig schon überschrieben. Mit neuen Erwartungen und unseren rosaroten, glorifizierten Erinnerungen an ein eigentlich enttäuschendes Spiel.

Mit dem Tod für kreative Spiele wollte ich lediglich ausdrücken, dass kein Gamestudio mehr etwas risikiert, wenn es eine Klage fürchten muss. Das hat nix mit Diablo 3 zu tun.

Aber ich muss ganz ehrlich sagen, dass ich Diablo 3 kreativer finde wie manche Ersterscheinungen, auch wenn das Spielprinzip schon ausgelutscht ist. Das meiste was in diesem Genre raus kommt ist doch nur in irgendeinerweise ein Klon von einem alten Diablo. So werden wir die nächsten Jahre Diablo 3-Klons vorgesetzt bekommen, die sich daran versuchen die groben Fehler zu vermeiden. So wie Torchlight II jetzt mit einem Singleplayer Modus kommt.

Wobei hier die Frage bleibt, was man als "Klon" bezeichnen kann. Denn 1:1 identisch sind wohl die wenigsten. Sonst würde es auch nicht immer heißen, man würde hinter dem vermeintlichen "Genre-König" "Diablo"(Donnergrollen im Saal!) hinterher hinken, auf irgendeine durch plausibles Denken kaum übertragbare Weise. Klar, ich habe auch viel Diablo I und II gespielt, niemals bis zum Ende, denn ich wollte noch bessere Ausrüstung, noch unüberwindlicher sein, noch besser vorbereitet auf einen Kampf, der niemals stattfinden sollte: Der gegen den Höllenfürsten selbst.
Aber ich habe auch viel Sacred 2 gespielt. Und Hellgate: London. Torchlight ebenfalls.
Die haben alle ihre Stärken und Schwächen:
Sacred 2 hat den besten Soundtrack, die schönste Grafik und die weitläufigste Spielwelt, die sich leider nicht zwischen ernst und spaßig entscheiden kann . (Ist der erste Teil echt besser?)
Hellgate: London bietet ein intessantes Szenario, aber uninspirierte Umgebungen und Story.
Torchlight bietet eine interessante Optik, ein wahres Effekt-Feuerwerk und die Tierbegleiter-Neuerung, die ein Loslösen aus dem Kampfgetümmel schwerlich nötig macht. Dafür mangelt es an Atmosphäre und dem Gefühl der allgegenwärtigen Bedrohung.
Diablo siegt in puncto Atmosphäre. Aber alles andere: Kann jeder. Und manch' einer, Achtung(!): Sogar besser.
Da wären wir wieder bei verklärter Vergangenheit angelangt...
Im Moment ziehe ich Torchlight und Sacred 2 den beiden anderen vor, kann sich natürlich ändern.
Und so fort.

@Nightbird
Torchlight 1 hatte doch selbst lediglich einen Singleplayer-Modus. Sicher, dass Du nicht auf einen Mehrspieler-Teil hinweisen wolltest?
Ich gehe News zu Torchlight 2 im Moment großteils aus dem Weg, die sollen mich ruhig nochmal positiv überraschen.

@Topic, um auch mal was interessantes beizutragen:
Mich würde zum einen interessieren, wie Blizzards wortgetreue Antwort an die Verbraucherschutzzentrale aussah und zum anderen, was man denn im Hause Blizzard so für Spielerzahlen erwartet hatte, dass man sich so sehr verschätzt.
Absichtlich werden die das sicherlich nicht in den Sand gesetzt haben, stimmt.
Aber sie haben es zumindest in Kauf genommen und das heißt schon einiges.
Es ist ja nicht so, als hätten sie keine Möglichkeiten zur Schadensbegrenzung gehabt:
Man hielt es wohl schlicht nicht für notwendig, sie auch zu nutzen.
Die Zeit wird's richten und die Spieler haben ihr an ihren zwangsläufig erstellten Account gefesseltes Spiel bereits bezahlt.
Da kann ich dann nicht einmal Bösartigkeit unterstellen, so gerne ich das auch ob ihrer in letzter Zeit praktizierten, kundenfeindlichen Firmenpolitik tun würde. Die Fakten sprechen für sich und denken kann jeder seinen eigenen Teil. (Meistens. Wer nicht sehen will, dem muss man halt die Augen öffnen.)
Zum Glück hat Activision Blizzard neben "Diablo" absolut nichts, dass mich ihnen nachtrauern ließe.
Bin gespannt, was noch kommt.
 
Zuletzt bearbeitet:
@Midoryu: Endlich mal jemand der auch wirklich liest was man schreibt. Wenn man hier ein Spiel oder DRM kritisiert wird einem schon oft das Wort im Mund herumgedreht. Ich muss zugeben ich trauere Blizzard ein bisschen hinterher denn ich habe fast alle ihre Spiele gerne gespielt, Warcraft 1-3, Starcraft, WoW. Diablo hatte ich damals nur angespielt aber da ich zuerst Sacred gespielt habe konnte ich mit Diablo nicht viel anfangen ;-)

Ich kann es nur immer wieder schreiben das ich jetzt seit 24 Jahren Computer- und Konsolengames spiele (habe sogar ein AmigaCD32 und eine Dreamcast) das die heutige Entwicklung der Computerspiele nur noch auf Profitgier und ZWANG ausgelegt ist! Wo sind denn Neue Spiele oder alte Serien mit Innovation?? Da ich sehr gerne RTS-Games spiele kann ich in diesem Genre nur Dawn of War und Company of Heroes als letzte innovative neue Spiele nennen. Diese sind jetzt auch schon ein paar Jahre alt ! Wo ist Blizzard geblieben mit einem Neuen RTS-Game?? Sag jetzt bloß keiner Starcraft 2!! Starcraft 2 mit kommenden Addons ist pure Marketingstrategie. In Starcraft 1 gab es alle Kampagnen INKLUSIVE mit LAN-Modus !!!
Durch War- und Starcraft ist Blizzard groß geworden und scheißt jetzt auf Spieler also Kunden wie mich! Doch ich habe da auch meine Konsequenzen gezogen und hab meinen Battle.net-Account gelöscht und werde kein Spiel mehr kaufen von denen oder Ubisoft, EA das DRM benutzt !!!!!

Ich würde mir wünschen das mehrere so handeln würden wie ich. Muss aber gestehen das sich der DRM durchgesetzt hat da ja anscheinend die Meisten das wollen und es ihnen eh egal ist das sie Online sein MÜSSEN und ihre Spiele niemals verkaufen können!

Schöne, Neue, FREIE Zockerwelt ! (Ironie)
 
@onaccdesaster
Hehe, danke für die Blumen. ^^
Jetzt müssen sich nur noch die Leute den Kram durchlesen, den ich schreibe, dann sind alle glücklich.
Oder klüger. Oder zumindest ein wenig nachdenklich gestimmt.
Muss man nicht einen Brief(einen echten, aus Papier) in irgendeinen französischen Vorort schicken, um seinen Account bei Blizzard löschen zu können? Das hast Du echt gemacht?
Ich bin auch kein DRM-Freund, war ich selbst bei Musik nicht.
Das hängt bei mir aber stark davon ab, um wen und was es sich handelt.
Ubisoft z.B. hat einige gute Marken, da will ich nur sehr ungern drauf verzichten. Mal sehen, wie lange das noch anhält, s. Richtung Splinter Cell - Blacklist. Zum Glück schalten die nach einer gewissen Zeit den Online-Zwang für ein Spiel ab... das wäre häufig ein Todesurteil.
Bin kein RTSler, eher RPGler, habe aber auch mitbekommen, dass Company of Heroes gut gewesen sein soll. (u.a. wegen dem Super-Schlütter) Und ja, StarCraft hat seine besten Jahre hinter sich. Schwer begreiflich, aus meiner Sicht zumindest, wie das seit Jahren so auf der Stelle treten kann und dafür auch noch dermaßen bejubelt wird.
Bei Blizzard ist wohl ziemlich viel Personal durchgewechselt worden, da müsste doch eigentlich Jemand zu finden sein, der die alten Tugenden des Studios wieder ans Licht befördern möchte...

Nachtrag:
Bin erst seit ca. 2006 auf dem PC beheimatet, vermutlich kommt daher das Unverständnis für die einstige Genialität des Studios. Denn von da an gerechnet bis heute haben die nichts weltbewegendes gemacht aus der Sicht einer Person, die nicht bereit ist, monatlich Geld für ein MMO hinzulegen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ja habe ich gemacht. Dieser Ort muss ein Vorort von Paris sein und heißt "Velizy Villacoublay Cedex" ! Als Brief auf Papier in guter alter Form geschrieben abgeschickt und nach 2 Wochen war mei nAccount gelöscht! Somit ist mein WoW mit allen Addons WERTLOS da mit Löschung die Produktkeys ungültig werden! Doch ich wußte worauf ich mich einlasse und bereue es nicht! Nur das ich WoW jetzt überhaupt nicht verkaufen kann ist für mich eine RIESEN Ungerechtigkeit und kann es nicht verstehen das fast alle sowas hinnehmen. Ich kaufe mir NIE wieder solche Spiele da ich ein Freiheitsliebender Mensch bin und da gehört "meine digitale Freiheit" auch dazu !

Mich verarscht man nur einmal. Eine 2te Möglichkeit gebe ich nicht mehr!
 
Angesichts der vielen Probleme, die der Start von Diablo III wohl gehabt hat, haben das sicher viele in Erwägung gezogen. Aber die Hürde, einen Brief ins Ausland zu versenden, hat sicher den ein oder anderen davon abgehalten. Was genau wäre denn passiert, hätte man den Account nicht löschen lassen?
Gebühren für World of Warcraft fallen doch nach Abo-Ende nicht an? Und ob sie weiterhin mit den bereits erhaltenen Daten Schabernack treiben, lässt sich doch auch hinterher nicht ganz ausschließen? Ich meine, dass das ja von keinem explizit überprüft wird. (und überprüft werden kann)
Irgendwo ist das mit der Klage auch Schade:
Denn wenn sich Blizzard fortan daran hält, alles genauestens zu kennzeichnen, dann fällt für einen eventuell wegen Serverunerreichbarkeit klagenden Spieler die Chance weg, dass er entschädigt wird oder der Online-Zwang gar ausgehebelt werden darf.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich denke auch das Blizzard sich selbst mehr geschadet hat als gewonnen! Damit meine ich Ihren Ruf und nicht finanziell denn das Geld haben sie eingenommen und die Spiele gingen weg wie warme Semmeln. Doch was macht ein Spieler dem es nicht mehr gefällt, sagen wir nach 2 Wochen und möchte es verkaufen? Geht nicht! Accountgebunden und E-Mail damit verknüpft ! Selbst wenn Blizzard jetzt eine Klage an den Hals bekommt oder die Razien in Korea bringt mir persönlich nichts! Der DRM wird weiterhin bestehen obwohl ich dieses System als großes UNRECHT ansehe!!!

Doch die Mehrheit hat sich entschieden da bleibt für mich nur noch das ich mir Spiele anschaue wie Torchlight, Torchlight 2 und Realms of Ancient War die Ihre Spiele auch noch für einen FAIREN PREIS anbieten !!
 
Das ist gerade das Interessante, finde ich:
Die kleineren Entwickler bieten den besseren Service bei einem fairen Preis.
Alte Lizenzen sind teuer. Die 600 Mann an einem Spiel sind nur deshalb erforderlich, weil davon 400 bereits an zwei Nachfolgern arbeiten, die im 2-Jahres-Rhythmus kommen sollen. So scheint es mir zumindest.
Von einer Serie kenne ich Zahlen: Driver.
Der erste Teil wurde in 2 Jahren von 12 Mann programmiert, der fünfte in 5 Jahren von 200.
Kleinere Entwickler stauchen nicht das Gameplay zugunsten der Grafik ein, aber die großen Fische im Teich, Activison Blizzard, Electronic Arts, Ubisoft, Microsoft und Sony unterliegen noch immer dem Irrglauben einer in Jahrzehnten angelernten Praxis:
Ein gutes Spiel braucht zwingend gute Grafik. Und da geht dann das Geld hin, das macht es teurer und der Preis bestimmt über das Risiko, das lieber niemand eingehen möchte. Nintendo habe ich außen vor gelassen, die sind im Moment weder spielerisch noch grafisch in irgendeiner Form innovativ. Meine Meinung.
Es ist einfacher, sich eine verbesserte Oberflächentextur auszudenken als einen geschmeidigeren Spielfluß.
Heutzutage suchen Entwicklerstudios weniger Leute mit Ideen, sie suchen welche, die Ideen umsetzen, die Jemand anderes hatte, die dafür leider wenig innovativ sind.
Oder sie suchen Jemanden, der Ideen hat, der dann aber selten eingestellt wird, der dann noch nicht viel zu sagen hat und dessen Idee ansonsten keiner so wirklich verstanden hat. So scheint es.
Wäre es weniger teuer, wäre es weniger riskant.
Wäre es weniger riskant, bräuchte man weniger Schutzmechanismen.
Alte Lizenzen sind teuer und müssen gehegt werden.
Neue Lizenzen sind günstig und dürfen auch beim ersten Versuch fehlschlagen, obgleich sie es nicht sollten.

Liebe Spieleentwickler:
Habt bitte mehr Mut, eure alten Marken sterben zu lassen.
Nennt einen herumballernden und mordenden Killer nicht "Sam", sondern "Karl",
denn Splinter Cell ist mehr.
Ein eintöniges, aber buntes Actionspiel, bei dem man ein wenig Ausrüstung finden kann, nicht gleich Final Fantasy, denn da geht es um Erkundung, um eine persönliche Geschichte des Spielers, nicht bloß der Figur.
Und wer darauf gekommen ist, ein Ballerspiel "Syndicate" zu nennen, der hat das Wort wohl im Wörterbuch nachgeschlagen, weil er nicht weiß, wie man Suchmaschinen benutzt...

The Last Remnant hat mir sehr gut gefallen, obgleich der technischen Macken.
Die Fortsetzung wurde eingestellt.
Und die dort eingeführten Spielmechaniken sind nie wieder aufgetaucht.

Das Problem ist nicht, dass es zu wenige kaufen.
Das Problem ist, dass die meisten Publisher zuviel herausholen wollen.
Nicht jede Kuh gibt 100 Liter Milch am Tag,
aber gerade, wenn sie es nicht tut, schmeckt die Milch besser.
(Um die miesen Vergleiche fortzusetzen...)

Zurück zu 2D, wenn's sein muss.
Solange ich mich dafür noch in einer Welt verlieren darf
ohne "DLC-Download"-Button
oder Server-Problemen an einem Sonntagabend.

(Ziemlich Offtopic geworden... Ähem... geht um die Notwendigkeit.. äh... des Schutzmechanismus... auf welchen hier von Rechts wegen hingewiesen werden sollte... laut Meldung.
Puh, gerade so die Kurve gekriegt...)

Große Namen bringen große Erwartungen.
Im guten wie im schlechten.
Ich für meinen Teil
erwarte weniger als mein Recht ist als Spieler,
das ich erwarten dürfte
von einem Unternehmen,
dessen Mitarbeiter von sich behaupten,
selbst Spieler zu sein
und werde dennoch
nicht selten
enttäuscht.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ja und? Blizzard scheißt in WoW schon seit sieben Jahren auf die Befindlichkeiten der Spieler - hat ihrem Ruf bisher nicht geschadet. Die wissen genau, dass der Shitstorm sich legt und die Leute trotzdem wieder kaufen. Weils halt von Blizzard ist...
Wenn sie dermassen auf Geld spekulieren würden, wie ihnen vorgeworfen wird, dann wäre ihnen auch klar, daß X verkaufte Einheiten heute im Lauf der Zeit Zinsen bringen und das bis zum Zeitpunkt Y (später, wenn der Kunde dann nach dem Shitstorm kaufen sollte). Außerdem ist da noch die Menge Z der Leute, die sich das Spiel aufgrund des Shitstorms dann eben nicht mehr kaufen werden.
 
Absichtlich werden [Blizzard] das sicherlich nicht in den Sand gesetzt haben, stimmt.
Aber sie haben es zumindest in Kauf genommen und das heißt schon einiges.
Es ist ja nicht so, als hätten sie keine Möglichkeiten zur Schadensbegrenzung gehabt:
Man hielt es wohl schlicht nicht für notwendig, sie auch zu nutzen.
Das mit dem "in Kauf nehmen" glaube ich nicht. Sie haben sich wahrscheinlich schlicht verschätzt - sind ja auch nur Menschen.
Sowas sollte natürlich nicht vorkommen ...

Welche konkreten Möglichkeiten meinst du?
 
Das mit dem "in Kauf nehmen" glaube ich nicht. Sie haben sich wahrscheinlich schlicht verschätzt - sind ja auch nur Menschen.
Sowas sollte natürlich nicht vorkommen ...

Welche konkreten Möglichkeiten meinst du?

Blizzard verschätzt und unterschätzt sich aber ungeheuer gerne und jedes Mal wieder ... erstaunlich wie so unfähige Leute das immer wieder so hinkriegen ...

Erstaunlich dagegen eine kleine Schmiede wie Arenanet, die schon in der Beta Überlaufserver bereitstellen, damit selbst dort niemand in einer Warteschlange warten muss geschweige denn sowas wie "Fehler 37" zu Gesicht bekommt.
 
Spieleentwicklung

Nun, Daiblo 3 ist nur ein Beispiel...

Manche fragen sich WISO dieses System?

Jetzt würden die ersten sagen nun als Kopierschutz. Dies ist aber nur ein sehr kleiner Grund, Kopierschutz, ja, aber aus einer anderen Perspektive:
Hier geht es weniger darum wie viel sie durch illegale Downloads verlieren (gehört zu den größeren Gründen), sondern der Verlust durch Wiederverkauf.
Es hat einen sehr großen Grund wieso die nicht wollen, dass Spiele wiederverkauft werden. GELD und das im großen Stil.

Jetzt geht es ins Detail:

Großprojekte werden meistens mit bekannten Namen veröffentlicht: Hier eben Diablo.
Wieso stoßen wir hier fast immer auf die alten Bekannten Blizzard, Electronic Arts, Ubisoft...?

Nun, dass liegt daran, dass solche Projekte immens viel an Geld kosten. Kleine Firmen können solche Mengen an Geld nicht aufbringen, als Beispiel: Monte Cristo (Vielleicht kennt ihr ihn noch [City Life --> Cities XL, War on Terror...]). Die haben als eher kleine Firma tolle Projekte verwirklicht, doch nie den "Durchbruch" erlangen können. Wieso? Nun es fehlte das Geld, bei der Verbreitung und beim Bugs auslöschen. Also was machten sie? Sie verkauften unfertige Spiele. Fazit: Keiner kaufte sie... Kannte ja sowieso keiner...

Aber auch die großen können es versemmeln, Beispiel: All Points Bulletin (1.Version) von EA veröffentlicht. War ein Pay to Play spiel von Realtime Worlds entwickelt. Nach totaler Fehlplanung und vergessenen Marketings ging das Spiel und Realtime Worlds nach wenigen Monaten den Bach runter.

Geschätzte Entwicklungskosten: 100 Millionen$

Nun wer hat dieses Geld?

Nur unsere großen alten "Helden". Kleine Entwicklerstudios können sich das eben nicht leisten

Und warum investieren Publisher in Entwicklerstudios nicht mit "Liebe" im Detail und bringen ein "perfektes" (einfach ein Spiel das Spaß macht) Spiel heraus?

Nun anders als noch vor 10 Jahren sind alle großen Firmen Börsenunternehmen und somit Profitunternehmen. Hierbei geht es nur mehr um $$$.

In der Zukunft kann sich nur etwas ändern, wenn WIR die Spieler zeigen, dass wir bei diesem Profitspiel nicht mehr mitmachen. Das ist ja genau das gleiche wie auch in der Film und Musikindustrie. Raubkopierer sind Räuber und Erpresser! Wer hat das gesagt? Nun die großen Unternehmen. ACTA usw. sind ja nur Dinge, die den Profit sichern sollen. Nun was tun dagegen? Genau das gleiche, wie beim ACTA Protest, auf die Straße gehen und zeigen, dass wir nicht nur kaufen und hinnehmen, sondern auch für unsere Rechte einstehen und dafür kämpfen.

Noch ein paar Worte zur Klage:

Ich würde diese ausweiten: Vergesst doch die Serverausfälle, die größte Frechheit ist doch der permanente Internetzwang. Doch weniger dieser, sondern dessen Folgen: kein Weiterverkaufen, kein Spiel in der Hand --> Server Offline = Kein Spiel. (Cities XL 2010) Heißt eigentlich, dass nie ein Spiel besitze, sondern das Recht habe Diablo 3 mit deren Einverständnis unter deren Bedingungen auf ihren Servern zu spielen.

Diese Klage sollte wie schon in Beitragen erwähnt gegen dieses ganze System sein und es auch gleich verbieten. Denn wenn ich ein Spiel kaufe, will ich dies für die Ewigkeit spielen können.

Ich hoffe hiermit die Meinung vieler zu unterstützen und, dass die Klage Erfolg hat,
Auex
 
Zuletzt bearbeitet:
Erstaunlich dagegen eine kleine Schmiede wie Arenanet, die schon in der Beta Überlaufserver bereitstellen, damit selbst dort niemand in einer Warteschlange warten muss geschweige denn sowas wie "Fehler 37" zu Gesicht bekommt.
Was ist der UNterschied zwischen einem Überlaufserver und einem normalen?
 
Was ist der UNterschied zwischen einem Überlaufserver und einem normalen?

Du wählst einen normalen Server aus, auf dem du Spielen willst. Weil der voll ist würde es entweder Verbindungsprobleme geben oder du würdest in eine Warteschlange kommen. Stattdessen transferiert dich das Spiel auf einen Überlaufserver auf dem du sofort und ohne Probleme losspielen kannst. Hat sich die Lage auf den normalen Servern beruhigt kommt im Spiel eine Meldung, dass man auf seinen gewählten Server transferieren kann. Diese extra Server wurden extra eingerichtet um dem Ansturm beim Start bzw. jetzt sogar schon in der Beta, Herr zu werden und werden wieder abgestellt, sobald der normale Spieltrieb herrscht, sprich nicht mehr so viele Leute zur gleichen Zeit online wollen.
 
Sacred 2 hat den besten Soundtrack, die schönste Grafik und die weitläufigste Spielwelt, die sich leider nicht zwischen ernst und spaßig entscheiden kann . (Ist der erste Teil echt besser?)
Aus meiner Sicht kann ich dir da nur ein ehrliches "Ja" entgegnen.^^

Mich würde zum einen interessieren, wie Blizzards wortgetreue Antwort an die Verbraucherschutzzentrale aussah und zum anderen, was man denn im Hause Blizzard so für Spielerzahlen erwartet hatte, dass man sich so sehr verschätzt.
Das würde mich allerdings auch brennend interessieren.

[..]
Nun anders als noch vor 10 Jahren sind alle großen Firmen Börsenunternehmen und somit Profitunternehmen. Hierbei geht es nur mehr um $$$.
[..]
Ich kann deine Argumentation zumindest in Teilen nachvollziehen, aber:
Auch vor 10 oder 20 Jahren waren Firmen, die Spiele entwickelt haben, auf Profit bedacht. Wenn man diesen nämlich aus den Augen verliert, dann endet man schnell wie die von dir genannten Beispiele (Jowood etc.).

Was den Punkt des "unverkäuflich, weil account-gebunden" anbelangt warte ich zunächst einmal das endgültige Urteil desw EuGH ab. Nach allem was sich durch das vorläufige Urteil abzeichnet, könnte es uns Spielern sehr entgegenkommen.
 
Das mit dem "in Kauf nehmen" glaube ich nicht. Sie haben sich wahrscheinlich schlicht verschätzt - sind ja auch nur Menschen.
Sowas sollte natürlich nicht vorkommen ...

Welche konkreten Möglichkeiten meinst du?

Blizzard hat mit World of Warcraft wohl die meiste Erfahrung, was das Hosten von Spielservern angeht.
Und auch die meisten Möglichkeiten. Sie wissen, dass sie all' ihre zukünftigen Spiele an eine Onlinepflicht gebunden haben und haben sicherlich den wohl größten Serverpark in der Spieleindustrie.
Hätte man nicht Server umverteilen können, von WoW, die gerade als Reserve stehen oder die weniger beansprucht werden?
Zumindest die ersten paar Tage nach Spielveröffentlichung?
Hätte man nicht den Onlinezwang für den Start aussetzen können, lediglich eine Aktivierung voraussetzen?
Hätte man nicht bloß so viele Spiele zum Verkauf bereit stellen können, wie der Server auch verwalten kann?
Um nach und nach mehr Serverfarmen hochzuziehen, bevor man die Käuferschaft in ein unfertiges Spiel entlässt?
Wenn die Server nicht funktionieren, die ein Spiel versorgen, dann funktioniert meiner Meinung nach auch das Spiel nicht.

Das ist, woran ich gedacht habe, während der Krise. Als Nicht-Käufer und Nicht-IT-Experte.
Sie hätten doch zumindest Klartext reden können und sagen:
"Leute, wir stabilisieren die Server-Infrastruktur. Geduldet Euch doch noch eine Woche."
Oder das Spiel verschieben. Bei aller angeblichen Blizzard-Akribität hätten sie das tun müssen.
Ich denke nicht, dass ihre Existenzgrundlage bedroht gewesen wäre, wäre Diablo III ein halbes Jahr später erschienen.
Eine Beta gab es doch schließlich nicht grundlos, war da denn kein Belastungstest dabei?

Kann sein, dass meine Lösungsansätze aus Sicht eines Profis völliger Murks sind.
Aber dann liegt das daran, dass Blizzard als zuständiges Unternehmen das Problem und dessen Lösungsversuche nicht genügend kommuniziert hat.
So sieht es für mich (leider) nur danach aus, als hätten sie den Hals nicht voll genug gekriegt.
Und zu sagen, dass sie wüssten, es sei "nicht perfekt", ist einfach nicht ausreichend.
(Näheres hier: -> Diablo 3 - Blizzard-Chef Mike Morhaime: "Wir wissen, es ist nicht perfekt" - Diablo 3: Mike Morhaimes offener Brief an die Community )

Im Kern hat man als Spieler also keine Erklärungen oder Entschädigungen erhalten.
Hätten sie jedem Spieler, der ja ohnehin online sein muss, einen Sack Spielgold geschenkt oder ein "Blizzard-tut-es-Leid-Special-Item", meinetwegen einen Gnom, der immer "I am so terribly sorry" sagt, wenn man ihn anklickt...
Dann wäre das in Ordnung. Denn dann würde man als Spieler die ehrlichen Absichten erkennen, die das Studio vielleicht doch hat.
Sie hätten ihre Spielerschaft zumindest ernst nehmen können und nicht vertrösten wie ein Kind, dessen Erdbeereis in den Schmutz gefallen ist.
Denn so kindisch haben sich die wenigsten Spieler aufgeführt: Sie haben es hingenommen.

Soviel zu den Möglichkeiten.
Es kann doch nicht sein, dass Blizzard die nicht auch gesehen hat...
 
Zuletzt bearbeitet:
Denn so kindisch haben sich die wenigsten Spieler aufgeführt: Sie haben es hingenommen.

Das hat man in den ganzen "erwachsenen" Kommentaren gesehen, wie die Spieler es hingenommen und sich überhaupt nicht kindisch benommen haben ...
 
Das hat man in den ganzen "erwachsenen" Kommentaren gesehen, wie die Spieler es hingenommen und sich überhaupt nicht kindisch benommen haben ...

Sage ich doch: Einige konnten sich natürlich nicht zurückhalten... Aber:
Gemessen and der Zahl der Käufer hätte es weit mehr verbale Schlägereien geben müssen...
Wieviele Menschen haben dieses Spiel gekauft?
Wieviele haben sich hinterher öffentlich darüber aufgeregt?
Weit weniger als noch gerechtfertigt gewesen wäre, sicherlich.

Dass es gerade im Internet Einige komplett an Manieren und Sprachvermögen mangeln lassen, ist ja nichts Neues...
Da fasse ich dann selbst vieles nichtmal mehr als Kritik auf, sondern als Resultat von zu viel Freizeit und mangelnden geistigen Kapazitäten.
Und ich habe persönlich erstaunlich wenige Wääh-Blizzard-ist-Sch***e-was-ein-Saftladen-Drecksspiel-Mimimi-Kommentare gesehen.
Die wenigen, die ich gesehen habe, im amerikanischen Forum.
Der deutsche Kundenkreis verhält sich da sehr viel zivilisierter und nüchterner.
Viele haben ihre Konsequenz gezogen und ihren Account aufgelöst.
Das ist sicherlich auch nicht so einfach gewesen, wird also eine Berechtigung haben.
Zum öffentlichen Boykott hat Niemand aufgerufen, einige Wenige sagten bloß, dass sie selbst in Zukunft von Spielen besagter Spieleschmiede die Hände lassen wollen.
Das ist doch nicht unvernünftig, oder? Oder gar ungerechtfertigt?
 
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