Midoryu1
Spiele-Novize/Novizin
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Besser Glaskugel statt Glasauge. Nech, Mr. Blizzard?
Hat er nicht geschrieben. Dass er bloß Fortsetzungen will...
Er hat bloß Fortsetzungen aufgezählt, deren Innovationsanteil seiner Meinung nach wie folgt vorhanden ist: "Nämlich gar[ ]nicht."
Im Kern hat er also Deine Aussage unterstrichen, die da lautet:
Fortsetzungen bringen selten neue Impulse für Branche und Spieler, da ein Franchise nicht gerne Experimenten seitens der Hersteller unterzogen wird.
Könnte ja wen vergraulen und die ach so viele Millionen wertvolle Lizenz wäre fortan beschädigt.
Mit seinem Ferrari wird wohl keiner Stunts fahren, wenn er einen Opel leasen kann...
Sowas in der Art. Blöder Vergleich eigentlich...
Ein Spiel wird nur dann verkauft, wenn es die Erwartungen der Käufer erfüllt. (Zumindest meistens. Hoffe ich, zumindest.)
Konservative Erwartungen bringen konservative Spiele. Ende.
Dummerweise sind alle Beteiligten erst hinterher schlauer und bis zum nächsten Faux-pas der Entwickler ist das Langzeit-Gedächtnis häufig schon überschrieben. Mit neuen Erwartungen und unseren rosaroten, glorifizierten Erinnerungen an ein eigentlich enttäuschendes Spiel.
Wobei hier die Frage bleibt, was man als "Klon" bezeichnen kann. Denn 1:1 identisch sind wohl die wenigsten. Sonst würde es auch nicht immer heißen, man würde hinter dem vermeintlichen "Genre-König" "Diablo"(Donnergrollen im Saal!) hinterher hinken, auf irgendeine durch plausibles Denken kaum übertragbare Weise. Klar, ich habe auch viel Diablo I und II gespielt, niemals bis zum Ende, denn ich wollte noch bessere Ausrüstung, noch unüberwindlicher sein, noch besser vorbereitet auf einen Kampf, der niemals stattfinden sollte: Der gegen den Höllenfürsten selbst.
Aber ich habe auch viel Sacred 2 gespielt. Und Hellgate: London. Torchlight ebenfalls.
Die haben alle ihre Stärken und Schwächen:
Sacred 2 hat den besten Soundtrack, die schönste Grafik und die weitläufigste Spielwelt, die sich leider nicht zwischen ernst und spaßig entscheiden kann . (Ist der erste Teil echt besser?)
Hellgate: London bietet ein intessantes Szenario, aber uninspirierte Umgebungen und Story.
Torchlight bietet eine interessante Optik, ein wahres Effekt-Feuerwerk und die Tierbegleiter-Neuerung, die ein Loslösen aus dem Kampfgetümmel schwerlich nötig macht. Dafür mangelt es an Atmosphäre und dem Gefühl der allgegenwärtigen Bedrohung.
Diablo siegt in puncto Atmosphäre. Aber alles andere: Kann jeder. Und manch' einer, Achtung(!): Sogar besser.
Da wären wir wieder bei verklärter Vergangenheit angelangt...
Im Moment ziehe ich Torchlight und Sacred 2 den beiden anderen vor, kann sich natürlich ändern.
Und so fort.
@Nightbird
Torchlight 1 hatte doch selbst lediglich einen Singleplayer-Modus. Sicher, dass Du nicht auf einen Mehrspieler-Teil hinweisen wolltest?
Ich gehe News zu Torchlight 2 im Moment großteils aus dem Weg, die sollen mich ruhig nochmal positiv überraschen.
@Topic, um auch mal was interessantes beizutragen:
Mich würde zum einen interessieren, wie Blizzards wortgetreue Antwort an die Verbraucherschutzzentrale aussah und zum anderen, was man denn im Hause Blizzard so für Spielerzahlen erwartet hatte, dass man sich so sehr verschätzt.
Absichtlich werden die das sicherlich nicht in den Sand gesetzt haben, stimmt.
Aber sie haben es zumindest in Kauf genommen und das heißt schon einiges.
Es ist ja nicht so, als hätten sie keine Möglichkeiten zur Schadensbegrenzung gehabt:
Man hielt es wohl schlicht nicht für notwendig, sie auch zu nutzen.
Die Zeit wird's richten und die Spieler haben ihr an ihren zwangsläufig erstellten Account gefesseltes Spiel bereits bezahlt.
Da kann ich dann nicht einmal Bösartigkeit unterstellen, so gerne ich das auch ob ihrer in letzter Zeit praktizierten, kundenfeindlichen Firmenpolitik tun würde. Die Fakten sprechen für sich und denken kann jeder seinen eigenen Teil. (Meistens. Wer nicht sehen will, dem muss man halt die Augen öffnen.)
Zum Glück hat Activision Blizzard neben "Diablo" absolut nichts, dass mich ihnen nachtrauern ließe.
Bin gespannt, was noch kommt.
Eine selten dämliche Aussage. Wenn du besonders kreative und "neue" Spiele willst, wieso dann ausgerechnet FORTSETZUNGsspiele[]?
Gehst [Du] auch ins Kino für "Die zwei Türme" oder "Die Rückkehr des Königs" und meckerst dann "Ist jacheiße, war ja schon wieder dieser Frodo dabei[!]" ?
Diese Spiele werden gemacht[,] weil eine große Anzahl von Käufern eben altbewährte Spieleserien haben will, trotz marginaler Änderungen. Würde keiner FIFA 13 oder CoD4 kaufen[,] gäbe es nicht jedes Jahr mindestens einen neuen Teil.
Hat er nicht geschrieben. Dass er bloß Fortsetzungen will...
Er hat bloß Fortsetzungen aufgezählt, deren Innovationsanteil seiner Meinung nach wie folgt vorhanden ist: "Nämlich gar[ ]nicht."
Im Kern hat er also Deine Aussage unterstrichen, die da lautet:
Fortsetzungen bringen selten neue Impulse für Branche und Spieler, da ein Franchise nicht gerne Experimenten seitens der Hersteller unterzogen wird.
Könnte ja wen vergraulen und die ach so viele Millionen wertvolle Lizenz wäre fortan beschädigt.
Mit seinem Ferrari wird wohl keiner Stunts fahren, wenn er einen Opel leasen kann...
Sowas in der Art. Blöder Vergleich eigentlich...
Ein Spiel wird nur dann verkauft, wenn es die Erwartungen der Käufer erfüllt. (Zumindest meistens. Hoffe ich, zumindest.)
Konservative Erwartungen bringen konservative Spiele. Ende.
Dummerweise sind alle Beteiligten erst hinterher schlauer und bis zum nächsten Faux-pas der Entwickler ist das Langzeit-Gedächtnis häufig schon überschrieben. Mit neuen Erwartungen und unseren rosaroten, glorifizierten Erinnerungen an ein eigentlich enttäuschendes Spiel.
Mit dem Tod für kreative Spiele wollte ich lediglich ausdrücken, dass kein Gamestudio mehr etwas risikiert, wenn es eine Klage fürchten muss. Das hat nix mit Diablo 3 zu tun.
Aber ich muss ganz ehrlich sagen, dass ich Diablo 3 kreativer finde wie manche Ersterscheinungen, auch wenn das Spielprinzip schon ausgelutscht ist. Das meiste was in diesem Genre raus kommt ist doch nur in irgendeinerweise ein Klon von einem alten Diablo. So werden wir die nächsten Jahre Diablo 3-Klons vorgesetzt bekommen, die sich daran versuchen die groben Fehler zu vermeiden. So wie Torchlight II jetzt mit einem Singleplayer Modus kommt.
Wobei hier die Frage bleibt, was man als "Klon" bezeichnen kann. Denn 1:1 identisch sind wohl die wenigsten. Sonst würde es auch nicht immer heißen, man würde hinter dem vermeintlichen "Genre-König" "Diablo"(Donnergrollen im Saal!) hinterher hinken, auf irgendeine durch plausibles Denken kaum übertragbare Weise. Klar, ich habe auch viel Diablo I und II gespielt, niemals bis zum Ende, denn ich wollte noch bessere Ausrüstung, noch unüberwindlicher sein, noch besser vorbereitet auf einen Kampf, der niemals stattfinden sollte: Der gegen den Höllenfürsten selbst.
Aber ich habe auch viel Sacred 2 gespielt. Und Hellgate: London. Torchlight ebenfalls.
Die haben alle ihre Stärken und Schwächen:
Sacred 2 hat den besten Soundtrack, die schönste Grafik und die weitläufigste Spielwelt, die sich leider nicht zwischen ernst und spaßig entscheiden kann . (Ist der erste Teil echt besser?)
Hellgate: London bietet ein intessantes Szenario, aber uninspirierte Umgebungen und Story.
Torchlight bietet eine interessante Optik, ein wahres Effekt-Feuerwerk und die Tierbegleiter-Neuerung, die ein Loslösen aus dem Kampfgetümmel schwerlich nötig macht. Dafür mangelt es an Atmosphäre und dem Gefühl der allgegenwärtigen Bedrohung.
Diablo siegt in puncto Atmosphäre. Aber alles andere: Kann jeder. Und manch' einer, Achtung(!): Sogar besser.
Da wären wir wieder bei verklärter Vergangenheit angelangt...
Im Moment ziehe ich Torchlight und Sacred 2 den beiden anderen vor, kann sich natürlich ändern.
Und so fort.
@Nightbird
Torchlight 1 hatte doch selbst lediglich einen Singleplayer-Modus. Sicher, dass Du nicht auf einen Mehrspieler-Teil hinweisen wolltest?
Ich gehe News zu Torchlight 2 im Moment großteils aus dem Weg, die sollen mich ruhig nochmal positiv überraschen.
@Topic, um auch mal was interessantes beizutragen:
Mich würde zum einen interessieren, wie Blizzards wortgetreue Antwort an die Verbraucherschutzzentrale aussah und zum anderen, was man denn im Hause Blizzard so für Spielerzahlen erwartet hatte, dass man sich so sehr verschätzt.
Absichtlich werden die das sicherlich nicht in den Sand gesetzt haben, stimmt.
Aber sie haben es zumindest in Kauf genommen und das heißt schon einiges.
Es ist ja nicht so, als hätten sie keine Möglichkeiten zur Schadensbegrenzung gehabt:
Man hielt es wohl schlicht nicht für notwendig, sie auch zu nutzen.
Die Zeit wird's richten und die Spieler haben ihr an ihren zwangsläufig erstellten Account gefesseltes Spiel bereits bezahlt.
Da kann ich dann nicht einmal Bösartigkeit unterstellen, so gerne ich das auch ob ihrer in letzter Zeit praktizierten, kundenfeindlichen Firmenpolitik tun würde. Die Fakten sprechen für sich und denken kann jeder seinen eigenen Teil. (Meistens. Wer nicht sehen will, dem muss man halt die Augen öffnen.)
Zum Glück hat Activision Blizzard neben "Diablo" absolut nichts, dass mich ihnen nachtrauern ließe.
Bin gespannt, was noch kommt.
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